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Central-Verein-Zeitung · 1938-07-14 · 28 (14.7.1938) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
28 (14.7.1938)
Date
1938-07-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 13 * U. Juli 1938 * Seite I 2. Beiblatt: Die Wanderung £¥Itttmg Mitteilungen aus dem Hilfsverem der Juden in Deutschland NEW-YORK. Anfang Juli 1938. A cht Wochen schon in dieser Stadt — in dieser /\ Stadt, nicht in diesem Lan d e. Denn was * *• uns so oft drüben gesagt wurde: „New-York ist nicht -Amerika" — das empfindet man mit jedem Tage «stärker. Es ist nicht nur geographisches Schicksal, dass New-York auf einer Insel vor dem Kontinent liegt, sondern auch politisches und kulturelles: die Stadt schwingt hinüber w?e eine Brücke nach Europa, hält gewissermassen den Einwanderern die offene Hand entgegen und verschmilzt die eigentlich amerikanische Kultur des Riesenhinterlandes mit der europäischen, die all die Millionen von Einwanderern, nie hier für länger oder kürzer oder für immer Station gemacht haben, hineingebracht haben.— wie ein Ferment, das den Teig zum Gären bringt. Wir, die wir aus Europas Westen kamen, empfinden diese Einflüsse ungeheuer stark. Esist nicht, weil wir überall deutsch oder italienisch reden hören, weil wir an den Geschäften Namen lesen, die zu unserem früheren Siädtebild gehörten — wir vermögen es gar nicht so im einzelnen zu differenzieren, wollen ja auch gar nicht sezieren, was als Ganzes auf uns einwirken und uns mit reis sen soll — aber wir stellen immer wieder fest, dass diese Stadt uns nicht fremd ist. Viel weniger fremd etwa, als wenn man das insulare London, das in sich abgeschlossene, reservierte Schweden, ja selbst Holland mit dein deutschen Sprachanklang betritt. Es gibt Menschen, die behaupten, dass besonders Frauen diese Stadt lieben — aber ich sprach auch weitgereiste Männer, die meinen Eindruck voll bestätigten. Auch wenn man viele Metropolen der Welt in manchem Kontinent kennt: diese Stadt ist ein starkes Erlebnis. Und was' von allen Men- ZIGARREN WOLF Frankfurt/Main, Zeil 49 Gross- und Kleinverkauf Versand ab Mk. 20.- frei Haus sehen hier als psychisch und physisch schwer ertragbare Spannungen empfunden wird, macht » e in vieler Beziehung reizvoll für Menschen, die empfänglich und bereit sind, sich solchen Stimmungen hinzugeben. Ich höre viele Refugies — wie man unshier nennt — sagen: ja, wenn man erst acht Wochen hier ist und noch nicht in der zerreibenden Arbeit steckt... Zugegeben, e? macht etwas aus, die ersten Monate des Hierseins als Studienzeit mit dem Thema- Amerika betrachten zu dürfen — aber es gibt manches Schöne, das man auf sich einwirken lassen kann, auch wenn man nicht viel Zeit hat... Zum Beispiel das grüne New-York! Wer von uns hat gewusst, dass es ausser dem Centrai-Park noch so viele Anlagen und Riesenparks in dem Sieinmeer New-York gibt? Natürlich, Downtown ist ein Wall von Riesenwolkenkratzern, die sich dem Ankömmling, wenn er vom Wetter begünstigt ist. bei der Einfahrt fata morganahaft in südlich blauen Dunst getaucht vorstellen und nur schmale Strassenschluchten zwischen sich dulden. Aber auch sie haben ihren ungeheuren architektonischen Reiz — trotz mancher antikisierender Aufbauten und Schnörkel an älteren Bauten. Die neuen sind im Rhythmus ihres Aufbaus berauschend, und das hier so oft beschimpfte Klima tut das-Seine, um ihre .Wirkung immer wieder zu ändern und zu verschönern. Da geht man z B. morgens durch den menschenleeren Centrai-Park — nicht etwa nichtstuend, sondern auf dem Weg. zur englischen Stunde — und sieht als Hintergrund für bergige grüne Flächen, blühende Linden und tropische, schmalgefiederte, bizarre Bäume die Biirohäuser in der City Häuserreihe von Cenlral-Park South mit den anschliessenden Riesen aus dem Geschäftszentrum von Downtown. Sonne liegt über den Konturen, sie sind in bläuliche Tinten gefaucht. Einige Stunden später mag alles verhangen sein, nur schemenhaft sieht man die Silhouetten, bis auch diese in grauem Regen oder in dem dicken Dunst der gefürchteten Humidity verschwinden. Ich will