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Central-Verein-Zeitung · 1938-07-28 · 30 (28.7.1938) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
30 (28.7.1938)
Date
1938-07-28
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seife 14 * 28. Juli 1938 Nr. 30 * Beiblatt as Sportfest des ff •erlin u Neuer „Schild "-Rekord: Ruth Lief mann sprang 5,19 Meter weit Einen schönen Erfolg hatte der Jüdische Box- Club „Berlin", der am letzten Sonntag auf dem Grunewaldsportplatz ein leichtäthletisches Sportfest durchführte. Ueberaus zahlreiche Meldungen seitens aller Berliner Vereine, des Schild Leipzig sowie des Schild und Bar Kochba. Hamburg, über 1000 Zuschauer und z. T. herrliche Leistungen unseres Nachwuchses gaben der geglückten Veranstaltung das Gepräge. Aktive und Zuschauer waren jedenfalls zum Schluss des langen Festes sehr zufriedengestellt, zumal es sich in seltener Eintracht aller IIIIIIilFirillflilflillSIIIIf IIITIIilllllllSIIIIlIIIlIIfIIIIllIIITIIIIIIlIlIIIUlIIIIIIIIf Der jüdische Sport; hilft dem jüdischen Kind Am 31. Juli in Berlin Unter, dem Protektorat der Jüdischen- Gemeinde zu Berlin und unter Mitwirkung des Sportbundes ' „Schild" und des Deutschen Makkabikreises führt der Jüdische Sport-Klub (JSK) am kommenden Sonntag auf dem Grunewald-Sportplatz eine Grossveranstaltung durch, deren interessant zusammengestelltes Programm genügen müsste, den finanziellen Erfolg zugunsten derHilfsaktion „Für das jüdische Kind" sicherzustellen. .Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das F u s. s b a'.l 1 spiel zweier Auswahlmannschaften des Sportbundes „Schild" und des Deutschen Makkabikreises. Schild Bochum und Stuttgart mit Kiaber als Linksaussen vertreten den Sportbund, eine aus den Besten von acht Vereinen geschickt zusammengestellte Elf den Makkabi. Die Aufstellungen versprechen eine spannende Auseinandersetzung. >- Im Handballturnier wird es Bar Kochba" Hakoah Berlin mit der JBC „Berlin'1, dem JSK sowie" ~einerkombinierten Mannschaft der Schild-Vereine aus Breslau und Leipzig zu tun haben. — Eine 20 X 50-m- Staffel für Schüler, eine 10 X100 - m - Staffel für Jugendliche sowie Schaubox kämpfe der Jugendgruppen des JBC „Berlin" und des JBC „Maccabi" vervollständigen neben einigen Rahmenspielen im Jugendhandball und Jugendfussball das vielseitige Programm. Beginn der_ Veranstaltung 1334 Uhr, des Fussballspiels 15J4 Uhr und des Entscheidungsspiels im Handballturnier 11% Uhr. iihhiiiihihh^ Beteiligten abwickelte. Es wäre zu wünschen, wenn sich alle unsere Vereine ihrer Pflichten gegenüber der jüdischen Sportjugend in gleichem Masse, wie es der JBC „Berlin" trotz seiner beschränkten Möglichkeiten getan hat, entledigen würden. Der "Entwicklung der jüdischen Leichtathletik wäre damit wesentlich gedieht. Die. besten Leistungen ... . . . vollbrachte zweifellos die Hamburger Schild-Sportlerin Ruth Liefmann, die bereits früher durch ihren Meisterschaftssieg im Geräteturnen von sich reden gemacht hat." Sie ist eine ganz seltene Begabung, die bei richtiger Anleitung noch lange nicht am Ende