Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1938-08-18 · 33 (18.8.1938) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
33 (18.8.1938)
Date
1938-08-18
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2277379-2278191-2278221--13095-2291983
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Seite 10 C-V.-Zeitung Nr. 33 » 18. August 1938 USA., Philippinen, Cuba Das neue Korresptmdenzblatt des Hilfsvereins Der Hilfsverein der Juden in Deutschland legt soeben ein neues Heft seines Korrespondenzblattes für Auswanderungs- und Siedlungswesen „Jüdische Auswanderung" vor. Diese Ausgabe vom Sommer 1938 behandelt in ihrem überwiegenden Teil die Vereinigten Staaten von Amerika, und in entsprechend kürzeren Ausführungen Cuba und die Philippinen. Wir werden noch eine ausführliche Würdigung des Heftes feigen lassen, um die wir einen nach USA. ausgewanderten Mitarbeiter gebeten haben. Denn wir glauben unseren Lesern aus der Verbindung persönlicher Erfahrungen mit den sachlichen Darstellungen des Korrespondenzblattes eine besonders gute Handhabe zur Beurteilung der für die Auswanderung nach USA. interessierenden Fragen bieten zu können. Deshalb beschränken wir uns zunächst auf eine kurze Anzeige des Heftes, und auf die Feststellung, daß es — wie die vorhergehenden Veröffentlichungen des Hilfsvereins — eine gründliche und er- ' schöpfende Informationsquelle für alle, die ihre Auswanderung nach USA., den Philippinen oder Cuba vorbereiten, bietet. Vor allem der Abschnitt, der die Vereinigten Staaten behandelt und der durch zwei instruktive Karten — eine politische und eine wirtschaftliche — ergänzt wird, ist inhaltlich und formal so gehalten, daß sich jeder schnell und eingehend über fast jede Frage zu orientieren vermag. Zur Beachtung sei aber auch das Vorwort sehr empfohlen, in dem nicht nur auf die Bedeutung der Vereinigten Staaten als Einwanderungsland für Juden aus Deutschland hingewiesen wird, sondern das auch noch einmal in knappster Form die Voraussetzungen aufzählt, die für eine erfolgreiche Einordnung unbedingt notwendig sind: Sprachkenntnis, Energie, Anspruchslosigkeit und Anpassungsvermögen. Auch die Feststellung, daß die künftige Unterbringung und wirtschaftliche Einordnung der Einwanderer aus Deutschland zum großen Teil davon abhängen wird, ob es gelingt, die bisherige - Zu'sammenballung in den wenigen1 Großstädten z u' vermeiden' :i"und'eine gleichmäßigere Verteilung über das ganze Land zu erzielen, wird hoffentlich nicht ungehört verhallen. Das Heft macht es sich nicht zuletzt zur Aufgabe, Aufklärung über das ganze Wirtschaftsgebiet der Vereinigten Staa- * ten zu schaffen und dadurch zu zeigen, daß es außer in den großen Städten an der Ostküste oder in einem Teil des Mittelwestens noch viele andere Orte gibt, in denen sich Einwanderer niederlassen können und z. T. wahrscheinlich leichter Beschäftigung finden werden, als in den übersetzten Großstädten der Ostküste. Sehr wertvoll für die Erkenntnis dieser Situation ist eine Tabelle, die alle Städte über 75 000 Einwohner oder mit jüdischen Gemeinden mit mehr als 1000 Seelen zusammenstellt, sowie eine Darstellung jedes einzelnen Staates der USA. mit Größe, geographischer Gliederung, Flaupterwerbszweigen, Bodenschätzen, Landwirtschaft, Industrie sowie den wichtigsten Städten. . Die Einteilung der Darstellung über Cuba und die