Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 19 (12.5.1938)
- Date
- 1938-05-12
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 19 * Beiblatt 12. Mai 1938 * Seite 15 Am 15. Mai Weitere Meisterschaftsspiele Hamburg: In der Zwischenrunde zur „Schild"- Meisterschaft im Fussball empfängt in Hamburg der dortige Schild als nordwestdeutscher Bester die westdeutsche Meisterelf aus Bochum, die sich durch einen Sieg über Schild Frankfurt a. M. bestens empfiehlt. Ueber die Spielstärke der Hamburger ist nichts Rechtes bekannt. Vielleicht gelingt ihnen der grosse Wurf, ihren Elan gegen das solidere Können und die Routine der Bochumer erfolgreich einzusetzen? Wahrscheinlicher und" formentsprechender erscheint uns jedenfalls, das» sich Schild Bochum für die Endrunde, in der die Elf dann auf den Sieger aus dem Treffen Schild Stuttgart—Schild Leipzig stossen würde, qualifiziert. Der Schiedsrichter wird gut daran tun, die Kampfhähne auf beiden Seiten gleich zu Beginn des Treffens in die Schranken zu weisen, um damit einen fairen Spielverlauf gewährleisten zu können. Berlin: Für die ISG 33 tritt der IBC ..Berlin" neu in die Hand b a 11 meistersebaft des Schild ein. Die Zwischenrunde wird also nachgeholt. Schild Leipzig erhält erneut die Chance, den Berliner Vertreter auszuschalten. Ob es ihm jedoch gelingen wird, erscheint sehr fraglich, zumal der IBCB, gegen dessen Elf die Leipziger erst vor vier Wochen klar mit 6 :1 verloren, gerade am letzten Sonntag wieder seine derzeitige gute Form unter Beweis zu stellen vermochte. Wenn alles glatt geht, heisst der End* spielcregner des Schild Frankfurt a. M. am 29. Mai: IBC „Berlin". Augsburg: Die restlichen Vorrundenspiele des Deutschen Makkabikreises im Handball und Fussball sehen Bar Kochba Hakoah Berlin und ITHS München im Kampf. Die Süddeutschen haben in letzter Zeit weit weniger Spielmöglichkeiten gehabt als ihre Berliner Gegner. Das könnte von vornherein ausschlaggebend sein und den Bar Kochba Hakoah, der in diesem Jahr alles daransetzen wird, um die Vorherrschaft des bisher spielfreien Bar Kochba Frankfurt a. M. im Deutschen Makkabikreis wieder zu brechen, in beiden Spielarten eine Runde weiterbringen. Trotzdem darf ein Gegner nie unterschätzt werden; denn gerade dann gibt es unliebsame üeberraschungen. Besonders im Fussball sollten sich die Berliner auf erheblichen .Widerstand gefasst machen. ' — n. Dank an V/aiier Beck Arbeit im jüdischen Sport, Arbeit an der jüdischen Jugend — nur wenige unserer Menschen sind imstande, sich den verantwortlichen Aufgaben dieser Arbeitsgebiete mit dem Einsatz ihrer ganzen Person zu widmen und sie erfolgreich durchzuführen. Zu ihnen zählte zweifellos Walter Beck, der Geschäftsführer des Sportbundes „Schild"' und Geschäftsführendes Mitglied des Reichsausschusses jüdischer Sportverbände, der kürzlich seine Aemter niedergelegt hat. Dank der in der Praxis erworbenen sportlichen Kenntnisse, die sich mit seinen theoretischen und organisatorischen Fähigkeiten glücklich paarten, versah er seine exponierten Posten stets pflichtbewussc im Interesse einer sportlichen Ertüchtigung der jüdischen Jugend. Und wenn man in diesem Augenblick festzustellen