Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 36 (8.9.1938)
- Date
- 1938-09-08
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36 * 1. Beilage C.-V.-Zeitung Seite 3 Hollands Regierungsjubiläum Sonderbe rieht für die C.-V. -Zeitung H. Amsterdam, 6. September Holland lebt in Festesstiramung. Königin Wilhelmina feiert ihr 40jähriges Regierungsjubiläum, und „im Palast und in der Hütte" wird dieser Tag festlich begangen. Das jüdische Amsterdam nimmt in yollem Maße an diesem Feste teil und bekundet aufs neue seine Anhänglichkeit an das Haus Orange. Wer die holländische Geschichte etwais näher kennt, weiß, daß die Verbundenheit dter holländischen Juden mit Oranje auf Ereignissen beruhen, die heute wie ehedem lebendig 5m Herzen aller fortleben. Unter dem großem Wilhelm dem Schweiger wurde in der Utrechter Union die Gottesdienstfreiheit festgelegt:; alle ihm nachfolgenden Fürsten der Oraxaier unterhielten sehr nahe Beziehungen zu den Juden, und in einer Reihe von offiziellen Erklärungen ist bestimmt, daß an den religiösen; Rechten der Juden nicht zu rütteln sei. Köaigin Wilhelmina, zu deren markantesten Charaktereigenschaften eine tiefe Frömmigkeit gehört, hat diese Tradition fortgesetzt, und sie hat noch bei ihrer vorjährigen Fahrt durch das Amsterdamer Judenviertel mit aller Deutlichkeit bekundet, daß .sie den Frieden und die'Verträglichkeit innerhalb der Bevölkerung über alles stellt. Wie sehr diese besondere Verbundenheit Uhren HERBERT KATZ Goldwaren Ankauf G. B. II. 48548. W 30, Barbarossastr. 14. Tel. 26 21 32 auch von offizieller Seite anerkannt wird, beweist ein Schreiben des derzeitig amtierenden Kultusministers Professor Slotemaker de Brulnein der Festnummer des „Centraal- Blad voor Israelieten": „Daß Israeliten", so heißt es in dem Schreiben, „an der Feier des 40jährigen Jubiläums unserer Königin mit einer besonderen Hingabe und Enthusiasmus, abgesehen von den Gefühlen, die alle janderen Holländer beseelen, teilnehmen, liegt jso sehr in der Linie der Historie, daß dies keiner Erklärung bedarf. Oranje, der Hort geistiger, gesellschaftlicher und politischer Freiheilten während langer Jahrhunderte, weckt innere •Gefühle zu brausendem Leben und stillen Dank zu lautem Jubel. Gilt dies nicht auch, gilt dies nicht ganz besonders für unsere jüdische Bevölkerung? Kein Wunder, daß gerade iaus jüdischem Munde ein extra warmer Ton 'des Gedenkens erklingt." In einer Reihe von Festartikeln kommen diese jGedanken ebenfalls zum Ausdruck. Die offiziellen Instanzen, Permanente Commissionen, "die verschiedenen Oberrabbiner usw., die Vorsitzenden der großen Wohltätigkeitsorganisationen und sonstige bekannte jüdische Persönlichkeiten haben in herzlichen Worten ihre 'Anteilnahme an diesem seltenen Feste kundgetan. In sehr bedeutsamen Erklärungen haben auch die großen jüdischen Weltorganisationen, so u. a. die Weltorganisation der Aguda, die IC A, ferner der Präsident des Board o f Deputies und' der Antwerpener jüdischen Gemeinde der holländischen Königin ihre erhalten; ein besonderes „Buurtcomite" (Bezirkskomitee) sorgt mit einem sehr großen Programm für Unterhaltung und Belustigung in dieser Festwoche. Bereits am Donnerstag der vorigen Woche fand in der Diamantbörse eine bis auf den letzten Platz, hauptsächlich von Juden besuchte