Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 32 (11.8.1938)
- Date
- 1938-08-11
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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- Tiberias 4× ep/1048138
- Haifa 3× ep/1047930
- Beirut 2× ep/1047833
- Safed 1× ep/1046078
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Mr. 32 3. Beiblatt Palästina-Umschau der Zeitimg Seitell 11. August 1938 Rund! imkansprache des High Commissioners In einer Rundfunkansprache, die am 8. August abends vom Sender Jerusalem verbreitet wurde, richtete der High Commissioner einen eindringlichen Appell an die Presse und die in Palästina lebenden Nationen, die Leidenschaften zu bekämpfen und den Frieden im Lande wiederherzustellen: „Diejenigen, die Gewalt üben", so führte Sir Harold Mac- Michael u. a. aus, „tun der Sache, die sie im Herzen tragen, den schlechtest möglichen Dienst. Weit davon entfernt, der Welt zu zeigen, daß sie fähig sind, sich selbst zu regieren, erreichen sie nur das Gegenteil. Weit davon entfernt, mit ihrem Entschluß, nur die Bewilligung aller ihrer Forderungen entgegenzunehmen, auf die Obrigkeit Eindruck zu machen, machen sie es vielmehr der Obrigkeit zur Pflicht, nicht der Gewalt zu weichen. Vor einigen Monaten kann über die großen politischen*Fragen keine endgültige Entscheidung gefällt werden. Sollen diese Monate durch dieselben Vorgänge entstellt werden, wie die vergangenen? Wem soll das zum Vorteil gereichen? Ich weiß nicht, was die Kommission empfehlen wird, noch welche Entscheidung Sr. Majestät Regierung fällen wird; was ich aber weiß, ist, daß die Fortsetzung der Gewalttaten niemanden berühren wird, außer daß sie denjenigen schaden, die sie begehen." Opfer, Opfer--- Nachdem die vergangene Woche etwas ruhiger begann als die letzte geendet hatte, erreichte die traurige Kurve der Todesopfer am 4. August wieder einen Höchststand, und auch das Wochenende war reich an Zwischenfällen. In der Nacht zum 2. August wurde der Kibbuz A v u k a bei Chedera von Arabern angegriffen, aber von Hilfspolizisten wirksam verteidigt. Die 23 jährige Rachel Mucznik wurde schwer verwundet. In der Nähe von C h a n i t a wurde ein Auto mit jüdischen Hilfspolizisten von Arabern aus dem Hinterhalt beschossen. Es kam zu einem Kampf, In dem die Araber in die Flucht geschlagen wurden und Verluste erlitten. Am Tage des 2. August wurde auf die Siedlung J e d a im Emek ein Anschlag versucht, der von den Hilfspolizisten der Siedlung gleichfalls zurückgeschlagen werden konnte. Vom 3. August wurden nur zwei Anschläge auf Juden gemeldet. Samuel T a y a n o, 72 Jahre alt, der seit 65 Jahren in der Jerusalemer Altstadt lebt, wurde angeschossen und leicht verletzt. Jakob H a b a b o, 34 Jahre alt, wurde in d er Altstadt von Haifa durch. Schüsse leicht verwundet. Zu den schweren Verlusten des 4. August kam es dadurch, daß ein Lastauto mit 17 jüdischen Arbeitern, die von Kfar Saba nach Ramat Hakowesch zurückkehrten, von einer auf der Landstraße angebrachten Mine in die Luft gesprengt wurde. Sechs Insassen wurden sofort getötet: Elijahu Schlesinger, Hille! S c h o r i, Jehuda Cohen, Lea Rosenmann, Batia Kaschtan und Ephraim Greisler. Die ersten fünf waren aus Ramat Hakowesch, Greisler aus Kfar Saba. Acht weitere Personen wurden verletzt, davon zwei so schwer, daß sie ihren Verletzungen am nächsten Tage erlagen. Es waren: Ludwig Abel und Ludwig Levinstein. Kurz