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Central-Verein-Zeitung · 1938-05-19 · 20 (19.5.1938) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
20 (19.5.1938)
Date
1938-05-19
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Seite 2 C.-V.-Zeitung Nr. 20 * 19. Mai 1938 fragen kombiniert werden soll, geleistet werden .müssen. Das Nebeneinanderbestehen' dieser beiden Organsationen war z. B. von der Wanderungskonferenz des Internationalen Arbeitsamtes als besonders störend empfunden worden. Die zweite, viel wichtigere Aufgabe lautet, dem Auswanderungsdrang der Jaden' im mittel- und osteuropäischen Käüm durch die "R o ose v e 11-K onf er^nz einen. Ausweg zu schaffen. Völkerbundsinstanzen und Evian-Konferenz, die bereits vorhandenen Institutionen, und die jetzt neu zu schaffenden sollen, wie gemeidet wird, späterhin kooperieren. Die Erkenntnis, dass die Wanderungsfräge der mittel- und osteuropäischen Juden als Einwanderungsproblem nicht durch Einzellösungen und Einzelmassnahmen einzelner Länder behoben werden kann, hat sich gerade in letzter Zeit durchgesetzt. Die MES MaschiHi infabiik Erich Gimpel fli)LI:Rufzii! ie- Ii: Heizungen BERLIN SW Sam.-Nr. 66 23 75/6 harten Absperrungsmassnahmen gewisser Staaten in Europa und in Uebersee bedeuten nichts anderes, als den Protest gegen planlose, gerade die hilfsbereiten Länder übermässig belastende Zuwanderung. Wenn eine grosse Anzahl von Staaten in .Zusammenfassung ihrer Möglichkeiten zu einheitlichen Verabredungen und Aufteilungen käme, würde ganz gewiss — und das ist der dritte Faktor, der einer Neugestaltung unterzogen werden müsste — auch von jüdischer Seite, alles getan werden, um neue, konstruktive Pläne auszuarbeiten und diszipliniert zu verfolgen. Vielleicht werden unter dem Gewicht der Konferenz von Evian die in ihrer Bedeutsamkeit auch von den internationalen Gremien anerkannten jüdischen Hilfsorganisationen ihre formale Kooperation zu einer tatsächlichen Arbeitsaufteilung steigern können., Dahn könnte sich das Bild der Wanderimg und Eingliederung Lieferung aller Denlalwarsn Dental - Grosshandf ung »eu«cli!ungen DELÄICUR tu. fiUSWenders?r-Bsra!Unß Berlin W/Tauentzienstr.lO in einer Weise verändern, die für alle Beteiligten nur von günstiger Wirkung sein würde. Während bisher durch viele Kanäle die Wanderer nach wenigen Punkten gelenkt werden, würde in Zukunft eine zentrale Kraft durch einen Kanal die Vertei- , lung nach vielen Punkten vornehmen. Wenn es gelänge, die Leitung des jüdischen Wanderungsstromes in regionaler und beruflicher Beziehung auf dem Weg freier Verabredung und gegenseitiger Vereinbarung jeder überflüssigen Härte zu entkleiden, und wenn dadurch schon zu Beginn an die Vermeidung künftiger Komplikationen in den neuen Ländern gedacht würde, könnte bei kluger Planung und disziplinierter Arbeit vermieden werden —. was jetzt fast die Regel ist —, dass Einwanderung als Belastung empfunden wird. Vielleicht würde der Neuankömmling sogar als eine Bereicherung jenes Landes betrachtet werden, in das einzuleben und dem zu dienen seine einzige und bestimmende Aufgabe sein würde. Wir zitierten in der vorwöchentlichen Nummer der C.-V.