Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 33 (18.8.1938)
- Date
- 1938-08-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 C-V.-Zeitung Nr. 33 * 18. August 1938 Waldemar Strauss Jüdische Fabrikationsstätte chirurgischer Instrumente Beriin SW 68, Ritterstrasse 52 Aerztl. Einrichtungen, spez. fcxporr Berliner Beziiksvertreter Dr. Weinberg, Schmargendorf, Krampaspiatz 2 beiten. beendet hat, die noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen wird. Nachher müssen mit der geringst möglichen Verzögerung Entscheidungen getroffen werden. Aber in der Zwischenzeit haben die Behörden die Pflicht, die Ordnung wieder herzustellen. Ich ging nach Jerusalem, um mit dem High Commissioner und General Haining, dem Kommandeur der britischen Truppen, die gegenwärtige Situation und besonders die Sicherheitsfrage zu besprechen. Diese beiden Männer stehen vor einer Aufgabe, die so schwierig ist, wie irgendeine der die britischen Behörden in irgendeinem Lande seit dem Kriege gegenübergestanden haben, und gl AKmann&Gerscn iSSSK ^=*^ Berlin-Weissensee, Lothringenstr. 23 56 3154. ihre Zusammenarbeit flößt Vertrauen ein. Aber in einem Land, in dem manche Gebiete schwer zugänglich sind, und wo ein so furchtbarer Zwist entbrannt ist, wird ihre Aufgabe nicht schnell zu erfüllen sein. Es kann sein, daß sie nicht in vollem Umfange gelöst werden kann, bevor die Politik endgültig festgesetzt und wirksam geworden ist. Die britische Regierung wird ihre Aufgabe durchführen auf der Grundlage der Gerechtigkeit für die Juden, die dort für die Dauer ihr Nationalheim bauen, und für die Araber, deren Recht auf das Land ihrer Geburt unbestreitbar ist. Manchmal erscheint die Macht des Menschen zu Versöhnung und Neuschöpfung schwach; sie scheint leicht überwältigt zu werden von Gewalt und Haß, die sie ebenfalls auslösen kann. Aber über Palästina schwebt ein Geist, und mit Gottes Hilfe wird der Frieden im Heiligen Lande wieder hergestellt werden." * Der Kolonienminister hatte eine Unterredung mit Premierminister Chamber- 1 a i n, in der er gleichfalls über seine Eindrücke in Palästina Bericht erstattete. Er empfing ferner eine Abordnung der J e w i s h Agency und informierte sie über seine in Palästina gepflogenen Besprechungen unter besonderer Bezugnahme auf die Sicherheitsfrage. Schließlich empfing der Kolonienminister auch Dr. Izzat Tannous, den Führer der Araber in London. Auslandsnachrichten Afghanistan Ueber Indien gelangen Nachrichten nach Europa, wonach sich die wirtschaftliche Situation der Juden Afghanistans in den letzten Wochen wegen der Zunahme der antisemitischen Strömungen stark verschlechtert habe. So sei für Juden jede geschäftliche Tätigkeit untersagt worden. England Sydney Salomon hat im Auftrag des Jewish Board of Deputies eine Arbeit über die Juden Englands veröffentlicht. Aus ihr ist zu entnehmen, daß in England z. Zt. rund '330 000 Juden 0,69 o;Q der Bevölkerung leben, von denen 183 000 in London (2.8o/o) 35 000 in Manchester (6,3<Vo) 30 000 in Leeds (6,3o/o) wohnen. In 60 Städten des Landes bleibt die Zahl der Juden unter 700, in 54 unter 500. In fast jeder Stadt des Königreiches gibt es Juden. In den britischen Jleberseegebieten gibt es 300 000 Juden: in Kanada 170 000 (45 000 in Montreal,' 47 000 , in