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Central-Verein-Zeitung · 1938-07-21 · 29 (21.7.1938) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
29 (21.7.1938)
Date
1938-07-21
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite U C-V.-Zeitung Nr.29 * 21.Julil938 kann. ... Es ist eine abscheuliche Gewohnheit, •mit dem Pöbel zu schreien oder mit den Wölfen zu heulen, die noch niemandem Gutes gebracht hat. Einigkeit'und Schweigen sind bei weitem vorzuziehen. Für ein Sicherniedrigen zum Niveau der Gangster kann kein gutes Wort gesagt werden." Der panarabische Kongreß Eine Kairoer Zeitung berichtet, dass die Regierungen von Transjordaniert, Irak, Saudi-Arabien und Syrien bereits Einladungen zu einem panarabischen Kongress, . der im Oktober in Kairo sattfinden soll, angenommen haben. Angeblich sollen 200 Mit- -glieder des ägyptischen Parlaments inoffiziell daran teilnehmen. Die bekannte mohammedanische Universität El Azhar und die Studenten der. ägyptischen Universität haben darüber hinaus ihre Absicht bekundet, eine eigene Konferenz einzuberufen, auf der das Problem der" Araber in Palästina beraten werden soll. * Es wird berichtet, dass MahmudPascha, der ägyptische Premierminister, der in Kürze nach London zu fahren gedenkt, die Situation in Palästina mit dem Kolonienminister Malcolm MacDonald zu besprechen gedenkt. Vor der Teilungskommission An weiteren Zeugen, die in geschlossener Sitzung von der Teilungskommission vernommen wurden, werden genannt: Generalleutnant Haining, der Beamte der Palästina- Regierung Sidney Moody sowie der stellvertretende Distriktskommissar R. D. Badcock. Es erschien ausserdem vor der Kommission eine Misrachi-Delegation, die aus Rabbi Meir (Berlin), Rabbi Amiel, Rabbi Uziel und Vertretern des Arbeiter-Misrachi bestand. Die Mitglieder der Kommission besuchten die jüdische Siedlung K i r j a t A n a w i m , wo sie mit Moshe Schertok und anderen jüdischen Führern zusammentrafen. Nachrichten der Woche Moshe Schertok und Dr. Georg Lan-dauer, der Leiter der Deutschen Abteilung der Jewish Agency, hatten eine Unterredung mit dem Wanderungskommissar Eric Mills, in der Fragen der Einwanderung von Juden aus Deutschland besprochen Avurden. Die Mandatsregierung hat alle aus Palästina in das Ausland "gehenden Telegramme unter Zensur gestellt. * In einer Sitzung der Stadtverwaltung von T e 1 - A v i v wurde angekündigt, dass der Kontrakt für die Errichtung eines Flugplatzes bei Tel-Aviv am nördlichen Ufer des Jarkon vergeben worden ist. Die Arbeit soll demnächst in Augriff genommen werden- * Infolge sachlicher Differenzen über die Auslegung von Resolutionen der letzten Konferenz der Neuen Zionistischen Organisation hat Dr. Wolfgang v. W e i s 1 seinen Vorsitz in der NZO niedergelegt. Tozereth Haarez, Sicherheit, Hafenreform Von unserem *-Palästina-B er ichterstatter Tel-Aviv, 13. Juli. Schutz der heimischen Produktion In der Jahresversammlung der Handelskammer Tel-Aviv/Jaffa, die diesmal später als gewöhnlich stattfand, gab der Vorsitzende S. Hoofjen, Generaldirektor der Anglo Palestine Bank, einen Ueberblick über die wichtigsten Probleme der gegenwärtigen .Wirtschaftslage. Einleitend betonte er, dass die anhaltende Widerstandskraft der Wirtschaft eine lebendige