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Central-Verein-Zeitung · 1938-06-02 · 22 (2.6.1938) · page 21

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
22 (2.6.1938)
Date
1938-06-02
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Nr. 22 C-V.- Zeitung WIRTSCHAFT DER WOCHE Seite 21 2. Juni 1938 Pufferpool als Weltmarktregulator Viele wird das Wort „Pufferpool" vielleicht merkwürdig anmuten, aber dieser Begriff kehrt in den letzten Wochen in der Weltpresse, und ,var in Verbindung mit zwei wichtigen Welthandelsgütern, immer wieder: mit Zinn und Kautschuk. Diese beiden Produkte müssen nämlich infolge ihrer häufigen Erzeugungs- und Verbrauchsschwankungen gewissermassen in Schach gehalten werden; es muss versucht werden, Angebot und Nachfrage von Zinn und Kautschuk auf dem Weltmarkt anzugleichen, und man ist bestrebt, das durch internationale Zusammenschlüsse der Erzeuger zu erreichen. In der internationalen Zinnwie auch in der Kautschukwirtschaft bestehen bereits Kartelle mit der Aufgabe, durch Vereinbarungen der Erzeuger den Weltmarkt in diesen Produkten in gewissem Sinne zu beherrschen. Aber diese Kar- M Malermeister Oskar Sirnenauer w Berlin W 15, Pariser Str. 50,9215 37. Erstkl. Eef feile sind keine hundertprozentigen Zusammenschlüsse. Damit will gesagt sein, nicht alle Erzeuger der genannten Produkte gehören ihnen an. Vielmehr gibt es Zinn- und Kautschukerzeuger, die sich nicht an die Vereinbarungen der Kartelle halten, das sind die sog. Aussenseiter. Der Zusammenschluss in Kartellen konnte indes in den letzten Jahren ziemlich erhebliche Preisschwankungen am Weltmarkt nicht verhindern. Man hat daher versucht, den Zusammenschluss der Erzeuger noch enger zu gestalten und für jeden Produzenten eine bestimmte Ausfuhrquote festgesetzt, um nicht durch ein plötzliches, starkes Ueberschreiten der Nachfrage durch das Angebot grössere Preisstürze hervorzurufen. Diese weitergehenden Zusammenschlüsse nennt man auch im Englischen Pools, was so viel wie „Gewinntopf" bedeutet. Bei diesen Pools wird nämlich der gesamte Verkauf der betreffenden Güter von einer Zentralstelle des Zusammenschlusses verweiltet, und die Gewinne werden unter die Erzeuger nach einem bestimmten vereinbarten Verteilungsschlüssel aufgeteilt. Da die allgemeine Weltwirtschaftslage in den letzten Monaten, wie an dieser Stelle dargelegt worden ist, zumindest als schwankend bezeichnet werden muss und sich in vielen Teilen der inter- Paai Koratkowski H,ISSÄSM Immobilien, Berlin W 15, Uhiandstr. 171/172, Ruf 816100 nationalen Wirtschaft rückläufige Tendenzen bemerkbar machen, will'man nunmehr noch einen Schritt weitergehen' und einen Pulferpool schaffen. Als Puffer bezeichnet man bekanntlich eine Vorrichtung, mit deren Hilfe Stösse aufgefangen bzw. abgeschwächt werden. Das ist in der Tat die Autgabe des Pufferpools: während eines weltwirtschaftlichen Konjunkturabstiegs ausser den üblichen vereinbarten Vorratszurückhaltungen noch einen Sondervorrat zu bilden, der dann während eines Könjunkturanstiegs wieder auf den Markt gebracht werden soll. So will man erreichen, Erzeugung und Verbrauch in der Welt in möglichst weitgehenden Einklang zu bringen und eine möglichst