Veranstaltung statt, wobei der Bedeutung dieses Jubiläums gedacht und auf die unterschiedslose Liebe der Amsterdamer Bevölkerung zu Oranje hingewiesen wurde. Am Montagabend fanden Festgottesdienste in allen Synagogen statt, bei denen die Rabbinner diessn als einen besonderen Feiertag für die holländischen Juden charakterisierten. Wenn man durch die Straßen Amsterdams geht, sind Not und Elend für einige Stunden vergessen, die Unterschiede von Rang und Klasse scheinen geschwunden, und jeder erfreut sich an diesem einzigartigen Städtebild. Und wenn dann am Abend die Festbeleuchtung aufflammt, die verzierten und erleuchteten Gondeln auf den berühmten — an Venedig erinnernden — Wasserstraßen der Innenstadt, an den bekannten Palästen der Heeren- und Keizersgracht vorbeifahren, dann könnte man fast — ohne Uebertreibung — glauben, in einem Märchen zu sein ... * Anläßlich des Regierungsjubiläums haben eine Reihe jüdischer Bürger Auszeichnungen erhalten. So wurden ernannt: der Vorsitzende AUSWANDERER kaufen ihr Schuhwerk bei DEWAN, Köpenicker Str. 73 und Rheinstr. 37 _Restbestände zu besonders günstigen Preisen_ Glückwünsche dargebracht. Die Gefühle derjenigen, die erst in den letzten Jahren in Holland eingewandert sind und hier Heimat und Existenz gefunden haben, hat der Vorsitzende der Contact-Commission, Jules R o s s, in dem Wunsche zusammengefaßt, „daß Friede und Wohlfahrt weiterhin hier herrschen möge zum Heil der Holländer und zum Segen derjenigen, die hier ein neues Vaterland gefunden haben." Das eigentliche Fest, vorgefeiert am Geburtstag der Königin in der vorigen Woche, begann am Montag dieser Woche. Von Zehntausenden begrüßt nahm die Königin ihren Einzug in Amsterdam. Die Stadt ist nicht wiederzuerkennen. Seit Wochen hat man unermüdlich gearbeitet, und die Ausschmückung hat ein ganz besonderes Gepräge erhalten. Die großen Gebäude sind durch Tausende von elektrischen Birnen erleuchtet, die alten Grachten und Kanäle sind auf kunstvollste Manier illuminiert, und selbst in den entferntesten Nebenstraßen sieht man die schönsten Dekorationen an Geschäften und Privathäusern. Immer wieder neue Illuminationen entdeckt man; Leierkästen und Musikkapellen spielen auf unzähligen Plätzen, und nach dem Gedränge auf den Straßen zu urteilen, glaubt man, die ganze Bevölkerung sei von morgens bis abends auf den Beinen. Auch das berühmte Amsterdamer Judenviertel hat getreu seiner Tradition ein sehr festliches Aussehen gravure im Haag, L. Levisson, zum Offizier im Orden von Oranje-Nassau, S. van L o e n, M. E. M e t z, Lehrer der jüdischen Gemeinde in Almelo, A. Drukker, A. M. Frenke 1, S. Asscher und L. Meyer, Direktor des bekannten Warenhauses Beyenkorf, Amsterdam, zum Ritter im Orden von Oranje-Nassau. Nur holländische Bürger als Anwälte in Holland K. H. Amsterdam, 4. September Durch einen soeben veröffentlichten königlichen Beschluß wurde bestimmt, daß Fremde, die vor dem 1. September 1938 als Anwälte P ELZMODENHAUS WEISSLER Berlin - Charlottenburj, n U r' Wilmersdorfer Straße 37 Führend in der Mode! — Billig im Preis! Reich in der Jluswahl! RADIO PHOTO SCHALLPL 4TTEN EHRENFELD, Zeil 104, Frankfurt a. M. Neben der Hauptpost des Gesundheitsrats, Professor Dr. N. M. Josephus J i 11 a, zum Groß-Offizier im Orden von Oranje-Nassau, Professor