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Central-Verein-Zeitung · 1938-05-26 · 21 (26.5.1938) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
21 (26.5.1938)
Date
1938-05-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 16 C-V.-Zeifung Nrc2t »26.Man93S Gottesdienste in Berlin Abkürzungen ALTER RITUS: Grunewald: G., Heiderectergasse H., Kaiserstr. K., Köpenick Kp., Miinckener Str. M., Pestalozzistr. Pe., Rykestr. R., Thielsch-Üfer Ta. NEUER RITUS: Fasanenstr. Fa., Friectenstempel Fr., Levetzowstr. Le., Lindenstr. — Li., Läitzowstr. Lä., Oranienburger Str. 0., Oranienburg Qr., Prinaregentenstr. Pr.s Schmargendorf Sm, REFORM: Johannisstr. Jh.. Joachimsthaler Str, J. FALKENBERG - Synagogen: Kaberstr. ~ Ea-, Kaiserdamm Ki., Prenzlauer Prome» r-ade Pz., Schönhauser Allee Sä, Triftstrasse T. Sonntag, 29. Mai Freitag, 27. Mai Sonnabend, 2$. Mai Somtag(SL), 29.Mai Ansprache Ansprache Synagoge Beginn bzw. Predigt Beginn bzw. Predigt Fa. 19 Maybatim 10 Fr. 29 10 Warschauer G 19.30 9 Nobel H 19.30 S.30 Berkovits J 18.30 Baliin — Jh. —, 10.30 CSt.) Gottschalk K. 19.30 9 Gescheit Ka. 19.30 GoetK 10 Goetz Kd. 19.15 F. Winter — Kp. 19.30 9.45 Le. 19 Lewkowitz 10 Lt. 19 10 Zuriet Lü. 19 Wiener 10 M 19.30 9 Broch 0 19 v. d. Zyl 10 Or. — — Pe. 19.30 9 Ksinski Pr. 19.15 Galliner 10 Pz. 19.30 Loewenthal — R 19.30 p Landau Sm. 19 10 Kempner Sö. 19.1Ö Friedländer 10 Loewenthal T 19.30 Iveumark — T«. 19.30 Q Jakobovits WEITERE VEREINS - SYNAGOGEN: Berliner Strasse 91 (Hohenschönhausen), -27.: 20; 2S.: -20 (Oieraeinschaftsahend). — Falkenthaler Steig 10 (Harmsrlorf). '27.: 18.30 (Klein): 25.: 10 (Klein). — Frankfurter AUee 56, 27.: 19.00; *28.: 9; Tverktags: 7 und 19.30: St.: S. — Kananer&tr. 1 (Spandau), 27.: 19.30; 28.: 10 und 21.08. — Kl. Anguststr. 10, 27.: 19.30: 28.: 8.30, — Lothringensir. 22, 27.: 19 (Mever): 28.: 10 OleyerX — Markgraf-AI brecht-Str. 11/12, 27.: 19.30: 28.: 9 (Aniolski) und 19.30 (Neuhaus). — Passaner Str. 17. 27.: 19.30; 28.: 9 und 20; werktags: 7 und 20.30. — Prinzenallee 87, 27.: 19.30; 28.: 9, 16 und 20.30: werktags: 7 end 19,30. — Scsönhanser Allee 98 (Tiferes Isroel), 27.: 19.30. — Schulstr. 7 t'Charlottenburg), 27.: 18.30; S8.: 9.30. — Stierstr. 21, 27.: 19.30; 28.: 9 (Winter) und 20.30 (Winter). —' Wilhelminenhoist?. 1 (Oberscböne^eide), 27.: 19.15, Personalien Eduard Heilfron Gebeimer Justizrat Professor Dr. Eduard Kriifron (Berlin) ist im 78. Jaire eines arbeitsreichen und reich gesegneten Lebens verschieden. Seine Lehrbücher des bürgerlichen und des Verfahrensrechts sind für eine ganze Generation junger Juristen wchtig gewesen. Zahlreiche Rechtsgebiete hat er durch bekannte Einzeldarstellungen wissenschaftlich behandelt. Ihn haben universale Kenntnisse ausgezeichnet grosses erzieherisches Geschick und hervorragender Blick für alle praktischen Rechtsfragen. Er hat lange Jahre als Lehrer an der Handeishochschule gewirkt. Die Trauer gilt nicht nur dem Juristen, sondern