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Central-Verein-Zeitung · 1938-06-23 · 25 (23.6.1938) · page 16

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
25 (23.6.1938)
Date
1938-06-23
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Nr. 25 * Seite 16 Beiblatt * 23. Juni 1938 Beruf und Sport Berufsarbeit erfordert Au sgieich und Entspannung Es steht ausser Frage, dass der Beruf, einmal abgesehen von den moralischen Einwirkungen ■beruflicher Existenzsorgen, die sportliche Betätigung eines Menschen wesentlich beeinflusst. Vor allem bei dem. der nicht zur ausgesprochenen Höchstleistung hintreibt, kommt es darauf an. ein sportliches Training durchzuführen, das auf der täglichen Berufsarbeit harmonisch ergänzend aufbaut. Es ist trotz der Reichhaltigkeit der modernen Sportgelegenheiten nicht immer leicht, die passende Sportart zu finden bzw. sie in Einklang mit der Eignung, der Konstitution und den Wünschen des Berufstätigen zu bringen. Hier knüpft ein wichtiges Auf- IIHIHiliilUifHilim Bochum —Stuttgart Schild-Endspiel am 26. Juni in Köln Am 26. Juni findet in Köln das Entscheidungsspiel um die „Schilde-Meisterschaft im Fussball 1938 statt. Schild-Bochum, dessen Elf gegen die Schild-Vereine aus Hamburg und Frankfurt a. Main schwer zu kämpfen hafte, ehe sie sich knapp, aber verdient für das Endspiel zu qualifizieren vermochte, wird versuchen, dem Titelverteidiger aus Stuttgart, der Vorrundensiege über ISC Fürth. Schild-Mannheim und Schild- Leipzig zu verzeichnen hat, diesmal den Rang abzulaufen. Es ist zu hoffen, dass sich beide Mannschaften trotz allen Einsatzes bemühen werden, ein würdiges und stets faires Werbe spiel vorzuführen. Die Chancen dürften im wesentlichen geteilt sein. Beide Mannschaften haben ihre Stärken in den hinteren Reihen, während die Stürmer gerade in den letzten Spielen sehr zu wünschen übrig Hessen. Es scheint uns allerdings wahrscheinlicher, dass der Titelverteidiger seinen. Vorjahrserfolg zu wiederholen vermag. Vielleicht wird Vollweiler im Stuttgarter Tor den Ausschlag geben. Trotzdem, in einem Endspiel ist alles ..drin". Auch die Bochumer verstehen zu kämpfen. Ihr Sieg wäre jedenfalls keine allzu grosse Ueberraschung. tftliri?tlllllillf lilllilillfinillilllHIflif lllllllllllf IHUIIfflflf ff IHIIf f IITf f Ulf c gabengebiet des beratenden Sportarztes an, der Beeinträchtigungen zwischen Beruf und gegebener Sportart zu beheben hat. Wenn jemand während des ganzen Tages im Büro oder am Schreibtisch sitzt was grössere Bewegungen ausschliesst. dafür jedoch geistig übermässig erschöpft, wäre es unzweckmässig, ihn einem" sog. Intelligenzsport zuzuführen- Er wird zwar hart trainieren können, stets aber nur in den Sportarten, die seinem Geist und seinen Nerven Ruhe gönnen. Er wird vor allem in der frischen Luft trainieren müssen, um den im Büro nur unvollkommen arbeitenden Organen (Herz und Lungen) den notwendigen Ausgleich zu . verschaffen. Anders der Handarbeiter, der den Arbeitstag auf dem Bau . oder auf dem Feld mit einer meist körperlich recht einseitigen, anstrengenden Tätigkeit verbringt, geistig dagegen überhaupt nicht oder zu wenig angeregt ist Er benötigt daher nicht nur ein geistig anregendes Training, er muss auch erhebliches Gewicht auf Dehn- und Lockerungsübungen legen, die entspannen und ausgleichen, die eine Verkrampfung der besonders konzentriert