die Humidity nicht etwa in Schutz nehmen; denn nachdem ich sie in einer Stärke bis zu 98"/o erlebt habe, weiss ich. was sie bedeutet — aber auch sie ist eine gute Malerin und wandelt das Stadtbild zu neuer Schönheit. Kann man aber bei Sternenschein in dem neugeschaffenen Restaurant mitten im Centrai-Park sitzen, von dort aus über die weiten Flächen sehen, die in ihren sanften Schwingungen an den Hydepark oder an den englischen Garten erinnern — Autos flitzen an einem vorbei, und junge Menschen reiten auf gepflegten Pferden, bis fast zum Himmel scheinen die erleuchteten Häuser der Fifth Partie im Bronx-Park Avenue hinaufzureichen — oder steht man auf dem Dach eines der Häuser etwa der 50. Strasse und sieht unter sich die mitternächtig erleuchtete Stadt, über sich den Sternenhimmel, vor sich Gebirgsstöcken gleich die Riesenhäuser aufsteigend — dann schweigt man ergriffen von der Schönheit des Bildes wie etwa in einer Sternennacht im Hochgebirge. Und dann blickt man über die Wasser mit ihren zahlreichen Brücken, deren herrliche Schwingungen von elektrischen Lampen sanft nachgezogen sind, über Manhattan und den Hudson nach New-Jerseys üfern oder über die Bronx hinweg meilenweit in das Land, das, einem noch ' verschlossen, doch erst Amerika ist. Aber der Centrai-Park mit seinen Spielplätzen für kleinere uud grössere ' Kinder, seinen Wasserbassins, seiner Menagerie, den Reitplätzen und Tausenden von Bänken . ist längst nicht mehr das einzige Luftreservoir für die müden New-Yorker. Das natürlichste ist der Hudson, und so wurde an seinen Ufern meilenweit eine Strasse angelegt, die in jeder Konkurrenz mit den Strandpromenaden der elegantesten Weltbäder den Sieg davontragen würde. Sie erweitert sich an vielen Stellen zu parkartiger Breite, Avird durchzogen von modernsten Autostrassen, auf denen man ohne die Störung der roten Lichter die Entfernung von Downtown zu den nördlicheren modernen Wohnzentren in kürzester Zeit durchmessen kann. Aber diese Strassen beeinträchtigen nicht die Ruhe der Anlagen, Tunnels und Brücken isolieren sie von den Fussgängerwegen, und der grossstädtische Wagenverkehr auf der einen Seite, die grünen Anlagen mit Kinderspielplätzen auf der anderen, und die Strandpromenade etwas tiefer direkt am Fluss gelegen, ergeben in ihrer Gesamtheit ein Bild von eigenem Reiz. Unter all diesen Anlagen geht auch noch versteckt die Eisenbahn; alle Züge werden mit elektrischen Maschinen von den beiden Zentralbahnhöfen unterirdisch aus der Stadt gezogen. Es ist also wirklich ein städtebauliches Wunder, das der New-Yorker Parkkommisioner Moses neben vielem anderem hier geschaffen hat. Aber es lässt sich in seiner Kombination von weltstädtischem Gepräge und abends zuweilen romantischer Stimmung nicht erfassen, wenn man nicht immer wieder auf den Hudson blickt, der, breiter als irgendein europäischer Strom, mit seinem Schiffsverkehr und mit seiner majestätischen Ruhe mit zur Stadt gehört, ihr Gesicht und Ausdruckgibt, Gegenpol zu den Häuserreihen und Sinnbild ihres doppelten Ausgerichtetseins zum Weltmeer und zu den unendlichen Fernen des Kontinents. Und dieses Gefühl der Ferne und des Raumes wird stärker, je weiter man den High- S. SiülflnOSffitZ sPez-: Äuslandsfransporte UHI114rfri<VWI&* Sfadtomrüge Einlagerung Person!. Leitung. Eisenacher Straße 79. Tel. 71 44 91. way hinauf dem Stadtrand näher kommt. Steht man zum Beispiel in dem herrlichen Fort Trynepark, dicht hinter der kilometerlangen George-Washington-Brücke, die New-York und New-Jersey .verbindet und völlig gewichtslos in ihren Bändern zu hängen scheint, und blickt luan stromaufwärts, bewaldete Ufer rechts und links, so packt einen die Sehnsucht, diesen Windungen weit ins Land zu folgen, man träumt von den Wundern, die dort warten mögen, von dem Land Amerika. Vorläufig aber gibt New-York genug Aufgaben zu lösen. Da ist also das Fort Trynepark, eine Schöpfung Rockefellers und erst vor wenigen Jahren der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Blühende Blumen auf felsigen Hügeln, Bänke in breiten