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Central-Verein-Zeitung · 1938-05-26 · 21 (26.5.1938) · page 17

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
21 (26.5.1938)
Date
1938-05-26
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr- G-V.- Zeifung WIRTSCHAF Seite 17 26. Mai 1938 Der Welthandel im L Quarta! 1938 Die statistischen Aemter und Konjunkturforschuiigsinstitute der verschiedenen Länder treten jetzt mit Zahlenübersichten für das eiste Quartal dieses Jahres an die Oeffentlichkeit. Es handelt sieh um Statistiken über die verschiedensten Gebiete des öffentlichen und Wirtschaftslebens der* einzelnen Länder der Erde. Wir wollen heute die Entwicklung des Welthandels in den letzten Monatenherausgreifen. Die Welthandelelage zeigt, im ganzen gesehen, für die ersten Monate dieses Jahres eine rückläufige Tendenz des internationalen Güteraustauschs. Der Rückgang der Aussenhandelsumsätze vom letzten Vierteljahr 1937 bis zum .ersten Quartal 1938 wird auf rund 13 Proz. ge- AUTQilEfFEN Vulkanisier- Anstatt. Grosse AüTnviißcuwn Auswahl in neuen, gebrauchten ftüfÜiüöttnOK und neugummierten Reifen. R, Herzlänger, Berlin N 54, Elsässer Str. 8. AI 9526 sehätzt. Nun ist zwar der Welthandel zu Beginn eines Jahres meist rückläufig, was dadurch saisonbedingt ist, dass die Hauptverscbiffungen landwirtschaftlicher, Produkte, die sieb zum Schlüsse eines Jahres zusammendrängen und ihren Höhepunkt erreichen, am Anfang des neuen Jahres abnehmen. Aber in diesem Jahre "hat der Rückgang das übliche Mass überstiegen, denn im Durchschnitt betrug er um die genannte Jahreszeit meist 5 bis 6 Proz. Zu etwa 50 Proz. dürfte die Verminderung des Welthandels daher in diesem Jahre nur auf jahreszeitliche Einflüsse zurückzuführen sein, zur anderen Warenlftgrer und Bestbestände in Textllnnd Schuhwaren kauft Kasse S. Jakobowicz STacSif., Berlin C. 2, Kaiser Willielmstrasse 4. Hälfte werden für sie die konjukturellen Rückschläge in den Vereinigten Staaten sowie in anderen Industrie- und auch Rohstoffländern an der Wende der Jahre 1937/38 verantwortlich gemacht Interessant ist die sich aus der Weithandelsstatistik ergebende Feststellung, dass der Rückgang der Umsatzwerte im internationalen Handel in Europa grösser ist als in Uebersee. Andererseits aber zeigt der Aussenhandelsumsatz der europäischen Länder im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres noch eine Zunahme um über 4 Proz., während derselbe Umsatz der überseeischen Länder innerhalb der genannten Vergleichspunkte um über 10 Proz. zurückgegangen ist Während so das Gesamtbild des Welthandels in den letzten Monaten einen Rückschritt darstellt, ist die Aussen h an d'elslageder einzelnen Länder nicht einheitlich. Von den europäischen Ländern ist die Aussenhandelsentwicklung während der letzten Monate besonders b ef ri e di ge n d bei Holland, Schweden und Norwegen. In den Niederlanden konnte die Ausfuhr in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres von 246 auf 254 Millionen Gulden gesteigert werden. Bei den überseeischen Ländern zeigt der Aussentiandel Chiles und Kanadas günstige Anzeichen, während in den anderen Ländern teils kleinere, teils grössere Rückgänge sich bemerkbar machten. Besonders stark ist die Schrumpfung des Aussenhandels diesmal in Argentinien, wo die Ausfuhr im Vergleich der ersten Quartale dieses und des vorigen Jahres um über 53 Proz. abgenommen hat. Für die landwirtschaftlichen Produkte allein wird der mengenmässige Rückgang mit 70,6 Proz. beziffert Die schlechten Weizen-, Mais- und Leinsaaterate in Argentinien während der letzten Saison ist eine wichtige Ursache für diese Entwicklung. Durch