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Central-Verein-Zeitung · 1938-08-11 · 32 (11.8.1938) · page 11

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
32 (11.8.1938)
Date
1938-08-11
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Seite 10 C.-V.-Zeffung Nr. 32 » 11. August 1938 Hier erleben wir jedoch meist das Gegen- teil. An nichts halten die Menschen unbewußt so zähe fest wie an ihren sozialen Vorstellungen; nichts'gestehen sie so schwer ein wie die Veränderungen ihrer sozialen Lage. So entstehen unnötige und gefährliche Probleme. Es ist schon schwer genug, sich in eine neue Umgebung einzuleben. Noch schwerer wird es aber, wenn man sich seinen sozialen Abstieg nicht klar machen will und statt dessen die Umwelt anschuldigt. Der soziale Konflikt wird verdrängt und tritt als Hader mit der veränderten Umwelt zutage. Wenn man z. B. die Klagen anhört, die vielfach über die Schwierigkeit des Lebens in Amerika angestimmt werden, wird man oft entdecken, daß es sich in Wirklichkeit um Probleme handelt, die sozialer Abstieg am alten Wohnort in ähnlicher Weise mit sich gebracht hätte. Man sagt: Amerika, und sollte sagen: soziale Umschichtung. Gewiß, es ist ausreichend schmutzig in dieser rrcadt. Aber wenn die Hausfrauen über das schreckliche Land klagen, in dem man seine Zimmer nicht sauber halten könne, ist es nicht in Wii-klichkeit der Unterschied, der in allen Ländern zwischen feinem und billigem Wohnen besteht? Der Unterschied zwischen Sieben-Zimmer-Wohnung und möbliertem Zimmer — einer in der ganzen Welt scheußlichen Einrichtung —, zwischen Haushaltsführung als Aufsicht üb-er Angestellte und Instandhaltung mit den eigenen zwei Händen? Gewiß, die Wäscherinnen arbeiten hier so schlecht wie in keinem europäischen Lande, sie zerreiben alles in Kürze zu Staub, und bösartige Leute behaupten, sie stünden dabei mit den Fabrikanten zur Hebung des Konsums im Bunde. Aber wiegt nicht schwerer der Wandel von einer Lebensführung, in der jedes nur leicht defekte Stück sofort durch ein neues ersetzt wurde, zu einer viel bescheideneren, die jedes Stück wendet, flickt und ausbessert, bis es gar nicht mehr geht? Das sind zwei gröbere Beispiele. Man könnte sie beliebig vermehren. Wenn man sich daran gewöhnt hat, sich bei jeder Klage zu fragen, wieviel davon wirklich dem Lande zur Last zu legen ist und wieviel der veränderten sozialen Lage, dann staunt man, wie oft die Waage auf die Seite des zweiten Faktors sinkt. Was solche Betrachtungen nützen? Wir glauben, daß sie sehr wertvoll sein können, denn sie verhindern, daß sich Vorurteile gegen die neue Heimat bilden, die so tief sitzen bleiben, wie alle ersten Eindrücke im Leben. Sie helfen einem über die Anfangsschmerzen hinweg, mit denen jede solche Bewußtmaehung verbunden ist, und erleichtern es, zu der Philosophie seiner Lebenslage zu kommen. Und das ist wichtiger als alles andere. Denn die Erkenntnis allein genügt nicht. Es ist sehr bewegend, immer wieder zu beobachten, wie Menschen nach ihrer Umpflanzung sich mit aller Kraft, bewußt und unbewußt, dagegen wehren, sich ihre wirkliche Lage einzugestehen, mit welcher Zähigkeit