Widerlegung der Anklage bilde, dass Palästina nur von immer neuer Masseneinwanderung leben könne. Allerdings habe die künstliche Drosselung der Einwanderung dem Wirtschaftsleben schweren Schaden zugefügt, und wir müssten den circulus vitiosus sprengen, der darin besteht, dass sinkender Umsatz zur Arbeitslosigkeit und wachsende Arbeitslosigkeit zu sinkendem Umsatz führt. Im ' Anschluss daran behandelte er namentlich zwei Punkte-, die gerade für Tel-Aviv im Vordergrund des Interesses stehen: Den Kampf um Tozereth Haarez und die Entwicklung des Hafens. Als eine wichtige Aufgabe der Handelskammer bezeichnete er die Ueberbrückung der bestehenden Interessengegensätze zwischen Handel und Produktion, die gerade in Palästina durch die historische Entwicklung erklärlich sind. Der Handel hier ist von jeher vorwiegend Einfuhrhandel, die Einfuhrware aber ist, gerade in einem Lande mit so unbeweglicher Zollpolitik, oft die Feindin der h e i - mischen Produktion, der „Tozereth Haarez". Es müsse versucht werden, so erklärte Hoofjen, dem Handel neue Tätigkeitsgebiete im Dienste der heimischen Produktion zuzuweisen, wenn der notwendige Schutz der heimischen Arbeit in Industrie und Landwirtschaft sein Tätigkeitsfeld im Import einschränkt Allerdings warnte der Redner davor, bei einer Regulierung der Einfuhr die Interessen unserer Ausfuhr, die ein gegenseitiges Geben und Nehmen voraussetzen, zu vergessen. Ein symptomatischer Vorgang Gerade in diesem Zusammenhang muss an ein Problem erinnert werden, das durch die Unruhen der letzten Tage besonders aktuell geworden ist; das Problem des Karmel- Marktes. Dieser Markt, beliebte Einkaufsquelle für Tausende von Tel-Aviver Hautfrauen, in den letzten Wochen Schauplatz blutiger Unruhen und bald danach schon wieder überfüllt von Verkäufern und Käuferinnen, ist ein Wirtschafts- und Sich erheitsproblem zugleich, und beide Probleme sind eng miteinander verbunden; denn wiederholt hat es hier im Gedränge Zusammenstösse zwischen Verkäufern arabischer oder ausländischer Ware und eifrigen oder übereifrigen Vorkämpfern jüdischer Arbeit gegeben. Die Karmeistrasse, die im Herzen der Stadt von der Hauptverkehrsader, der Allenby-Strasse, abgeht, leitet schon nach wenigen hundert Metern in den gemischten Teil de» Grenzgebietes Jaffa—Tel-Aviv über. Und gerade an der Grenze entwickelt sich alltäglich der grosse Markt. Während der letzten Ausbrüche, als die Strasse 24 Stunden lang gesperrt war und das bunte Gewimmel fehlte, glaubte man, eine fremde Gegend zu sehen. Die Frage der Sicherheit hat jetzt zu Verhandlungen zwischen Stadtverwaltung und Polizeikominando geführt. Man will versuchen, den jüdischen Händler auf anderen Märkten unterzubringen. Damit aber würde - diese Sicherheitsmassnahme einmünden in das Wirtschaftsprogramm, das sich gerade jetzt in der Durchführung befindet: die übersichtlichere Gestaltung des Lebensmittelhandels. Nicht nur, wie auch Hoofjen ausführte, der Grosshandel, sondern mindestens im gleichen Masse der stark zersplitterte Einzelhandel wenigstens in manchen seiner Betriebe ist ein unkontrolliertes und unkontrollierbares Einiallstor für nichtjüdische Dumpingware. Dabei muss von vornherein einem Missverständnis entgegengetreten werden. Es handelt sich nicht um einen