günstige neue Ernte hofft man aber, die Ausfuhrverluste bis zum Ende dieses Jahres wieder einzuholen und so von den günstigen argentinischen Ausfuhrüberschüssen in den letzten Jahren — der Ausfuhrüberschuß Argentiniens stieg von 1933 bis 1937 von 328,5 auf 750.6 Mill. Pesos — nicht zu sehr abrücken zu brauchen. Dr. Erich Gottfeld. einhandelspreise in Uebersee Die Kenntnis von den Kosten der Lebenshaltung in dem geplanten Einwanderungsland ist für jeder», der auswandert wichtig. Leider arbeiten die statistischen Büros der überseeischen Länder nicht sehr schnell, so dass vergleichbares Material immer erst nach einem gewissen Zeitraum vorliegt In der nachstehenden Tabelle wurde versucht, die" Produkte, die in der landwirtschaftlichen Produktion dieser englischen Dominions eine besondere Rolle spielen. Interessant sind auch die Preisunterschiede, die sich in den Vereinigten Staaten zwischen New~York und Chik a go zeigen, während die gleichfalls errechneten Durchschnittspreise für acht Städte der USA wahrscheinlich durch die Höhe des New- Achiung! Die Preist sind auf Pfennige umgerechnet "Warengattnng 'Weissbrot kg.... Rindfleisch kg... Vollmilch Liter.. Bciter kg....... Eier. Stück....... Kartoffeln kg.... Zucker kg....... Kochsalz kg..... KoMen 100 kg... (Hausbrand) die Kleinhandelspreise für einige besonders wichtige Artikel des täglichen Bedarfs aus Staaten, die für die Einwanderung von Juden in erster Linie in Frage kommen, zusammenzustellen und zueinander in Beziehung zu setzen. Alle angeführten Preise gelten für O k t o b e r 19 3 7. Gewisse Ungenauigkeiten müssen in Kauf genommen werden; sie entstehen vor allem aus zwei Ursachen. Zunächst wurden alle Preise, um wenigstens eine annähernde Vergleichsmöglichkeit zu schaffen, aus den fremden Währungen auf Pfennige umgerechnet. Die zum Teil schwankenden Devisenkurse der überseeischen Länder und die nicht zu vermeidenden Abrundungen beeinträchtigen naturgemäss das Ergebnis. Dazu kommt die Umrechnung der Masseinheiten, die namentlich Strümpfe ✓ Sfriskwarer Wäsche / Handschuh« Sc&bsr., Grunewald str.56 a. Bayer. Platz. Tel.: 71 38 13 bei den Ländern des angelsächsischen Kreises in das metrische System notwendig war. Zu diesen mehr rechnerisch bedingten Unexakt-_ beiten treten Mängel, die in der Qualität der Produkte liegen: viele Konsumartikel, auch solche des täglichen Lebensbedarfs, sind in den einzelnen Ländern und unter Umständen so-' gar in verschiedenen' Städten desselben Landes nicht immer gleichwertig. Trotz dieser notwendigen Vorbehalte gibt die Tabelle einen' interessanten und aufschlussreichen Ueberblick. Um auch einen Vergleich mit europäischen Verhältnissen möglich zu machen, wurden die entsprechenden Kleinhandels-Preisnotierungen in Grossbritannien verzeichnet. Die Tabelle zeigt, dass im Vergleich zu den anderen Gebieten, die Preise der meisten angeführten Produkte' in den südamerikanischen Ländern besonders niedrig sind. Allerdings ist dabei zu beachten, dass dort auch die Lohn- und Gehaltsverhältnisse schlechter sind als in den anderen dargestellten überseeischen Staaten. In Au s t r a Ii e n , N eu s e eland und Südafrika ergibt sich jeweils ein verhältnismäsig günstiger Preisstand für Großbritannien 6 Städte Neuseeland Wellington Australien 2 Städte Südafr. Union 2 Städte New- York TJ. S. A. Chicago 8 Städte Argentinien Buenos Aires Brasilien 2 Städte 28 25 25 40 54 48 47 27 23 162 91 91 138 230 199 187 se¬ 86 31 23 24 28 34 34. 