und psychologischen Findigkeit sie an überkommenen sozialen Wertbegriffen festhalten. Als ob es wirklich so erstrebenswert wäre, in diesem gesellschaftlichen Spiel Erfolg zu haben! Machen wir uns nichts vor: Sicherheit und vor allem Unabhängigkeit durch Geld ist eine gute Sache. Erst draußen, losgelöst von den vielen Stützen und Hilfen des alten Lebenskreises, lernt man den Wert materieller Reserven richtig schätzen, wie man immer das am meisten sucht, was man am wenigsten hat. Aber es geht auch ohne das. Alle die kleinen Leute, die hier unsere Straße bevölkern, alle die kleinen Leute, die die erdrückende Mehrheit der Menschheit ausmachen, haben nie Reserven gehabt. Sie leben von . der Arbeit des Tages für den Tag, tausendfach durch Krisen und persönliches Unglück gefährdet, mit Frau und Kindern, mit Sorgen, aber auch mit Lachen. Und gewiß: soziale Stellung kann etwas sehr Erstrebenswertes sein. Die soziale Stellung nämlich, die auf unabhängiger Arbeit für die Gesam t h e i t beruht. Diese Art von sozialer Herausgehobenheit freilich wird uns auf sehr lange Zeit hinaus, wenn nicht für immer, versperrt sein. Und ihr Fehlen gehört fürden, der sie kennengelernt hat, zu den wirklich schmerzhaften Gegebenheiten der neuen Lebenslage. Immerhin, im eigenen Kreise der Weggenossen kann vieles in Form einfachen menschlichen Helfens geschehen. Und es ist sicher anständiger und wird wohl auch von unserer Umwelt hier mehr geschätzt werden, wenn wir uns zu dem Kreise der alten Freunde bekennen, statt törichte Versuche zu machen, unseren Eingliederungswillen durch Abkehr von der Gruppe, aus der wir kommen, betonen zu wollen. Aber soziale Geltung durch materielles Gewicht als erstrebenswertes Ziel? Das ist nie uninteressanter gewesen als heute und nirgends unzeitgemäßer als in diesem Lande, in dem sich seit Jahren eine stille, aber sehr tiefgreifende Umwertung vollzieht. Geistige Oberschicht, gewiß, das ist eine großartige Sache, und das Schicksal westlicher Kultur in diesem Lande wie in Europa wird davon abhängen, ob es gelingen wird, eine solche Schicht zu formen, zu halten und ihr den ihr zukommenden entscheidenden Platz zu geben. Aber gesellschaftliche Oberschicht? Man wird in zwanzig Jahren nicht mehr verstehen, wieviel Wesens man von ihr gemacht hat. Nie ist es weniger attraktiv gewesen, zu ihr zu gehören, nie sorgenvoller und nie — langweiliger. Wrenn wir unter „kleine Leute" nicht eine überkommene, oft recht enge Geisteshaltung einer bestimmten Klasse verstehen, sondern eine materielle Gegebenheit, das Leben ohne Reserven von des Tages Arbeit, so können wir beinahe sicher sein, daß die Welt von morgen eine Welt der kleinen Leute sein wird. Und eine Welt, in der man leben kann. Es ist schließlich die Welt, in der fast alle schöpferischen Geister gelebt haben. Warum also sich so sehr dagegen wehren, wenn ein hartes Geschick uns in einer kurzen Operation dorthin gebracht hat, wohin wir sonst auch in langsamer und gleichfalls schmerzhafter Entwicklung gelangt wären? Es ist schwer, mit den wehleidigen Klagen über den Abstieg — der, richtig gesehen, keiner «ich behaglich im Grase wälzten. Nachdem