Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 28 (14.7.1938)
- Date
- 1938-07-14
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 28 »14. Juli 1.938 C.-V.-Zeifung Seite/ in Zukunft noch mehr als bisher damit gerechnet werden muss, dass die australische Einwanderungspolitik allein auf die Notwendigkeiten des Landes Rücksicht nehmen wird. Deshalb kann nicht genug betont werden, dass nur die geeigneten Menschen sich um die Einwanderung bemühen sollen, geeignet unter dem Gesichtspunkt der Einordnungsfähigkeit. Die veröffentlichten Zahlen zeigen, dass bisher geeignete Antragsteller Einlass gefunden haben. Von der Bewährung der Eingewanderten und von der Auswahl der Zukünftigen wird es abhängen, ob auch in Zukunft Australien ein- Land sein kann, in dem Fortentwicklung und Aufbau auch jüdischer Leistung zugänglich gemacht werden kann. Probleme der Ueberseesiedlung In einem in London veröffentlichten Bericht der Vereinigung für Ueberseesiedlung werden die internationalen und soziologischen Hintergründe der Ueberseesiedlung ausführlich erörtert. Es heisst darin u. a.: In der ganzen Welt wird gegenwärtig sowohl innerhalb wie ausserhalb des Empire ein starkes Interesse an der Entwicklung der schwachbevölkerten Länder und den Möglichkeiten der Niederlassung in ihnen entfaltet. Die Erwägung dieser Fragen ist die natürliche Folge der Nachkriegsverhältnisse und besonders der Beschränkungen, die der Einwanderung in frühere Einwanderungsländer seit -dem Kriege auferlegt worden sind, sowie des daraus herrührenden Bevölkerungsdruckes in gewissen europäischen Staaten. Zwei bestimmte Ideen stehen sich heute schroff gegenüber: Auf der einen Seite die Tendenz nach extremer wirtschaftlicher Selbstgenügsamkeit, auf der anderen die Idee, dass es im britischen Empire unbegrenzte leere Räume gibt, die zu einer leichten und gewinnreichen Entwicklung fähig sind. Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass die Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Zonen Kanadas oder Australiens viel geringer sind, als man im allgemeinen annimmt. In der Tat hängt jedoch die Aufnahmefähigkeit in den Ur-Industrien der~Ueberseedominions viel mehr von der intensiveren Kultur der bereits besiedelten und als brauchbar erwiesenen Gebiete ab. Dennoch unterstützen die Zahlen der Bevölkerungsdichte auf den ersten Blick den herrschenden Glauben, und wir selbst haben als berech- ■ tigte Hypothese angenommen, dass die Uebe.rseedominions eine Bevölkerung aufnehmen können, die wesentlich grösser ist als jene, von der sie im Augenblick bewohnt ist Daraus folgt, dass das Problem der Wanderung und Niederlassung innerhalb des Empire von einem weiten internationalen Aspekt ebenso wie von unseren eigenen Interessen des British Commonwealth of Kations betrachtet werden muss. Für das ganze Problem ist die Bewahrung freundschaftlicher internationaler Beziehungen von einer Wichtigkeit und Dringlichkeit, die nicht genug unterstrichen werden kann. Bei der Erörterung der Haltung der Dominions stellt der Bericht fest: Der Augenschein zeigt, dass verschiedene Gegenden ungünstige wirtschaftliche Bedingungen haben, die die Wanderung in den letzten Jahren hemmen . mussten, die sich aber jetzt bessern, so dass sich auch die Aussichten für eine Erneuerung der Wanderung günstiger beurteilen lassen. Dieser Besserungsprozess ist in Australien und Neuseeland schneller vonstatten gegangen als in Kanada, wo nach den vorhandenen Informationen die Arbeitslosigkeit noch beträchtlich ist. ■ Die kanadische Rgierung selbst ist der Ansicht, dass die