ihres Leistungsvermögens steht. „Aus dem Handgelenk" schüttelte sie im Weitsprung eine neue „Schild"- Bestleistung mit 5,19 "m, siegte ferner im Hochsprung ohne jede Anlaufstechnik mit 1,45 m und war im 100-Meter-Lauf ihren Konkurrentinnen, von denen sich die JBCerin Ellen Horwitz noch am besten hielt, in 13,4 weit über-! legen. Ruth Liefmann dürfte auf den Leichtathletik-Meisterschaften am 14. August eine erste Rolle spielen. Ueberdurchschnittlich ist auch das Sprungvermögen der 14jährigen Helga Romanus (Bar Kochba Hakoah Berlin), die den Mädchen-Weitsprung in 4.93 m gewann, ausser Konkurrenz sogar auf glatte 5 Meter kam. In der 4mal 100-Meter-Staffel der Frauen wurden die Mädchen des JBC „Berlin", die hinter dem Bar Kochba in 4S,5 als Zweite einkamen, zwar disqualifiziert, werden jedoch, da sie ebenfalls noch sehr verbesserungsfähig scheinen, dem Schild Stuttgart am 14. August ein durchaus ernst zu nehmender Gegner um den Titel sein. 23,9 und 2.50,3... für 200 Meter bzw. 1000 Meter sind Leistungen, die auch von Senioren erst gelaufen werden wollen. Die - - ffoe Sißd jmd Sigf Sonntag, 31. Juli Südwestdeutschland ' Fussball: Schild Frankfurt a. M. I — JJB Hanau I, Frankfurt a. M., Sportplatz Buchrainweiher, 10% Uhr. Bar Kochba* Frankfurt a. M. Ia — Bar Kochba Offenbach I. Frankfurt a. M., Sportplatz Sondershausener Strasse, 10Vi Uhr; Bar Kochba Frankfurt a. M. Jugend B I — Schild Frankfurt a. M. Jugend, B Frankfurt a. M., Sportplatz Sondershausener Strasse, 9 Uhr. Schild Stuttgart I — Hakoah Karlsruhe I, Stuttgart. Feuerbacher Tal, 17 Uhr; Schild Mannheim I — Hakoah Stuttgart I, Mannheim. B. K.-Sportphtz. 16 Uhr. . Handball: Schild Wiesbaden Jugend—Bar Kochba Frankfurt a. M. Jugend, Wiesbaden. Sportplatz Lahnstrasse, 10% Uhr; Schild Wiesbaden Frauen—Bar Kochba Frankfürt a. M. Frauen, Wiesbaden, Sportplatz Lahnstrasse, 10 Uhr: Schild Frankfurt a. M. Frauen I—JJB Hanau Frauen. Frankfurt a. M., Sportplatz Buchrainweiher. 10 Uhr: Schild Stuttgart I—Schild Mannheim I, Stuttgart, Fe.uerhacher Tal. 15 Uhr: Schild Stuttgart Frauen-Schild Mannheim Frauen, Stuttgart, Feuerbacher Tal, 16K Uhr. A-JugendIichen , Zeller (Schild Hamburg") und Jonas (Bar Kochba Hakoah Berlin), schafften sie und können sicherlich noch schneller laufen. Inder B- und C-Jugendklasse dominierte der Veranstalter, der hier ausgezeichnetes, vielversprechendes Material zur Verfügung, hatte. Bei den M ä n n e r n schliesslich erreichte der Hamburger Bianck im Diskuswerfen mit 33,42 m und im Weitsprung mit 6,44 m Jahresbestleistungen. Tombowski verbesserte sich im Kugelstossen auf 11,86 und Schattmann sowie Werthen blieben in ihren Läufen wiederum ungefährdet. Wann wird der Nachwuchs sie endlich ablösen? Das Handball-Turnier... ... das1 die Mannschaft des IBC ..Berlin" gegen Schild Leipzig und ISK. Berlin im Kampf sah, bewies erneut die unbedingte Ruhebedürftigkeit unserer Spielmannschaften in'dieser Jahreszeit. Der Schild-Meister ist zurzeit nur noch ein Schatten seiner selbst- Er sollte schleunigst einige Wochen aussetzen, um Ende August zu