-Zeitung eine Stellungnahme der „Times"' zu diesen Fragen. Wir wollen heute einen der dort erwähnten Gesichtspunkte unterstreichen. Wir, die Objekte aller dieser Unterhaltungen und Beschlüsse, möchten, dass die Konferenz in jeder Hinsicht unpolitisch geleitet und durchgeführt wird. Uns wird nicht dadurch geholfen, dass politische Theoreme neben- und gegeneinander gestellt werden. Solche Erörterungen können nur Hindernisse auf dem Weg zur praktischen Hilfe sein. Hilfe aber braucht freie Bahn. Rj@h@widi€g@ Gmitvimde Das starke Interesse an der organisatorischen Neugestaltung unseres jüdischen Gemeindelebehs, wie sie durch das neue Gemeindegesetz vom März d. J. angeregt wurde, ist allgemein. Man möchte an einem Platz, an dem zu wirken im wesentlichen vom jüdischen Willen und Einsatz abhängt. Jüdischer Central-Verein Hamburg Vortragsabend Montag, 23. Mai, 20 Uhr 30 im Theatersaal des Gemeinschaftshauses Hartungstrasse 9-1! Es sprechen über: Unser Platz in der jüdischen Arbeit Der Vorsitzende des C.-V. Dr. Herzfefd, Essen Der Syndikus d. C.-V. Dr. Alfred Kirschberg, Berlin klare, zeitgemässe, in tiefstem Sinne jüdische Verhältnisse schaffen. Sicherlich sind an vielen Stellen Menschen beschäftigt, ein Gemeindestatut auszuarbeiten, das in erster Linie für die eigene Gemeinde bestimmt ist, von dem man aber hofft, dass es. vorbildlich genug durchdacht und geformt sei, um allgemein als Grundlage eines Statuts für eine Kultusgemeinde .zu dienen. Einige solcher Gemeindestatuten sind bereits verabschiedet. Der Kreis der Männer, die sich dieser Aufgabe unterziehen, entspricht wohl allgemein dem, der schon jetzt die Gemeiodeschicksale leitet, Das ist ein Vorteil, aber auch ein Nachteil. Auf der einen Seite erscheint es nützlich, auf Erfahrungen zurückzugreifen, die in teilweise jahrzehntelanger Arbeit gesammelt werden konnten. Auf der anderen Seite muss aber festgestellt werden, dass keine Formalität beschlossen werden, sondern etwas Neues entstehen soll. Deshalb wird auch das einfache Gemeindemitglied den Wunsch haben, die Absichten für Gestalt und Gehalt seiner Gemeinde kennenzulernen und an ihrer Festlegung mitzuwirken. Es erscheint uns ratsam, dass auf diese Stimmung Rücksicht genommen wird. Schon die Tatsache, dass für eine jüdische Aufgabe grosses Interesse besteht, sollte Begründung genug sein, dem entgegenzukommen. Wir klagen ja sonst fast in allem über eine zunehmende Lethargie in unserem Bereich. Zudem liegt wohl auch in der rechtlich neu zu unterbauenden Struktur unserer jüdischen Kultusgemeinden ein psychologischer Zwang, dem einzelnen Juden viel unmittelbarer als bisher als Mitglied und nicht nur als Steuerzahler gegenüberzutreten. Und wir glauben, dass das einfache Gemeindemi/glied diese Berücksichtigung verdient. Denn auch nach Fortfall der gerade für die Steuereinziehung so wichtigen öffentlich-rechtlichen-Natur der Gemeindeabgaben ist die Steuermoral intakt geblieben. Man bejaht also freiwillig die Notwendigkeit und die Arbeit der jüdischen Kultusgemeinden. Eine kluge jüdische Führung wird auf diesem immanenten Vertrauensbeweis nicht ausruhen wollen, sondern sich bemühen, ihn lebendig zu erhalten. Je breiter die Vertrauensbasis, um so sicherer wird ©Älimann & Gerson Berlin-Weissensee, Lothringenstr. 