vor der schweren Explosion war die Landstraße wie üblich von Hilfspolizisten zu Fuß und im Auto auf ihre Sicherheit hin untersucht worden, ohne daß etwas Verdächtiges bemerkt' worden wäre. Man vermutet, daß die Schwere des Lastwagens die verborgene Mine zur Explosion brachte. Aber sonst verlief der 4. August und die ihm vorausgehende Nacht im ganzen Lande sehr unruhig. Unweit A11 i t h wurde der 42jährige jüdische Chauffeur Jakob Alkayam aus dem Hinterhalt in seinem Lastauto erschossen. Bei einem Angriff auf die Siedlung M a g d i e 1 wurde der 21jährige Zwi L i p - schitz getötet. Eine weitere Minenexplosion, der am gleichen Tage eine von Juden geführte Draisine zum Opfer fiel, hatte glücklicherweise nicht so weittragende Folgen wie die soeben erwähnte. Es wurden dabei nur zwei Wächter leicht verletzt. Zugleich aber wurden die Insassen heftig beschossen. Als sieh ein Militärflugzeug dem Schauplatz der Explosion näherte, versuchten die Insassen dem Flieger durch Signale verständlich zu machen, daß sie in einem Kampf mit Banditen begriffen seien. In der Tat eilte, durch einen Funkspruch des Flugzeuges gerufen, Militär sofort herbei, und die Banditen wurden in die Flucht geschlagen. Ein britischer Soldat wurde schwer verwundet. Zwischen Tel-Aviv und Ludd wurde ein Zug zum Entgleisen gebracht und der Lokomotivführer schwer verletzt. Bei Reparaturarbeiten an der Unglücks stelle erlitt der 39jährige Arbeiter Benjamin S1 o n s k i gleichfalls schwere Verletzungen. Tn der Nähe von Ramie wurden umfangreiche Durchsuchungen arabischer Dörfer durch Militär vorgenommen. Ein bewaffneter Araber, der zu fliehen versuchte, wurde erschössen. Mehrere Hundert Fellachen wurden aufgegriffen und in einer Ansprache des Distriktskommissars gebeten, sich vom Bandenkrieg zurückzuziehen und gemeinsam mit der Regierung für den Frieden zu arbeiten. Auch Generalleutnant Haining begab sieb, im Flugzeug nach Nablus, um die Gegend zwischen Nablus und Ramie persönlich zu inspizieren. In Nablus explodierten zwei Bomben und fügten zwei Arabern schwere Verletzungen zu. Vier arabische Terroristen plünderten ein Cafe in Nablus und entführten drei Araber. In der Nähe des A r z a - Sanatoriums bei Jerusalem wurde ein Hilfspolizist von zwei Dorfbewohnern durch Messerstiche verwundet und seines Gewehrs beraubt. Auf der Landstraße Akko — Safed geriet eine Polizeipatrouille, die fast ausschließlich aus jüdischen Hilfspolizisten bestand, in ein Gefecht mit Arabern, von denen sie drei tötete und sieben verwundete. Nachdem vom 5. August nur der Ueberfall auf einen Lastwagen der Palestine-Potash- Company in der Nähe des Toten Meeres berichtet wurde, bei dem der 37jährige Joseph Jezekiel schwer verwundet wurde, mehrten sich am 6. August, dem Schabbat, die Ueberfälle wieder in beängstigender Weise. In R e m e z bei Chedera betraten drei bewaffnete Araber die jüdische Hilfspolizeistation, töteten Menachem Averbuch und verwundeten Zwi Pinkas schwel'. In einer Orangenplantage, in. der Nähe von Chederr». wurde Isaak Rosenberg angeschossen und schwer verwundet. In Tiberias wurde Jakob Gigi in einem arabischen Cafe durch Messerstiche schwer verletzt. Ein Bombensplitter drang in Tel-Aviv in ein Zimmer ein und verwundete ein 14jähriges Kind Nissim Cohen. In der Nähe von Petaeh-Tikwah versuchte ein Araber in der »Siedlung M o 1 e d e t eine Bombe zu "werfen. Die Bombe explodierte aber in seiner