Mr. A. C. Josephus Jitta zum Ritter im Orden des „Neederlandsche Leeuw", ferner Dr. I. M. Kolthoff, Minneapolis, M. B e e r, Mr. M. J. Wolf, der Direktor der N. V. Rotoeingetragen oder als „procureur" zugelassen waren, diese Befugnis bis zum 1. Januar 1942 behalten. Sobald diese Befugnis endigt, werden sie aus der Liste gestrichen. Fernerhin dürfen ab 1. September nur noch Holländer Mitglied eines Niederländischen Gerichts sein. Durch diese soeben publizierten Bestimmungen wird zweierlei festgelegt: 1. In Zukunft kann kein Ausländer mehr zur Anwaltschaft zugelassen werden. Dies trifft all diejenigen, die zur Zeit mit dem Studium beschäftigt sind und in absehbarer Zeit ihr Examen ablegen wollten. 2. Die Zulassung der bereits zugelassenen Anwälte endigt im Jahre 1942. Nicht bestimmt ist in diesem Zusammenhange, ob diese Vorschrift auch dann in Anwendung kommt, wenn bis zu diesem Zeitpunkte eine Naturalisation der von der Vorschrift betroffenen erfolgt sein sollte. Dieses Gesetz will, wie der „Telegraaf" bemerkt, die „Bildung einer nationalen Gerichtsbarkeit" erreichen. Die Niederländische Anwaltsvereinigung hat sich in den letzten Jahren mehrfach hierfür eingesetzt und dies auch dem Ministerium vorgetragen. Diesen Bestrebungen ist jetzt in dieser Form entgegengekommen. Italien Am 1. September trat der faschistische Großrat zu einer Sitzung im Palazzo Virinale zusammen und verabschiedete ein Gesetz, das die Ausweisungen aller nach dem 1. Januar 1919 nach Italien eingewanderten Juden aus dem Gebiete der italienischen Halbinsel, Libyens und der Aegäischen Inseln bestimmt, unabhängig davon, ob sie inzwischen die italienische Staatsbürgerschaft erworben haben oder nicht. Briefmarken - Fritz Lewin Berlin W 35, LUtzowstrasse 91A. Ungeklärt bleibt die Frage, ob die von der Ausweisung innerhalb von sechs Monaten betroffenen etwa Aufenthaltsrecht in Italienisch- Ostafrika (Abessinien) erhalten können, das in dem Gesetz nicht erwähnt ist. Das Gesetz hat folgenden Wortlaut: „Die Stellung der Ausländer jüdischer Rasse, die sich nach dem Weltkrieg, und zwar vom 1. Januar 1919 an, in Italien, Libyen und den Besitzungen im Aegäischen Meer niedergelassen haben einschließlich der wenigen, die in der Zwischenzeit die italienische Staatsangehörigkeit erlangt haben, wird wie folgt geregelt: . Artikel I Vom Tage der Veröffentlichung dieses Gesetzesdekretes an ist es jüdischen Ausländern verboten, in Italien, Libyen und in den Besitzungen im Aegäischen Meer festen Wohnsitz zu nehmen. Artikel II Als Jude gilt im Rahmen dieses Gesetzes, wer von jüdischen Eltern, die beide Altpapier — Adolf Naftaniel Berlin NW 87, Wullenweberstraße 2. Tel.: 39 78C2 der jüdischen Rasse angehören, abstammt, auch wenn er sich zu einer von der jüdischen verschiedenen Religion bekennt. Artikel III Die Zuerkennung deitalienischen Staatsangehörigkeit, die nach dem 1. Januar 1919 an jüdische Ausländer erteilt wurde, gilt in jeder Hinsicht als aufgehoben. Artikel IV Die Ausländer jüdischer Rasse, die am Tage der Veröffentlichung dieses Gesetzes sich in Italien, Libyen oder den Besitzungen im Aegäischen Meer aufhalten und erst nach dem 1. Januar 1919 sich dort niedergelassen haben, müssen das Gebiet Italiens, Libyens oder der Besitzungen im Aegäischen Meer innerhalb von sechs Monaten