vermag, dass es Walter Beck in fünf arbeitsreichen Jahren gelungen ist, fast aus dem Nichts eine Gemeinschaft geschaffen zu haben, zu der sich heute nahezu 18 000 jüdische Sportler und Sportlerinnen bekennen, dann ist das der beste Beweis und die volle Bestätigung einer erfolgreichen Arbeit Das gleiche gilt der Tätigkeit, die er im Dienst einer gedeihlichen Zusammenarbeit der jüdischen Sportverbände, in Reichsausschussgremien und Schiedsgerichten leistete. Dem „Sportblatt" der C.-V.-Zeitung stand er stets bereitwillig zur Verfügung. Seine Mitarbeiter im Sportbund wie überhaupt alle diejenigen, die mit ihm in "der sportlichen Arbeit zu tun hatten, danken ihm im Bewusstsein dessen, wTas er dem jüdischen Sport bedeutet hat * Die Geschäftsführung des Sportbundes „Schild" ist indes dem früheren Vorsitzenden des Wassersportverbandes im ..Schild", Robert Fischbein, übertragen worden. Sommerfeld (Stuttgart) und Cerf (Köln) siegten In Stuttgart... Schild Stuttgart hatte dieses Jahr die Ausrichtung der jüdischen Waldlauf meisterschaften, offen für alle jüdischen Sportier in Württemberg übernommen. Ausser dem Gastgebenden Verein beteiligten sich Hakoah Stuttgart. Schild Keilbronn und mit der Jugend das Waisenhaus Esslingen. Start und Ziel befanden sich auf dem Platz im"~Feuerbachertal. Die Aktiven liefen ungefähr 5,5 Kilometer. Alle Herren und männliche Jugend A 3 Kilometer und die Frauen, weibliche Jugend und männliche Jugend B 2 Kilometer. Das Wetter war kühl, jedoch für einen Waldlauf sehr günstig. Beispielhaft die Alten Herren vom Schild Heilbronn und Schild Stuttgart, die allein fünf Teilnehmer über 40 Jahre, stellten'! Kein Wunder, dass auch die übrigen Felder stark besetzt waren und die Teilnehmer sich voli-er Begeisterung schöne Kämpfe lieferten. In der Eauptklas.se siegte Sommerfeld (Hakoah Stuttgart) stark bedrängt von Winter (Schild _ Stuttgart), der seinen Endspurt zu spät ansetzte. Ein aufredender, bis ins Ziel spannender Kampf. Dichtauf folgte der Turner Fackenheim. Das Waisenhaus Esslingen hatte einen schönen Erfolg. Es stellte in der Jugendklasse B die drei ersten Sieger. Out hielt sien auch bei der weiblichen Jugend Lotte Hirsch. Ergebnisse: Männliche Jugend B: l. Claus Maier (Esslingen), 2. Theo Schvrnb (Esslingen), 3. Josef Oppenheim (Esslinsen); Weibliche Jugend B: 1. Lotte Metzger (Schild Stuttgart). 2. Elikan (Esslingen), 3. Grete] Siein (Stuttgart);' Frauen: I. Traute Lippmann; Weibliche Jugend A: 1. Lotte Hirsch; Männliche Jugend A: 1. Netter (Schild Stuttgart). 2. Schöttle (Hakoah Stuttgart), 3. Uli Schöttl« (Hakoah Stuttgart); Alte Herren utier 40 Jahren: 1. Hugo Maler (Schild Heilbronn), 2. Leo Burckhardt (Schild Stuttgart); Alte Herren über 40 Jahre: 1. Theo Reis (Schild Heilbronn), 2. Viktor Strauss (Schild Stuttgart). E. H. -..und im Bühlertal Auch dieses Jahr beteiligten sich an den Waldlaufmeisterschaft^n des Landessportverbandes Baden im „Schild''*' Sportler aus allen Ortsgruppen. Darüber hinaus war auch der Waldlaufspezialist Cerf (Köln) am Start. Die Hauptklasse lief etwa 7,5 Kilometer. Cerf setzte sich gleich a.n die Spitze des Feldes, die er bis zum Zielband innehielt, doch hatte er in dem Heidelberger