beanspruchten Muskelpartien verhindern. Das Ausmass der Sporttätigkeit wird beispielsweise bei einem Handarbeiter nicht so gross zu sein brauchen wie bei einem Kopiarbeiter. Zwischen diesen beiden Extremen kennt man natürlich die verschiedensten Abstufungen. Es kann Kopfarbeiter geben, die auch körperlich ermüdende Arbeit zu leisten haben, und auf der anderen Seite Handarbeiter mit weniger anstrengender Körperbeschäftigung oder wieder andere Berufe, in denen sich körperliche und geistige Arbeit etwa die Waage halten. Der Sportarzt muss diesen Differenzierungen Rechnung tragen, sich jedoch trotz aller Vorsicht stets von dem Gedanken leiten lassen, dass es immer noch besser ist, dass sich ein Mensch in einer nicht ganz passenden Sportart betätigt als. in gar keiner. Zu welcher Tageszeit soll der Berufstätige trainieren? Das Training vor die Beruiszeit zu legen, vielleicht .in die frühen Morgenstunden, kann die Berufsleistung, nicht nur die körperliche, sehr beeinträchtigen: denn ist die Anstrengung zu gross und liegt zwischen ihr und dem Berufsbeginn keine genügend lange Erholungspause, so ist sie geradezu schädlich. Vor der Berufszeit dürfte höchstens eine Auffrischungs- oder leichte, nicht ermüdende Lockerungsgymnastik betrieben werden. Das Gleiche gilt für die Zwischenberufszeit, d. h. für ein Traiuing zwischen dem Vormittags- und dem Nachmittagsdienst. Als die zweckmässigste Tagesszeit kommt somit nur die nach dem Beruf in Frage. Aber auch dann nicht unmittelbar. sondern erst nach einer Ruhepause, deren Länge sich je nach Art und Schwere des Berufs bestimmt. Wi e of t soll man in der Woche trainieren? Auch die Beantwortung dieser Frage richtet sich im allgemeinen nach der persönlichen Konstitution und der Anstrengung, die diegewählte Sportart hervorruft. Sie dürfte jedoch in unserer Situation eine sehr einschränkende Erledigung finden. Nichts, soll übertrieben werden — das ist die Regel. Mehr oder weniger oft müssen in der Woche völlige Rasttage eingelegt, werden, wenn man die schädigenden Folgen der Ueberanstrengungen von vornherein ausschalten will. Abschliessend' bleibt-'festzustellen, dass das Sportprogramm eines Berufstätigen inhaltlich und zeitlich streng individuell aufgebaut sein soll. Wesentlich ist, durch die Trainingsgestaltung eine ergänzende Entspannung zu finden, die Lust und Liebe zum Beruf vermittelt. Der Berufstätige soll sich im Sport die physischen Grundlagen ' zur Intensivierung seiner beruflichen Tätigkeit verschaffen. Alle gesunden Mittel und Metboden, die zu diesem Ziel führen, sind gleich wertvoll...wenn sie grundsätzlich die Regel achten, dass der Beruf unter der sportlichen Betätigung nicht zurückstehen, dass umgekehrt aber auch der Sport möglichst keine Beeinträchtigung. durch, die Art der Berufsausübung erfahren darf. M. F. Sport der Woche Tag des jüdischen Sports Gemeinsame Veranstaltung in Hamburg Unter dem Motto „Tag des jüdischen Sports" wurde, am 19. Juni in Hamburg ein Klubkampf zwischen Schild und- Bar Kochba ausgetragen. Einmal mehr bewiesen die jüdischen Sportler ihre Einigkeit und Kameradschaft, die besonders in dem gemeinsamen Aufmarsch und anschliessenden Massenfreiübungen, an denen nicht weniger als 400 Jugendliche teilnahmen, hervortrat. Im übrigen bekamen die in grosser Zahl erschienenen Zuschauer hochinteressante Kämpfe zu sehen. Im F