nach der Veröffentlichung dieses Gesetzes . v e rlassen. Diejenigen, die nicht dieser Verordnung innerhalb der gesetzten Frist nächgekommen sind, werden auf Grund von Artikel 150 der Polizeiverordnung auch unter Anwendung der vorgesehenen Gesetzesstrafen ausgewiesen werden." Bereits am folgenden Tag wurde klar, daß die italienische Regierung nicht nur gegen die in den letzten 20 Jahren eingewanderten Juden, unter denen sich vor allem Juden aus Deutschland, Oesterreich, Polen und Ungarn befinden, vorzugehen gedenkt, sondern auch gegen die italienischen Juden selbst. In einer zweiten Sitzung, die am Freitag der vergangenen Woche tagte, wurde eine Verordnum; „Zur Verteidigung der Rasse im faschistische S>.ulwesen" erlassen. Am 16. Oktober,;rit c::m Beginn des Herbstsemesters, werden c'ie Ji:'en von der Lehrtätigkeit an den staatlichen und halbstaatlichen Schulen und an den staatlich anerkannten Privatschulen suspendiert. Das gleiche gilt für Assistenten und Priva'dozenten an den Hochschulen und Universitären, für Schulleiter und Aufsichtspersonen an den Volksschulen. Am gleichen Tage erlischt die Mitgliedschaft von Juden an Instituten, Akademien wissenschaftlicher, literarischer oder künstlerischer Natur. Unter den Gelehrten, die aus der aktiven Tätigkeit durch diese Verordnung ausscheiden werden, befinden sich u. a.: Der Professor der Mikrobiologie in Pisa Dino Rossi, der Professor der organischen Chemie in Parma Cesare Finzi, der Professor der experimentellen - Physik Giorgio Tedesco in Florenz. Lediglich jüdische Studenten, die ihr Studium bereits an den Hochschulen begonnen haben, können für eine Uebergangszeit ihre Ausbildung fortsetzen. Ferner werden zu Schulen, deren Lehrgänge staatlich anerkannt sind, keine jüdischen Schüler mehr zugelassen. Als Jude wird betrachtet, wer von einem jüdischen Vater und einer jüdischen Mutter — ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis — abstammt. Gleichzeitig hat der Ausschaltungsprozeß jüdischer Personen aus leitenden Stellen des Staates, der Wirtschaft und der Wissenschaft sich weiter fortgesetzt. Es wird angekündigt, daß die bisher ergriffenen Maßnahmen noch nicht vollständig seien und daß eine weitere Sitzung des Großrates, die für den 1. Oktober bereits einberufen ist, neue Anordnungen erlassen werde. Einige italienische Zeitungen weisen darauf hin, daß mit einer Einengung der wirtschaftlichen Tätigkeit der alteingesessenen Juden nicht zu rechnen sei. Die italienischen Zeitungen begründen diese Maßnahmen damit, daß das Judentum in der Welt den Faschismus bekämpfe. Es wird fernerhin angedeutet, daß die Schirmherrschaft, die Italien über die mohammedanischen Völker auszuüben gedenke, sich nicht mit irgendeiner Begünstigung jüdischer Bestrebungen und Personen vertrage.. Es erhebt sich die Frage, was mit den Menschen geschehen wird, die am 3x50 1 für 13 Nummern der G.-Y.