Baermann einen Gegner, den er erst im Endspurt um acht Meter distanzierte. Der Karlsruher Simon, der anfänglich an zweiter Stelle lag, musste schon nach halbem Durchlauf der Strecke Baermann passieren lassen, behauptete dann aber sicher den dritten Platz. Mannschaftssieger blieb Schild Mannheim, für die der neue „Schildil-Meister im Turnen, Lenel, lief. Anfänger (Sieger: Blum, Karlsruhe) und Jugendlich« (Sieger: Bonem. Mannheim) durchliefen 5 Kilometer. Bei den Frauen gewann Marianne Beissingcr (Karlsruhe), bei den Schülern Kahn (Heidelberg. _ K. W. Berlin Bar Kochba gewann knapp Im Gesellschaftsspiel der beiden besten Berliner H a n-d b a 11 mannschaften, Bar Kochba Hakoah und IBC ,,Berlin", gab es teilweise sehr schöne, insgesamt gleichwertige Leistungen, obgleich beide Vereine nicht mit der sonst an Ve& Stad mud Sie§ Sonnabend, 14. Mai Südwcstdeatschland Boxen: Grosskampfabend des Bar Kochba—Hakoah Frankfurt . a. M. unter Beteiligung zahlreicher Vereine, des Schild und Makkabi aus dem Reich. Frankfurt a. M., Turnhalle des Phüanthropin, Hebelst rasse. Sonntag, 15. Mai Berlin Handball: Zwischenrunde zur Schild-Meisterschaft BSC Berlin—Süiiid Leipzig, 13 Uhr: Gesellschaftsspiel Hagihor I—IBC Maecabi I, 10K Uhr, beide Spiele: Sportplatz Grunewald. Fussball: Verbandsspiel u. a. Hagibor I—JSK I, 15 Uhr. Sporplatz am Schäfersee, vorher 1. Schülermannschaften Leichtathletik: Internes Jugendsportfest des Bar Kochba Hakoah, 14 Uhr, Sportplatz Grunewald. Kegeln: Einweihung der netten Bahnen, Kämpfe am den Fei i.\-Borwitz-Wanderpreis, Konimandantenstrasse 58/59, ab 10 Uhr. Südwestdeutschland Fussfeall: Hakoah Stuttgart I—Hakoafa Karlsruhe I, Stuttgart. Sportplatz Feuerbachcr Tal, 16 Uhr; TC 03 Karlsruhe I—Schild Stuttgart I, Karlsruh e,TC 03-Sportplatz, 16 Uhr. Bar Kochba Mannheim I—Schild Mannheim I, Mannheim, BK-Sportplarz, 14% Uhr. Handball: Bar Kochba Mannheim T—Schild Mannheim I, Mannheim, BK-Sportp!atz, 1634 Uhr; Bar Kochba Mannheim Frauen—Schild Mannheim Frauen, Mannheim, BK-Sportplatz. 14 Uhr. Leichtathletik: Jugendspnrtfest des Bar Kochba— Haknab Frankfurt a M. Beteiligt: Vereine au« Berlin, Leipzig und Süddeutstiuand (Makkabi- und Schild-Vereine), Frankfurt a. M., Sportplatz Sonderriiausener Strasse. 8 Uhr vormittags, Hauptkämpfe 15 Uhr. Rheinland-Westfalen Leichtathletik: Eröffnungssportfe-st der Hakoah Köln unter Beteiligung aller Makiuibi vereine in Westdeutschland. Köln, Fort Beckstein. Turnen: Gerätewettkampf JSV Schild Wuppertal— ITV 02. Köln unter Mitwirken vrwi Turnern aus fast allen Schildturngruppen Westdeutschlands. Wuppertal, Neuentei^h 89. Fus-ball: Punktespicle Schild M.-Gladhach— Schild Bochum, M. - G I a d b a co . Am alten Wasserturm: Schild Bonn—TüSPA Schild Krefeld, Köln, Fort Deckstein. Handball: Frauenpunktespiel Srfcild Bonn—TUSPA Schild Krefeld, Köln, Fort Deckstein. Leipzig Leichtathletik. Eröffnungssportfest des Bar Kochba, B. K.-Platz, Delitzsch er Landstraße, 9 Uhr. Fassball: Schild—Bar Kochba Dresden. Schildplatz Thekla, 15 Uhr. Hamburg Fussball: Zwischenrunde um die „Schild-Meisterschaft, Schild Hamburg—Schild Bochum, Lokstedt, 16 Uhr. Schlesien Fussball: Vorrunde am die Meisterschaft des Makkabi-Kreises, Bar Kochba Breslau—Bar Kochba Leipzig, Breslau. Sportplatz Krietern. 