wir Kaffee getrunken hatten, lagen wir eine halbe Stunde lang mit geschlossenen Augen auf unseren Säcken und dösten erschöpft vor uns hin. Bei dieser Gelegenheit empfingen wir unseren ersten Besuch. Einer unserer Kollegen, ein Mulatte, klatschte draußen und trat auf unser „entre!" hin zögernd ein. Er schaute sich neugierig unsere Uhren an, fragte nach dem Zweck eines Schwammes und prallte entsetzt zurück, als er in meinen stark vergrößernden Rasierspiegel blickte. Nach der Pause zeigte der Himmel ein Einsehen mit uns. Wir hatten noch nicht eine halbe Stunde lang gehackt, als er sich plötzlich verfinsterte — oh du lieber Himmel — und einen tropischen Regen heruntersandte, eine wahre Sintflut, ein Trommelfeuer von Wasser. Wir machten uns so schnell wie möglich aus dem Staube oder vielmehr aus dem Schlamm und wurden in eine Scheune gewiesen, wo wir Mais schälen mußten. Wir setzten uns auf einen riesigen Haufen der großblättrigen Maiskolben und begannen die starken harten gelben Blätter, welche die Kolben fest und vielfach umschließen, herunterzustreifen. Die Blätter werden von den Landarbeitern und auch vielfach von Städtern' als Hülsen für die Zigaretten benutzt, die sie sich selbst drehen, während die Kolben gemahlen werden und als „Fuba" ein wichtiges Nahrungsmittel bilden, besonders als „Poienta" zubereitet. Um 6 Uhr war Feierabend. WTir aßen zum Abendbrot Reissuppe mit Bohnen (vielleicht war es auch Bohnensuppe mit Reis) und tranken Mate mit Fliegen und Faltern. In der rasch sinkenden Dämmerung unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang. Auf der Wiese, in der Nähe des Brunnens, spielte Odila, die Lehrerin, eine junge hübsche Morena (Brünette; meistens leicht gemischt) mit den Kindern der Kolonisten. Sie sangen kleine Volkslieder und drehten sich im Reigen. Die Lehrerin erwiderte unseren Gruß mit der bezaubernden Liebenswürdigkeit, die den Brasilianern eignet. Wir lehnten müde am Brunnen, und schauten zu. Wir hatten zehn Stunden lang redlich gearbeitet, und der Tag war fast so lang gewesen wie unser ganzes Leben bisher . . . Wie seltsam war alles! War ich es noch, ich selbst, bei meinen Lieben in Berlin, ging ich nicht die Kaiser Ley in Antwerpen hinunter, drückte ich nicht einem kleinen Franzosen in Le Havre ein Francstück in die Hand, trank ich nicht Kaffee in Lissabon, schlenderte ich nicht in Casablanca durchs Ar ab er viertel, träumte ich nicht in Rio am Strand? Was blieb von mir nach alledem, nach sovielen Trennungen und Abschieden? Wo sollte ich mich suchen? Die Kinder sangen noch. Durch die Dunkelheit tanzten Glühwürmer und das Land schlief, dieses ungeheuere junge Land, dem ein brasilianischer Dichter, das schönste Wiegenlied gesungen hat: Schlafe ... meine grüne Tochter, du mein Kind, du mein Land ... Ein Arm ist der Wind, der deine Wiege schaukelt ... Schlafe ... Schon schließt die Nacht der Nebelschleier weißwobenen Vorhang ... Der Frösche Gequak aus dem Weiher, fern und ersterbend, ist das Geknarr deiner Wiege ... Die Kinder verstummten, und in der Stille hörten wir plötzlich laut und nahe das Tosen des Wasserfalles und den unendlichen Gesang