gleichmäßige Marktversorgung zu einem angemessenen, möglichst gleichbleibenden Preise zu erzielen. Praktisch geht das so vor sich, dass vom Pool ein Höchst- und ein Mindestpreis für die betreffenden Güter festgesetzt wird. Sinkt der Weltmarktpreis bis auf den festgesetzten Mindestpreis hinab, so kauft der Pool Vorräte auf; steigt der Marktpreis dagegen bis zum Höchstpreis, so beginnen starke Verkäufe des Pools. Der Sondervorrat, der Puffervorrat heiset, soll dann auf der ganzen Linie eine gewisse Gleichmässigkeit erreichen,- die neben der gleichmässigeren Preisgestaltung und der Unabhängigmachung vom wechselnden Angebot sowie der sich zu häufig ändernden Nachfrage auch eine gleichmässigere Beschäftigung in den Erzeugerbetrieben herbeiführen soll. Mit der grösseren Stetigkeit in der Beschäftigung soll weiterhin eine für die Binnenwirtschaft der Erzeugerländer -stetigere Kauf- Bappbetten, Couchgestelle, Original Hoover Staubsauger komb.. t lcktr. Haushaltmaschinen u GsrSte, Nähmaschinen, Kühlschränke, clektr. Rasierapparate. lionGoIdschml!lt,GrünestT.9.Tei.4366oTrank!urta.M. kraft ihrer Bevölkerung gewährleistet werden. So argumentiern jedenfalls die Befürworter 'der Bildung eines Pufferpools für Zinn und Kautschuk. Auf der anderen Seite aber gibt es fast ebenso viele Gruppen, die den Pufferpool mit der Begründung ablehnen, dass die Organisation eines solchen Zusammenschlusses nicht einfach ist und die Gefahr einer bürokratischen Regelung besteht. Auch wird auf die Schwierigkeit hingewiesen, welcher Stelle man am besten die Poolverwaltung zuteilt, um spekulative Versuche von vornherein auszuschalten. Die Kontrolle der Pufferbestände, so sagen die Verteidiger des Pools dagegen, soll einer völlig unabhängigen Stelle übertragen werden, auf die weder Erzeuger noch Verbraucher Einfluss nehmen können Die Gegner -des Pufferpools jedoch wollen das, was man durch diese neue Organisation zu erreichen versucht, im Rahmen der bisher geltenden Kartellverträge erzielen. Eine Entscheidung in diesem Streit um den Pufferpool ist noch nicht gefallen, das Für und Widerwird weiter erwogen. Die Befürworter des Pools und die Gegner wollen das gleiche Ziel erreichen: grössere Unabhängigkeit von der «schwankenden Versorgungslage, von plötzlichen und unerwarteten Produktionsausfällen und ebensolchen Verbrauchsschwankungen. Aber jede Gruppe will dieses Ziel mit anderen Mitteln erreichen. Und deshalb ist das Wort Pufferpool i in der Wirtschaftspresse der Welt in letzter Zeit so häufig gebraucht worden. Ob die Bildung des Pufferpools daher wirklich Zustandekommen wird, werden erst die nächsten Wochen oder Monate zeigen. Dr. Erich Gottfeld. Konfektionsbetriebe in Holland Sonderbericht für die C.-V.-Zeitung. H. AMSTERDAM, 31. Mai. Ueber die Genehmigungspflicht der von Ausländern in Holland betriebenen Konfektionsbetriebe ist, wie kürzlich (vgl. C.-V.