Toronto), 70 000 in ' Südafrika cinschließ- ' lieh Rhodesien, 28 000 in Australien und Neuseeland. Die Arbeit geht sedann auf den Anteil der Juden Englands an der Literatur und Kunst, dem Theater und der Medizin, dem Sport und auf anderen Gebieten ein. Besonders ausführlich befaßt sich Salomon mit der Stellung der Juden im Wirtschaftsleben Englands. Man erfährt, daß ihre Vertretung im Bankwesen sehr schwach ist. Unter den Direktoren, der Bank von England ist kein Jude, kein jüdisches Bankhaus ist in ihrem Verwaltungsrat vertreten. Unter den 150 Direktoren der fünf großen englischen Bankhäuser befinden sich nur drei Juden. Im Unterhaus sitzen 20 jüdische Abgeordnete, von denen 9 der konservativen, 5 der liberalen und 6 der Arbeiterpartei angehören. Keiner dieser Abgeordneten ist in einem Wahlkreis gewählt worden, in welchem die jüdische Bevölkerung besonders stark vertreten ist. Von den 20 Kabinettsministern ist nur Höre Belisha Jude. Der weiteren Regierung gehört Sir Philip Sassoon als Minister für öffentliche Arbeiten an. Italien „La Stampa" veröffentlicht einen Aufsatz, in welchem sie zu dem Ergebnis kommt, daß die Zahl der Juden in Italien etwa 60 000 betrage. Die bisher genannte Zahl von etwa 45 000 Juden sei zu tief gegriffen. Sie sowohl als auch zahlreiche andere Zeitungen, von denen „Popolo d'Italia" und „Corriere de la Sera" genannt seien, bringen auch weiterhin Aufsätze über das jüdische Problem. „Gazetta del Popolo" kündigt in diesem Zusammenhang die Schaffung eines Instituts für Rassefragen in Addis Abeba und ein Preisausschreiben über rassische Probleme des Imperiums an. Der Sekretär der Faschistischen Partei, Minister S t a r a c e, hat dem faschistischen Kulturinstitut fünf Forschungsaufgaben zur Rassenfrage gestellt, von denen die eine dem Thema „Das Judenproblem in der Welt und in Italien" gewidmet ist. — Der Bürgermeister von Triest, Salem, der jüdischer Abstammung ist, ist freiwillig von seinem Posten zurückgetreten. Portugal Das Kolonialamt erklärte jüdischen interessierten Stellen, daß die Regierung keinerlei Aenderung in der Zulassung von Siedlern in den Kolonien vorgenommen habe. Masseneinwanderung sei streng verboten. Nur Einzelfälle könnten vom Kolonialamt geprüft werden. Kein Flüchtling, einerlei welcher Nationalität er angehöre, dürfe sich in den. Kolonien niederlassen, ohne die gesetzlichen Vorschriften, die vor allem ausreichende Kapitalien verlangen, zu erfüllen. Aus diesem Grund habe Portugal auch keinen Vertreter nach Evian entsandt. Die Aufnahmefähigkeit des Landes sei erschöpft. Das Flüchtlingskomitee in Lissabon erläßt auf Grund der zur Zeit herrschenden Handhabung der Aufenthaltserlaubnis eine Warnung an Einwanderer. Sie fordert die Einwanderer auf, nur mit Zustimmung der örtlichen Konsulate die Einreise nach Portugal anzutreten. Die Aufenthaltserlaubnis für Juden aus Oesterreich ist in den seltensten Fällen über vier Wochen ausgedehnt" wor- Internationaies Speditionsburo Brokerhoff & Lipschütz G. m. b. H. Gegründet 1910 Berlin C 2, FrommeSstr. 