gegenwärtige Lage noch jeden materiellen Fortschritt in der Einwanderungsunterstützung ausschliesst. Wir sind davon beeindruckt, dass sich in den Westprovinzen eine be- ^J.Gutkind&Co.5 dass der Zuzug von assimilierbaren Siedlern nicht nur eine Quelle ständiger Bereicherung des Lebens der Dominions sein, sondern gleichzeitig auch ihre Aufnahmefähigkeit für Einwanderer aus England vermehren würde. Er könnte darüber hinaus den Handel zwischen den Ländern, aus denen die Einwanderer kommen, und dem Land, in dem sie sich niederlassen, verbessern und dadurch einen Beitrag zur Lösung der dringenden Not der Welt liefern, nämlich: für Handel und Bevölkerung die Tore weiter zu öffnen. Wir erkennen selbstverständlich an, dass die Zulassung von nichtbritischen Europäern eine Frage ist, die den Dominionregierungen selbst überlassen bleiben muss. Aber wir halten es für wünschenswert, die Aufmerksamkeit auf die obigen Schlussfolgerungen zu ziehen, die so wie dargestellt aus der Bevölkerungsentwicklung gezogen werden müssen. * Spediteure seit 1306 Berlin W 30, Barbapssastr. 52 / Telefon 25 31 91 v„8hb» Ausland - Ueberseey trächtliche ausländische Bevölkerung aus Osteuropa entwickelt. Es ist nicht unser Standpunkt, dass eine Einwanderung an sich nicht wünschenswert ist; sie sollte aber in einem bestimmten Verhältnis zu der Stärkung des britischen Stammes stehen. Von einigen zehntausend Personen, die während des am 31. März 1938 beendeten Jahres aus Uebersee nach Kanada gekommen sind, waren nur 2972 Briten. Einige Fremde streben dahin, sich in gesonderten Gruppen niederzulassen und sind-nicht bereit, sich an die Gemeinschaft zu assimilieren. Daraus muss man folgern, dass ein möglichst grosser Teil der Neueinwanderer Briten sein sollten, und dass die Möglichkeit, zur Ergänzung Siedler aus anderen europäischen Ländern heranzuziehen, sorgfältig überlegt werden muss. Wir können uns der Auffassung nicht verschliessen, Venezuela Wirtschaftsentwicklung eines kleineren Staates in Südamerika Die Wirtschaftspolitik aller südamerikanischen Länder geht immer mehr darauf hinaus, die natürlichen Reichtümer ihrer Gebiete ..durch rationellere Nutzung, be^ere technische Durchdringung und verstärkte Förderung, der Verkehrsbedingungen ertragreicher auszuwerten. Hand in Hand damit schreitet — auch bei den kleineren Staaten — der Aufbau einer eigenen Industrie fort, wobei die Absicht meist die ist. die im Lande vorhandenen Rohstoffe auch industriell zu verwerten und so zusätzliche Exportmöglichkeiten zu finden bzw. nicht notwendige Importe an Halb- oder Fertigwaren zu vermeiden. Ein neues Beispiel auf diesem Gebiet ist Venezuela. Dieses Land, das im nördlichen Teil des südamerikanischen Kontinents liegt, hatte bisher noch keine sehr grosse Einwanderung zu verzeichnen. Das gilt sowohl für die jüdische wie für die allgemeine Einwanderung. Zu einem entscheidenden Teil liegt dies daran, dass die Einwanderungsbestimmungen verhältnismässig streng sind. Aus einer Botschaft des .Präsidenten von Venezuela an die Volksvertretung ergibt sich aber, dass das Land jetzt verstärkte Anstrengungen zum Aufbau seiner Wirtschaft machen will und dass es zu diesem Zweck, besonders zur Urbarmachung grosser fruchtbarer und bisher noch brachliegender Bodenflächen auch daran denkt, in vermehrtem Umfange E i nw a n d e re r heranzuziehen. Es lässt sich allerdings noch nicht übersehen, in welcher Form das geschehen soll und ob sich für die jüdische Wanderungsbewegung daraus ein Nutzen ziehen lässt. Die Pläne Venezuelas'sind aber als Symptom für den fortschreitenden