Beginn der neuen Saison rechtzeitig wieder in Form zu sein. — Jeder spielte gegen jeden 2 x 15 Minuten. Mit „Hängen und Würgen'' gewann die Elf des Veranstalters zum Schluss zwar doch, nachdem der ISK knapp und glücklich mit 4:3 bezwungen und gegen Schild Leipzig nicht ■mehr als ein 1 :1-Unentschieden herauszuholen war. Ueberzeugend waren diese. Leistungen allerdings keineswegs, zumal der Turniersieg erst dadurch zustandekam, dass die Leipziger sich vom ISK vorher 4:6 schlagen Messen. Perls (B. K.—H.) stand allen drei Spielen fehlerlos vor. Während der Pausen der Handballspiele zeigten die Jugendlichen der Box abteilung sowie die Jiu-Jitsu -Gruppe des veranstaltenden Vereins interessante Vorführungen. M. F. Ergebnisse ' Männer, .100 Meter: 1. Schattmann (B. K.-H.) 11,5; 400 Meter Vorgabe: 1. Werthen (B. K.-H.) 55,2 (vom Mal); 1500 Meter Vorgabe: 1. Werthen (B. K.-H.) 4.29.6. 2. Berger (B. K.-H.) 4.35.7 (beide' vom Mal). 3. Nadel (IBCB) 4.36,7 (60 m Vorgabe); Weitsprung- 1. Blänck (B.K. Hamburg) 6,44 m, 2. Grucabrtum (B. K.-H.) 6.17 m; Kugelstossen: 1. Tombowski (B. K.-H.) 11,86" m, 2. Grünspan (B.K.-H.) 10,57 m; 4 X 100-Meter-Staffel: Bar Kochba- Hakoah Berlin 47,3. 7. IBC „Berlin" 4ti,S; Diskuswerfen: 1. Bianck (B. K. Hamburg) 33.42 m. — Frauen: 100 Meter: 1. Liefmann (Schild Hamburg) 13,4, 2. Horwitz (IBCB) 14,0; WeitspTunfr: 1. Liefmann (Schild (Hamburg) 5,19 m (neue „S c h i 1 d" B e s t 1 e i s t u n g), 2. Sussmann (B.K.-H.) 4.72 m, 3. Reich (B. K.-H.) 4.71 m; Hoclisprung: 1. Liefmann (Schild Hamburg) 1,45 m, 2. Durst (B. K.-H.) 1.35 m; 'Kugelstossen: i. Schulmann (B.'K.-H.) 9,70 m, 2. Liefmann (Schild Hamburg) 9,40 m: 4 X 100-Meter- Staffel: 1. Bar Kochba Hakoah Berlin 56,8 (IBC „Berlin-' in 58,5 disqual.). — Alte Herren, 1000 Meter: 1. Hirsch \B. K.-H.) 3.06,1. 2. Landmann (IBCB) 3.38.2, 3. Dr. Solms (IBCB) 3.38,9. — Jugend A. 1000 Meter: 1. Jonas (B. K.-H.) 2.50.3, 2. Goldstein (Schild Hamburg) 2.51.2; 200 Meter: 1. Zeller (Schild Hamburg:) .23,9, 2. Krombach (Schild Essen) 24,5; Hochsprung: 1. Weissbrot (B. K.-H.) 1,50 m; Kugelstossen: 1. Politzer (B. K.-H.) 11.58 -n; 4 X 100-Meter-Staffel: 1. Bar Kochba. Berlin 49,1 (a. K. Schild Hamburg 49,0). —.Jugend B, 100 Meter: 1. Abraham (B. B.-H.) 110, 2. David (IBCB) 12,3; 1000 Meter: 1. Dines (B.K.-H.) 3.03,1: Kuaelstossen: 1. Liebenthal (IBCB) 11,62 m: Hochsprung: 1. David (IBGB) 1,50 m, 2. Salomon (IBCB) 1,50 m. — Jujrend C, 75 m: 1. Goldstein (IBCB) 9.6. 2. Rawitscher (IBCB) 9.9; Weitsprunp: ]. Goldstein (IBCB) 5,20 m: 8 X 50-Meter-StaffeI: L Bar Kochba Hakoah Berlin 59,0. 2. IBC ..Berlin-' 60.5. — Mädchen. 75 Meter: 1. Romanus- (B. K.-H.) 10,3, 2. Silbermann (Schild Leipzig) 10,6; Weitsprung: 1. Romanus (B. K.