ussbai] spiet zwischen' den 1. Mannsehaften ging es hoch her. Nachdem die Scbild-Leute eine klare - O-Führung herausgeholt hatten, kamen die Bar Ko^hbaner mächtig auf und erzwangen zum Sellins? noch ein ehrenvolles 2:2- Unentschieden. Trozdem die H o c k e v saison vorbei ist. traten auch die. Hockeyer noHn einmal an. Erwartungsgemäss gewann Schild mit 1 : ti (0 : Ol Auf beiden Seiten pah man nur wenige gute Leistungen — ein typische? Sommerspiel. Im Treffen der Handball j u g e n d siegten die Bar Kocbbaner mit 7 :3 (6 :2). An 1 e i c b t a t b I e t i s c h e n Wettkämpfen wurden vier Jugendläufe gestartet von d^nen drei allein vom Schild gewonnen wurden, erfreulicherweise mit sehr beachtlichen Zeiten. So legte eine. l"\iäbrige Schild-Sportlerin die 100 steter in 13.$ zurück, der beste 1920 Geborene die gleiche Strecke in Leider musste die als Abschluss geplante grosse Staffel wegen schlechter Witterung ausfallen. Man darf hoffen, dass dieses grossartig organisierte Sportfest die anderen jüdischen Sportgemeinden im Reich zur Nachahmung anregen und auch dort die Kameradschaft unter allen jüdischen Sportlern fördern wird. H. Fdler. Leichtathletik in Fürth Rafael lief 11,6 und 54,1 Unter Teilnahme von nahezu ISO Aktiven führte der ISC. Fürth seine diesjährigen Vereinsmeisterschaften durch. Gute Bahnverhältnisse und eine mustergültige Organisation gewährleisteten einen reibungslosen Verlauf der Wettkämpfe. Sowohl die Vorkämpfe als auch die Entscheidungen verliefen ausserordentlich spannend und abwechslungsreich, so dass die zahlreich erschienenen Zuschauer bis zur letzten Minute im Bann gehalten wurden. Wie das Gesamtergebnis zeigt, hat durch die intensive leichtathletische Arbeit der Verein einen Leistungsdurchschnitt von beachtlicher Höhe erreicht. Einige Ergebnisse: 'Männer. 100 m: 1. Kafael 11.6: 400 r RocasfTun^: 1. Siib^rmann 1.60 m. — -T u jr i. Ottenstein 31.S; Hoch^prung: 1. Schaidt : Rafael 54,1: n d A. 100 w: ,55 m, 2. Fr. Voe $ted wtd Sieg. Sonntag, 26. Juni Rheinland-Westfalen Boxen: Veranstaltung des Schild Westdeutschland, Hubertusstrasse 48, 20 Uhr: Kampf abend des Makkabi Rheinland-Westfalen, im King u. a. drei Makkabi- Meister, Köln. Cäcilienstrasse 18, 20K Uhr. Fussball: Endspiel um die ..Schild"-Meisterschaft: Schild Bochum—Schild Stuttgart, Köln. Fort Deckstein. 16 Uhr. Leichtathletik: Sportfest des Schild Düsseldorf Oerbandsoffen). Düsseldorf, Schildplatz, voran d nachmittags. Tennis: Schüd Düsseldorf II—Schild Münster i. W., Düsseldorf, Tennisplätze des Schild. Südwestdeutschland Fussbali: Bar Kochba Offenbach I—Schild Frankfort a. M. I, Frankfurt a. M-, Sportplatz Son- «Jershansener Strasse, 16 Uhr: JSV Offenbach I— Bar Kochba Frankfurt a. M. I, Frankfurt a. M.. Sportplatz Bucbrainweiher, lb% ühr: Hakoah Stuttgart I—Bar Kochba Mannheim I. Stuttgart, Sportplatz Feaerbacher Tal. 16 Uhr. ' Handball: Schild Frankfurt a. M. I—Bar Kochba Frankfurt a. M. I. Frankfurt a. M.. Sportplatz Bnchrainweiher, 17. Uhr; Hakoah Frankfurt a. M, Jugend—Bar Kochba Frankfurt a. 31. Jugend, Frankfurt, a. M., Sportplatz Bornheimer Hang, 9% Uhr: Schild Frankfurt a. M. Frauen I—Bar Kochba. Frankfurt a. M. Fraaen, Frankfurt, a M., Sportplatz Buchrainweiher, 11 Uhr: Hakoah Frankfurt a. M. Frauen—JSV Offenbach Frauen. Frankfurt a. M.*. Sportplatz Bornheimer Hang, 11 Uhr: Bar Kochba Mannheim I—Schild Mannheim I, Mannheim. B. K.