blindwütigen Boykott ausländischer Waren ^oder gar arabischer Inlandsware. Und es handelt sich auch nicht darum, jedem jüdisch-palästinensischen Erzeugnis ein Blanko-Monopol ohne Rücksicht auf Preis und Qualität zu gewähren. Aber schliesslich lebt auch der jüdische'Konsument von seinem Arbeitsplatz in der jüdischen Produktion, und diese Produktion will wenigstens denjenigen Schutz vor Dumping- Konkurrenz gemessen, den ihr in anderen Ländern der Staat gewährt. Jeder weiss, dass wir in vielen Artikeln für absehbare Zeit, wenn nicht für immer, auf Einfuhr angewiesen sein werden, und es besteht auch weitgehende Uebereinstimmung darüber — trotz der politischen Lage —, dass der jüdische Markt seinen Zuschussbedarf so weit wie möglich au3 dem arabischen Sektor der Palästina-Wirtschaft decken soll. Aber Ordnung, Klarheit und Gerechtigkeit sollen in den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Bezugsquellen eingeführt werden. Deshalb der Wunsch, den Grosshandel von frischen Lebensmitteln in modernen städtischen Markthallen zu konzentrieren und auch den Einzelhandel übersichtlicher zu gestalten. Straffere Organisation im Hafen Dass die Bäume und damit auch die Preise nicht in den Himmel wachsen, sollte eigentlich schon das natürliche Einfuhrinteresse T e 1 - A v i v s verhindern. Dieses Einfuhrinteresse konzentriert sich im Hafen. Der junge Hafen ist aus den Lehrjahren der Leistungskrise längst herausgewachsen. Selbst die schärfsten Kritiker unter seinen Benutzern loben überrascht die Güte und Sorgfalt der dort geleisteten Arbeit. Aber womit sieh Hoofjen, der als Vorsitzender der Haiengesellschaft die Verhältnisse von innen kennt, besonders in seiner Rede beschäftigte: die Finanzkrise ist noch nicht überwunden. Das wird erst der Fall sein, wenn die Regierung dem Hafen die gleichen Lasten und den gleichen Anteil an seinen eigenen Einnahmen zubilligt wie den anderen Häfen des Landes. Man hofft, dass dies bald der Fall sein wird. Bisher hat der Hafen versucht, sich .wenigstens dadurch eine Einnahme zu verschaffen — die offiziellen Gebühren werden zur Zeit noch ohne jede Rückerstattung an die Regierung gezahlt —, dass er gewisse Monopole für gewisse Dienste im Hafeu vergibt. Das entscheidende Monopol, das der Leichtergesellschaft P r >i k a h , bildete, wie erinnerlich, den Angriffspunkt der Opposition in der Generalversammlung. Nunmehr hat, wie Generaldirektor Hoofjen in der Handelskammer mitteilte, die- Hafenverwaltung selbst die Leitung der Prikah übernommen und, als erste Reform, den bisher dort üblichen Tagelohn durch Akkordlohn ersetzt. Man hofft, dadurch die Arbeit noch weiter zu intensivieren und namentlich rentabel zu gestalten. Darüber hinaus wurde in der Handelskammer der Wunsch zum Ausdruck gebracht, die Hafenverwaltung sobald wie möglich der Stadtverwal- ' tung zu unterstellen. In dem Prozess, der sich an die unerfreulichen Vorgänge in der HafenezmDHMDOl DUdische Privatschule Dr. Leenore Goldschmidt EXAMINATION CENTRE OF THE UNIVERSITY OF CAMBRIDGE Xeuc Vormittags- und Abendkurse für Profielency in Engllsh (englisches Sprachexamen) Bogriun 1 S.August gesamte Gesichtspflege, Maniküre, Pediküre, Her- \U aasiS» v/' Stellung von Präparaten. %J ^YVVsb %J{ mjbrtm in 3lekt AerlfL „pr.Kosmet;kerl„ W30,BambergerStr.37 [Schule Pessi/Wien) Sprechzeit der Leiterin im 3uli: Montag bis Freitag 11—12 Uhr Berlin Grunewald, Hohenzoüerndamm 1 Am Koseneck Fernsprecher: 89 6 Grundliche Umschichtung durclilaugj. Fachleuteuimmt Färberei u. ehem. Reinigung vor: nqmBn. Detachieren, Entplänzen, Kunst- Ua Iii 6 Ii ■ stopfen, Garderobeplätten usvr. Uarron ■ F:irben in den Grundfarben, Detachieren, SltJl I B|l ■ Maschinen bügeln, Maschinenbedien. us-w. Anfragen unter O. 8076, C.