auch dem Menschen. Seinen Schülern war er nicht allein Lehrer, er war ihnen Freund. Ungezählte, die er mit Rat und Tat unterstützt hat, stehen in seiner Dankesschuld. Er war ein geistvoller Plauderer, voller Humor, allen Fragen des Lebens nicht nur mit dem Geist, sondern mit dem Herzen aufgeschlossen. In allem war seine Persönlichkeit getragen von wärmster menschlicher Anteilnahme und Güte. Walter Proskauer. Josef Berliner Mit Kommerzienrat Josef Berliner (Hannover), der im Alter von beinahe SO Jahren verschieden ist, ist ein hervorragendes Mitglied unserer jüdischen Gemeinschaft in Deutschland dahingegangen. Mit seinem älteren Bruder Emil Berliner, dem Erfinder des Mikrophons und Grammophons, eng verbunden, war er einer der Wegbereiter der Telephon- und Grammophon-Industrie, dessen Wort in Fachkreisen Geltung hatte. Aus einer alten jüdischen Familie in Hannover stammend, war er mit der Geschichte des Judentums in Hannover eng verwachsen. lieber zwei Jahrzehnte leitete er die Synagogengemeinde Hannover, die als eine der wenigen grossen Gemeinden dank seiner Persönlichkeit als Einheitsgemeinde erhalten ist. Ihn zeichnete eine natürliche Würde, eine tiefe Herzensgüie und unbedingte innere Wahrhaftigkeit aus. Für den. C.-V. war er als Mitglied des Ortsverbandsvorstandes Jahrzehnte hindurch tätig. Seh, Moritz Spanier Am 19. Mai 1938 starb in Magdeburg Dr. phil. Moritz Spanier. Er wäre demnächst 85 Jahre alt geworden. Spanier ist am 2. Juli 1853 in Wunstorf bei Kannover geboren. Im September 1881 trat er sein Amt als Lehrer bei der Magdeburger Synagogengemeinde an, das er bis zu seiner Pensionierung im April 1917 zum Wohle der Gemeinde und der jüdischen Jugend ausgeübt hat. Er war wohl einer der markantesten Erscheinungen in der jüdischen Lehrerschaft, dessen ganzes Leben in der Gedankenwelt des C.-V. verlaufen ist. Spanier war eifriger Mitarbeiter zahlreicher jüdischer Blätter und kam auch öfter in der C.-V.-Zeilung und ihren Vorgängern zu Wort. Aus seiner Feder erschien unter anderem auch „Die Geschichte der Juden in Magdeburg". Von ihm kann man sagen: er hatte wohl Gegner, aber keine Feinde. Am 22. Mai wurde Spanier unter grosser Anteilnahme der Gemeindemitglieder~znr letzten Ruhe gebettet h* 3fä Siegbert Springer Dr. Siegbert Springer ist in diesen Tagen aus dem Leben geschieden. Er war unter den Berliner juristischen Repetitoren das „Originär*; gerade seine drastisch-bärbeissige Art, durch die jeder seine grosse Herzensgüte und fast kindliche Seelenreinheit hindurchfühlte, hat ihm — gepaart mit seinem grossen Wissen und seiner hervorragenden pädagogischen Befähigung — seine Erfolge eingetragen, auf die er stolz war. Seine hilfsbereite Grosszügigkeit haben manche sedner Schüler erfahren. Die Generationen seiner Schüler werden ihm nicht nur als dem Lehrer, der ihnen den Wissensstoff nahegebracht hat, sondern vor allem als dem Menschen von eigener persönlicher Prägung ein dankbares Andenken bewahren. S. R.