-Sportpiatz. 16 Uhr: Bar Kochba Mannheim Frauen — Schild Mannheim Frauen, Mannheim. B. K.-Sportplatz, \oY\ Uhr. Leichtathletik: Sportfest des JSV Wiesbaden, Sportplatz an der Lahnstrasse: Handball Schild Stuttgart—JSV Wiesbaden. Wiesbaden Schild Wiesbaden führt ein grosses Werbesportfest durch. Neben einem Handball- Jugendturnier (9 Uhr) und einer grossen Anzahl ausgezeichnet besetzter, reichsoffener leicht athletischer Wettbewerbe, werden auch Box- und Turn wettkämpfe zur Austragung kommen. Die Hauptkämpfe auf dem Sportplatz an der Lahnstrasse beginnen um 15 Uhr. Leipzig Leichtathletik: Sportfest des Bar Kochba Leipzig (offen für alle mitteldeutschen Vereine) ab 10 Uhr, Bar Kochba-Platz Dübener Landstrasse. Fussball: Bar Kochba Leipzig t und Knaben—Bar Kochba Dresden I und Knaben ab 17 Uhr, Bar Kochba-Platz, Dübener Landstrasse. Spiee*: 1.50 ■ m. 3. Ottenstein . 1.50 m; . Weitsprung: 1.,.Scheidt 5.56 m. 2. Ottenstein 5.55 m;" Kugelstössen: 1.' Fr. Krakf-nberssr 10.25 m; Speerwerfen: 1. Fr. Stahl 31.03 ni; Diskus: 1. Fr. Stahl 2f,20 tn. Jugend B. Hochspnme: 1. Ou-insKr 1.40 m; Kugelstössen: 1. Hirschmann 10,02 m: Speerwerfen: 1. Oettinger 30,28 ro; Diskus: 1. Oet tinger 23.70 m. Frauen. Weitsprung: 1. Cl- Mauder 4.71 m; Hocheprung: 1. Sanimann 1,30 m; Kuc-1srossen: ]. Guswtein 8,92 ~m: Speerwerfen: I. Gussstein 25 m. — Mädchen A. 100 m: 1. Beck 14.7: Hochsprr.ng: 1. Beck 1.25 m; Weitsprung: 1. Beck 4.00 m. — Mädchen B. 75 m: 1. Fr. Mailar 13,3: Hochsprung: 1 Friedmanu 1,25 m, 2. Herzstein 1.25 m. R. St. Jugendtumier in Nürnberg An einem vom ITUS Nürnberg durchgeführten Jugend -Fussball- Turnier nahmen Mannschaften aus Augsburg, Bamberg, Fürth, München und Nürnberg teil. ' Infolge der kurzen Spieldauer hingen die Ergebnisse nicht nur von dem Können der einzelnen Mannschaften, sondern auch viel von Zufälligkeit nnd Glück ab. zumal die Mannschaften ziemlich gleichwertig waren. Den besten Eindruck hinterliess zweifellos ITUS München. Die sportliche Ausbeute des Turniers war durchaus erfreulich, da a.lle 10 Spiele flotten und fairen Fussball boten. Weniger schön war der Ausklang, weil der veranstaltende Verein als einziger sich nicht an seine Ausschreibungen gehalten hatte und gleichwohl trotz erhobener Proteste seiner eigenen Mannschaft den ersten Preis zuerkannte. R.St. Frauen-Leichtathletik — Schild Stuttgart» Stärke Am 19. Juni hielt Schild Stuttgart seine diesjährige leicbtathletische Heerschau ab. Auch diesmal war, wie so oft in letzter Zeit, der Wettergott den Stuttgartern nicht hold. Mitten in die Veranstaltung "hinein platzte ein wolkenbruchartiger Gewitterregen, wodurch die Plätzanlage kaum begehbar wurde. Unter diesen Voraussetzungen kamen keine besonderen Leistungen zustande. Es ist lediglich festzustellen, dass Stuttgart dieses Jahr eine~starke leicbtathletische Frauenmannschaft aufstellen kann: u. a. Magda Alsberg, Traute Lippmann. Hannelore Pels. Trude Seeligmann, um nur einige Namen zu nennen. Aber auch der Nachwuchs im Verein ist vielversprechend. . Sowohl bei den Männern als auch bei den. Frauen haben sich junge Kräfte stark in den Vordergrund geschöben. S'o wird für die Zukunft der ISiäbrige Hans Guttmann zu beachten sein, der mit 11.8 die. 100 Meter gewann. Sieger im 200-m-Lauf wurde und auch sonst noch einige Platze, belegte. Bei richtiger Pflege dürfte er ein guter Mehrkämpfer werden. Man muss dem. Schild Stuttgart seine Anerkennung für die Breifenarbeit aussprechen, die in der zahlreichen Beteiligung seiner Aktiven zürn Ausdruck kam. angefangen vom Jüngsten bis zum Landesspörtleiter Viktor Strauss, der in der Klasse der Alten Herren über 40 Jahre drei erste and einen zweiten Sieg errang. Ergebnisse: Mannet. 