Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 33 (18.8.1938)
- Date
- 1938-08-18
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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Nr. 33 # 18. August 1938 s& "W<S X C-V.-Zeitung * Seite 11 2AUBGR ÖGRi kÄBBÄLA 8. Fortsetzung und Schluß k Von Leo Rein Aus der großen Rolle, die Rabbi Low in der jüdischen Sage nicht nur als Golemschöpfer, sondern auch als Bezwinger des Todes und als Magier spielt, müßte geschlossen werden, daß er ein bedeutender Kabbaiist gewesen sei. Aber der historische Rabbi Jehuda Liwa ben Bezalel ist gar kein eigentlicher Jvabbalist gewesen. Nur einige seiner Schriften tragen Kamen, die an die zehn Sefirot erinnern: so „Tiferet Israel*', „Nezacli Israel" und „Ge- Avurat Haschern". Auch spricht er einmal davon, ..daß alles in der Weisheit der Kabbala begründet ist", „deren Aussprüche wahr sind". Aber der berühmte Lehrer und Gelehrte, der in großen Stellungen der jüdischen Gemeinschaft weithin sichtbar war, verfügte über eine bedeutende Volkstümlichkeit. Es Avurde in jenen Tagen wohl auch als geheimnisvoll betrachtet, daß er Kenntnisse in der Naturwissenschaft, Mathematik und Astronomie besaß. Die Sage macht ihn zum Erfinder physikalischer Apparate und zum Freunde des Astronomen Tycho de Brahe; und von hier aus ergibt sich leicht die innere Beziehung und Begründung seiner — historisch beglaubigten — Audienz bei dem alchemisch interessierten Kaiser Rudolph II. In diesem äußerst ungewöhnlichen Ereignis und in dem Geheimnis darum, das auch von Rabbi Low und seinen Begleitern nie gelüftet wurde, haben wir den stärksten Anstoß zur Legendenbiläung um Rabbi Low zu sehen. Wir müssen Grab des Rabbi Low in Prag Foto: Archiv vermuten, daß Volkserzähler., nach ihren Gewohnheiten, nun die mittelalterlichen Golemlegenden auf Rabbi Low, der immerhin in der Geheimlehre bewandert war, bezogen und erweitert haben. Das Ende des Golems bedeutet noch nicht das Ende der Golemsage; ihre reichen Formen umranken auch noch, seinen toten Lehmkörper. Der Dachboden der Altneusynagoge, auf den er gebracht worden sein soll, wird in den Bereich der Sage gezogen, und selbst harmlose Synagogendiener erhalten, als seine Wächter, einen dämonischen Anstrich. Verschiedene Männer versuchten, den Dachboden zu besteigen und nach den Resten des Golems zu forschen; aber, von Entsetzen erfaßt, sollen sie zurückgekommen sein und jedermann gewarnt haben, den Versuch zu wiederholen. Aber bei der Renovation der Synagoge und bei neueren Besuchen des Dachbodens ist natürlich nichts gefunden und nur die Feststellung gemacht worden, daß der Dachboden des ehrwürdigen und interessanten Baues sehr wohl ein Raum sei, der zii mystischen Träumereien verführe. Apokryphe ostjüdische Sagen erzählen das Ende des Golems, das nach ihnen nicht durch Herausnehmen des Schern, sondern, nach jenem alten, aus der allgemeinen Magie stammenden Rezept, durch Umwandlung in umgekehrter Richtung, erfolgte. Ein Synagogendiener, der dem Rabbi Low bei der Zeremonie geleuchtet hatte, wurde von dem Wahn erfaßt, es dem Meister gleichtun zu können. Er wollte den toten Golem beleben und für seine Zwecke verwenden. Er schaffte den toten Golem in den Keller der Wohnung seines