Philippinen, die zwar politisch der amerikanischen Souveränität nicht direkt unterstehen, aber doch in starkem Maße ihrer politischen und wirtschaftlichen Einflußsphäre zuzurechnen sind, entspricht im wesentlichen der, die wir aus den früheren Korrespondenzblättern des Hilfsvereins über andere Länder gewohnt sind. Auch hier werden neben den Einwanderungsbestimmungen die geographischen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse dargestellt und — wie übrigens auch bei den Vereinigten Staaten — die jüdische Situation einer eingehenden Betrachtung unterzogen. Briefe von Auswanderern ergänzen bei allen. drei Ländern den sachlichen Teil des Heftes. Wenn sie auch ohne genaue persönliche Kenntnis des Briefschreibers für den Außenstehenden vielleicht nicht ganz den Wert haben, der ihnen auf Grund des eingeräumten Platzes offenbar vom Hilfsverein beigemessen wird, so zeigen sie doch für die vielen, die jetzt vor der Auswanderung stehen, an Einzelbeispielen die Einordnungsmöglichkeiten und vor allem die verschiedenartige Einordnungsfähigkeit unserer Menschen. H. W—1. „Vacantie" in Holland Sonderbericht für die C-V.-Zeitung H. Amsterdam, Mitte August 1938 „Vacantie", das ist in Holland ein Begriff, und der Fremde muß sich wahrlich erst daran gewöhnen, daß in den Sommermonaten das Leben und Treiben in Holland einen so anderen Verlauf nimmt. Nicht nur sind die berühmten oberen Zehntausend „auf Reisen", sondern im gesamten Wirtschaftsleben bemerkt man den Wunsch, während der Vacantiezeit keine großen Entschlüsse zu fassen. Nicht wenige Betriebe, dabei auch manche Detailgeschäfte, hahen in der Woche vom 1.—8. August geschlossen, und es ist keineswegs anzunehmen, daß der Umsatz dadurch auch nur im geringsten leidet. Während das r;Weekend" als Erholungsquelle in Holland lange nicht die Bedeutung wie in andern Ländern hat, macht auch der ärmste Mann seine Ferienreise. Die „Vacantie" ist kein Privileg der reichen Leute. Mögen diese noch so weite Reisen machen, die „fietstocht" (Fahrradtour) bleibt für alle doch immer noch der Inbegriff eines richtigen Ferienvergnügens. Ganze Familien inklusive der kleinsten Babys (vorne oder hinten auf dem Fahrrad in fester Obhut von Vater oder Mutter) machen im Sommer solche ein- oder mehrtägigen Touren, und nur wer diese Form der Ferienreise nicht kennt, vermag mit Spötteln darauf herabzusehen. Etwas Leichtes und Beschwingtes kommt dann über die sprichwörtlich ruhigen und überlegten Holländer; kein Rolls Royce kann ihnen jenes Gefühl ersetzen, das so eine „fietstocht" gibt, und es wäre nur zu wünschen, daß viele . der hierher Eingewanderten alte Vorurteile vergäßen und an dieser einfachen, bescheidenen und so unendlich billigen Form der Er/holung auch ihr Vergnügen fänden. Doch genug vom Vergnügen. Denn nicht völlig steht die Zeit still, und wer Augen und Ohren offen hält, sieht — leider — auch in diesen Monaten manche betrübliche Erscheinung. Die „Gefahr für das Niederländische Judentum" — so lautete die Ueberschrift einer sehr interessanten Artikelserie im „Rotterdamer Weekblad voor Isr. Huisgezin" — ist sicherlich größer geworden, wenn es auch nach wie vor verkehrt ist, einer Angstpsychose zu erliegen. Aber jene Zeiten, in denen antisemitische Vorfälle völlig außerhalb der Ereignisse lagen, sind vorbei und die Programmatik der antisemitischen Parteien betont mit