34 in 15 200 W 165 230 233 233 237 106 138 11 6 6 7 II 6 8 3 3 11 13 7 17 II 11 11 15 14 29 36 38 32 ,33 32 27 18 10 9 — 14 25 27 24 7 12 261 305 267 231 293 267 296 293 580 Yorker Preisniveaus wieder mehr oder weniger stark nach oben beeinflusst werden. Ueberhaupt muss man immer wieder darauf hinweisen, dass die angeführten Notierungen nicht als jeweilsfür das ganze Land gültig betrachtet werden können, sondern dass sie sich in kleineren Orten im allgemeinen eher verringern dürften. Auch das ist — neben anderen — ein nicht unwichtiger Gesichtspunkt, der die Einwanderer veranlassen" sollte, nicht in den ganz grossen oder Hafenstädten, in denen sie. im allgemeinen ankommen, zu bleiben, sondern sich möglichst über das Land hin zu verteilen. Dafür spricht noch, dass in mittleren und kleineren Orten auch die übrigen Lebenshaltungskosten, die hier nicht berücksichtigt sind, im allgemeinen wesentlich niedriger sein werden — man denke zum Beispiel an Fahrtspesen, aber auch an die Ausgaben für Kleidung und kulturelle Bedürfnisse — als in den Riesenstädten, die die Wirtschafts- oder Verwaltungszentren der einzelnen Länder darstellen. H. W—1 vertritt die herrschende Meinung, so auch das Landgericht Berlin in einem Beschlüsse den Standpunkt, dass die vorherige Ausschüttung nach dem pfiichtgemässen Ermessen der Abwickler erfolgen kann, jedoch bei Gefahr von Schadenersatzansprüchen etwa benachteiligter Gläubiger. Das von den Abwicklern vorgenom-, mene einzelne Rechtsgeschäft, durch das eine' vorzeitige Abwicklung erfolgt, ist also nicht nichtig." Das ergibt sich, wie das Landgericht hervorhebt, aus dem Zweck und der näheren Regelung des § 73 des Gesetzes betr. .die Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Diese Vorschrift dient nach der Meinung des Beschlusses nur der Sicherung der Gläubiger. „Es ist also denkbar", wie es wörtlich heisst, dass durch Befriedigung oder Sicherstellung der Gläubiger eine Gefährdung von Ansprüchen gegen die Gesellschaft durch die Verteilung des Gesellschaftsvermögens nicht mehr eintreten kann. Daher bat das Gesetz die Vorschrift nur in die Form einer Anweisung an die Abwickler (,däri nicht') gekleidet." In derartigen Fällen wird sich also eine schnellere Verteilung des Gesellschaftsvermögens ermöglichen lassen. Rechtsanwalt Dr. R. Munky Berlin. Aus der Bank weit Zwischen dem alten und bekannten Hamburger Privatbank haus L. Behrens & Söhne und der Norddeutschen Kreditbank A.-G., Bremen, ist, wie gemeldet wird, ein Abkommen geschlossen worden, nach dem das laufende Bankgeschäft der Firma L. Behrens & Söhne auf die Filiale der Norddeutschen Kreditbank übergeht. Für Vermögensverwaltung und Abwicklung bleibt die Firma L. Behrens & Söhne bestehen. Diese Transaktion, die der vor kurzem zwischen Gebr. Arnhold-Bleichröder und . EEISTg Ay? LEBEfäSSSIY Alle Abschlussmöglichkeiten: Vers!c&erGngrs5»öro,.5öropa"G.ni.b.l3. Ich. seit 1924 H. Kanasse, Berlin, Pariserstr. 37, Ruf 924646 der Hardy & Co. G. m. b. H., erfolgten ähnelt, beendet die Tätigkeit eines sehr angesehenen und bedeutenden Bankhauses am Hamburger Platz. Wie viele private Bankgeschäfte in Hamburg und Bremen war auch die Firma L. Behrens & Söhne stark aussenhandelsorientiert. Eine früher umfangreiche Warenabteilung legte davon Zeugnis ab, und die Finanzierung des Ex- und Importgeschäfts, nicht zuletzt auch im Kaffeehandel, war ein von ihr besonders und mit Erfolg gepflegtes Gebiet. Daneben hatte sie sich selbstverständlich auch, allen anderen Zweigen bankgeschäftlicher Tätigkeit gewidmet und einen grossen und aktiven Kundenkreis besessen. Abgesehen von seiner wirtschaftlichen und beruflichen Tätigkeit, hatte der frühere Mitinhaber des Hauses, Theodor Behrens, stets grosses Interesse für weite Gebiete künstlerischen Schaffens. Grössere von ihm zusammengetragene