Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 15 (14.4.1938)
- Date
- 1938-04-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 15*1. Beiblatt C.YZeitunq W.Äpri11938 * SeRel Entwurf eines Judengesetzes für Ungarn Seit dem S. April geht das ungarische Judentum einer einschneidenden Umgestaltung entgegen. Jener Ausschuss für die Ausarbeitung von Vorschlägen zur Neuregelung der Judenfrage, von dessen Bildung unter Vorsitz des früheren Staatssekretärs im Unterrichtsministerium Dr. Georg Nagy de Tasnad wir bereits berichteten, hat rasche Arbeit geleistet. Der Entwurf dieser Kommission, den der Justizminister Mikecz im Namen der Regierung dem Parlament am vergangenen Freitag vorgelegt hat, trägt den Titel .,üeber die wirkungsvollere Sicherstellung des Gleichgewichts im sozialen und wirtschaftlichen Leben" und ist von dem ffi flax Müller * Uhren. Juwelen. Goldu.S ____ 60Jahren B6f!fn C Uhren. Juwelen. Gold-u.Silberwaren Münzstraße 13 Abgeordneten E. Makkai ausgearbeitet worden. Sein Inhalt wurde von der Regierungspartei des Ministerpräsidenten Dar an vi und von der Regierung selbst gebilligt, so dass man mit seiner Annahme reebnen muss, wenn er nach den Osterferien im Parlament behandelt werden wird. Die Zustimmung der Abgeordneten soll in die Form eines Ermächtigungsgesetzes gekleidet werden, das der Regierung die Vollmachten zur Ausarbeitung der Einzelheiten erteilt. Bisher sind nur die Grundzüge des Gesetzes bekanntgegeben worden, so dass zahlreiche Fragen noch der Klärung bedürfen. Die Grandzüge Prinzipiell wird bestimmt, dass auf allen Gebieten des öffentlichen, des wirtschaftlichen und des geistigen Lebens das Verhältnis von Juden zu Nichtjuden wie 20 : SO gestaltet werden soll. Vom Staatsdienst sollen Juden völlig ausgeschaltet werden. Als Jude gilt, wer bis zum 1. August 1919 der jüdischen Religions- Brief marken - Fritz Lewin Berlin W 35, Lütiowstrosse 91 A. gemeinschaft angehört hat. Ausgenommen sind in vollem Umfange die Frontkämpfer und diejenigen Personen, die vor dem Stichtag des Jahres 1919 zu einer anderen Konfession übergetreten sind und, dieser seitdem ununterbrochen angehören. Eine Nachprüfung der Staatsbürgerschaften für die nach 1914 "Eingebürgerten ist vorgesehen. Auf dem Gebiet der Presse und des Theaters sollen diese Bestimmungen bis zum 31. Dezember 1939, auf anderen Gebieten im Verlaufe von fünf Jahren und in Ausnahmefällen innerhalb von zehn Jahren durchgeführt werden. Zuerst, sollen eine Presse- und eine Theaterkammer unter Berücksichtigung dieses'numerus clausus gebildet werden, denen in einem späteren Zeitpunkt Kammern für Anwälte, Aerzte und Ingenieure folgen sollen. Zeitungen und Zeitschriften konfessionellen Charakters fallen nicht unter die Prozentnorm; ob das Gleiche auch für rein jüdische Theater gelten würde, ist im Augenblick noch nicht zu übersehen. Alle wirtschaftlichen Unternehmen des Landes müssen innerhalb von fünf Jahren das gesetzliche Verhältnis zwischen jüdischen und nicht jüdischen Angestellten (einschliesslich der leitenden Personen) herstellen und haben dafür Sorge zu tragen, dass auch SO Prozent aller Einnahmen Nichtjuden zufliessen. Wenn diese Anordnungen übertreten oder nicht rechtzeitig eingeleitet werden, sollen auf Kosten der säumigen Unternehmer staatliche Kommissare mit ihrer Durchführung betraut werden. Bis zur Erreichung der Verhältniszahl dürfen bei Neueinstellungen und Neuzulassungen nur 5 Prozent Juden berücksichtigt werden. Soweit der Entwurf. — Am gleichen Tage wurde im Amtsblatt des Ackerbauministeriums eine Ergänzung und eine Abänderung der Veterinärverordnung des Jahres 1928 veröffentlicht. Ein neuer § 2 bestimmt, dass Grosstiere nur nach vorausgegangener Betäubung geschlachtet werden dürfen; der alte § 4, der für religiöse Zwecke Ausnahmen gestattete, wurde gestrichen. Das bedeutet praktisch ein Schächtverbot für Ungarn. Wenn man diese Gesetze überblickt, deren Tragweite sich noch