-Zeitung Nr. 20 von 1938) schon angekündigt, eine Anordnung ergangen. Laut dieser Verordnung ist eine Genehmigung erforderlich für den Fremdling, der In Holland einen Konfektionsbetrieb im Sinne des Gesetzes selbständig betreibt, für den Ausländer, dessen Betrieb im Ausland seinen Sitz hat und der hier Tätigkeiten zugunsten dritter verrichtet oder verrichten lässt, für ein ausser-, halb des Landes ansässiges Unternehmen, wenn es in Holland ein Filialbüro oder eine andere Niederlassung hat bzw. zu haben wünscht. Diese Bestimmungen gelten für die bestehenden und zu errichtenden Betriebe. Das Gesetz unterscheidet allerdings zwischen den Ausländern, die noch keinen Betrieb ausüben, und denen, die bereits am 28. Mai 1938 einen ausübten. Für die erste Gruppe gilt die neue Anordnung ab sofort, für die zweite Gruppe ist die Genehmigung notwendig ab 1. August 1938, bis zu welchem Datum die Gesuche beim Minister voor Economische Zaken, den Haag, Bezuidenliout 30, eingereicht sein müssen. Ueber die praktische Durchführung dieser sehr einschneidenden Verordnung ist bisher noch nichts bekannt, und es geht aus der Anordnung auch noch nichts hervor. Es wird von der Regierung nur ausdrücklich darauf hingewiesen, die Gesuche im Interesse einer baldigen Abwicklung so schnell wie möglich einzureichen. Warburg 1933 ist Max Warburg Präsident des Hilfsvereins der Juden in Deutschland. hw. Mehrmals war aus ernsten und freudigen Anlässen in der jüngsten Vergangenheit in den Spalten der jüdischen Zeitungen Gelegenheit, Träger des Namens Warburg zu nennen und zu ehren. In dem Augenblick, da die Mitglieder der Familie Warburg aus ihrer Firma in Haniburg ausscheiden, ist es an der Zeit, auch der wirtschaftlichen Arbeit zu gedenken, die sie in Jahrhunderten geleistei haben und die den Namen Warburg weit über den jüdischen Kreis hinaus . gleichfalls zu einem Begriff hat werden lassen. Nach einer alten Familienüberlieferung waren die Warburgs schon im Mittelalter aus Bologna nach War bürg in Westfalen gekommen. Von dort zogen sie im 17. Jahrhundert nach Altona, iuweiierLiidwigSteiftmetz \ V Nürnbarger Str. 56 (neben Woolworthl & und im Jahre 1797 wurde im benachbarten Hamburg das Bankhaus M. M. Warburg & Co. von Moses Marcus Warburg (gestorben 1831) und seinem Bruder Gerson Warburg (gestorben 1825) gegründet. "Während dreier Generationen waren nur Träger des Namens Warburg Inhaber der Firma; erst in der vierten Generation traten der 1933 verstorbene Dr. Carl Melchior und Dr. Ernst Spiegelberg hinzu. Schon wenige Jahrzehnte nach der Gründung, noch früh im i9. Jahrhundert, begann die Firma ihre ersten internationalen Bankverbindungen zu entwickeln. Ein Zweig der Familie Warburg war nicht in Hamburg verblieben, sondern hatte sich weiter nach Norden, in die skandinavischen Länder, gewandt. Auch seine Nachkommen haben es im wissenschaftlichen, geistigen und wirtschaftlichen Leben ihrer Länder zu grossem Ansehen gebracht. Nicht zuletzt daraus mag es sich erklären, dass sich die Aus- . weitung der Auslandsverbindungen des Hamburger Bankhauses ebenfalls zunächst in dieser Richtung bewegte. Es wurde Emissionshaus für die Anleihen skandinavischer Regierungen, Städte und Hypothekenbanken auf dem deutschen Markt. Seine eigentliche Bedeutung im internationalen Bank- und Handelsverkehr gewann es aber durch die engen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, die sich durch die Abwanderung einiger Familienmitglieder dorthin und die grosse Bedeutung, die sie in der amerikanischen "Wirtschaft erlangten, ergaben. Die Brüder Paul M. und Felix M. War bürg wurden Teilhaber der bekannten Privatbankfirma Kuhn, Loeb & Co. in New York. Der erstere war vor allem bekannt durch seine umfassende wirtschaftliche Tätigkeit, die ihn bis in die Leitung'des Federal Reserve Board (amerikanisches Notenbanksys-tem) führte, der letztere ausserdem durch seine philanthropische und jüdische Arbeit, die auch.in diesen Blättern anlässlich seines vor kurzem erfolgten Ablebens gewürdigt worden war. In der Nachkriegszeit schuf die Hamburger Finna gemeinsam mit der von Paul M. Warburg in New York gegründeten International Acceptance Bank auf dem Gebiet des Rembourskredits völligneue Beziehungen Amerikas zu europäischen und südamerikanischen Banken. Der Förderung des Ex- und Imports liess sie besondere Sorgfalt angedeihen. Der Industriefinanzierung konnte sie durch ihre umfangreichen in- und ausländischen Verbindungen grösste Aufmerksamkeit schenken. Gleichzeitig baute sie ihre Beziehungen zu zahlreichen Industrie- und Schiffahrtsunternehmungen aus.. Dem Wertpapierhandel und der Vermögensverwaltung hat die Firma M. M. Warburg & Co. neben den Finanz-und Kredittransaktionen von jeher besondere Beachtung zugewandt. Zur Pflege der Verbindungen im Reich hat sie seit langem auch in Berlin unter Leitung eines Teilhabers ein eigenes Büro unterhalten. In Amsterdam besteht seit etwa 10 Jahren die engbefreundete Firma Warburg & Co. Die Inhaber der Firma M. M. War bürg & Co. hatten als weitausschauende und kenntnisreiche Wirtschaftler internationalen Ruf. Sie gehörten zahlreichen führenden wirtschaftlichen Gremien an, als Sachverständige für Geld- und Währungsfragen war ihr Rat gesucht und geschätzt. Dass sie ausserdem aber auch stets hilfsbereit und tatkräftig im jüdischen Kreis wirkten und wirken, brauchte eigentlich an dieser Stelle nicht mehr besonders gesagt zu werden. Seit Der Familienschutz, eingetragener Verein für Hinterbliebenenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden, lässt der C.-V.-Zeitung einen Auszug aus seinem Geschäftsbericht für "das Jahr 1937 zugehen, den wir nachstehend wiedergeben. Zum 31. Dezember 1937 hatte der Verein 8206 Mitglieder, für die Hinterbliebenenschutz oder Vorsorge für das eigene Alter in Höhe einer Versicherungssumme von 3 476100,— RM besteht. Wiederum konnte sich die Vorsorge für das Ableben in vielen Fällen als auserordentlich wertvoll und notwendig erweisen. An Hinterbliebene wurden im Berichtsjahr in 172 Fällen 62 650,—RM ausgezahlt, so dass eine Steigerung gegenüber den Todesfällen im Jahre 1936. zu verzeichnen ist. Die Gesamtleistungen an Hinterbliebene belaufen sich bis zum 31. Dezember 1937 auf insgesamt 260 206,55 Reichsmark. Im Laufe des Berichtsjahres wandte der Verein seiue Tätigkeit wieder in verstärktem Masse der Altersversorgung durch Leibrentenversicherungen zu, der jetzt für die älteren jüdischen Menschen besondere Aktualität zukommt zur Sicherung eines sorgenfreien Lebensabends und zur Erleichterung der Auswanderung der jüngeren Generalion. Offene Auslandsstellen genehmigt durch das Landesarbeitsami Brandenburg Gesucht werden: Nach A e typten jüdischer pharmazeutischer Chemiker; nach H