wirtschaftlichen Ausbau auch der kleineren südamerikanischen Länder und für die Richtung, in der sich dieser Ausbau vollzieht, interessant. Vorausgeschickt sei, dass Venezuela ein Land von rund 900 000 qkm ist, aber nur etwas über 3 Millionen Einwohner hat. Durch seine Lage, nahe dem Aequator, ist das Klima in den tieferen Lagen tropisch heiss. in den höheren Gebieten aber — die Landeshauptstadt Caracas liegt 900 Meter hoch — auch für den Europäer nach einer gewissen Eingewöhnungsfrist nicht ungeeignet. Der .Wirtschaftsplan des Präsidenten der Republik sieht eine Frist von drei Jahren vor. In dieser Zeit ist zunächst ein Ausbau der Verkehrswege, eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Erschliessung des aucfi an Bodenschätzen reichen Landes, geplant. Es wird an den Bau von Landstrassen und an eine Vergrösserung des Eisenbahnnetzes (bisher bestehen etwa 12 Hauptlinien) gedacht. Dabei gilt Venezuela auch heute schon als ein Land, das im Vergleich zu manchen anderensüdamerikanischen Staaten über ein verhältnismässig gutes Landstrassen- und. Eisenbahnnetz verfügt. Vervollständigt soll die verkeh rs massige Erschliessung des Landes durch den Neubau von Häfen und einen Ausbau des Binnenschiffahrtswesens sowie des gesamten Postwesens werden. Die Pläne für die Binnenschiffahrt dürften vor allem für das grosse Flusssystem des Orinoko in Frage kommen. Schliesslich wird, auch an eine Erweiterung des Luftverkehrs gedacht. Gerade das hat sich in anderen südamerikanischen Ländern, bei denen die Natur — namentlich durch grosse Gebirgszüge — dem Landverkehr beachtliche Schwierigkeiten in den Weg stellt, sehr bewährt. Für die wirtschaftliche Zukunft des Landes wichtiger sind aber noch die landwirtschaftlichen und industriellen Pläne, die aufgestellt worden sind, wenn ihre Durchführung auch letzten Endes, von der weiteren Entwicklung des Verkehrswesens zu Lande, zu Wasser und in der Luft abhängen wird. Dazu gehören ein umfassendes landwirtschaftliches Programm, durch das die Ertragskraft der auch für den Export nicht unbedeutenden Landwirtschaft gesteigert und die Einfuhr von Nahrungsmitteln verringert werden soll, andererseits soll die Industrie durch den geplanten WirtschaEtsaufbau in ihrer Rohstoffbeschaffung einfuhrunabhängiger gemacht ■ werden, soweit sich die benötigten Rohstoffe im Lande finden lassen. Wenn darüber hinaus beabsichtigt ist, die verarbeitende Industrie als solche zu vergrössern, so dürfte sie trotzdem für absehbare Zeit doch nur als Versorger des heimischen Marktes und nicht als Exporteur in Frage kommen. Aber auch so könnte der Einfuhrbedarf verringert bzw. verbilligt werden, da an Steile der bisher importierten Fertigwaren in stärkerem Masse — wie auch in anderen südamerikanischen Ländern — die Einfuhr von Produktionsmitteln oder Halbfabrikaten träte, mit deren Hilfe dann die Fertigproduktion im Lande selbst zu erfolgen hätte. Ob es darüber hinaus gelingen wird, wie es anscheinend gleichfalls beabsichtigt ist, die für das Land recht wichtige Erdölindustrie stärker zu nationalisieren und von dem Einfluss ausländischer Gruppen unabhängiger zu machen, muss abgewartet werden. Dies um so mehr, als der ganze Plan erhebliche Mittel erfordert, die allerdings z.T. aus regulären Einnahmen gedeckt werden sollen, während für die darüber hinausgehenden Erfordernisse der Kapitalmarkt herangezogen werden soll. Zinsen und Amortisation der auszugebenden Schatzanweisungen sollen von der Regierung garantiert werden. Hand in Hand mit dem wirtschaftliehen Ausbau scheint auch eine weitere Verbesserung