-H.) 4,93 m. F. Meisterschaften des „Schfld"- Südwest Rafael: 11,1 und 53,0 — Kiaber: 12 Hannelore Meter Kugel und 51,22 Meter Speer Fels: 13,0 Die vom „Schild" Südwest durchgeführt eis. leichtathletischen Landes - Verbands- . meisterschaiten nahmen unter'der Beteiligung der Schild-Vereine aus Württemberg, Baden und- Bayern einen ebenso reibungslosen wie glänzenden Verlauf. Dank der schnellen F r>a n k f u r - . ter Bahn waren vor allem die Lauf leistungen,ganz glänzend. Erfolgreichster Verein war der ISC' Fürth, bester Verein, des Landesverbandes-Südwest und Gewinner des Wanderpreises des Land'essDortleitefsV der in diesem- Jahre sehr starke „Schild" Frankfurt a. M. Von den Ergebnissen ragen die Läufe des Fürthers Rafael besonders hervor. Er kam über 100 Meter auf 11,1 und verfehlte diesmal noch knapp den Rekord auf der 400-Meter-Strecke, da er „nur" 53,0 lief. Bei den Frauen verteidigte Schild Stuttgart seine Vorherrschaft mit Erfolg. Hannelore Pels. Magda Alsberg usw. sind' in diesem Jahre stärker denn je. Zum zweiten Male stellten sie in der 4x 100-Meter-Staffel den Rekord in 54,2 ein. In den technischen Konkurrenzen ragte einmal mehr Kiaber hervor. Bei Rekordversuchen gelangen ihm ausser Konkurrenz sogar ein 12-Meter-Kugelstoss und ein Speerwurf von 51,22 Meter. In den Jugendklassen gab es gleichfalls vielversprechende Leistungen. Bei der A-Jugend lief Ottenstein (Fürth) die 100 Meter in 11.6. Reppner (Frankfurt a.'M.) sprang 1,58 Meter hoch, und Dach (Fürths kam im Kugelstossen auf 11,95 Meter. In der B-Klasse überraschte Strauss (Frankfurt a.M.) mit einem Hochsprung von 1.54 Meter. Bei den Mädchen ist vor allem der 100-Meter-Lauf von Vera Worms (Frankfurt a. M.) in 13.6 zu erwähnen. — Bei den Alten Herren, Klasse II, muss man die Resultate des 54jährigen Dr. Stahl (Fürth) bewundern,., der Leistungen vollbrachte, die der ihm anvertrauten Jugend das' beste Beispiel waren. Der' Landesverband Südwest hat mit dieser Veranstaltung, die Dr. Remstein letztmalig leitete, jedenfalls ..bewiesen, dass mit ihm auf den Meisterschaften in Köln ernsthalt zu rechnen sein wird. . Ergebnisse . Männer: 100. m: 1. Rafael (Fürth) 11,1, 2. Gutmann (Stuttgart) 11,2; 400 m: 1. Rafael (Fürth) 5.3 A 2. Blum (Wiesbaden) 58,8; 800 m: 1. M. Bendorf (Frankfurt a. M.) 2.15,9; 3000 m: 1. Winter (Stuttgart) 10.21,4; Weitsprung: -1. Kiaber (Frankfurt a. M.) 5,85 mr Hochsprung: 1. J. Bendorf (Frankfurt a. M.) 1,63 m;. Kugelstossen: 1. Kiaber (Frankfurt a. M.); Diskuswerfen: 1. Kiaber (Frankfurt a. M.) 32,20 m: Speerwerfen: 1. Kiaber (Frankfurt a, M.) 49,55 .m: 4X100-m-Staffel: 1. Schild Frankfurt a. M. 46,2, 2. Schild Stuttsart 47,4; Sehwcdenstaffel: 1. ISC Fürth 2.15,3. — Frauen: 100 m: 1. Pels (Stuttgart) 13.0, 2. Alsberg (Stuttgart) 13,1; Weitsprung: 1. Pels (Stuttgart) 4,84 m; Kugelstossen: 1. Seligmann (Stuttgart) 9.3'Ü m: Dreikampf: 1. Lippmann (Stuttgart) 127 Punkte: Hochsprung: 1. Pels (Stuttgart) 1,32 m; Diskuswerfen: 1. Friede (Frankfurt a, M.) 25,90; Speerwerfen: 1. Seligmann (Stuttgart) 27.35 m, 2. Alsberg (Stuttgart"» 25,97 m. 3. Freund (Frankfurt a. M.) 24.16 m: 4X100-m-Staffel: 1. Schild Stuttgart 54.2; 2. S'child Frankfurt a. M. 57,4, 3. ISC Fürth 57,6. K. Makkabi in Köln Glänzende Jugendleistungen Auf dem Platz der kommenden „Schild"- Meisterschaften in Köln wickelte, der Makkabi Rheinland-Westfalen unter Beteiligung des Bar Kochba Frankfurt a. M. seine