-V.-2eitung. Bgrlin W 15. Existenzaufbau mit wenig Geld für Auswanderer. 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T.717188. a Die Presse über „Spatz macht sich das neue Kinderbuch von Meta Samson mit Zeichnungen von Lilly S z k o 1 n y, Blätter des jüdischen Frauenbundes (3fai): ,,. . . Alle Kinder, die das Buch lesen, werden sagen, mit dem Spatz möchte ich befreundet sein . . Die Mütter werden sich nicht nur um ihrer Kinder willen über dieses Buch freuen, sondern $ie werden daraus noch manches lernen . . Jüdische Rundschau (24. Mai): „. . . Das ist ein zeitgemässes Kinderbuch. Dieser Spatz interessiert uns ausserordentlich C.-V.-Zeitung (5. Mai): ,,. . . In der Tat -weiss man nicht, wem man dieses Buch mehr ompfehlci) soll, das in ungewöhnlicher Frische und erstaunlichem Einfühlungsvermögen das Leben eines jüdischc:i Mädels unserer Zeit schildert: den Müttern oder den Töchtern! Es wäro put, wenn sie beide es lesen würden, es ist eines der seltenen Bücher, die für Kinder und Eltern in glcN eher Weise geschrieben sind." Jihl. Gcmcuidcblait, Nürnberg-Fürth (1. Juni): ,,. . . In spannender Weise, von hübschen Illustrationen unterstützt, werden -die oft tollen Einfälle „Spätzchcns'" geschildert, -womit es bewusst und unbewusst eeine Umgebung in Aufregung vorsetzt. Auch die Eltern werden dieses Buch zweifellos mit Gewinn lesen ..." Jüd. Gemeinden, f, Rheinland u. Westf. (21, Mai): ..... Dieses Buch darf einen Ehrenplatz für sich in Anspruch nehmen ... Es ist ein jüdisches Kinderbuch und es ist ein pädagogisches Kunstwerk .. . Einmal eine Neuerscheinung, zu der man uneingeschränkt und mit vollem Herzen ,Ja' sagen kann . . ." Jüdisches Gcmcindcllatt, Ceipzig (20. Mai): „ . . Wirklichkeitsnähe ist der besondere Vorzug dieses Buches . , . Es ist zugleich ein wertvoller Beitrag zur Kinderpsychologie. Daher soll es auch den Erwachsenen, die noch eine Erziehungsaufgabe haben, ganz warm empfohlen werden . . ." Kinüer und Eltern, lest den „Spatz": Philo-G. m.b. H. Jüdischer Buchverlag: und Buchvertrieb Berlin W. 15, Pariser Str. 44, Tel. 92 13 75. Amsterdam CY/eitunq ALLGEMEINE ZEITUNG DES JUDENIUMS^^ weil sie in ihrem aligemeinen Teil und besonders im „Blatt der Jüdischen Frau" alles das findet, was sie heute interessiert. Für nur 33 Pfennig im Monat erhalten Sie die Zeitung wöchentlich ins Haus. Senden Sie mir bis auf Widerruf die C-V.-Zeitung 66 Pf. für August, September zahle ich bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger. Die beiden letzten Juli- Nummern erhalte ich kostenlos geliefert. Name: .......................................................................'.. Ort:..........................................................__________________ Strasse:..................................................................... Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert {oder auch unfrankiert) senden an: C.-V.-Zeitung Vertrieb, Berlin W 15, Emser Strasse .42 Telef. 92 81 41. Auch jedes Postamt nimmt Bestellungen entgegen. Generalversammlung angeschlossen hat, ist eine wichtige Wendung eingetreten. Das Oberste Gerächt in Jerusalem hat, entsprechend dem Antrag der Hafen Verwaltung, entschieden, dass der Prozess vor 'dein Landgericht in Tel- Aviv und nicht, wie die Opposition es gewünscht, hatte, vor dem Landgericht Jaffa geführt wird. Einflussreiche kreise bemühen sieb, den ganzen Streitfall überhaupt vor der gerichtlichen Verhandlung beizulegen. Aus der Arbeit der Jugendalija - Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugend- AI ija .teilt mit: Iu diesen.Tagen haben 21) Jugendliche Deutschland verlassen, um als geschlossene Gruppe der Jugend-AHia nach Geiva zu gehen. Das Ahawa-Heim in Kirjath Bialik bei Haifa wird eine Gruppe von 2"> Jungen, und Mädchen aufnehmen, die soeben abgereist sind. In den nächsten Wochen steht die Alija weiterer Gruppen bevor: es gehen 12 Mädchen in das religiöse Iwdi-Hcim in Jerusalem, 60 Jugendliche nach Am Charod und 50 Jugendliche in den Mo.schaw.Kfar Jescheskel. Unter Leitung der Jüdischen J u g e n d hilf e- E. V., Berlin-Charlottenburg, Kantstrassc 158) worden am 1. August in S c h n i c b i n c h.e n bei -Sommerfeld';-CN/L.) Jugendalija-V orbereitungskursc eingerichtet. Etwa 80 Jugendliche im Alter von 14 Jahren, für die nach den Richtlinien. der Rciehsvcrtretung eine Berufsausbildung noch nicht in Betracht kommt, sollen ihre Vorbereitung für die Jugendalija durch Unterricht und praktische Arbeit in der Landwirtschaft erhalten. Die Anmeldung geschieht auf den Anmeldeformularen zur Jugendalija. Gleichzeitige Einsendung des ärztlichen Attestes ■ist notwendig. Zur Ucbcrnahmc der Kosten, die für. Seibstzahier ~>'o KM betragen und für Zuschusscnipfänger 45 RM. sind bei Mittellosigkeit die- Heimatgemeinden zuständig und nicht die Bezirksstellen. _ Die Palästina-Zentrale der Agmias Jisroel, Frankfurt a. Main, Schwanenstr. 12, bittet uns, folgendes mitzuteilen: Die Agudas Jisroel ist von der Palästina-Regierung als Garant für Schülerzertifikate anerkannt. Es kann nunmehr bei den hiesigen Stellen der Antrag auf Transferbewilligung des Gegenwertes von 195 Pfund Sterling (gegenwärtig 52Ü0 RM) gestellt werden. Aus diesem Betrag werden Unterhalt und das Schulgeld für drei Jahre in monatlichen Ratenzahlungen bestritten. Aufnahmeberechtigt sind Jungen von 6 bis 18, Mädchen von 6 bis 16 Jahren. Dio Unterbringung erfolgt in einem Internat. Eine, angegliederte berufliche Ausbildung ist vorgesehen. Zur Zeit ist das Transferkontingent, erschöpft; es können Aniräge nur zur Vormerkung angenommon werden, aber es ist damit zu rechnen,\dass das Verfahren demnächst wiederin Gang kommt. Nähere Einzelheiten hierüber sind bei der Palästina-Zentralo der Agudas in Frankfurt a. M., Informationen'über eine unter Leitung der Agudas in Neuendorf bei Berlin errichtete 1 a n d w i r t s cii a f 1 i c h e Ausb i I d u n g s s t ä 11 e bei dem Berliner Büro der Palästina-Zentrale, Berlin N 24, Joharinisstr. "9, zoj erfahren.

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