der Zikaden ... Herbert Rösenf eld Buenos Aires Die Jüdische Kulturgemeinschaft Buenos Aires veranstaltete kürzlich im Anschluß an den argentinischen Nationalfeiertag des 9. Juli eine Feierstunde „Homenaje a la Argentina" (Huldigung für Argentinien) in spanischer Sprache. Der Vorsitzende, Hans Zweig, legte in einer Ansprache ein Bekenntnis der aus Mitteleuropa eingewanderten Juden zu dem neuen Heimatlande ab. Referate über die wichtigsten Perioden der Entstehung des argentinischen Staates, die rechtliche Stellung der Einwanderer zur Verfassung sowie ein von den Kindern der Religionskurse der Kulturgemeinschaft aufgeführtes Spiel bildeten zusammen mit musikalischen und turnerischen Darbietungen das Programm der würdigen Feierlichkeit. K. J. R. ist — Mitleid zu haben, die wir manchmal aus den Reihen unserer Freunde hören. Eine fand vor einigen Monaten von der anderen Seite des Erdballs ihren Weg in diese Blätter und gab mit den Anstoß für diese Betrachtung. Solange eigene Arbeit noch Unterhalt schafft, ist kein Anlaß zur Klage. Ist dies nicht mehr der Fall, dann sieht es freilich bitter aus; aber davon wollen wir hier nicht reden. Die Eingliederung in ein neues Land stellt genug Probleme, und manche von ihnen sind kaum lösbar. Aber man kann sie wenigstens vereinfachen, wenn man sie nicht noch außerdem mit den Problemen sozialer Umschichtung verwechselt , und belastet, die, richtig gesehen, keine zu sein brauchen. Auch keine sein dürfen; denn wir werden ihnen nicht mehr entrinnen. Sehen wir uns nur diejenigen an, die den gleichen Schritt wie wir vor kürzerer oder längerer Zeit gemacht haben. Sie mögen Erfolg gehabt haben, Einkünfte haben, schöne Wohnungen, Autos und moderne Kleider; fast ausnahmslos haben aber auch sie keine Reserven, leben vom Tag für den Tag, sind dasselbe, was wir sind: kleine Leute. Die Umpflanzung ist immer eine Probe auf die Persönlichkeit. Vielleicht suchen wir zu viel nach handlichen und leichten Lösungen. Man beweist ebensowenig seine Treue zu alten Kulturzusammenhängen dadurch, daß man ein sehlechtes Englisch spricht, wie sein hundertprozentiges Amerikanertum, daß man einen Cent in den Ankauf von Kaugummi investiert. Man sollte überhaupt weniger sein wollen und mehr sein. Aber dafür gibt es keine Rezepte. — Der späte Heimweg führ* uns wieder durch die gleiche Straße. Sie ist stiller geworden. In der chinesischen Wäscherei wird noch immer gearbeitet, und das Familienhaupt sitzt mit dem Rechenbrett uralten Stiles auf den Knien, um die Posten der Rechnungen zu addieren. Vor der Tür des Delikatessenladens, der bis tief in die Nacht offen ist, steht der lange irische Verkäufer in einer blauen und heftig verfleckten Schürze und fragt uns, ob wir noch eine Konservenbüchse Bier — das ist ein ganz großer Artikel geworden — als Schlaftrunk mitnehmen wollen. Wir gehören ein wenig zu dieser Straße, jedenfalls bis zum nächsten Szenenwechsel. Wir haben für die Lebensform und die Sorgen der Menschen, die sie bewohnen, etwas mehr Verständnis bekommen, als wir es vielleicht früher gehabt hätten, was schließlich auch ein Gewinn ist. Die Straße der kleinen Leute geht zur