Schwiegersohnes. Dieser, ein angehender Kabbaiist, sollte die Formel finden, die den Golem belebte. Als man sie gefunden zu haben glaubte, stellte man sich so auf, wie der Synagogendiener es beim Rabbi Low gesehen hatte; aber die Beschwörung mißlang. Zu dieser Zeit aber brach die Pest aus; als zwei Kinder des jungen Kabbalisten an ihr starben, gab eine Frau dem im Keller ruhenden Golem die Schuld. Er wurde in der Umgebung Prags verscharrt. Der „Dybuk" Das andere große kabbalistische Sagenmotiv, das hauptsächlich in der jüdischen Dichtung seine klassische Gestaltung erfahren hat, ist der Dibbuk: die Sage von der irrenden Seele, die sich wieder verleiblicht und aus dem „Besessenen" ausgetrieben wird. Im Maaßebuch bereits vertreten, hat dies Motiv im Osten seine volle Ausbildung erfahren, wo die Lurianische Kabbala mit ihrer Seelenwanderungslehre und ihrem Dämonenglauben sich tief in die Seelen eingeprägt, Volkssitte und Brauch vielseitig beeinflußt hat. Diese seltsame Welt ist es, die in S. A n s k i s „dramatischer Legende" vom „Dybuk" (russische Schreibform) ihre beklemmende, aber auch bezaubernde Wirkung ausübt. Wohl ist dies Drama ein Werk der dichterischen Kunst, der ästhetischen Ordnung; allein wir können gewiß sein, daß es die alten Sagen und kabbalistischen Vorstellungen richtig wiedergibt, denn S. Anski, der eigentlich Salomon Rappaport hieß (1868—1920), hat, nach einer Zeit, in der ihn europäisch-soziale Probleme beschäftigten, sich der jüdischen Volkskunde zugewandt, auf zahlreichen Reisen ostjüdische Sagen und Volkslieder gesammelt, Volkssitten erforscht. Freilich hat Anski, als ein Dichter, diese Sagen zur höchsten und künstlerischsten Wirkung angeordnet. Das ursprünglich kabbalistische . Hauptmotiv: daß eine Seele in den Körper eines lebenden Menschen fährt und von hier wieder vertrieben wird — ist in diesem Drama in genialer und wirkungsvoller Weise mit dem allgemein-menschlichen Liebesmotiv verknüpft worden: die Seele des toten Liebenden strömt in den Körper der lebenden Geliebten über, weil ihrer Liebe im Leben irdische Gewährung versagt war. Wird die Seele des Liebenden aus dem Leibe der Geliebten wieder gerissen, so wird zugleich auch dieser Leib zerstört; aber über die Seelen vermag sogar die Zaubermacht der stärksten Beschwörung nichts. Auslas Verbindung des Motivs von der Seelenwanderung mit dem Liebesmotiv ist also ein tiefsinniges Gleichnis für die Vereinigung und Untrennbarkeit der Seelen von Liebenden; er gibt der mittelalterlichen Sage einen neuen Sinn. Die Innigkeit dieser Verbindung der beiden Seelen wird noch dadurch verstärkt, daß beide Liebenden einander vorbestimmt waren —• Anski verwendet hier kunstvoll eine jüdische Variation des Sagenmotivs vom „vergessenen Gelöbnis" und. verknüpft sie ebenfalls mit dem Hauptmotiv. Darum, fühlt sich der Dybuk, die Seele Chanans im Körper Leas, auch nicht eigentlich als Dämon, sondern vertritt sein gutes Recht. Weil ihm die Geliebte vorenthalten wurde, ist Chanan-Dybuk trotzig . und empörerisch gestimmt; in ihm, dem leidenschaftlichen und ekstatischen Kabbalisten, stellt sich jene Seite der Kabbala dar, die sich gegen den Talmud wandte; und er muß sich . den Vergleich mit Aeher, dem „Anderen", dem Empörer, gefallen