—P. KALERäDiH Aus den Familien Fräulein Eva L.evi (Koblenz) beging am 30. Mai ihren 90. Geburtstag. — Fräulein Henny L i s - sauer (Berlin N54) wurde am 21. Mai 70 Jahre alt. — M. Lichtenstein (Rhoden/Waldeck) feiert am 27. Mai seinen 80. Geburtstag. — Frau Therese W o 1 f f (Münster/Westf.) vollendet am 28. Mai ihr 75. Lebensjahr. — Leopold Bach (Krumbach/Schwaben, früher München), Begründer der Firma Gebr. Bach in München, begeht am 30. Mai seinen 75. Geburtstag. — Paul K a t z (Beuthen) wird am 30. Mai 80 Jahre alt. — Alfred B o r k i n (Berlin), der Begründer der bekannten Hildesheimer Firma, feiert am 31. Mai seinen 80. Geburtstag — Alfred Auheim (BerlinW30) begeht am 1. Juni seinen 80. Geburtstag. — xlron David tEherbach a. N.) wird am 3. Juni 80 Jahre alt. — Abraham Loewenthal, der langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Perleberg, starb im SO. Lebensjahr. Bei der Beerdigung, die unter grosser Beteiligung stattfand, hielt Rabbiner Heinz Meyer (Berlin) die Traueransprache — Lucie Victor geb. Danziger (Berlin) ist am 22. Mai gestorben, Dr. L. Cohn, Hildesheim, 60 Jahre Am 10. Mai feierbe Dr. med. Leopold Cohn seinen 60. Geburtstag. Welche Verehrung und Achtung er geniesst, bewies ihm der Dank der ganzen Gemeinde. Dr. Cohn zeigt von jeher starkes Interesse an allen Einrichtungen der Gemeinde, und sein Rat wird gern gehört Seit Begründung des Orteverbandes Hildesheim des Jüdischen Centrai-Vereins ist er dessen Vorsitzender, aber 6ein Wirken geht weit über den engen Kreis der Gemeinde hinaus. Möge es dem aufrechten, echt jüdischem Manne vergönnt sein, noch lange zum Wohle unserer Gemeinschaft zu wirken. Jüdisches Leben — Jüdischer Geist Breslau Der Verein jüdischer Lehrer in Schlesien hielt im letzten Halbjahr regelmässige Veranstaltungen in Breslau ab, die von den einheimischen und auswärtigen Lehrern stark, besucht wurden. Professor Dr. J. Heinemann .sprach über den Begriff der religiösen Umkehr "im Judentum und Gemeinderabbiner Dr. Hermann Vogelstein über die Entstehung der jüdischen Gemeinden. Ueber jüdische Schulen in Polen und in Erez Israel referierten unter Auswertung eigener Erfahrungen Dozent Dr. Urbach , Rektor Feilchenfeld und Rabbiner Dr. Daniel Mit Fragen rein unterrichtlichen Charakters befassten sich Vorträgt von Studienrat a. D. Dr. Willy Cohn, über „Die Behandlung von Fragen der jüdischen Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters im Unterricht"^ Direktor Dr. Abt über „Die Problematik des Religionsunterrichtes4' und Studienrätin i R« Dr. Weyl über „Die Pflege der Raumanschauung im Mathematik- und Recheaunterricht" In der letzten Veranstaltung am 18. Mai referierte Studienrat a. D. Dr. Ernst Fisch.er über „Die Auswirkung der Richtlinien der Reichsvertretung auf den Geschichtsuntericht der jüdischen Volksschulen". Zu dem Referat wurden seitens der einzelnen Schulen Erfahrungen aus dem Unterricht mitgeteilt, und eine lebhaft© Aussprache schloss sich an. Schw. - * .