16M Uhr. Freundschaftskampf Sportgruppe Neisse — Sportgruppe Hindenburg, G 1 e i w i t z , Gemeindesportplatz, 15 Uhr. Handball: Vorrunde um die Meisterschaft des Makkabi-Kreises, Bar Kochba Breslau—Bar Kochba Leipzig, Breslau, Sportplatz Krietern, 15 Uhr. * Der IBC ..Berlin" veranstaltet am 22. Mai auf dem Grunewald Sportplatz sein leichtathletisches Eröffnungssportfest. Teilnahmcbcrechtigt sind auch jüdische Sportler, die noch keinem Verein angehören. Auskunft erteilt die Geschäftsstelle: Berlin- Wilmersdorf, Kaiserallee 157 (Las). ihnen gewöhnten Energie aufwarteten. Bar Kochba gewann schliesslich mit 9 :6, nachdem es nicht lange zuvor noch 6 :6 unentschieden gestanden hatte. Erst drei meisterhaft verwandelte Strafstosse Werner Spandaus sicherten den Blau-We&sen den Sieg in den letzten Minuten. Der IBCB hielt sich jedenfalls diesmal weit besser zu seinem Gegner als in den früheren Spielen. Und wenn sein Sturm es noch dazu verstanden hätte, vor dem Tor durchschlagskräftiger und seh; esssicherer zu operieren, wäre ein Sieg in diesem stets fairen Kampf durchaus möglieh gewesen. — IBC „Berlin-1 II holte sich gegen Bar Kochba Hakoah III einen nie gefährdeten 9:5- Erfolg. Hagibor hatte sich eine aus Schild und Makkabi kombinierte Magdeburger Mannschaft als Gegner verpflichtet. Bis zur Pause führten die Hagiboraner schon 6 : 0: dann kamen die Gäste jedoch bedenklich auf und verkürzten noch auf 5:9. H. F. Zwei Hakoah-Siege Im Berliner F u s s b a 11 - Betrieb gab es zwei Siege des Berliner Bar Kochba Hakoah. Die „Erste" des Berliner Meisters hatte eine kombinierte Mannschaft des Hagibor zum Gegner und gewann nach tapferem Widerstand 5 : 2. Der blau-weiise Sturm hat im übrigen schon bessere Leistung vollbracht als in diesem Treffen, in dem der neue Sturmführer Neumann sich mit drei Toren wirkungsvoll einführte. Hakoah II musste sieh mit dem ISK auseinandersetzen, der dank einer guten Torwartleistung zu einem schmeichelhaften 0: 2 kam. M. F. Ausscheidungskegeln der SKV Bei den 2. Ausschelduntrskämpfen der Sportkegl er¬ Vereinigung ^pur „Schild'"-Meisterschaft gab es folgende Ergebnisse: In der Bezirksliga Westen führen auf Bohle naeh 200 Kugeln Pich mit 146$ vor Daniclsohn, dem diesmaligen Tagesbesten (728). mit 1463 und Eugen Cohn mit 1438 Holz. Im Bezirk Osten liegen nach 200 Kugeln Buben und Dr. Beiser mit 1110 und Ecicbmann mit 1422 Holz an der Spitze. Tagesbester dieser Gruppe war Dr. Eisenmann mit TOS Holz. Auf S r. h e r e haben nach 200 Kugeln die Spitze Korzfeld. zugleich Tagesbester, mit 1319, Fröhlich I mit 1304 und Fröhlich II mit 1277 Holz, während auf Asphalt der Tagesbeste Heinz Rosenbaum mit 1095. Tworocer mit 1069 und Teichner mit 1048 Holz die Führung innehaben. Im 10ö-Kugel-Einzelkämpf siegte Dobriner. _ " F. Südwestdeutschland Fussball im Maingebiet Auf eigenem Platz verlor ITB Frankfurt a. M. I mit 6:0 (4:0) gegen den deutschen Makkabimeister Bar Kochba Frankfurt a. M. Gegen die Technik des Meislers hatten die sehr eifrig spielenden ITB-Lente nichts zu bestellen. In einem Freundschaftsspiel zwischen Schild Worms I und