gar nicht abschätzen lässt, *o wird man zunächst feststellen müssen, dass Ungarn den Versuch eines gewissermassen konstruktiven Umbaus des ungarischen Judentums vornimmt. Die Gesetzesvorschläge erscheinen in einem Augenblick, in welchem sich das ungarische Judentum anschickt, den 70. Jahrestag seiner Emanzipation zu begehen. Man kann in ihnen den Ausdruck einer Gesinnung sehen, die auf die geschichtlich bedingte, besondere wirtschaftliche Struktur und die historische Entwicklung des ungarischen Judentums Rücksicht nehmen will. Es bleibt zu hoffen, dass diese auf lange Sicht geplante und staatlich geleitete Regelung von allen beteiligten Stellen mit Verständnis aufgenommen und durchgeführt wird, so dass aus der nunmehr notwendig gewordenen und seit langem auch von jüdischer Seite als heilsam erkannten beruflieben Umgruppierung kein Abstieg, sondern eine Konsolidierung der aus den verschiedensten Gründen gefährdeten jüdischen Gemeinschaft erwächst. Jüdische Geschichte in Ungarn In dieser Stunde erscheint es angebracht, einen Blick auf die Geschichte des ungarischen Judentums zu werfen, und auf die Persönlichkeiten, welche aus seiner Mitte hervorgingen. Früher als im benachbarten Oesterreich, mit dessen Geschick das Land innerlich weniger verknüpft ist, als man gemeinhin glaubt, lassen sich historische Dokumente für das Vorhandensein von Juden im Becken zwischen Donau und Theiss nachweisen. Schon zur Rom er zeit waren Juden in Pannonien und Dacien ansässig. Im Jahre 8S6 richtete der Bulgarenkönig Bogor an den amtierenden Papst Nikolaus I. die Frage, wie er sich gegen Untertanen verhalten solle, die am Sabbat nicht arbeiteten und Fleisch nur von gewissen, nach bestimmter Art geschlachteten Tieren, ässen. Als um die Wende des 9. Jahrhunderts die heutigen Herre'h Ungarns, die Magyaren, vom Lande Besitz ergriffen, kamen mit ihnen auch die Chasaren, jenes nichtsemitische Volk, das um 740 zum Judentum übergetreten war. Ihre Spuren sind noch heute an zahlreichen Stellen nachzuweisen. Wieweit schon in jener Frühzeit durch sie der Boden für jene in späteren Jahrhunderlen vollzogene weitgehende Angleichung der dort lebenden Juden an das Magyarentum geebnet wurde, wie weit die Mittlerrolle, die die Bewohner dieser Brücke zwischen dem Orient und Okzident dank ihres geographischen Sitzes spielten, hieran die Schuld trägt, wird sich heute nur noch schwer entscheiden lassen. Die Geschichte der folgenden Jahrhunderte, die Zeit des Mittelalters, ähnelt im wesentlichen jener der übrigen europäischen Judengemeinden. Mit der zunehmenden Macht der Kirche wuchsen die judenfeindlichen Bestrebungen. Religiöse Gründe, Beschuldigungen der Hostienscbändung bedingen zeitweise Vertreibungen, auch Pogrome, so vor allem in Press- Bruno Solms * Co.. Steffin SS™ Fabrik feiner Herren - Konfektion stoffex Herren - Ha ß-Schneiderei feiner Genre. Reiches Lager an engl. n. deutschen Stoffen. Adolf Gabriel. Charl.. Siebuhrstr. 61. Tel : 31 46 02 bürg, der damals grössten Gemeinde, die in der Geschichte des ungarischen Judentums später noch eine so grosse Rolle spielen sollte. Als Kammerknechte und Münzpächter waren sie Objekte der Politik und wurden in gleicher Weise von der Regierung, dem Adel, dem Klerus und den Bürgern für ihre Zwecke benutzt. Bis zum 13. Jahrhundert fand man Juden als Grund- und Weinbergbesitzer, im Wein- und Tuchhandel. Nachdem man sie im Jahre 1360 von Grund und Boden verdrängt hatte, wandten sie sich notgedrungen dem Handel und Geldverleih zu. Einen völligen Umschwung brachte das 16. Jahrhundert mit dem Einfall der Türken. Nach der Niederlage der Ungarn bei Mohacs (1526) wurden sie, da man ihnen die Schuld am Zusammenbruch zuschob, abermals aus den Städten vertrieben. Sie flüchteten unter die türkische Herrschaft, sowreit sie nicht bei den Gutsherrn Zuflucht fanden. Damals wurde die Grundlage zur Ofener Gemeinde gelegt. Nach der Besiegung des Halbmonds durch Leopold I. folgte