1a Ruf 42 06 22 Gepäckdienst zu allen Dampfern Umzüge frei Haus nach allenWeirteilen den. Eine der angesehensten. Revuen des Landes, „Illustracao", erinnert im Zusammenhang mit dem Wanderungsproblem an eine vor kurzem erfolgte Erklärung des Premierministers, wonach das Rasseproblem keine Rolle spielen könne, da die Regierungsgrundsätze christlich seien. Rumänien Das seinerzeit von der Regierung Goga ausgesprochene Schacht verbot ist im Zusammenhang mit dem neuen Minderheitenrecht aufgehoben worden. Die Frage, ob die Juden Rumäniens unter dem neuen Minderheitenstatut als nationale Minderheit betrachtet werden, wurde von dem dafür zuständigen Staatssekretär Silviu Dragomir in einer Unterhaltung mit dem Präsidenten der Union rumänischer Juden, Dr. Theodor Fischer, bejahend beantwortet. In dieser Unterhaltung wurde auch die Frage der Revision der Staatsangehörigkeit, des jüdischen Schulwerks, der Wirtschaftslage der Juden eingehend erörtert. Dr. Fischer wurde aufgefordert, das kürzlich bereits von Oberrabbiner Dr. Filde r mann übergebene Memorandum zu ergänzen. Die Denkschrift soll sodann dem Ministerpräsidenten Miron Christea zugeleitet werden. Als vordringlich bezeichnete auch Professor Dragomir die Frage der Revision der Staatsangehörigkeit. Das rumänische Amtsblatt hatte am 6. August das Statut des Oberkommissardats der Minderheiten veröffentlicht. Zu seiner Durchführung wurde das Mitglied des früheren Kabinetts, Goga Siviu Dragomir, bestimmt. Das Gesetz umfaßt insgesamt 10 Artikel, in. denen die Rechte der Minderheiten weitgehend umrissen, sind. Aus Pressekommentaren kann man entnehmen, daß die Verpflichtungen, die Rumänien im Vertrag vonTrianon zwangsweise auferlegt wurden, nunmehr durch einen freiwilligen Akt der Regierung in Kraft treten. Im Artikel 1, Absatz 1—3 des Gesetzes heißt es: „Alle Rumänen haben das Vaterland ohne Rücksicht auf ihre ethnische Abstammung und ihre Religion als Hauptgrundlage ihres Lebenszweckes zu betrachten. Alle rumänischen Staatsbürger genießen ohne Unterschied ihrer ethnischen Abstammung und ihrer Religion Gleichheit vor dem Gesetz, dem sie Achtung und Gehorsam schulden. Die geltenden Gesetze sichern sämtlichen rumänischen Staatsbürgern, ohne Rücksicht auf sprachliche, rassische oder konfessionelle Unterschiede, die gleichen bürgerlichen und politischen Rechte, die gleiche Behandlung und gleiche Garantien." Den Minderheiten wird das Recht zugestanden, ihre eigene Sprache in Kirchen, Schulen und Zeitungen, im privaten und kaufmännischen Verkehr, in Sitzungen vor Gericht (mit Hilfe eines Dolmetschers) zu gebrauchen. Wo sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen, können sie — auch mit staatlicher Unterstützung — soziale oder religiöse Institutionen schaffen, sie können Banken und Wirtschaftsverbände gründen. Schweden Auf seinem Schloß Näsby bei Stockholm starb im 82. Lebensjahr Ingenieur Karl Robert Lamm, einer der bekanntesten Industriellen und Kunstsammler des Landes. Seinen Grundbesitz entwickelte er zu einem landwirtschaftlichen Mustergut, sein Schloß enthält eine der schönsten Privatsammlungen Schwedens. Neben Gemälden ist eine Silbersammlung von besonderer Bedeutung. * Michael H a n s s o n, der Leiter des Nansen-Amtes, der norwegische Delegierte beim zwischenstaatlichen Komitee in Evian, sprach über den Sender Kopenhagen von den Arbeiten der Flüchtlingskonferenz. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß es zwischen den Auswanderungs- und den Einwanderungsländern zu einer Verständigung kommen werde. Er meinte, daß auch Palästina, wenn die politischen Verhältnisse sich beruhigt hätten, noch weitere Menschen würde aufnehmen können. Er forderte, daß auch in Zukunft der Völkerbund an den Problemen aktiv mitarbeite. Schweiz Aus dem Statistischen Jahrbuch der Stadt Zürich geht hervor, daß im Jahre 1932 noch 2814 Einbürgerungen, im Jahre 1936 noch 2032, im Jahre 1937 aber nur 1613 Einbürgerungen erfolgten. Von diesen waren Ausländer: 1933 über 1000, 1938 nur 638, 1937 nur noch 300 (darunter 202 aus Deutschland, 32 aus Italien, 15 aus Oesterreich und 9 aus Frankreich). Unter den 1613 Eingebürgerten des Jahres 1937 waren 994 Protestanten, 556 Katholiken, 22 Juden und 41 Sonstige. Durch Einkauf erfolgten 421, unentgeltlich 1192 Einbürgerungen. Südafrika General S m u t s sprach am 24. Juli in einer Versammlung für den Keren Hajessoth in Kapstadt. Er meinte, Palästina habe im Vordergrund aller Wanderungspläne zu stehen. Er glaube nicht, daß in der Wildnis Afrikas viele Hoffnungen auf Niederlassungen bestünden. Diese Rede führte im Parlament zu einer Anfrage, ob die Regierung versichern könne, daß Südafrika nicht nach den Empfehlungen der Evian-Konferenz (Infiltration) arbeiten werde. Innenminister Stuttaford erklärte, daß die Zulassung oder Ablehnung von Einwanderern auf Grund der Aliens Act von 1937 ins Ermessen des „Immigrants Seiections Board" gestellt sei. Innenminister Stuttaford teilte der Presse mit, daß 1935 in die Union 1059, 1936 dagegen 3330 und 1937 nur noch 954 Juden gekommen seien. Im ersten Halbjahr 1938 betrage die Zahl der eingewanderten Juden 281. Nur drei Juden aus Oesterreich, verheirateten Männern, sei die Aufenthaltserlaubnis erleilt worden, außerdem drei verheirateten Frauen und einem Kind. Ungarn In Budapest findet in der Zeit vom 14. bis 20. August der „2. Weltkongreß der Ungarn" statt, Aus diesem Anlaß veranstaltete die Israelitische Kultusgemeinde am 16. August vormittags einen Festgottesdienst im Heldengedächtnistempel, an dem zahlreiche ungarische Juden des Auslands teilnahmen. Aerzte unterwegs Stimmen aus Indien und Australien In einer englischen Zeitschrift appelliert J. R. Glorney Bolton an die indischen Fürsten, ihre Hauptstädte jüdischen Aerzten zu öffnen und medizinische Zentren zu schaffen. Es genüge aber nicht, diese Aerzte aufzunehmen, sondern man müsse ihnen auch die Möglichkeit verschaffen, ihren wissenschaftlichen Studien nachzugehen. H e i - d e r a b a d könne das Oxford des Ostens werden. Dort könnten Mohammedaner und Juden miteinander arbeiten, und die Mohammedaner würden eines Tages die Tätigkeit der jüdischen Wissenschaftler segnen. Auch' Mysore sei besonders geeignet zur Errichtung einer solchen Forschungsstätte. Jähr- lieh zahle das Land seit 1799 an England einen Tribut von 170 000 Pfund. Man solle diesen Zahlungen ein Ende machen und die Gelder zur Errichtung wissenschaftlicher Institute verwenden. Man höre immer wieder den Schrei „Indien den-Indern", aber jeder, der im Lande lebe und bereit sei, an dessen Aufbau mitzuarbeiten, sei ein Inder. Er glaube nicht, daß man Aerzte ausschließen werde, die dem Land nur nutzen könnten. Realer und darum weniger hoffnungsvoll klingen die Nachrichten aus Neusüdwales über eine Neuregelung der