iiiinnHiiiiiiiniiiiiniiiiiiiiiiiiiiiininiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiniiiiiniiiiiiinii! Die Kopfleiste stellt verschiedene Teile des Ccntral-Parks dar mit Blichen auf Downtown. Aufnahmen von Margarete Edelheim. Jüdische Kundschafter Von Micha Michalowitz VI. Eliah von Pesaro Der Herzog von Urbino hatte den Jaden, die von Spanien kamen und in Italien Zuflucht gefunden hatten, für seinen Bereich den Auftnthalt gekündigt — die Stadt Pesaro stand unter seiner Herrschaft. (Die Familie Soncjno hatte hier eine in der jüdischen Welt hochberühmte Druckerei, die erste Gesamtausgabe der Bibel wurde hier gedruckt.) Einer jener Juden nun, die diese Stadt verlassen mussten, eben jener Eliah, von dem dieser Bericht erzählen soll, hatte sich mitsamt seiner Familie nach Palästina eingeschifft; selbstverständlich war es eine lange und mühselige Fahrt. Als die dreimastige Galeasse, der sie sich anvertraut hatten, Cypern anlief, erfuhr er, dass alle syrischen Länder von der Pest heimgesucht seien, besonders Jerusalem, Safed, Haleb und Damaskus seien schwer betroffen, ebenso Beirut und Tripolis. Obwohl man ihm versicherte, dass die Seuche bereits im Schwinden sei, konnte er sich nicht zu einer Weiterfahrt entschliessen. ..Der Kluge sieht das Unglück und weicht ihm aus", schrieb er in seinen Bericht nach Venedig, welcher nicht nur in diesem lapidaren Satz, sondern, man kann sagen, in allem, was er unternimmt, einen Mann von Umsicht und Verantwortung verrät. Das „apres moi le deluge" war damals noch nicht erfunden; er kümmerte sich sehr, dieser nicht unvermögende Mann, um das Schicksal derer, die gleich ihm gezwungen Avaren. sich eine neue Heimat zu suchen; er durchforschte das Leben in diesem Lande, wohin ihn der Zufall verschlug, wo und wie immer es sich äusserte;- er registrierte es vorurteilslos und mit einer schon beinahe wissenschaftlichen Sorgfall; und was er sah, schrieb er m den Hunderte von Seiten umfassenden Briefberichten an seine Freunde nach Venedig. Die hebräische Urschrift dieses in vielerlei Hinsicht sehr merkwürdigen Berichts fand sich im Beginn der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in der damals Kaiserlichen . Bibliothek zu Paris und nahm von dort, in einer Abschrift, ihren Weg in die jüdische Welt. Unter einem Wust von barockem Gerede im Geschmack und Stil der Zeit enthält er soviel Sachliches und Wissenswertes, dass er sich seinen Landsleuten, die sich mit der Absicht trugen, wie er, nach dem Morgenlahde auszuwandern, von grösstem Nutzen erwies. Es ist selbstverständlich, dass eben dieses Sachliche für uns, die _ diese Schrift aus dem 16. Jahrhundert in einem vergilbten Buche lesen, in praktischer Hinsicht keinen Wert mehr hat. Gleichwohl bleibt das Ganze ein kulturhistorisches Dokument von exemplarischer Vorbildlichkeit. Denn nichts lässt dieser empfängliche Mann unerwähnt. Er durchmisst die Schiffe auf ihren Rauminhalt er gibt die Flächeninhalte jedes einzelnen Segels an, seine Untersuchungen werden gleichsam zu einem Handbuch der Nautik. Niemals segelt eine einzelne Galeasse allein, so erfährt man, immer nur zwei oder drei zusammen. Der Befehlshaber so' einer kleinen Flottille muss schwören, unter keinen Umständen, selbst gegen noch so viele Galeeren oder Piraten, welcher Art oder welches Volkes auch immer, die Segel einzuziehen, es sei denn, die überfallende Flotte wäre übermässig gross. Er würde sofort das Leben verwirken. Die gewöhnliche Art aber, sich der Gefahr zu entziehen, sei die Zahlung eines Lösegeldes von fünfhundert bis zweitausend Skudi; sobald die Zahlung erfolgt sei, nähmen die feindlichen Schiffe friedlich Abschied voneinander. Es wird dann noch das selbstverständliche agreement erwähnt, dass diese Summe von den Reichen aufgebracht werde, welche auf der Galea Güter mitführen, die auf alle Fülle sorgfältig gebucht seien. Auf jeder Galea befinden sich zwei Aerzte, ein höherer Arzt-und ein Chirurg; ferner ein Friseur, ein Barbier, ein Schreiber, ein Geistlicher (genau in dieser Reihenfolge); dann noch ein Schneider, ein Schmied, ein Nagler, ein Schuhmacher, ein Metzger, ein Hirt, dieser zur Pflege der Tiere. In den