diesjährigen Leichtalthletik meisterschaften ab. die ganz im Zeichen der Jugend standen. Es gab einige ausgezeichnete Ergebnisse, die bewiesen, dass die Bahn am Fort Deckstein immer noch eine der schnellsten im jüdischen Sport ist — bestimmt schneller als die Berliner Grunewald-Bahn. Die Beteiligung war mit rund 150 Sportlern ansprechend und der Besuch von etwa 300 Zuschauern mehr als erfreulich. Die Abwicklung klappte ausgezeichnet. Bis auf einige Sprünge war man pünktlich fertig. Die 100 Meter lief Katzenberg I (Düsseldorf) in 11,3 und seine 15jährige KJubkameradin Kramer in 13,2. Auch die' 2Ü0 Meter von Katzenberg in 24,0 sind recht ordentlich. Ein guter Mehrkämpfer stellte sich in Kramberg (Essen) vor, der in der Jugendklasse 1920,22 den Weitsprung mit 5,67 Meter, den Speerwurf mit 40,00 Meter und das Kugelstossen mit 12,00 Meter gewann und nebenbei noch 1.50 Meter hochsprang. In der 23/24er Klasse der Mädel war der Durchschnitt bei weitem über dem der älteren Stufe, üeber 100 Meter die ersten drei: 13,2:— 13,4 — 13,5. Im Weitsprung 4,67 Meter — 4,44 Meter — 4,31 Meter. Diese Leistungen können sich sehen lasen. Nicht vergessen seider Weitsprung von Katzenberg mit 6.17 Meter.- Es sind also in Köln gute Leistungen zu erzielen. bnisse Senioren, 100 Meter: 1. Katzenhers I (Düsseldorf) 11.3. 200 Meter: 1. Katzenbers I (Düsseldorf) 24.», 2. Rath (Köln) 24,4. Weitsprung: 1. Katzenberg I (Düsseldorf) 6.17 Meter. Jugend 20/22, 100 Meter: 1. Fuchs (Frankfurt a. M.) 11.8. 400 Meter: 1. Grünbaum (Frankfurt a. M.) 58,6. 1500 Meter: 1. Bienstück (Köln). Weitsprung: Kramberg (Essen) 5.67 Meter. Hochsprang: 1. Katzenber<r II (Düsseldorf) 1,55 Meter. Kugelstossen: Kramberg (Essen) 12.00 Meter. Diskuswerfen: 1. Pflanzer (Köln) 31.20 Meter. Speerwerfen: 1. Kramberg (Essen) 40,00 Meter. Jugend 23/24. 100 Meter: 1. Frank-(Frankfurt). 800 Meter: 1. Lichtenstein (Köln) '2.29.0. Mädel 20f22, 100 Meter: 1. Vogel (Frankfurt a. M.) 14,1. Weitsprung: 1. Rosenthal (Frankfurt a. M.) 4.12 Meter. Mädel 23:24, 100 Meter: 1. Krämer (Düsseldorf) 13.2. 2. Löwenstein- (Frankfurt a. M.) 13,4. 3. Alexander (Düsseldorf) 13,5. Weitsprung: 1. Löwenstein (Frankfurt a. M.) 4,67 Meter, 2. Elkan (Frankfurt a. M.) 4,44 Meter. Hochsprunp: 1. Löwenstein (Frankfurt a. M.) 1.30 Meter. Staffeln. Männer, 4X100 Meter: 1. Frankfurt a. M. 49.6, 2. Düsseldorf. 3. Köla. Frauen, 4X100 Meter: 1. Frankfurt a. M. 56.6, 2. Düsseldorf 56,6 (Brustbreite). Herzl-Staffel (800, 400, 220. 100. 75, 50 Meter): 1. Düsseldorf, 2. Köln, 3. Frankfurt. V e r e i n s w e r i u n <r : 1. Bar - Kochba Frankfurt a. M. 96 Punkte, 2. Hakoah Köln 95 Punkte, 3. Makkabi Düsseldorf 731/i Punkte. R. B. Düsseldorf gewann Dr.-Heymann-Pokal Der Makkabi Düsseldorf, Westdeutschlands Makkabi meister, kam - am 24. Juli erstmalig, in den Besitz des Dr.-Heymannr Pokals, um den seit 1929 die jüdischen -Sportvereine Westdeutschlands kämpfen. Freilich sind diese - Fussball- Pokalkämpfe eine reine Makkabiangelegenheit geworden, während der Stifter den Pokal dem VINTUS gestiftet hatte. Das Spiel selbst war eine typische Sommerfussball-Angelegenheit. Die unterlegenen M.