immer größerer Deutlichkeit, daß der jüdische Einfluß aus dem Wirtschafts- und Kulturleben ausgeschaltet werden müsse. In den antisemitischen Presseorganen und in einigen anderen Blättern wird regelmäßig das Judentum bekämpft, und es läßt sich nicht behaupten, daß die hieraus entspringende Gefahr in allen Kreisen des holländischen Judentums erkannt wird. Die Zahl der Indifferenten ist immer noch sehr groß; so unermüdlich und einzigartig auf der einen Seite die philanthropische Hilfsbereitschaft ist, so schwer bricht sich anderseits der Gedanke Bahn, daß die Nichterkenntnis von veränderten Tatsachen bzw. „die Totschweigepolitik" die größten Gefahren bedeuten."* Sprechen wir von der Hilfsbereitschaft des holländischen Judentums, so ist zu erwähnen, daß in letzter Zeit auch aus Niederländischindien bemerkenswerte Beträge dem hiesigen Comite zufließen. In Soerabaja und — was besonders interessiert — in Paramaribo (Suriname) sind Sammlungen zugunsten des holländischen Comites veranstalte.t worden und — wie es in einer Veröffentlichung heißt: „die alte Jüdische Gemeinde in Paramaribo ist ihrem Ruhme treu geblieben". Die Diskussion über die Einwanderung nach Suriname ist übrigens inzwischen fast eingeschlafen. Nach dem seinerzeit publizierten Inter- TjWfVHAV <%4WMS CA^Zetturvg^ ^M^L^W^Js^S»^'- 'jmvSWu-yj^--- wMwawvVv $rvs <4^4/t' f£ -CWjy'dfoßm^-fy^ot^ view des Exgouverneurs gab es zwar eine Unmasse „Eingesandt" in den verschiedensten Zeitungen, zu einer konkreten Arbeit in dieser Richtung ist es aber nicht gekommen. Nachdem nun auch die holländische Regierung in Evian die Befürwortung der Einwanderung in die holländischen Kolonialgebiete abgelehnt hat, ist mit einer — wenn auch nur kleinen — Einwanderung von Juden in diese Gebiete nicht mehr zu rechnen. Für die aus Deutschland eingewanderten Juden hat dieser Sommer eine ganz besondere Note. Zum ersten Male blieb auf Grund; m B ■« « » 4 ALICE SERTOS, W SO JFI ©€ i£ff ® STt Passauer Straße 3. 249231. Chemische Keiiiigrungr — Färben — Entfleekem der neuen holländischen Regelung der Ferienbesuch von Eltern und Verwandten aus, und die wenigen, denen ein Besuch noch vergönnt war, konnten auch nur mit geteilter Freude den Aufenthalt ihrer Angehörigen genießen. Eine neue Scheidewand ist so zwischen den nach hierher Gewanderten und den Zurückgebliebenen errichtet worden, und es gibt viele, denen nun erst ganz deutlich geworden ist, daß sie auch im so nahen Holland völlig vom Bisherigen losgelöst sind und auch hier „in einer neuen Welt" stehen. m^^sü^^s^si^^. Konzerte und Vorträge in Berlin und Im Reicb Man braucht Alfred Auerbach, der an einem heißen Sommerabend im Berliner Kulturbund saal aus seinen eigenen wohltemperierten Schriften vorlas, den Lesern dieses Blattes nicht erst vorzustellen: der leibliche und auch geistige Nachfahre des berühmten Berthold gleichen Namens ist erst jüngst wieder (vgl. C.-V.