abermals eine Austreibung, diesmal aus der Hauptstadt. Die Juden gingen nach Pressburg, Oedenburg und Gran, viele unterstellten sich dem Schutz des Grafen Esterhazy im heutigen Burgenland, wo damals u. a. die Gemeinde Eisenstädt entstand. Unter der Herrschaft Maria Theresias wurde ihnen die Toleranzsteuer in Höhe von 20 000 Gulden auferlegt, die später bis zu 160 000 Gulden anstieg. Unter Josef II. gewannen die liberalen Ideen an Boden. Die Tore der Städte, mit Ausnahme der sogenannten „Bergstädte" (im Bergwerksrevier des Landes) öffneten sieh den Juden. Es begann eine neue Entwicklung, es begann der Kampf um die Emanzipation. Sie fiel in Ungarn mit dem nationalen Erwachen zusammen, mit dem Vordringen des Magyarentums, mit dem Versuch der eigenen Staatsgründung. Kein Wunder, dass sich die Hoffnungen der von der zentralistisehen Wiener Regierung bedrückten Juden mit denen der Ungarn verbanden. Während der Wahlen zur Ständeversammlung des Jahres 1830 wurden in den Wahlversammlungen der Komitate liberale Gedankengänge propagiert. Die Ständetafel richtete an die Magnatentafel das Ersuchen, den Juden die Bürgerrechte zu gewähren. Unter den Magnaten setzte sich besonders der spätere Kultusminister E ö t v ö s, den man mit Abbe Gregoire, mit Dohm und Wergeland, verglichen hat, für diese Ideen ein. Schlieslich wurde nach Wien ein Gesuch gerichtet, Toleranzsteuer, Beschränkung der Freizügigkeit und Einengung der Gewerbefreiheit der Juden aufzuheben. Die Ablehnung von Wien erfolgte prompt. Auch Ludwig K o s s u t h, dessen Biographie vor kurzem Otto Zarek sehrieb, setzte sich für die Emanzipation ein, wrenn auch mit gewissen Vorbehalten. 1846 fällt gegen eine Abfindungssumme von 1.2 Millionen Gulden die Toleranzsteuer: dies war ein Geschenk aus Wien. Aber 1848 bescbliesst der Reichstag zu Pressburg am 14. März unter Kossuths Führung den Juden das aktive und passive Wahlrecht zu verleihen, das war die weit grössere Gabe der Magyaren. Dass aber auch starke Gegenkräfte am Werk waren, beweist der blutige Pogrom in Pressburg vom 19. und 20. März. Unter dem Druck der Strasse wurden die EntSchliessungen widerrufen. Es folgte der Ausschluss aus der Nationalgarde. Als aber aus dem Spiel Ernst wurde, als österreichische Truppen unter Windischgrätz und Haynau anrückten, reihte man die Juden, die sich begeistert zu den Waffen meldeten, in die Reihen der Kämpfer ein. Die Freiheitsbewegung strebte ihrem Höhepunkt zu und die 500 000 Juden des Landes schienen ein willkommener Bundesgenosse. 20 000 Juden standen in der Honvedarmee unter insgesamt 180 000. Nach der Kapitulation wurde den Juden eine Kontribution von 2,3 Millionen Gulden auferlegt, die man später auf 1 Millionermässigte. Sie waren im Jahre 1855 abgezahlt. Ein Jahr später überwies sie Franz Josef I. einem besonderen Fonds, aus desen Mitteln ein ungarisches Rabbinerseminar, eine Schule für jüdische Lehrer, Unterstützungen für jüdische Volksschulen, sowie Stipendien für blinde und taubstumme jüdische Kinder gezahlt wurden. Damais entstand der Centrai-Verein der ungarischen Israeliten, welcher den Kampf um die Emanzipation bis zu seinem endlichen Erfolg im Jahre-1867 weiterführte. Noch weit mehr als in Oesterreich war das ungarische Judentum durch diese seine Geschichte den Gedanken der Assimilation und der Taufe ergeben. Der staatlich gewünschten Magyarisierung in Schrift und Sprache setzten sie wenig Widerstand entgegen. Beschleunigt wurde diese Entwicklung durch den Ritualmordprozess in Tisza-Eszlar (1882/83), der den Judenhass noch einmal aufflammen liess und für Ungarn eine ähnliche Bedeutung erlangte, wie die Dreyfus-Affäre für Frankreich. In dieser Atmosphäre entwickelten sich Persönlichkeiten wie Moritz Bloch (Ballagi), jener Sprachforscher, der mit einer Bibelübersetzung begann und als evangelischer Theologe Berühmtheit erlangte, wie J. W. V a s z o n y, der als erster Jude zum Justizminister ernannt wurde und