der hygi enischen und kulturellen Einrichtungen geplant zu sein. Im ganzen stellt sich Venezuela mit diesen Massnahmen in die Reihe der aufwärtsstrebenden überseeischen Rohstoffländer, die vor allem dem südamerikanischen Kontinent ihr Gepräge aufdrücken. W. Jüdisches Leben in Chile Santiago (Chile), 1. Juli. Der im Jahre 1934 gegründete ..Gemeindebund deutschsprechender Juden in Chile4' hat sich nicht als lebensfähig erwiesen. Seit Jahresfrist befindet er sich in Liquidation. Das Fehlen einer Organisation, die sich die ursprünglichen Ziele des Gemeindebundes zur Aufgabe stellte, machte sich aber bitter bemerkbar. Rund 300 jüdische Familien in Santiago mit etwa 1400 Seelen standen ohne jede kulturelle Betreuung. Es fanden sich nunmehr Persönlichkeiten zusammen, die die nötigen Vorarbeiten für die Gründung eines nur auf kultureller Basis wirkenden Verbandes auf sich nahmen. Am 27. Juni fand die Gründungsversammlung der „Chebra. Kultus- und Beerdigungsgemeinschaft" statt. Vorsitzender wurde Siegmund Freudenthal (früher langjähriger Vorsteher der Synagogengemeinde Eschwege). Stellvertreter Dr. med. Josef Hirschberg (früher Altheide), Schriftführer Dr. Alfred May (früher Frankfurt a. M.) und Kassierer Ludwig Bruchfeld (früher Crumbach i. Hessen). Der Aufgabenkreis der Gemeinschaft umfasst: Aufrechterhaitung des traditionellen Gottesdienstes, E>eerdigungswesen, Religionsunterricht für Kinder,'Schaffung eines Fonds für bedürftige Hinterbliebene. Der wichtigste Punkt des Programms ist bereits verwirklicht: In einem gemieteten Raum wird regelmässig Gottesdienst abgehalten. Die Mitgliederzahl beläuft sich heute schon auf etwa 150 und stellt damit die Gemeinschaft auf eine gesicherte Grundlage. Das Interesse ist weiterhin gross, so dass man mit einer weiteren günstigen Entwicklung rechnen kann. Zwei Zentimeter von Singapore . . Von Hilde Marx Zwei Zentimeter von Singapore auf der grossen Karte der Welt träume ich mir,eines Schiffes Spur ins blau gezeichnete Feld. Das blaue Feld ist das endlose Meer, das die Küsten der Erde umspült. Ein grosser Wind weht darüber her — mir wird das Herz und die Stirn so schwer, als hätt* ich den Wind gefühlt. Zwei Zentimeter von Singapore seh' ich im Geist das Schiff. seh' in den Wellen die eilige Spur — und fühle beim grellen Schlage der Uhr den Druck einer Hand, die ich griff... Was heisst uns denn Abschied? Wir nahmen ihn oft und bissen die Zähne zusammen. Dann haben wir lange gebangt und gehofft und die Nächte standen in Flammen. Wir lernten Vergessen, an den und an den. Es waren Freunde darunter. Wir glaubten nicht mehr an das Wiederseh'n. Um uns war viel, sehr viel neues Geschehen. Der Tag wurde lauter und bunter. Wir trieben wie früher das hastige Spiel und rannten um Arbeit und Brot. Die Nähe war mächtig und deckte das Ziel und die Sehnsucht war beinah schon tot. Doch einmal — da tut eine Stille 'sich auf. Ich halte in zitternder Hand einen Atlas — und Tränen fallen darauf und rollen von Land zu Land. Sie haben's so nah — jedes bunte Blatt ist auf winzigem Raum eine Welt, und in jedem der.vielen Länder hat das Herz, das müd' ist und niemals satt, ein Mal, das den Weg ihm verstellt. Und immer sind tausend noch auf der Fahrt . und haben nicht Heimat gefunden und gegen die Wege, die dunkel und hart sich wirren in heimlichen Runden. Da denkt man an alle und denkt doch dabei — in der Stille, die schwesterlich da ist — an wenige, denkt an zwei oder drei, denkt an einen, der plötzlich ganz nah ist--- .Z wei Zentimeter von Singapore auf der grossen Karte der Welt träum' ich