-Zeitung vom 7. Juli) mit seiner im Erzähferwettbewerb durch einen Preis ausgezeichneten Novelle „Dein Garten, mein Kind" zu Wort gekommen. Diese Erzählung stand, nicht mit Unrecht, im Mittelpunkt des Programms; denn sie gab das Wesentliche der Auerbachschen Fabulierkunst: einen behaglichen, gedämpften Humor, einen Humor des naiven Herzens, der noch im harten Licht gegenwartsnaher Wirklichkeit über Menschen und Dinge milde aufleuchtet. Mehr anekdotisches Gepräge trugen die heiteren Jugenderinnerungen an Berthold Auerbach, während zwei andere jüdische Gestalten, der talentvolle, aber selbstquälerische Michael Beer, . der Bruder Giacomo Meyerbeers, und Jacques Offenbach, der ewig Vitale, in der epischernsten Schilderung ihrer Wesenszüge nicht uniebendig herauskamen. Für ein paar anspruchslose Kurzgeschichten warb weniger ihr Gehalt als die unaufdringliche Wiedergabe. Der Abend fand reichen Beifall. H. L. Rembrandts Bibelbilder machte Professor Dr. Franz Landsberger zum Thema eines Vortrages im Berliner Kulturbund. An Hand von Gemälden in den Museen der Welt und immer im Zusammenhang mit dem umfangreichen graphischen Werk des Meisters wurde die spezifische Art Rembrandts, das Judenschicksal zu gestalten, im Lichtbild den Hörern nahegebracht. Neben der kunsthistorischen Betrachtungsweise lag dem Redner daran, gerade das Psychologische an Rembrandts Gemälden, der Darstellung „Joseph und Potiphar" oder den Bildern von Juden des Alltags hervorzuheben. So erwuchs das Oeuvre des großen Holländers unter neuen Gesichtspunkten, und der Vergleich mit den zeitgenössischen Italienern oder Vlamen ließ die gewichtige Stellung der Bibelbilder Rembrandts ganz besonders deutlich werden. O. B. Im jüdischen Kulturbund Rhein-Main trug Edith Herrnstadt-Oettingen eigene Dichtungen und Prosastücke aus dem jüdischen Umkreis vor, und von Beer-Hofmann, Asch, Karl Wolfskehl. Sie vermittelte frei aus dem Gedächtnis Ernstes und Heiteres, Nachdenkliches, Besinnliches, Jubelndes. Edith Herrnstadt-Oettingen ist innerlich erfüllt von dem, was sie in ihren bald gefesselten Hörern in vielgestuftem Sprachklang und charakteristischer Unterscheidung der einzelnen Personen vermittelt. So blieb weder bei den hellen noch den dunklen Klängen, die man vernahm, die starke Wirkung auf das Publikum aus. tt. „Die bunten Drei", Steffi Rosenbaum, Fritz Melchior und Werner' Hinzelmann, veranstalteten im Kulturbund Leipzig einen bunten Abend, bei dem sie Leo Stein am Flügel begleitete. Die heitere Kunst der Drei fand den Beifall des Publikums. Zur Aufführung gelangten u. a. „Der Hund im Hirn" von Curt Goetz, „Der Hellseher" und „Der Autofahhi'kurs". S. Theater, Musik, Film Sylvia S i d n e y hat sich in London mit dem amerikanischen Schauspieler Luther Adler verheiratet. * „Fortune", das neueste Bühnenwerk von Henry Bernstein, geht als erste Herbstnovität im Laufe des Oktobers arn Theatre Gymnase in Paris in Szene. Ignaz Xeumark, der seit vielen Jahren die Kurhauskonzerte in Scheveningen leitet, konnte unter lebhafter Anteilnahme der kunstliebenden Kreise Hollands seinen 50. Geburtstag begehen. :!« Adolf Busch dirigierte in Neapel zwei Brandenburgische Konzerte von J. S. Bach. Unter den Solisten befanden sich der Pianist Rudolf Serkin und die Flötisten Marcel und Louis Moyse. * „Paprika", musikalische Komödie von Erich Maschwitz, Musik von George Posford und Bernard Grün, kommt zur Eröffnung der neuen Saison am His Majesty's Theatre in London heraus. In der verflossenen Konzertsaison von Istanbul traten als Solisten mit besonderem Erfolge Mischa Elman und Alexander Borowsky auf. * Fritz Stiedry wird in der kommenden Saison ein von ihm neu gegründetes Orchester in New York leiten; als erster Konzertmeister wird Simon Goldberg tätig sein. * Verdis ..Requiem" gelangte mit der New Symphony Orchestra unter Leitung von Joseph Rosenstock mit einem Chor von 300 Sängern in Tokio zur Aufführung. * Auf dem Programm für die kommende Saison der Royal Philharmonie Societys-Konzerte in England, steht als Novität das neue Violinconcert von Ernest Bloch. * Im Rahmen der Konzerte des Cambridge Theatre werden Artur Schnabel und sein Sohn Karl Ulrich Schnabel als Solisten auftreten. Jüdischer Kulturbund Berlin WociieHpEan Theater in der Kommandantenstr. 