Schild Frankfurt a. M. II konnten die Frankfurter einen 6:0- (3 : 0) - Sieg buchen. Weitere Ergebnisse: Sdn'H Frankfurt a. M. Jusrend A— Bar Kochba Frankfurt a. iL Jugend A 3 : 2, Bar' Kochba Frankfurt a. M. Schüler — Phüanthropin Schüler 5:0 (.1:0); Hakoah Frankfurt a. iL Schüler-1TB Frankfurt a. iL Schüler 1:2 (1:1). B. K. Schild Frankfurt a. M. verlor hoch Am S. Mai fand das Rückspiel zwischen Schild und Bar Kochba Frankfurt a. M. — das Vorspiel war mit 5 : 4 für Bar Kochba ausgegangen — statt. Für die neuerlich bezogene klare 9 ^-Niederlage könnte Schild vielleicht als Entschuldigung anführen, dass seine Mannschaft durch Krankheit einzelner Spieler und Nichteintreten eines Mannes von vornherein geschwächt war. Jedenfalls wäre es richtig gewesen, wenn bei einem derartig wichtigen Spiel der beiden führenden ./Lokalrivaien" die Verantwortlichen des Schild dafür gesorgt hätten, dass mindestens zu Beginn des Spieles eine schlagkräftige komplette Mannschaft den Platz betreten hätte." Das Spiel selbst aber war ein Musterbeispiel an Disziplin, Ruhe und Selbstbeherrschung. Bis zur Halbzeit konnte Bar Kochba dreimal einsenden, während Schild nur einen Gegentreffer durch den hervorragenden Klaber entgegensetzen konnte. Nach der Pause erzielte Schild sogar in den ersten Minuten das zweite Tor, und wenn die Mannschaft ihr ganzes Spie! nicht einzig und allein auf Mittelstürmer Strauss zugeschnitten hätte, wäre sie wahrscheinlich vor dieser hohen Niederlage bewahrt geblieben. Bar Kochba spielte sein bekanntes technisch reifes Spiel, und Schilds Torhüter musste sich mit der Sonne im Gesicht in den letzten 20 Minuten noch sieben Tore gefallen lassen. Schiedsrichter Freund (Kassel) war ausser einigen Konzessionen dem Spiel ein korrekter Leiter. Im Frauen handball fand nur ein Spiel statt. Hakoah Frankfurt a. M. siegte gegen Philanthropin 9 : 0 (4 : 0). ' ß. K. Hockey-Sieg des Schild Schild Frankfurt a. M. hatte am 8. Mai Hakoah Köln zu Gast. In diesem Spiel bewies der Frankfuriei Verein wieder seine zur Zeit dominierende Stellung im jüdischen Hockey. Das Spiel wurde von den Frankfurtern verdient und überlegen mit 3:1 gewonnen. Das sonst fair durchgeführte Treffen musste durch die Unbesonnenheit des Kölner Spielführers von dem sehr korrekt leitenden Schiedsrichter Dr. Frankel (Frankfurt) zweimal unterbrochen werden. , K. Heilbronn gab sein Abschiedsspiel Die ruhrige Sportgruppe in Heilbronn trug in Stuttgart gegen den dortigen Schild ihr letztes Aktualität und Fachkenntnis: das sind dl© bewährten Grundlagen des Sportblatts der C-V.-Zeitung. Es berichtet wöchentlich über eine grosse Fülle sportlicher Ereignisse und Probleme im jüdischen Leben Deutschlands und der Welt Senden Sie mir bis auf Widerruf die C.-Y.- Zeifurtg, 66 Pfennig für Mai und Juni zahle ich bei Vorlage der Posrquittung an den Briefträger. Name: Ort:_ Strasse:. Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert (oder unfrankiert) senden an: C.-V.