lassen, der in dem bekannten hagadischen Gleichnis „die Pflanzungen zerstörte". Chanans Gegenbild ist der „fromme Bote", der, als Sprecher einer höheren Macht gemeint, an den wichtigsten Stationen der Handlung auftaucht und die Resultante der Vorgänge zieht. Die Erscheinungsform des spätkabbalistischen bzw. chassidischen Wunderrabbi und Baalschein ist der Rabbi Asriel. Er ist bereits . alt und müde und beginnt, an seiner mystischen Kraft zu zweifeln; erst in der Erinnerung an seine Ahnen, die ebenfalls Wundertäter und Herren des Namens waren, gewinnt er sie wieder. Er spricht kabbalistische Lehren aus und ist voll schöner Gleichnisse. Aber in seinem Magierwähn vermißt er sich, selbst einen himmlischen Beschluß — nämlich die vprbestimmte Vereinigung Leas nnd Chanans — umzustoßen und wird durch die tragischen Ereignisse des Schlusses widerlegt. Zwei weitere Zauberhandlungen geschehen auf der Bühne: die Ladung und Befragung eines Toten und die Austreibung des Dybuk. Der Tote ist unsichtbar innerhalb eines magischen Kreises, den Rabbi Asriel gezogen, hinter einer Scheidewand aus Leinenvorhängen. Seine Aussagen geschehen unter seltsamem Schweigen, und der „Stadtrabbi" ist es, der sie zu hören glaubt und ihren Inhalt übermittelt. Der Tote, der Vater Chanans, war vom Friedhof her geladen worden durch das Anklopfen des Stabes des Rabbi Asriel an ein Grab — diesem Stabe wird magische Wirkung und die Kraft, vor Geistern zu schützen, zugeschrieben. Die Austreibung des Dybuk aber ist eine besondere eindrucksvolle Zeremonie: Fünfzehn Männer in weißen Totenkitteln treten ein, sieben Torarollen, von einem schwarzen Vorhang verdeckt, werden hereingebracht, sieben Schofarhörner unter die Männer verteilt, sieben schwarze Kerzen entzündet. Die heilige Lade wird verhängt, und unter den Klängen der Schofarhörner, die „Tekio", „Schewarim" und „Tema" blasen, unter der Anrufung der mittleren, höheren und höchsten Geister durch Rabbi Asriel wird der Dybuk mit dem bekannten Erfolge, „herausgezogen". Selbstverständlich werden in diesem Drama, das erst durch die Kenntnis kabbalistischer Begriffe voll verständlich wird, auch noch andere kabbalistische Vorstellungen herangezogen. So bedient sich Chanan der magischen Konzentration, um die Geliebte zu erlangen; er spricht davon, daß ihm das „Geheimnis des großen zweifach ausgedrückten Gottesnamens" aufgegangen sei; er ist der Zahlenmystik hingegeben und bringt etwa die Zahlenwerte seines und des Namens Lea in eine besondere Beziehung. Lea aber hört die Stimmen von Geistern und ladet, in ihrer schwermütigen Stimmung, lauter Tote zu ihrer Hochzeit... Erwähnungen der Merkaba, der Urschlange oder des Urbösen, der „andern Weltordnung", geschehen, und eine mystische Melodie singt von der Seele, die aus höchster Höhe in die ' tiefsten Gründe sank, aber wieder emporsteigen kann. ... Die Messiasbraut Noch ist von einer Erscheinung zu sprechen, deren Wesen ebenfalls auf kabbalistische Vorstellungen zurückgeht: der sogenannten „Messiasbraut". Sie heftet sich an die Erscheinung des „Messias" S a b b a t a i Z w i; ebenso wie bei ihm selbst handelt es sich bei ihr um eine geschichtlich nachgewiesene Persönlichkeit; aber ebenso wie bei ihm umranken Sagen den