mir eines Schiffes Spur ins blau gezeichnete Feld. Das Schiff fährt hinaus, ich weiss nicht wohin, fährt weit, fährt weit übers Meer. Ich weiss nur noch, dass ich einsam bin und suche nach Halt und nach Trost und nach Sinn — und seh* auf der Karte das atmende Meer: Des Herrgotts^ Wolken zieh'n d'rüber her und spiegeln sich lächelnd darin. ^SOOOOOOOOOOOOOOO^^ arbeit haben und in kürzerer Frist auswandern wollen. Es ist an eine vier- bis fünfmonatige Dauer der Kurse gecia-ht. Die Teilnehmerzah! soll 12 bis 15 nicht übersteigen. Das Kursusaeld beträgt monatlich 20.— Reichsmark. Der Unterricht wird besonders erfahrenen Lehrkräften übertragen. Anmeldungen werden ab 2o. Juli, ta^jch von 10 bis 12 Uhr, in der' Handelsschule entgegengenommen (Tel.: 91 34 84). Die Schule eröffnet ferner am 1. Oktober neue S p r a c h e n k I a s s e n. In diesen Kursen wird in vollem \'ormittasrsunterricht (5 Stunden täglich) eine gründliche Kenntnis des Englischen und des Spanischen vermittelt, wobei für das Englische Vorkenntnisse Voraussetzung sind. Neben der sprachlichen Ausbildung £. SCHEIN W 15, Duisburger Str. 1 TELEFON: 92 42 31 Jeralung "Überwachung s^^^-j Sprachkurse für Auswanderer Die Handelsschule der.Jüdischen Gerne i n d e z u B e r 1 i n. W 15, Joachimsthaler Str. 13, eröffnet am 4. August 1938 neue Sonderkurse in c n gliseher und spanischer Sprache. Diese Kurse unterscheiden sich von den weiterlaufenden, sonstigen Sprachkursen der Handelsschule dadurch, dass in ihnen täglich zwei Stunden in der Fremdsprache unterrichtet wird. Die Unterrichtszeit ist. in die spaten Naehraittagsstunden (ITK bis 18% Uhr) gelegt, um auch Erwerbstätigen (Gelegenheit zur Teilnahme zu geben. Die Kurse 'ind'für solche Menschen bestimmt, die Zeit zu täglicher Hausm Malermeister Oskar Simenauer 2Ier!ln W 15. Pariser Str. 50. 92 15 37. Erstkl. Eei steht die technische in englischer und spanischer Kurz- und Maschinenschrift. Während in den oben erwähnten anderen Kursen lediglich eine sprachliche Ausbildung erstrebt wird, bietet die Sprac-henschule kaufmännische Kenntnisse als Lehrstoff. Die Schüler der Sprachenklassen sollen mit dem Ziel alsbaldiger kaufmännischer Berufsaufuahme im Auslande unterrichtet werden. Aus der C.-V.-Arbeit Rabbiner Dr. Hirschberg (Oppeln) sprach im Ortsverband Gleiwitz des Jüdischen Centrai-Vereins über „Jüdische Eindrücke von einer Amerika-Reise". Die gut besuchte Veranstaltung wurde vom Ortsverbandsvorsitzenden Rechtsanwalt Dr. Ernst Kolin geleitet. Wann und wo finden Sie Rat? Xorddeutschland Hannover Mittwochs. 16—18 Uhr. Landschaftsstrasse 6 ptr. (Baakhaus Meyerstein) Mitteldeutschland Magdeburg 20. Juli. 16-19 Uhr, Königstrasse 15 II. bei Sabatzky AUSWANDERN? (Nach Palästina, Kord- oder Südamerika? WerlieterIöierfürS(]8Z.-MöbBleinrlchluna8n? NATÜRLICH! B Die bekannte große Möbelhandlung 1 Goltschalk & Klein, Essen (Rühr) 9 Fernruf 27654 ■ Sie brauchen nicht nach Zeichnungen zu kaufen S Stets viele Einrichtungen für die einzelnen Lander — auch Einzeland Doppelbettcouches — vorrätig. Erste Ref. Lagerbesuch stets lohnend1 | und interessant fiie &-y.-Zeitung ist Ihr Berate? Die C-V.-Zeitung ist das Blait der judischen Familie Schiffskarten . durch .. Reisebüro Bamberger HAMBURG 36, PoststraBe3 C.-V.-Z e i t u n g das Blatt der grossen Auflage Fern-Ausiand-ütsersee. Versicherung, la Referenzen Möbeltransport Gans, Essen Lindenallee 62 Ruf: 25511 Vertreter an allen Plätzen gesucht Auswanderer! Erledige allo Wege und Besorgungen gegen geringe Entschädigung. 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