Hand und tötete ihn. Eine große arabische Bande sammelte sich im unteren Galil und griff die jüdischen Siedlungen H i 11 i n, M i z p a, Sedschera Kineret und das Kirjat Schmuel-Viertel in Tiberias an. In jedem Falle gelang es der jüdischen Hilfspolizei, die Angreifer zu vertreiben. Zwischen Jericho und Jerusalem griff eine arabische Bande eine Militärpatrouille an und tötete zwei Araber. Zwischen Nablus und Dschenin wurde ein arabisches Auto von Arabern aufgehalten, und ein darin befindlicher britischer Polizeisergeant namens Willes wurde auf seinem Sitz erschossen. Noch ein weiterer britischer Polizeisergeant wurde bei Chedera von einer arabischen Bande getötet. Arabische Straßenkehrer wurden zwischen Jaffa und Tel-Aviv angeschossen. Einer von ihnen wurde getötet und zwei verwundet. In A k k o wurde in seinem eigenen Hause ein arabischer Zimmermann, der im Verdacht stand, der Polizei Informationen gegeben zu haben, totgeschossen. Auf dem Wege zwischen Jerusalem und Tel-Aviv wurde ein arabischer Hilfspolizist durch Messerstiche schwer verletzt. Sein Gewehr wurde geraubt. Am 7. August wurde die Siedlung Kfar A z a r in der Nähe von Petaeh-Tikwah von einer arabischen Bande, die Maschinengewehre bei sich führte, angegriffen. Die Bande konnte vertrieben werden, ohne daß Schaden angerichtet wurde. Auf dem Tiberias-See wurde ein arabisches Boot beschlagnahmt, in dem sich drei Bomben befanden. Zwischen Ludd und Tel-Aviv wurde ein Auto, in dem sich der palästinische .Direktor der polnischen Luftliniengesellschaft „Lot" namens D a b a n s k i mit zwei Piloten und Mechanikern befand, von Arabern angegriffen. Dabanski erhob im Hinblick auf die allgemeine Unsicherheit der palästinensischen Wege Vorstellungen beim polnischen Konsul. In Tiberias kam es am folgenden Tage zu zahlreichen Bombenexplosionen. Eine Bombe explodierte auf dem Gemüsemarkt und verletzte einen Araber schwer und acht leicht. Im Anschluß daran verwundeten Araber durch Steinwürfe, den Juden Salman Goldzweig. Eine zweite Bombe, explodierte in der Nähe der Anglo-Palestine-Bank, ohne Schaden anzurichten, und eine dritte Bombe wurde in der von Arabern bewohnten Altstadt in Tiberias entdeckt. Chajim Goldenberg, der mit andern Arbeitern nach'einem Steinbruch in der Nähe von Giwat Schaul unterwegs war, wurde durch Schüsse schwer verletzt. Eine arabische Bande griff die Siedlung Kfar Jona an und zerstörte 140 Dunam Orangenplantagen und die Wasseranlage. Die Baracke, in der die jüdischen Hilfspolizisten stationiert waren, wurde in Brand gesetzt. Nachrichten vom Tage Nachdem die Teilungskommission am 1. August die Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency Ben Gurion und S h e r t o k, sowie Josef W e i t z und Salman Li f schitz als Experlen für Bodenfragen gehört hatte, schiffte sie sich am 3. August in Haifa ein, um nach dreimonatigem Aufenthalt in Palästina nach London zurückzukehren. In den letzten Julitagen ist. in Tel-Aviv der 20jährige Secharajhu Kikajon, ein Angestellter der Stadtverwaltung, der sich aktiv an der Verteidigung des Jischuw ' beteiligt hatte, aus dem Hause seiner Eltern, im Zentrum von Tel-Aviv verschwunden. Im Zusammenhang damit wurden fünf jugendliche Revisionisten in Tel-Aviv verhaftet. Im Rahmen der Notverordnungen hat die Palästina-Regiei-ung die Kennzeichnung nichtjüdischer Läden in Haifa, die den arabischen Terroristen die Unterscheidung erleichtern sollte, verboten. In Beirut wurde in der Nähe der überfüllten Synagoge im jüdischen Viertel eine fiU die,, wdekz die C.A/.