57, 20 Uhr: „Arm wie eine Kirchenmaus". 21. August (Abt. 25, 35, 6: 6300—6349); 22. August (Abt. 26, 36. 6: 6350—6449); 23. August (Abt. 1, 11, 16: 16450—16549); 24. August (Abt. 2, 12, 16: 16 550—16 649); 25. August (Abt. 3, 13, 16: 16 650—15 749); 27. August (Abt. 4, 14). Kulturbundsaal, Kommandantenstr. 58/59, 20 Uhr: 22., 23. und 25. August: Orchesterkonzert; 24. August: Konzert Ernö Garay: Die europäische Urauffühung der Oper „Die Chaluzim" von Jacob Weinberg findet am 4. September, 20 Uhr, in der Synagoge Prinzregentenstraße als Sonderveranstaltung des Jüdischen Kulturbundes Berlin mit Unterstützung des Reichsverbandes der Juden in Deutschland statt. Mitwirkende: Mascha Benjakonski, Wilhelm Guttmann, Hans John Jacobsohn, Kurt Rahmer, Walter Ries, Hexmann Salomonski, Arnold Kirschberg; ferner der Winawer-Chor und das Orchester des Jüdischen Kulturbundes Berlin. Musikalische Leitung: Chemjo Winawer. — Karten sind in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Eintritt nur mit Lichtbilderausweis einer jüdischen Gemeinschaft. Ernö Garay, der erste Tenor des Berliner Kulturbundes, gibt am 24. August im Kulturbundsaal einen einmaligen Arien- und Liederabend. Programm: Gluck, Händel, Verdi, Puccini, Ponchielli, Millöcker und Kaiman neben italienischen und ungarischen Liedern. Am Flügel: Kapellmeister Hans Zander. — Das Konzert ist auch Nichtmitgliedern des Kulturbundes mit Reichsverbandkavten zugänglich. Reichsverbandkarten können zu dem ermäßigten Preis von 0,50 RM. an der Abendkasse gelöst werden. KOL-NOA, das Institut für jüdische Filmarbeit,: '' weist darauf hin, daß .mit Rücksicht auf die Einhaltung der behördlich vorgeschriebenen Zensurwege und Vorschriften sämtliche Filmaufnahmen, die zum Zwecke der Vorführung vor der jüdischen Oefientlichkeit in Deutschland gemacht werden, nur im Einvernehmen von Kol-Noa gemacht werden sollen. Jeder Filmstreifen (Normal¬ oder Schmalfilm), der zur Vorführung über den engeren Familienkreis hinaus, aufgenommen worden ist bzw. wiedergegeben werden soll, ist Kol-Noa, Institut für jüdische Filmarbeit (im Reichsverband der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland), Berlin W15, Meinekestr. 10, zur weiteren Veranlassung einzureichen. Kunstnachrichten Der jüdische Bildhauer I. Mendes da Costa stellt im Haag bei Nieuwenhuizen Seegar neue Keramiken aus, die in der holländischen. Presse wegen ihrer geschmackvollen Form und Dekoration besonders gelobt werden. In der Bibliotheque National in Paris wurde die große Sommer-Ausstellung; „Les Arts de lTran" mit der besonderen Abteilung „L'Ancienne Perse et Bagdad" eröffnet. Die Firma Jüdischer Buchverlag und Buchvertrieb Rubin Maß, Inh. Aron Sztejnberg" und Wolf Salles, Berlin-Charlottenburg 4, Pestalozzistraße 15". firmiert jetzt: Aron S z t ejnberg & Wolf Salles, Jüdischer Buchverlag u. Buchvertrieb-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.