-Zeitung einschließlich der Zustellgebühren wird der Postbote diesmal zwischen dem 15. und 23. September für das 4. Quartal 1938 kassieren. Zu dieser geringen Bezugspreiserhöhung hat sich die Verlagsleitung entschließen müssen, .weil wir die Druckerei gewechselt haben und die damit verbundene Umstellung und Aenderung eine Verteuerung der Herstellungskosten mit sich brachte. Ferner erfordert der planmäßige Ausbau uns er er Auslandsb ericht er st attung ein en erhöhten Kostenaufwand, wobei andererseits die Schrumpfung des jüdischen Wirtschaftssektors die Einnahmen aus Anzeigen erheblich gesenkt hat. Demgegenüber steht ein ständiges Wachsen der Auflage, der es zu danken ist, daß wir den Bezugspreis pro Monat um nur 17 Pfennige erhöhen. Wir hoffen zuversichtlich, daß unsere Leser diese Maßnahme mit Verständnis aufnehmen, vor allem, wenn sie die folgende Vorschau über unsere redaktionellen Pläne lesen. Das Neiz unserer Korrespondenten wurde weiter gespannt. Unsere Berichterstatter sind Menschen, die aus dem Kreis der C.-V.-Zeitung hervorgegangen sind und zum großen Teil ihre journalistische Schulung im Verlag der C.-V.-Zeitung erhalten haben. Sie wissen, was unsere Leser lesenswert finden. So werden u. a. berichten: Argentinien: Kurt Julius Riegner / Australien: Wolfgang S. Matzdorff / Brasilien: Lothar Bauer / England: Rudolf Brasch / Holland: Kurt Hirsch / Japan: Hilde Rosenthal / Kolumbien: A. J. Josephtal / Osteuropa: Erwin Lichtenstein /Palästina: ^Berichterstatter / Schweden: Rudolf Simonis / Schweiz: Martin Wiznitzer /Südafrika: Rudolf Wertheimer /Tschechoslowakei: Hilde Marx / USA.: Marg. Edelheim, Lessie Sachs-Wagner, Heinz Berggrün, Friedrich S. Brodnitz, Ernst Schwarz Wir werden in den kommenden Monaien u. a. veröffentlichen eine Auisatzreihe „Erfolgreiche Amerikawanderung" von Ernst Fraenk e 1. Leo Rein, dessen Arbeit Zauber der Kabbala" wir soeben zum Abschluß brachten, wird den „Einfluß der Bibel auf die Märchenwelt von 10 0 0 und 1 Nacht': untersuchen. Moritz K a s w a n, mit dessen neuester Novelle wir in dieser Nummer besfaen, schrieb im Auftrag des ^:erl~gs .,Männer und ihre Handschrifte n", eine >-org'e."?hei:de GraphoVgie jüdischer Persönl'chkeiten. Hans Kalischs Arbeit „Ueber das Recht des Alltags in den Einwanderungsländern" setzen wir fort und vervollständigen sie durch eine Artikelserie von Artur Meyerowitz, „Das Staatsangehörigkeitsrecht der überseeischen Länder". W. Kruszynskis „Porträts aus der Welt des jiddischen Theaters" werden „M usikerköpf e", dargestellt von Martin Friedland, folgen. „P i - oniere jüdischen Wandern s", die großen jüdischen Forscher des zwanzigsten Jahrhunderts wird in Ergänzung der von uns vor kurzem veröffentlichten Arbeit „Jüdische Kundschafter" Josef K1 i e r s - f e 1 d darstellen. Leo Hirsch, dessen „Gespräche an langen Abenden" noch in der Erinnerung unserer Leser sein werden, schrieb für uns eine Aufsatzreihe „Steine reden", in der der Versuch unternommen wird, jüdisches Schicksal an Denkmälern der Architektur lebendig werden zu lassen. Der Bilderteil der C.-V.- Zeitung und ebenso die übrigen Beilagen unseres Blattes, deren gewissenhafte Berichterstattung nach hundertjähriger Tradition keines Hinweises bedarf, werden ständig ausgebaut. Löst pünkilich die Pos!- quitiungüber RM. 1,50 ein! BerlinW15,EmserStr.42 / 928141-45 INTERNATIONALES SPEDITIONSBÜRO BROKERHOFF & LIPSCHUTZ Sft . Geschäftsgründung 1910 BERLIN C2, FROMMELSTRASSE 1a / Fernruf 42 06 22 Umzugsberatung, Spezialtranspörte nach Palästina, Nordamerika, Südamerika, Afrika, Australien. SammeBverkehre nach dem In- und Ausland. Gepäckdienst zu allen Dampfern. Vertretungen an allen Plätzen der Welt, * Versicherung * Lagerung.