-Zeitung. Vertrieb, Berlin W i5, Emser Strasse 42. Telof.: 92 81 41 -45 Spiel aus, da diese Elf durch den weiteren Abgang einer Reibe von Spielern in Zukunft nicht mehr in der Lage ist, eine volle Mannschaft auf die Beine zu bringen. Beim letzten Kampf wehrten sich die Heilbronner sehr wacker, und. erst nach der Pause war Schild Stuttgart zweimal erfolgreich, nachdem vorher Heilbronns gute Verteidigung immer Herr der Situation geblieben war. Die restlichen Heilbronner Fussball Spieler wirken in Zukunft bei Schild Stuttgart mit. L.Bckh. Nordivesid eaischland BK Hamburg gewann zweimal In der Vorrunde um die Makkabi-Meisterschaft im Fussball und Handball standen eich am 8. Mai in Hamburg die Mannschaften von Bar Kochba Hamburg und Makkabi Düsseldorf gegenüber. In beiden Treffen waren die Hambur.ger siegreich, die nun in die nächste Runde einziehen. Der F n s s b a 11 kämpf der beiden Vereine, war sehr einseitig, das Endresultat von 9:2 (5:1) für Hamburg war absolut verdient. Man musste allerdings die Feststellung machen, dass allein acht Leute von den Düsseldorfern vorher schon im Handballspiel mitgewirkt hatten — eine Tatsache, die vom sportlichen Standpunkt ans untragbar ist. Da besonders die Hintermannschaft der Gäste grosse Unsicherheiten zeigte, besetzten die Hamburger ständig das gegnerische Tor und konnten so einen glatten Sieg landen. Das IT a n d b a 11 spiel endete mit einem 5:3- C3:2-^ Siesr der Gastgeber, die sich allerdings erst nach der Pause richtig durchsetzen konnten. * Als Generalprobe für die Zwischenrunde zur .,Sehiid"'-MeisTerscbaTt am nächsten Sonntag gegen Bochum trug Schild Hamburg einen Kampf gegen die Elf von Makkabi Altona aus. Das Ergebnis von 3:0 (1 :0) für Schild Hamburg zeigt, dass die Hamburger in Form sind und für die Boohumer einen schwer zu schlagenden Gegner abgehen werden. H. Fdier. FassbaK: Makkabi Rosteck—Hagibor Berlin 1 : 6 (1 : 3). Xeisses Fussballer schlissen Breslau In Breslau veranstaltete die Sportgruppe Breslau ein Fussbali-Turnier zwischen ihren "beiden ersten Mannschaften und den der Spnrtgruppe Neisse. Eine grosse Überraschung brachte ' das Treffen der 1. .»faniischaften. indem es den eifrigen und mit grossem Einsatz kämpfenden Gästen, deren Torwart l-eberragendes hustete, pelane, die lustlos spielende formlose Elf der Breslmw klar 4:1 d: n> zu schlagen. Die „Zweite" der Breslauer konnte bedeutend besser gefallen. Sie schlug die Sportgruppe -\eisse .->: 0 und erzielte gegen die eigene 1. Mannschau ein 2 : ^Unentschieden. Dnl. Ergebnisse aus Leipzig „ FussbaJl: Schild Leipzig komb.—Schild"'Chemnitz 6 : 3; öchilrl L-Pmzig Jnsrond—ScMid Chemnitz Jurari 1 -4 Handball: Schild Leipzig Mädchen-Schild Chemnitz ikaachen 4 : o. g_n Schild Herne Tischtennis-Meister Schild Dortmund, der gefährlichste Gegner der Hemer, wurde im Rückspiel unerwartet hoch mit l J-t, f?sräilagen. Damit ist Schild Herne neben bchild iil-Gladbach der 2. Bewerber um die Landesverbands-.vrannschaftsmeistcrschaft im Tischtennis _ R. B. Bei den ungarischen Florettoeistersehaffen der Damen vermochte sich die Olympiasieeerin Ilona E1 e k - S c h a c h e r e r nicht durchzusetzen. Sie wurde nur Sechste, während ihre . Schwester Margit auf den zweiten Platz kam. Der englische TTeltergewichtsboxer Jack Kid Berg setzte seine Erfolgsserie in Amerika fort. In New-York schlug er kürzlich Pay Napolitana über acht Runden klar nach Punkten.