Ruhe. Die Llamaden-Einwanderung nach Argentinien Vor kurzem hat, wie der Hilfsverein mitteilt, die argentinische Regierung ein Dekret erlassen, das am 1. Oktober 1933 in Kraft tritt und die bisher geltenden Einwanderungsbestimmungen teilweise ändert. Besonders können nach den neuen Vorschriften Geschwister, Schwäger, Neffen und Nichten nicht mehr angefordert werden. Vielmehr ist die Ausstellung von Llamaden nur noch für Eltern, Kindern und Enkelkinder zulässig. Auch Spezialarbeiter-Llamaden, die praktisch nur eine geringe Rolle spielten, werden abgeschafft. Die neuen Bestimmungen bedeuten für die jüdische Argentinien-Wanderung eine gewisse Erschwerung. Ueber die Auswirkung der Neuregelung läßt sich erst Genaueres sagen, sobald die neuen Vorschriften im Wortlaut vorliegen. Abschied von Dr. Heinrich Selver In wenigen Tagen verläßt Dr. Heinrich Selver, der bisherige Leiter der Privaten Waldschule K a 1 i s k i, Deutschland, um nach USA. auszuwandern. Als Lehrer von seltener Begabung verstand er es, nicht nur seinen Fachunterricht lebendig zu gestalten, sondern auch eine enge menschliche Beziehung zu seinen Schülern zu finden. Immer wieder forderte er von seiner Schülerschaft ein starkes jüdisches Verantwortungsgefühl. Die Eltern fanden in Heinrich Selver einen verständnisvollen, lebensklugen Berater. Auch seinen Kollegen war er durch sein hohes Pflichtbewußtsein und vor allem durch seine Anteilnahme an dem persönlichen Ergehen eines jeden Einzelnen stets ein Vorbild. Auf seiner Fahrt ins neue Land begleitet Dr. Heinrich Selver der Dank der Schule und ihres großen Freundeskreises und der pMstsMüsse Mmk Metsee Erscheint wöchentlich ohne Gewähr. Postschluß für Luftpostsendungen bei folgenden Postämtern: Berlin SW 11; Frankfurt/Main Bahnpostamt 19 oder Flughafen; München Postamt 1 (Flughafen); Köln Flughafen. Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher. Abkürzungen: B. A. Buenos Aires; C. Cuxhaven; Cherb. Cherbourg; L H — Le Havre; Liss. Lissabon; Melb. Melbourne; Syd. Sydney. Zilfern in Klammern Postschlußzeiten. Ab Seeweg nach Nordamerika An Berlin Hamburg Bremen Cherb. N.-York 11. 8. 11. 8. (19) „He de France" 13. 8. (LH) 19. 8. 15. 8. 15. 8. (19) .Bremen« 16. 8. 17. 8. 22. 8. 17. 8. 18. 8. (8) „Hansa" 18. 8. (C.) 19. 8. 26. 8. Luftweg: Nachbringeflug Köln-Cherbourg („Mit Luftpost ab Köln zum Dampfer"), Zuschlag 10 Pf. für je 20 g Berlin Köln Cherb. N.-York 16. 8. (20) 17. 8. (10) Flug zur „Bremen" 17. 8. 22. 8. Seeweg nach Südamerika Berlin Frankf. Münch. Genua Cherb. Liss. Rio B. A 13.8. (23) 14.8. (14) 17.8. 29. 8. 1. 9.' 16.8.(18) 16.8.(19) 17.8.(9) 18.8. 30.8. 3.9/ 18.8.(19) 19.8.(8) 20.8. 5.9. 9.9. Luftweg: Zuschl 1,50 RM für je 5 g (1,25 Brasil.) Berlin Frankfurt Köln Rio B. A. 13.8.(13) 13.8.(16) 13. 8. (17) Fr. Luftp. 16.8. 17.8. 17.8. (21) 17.8. (24) Dt. Luftp. 20.8. 21.8. Seeweg nach Südafrika Berlin Köln Southanrnton Kapstadt 16.8 (16) 16.8. (21) 18.8. („Windhulc") 2.9. 17. 8. (16) 17.8. (21) 19. 8. („Athlone C") 3.9. Kapstadt—Johannesburg (oder Pretoria) 30 Stunden Luftweg: Zuschlag 35Pf. für je 5g Berlin München Brindisi Athen 12.8. (10) 12.8. (13) 13.8. (16) ■ ) 13.8.