Sammlungen sowie die Unterstützung vieler künstlerischer Bestrebungen haben ihm auch auf diesem Gebiet einen bekannten Namen gemacht. Sigmund Wolff, Vegesack, begeht am 1. Juni seinen 75. Geburtstag. Er führt das 1812 gegründete und jetzt in dritter Generation im Famiiienbesiiz befindliche Geschäft und leitet es auch heute noch in voller geistiger und körperlicher Frische. Sigmund Wolff bekleidete viele Ehrenämter, so auch in der Jüdischen Gemeinde. Steuertermiae im Juni 5. Juni: Abführung der einbehaltenen Lohn-, Bürger- und Wehrsteuer für Arbeitnehmer (ganzer Mai bzw. zweite Maihälfte). 10. Juni: Vierteljahrsrate der Einkommensteuer gemäss Steuerbescheid. Umsatzsteuer für Monatszahler. 15. Juni: Grund- und Gewerbesteuern. 20. Juni: Abführung der einbehaltenen Lohn-, Bürger- und Wehrsteuer für Arbeitnehmer für die erste Juni half te. Ausserdem sind bei den von den J ü d i s ch e n Gemeinden erhobenen Gemeindesteuern die Vorauszahlungen für 1938 an den in den einzelnen Veranlagungsbenachrichtigungen aufgeführten Terminen zu; leisten. für Australien jüdischer Flachsr ö s t e r; von Firma in Honduras (Mittelarnerikaj junger jüdischer, selbständig arbeitender U h r - machergehilfe mit guten Empfehlungen; für Italien erster jüdischer Metalldrocker, der in allen Zvreigen des Berufs vollständig ausgebildet ist und über lange praktische Erfahrungen verfügt (kein Umscnichtler\ Bewerber muss vollständig beherrschen: Zeichnen, Lithographie auf Zelluloid und Papier, Arbeiten auf Weissblech, Emaillearbeiten us-w.; für Pol en jüdischer Z u s c h n e i d e r (- i n) für Herrenmasswäsche; für ein Kinderheim in-Budapest gut ausgebildete jüdische jüngere Kindersch w'e s r e r, nicht über 30 Jahre alt, für kleinere und grössere Kinder. Zu den Obliegenheiten gehören Pflege, Erziehung, Beaufsichtigung und Beschäftigung mit den Kindern, in Krankheitsfällen Pflege; für England ein© jüdische D~i r e k t r 5 c e und ein© jüdische Zuschneiderin oder Vorarbeiterin für Kleider (ehiker Sportgenre). Ausführliche Bewerbungen nur auf Luftpostdünnpapier, Zeugnisabschriften und Passphoto werden weitergeieitet ausschliesslich durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 68, Lindenstr. 48—50. Bewerbungen auf gewöhnlichem Papier werden nicht mit Luftpost befördert. Mß$k§Mih§e m§k UeSeem Erscheint wöchentlich ohne Gewähr. Postschlass für Luftfostsendungen bei folgenden Postämtern: Berlin SW 11; rankfürt/Main Babnnostamt 19 oder Flughafen; München Postamt 2 (Flughafen); Köln Flughafen. Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu l Tag früher. Abkürzungen: B. A. Buenos Aires; Soul. Boulojme; Cherb. Cherbourg; Liss. Lissabon. Ziffern in Klammern Postschlusszeiten. Ab Seeweg nach Nordamerika Ars Berlin Hamborg Bremen Cherb. N.-York 30. 5. SO. 5. (19) „Queen Mary" 1. 6. 6. 6. SL 5. 81.5. (19) „Colnmbns" 1.6. 2.6. 9.6. 1.6. 2.6. ( 8) „Deutschland" 2.6. 3.6. 10.6. Luftweg; Nachbringeflug Köln—Cherb. („Mit Luftpost ab Köln zum Dampfer"). Zuschlag 15 Pf für je 20 g. Berlin Köln Cherb. K.-York 27. 5. (22) 28. 5, (10) Flugzui „Europa." 2S. 5. 2. 6. Seeweg nach Südamerika Berlin £rankf. Boul. Liss. Rio B. A. 27. 5. ( 8) 27. 5. (14) 81. 5. 13. 6. 17. 6. 29.5.( 8) 29.5.(14) 1.6. 15.6. 21.6. 2. 6. (19) 3. 6. ( 8) 4. 8. 20. 6. 24. 6. Luftweg: Zuschl. 