-Gladbacher machten den bei weitem besseren Eindruck. Leider mussten sie mit nur neun Mann antreten, was ihnen jede Chance zum Toreschiessen nahm, wenn sie auch die erste Halbzeit klar überlegen waren. Dennoch lagen sie zur Halbzeit mit 1 : 0 im Nachteil, und kurz nach Wiederanpfiff hiess es schon 2:0. Dann glückte den unentwegten M.-GIadbachern Makkabim ihr einziges Tor. Im Endspurt erzielte der Makakbi Düsseldorf noch drei weitere Tore, wobei er in diesen letzten zehn Minuten erstmalig sein eigentliches Können zeigte. R. B. Vereinsmeisterschaften in M.-Gladbäch/Rheydt Die leichtäthleti'sehen Meisterschaften des Schild M.-GIadbach/Rheydt waren bestens vorbereitet und organisiert, so dass sie zu einem vollen Erfolg _ wurden. 60 Jugendliche und ungefähr 30 Senioren bewarben sieb um. die Vereinsmeistertitel, die in Mehrkämpfen vergeben, wurden.- Ver-' •einsmeister der Senioren wurde . im Sechskampf Günther Gassenheimer, bei den weiblichen Jugendlichen siegte Cläre Meyer im Vierkampf und bei den männlichen Junioren, ebenfalls im Vierkampf, Sally Riesa knapp vor Herbert Himmelrick. J. G. Karze Sportnotizen Strickland um den Empiretitel Ein interessanter Kampf ist kürzlich für den 22. August nach Toronto abgeschlossen worden. Der jüdische Schwergewichtler aus Neuseeland, Maurice Strickland, wird an diesem Tag um den Schwergewichtstitel des British Empire gegen Tommy Farr anzutreten haben. Strickland machte im Herbst 1937 durch schöne Leistungen in Londoner Boxringen, vor allem durch seinen Sieg über Baerlund, von sich reden. In diesem Jahr hat er noch nicht gekämpft. Phil Levy nach Europa . Der amerikanische D i s k.u s werfer Phil Levy, der bei den amerikanischen Meisterschaften Zweiter wurde, ist in die Mannschaft eingereiht worden, die in nächster Zeit eine Wettkampfreise durch Europa unternehmen wird. Laszi Hecht wurde Zweiter Im Verlauf der tschecho-slowakischen Tenn i s meisterschaften kam Ladislaus Hecht zu zwei ehrenvollen Plätzen.. Im Einzel, stand er in der Schlussrunde dem Amerikaner Budge gegenüber, dem er 6:1, '6:4, 6 : .4 unterlag, im Doppel verlor er ebenfalls erst im Finale mit Drobny als Partner gegen Budge/Mako. Nacache vierfacher Meister Beiden französischenScliwimmeisterschaften, die im Pariser, Stadion durchgeführt wurden, qualifizierte sich Alfred Nacache als der erfolgreichste und vielseitigste Schwimmer. Er gewann die 100-Meter-Crawl in 1.01, die 200- Meter-Crawl in 2.20,7, die 200-Meter-Brust in 2.59,7 und verhalf seinem Verein ausserdem zum Sieg in der 4-mal-200-Meter-Crawl-Staffel. - Ferner beteiligte er sich noch an einem Wasserballspiel, das eine französische Agegen eine B-Mannschaft im Ausscheidungskampf sah. * Auf dem Internationalen R e i tturnier in Luzern gelang es dem schweizerisch-jüdischen Reiter Paul Bloch einen vielbeachteten Sieg gegen schwerste Konkurrenz davonz'u- " tragen. * Der Jüdische Turnverein Basel errang auf dem kantonalen Turn fest in Basel den Lorbeerkranz erster Klasse.;; TCK 03 schlägt