(6) 14.8.(5)1 Laufzeit 16. 8. (10) 16. 8. (13) 17.8. (16) - ( 7—9 Tage 17. 8. (6) 18. 8. (5) J Seeweg nach Australien Berlin Frankfurt München Neapel Melb. Syd. 19.8.(10) 19.8.(19) 19.8.(20) 21.8. 17.9. 18.9. Luftweg: Zuschlag 50 Pf. für je 5g Berlin München Athen Brindisi Laufzeit 13.8.(6)* 14. S. (5) ca. 8 Tage 13.8.(10) 13.8.(13) 14.8.16. „ 9 „ 16.8.(6)* 17.8.(5) „ 8 „ 18.8.(6)* 19.8.(5) „ 9 „ See- und Landweg nach Palästina Berlin München Haifa 12. 8. (16) 13. 8. (9) via Belgrad—Istanbul 17. 8. 14.8. (14) 15. 8. (9) via Belgrad-Istanbul 19.8. 16. 8. (16) 17. 8. (9) Schiff IS. 8. ab Brindisi 22. 8. 17. S. (16) 18. 8. (9) Schiff 19. S. ab Neapel 23.8. Luftweg: Zuschlag 10 Pf. für je 5 g Berlin München Brindisi Athen 12.8. (6) 13.8. (11) 13.8. Lydda 13. 8. (6)* 14.8. (5) 14.8. Lydda 13. S. (10 13. 8. (13) 14. 8. (16) " 15.8. Tiberias 15. S. (6) 16.8. (11) 16. 8. Lydda 16. 8, (6)* 15. 8. (13)f 17.8. (5)' 17.8. Lydda 17. 8. (6) 18. S. (11) 18.8. Lydda 18. 8. (6)* 18. 8. (13)f 19. S. (5) 19.8. Lydda . * Halle/Leipz. Flugh. (6) i Brind. nach Haifa herzliche Wunsch für das Gelingen seiner Pläne, mit denen er jüdischer Jugend neue Wege ins Leben bahnen will. HERBERT LIEBENTHAL Spedition Umzugstransporte nach allen Erdteilen y*wr Berlin WS, Kronensfr. 33 «1» Fernruf 16 37 40 Methodik des hebräischen Unterrichts Anläßlich der von der Schulabteilung der Reichsvertretung der Juden in Deutschland veranstalteten hebräischen Konferenz, die sich hauptsächlich mit methodischen Fragen des hebräischen Unterrichts beschäftigt, findet am 15. August, 20.15 Uhr, eine öffentliche hebräische Veranstaltung in der Aula der Joseph-Lehmann-Schule, Berlin W 15, Joachimsthaler Str. 13, statt, in der außer Begrüßungsansprachen von Vertretern der Reichsvertretung, der Jüdischen Gemeinde Berlin und der Zionistischen Vereinigung für Deutschland folgende Referate gehalten werden: Dr. Josef Burg: „Hebräisch und Wanderung"; Meier Mohr: „Die hebräischen Schriftsteller in Palästina"; Dr. S. Kaleko: „Fünf Jahre hebräische, Arbeit in Deutschland'"'. _ Feiertage auf hoher See. Die Religiöse Auswanderer-Betreuung Agudas Jisroel, Berlin N4, Johannisstr. 8, bedarf, um rechtzeitig Vorsorge zu treffen, daß die Auswanderer, die sich während der kommenden Herbstfeiertage auf der Fahrt befinden, diese Tage würdig begehen können, einer sofortigen Uebersicht über die in Frage kommenden Auswanderer mit Angabe ihrer Anschrift, des Abfahrtstages und des Schiffes. C-V.-ZEiTUNG IHR BERATER! Fern - AusSancS - Ubersee. Versicheruns- Sa Referenzen MohiitPiüspert Dans, Esson Lindenallee 62 Ruf: 25511 Vertreter an allen Plätzen gesucht .Schiffskarten durch ' - , "f Reisebüro Bamberger H AMBUR-G 36, PoststraBe 3 Fernsprecher: 34 44 33 Hi sooamsriKa — beschränkte Auswanderungsmöglichkeit Auskunft: Hans Cohn Berlin - Schöneber-g 5, postlagernd C-Y.-ZEITyMQ das Blatt der großen Auflage Auswanderer! Erledige alle Wege und Besorgungen gegen geringe Entschädigung. Wlit aüen in Frage kommenden Angelegenheiten bestens vertraut. Offerten unter P. 8142 an C.-V. Zeitung, Berlin W15.

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