23 56 3154. die Gemeindeführung — nicht auf ihr ruhen, wohl aber auf Ihr arbeiten. Die Gemeindemitglieder werden dann auch, wenn es, wie zu erwarten, einmal notwendig werden sollte, besondere Opfer zu bringen und eine verstärkte Mitarbeit zu leisten, hierzu bereit sein. Niemand weiss, wann und in welchem Umfange diese Forderungen ergehen werden. Deshalb ist es gut, um die Menschen nicht erst zu werben, wenn man sie braucht, sondern mit ihnen in ständigem und unmittelbarem Kontakt zu bleiben. Das einfache Gemeindemitglied muss die Gewissheit haben, dass ihm bei der Verwaltung seiner Gemeinschaft Einfluss zugebilligt ist. Es wird deshalb wünschen, dass Wahl und Kontrolle des Vorstandes von ihm, d. h. von den von ihm gewählten Gemeindevertretern abhängt. Er wird auch in gewissen regelmässigen Abständen erfahren wollen, was mit seinen Beiträgen geschieht. Es liegt in der menschlichen Psyche begründet, dass man sich Mitteln, die man geben musste, auch wenn man nicht wollte, nach der Hergabe loser verbunden fühlt als Beiträgen, die man aus innerer Ueberzeugung auch ohne Zwang leistet. Je stärker die Gemeindeleitungen auf diese" veränderte seelische Einstellung Rücksicht nehmen, um so besser wird sich nicht hur das finanzielle Bild, sondern auch das Bild der Gemeinde überhaupt darstellen. Bei der starken Fluktuation innerhalb der jüdischen Kreise muss neben anderen Gründen mit einem starken Wechsel der leitenden Menschen gerechnet werden. Man soll deshalb die *" Statuten nicht zu stark auf Persönlichkeiten zuschneiden, die jetzt amtieren und sich allgemeinen Vertrauens erfreuen. Die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels ist gross, und es ist nicht -gut, wenn neue Menschen aus einem Vertrauensfundus zejfcen, den nicht sie sich geschaffen haben und dem ihre Erfahrungssubstanz nicht entspricht. Innerhalb unserer - jüdischen Gemeinschaft in Deutschland haben wir-die Möglichkeit, auf die Erfahrungen einiger grosser jüdischer Organisationen zurückzugreifen, die viele zehntausend Juden seit Jahrzehnten in sich vereinen, durch nichts anderes als durch das Mittel der. Gesinnungsgemeinschaft und des Vertrauens zu " Leitung und Leistung. Es wäre eine schuldhafte Entwicklung, wenn nicht durch vorausschauende und kluge Arbeit auch die jüdischen Kultusgemeinden zu Gemeinschaften eng verknüpfter, opferbereiter und unter guter Leitung zu hohen Leistungen befähigter Juden würden. Auslandsnachrichten Holland Als Vertreter des holländischen Judentums nahmen die Oberrabbiner Maarsen und P e r e i r a sowie »A. Asseber und Professor Dr. Pa lache an den Tauffeierlichkeiten für die Prinzessin Beatrix teil. In Amslerda m' starb im Alter von 74 Jahren Dr. A. H. Dumosch. der frühere Präsident des Gerichtshofes im Haag. Mevrouw B. van Straten-Polak und L. E. G ompers erhielten das Verdienstkreuz des Roten Kreuzes. Litauen In Polangen wütete ein grosses Schadenfeuer, dem u. a. 200 von Juden bewohnte Häuser und die Synagoge zum Opfer fielen. Mexiko Die Pressestelle der Regierung dementiert die Nachricht, dass das Innenministerium ein Gesetz zur Ausschaltung der Juden aus dem Wirtschaftsleben des Landes plane. Rumänien Rumänische Staatsbürger, die sich länger als drei Monate im Ausland aufhalten, werden durch die Generalkonsulate aufgefordert, beim nächsten rumänischen Konsularamt das obligatorische Meldevisum einzuholen. Die Grenzbehörden haben Anweisung erhalten, nach Ablauf der vorgeschriebenen Frist rumänischen Staatsangehörigen, die dieser Aufforderung nicht nachgekommen sind, die Einreise nach Rumänien zu verweigern. König Carol hat eine Reorganisation des Minoriiätenamtes vorgenommen, dessen Leiter in Zukunft den Titel Generalkommissar für die Minderheiten tragen und dem Ministerpräsidenten direkt unterstellt "sein wird. Die Ernennimg des Kommissars ist inzwischen erfolgt. Tschechoslowakei: Am 15. und IS. Mai findet in Brünn der Kongress der jüdischen Partei statt, an dem 240 Delegierte aus dem ganzen Lande teilnehmen. Es sind grundlegende Referate des Abgeordneten Dr. Angelo Go'ldstein, des Generalsekretärs Dr. Leo Zomanovits. von Dr. Engel und Ing. Frischer vorgesehen. 