geschichtlichen Kern in reicher Fülle. In jenen Tagen zog begeisterte jüdische Jugend dem erhofften Messias entgegen; unter ihr befand sich Sara, die sich selbst die „Messiasbraut" nannte. Sie hatte, nach einer abenteuerlichen Kindheit, keineswegs als Muster weiblicher Tugend gelebt; aber gerade dieser Umstand veranlaßte Sabbatai Zwi, sie wirklich zu seiner, zur „Messiasbraut"-und schließlich zu seiner Gattin zu erheben. In dieser Gestalt etwa tritt sie in Bistritzkis Sabbatai Zwi- Drama auf; einiges Nähere über sie kann man in Bertha Badt-Strauß' Buche „Jüdinnen" nachlesen. Welches waren die Vorstellungen, die Sabbatai Zwi bei solchem Tun leiteten? Die Hinweise biblischer Worte und ihre kabbalistische Deutung waren bei diesen Mystikern von ausschlaggebender Wichtigkeit. Die Vorstellung von der „Messiasbraut" entstand auf folgende Weise: In den zürnenden Worten der Propheten, in ihrer kühnen Bildersprache war das abgefallene, untreue Israel in seinem Verhältnis zu Gott mit einer Braut oder Gattin verglichen worden, welche die Treue gebrochen hatte. Aber in messianischer Zeit, so lauteten jene Vorstellungen weiter, werde die Ungetreue wieder in Gnaden aufgenommen, die Verstoßene wieder zurückgeholt werden, die Verlassene nicht mehr allein. sein. (Vergleiche etwa das 54. Kapitel des Jeschaja.) Sabbatai Zwi, dessen Messiasglaube ja selbst auf solchen Hinweisen und Deutungen ruhte, säumte nicht, das Seinige zu tun, um auch diese dunkle Weissagung buchstäblich, allzu buchstäblich zu erfüllen, seine Persönlichkeit, sein Erscheinen mit dem biblischen W'ort und seiner kabbalistischen Deutung in Einklang zu binngen: in Sara vermeinte er, der vermeinte göttliche Abgesandte, das zurückkehrende Israel zu umarmen. Anstatt den Sinn der prophetischen Worte zu erfassen und zu erfüllen, welcher die messianische Tat meinte, hielten sich diese Mystiker buchstabengläubig an Nebenumstände und Nebendinge, nur weil sie in diesem Zusammenhang genannt waren. Noch weiter geht die extreme Lehre des Sabbatianismus, die dem Auftreten Zwis folgte, in dem Herabziehen hoher Vorstellun-- gen. Wohl hatte bereits der Sohar von der Schechina als von dem göttlichen oder heiligen Geiste gesprochen; wohl hatte er, wenn er von dem Verkehr etwa Jaakobs oder Moses mit dem Göttlichen redete, bilderreiche Vergleiche, wie „Umfangen", „Verbinden", „Ver- Lichter zünden Von Fanny Kahane Ich weiß noch, wie der Mutter blasse Hände Sich Freitag um der Kerzen Schein bewegten, Und wie sich leise ihre Lippen regten... ... Ich wagte nicht zu sprechen bis zum Ende. Und wenn der Mutter Hände niedersanken, War mir's, als komme sie aus fremden Welten, Wo unsre Ahnen in Nomadenzelten Aus heil'gen Bräuchen Mut und Hoffnung tranken. Was damals mir so fremd und" seltsam deuchte Und ohne Sinn, mein ganzes Sinnen bannte, In dieser Zeit, die viel zu Staub verbrannte, Ward es auf neuem W7ege mir zur Leuchte. Wie Rosenblätter nach der Sommerzeit Im alten Glas zu fahlem Duft gelangen, So ist in meiner Seele eingefangen Jetzt der Erinn'rung welke Süßigkeit. lITtlillllEIltlllflSIIillltflllllllltllilllllllfllftlllfSlllillllllllltIXItllltlflllftlllllllltlflllllllllllllllllllllll einigen" gebraucht oder Jaakob und Mose als „Gatten" der Schechina