o i 1 a n d jüdischer Ingenieur mit Spezialkenntnissen von WerkzeuRkunde und Feiumechanisraus im Kleinmasehineobau, der Maschinen entwerfen und zeichnen kann: nach Salvador unverheirateter jüngerer jüdischer Ingenieur mit praktischen Erfahrungen auf dem Gebiet der elektrischen Maschinen und Dieselmotoren (Aufstellung. Bedienung). Bewerbungen handschriftlich. Zunächst einjähriger Probc-; vertrag mit Gehalt von etwa SO Doilarsf späterhin gewisse Aufstiegsmöglichkeiten; nach L"i t a:-u e n für Schlosserwerkstatt ein jüdischer Meister für S'chlossermechanik, der sämtliche Schlosserarheitcn (wie Feilen, Drehen, Schmieden' usw.) verstehen und gleichzeitig die Arbeit in "der Werkstatt organisieren muss. Es handelt sich um eine Lehrwerkstätte, in der 150 Schüler ausgebildet werden. Die Schule besteht aus vier Klassen und beschäftigt sieben Gehilfsinstruktoren; für M i 11 e 1 a. f r i k a jüdischer lediger Schlächter, der grobe Zervelatwurst, '"Wurst, andere Kleinwaren und geräucherten Speck herstellen kann. Gute englische Sprachkcnntnis.se sind erforderlich: nach Chile tüchtiger jüdischer Herrenschneider für Grossbetrieb. Einreise wird vom Chef besorgt; für Tabriz (Persien) jüdische Korrespondentin zwischen 30 und 45 Jahren. Perfekte Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift, sowieder modernen Buchhaltung Bedingung: Französisch erwünscht, aber nicht Bedingung. Gewährt werden freie Eciso und bescheidenes Auskommen; für Kaffeerestaurant in Harbin (Mandschukuo) musikalisches Damentrio (jüdische Geigerin, jüdische Cellistin, jüdische Pianistin, die auch Akkordeon spielen muss). Konservatoriumsausbildung Bedingung. Mit ausführlichen Bewerbungen sind Rezensionen und Gehaltsansprüche zu übermitteln. Fester Kontrakt wird gewährt; Tür Australien jüdische freireligiöse Erzieherin im Alter zwischen 25 und 32 Jahren zu zwei Kindern (ein Mädchen von 7 Jahren, ein Knabe von 5 Jahren). Bewerberin muss gutes Deutsch und Französisch sprechen und genügend musikalisch gebildet sein, um den Kindern Musikunterricht zu geben, gut aussehen, ordnungsmässige Berufsausbildung haben und neben ihrer Tätigkeit bei den Kindern einige Näh- und Ausbesserarbeitea übernehmen. Für alle übrigen Arbeiten ist Hauspersonal vorhanden. Gehalt 104 Pfd. Sterl. jährlich. Die Familie wohnt ausserhalb der Stadt, zwei Monate im Jahr werden an der See verbracht;» für Südafrika erstklassiger jüdischer Kupferschmied und jüdischer Werkzeugmacher. Kur vollkommen ausgebildete und erfahrene Fachleute kommen für diesen gutbezahlten Posten in Frage. Ausführliche Bewerbungen nur auf Luftpostdünnpapier, Zeugnisabschriften und Passphoto werden ausschliesslich durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW. 6S, Lindenstrasse 4S/50, weitergeleitet. Bewerbungen auf gewöhnlichem Papier werden nicht mit Luftpost befördert. ^emuetkeM werden Ihnen ferne Gegenden, wenn Sie mit der Lupe die Landkarte entziffern. Die innere Gestaltung der Länder jedoch und ihre Bedeutung für das jüdische Leben zeigt Ihnen die Mfoteng ALLGEMEINE ZEITUNG OES JUDENTUMS V Senden Sie mir bis auf Widerruf die C.-V.- Zeitung, 33 Pfennig für Juni zahle ich bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger. Die letzte Mainummer erhalte ich kostenlos. Name: Ort: _ Strasse.