'Die Regierung hat eine Ueberprüfung der Gewerbezulassung für Ausländer angeordnet. Es soll festgestellt werden, ob die für die Zulassung erforderlichen Bedingungen noch gegeben sind, ob Wecheelseitigkeit mit dem Heimatland des Gewerbetreibenden vorliegt ob keine Tarnung ausländischer Unternehmen durch Inländer erfolgt ist. Vereinigte Staaten Zum Präsidenten des Unterrichtsamt es im Staate New-York wurde einstimmig James M a r s h a 11, der Sohn des verstorbenen Louis Marsball, gewählt. Die ärztliche Versorgung der Juden in Berlin Im „Aerzteblatt für Berlin und Kurmark" wird^em Runderlass des Oberbürgermeisters der Reichshauptstadt Berlin betr. Krankenanstaltsversorgvmg der Juden in Berlin veröffentlicht. Danach ist die krankenanstalts- »massige Versorgung der Juden (Hilfsbedürftige, Kassenkranke, Selbstzahler) in erster Linie den in Berlin vorhandenen jüdischen Krankenhäusern, Kliniken, Hospitälern und Heilanstalten zu überlassen. Die Krankenanstalten und der Bettennachweis werden ermächtigt. Erkrankte, die aufgenommen werden sollen oder wollen, nach ihrer Rassezugehörigkeit zu befragen, nötigenfalls Ermittlungen anzustellen. Die städtischen Krankenanstalten werden ermächtigt, jüdische Kranke im allgemeinen an jüdische Anstalten zu verweisen; jüdische Kranke sind jedoch dann immer aufzunehmen, wenn die Abweisung eine schwere unmittelbare Gefahr für das Leben oder die Gesundheit des Kranken bedeuten würde. Im übrigen sind die Juden nur dann abzuweisen, wenn die abweisende Anstalt beim Bettemiachweis festgestellt hat, dass Betten in jüdischen Anstalten oder in anderen geeigneten und aufnahmebereiten Anstalten frei sind. Die städtischen Krankenanstalten werden ermächtigt, Juden, die zunächst als unabweisbar aufgenommen worden sind oder von denen bei ihrer Aufnahme nicht bekannt war. dass es sich um Juden handelte, dann zu verlegen, wenn das nach schriftlichem ärztlichen Befunde ohne Gefährdung des Kranken möglich ist. Die Transportkosten' einer solchen Verlegung gehen zu Lasten des Kostenträgers; die Aufnahmeverhandlungen sind ab sofort mit einem entsprechenden handschriftlichen Zusatz zu ergänzen. Ausnahmen von der Kostenerstattungspflicht kann der Oberbürgermeister (Hauptgesundbeitsamt) genehmigen. Der städtische B e 11 e n n a c h w e i s wird angewiesen, für Juden möglichst nur Betten in jüdischen Krankenhäusern, Kliniken. Hospitälern und Heilanstalten zu vermitteln. Sind Betten in jüdischen Anstalten nicht frei, können sie auch in anderen geeigneten Anstalten .vermittelt werden. Die Wohlfahrts- und Jugendämter werden ermächtigt, Krankenanstaltsrechnungen über die Behandlung von hilfsbedürftigen Juden in jüdischen oder anderen Krankenhäusern, Kliniken. Hospitälern oder Irrenanstalten zu begleichen, auch wenn es sich nicht um sog. unabweisbare Fälle handelt, vorausgesetzt, dass Krankenanstaltsbehandlung überhaupt notwendig war. Es sind höchstens die Sätze des städtischen Kurkostentarifs (ohne Anwendung von Ermässigungsbestinummgen), keinesfalls aber mehr, als die R.V.H.'Ö.