bezeichnet. Jene unheilvolle Art der Deutung aber, welche die Sprache der Bilder — auch in der Bibel — buchstäblich nimmt, hatte es hier fertig bekommen, die hohe Vorstellung von der Schechina vollends zum Weibe zu entwickeln. In der Verehrung, welche Eva Frank, der schönen Tochter des Sektenführers Jakob Frank, des Gründers des Frankismus, gezollt wurde, sehen wir die Einwirkung jener Vorstellung. So hatten sich die Gemüter verwirrt, so die kabbalistischen Vorstellungen überspitzt. Der kabbalistische Traum «Jahrhunderte hindurch träumten große Teile des Judentums den romantischen Traum der Kabbala. Er befähigte sie, den Blick nach innen gekehrt, trübe Zeiten durchzustehen, er gewährte den Verfolgten Trost und war eine stete Quelle innerer Bereicherung. Dem begeisterten Jünger bot die Kabbala einen reichen und interessanten Denkstoff mit der Richtung auf das Höchste dar, der zugleich Gemüt und Gefühl befriedigte. Freilich hat das zuweilen krause Denken der Kabbala, ihr Dämonenglaube mitunter auch die Gemüter verwirrt und die Entstehung von Ausartungen und Monstra des Geistes befördert; aber dergleichen war eine allgemeine Erscheinung des Mittelalters. Schwerer fiel schon ins Gewicht, daß sie durch ihren Wunderglauben die Passivität stärkte und den Willen lähmte oder in eine falsche Richtung lenkte. Die Emanzipation im Westen zerblies den Traum der Kabbala. Im Osten dauerte er fort — der Chassidismus nahm einige Elemente der Kabbala in sich auf und verwendete sie zum Aufbau seiner neuen Lehre. Die Kabbala ist das größte und merkwürdigste Denkmal des jüdischen Mittelalters; in ihren dämmerigen Hallen, in ihrer krausen Mystik finden wir es wieder. Heute ist sie vorzüglich eine fast unerschöpfliche Fundgrube von Sagen, Legenden und Märchen: Philosophie, die aus dem Mythos der Schöpfung und der Vision vom göttlichen Thronwagen kam und wieder zum Mythos wurde. Ende. Literarische Notizen In Nogradveröce bei Budapest starb am 6. August in seinem 67. Lebensjahre der Bühnenverleger Dr. Alexander M a r t o n am Herzschlag. Er öffnete vielen ungarischen Schriftstellern den Weg auf die Buhnen der Welt. So war er u. a. der Verleger Franz Herczegs, Franz Molnärs, Eugen Helt a i s, Ludwig Zilahys, Johann Vaszarys, Ludwig Hatvany s. Das Unteimehrnen wird von seinem Sohn Georg weitergeführt werden. * In Warschau starb der'im Jahr 1881 in Z seil chow bei Szedlez geborene jiddische Schriftsteller Isaac Meir W e i ß e n b er g. Neben zahlreichen Kurzgeschichten stammt aus seiner Feder eine Uebertragung der Märchen "von 1000 und 1 Nacht ins Jiddische. ' Ein Vergleich. Der zwischen dem Jüdischen Verlag. Berlin, und dem Philo-Verlag, Berlin, anläßlich des Erscheinens des Philo-Lexikons entstandene Urheberrechtsstreit ist jetzt durch einen Vergleich beigelegt worden. Dieser Vergleich, enthält die gemeinsame Feststellung, daß einige Artikel des Philo-Lexikons objektiv in die Urheberrechte des . Jüdischen Verlags am Jüdischen Lexikon eingreifen, daß aber ein Verschulden weder dem Philo-Verlag noch den Herausgebern des Philo-Lexikons zur Last fällt. Im Zusammenhang mit der im Vergleich getroffenen finanziellen Regelung hat der Jüdische Verlag seine Beanstandungen gegen das Pliilo- Lexikon fallen lassen.