100 va: 1. Hans Guttmann 11.8. 2. Sspr Konter 11.9 : 200 im 3. Haas Guttmann 26.6 : 800 m. ]. Rolf Sondermsnn 2.23.6; 3000 m: 1. &>pp Winter 11.27.0; Hocbspnmg: 1. S^pp Winter 1.50 m; Weitsprung: 1 Kurt, Levi -5.46 m: Kugelstössen: 1. Kurt Vollweiler 10.55 m. — Fraa«?n. 100 m: 1. Magda. Alsberg 13,6. 2. Hannelora Pels (Handbreite zurück): Hochsprunc: 1. Hannelore Pels 1.30; m; Weitsprung: .1. Hannelore Pels 4,50 m; Kugelstössen- 1. Trude Seeligmann 9,40 m: Speerwerfen: 1. Magda Alsberg 23.06 in. — Jugend, 100 m- 1 Rieh. Pick 13.1; Hochsprung: 1. Alfred Liebster 1.50 tn. — Manchen A, 100 m: 1. Marianne Beissinzer 14.6; Kugelstössen: 1. Rita Karlsruher 7.25 m: Schlagbällweitwurf: 1. Rita Karlsruber 47.-50 m — Mädchen B 75 m: 1. Maja Freu 11,2; Schiagbaibceitwurf: 1. Liselotte Elikan S"-40 m. ' ' E. H. Südwest: Spielergebnisse H a-n d b a. 1 ] : Gesellschaftsspiel Schild-Frankfurt M. Frauen—Bar Kochba. Offenbacb Frauen 2:0 (2;0): Verbandsspiel Bar Kochba Frankfurt a. M. Jngend—Schild Frankfurt a. M Jugend 10 : 5 (4:2).. Fussball: Verbannssf/iel Philantbropin 1. Schüler- Bar Kochba Offenbach Schüler 13:0 (6 :0). B. K. Auch ITV 02 Köln eröffnete die Saison Am 19. Juni eröffnete der ITV 02 Köln die Reihe der 1 ei cb ta tb letisc b en Veranstaltungen mit einem großzügig aufgezogeneu Sportfest, an dem sieb mehr als 250 Sportler aus allen westdeutschen Gruppen-beteiligten. Der erhoffte Publikuniseriolg . blieb leider aus, da sich trotz Trainer and Coach Dem Trainer fällt im Rahmen der sportlichen Ausbildungsarbeit eine wesentliche Aufgabe zu. Er muss mehr können, als seine erlernten pädagogisch-fachlichen Kenntnisse mit mehr oder minder Geschick an den Mann zu bringen- Er muss seinen Schützlingen, besonders wenn es sich um Jugendliche handelt, auch ausserhalb des Sportplatzes ein Freund sein. Er muss ihr Vertrauen erworben haben, ehe er iu der Lage sein will, ihnen neben sportlich-theoretischen Grundlagen auch moralisch den zum Erfolg notwendigen Rückhalt zu geben. Die Auswahl eines passenden, guten Trainers, d<>r in jeder Beziehung, vor allem jedoch menschlich vorbildlich zu sein bat, kann daher gar nicht vorsichtig genug vorgenommen werden. Trainer müssen ihren Beruf auch von der ideellen Seite ansehen können. Aus Liebe zum Sport, aus Interesse an der Erziehung junger Menschen haben sie zu wirken. Dieser Forderung kommt vielleicht der amerikanische Coach (zu deutsch: Einpauker) am nächsten. In Amerika holte man sich seine Sportlehrer aus dem Lager der Aktiven, weil man eich von ihnen als Praktikern viel versprach. Und man hat Recht behalten; die Coacbc-s, die ihre Tätigkeit nebenberuflich, oft sogar ehrenamtlich ausüben, können für sich grosse Erfolge anführen; denn sie lehrten nach einer Methode, die sie sich auf Grund eigener Erfahrungen zurecht machen. Lawson Robertson, der amerikanische Chefcoacb, sagte einmal: „Wir Coaches' sindnda, um die Gesamtarbeit zu überwachen und das Individualtraming zu lenken, müssen aber im übrigen den