Zulassung zur medizinischen Praxis in diesem Teil Australiens. Der neue Entwurf liegt der gesetzgebenden Versammlung zur Beschlußfassung vor und wird in der Presse lebhaft diskutiert. Das Gesetz sieht vor, daß solche Aerzte automatisch zugelassen werden sollen, die ftspiiaitlsrungen SSÄ" Pflasterungen, Bürgersteige - Telephon: 92 47 56 ihre Examina an den Universitäten Großbritanniens, Irlands und Neu-Seelands abgelegt haben, sofern diese Dominien australischen Aerzten die gleiche Behandlung. zusichern. Ausländische Aerzte müssen ohne Rücksicht auf ihre bisherige Qualifikation die Examina des vierten, fünften und letzten Jahres nachholen, die von der Universität Sydney vorgeschrieben sind. Auch nach Ablegung des Examens erfolgt die Zulassung nur nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Die Kritik wendet sich dagegen, daß man die ausländischen Aerzte, welche auf Grund der Wanderung jetzt Aufnahme auch in Neusüdwales suchen, schlechter stellt, als die Aerzte aus den britischen Dominien. Demgegenüber erklärte der Gesmidheitsminister F i t z s i m o n s, daß zur Zeit 2000 Medizinstudenten, davon 900 in Sydney, an australischen Universitäten studierten. Ihr wissenschaftlicher Standard sei sehr hoch und eine Zulassung ausländischer Aerzte daher unerwünscht. Krankenhäuser, die zu Forschungs¬ oder Lehrzwecken Ausländer in ihre Dienste nehmen wollten, müßten sich um deren Zulassung bei der Aerztekammer bemühen. Sie werde in Einzelfällen unter der ausdrücklichen Voraussetzung erfolgen, daß diese Aerzte nicht zur Privatpraxis zugelassen werden. * Die zahnärztliche Vereinigung hat auf Grund eingehender Studien der Regierung empfohlen, nicht mehr als 50 Zahnärzte aus Oesterreich nach England zuzulassen. Oesterreich Am 7. August fand in Wien eine Tagung statt, zu der 28 jüdische Gemeinden ans Oesterreich Vertreter entsandt hatten und die sich in erster Linie mit Wanderungsfragen befaßte. Den allgemeinen Bericht erstattete Dr. Joseph L ö w e n h e r z. Zu Einzelfragen äußerten sich der Leiter der Auswanderungsabteilung der Kultusgemeinde, Engel, sowie Dr. Blauer. Ueber Devisenfragen referierte Di\ K a p r a 1 i k. Bisher sind mit Hilfe der Auswanderungsabteilung rund 5000 Personen aus Oesterreich ausgewandert. Chefredakteur: Dr. Alfred Hirschberg, Stellvertretender Chefredakteur: Dr. Ernst G. Löwent h a>\. Verantwortlich für die Aufnahme von Bildern und für Sport: Dr; Ernst G. Löwenthal, für Feuilleton: Hans Oppenheimer. Sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Frciümschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen : Friedrich Nathan, Berlin. DA. II. Vj. 38 323. PL 6. Verlag: Jüdischer Centrai-Verein e. V., Berlin W 15, Emser Straße 42. Druck: Max L i c h t w i t z, Berlin SW 68. AUSRÜSTUNG FÜR PALÄSTINA und ÜBERSEE Bekleidung, Hausrat und Einrichtungsgegenstände Tropen- Kühlschränke ca. 85 und 115 Liter Inhalt, Vorführung in der Wirtschaftswaren- Abteilung im ü. Stock Verlangen Sie die für den Überseedienst besonders geschulten Verkaufskräfte. Sdiriftliehe Anfragen an die Übersee-Abteilung. Telefon. Verabredung 52 0011 BERLIN C2 SUND AUER STIL KÖNIGSTIL GEGRÜNDET 1815 Mottensichere Tropensdjränke sowie verchromte Bettstellen, elekir. Geräte u. viele Spezialartikel in reichhaltiger Auswahl