Hakoah 3 :1 Im Rahmen des Jugendsportfestes ■ fand der letzte F u s s b a 11 kämpf der Saison zwischen .den beiden Lokalrivalen TCK 03 und Hakdah- .Karlsruhe statt, den TCK mit 3.: 1" gewinnen konnte. Den erbitterten Kampf auf beiden Seiten konnte der TCK in erster Linie durch zwei prächtige Tore des immer noch in Form spielenden „Julier'1 Hirsch für sich entscheiden. Ausserdem ist das forsche Eingreifen des jungen Torwarts Siegbert Strauss zu erwähnen. Das Ehrentor erzielte Hakoah durch einen von Kaufmann verwandelten Elfmeter. * Am Jugendsportfest nahm die gesamte jüdische Jugend des Bezirks teil. . Etwa'150 Jungen und Mädel erlebten einige frohe Stunden und zeigten grossen Eifer und beachtliche Leistungen. Man kann dem veranstaltenden Verein nur dankbar sein, dass er der gesamten jüdischen Jugend eine Möglichkeit gab, ihr sportliches Können zum Besten zu geben. Goldschmidt sprang 1,35 hoch, R. Marberg warf die Kugel 8.80 weit. Einen harten Kampf lieferten sich über 100 Meter Uli Weil und R. Marberg, den Uli Weil im Endlauf mit 13,6 für sich entscheiden konnte. Bei den Mädels zeichneten sich Hammelburger, Färber und Mahler durch schöne Leistungen besonders aus. R. K. Mitteldeutsche Schild-Meister im Tisch-Tennis In Chemnitz wurde das Turnier einwandfrei durchgeführt, das mit 52 Meidungen der besten Spieler aus. Leipzig, Halle, Jena und Magdeburg eine ausgezeichnete Besetzung aufwies. Die" Meistertitel erkämpften sich im Herreneinzel: Gerhard Lichtwitz (Chemnitz), im Dameneinzel: Ulli Cerf (Halle), im Herren-Doppel: Schneebalg/Karlin er (Magd eburg), im Damen-Doppel: Ccrf/Mainzer (Halle) - und im Gemischten Doppcl: Lichtwitz—Steffi Jacoby (Chemnitz). Fussballergebnis: Schild Neisse komb. — Jüdisches -Lehrgut Ellgutb 5 : 0 (4 : 0\ Am 21. August: IBC yßerliri'—BK Frankfurt a.M. Nach den I ei c h t a t.h 1 e t is c h e "n Meisterschaften des Sportbundes „Schild", die am , 14. August in Köln durchgeführt werden, dürfte der „Tag der Besten", den der Deutsche Makkabikreis an Stelle seiner.abgesagten Meisterschaften am 21. August in "Berlin durchzuführen beabsichtigt, zu einem sportlichen Ereignis grössten Ausmasses werden. Ausgeschrieben sind zahlreiche 1 e i c h ta t h 1 e t i s ch e Wettbewerbe,, zu denen die Spitzenkönner des „Schild" eingeladen worden sind. Im Mittelpunkt der Veranslaltung scheint jedoch zweifellos das Handba 1 ltreffen zu stehen, das die "beiden Verbandsmeister, IBC „Berlin" und Bar Kochba Frankfurt a. M., zusammenführt; denn mit dieser Paarung erfüllt man der jüdischen Sportöffentlichkeit einen Wunsch, dem wir an dieser Stelle schon oft Ausdruck gegeben haben. Es ist nur zu hoffen, dass die beiden Vereine zu. diesem Termin noch die spielstärken Mannschaften zur Verfügung haben, mit denen sie kürzlich die Meisterschaften ihrer Verbände zu erringen vermochten. Boxkä m p f e zwischen den Besten des „Schild" und; des Makkabi sind fernerhin vorgesehen. Alles in allem ein Programm, dessen Grosszügigkeit nichts zu wünschen übrig lässt.

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