eine der Stützen der konservativen Kräfte des Landes war. Nur wenige Menschen von Bedeutung stemmten sich gegen diesen Prozess. Und so wirken Gestalten wie Theodor H e rzl und Max ALLIGATOR das s i n d g u t ,e L e d e. r UNSERE VERKAUFSGESCHÄFTE. Berlin, Tauentzienstraße 16 Hamburg1. Jungfernstieg 43 Köln a. Eh, Hohestraße 115 Essen, Limbeckstraße 10 Essen .AdoIf-Hitler-StrsS ©58 Bochum, Kortnmstraße 87 Fxankf arta. M..Bofimarkti5 Zentrale. (Merlbach a. M. Wnppertal-Elberield. Herzogstraße 36 Nordau (beide aus Budapest) mehr als Aussenseiter denn als Repräsentanten des damaligen ungarischen Judentums. Auch die inneren Kämpfe, die das religiöse Leben zerrissen — die Budapester Gemeinde wuchs zur zweitgrössten -Gemeinde Europas nach Warschau heran —mögen* für ihren Teil zur Entfremdung vom Judentum beigetragen haben. Schon in dem kurz nach den Emanzipation auf Veranlassung des Kultus«* ministers Eötvös einberufenen Kongress zur; Renten - Altersversorgung u. and. Vsrsicherunoen Victor Sand, Berlin C. 2, Neue Promenade 4. Tel. 426035. Regelung der Gemeinde- und Schulangelegenheiten war es zu heftigen Kämpfen zwischen der fortschrittlichen Mehrheit und der orthodoxen Minderheit gekommen. Am 5. Februar. 1869 vollzog sich die- Sezession der 48 Ortho doxen, während die Mehrheit von 220 Abgeord* neten als Rumpfausschuss weitertagte. Ihre Beschlüsse wurden vom Kultusminister anerkannt, vom Kongress jedoch wegen des Einspruchs de« orthodoxen Opposition nicht bestätigt. 1871 or» nÜDrCUDfOnrrflinn feste Rente bis Lebensende, garant HllbloiCloUiyUliy durch erste Vers.-Ges. Auskünfte: Philipp Ucke, Berlin-Wilm., BrandenburgisstiB Str. 22. Ruf 927443 ganisierte sich die Orthodoxie. So kommt es, dass sich noch heute drei Gruppen Jüdischer, Gemeinden im Lande gegenüberstehen. Die Neologen, die Trennungsorthodoxie und die s<*> genannten Status-quo-Gemeinden, welche vofi den Kämpfen unberührt blieben. Bei der letalen Zählung gehörten von insgesamt etwa 440 000 Juden 300000 den Kongressgemeinden, 125 000 den Trennungsgemeinden und 15-000 den Status-quo-Gemeinden an, sie beschäftigtet in etwa 200 Gemeinden 50 Rabbiner und ISO Lehrer. Von wichtigen Institutionen seien das FESTA Strumpfe / Strickwaren Wäsche / Handschuhe Schbg., Grmiewaldstr.96 a. Bayer. Platz. TeL: 7188 IS Rabbinerseminar, das Gymnasium, das Kranke»; haus, das Museum sowie der besonders würdige Helden tempel in Budapest erwähnt. Die letzte Phase der jüdischen Geschichte Ungarns beginnt mit dem Jahre 1914. Auf den Schlachtfeldern blieben von etwa80000 Front* kämpfern 10 000. Der Vertrag von Trianoji brachte auch zahlreiche jüdische Gemeinden in Siebenbürgen, in Pressburg, im Burgenland (insgesamt fast % Million jüdischer Menschen) unter neue Herrscher. Während der Rätezeit des Jahres 1919 standen sich Juden im Bürgerkrieg gegenüber. 44 Juden liess Bela Khun als Gegenrevolutionäre hinrichten. Nur langsam konnte sich das Judentum von den Rückschlägen nach der Beseitigung des bolschewistischen Regimes erholen. Die nach der Niederschlagung der Revolte erlassenen Massnahmen fanden ihren äusseren Ausdruck in der Einführung des Numerus clausus, der zwanzig Jahre später an jenem schwarzen Freitag der vorigen Woche in ungeahntem Masse ausgedehnt wurde. Menschen und Berufe Der heute in Deutschland heranwachsenden jüdischen Generation ist von dieser wechselvollen und eigengeprägten, von blutigen Ereignissen im allgemeinen freien Geschichte ihrer Glaubensbrüder an Donau und Theiss nicht allzuviel bekannt. Auch hier sind es Namen, die mehr durch ihre Leistung als durch ihr Judesein zu uns sprechen. Neben den bereits erwähnten Herzl und Nordau, Bloch und Vaszony, kennen sie die Namen der Schriftsteller Joseph K i s s, Eugen H e 11 a i, Ludwig B i r o, Ludwig Hat van y und Franz M o 1 n ä r, dessen DAS HAUS fr Stoffe, Wäsche Kleidung, Teppiche Gardinen, Möbel Seit 1815 im frntrum Berlins EKIIN CZ ä SPANDAUER STRASSE KÖNIGSTRASSE