- •..•>•;'.- -;v-.-'r• - ■-.:.;! •..•"./•;>: > k ^-; 2 v S ' *t „ ".-^T \ j ^w'^;uV^>y^r^^-^ --r'-'.--"» E-itisWmWtd 3 ÄSpP^^Ä^liHIÄ« W^n^mmßmm ALTEN BURG FRANKFURT a. M. LEIPZIG r Kaufhaus NU S. Cohn' immer iührend v J ^^SSgas^S^V^^ä, / A. D. KONSTABL..WACHE. \7e/^e/^/ ^S5Ü^ C.-V.-ZEITUNG - IHR BERATER KÖNIGSBERG i. Pr. WEIMAR ANNABERG Betten und Bekleidung ' Smh & Bohmte) kleiHtot Gegr. 1899 J l jaco&y inb. Beriiliard Cheskel Speziaihaust Damenkleidung Juni 1938 4. Sonnabend 5. Sonntag 6. Montag 11. Sonnabend 18. Sonnabend 25. Sonnabend 29. Miftwocü 30. Donnerstag!üll[|ll!!lilli[i'!IU!II!ll!l!l[l!!!!l!i Siwan 5698 5. Wochenah schnitt: Bernii bar 4. B. M. 1—4,20 Haftara: Hos. 25i-22 6. Schawuot 1. Tag, Tora-Vor lesung: 2. B. M. 19—20 4. B. M. 28.26-31 Haftara: Ez. 1,1-28; 33I2 7. Schawuot 2. Tag, Tora-Vor. lesung: 5. B. M. 15j19-16.it- 4. B. M. 28,26-31 Haftara: Hab. 3 12. Wochenabschnitt: Nasso 4. B. M. 4,21-7 Haftara: Ri. 13,2-25 19. Wochenahschnitt: Behaalotcha 4. B. M. 8—12 Haftara: Sech. 2,14-4,7 26. Wochenabschnitt: Schelach lecha 4. B. M. 13—15 Haftara: Jos. 2. Neumondverkündung 30. Rosch Chodesch. 1. Tag 1. Tammus. Rosch Chodesch 2. Tag!!!!i!lil!llil!!l!!l!H!!l!!!l![l!ü!!l!!ll!n!!!!!!!!nilll!l!ll!!n!liKi Jüdisch-theologisches Seminar (Fraenckelsche Stiftung), Breslau. Das Verzeichnis der Vorlesungen für das Sommersemester 1938 ist soeben erschienen Die Vorlesungen haben am 3. Mai begonnen. Der zeitiger Vorsitzender des Dozentenkollegiums Rabbiner Dr. S. Ochs. Der holländische Internist Snapper ha einen Ruf an die Rockefeller-üniversität in New York erhalten. Zunächst begibt sich der Gelehrte iy Auftrag der Rockefeller-Stiftung für zwei Jahre zu Studienzwecken nach Peking. Wenn und wo finden Sie Rest? K*«s*3?sac!s STordcletitso&lacä Hannover 3titteldentsciiIaTi«5 Planen Montag—Freitag. 10—13 Un Agrippinahaus. Breiteste. '■ bis 96. III. Zimmer 76—78. 14. und 2S. Juni. 16%-! Uhr, Gemeindehaus, ProS'-- nadenstr. 21. 2. und 15. Juni. 16%—17V? 'Uhr, im Büro von. Hechts anxrält Dr. Hertmanns, Mek kenheimerstr. 64. 7. und 21. Jnni, XShr Gemeindehaus, Horlnsssirk' 11. 8. Juni, 11^,-13 Uhr, Ge meindehaus, Adolf - Hit^- Hätz 11. 22. Jmd. 13 Ohr, Gä maindezimmesr der Sjnagog* 1. und 15. Juni, —13 Vh im Büro von Rechtsaamlt Dr. Voremberg, Adolf-Hitler- Strasse 9. Mittwochs 16-18 Uhr, Laad schaftstr. 6 ptr. (Bankhaus Meyerstein). L Juni, 10—13 Uhr, G? Sieindehaus, Engelsfer. ' WITTEN ad. Ruhr Alsberg & Blank Testil-KaiifKaus Gute Vertreter finden Sie durch eine Anzeige im Stellenmarkt der C.-V*-Zeitung Die C.-V .-Zeitung hat die größte Auflage von allen jüdischen Zei langen, die inDeutschlanderscheinen BITTERFELD S. Jarosch, Nachf. Bigferfeltil Das Fachgeschäft für gute Herren- und Knabenkfefdung BOCHUM-LANGENDREER r. Alsberg das Haus der guten Qualitäten C-V.-Zeif ung das Bloft der großen Auflage BRAUNSCHWEIG Das Kaufhaus für Haus u. 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