1J5GRM für je 5 g (1,25 Brasil.) Berlin Frankfurt " Auflösung einer G. m, b, EL und Innehaltung des Sperrjahrs Wird eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung aufgelöst, so sind die Abwickler (Liquidatoren) verpflichtet, das Vermögen zu realisieren und das verbleibende Aktivvermögen und den verbleibenden Aktivbestand an die Gesellschafter zu verteilen. Doch darf dieses erst nach Tilgung oder Sicherstellung gewisser, insbesondere bestrittener Forderungen und nicht vor Ablauf eines Jahres (Sperrjähr), gerechnet von der dritten Veröffentlichung des Aufrufs an die Gläubiger zur Meldung, erfolgen. Häufig gelingt aber die schnellere Durchführung der Abwicklung, so dass die Vermögenswerte unter die Gesellschafter schon vor Ablauf des . Sperr jahres verteilt, also z. B. übriggebliebene Grundstücke an sie aufgelassen werden könnten. Gelegentlich wurde, so auch vom Amtsgericht Berlin, die Meinung vertreten, dass selbst in diesem Falle der Ablauf des Sperrjahres abgewartet werden müsse, ein für die Beteiligten häufig unerwünschtes Ergebnis, das auch beachtliche steuerliche Nachteile zur Folge hat. Demgegenüber Offene Auslandssteüen genehmigt durch Landesarbeitsamt Brandenburg Gesucht werden: Von Firma in Tokio jüdischer Ingenieur für den Entwurf von Gesenken mit nachweislicher Erfahrung in der Schmiede arbeit (monatliches Gehalt etwa 700 Yen, Vertrag zunächst auf m Jahre fest), ferner jüdischer technischer Vorarbeiter für die Werkstatt mit nachweislicher Schmiede- und Montage erfahrung, Speziaierfahrung auf dem Ge- ■ biet lufthydrauiischer Schmiedepresse und der Horizontal-Schraiedemaschinen (monatliches Gehalt etwa 500 Yen, Vertrag zunächst auf 1% Jahre fest); für Griechenland jüdischer Betriebschemiker oder Ingenieur mit mehrjähriger Praxis in der Chlorkali - Industrie nach dem Diafragmaverfahren. Bevorzugt werden Herren, die auch schon Chlorkalk, flüssiges Chlor und synthetische Salzsäure hergestellt haben; von .Finna in Brasilien jüdischer Techniker für die Herstellung von Gummiw a r e n; r~-1—■—■-"n Bankhaus August Stern &Cie. Fernruf 220341 t£Ö!ü Drosnsgasse 8 6«ge0o det 1860 Erledigung oller bankmässigen Geschäfts z Ausführung von Börsenaufträgen s für Rheinisch-Westfälische und Berliner Börse C-V.-ZEITUNG — Ihr Berater Köln Rio 28.5.(12) 1. 6. (21) Berlin 1. 6. (16) 8. A. 28.5.(14) 28. 5. (17) Fr. Luftp. 31.-5. 1.6. 1.6. (24) Dt. Luftp. 4. 6. 5. 6. Seeweg nach Südafrika Köln Southamptoa Kapst. ,. 1. 6. (21) 3. 6. („Winäsor C") 17. 6 Kapstadt—Johannesburg (oder Pretoria) 30 Stunden Luftweg; Zuschlag 35 Pf. für je 5 g Laufzeit -9 Tage Berlin München Brindisi Athen 27.5.(10) 27.5.(13) 28.5.(16) ( 28- 5. (6) 29. 5. Co) j' 31.5. (10) SL 5. (13) 1.6. (15) j 1. 6. (6) 2. 6. (5) See- und Landweg nach Palästina Berlin München Faifa 20. 5. (16) 21. 5. (9) via, Belgrad—Istanbul 25. 5. 27. 5. (16) 28.5. (9) via Belgrad—Istanbul 1. fi. 23. 5. (14) 29. ö. (9) Schiff 31. 5. ab Piräus :•?. 6. 29 5. (14) 30. 5. "(9) via Belerad—Istanbul 4. 6. 31. 5. (16) 1. 6. (9) Schiff 2~ 6. ab Brindisi 6. 6 1. 6. (16) 2. 6. (9) via Belgrad—Istanbul 7. 6. Luftweg: Zuschlag 10 Pf. für je 5 g; mind. 15 Pf. Berlin 27.5.(6) 28. 5. (6)" 28. 5. (10) 30. 5. (6) 81. 5. (6)* 1.6.(6) 2. 6. (6)' München Brindisi ». 5. (IS) 29. 5. (16) Athen 28. 5. (11) 2S. 5. Lydda 29. 5. (5) 29. 5. Lvdda 30. 5. Tiberias 31. 5. (11) 31. 5. Lvdda 1. 6. (5) 1. 6. Lvdda 2. 6. (11) 2. 6. Lydda 3. 6. (5) ' 3. 6. Lvdda » Halle/Lpz. Flugh. (6) Bei Reisen nach Großbritannien und 'Nordirland sowie den britischen Kolonien, Protektoraten und Mandatsgebieten ist für deutsche Staatsangehörige seit dem 21. Mai 1938' ein Sichtvermerk der zuständigen englischen Vertretung erforderlich. Diese Regelung eilt nicht für Reisen nach Kanada, der Südafrikanischen Union, Australien, Neuseeland, Neufundland und Südrhodesien. Zusage In 6 Sfynden Kaufe L wnd IS. Hypothekenbriefe Stephan Aal, Spezialmakler, Jä'gerstrv 12,111820 Bankhaus PA. 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