-- Ausschneiden und mir 3 Pfg. frankiert (oder unfrankiert) senden an: C.-V.-Zeirung, Vertrieb, Berlin WI5, Emser Strasse 42. Tetef.j 92 81 41-45 Audi jedes Postamt nimmt Bestellungen entgegen. pMskäMm muh Udeesee Erscheint 'wöchentlich ohne Gewähr. Postschlüsse für Luft» post«enduns;en bei folgenden Postamtern: Berlin" SW 11; Frankfurt/Main Bahnpostamt 19 oder Flughaien; München Postamt -2 (Flughafen); Köln Flughafen. Einwurf hei ■anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher. Abkürzungen: B. A. Buenos Aires; Boul. Boulognc; Cherb. Cherbourg. Ziffern in Klammern Post- Schlusszeiten. Ab Seeweg nach Nordamerika An Berlin Hamburg Bremen Chert). N.-YoA 7.6. 7. 6. (19) „Bremen" 8. 6. 9. 6. . 14.-6. ' 8. 6. 9. 6. ( S) „Hamburg" 9. 6. 10. 6. 17. 6. Luftweg: Nachbringeflug Köln—Cherb. („Mit Luftpost ab Köln zum Dampfer"). Zuschlag 15 Pf für je 20 g. Berlin Köln Cherb. N.-York 8. 6. (22) 9 6. (10) Flug zur „Bremen" 9. 6. 14. 6. Seeweg nach Südamerika Berlin FrankF. München Genua Cherb. Rio B. A, 6.6.(17) 6.6.(17) 7.6.(9) S. 6. 20.6. 24.6. 9.6.(17) 10.6.(8) 11.6. 24.6. 28. 6. Luftweg: Zuschl 1,50 RM für je 5 g (1,25 Brasil.) Berlin Frankfurt Köln Rio B. A. 4. 6. (12) 4. 6. (14) 4. 6. (17) Fr. Lüftp 7. 6. 8. 6. 8. 6. (21) 8.6. (24) Dt. Luftp. 11. 6. 12.6. Seeweg nach Südafrika Berlin Köln Southampton Kapstadt 8, 6. (16) 8. 6. (21) 10. 6. („Edinburgh C") 27. 6. Kapstadt—Johannesburg (oder Pretoria) 30 Stunden Luftweg: Zuschlag 35 Pf. für je 5 g Berlin München Brindisi Athen 3.6 (10) 3.6. (13) 4.6. (16) \ T , .. 4.0.(6) 5.6.(5)1 7LaQUfÄ 7. 6. (10) 7. 6. (13) 8. 6. (16) f 7~9- TaSe 8. 6. ( 6) 9. 6. (5)j See- und Landweg nach Palästina Berlin München Haifa 3. 6. (16) 4. 6. (9) via, Belgrad—Istanbul 8. 6. 5. 6. (14) 6. 6. (9) via Belgrad—Istanbul 10. 6. 7. 6. (16) S. C. (9) Schiff 9. 6. ab Brindisi 13. 6. 8. 6. (16) - 9. 6. (9) via Belgrad-Istanbul 14. 6. Luftweg: Zuschlag 10 Pf. für je 5 g; mind. 15 Pf, Berlin München Brindisi Athen 3. 6. (6) 4. 6. (11) 4. 6. Lydda 4. 6. (6)* 5. 6. (5) 5. 6. Lydda 4.6.(10) 4. 6.(13) 5.6.(16) 6. 6. T'iberias 6- 6- (6) 7. 6. (11) 7. 6. Lydda 7- 6- («)* 8. 6. (5) 8. 6. Lvdda 8- G- (8) 9-6. (11)- 9. 6. Lydda 9- 6. (6)* 10. 6. (5) 10. 6. Lydda * Hallei'Leipz. Flugh. (6) Eine 20prozentige Fahrpreisermäsigung für geschlossene Rundreisen wurde am 1. Mai von der Deutschen Reichsbahn eingeführt. Es werden Rundreisehefte für Reisen "von 600 Kilometern ab ausgegeben. Im Gegensatz zur Urlaübskarte können diese Rundreisen ohne Beschränkung des Reiseweges, ohne Mindestaufenthalte und mit beliebiger Fahrtunterbrechung innerhalb der zweimonatigen Geltungsdauer ausgeführt werden. Die Vergünstigung wird ferner gewährt für Reisen nach dem und vom Ausland, wenn die Aus- und Einreise oder umgekehrt über verschiedene Grenzbahnhöfe, Hafenorte oder Flughäfen innerhalb Deutschlands führt oder wenn der Reisende unmittelbar anschliessende Fahrausweise besitzt oder gleichzeitig mit dem Fahrscheinheft löst Aeussersfe Preise für Tepp ich e Gardinen »Läufer TEPPICHHAUS ZENTRUM ■•'"^ViTÄS: Sirasse 28 Königstrasse

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