-2eüimfy nach fridd wtydtnäßig, fe&m! Senden Sie mir bis auf Widerruf die C.-V.-Zeitung 66 Pf. für August, September zahle ich bei Vorlage der Postquittung; an den Briefträger od. (nach Aufforderung durch den Veriag) auf Postscheckk. Die ersten August-Nummern erhalte ich nachgeiiefer. Name: .................................................... Ort:.......................................................... Straße:...................................................... Ausschneiden und mit 3 Pf. frankiert (oder auch unfrankiert) senden an: C.-V.-Zeituno Vertrieb, Berlin W15, Emser Straße 42. Telefon 92 81 41 Auch jedes Postamt nimmt Bestellungen entgegen. Bombe geworfen, die keinen Schaden anrichtete. Im Zusammenhang damit wurden zwei Araber aus Nablus in Beirut verhaftet. Die Palestine Land Development Company kündigt die Ausschüttung einer vorläufigen Dividende für das Jahr 1938 in Höhe von drei Prozent an. Fachansbildung und Hochschulstudium in Palästina Von uaserm Dr, E. R-z.-Palästina-BericKterstatter Jerusalem, Anfang August Der Aufbau des Erziehungswesens in Palästina bis zum Uebergang ins Alter der Berufswahl ist in Nr. 27 der ..C.-Y.-Zehung" vom 7. Juli ausführlich zur Darstellung gelangt. Auf dieses breite Fundament, das sich europäisch-nordamerilcnnischen Schulmaßstäben weitgehend nähert, ist ein Oberbau höherer Ausbildung gestellt, von dem in den nachfolgenden Ausführungen die Rede ist. Umfang von Fachausbildung und Hochschulstudium, und der Grad seiner Vertiefung sollte nur unter. Beinicksichtigung der Jugend des Landes, auf die weitgehende Besitzarmut der Sämtliche Apparate, Reparat., Ar.lennenbau!L. Arndt, Friedenau, Kaiserallee 75 S3 03 64 Majorität seiner Bevölkerung und auf das ständig schwankende politische Schicksal bewertet werden. Es wäre zu viel verlangt, wollte man erwarten, daß der Vielseitigkeit des Aufbaues der Elementar- und Mittelschulen in dem jungen Lande eine entsprechende Differenziertheit in der Qualität und Quantität der Fach- und Hoch sehülausbildungsmöglichkeiten entspräche. Und dennoch sind wichtige Ansatzpunkte für diese Gebiete da, mehr noch, es ist ein Rahmen geschaffen, innerhalb dessen weitergebaut werden kann, wenn innere Beruhigung, wirtschaftlicher und politischer Art also, die Voraussetzungen schafft, die dem geistigen Streben der jungen jüdischen Menschen auch in Palästina in vollem Umfange gerecht werden. Für die Fachschul- und Hochschul-Ausbildung in Palästina gilt sprachlich die gleiche Voraussetzung wie für das allgemeine Schulwesen: der gesamte Fach- und Hochschulunterricht wird in Hebräisch erteilt, das Colloquium in Universitätsseminaren und Uebungen wird in Hebräisch abgehalten. Nicht anders ist es bei schriftlichen Arbeiten in den Prüfungen usw. Das ist eine Grundvoraussetzung, die im Oberbau des palästinensischen Erziehungswesens womöglich noch schärfer durchgeführt ist als im Unterbau, und von der unter keinen Umständen abgegangen wird. Diese wesentliche Sprachvpraussetzung wirkt sich aber deshalb noch schwerwiegender aus, weil der über 16 Jahre alte Schüler, wenn er die hebräische Sprache nicht seit Geburt oder durch lange Anwesenheit im Lande bereits völlig beherrscht, sie mit intensiver Gehirnarbeit, wie Vollerwachsene, erlernen und ihre Elemente sich