jungen Athleten frei handeln lassen, damit er sich vollkommen kennenlernt." Er hat damit die Bedeutung seiner Berufskollegen am klarsten umrissen. —n Kurze Nackrichten Die Fußballmannschaft des Schild Leipzig, die am 12. Juni im Vorschlussrundenspiel gegen Schild Stuttgart zu unliebsameti Zwischenfällen Anlass .gegeben bat, ist vom Sportbund „Schild1' mit einem öffentlichen Verweis bestraft -worden. Dfe schnelle Sühne, die den Umständeir angemessen noch einmal leichterer Natur war dürfte den Störenfrieden innerhalb des Leipzigej Schild für die Zukunft, jegliche Lust zu ähnlichen Disziplinlosigkeiten nehmen. * Der Tarnclub Karlsruhe 1903. einer der ältesten jüdischen Turn- und Sportvereine io Deutschland, konnte kürzlich auf ein 35jähriges Besteheu zurückblicken. * Der Vorstand des Landesverbandes Bayern der Jüdischen Turn- und Sportvereine ist in" folgender Besetzung bestätigt, worden: Pick-München (1. Vorsitzender), Icb/enbäuser - Fürth (2. Vorsitzender), Philipps- München (Beisitzer). * Die Sportärztliche Beratungsstelle der Jüdischen Gemeinde Berlin bleibt, wie uns mitgeteilt wird, während des Monats Juli geschlossen- Die Konferenz des Makkabi Erez Jisrael. die anlässlich des 25jährigen Bestehens dieses Landkreises in besonders festlichem Rahmen stattfindet, wurde in Chedera eröffnet. guten Wetters nur annähernd 150 Zuschauer eingefunden hatten. Während man bei den Senioren infolge Abwanderung und Fehlens vieler alten ..Kanonen" Spitzenleistungen vermisste, fand man bei den Nachwuchssportlern in manchen üebungen erfreuliches und vielversprechendes Können. Trotz der grossen Teilnehmerzahl wurde die Veranstaltung rasch und reibungslos abgewickelt. _ O. M. . Fussbali in Oberschlesien Auswahlmannschaften: Makkabi—Schild In G1 e i w i t z trafen sich drei Auswahlmannschaften der oberschlesischen Schild- und Makkabi Vereinigungen zu Freundschaftsspielen, die sämtlich vom Schild gewonnen wurden. Männer 7:1. Das anfangs offene Feldspiel wandelte sich bald in eine fühlbare Ueberlegeaheit des Schild. Das gute Kombinationsspiel des sehr junger. Sturmes, die gute Aufbauarbeit der Läuferreihe sowie die Standfestigkeit des Schlusstrios brachten es fertig, ihr Tor bis" kurz vor Schluss der 2. Halbzeit 'rein zu halten und dafür dem Gegner sieben Tore vorzulegen. Jngend 8:0. In diesem Ergebnis drückt sich klar die üeberlegenheit. aus, mit dem die Schild- Jugend in beiden Spielhälften ihren Gegner bedrängte. Bis auf wenige Augenblicke spielte sieb der Kampf vor dem Makkabitör ab. _ Schüler 4:0. Das schönste Spiel lieferten sich die Kleinen. Obwohl die Unterlegenen eine körperlich weitaus stärkere Mannschaft zur Stelle hatten, hatte man seine Freude daran, die Kombination und das aufopfernde Spiel der Schild-Schüler beobachten zu können.___ w. F. Bar Kochba Leipzig siegte Das Treffen der 1. Fussball- Mannschaften des Leipziger Bar Kochba gegen Makkabi Chemnitz bot auf beiden Seiten keine besonderen Leistungen. Das. Endergebnis von 4:3 für Leipzig stand bereit* m.ch Ablauf der 1. Hälfte fest. — Im Vorspiel der Knaben siegte ebenfalls Bar Kochba verdient mit 5: 0. In. Ha ndb all-Spiel der 1. Frauen vermochte Chemnitz anfänglich recht lange zu. widerst«!^, um sich doch dem besseren und wirkungsvolleren Zusammenspiel der Platzelf mit 7:0 beugen zu müssen. ^_ü

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