-Kassen zahlen, zu vergüten; bei infektionskranken jüdischen Kindern ist höchstens ein Tagessatz von RM. 5.20 zu vergüten. Krankentransporte für hilfsbedürftige Juden sind auch weiterhin nach der jetzigen Regelung durch das Rettungsamt auszuführen. Zur Durchführung der ärztlichen Betreuung und Krankenanstaltsversorgung der Juden ist ferner noch folgendes bestimmt worden: 1. Die Wohlfahrts- und Jugendämter stellen möglichst bald, jedoch ohne Verursachung besonderer Kosten fest, welche laufend Unterstützte Juden sind, und vermerken auf den Aktenstücken (oben rechts) der als Juden Ermittelten dies durch ein mit Blaustift. Bei nichtlaufend unterstützten hilfsbedürftigen Personen ist diese Feststellung bei der nächsten Antragstellung zu treffen. . Für die ärztliche Betreuung und Krankenanstaltsversorgung der Juden werden folgende besondere Vordrucke hergestellt: a) Krankenschein für laufend hauptunterstützte Juden und deren .Zuschlagsempfänger in gelber Farbe. b) Krankenschein für nichtlaufend unterstützte Juden in roter Farbe mit gelbem Querbalken; c) Krankenüberweisungsschein für laufend hauptunterstützte Juden und deren Zuschlagsempfänger in gelber Farbe; d) KTankenüberweisungsschein für nichtlaufend unterstützte Juden in roter Farbe mit gelbem Querbalken; e) Bescheinigung der Notwendigkeit der stationären Behandlung für Juden in gelber Farbe; f) Krankenhauseinweisungsschein für-Juden in gelber Farbe. Aufenthalt von Ausländern in Frankreich Im „Journal Offiui«!" ist eine Verordnung vom 2. Mai 1938 über die Aufenthaltsbedi-ngungen für Ausländer in Frankreich veröffentlicht worden. Jeder in Frankreich wohnhafte Ausländer im Alier von mehr als 15 Jahren ist verpflichtet, sich binnen acht Tagen nach Grenzüberschreitung beim Polizeikomniissariat seines Wohnortes zu melden und eine Identitätskarte zu beantragen. Er muss nachaveisen, dass er auf rechtmässige Weise in Frankreich eingereist ist. Die Identitätskarte kann verweigert oder entzogen werden, wenn ein Ausländer nicht die gewünschten Garantien zu bieten scheint. In diesen Fällen muss der Ausländer das^S.taatsgebiet binnen einer ihm gesetzten Frist verlassen. Die NormaUaufzeit der _ Kurfürstendamm 48 49 Pflasterungen, Bürgrersteige. — Telepnon: 92+7 56 Identitätskarte beträgt drei Jahre. Sie wird nur nach Beibringung eines Gesundheitszeugnisses ausgestellt. Zur Annahme von Arbeit bedarf der Ausländer ferner einer Arbeitserlaubniskarte. Sie Avird nur unter besonderen Voraussetzungen erteilt, z. B. Ausländem, welche in Frankreich ununterbrochen mehr als 15 Jahre wohnen oder die freiwillig in der französischen Armee oder der Fremdenlegion gedient haben und Inhaber der Kombattantenkarle sind. "Bei Wechsel des Aufenthaltsortes muss der Ausländer vor Abreise und binnen 48 Stunden nach Ankunft seine Lesitimationspapiere beim Polizeikommissariat visieren lassen. Strenge Meldevorschriften bestehen ferner für Grundstückseigentümer, Hoteliers und Pensionsinhaber. Chefredakteur: Dr. Alfred Hi'rschberf Stellvertretender Chcfiedakhnir: Dr. Ernst G. Lö \v e n - thaj. Verantwortlich für die Aufnahme von Bildern und [ur ."sport: Dr. E rnst O. Löwenthal, für Feuilleton: Hans Oppenheim er. Sämtlich in Berlin. Für . ».«K^R'iung unvorlan-icr Einsendung« ist Freiumschins neizufuzen. Leiter der Auzeigen-Ahteihins und venmworthdi für den Inhalt der Anzeigen: Friedrich Nar 1, a " . Berlin. DA. I Yj. 37 715. PI, 6. Verla-: Judizier Centra-l-Vercin r. V.. Berlin \V lö Etiler Str 4"> Drucic der Buchu. Tiefdruck Gesellschaft mbrf., Berlin SW 68. *Uf p^'1" GolA i JUWELIER LIPOWETZKI BERLIN WS FR8£DRICHSTRASS£ 193a, ECKE LEIPZIGER S f « * S S £. ANK. G. NR. II 48541 /«JTf.** ÖS/.».^ "n»öcic ^e'e*_ ffcf

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