bewußt-geistig erarbeiten muß, während das jüngere Schulkind durch den noch nicht vollendeten Aufbau seiner Gehirnsubstanz unverbrauchte Teile zur Verfügung hat; dadurch allein erklärt es sich, daß das Hebrä- E. SCHE3N ' iisei-waetes ische im Munde der jüngeren und jüngsten Kindergeneration unbewußte und selbstverständliche, schöpferisch lebendige Gestaltung bekommen hat. Für das Fach- und Hochschulwesen bedeutet dieses Faktum, daß nur der von außerhalb für diesen Teil des Erziehungsaufbauwerkes in Palästina in Betracht gezogen werden sollte, der eine wirklieh nennenswerte hebräische Sprachkenntnis hat, die er hier im Lande nur zu vervollkommnen und zu ergänzen braucht, eine Voraussetzung, die. bei Schulkindern zwar wünschenswert, aber keineswegs zwingend ist. L Die Fachschulen Auf drei Gebieten der Fachschulausbildung sind nebeneinander mehrere Institute festzustellen, die gleichartige oder ähnliche Ziele verfolgen. Als wichtigstes ist das Gebiet des technischen und handwerklichen Unterrichts zu nennen, an zweiter Stelle die landwirtschaftlichen Fachschulinstitutionen, und <ijaa.->. dritter Stelle schließlich die Möglichkeitender hauswirtschaftlichen und kindergärtneri-• sehen Ausbildung. Soweit außerhalb dieser Kategorien Institutionen für irgendeine andere Spezialausbildung bestehen, werden sie in einer Sammelgruppe zusammengefaßt. Vorweg sei erwähnt, daß viele Fachschulen mit Internaten verbunden sind. 1. Technische und handwerkliche Ausbildung Die Möglichkeit, einen technischen B4eruf allein in der Praxis der täglichen Werkstattarbeit zu erlernen, ist in Palästina sehr begrenzt. Die bestehenden Industriewerke sind weder groß an Zahl noch an Ausdehnung, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Um so wichtiger ist die fachschulmäßige Ausbildung für einen gewei'blich-technischen oder handwerklichen Beruf. Die Zahl der Fachschulen, deren primäres Schulziel der Technik und dem Handwerk gewidmet ist, beträgt gegenwärtig etwa zehn. An erster Steile wollen wir hier die Handwerkerschule in Jagur aufführen, die für alle Zeiten den Namen von Ludwig Tietz trägt. Ueber diese Schule ist hier bereits vor längerer Zeit eingehend berichtet worden: Fertigkeiten in Tischlerei, Schlosserei, Klempnerei usw. wer- V&h 77-73 UU findet die Sprechstunde der Beratungsstelle des jüdischen Cen*ra'- Vereins, Berlin W 15, Emser Str. 42, IV, statt. Sprechtage sind Montag bis Freitag, für Mitglieder des Centrai-Vereins auch außerhalb der angegebenen Sprechstunde nach vorheriger telefonischer Vereinbarung. den hier den Jungen beigebracht, theoretisch und pi-aktisch. Diese junge, aber sehr angesehene Fachschule hat, wie bekannt sein dürfte, ein Internat, in dem die künftigen jungen Handwerker in Disziplin und Gemeinschaft weiter fürs Leben erzogen werden. In Jerusalem sind zwei Handwerkerschulen, eine für Jungen und eine für Mädel, die erste kleineren Umfanges, die letzte etwas größeren, beides Gründungen aus dem letzten Jahrfünft. In Tel-Aviv bestehen vier Institute für Handwerk und Technik, das älteste Institut, mehr als 30 Jahre alt, ist eine Misrachi- Gründung: dort werden Schlosser, Schmiede und Drechsler herangebildet. Eines dieser Institute widmet sich der Architektur, der Elektromechanik usw. — zu einer Aufnahme ist die Absolvierung einer höhei'-en Lehranstalt erforderlich —, ein anderes pflegt besonders die mechanische Schlosserei, ein weiteres führt