Vorratsräumen befinden sich alle Arten von Waren, aueji Wein, Oel. Eier, gesalzene Fische, Pökelfleisch, Früchte, Gemüse, Zwieback. Es folgen dann genaueste Angaben über die Mannschaftsbesatzung einer Galeasse mit detaillierten Vermerken über ihre jeweiligen technischen Funktionen. Darüber hinaus aber erfahren seine Freunde alle .Einzelheiten über die Erfordernisse einer solchen Reise. Er gibt ihnen präzise Ratschläge, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie alles, bei Wahrung ihrer Gesundheit, ihres Wohlbeiindens und ihrer wirtschaftlichen Sicherheit, gut überstehen wollen. Ein kluger, freundlich-fürsorglicher Mann. Als sie, auf ihrer langen Fahrt, im Hafen von Korfu anlegen, geht er sofort in die Stadt und nutzt die Zeit, um sich nach den dort ansässigen Juden umzusehen. Er stellt fest, dass es da zwei Gemeinden gibt, alles in allem etwa siebzig Familien, welche zumeist aus Sizilien und Apulien stammen. Sie sind Färber, Gerber und Warenkrämer. Aber er ist sehr wenig entzückt von ihnen. Gottesfurcht vermisst man hier gänzlich, schreibt er, man findet weder Gelehrsamkeit noch Lebensart; Hass und Zwietracht herrschen' unter ihnen. „Wehe dem Teige, den der Bäcker selbst tadelt! Sie selbst sprechen es offen aus, dass sie nicht viel taugen.' Nach dreitägigem Aufenthalt stechen sie wieder in See, sie fahren an Albanien vorbei und unterbrechen, vier Tage darauf, die Fahrt im Hafen von Zante. „Das Land ist reich an Wein und feinem Oel, trefflichem Honig, süssen Früchten; ungemein viel Fische, Eier und was man nur wünschen mag; auch Käse, für Juden geniessbar, ist da zu haben." Hier in Zante findet er eine Juden-Gemeinde von etwa zwanzig Familien vor, Sizilianer und Portugiesen, alle sehr wohlhabend. Aber er findet sie nicht sehr liebenswert. Voll Kummer schreibt er sehr harte Worte über sie; es ist der Gram eines keineswegs, engherzigen oder gar bigotten Mannes; es ist der aufrichtige Schmerz eines gottesfürchtigen, ehrliebenden und verantwortungsbewussten Juden. Sie sind übermütig durch ihren Wohlstand, sagt er von ihnen, sie vertrauen auf ihren Besitz und rühmen sich ihres Reichtums. Am Sabbat sammeln sich etwa zufällig zehn Männer zum Gebet Die ganze Woche aber wenden sie sich nur den weltlichen Geschäften und der Eitelkeit zu, jeder, wohin ihn die Habsucht treibt. „Weh ihnen, dass sie in den Zelten des Frevels wohnen, dem Aufenthalt des Unrechts! Sie leben unter den gottlosen Griechen und machen es ihnen nach." Als sie in Famaugusta auf Cypern landen, hört er die Nachricht von der Pest im ganzen vorderen Orient. Er entschliesst sich also, mit den Seinen solange in dieser Stadt zu bleiben, bis er Zuversichtlicheres erfahren wird; zumal die dortige Gemeinde ihn freundlich auffordert, in ihrem Kreise zu verweilen, oder, wenn er mag, sich niederzulassen. „Ich fand die Ruhe gut und das Land schön", schreibt er in seinem Bericht, und „siehe diese Stadt ist nahe, um zu meinem Bestimmungsorte zu gelangen, näher als Tripoli und Beirut, sie liegt in der Mitte aller der Reiseziele. Von hier nach Tripoli sind es 100 Seemeilen, nach Beirut 120, nach Safed 140, uach Akko 200 und von Akko nach Safed ist es nur eine kleine Tagesreise von 28 Meilen; von hier nach Jerusalem sind es 240 und nach Aegypten ganze 250 Seemeilen." Die Informationsbedürftigen bekommen durch all das ein klares Bild. Er macht genaue Angaben über die Verkehrsmöglichkeiten zwischen Italien und dem Morgenland; er zeichnet eine Karte an das Ende seines Berichts, damit die. die es angeht, erfahren, welchen Weg sie nehmen müssen, um nach Jerusalem zu gelangen. Und schliesslich macht er noch genaue Angaben über die Kosten der Uebersiedlung im einzelnen. Er bleibt also vorerst in Famaugusta, „die Häuser der Stadt sind schön und gut gebaut, und an allen Strassenecken stehen fliessende Brunnen," notiert er; die Miete der Häuser bewege sich auf derselben Höhe wiein Italien. „Ich zahle für ein Haus, welches zwei grosse und schöne Zimmer oben und eine Küche und ein Zimmer unten enthält, letzteres eine Art

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