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Central-Verein-Zeitung · 1938-04-07 · 14 (7.4.1938) · page 3

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
14 (7.4.1938)
Date
1938-04-07
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr.U» T Beiblatt OrÜBifaHj r.Äprill938 * 5eifc§3 Das Echo des Roosevelt-Vorschlags Staatssekretär Cordell Huil teilte mit, dass er sich zu dem am 25. März veröffentlichten Plan einer internationalen Konferenz zur Erleichterung der Einwanderung von Flüchtlingen in dem Augenblick weiter äussern werde, in welchemdie Antworten aller befragten Staaten eingegangen seien. Zustimmende Aeusserungen liegen bisher aus folgenden Ländern vor: Belgien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Dominika, Frankreich, Haiti. Holland, Mesiko, Nikaragua, Panama, Peru, Salvador, Schweden, Uruguay und Venezuela. Eine Ablehnung ist, wie wir bereits in der vorigen Nummer mitteilten, bisher nur von Italien erfolgt Graf Ciano erklärte dem Vertreter der Vereinigten Staaten in Rom, Mr. Philipps, er danke für die Anfrage, die italienische Regierung sei jedoch gemäss dem Charakter der inneren und äusseren Politik verpflichtet, die Einladung abzulehnen. Im einzelnen liegen zu dem Konferenzplan und dem Einwanderungsproblem als solchem noch folgende Nachrichten vor: Südamerika / Von unserem K. 3. R.-Sonderberichterstatter Buenos Aires, Anfang April In den lateinamerikanischen Ländern hat die von der Regierung der Vereinigten Staaten von Nordamerika ausgegangene Anregung. lebhafte Beachtung gefunden. Die Presse hält mit JüdSseöes Fachs ~oschäft Sper Röntgen- und Eiefctro-Medicin Bedarf für den Arzt Auswanderer-Baraiung, Anu. Varkau.' Röntgren-Ing-, Kurt Marcuse Berlin N. 4. Chausseestrasse 5 Telefon 42 60 68. Kommentaren zwar noch zurück, veröffentlicht aber alle auf die Aktion bezüglichen Nachrichten in ziemlich grosser Aufmachung, zumal sich alle südamerikanischen Regierungen unter den Adressaten der Note des Weissen Hauses befinden und man sich im klaren darüber ist, dass der Beitrag Südamerikas zu der von Washington vorgeschlagenen Aktion, wenn sie erfolgreich sein soll, ein sehr erheblicher sein müsste. Man verweist in diesem Zusammenhang auf eine von der nordamerikanischen Nachrichtenagentur United Press veröffentlichte, vielleicht amtlich inspirierte üebersicht der von den südamerikanischen Ländern verhängten Einwanderungsbeschränkungen, in der auch die in massgebenden Kreisen Nordamerikas herrschende drücklich, dass für die Haltung des Landes die gesetzlichen Einwanderungsbestimnnuigen massgebend bleiben würden, die zur Zeit in Kraft seien oder in Zukunft zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung erlassen werden würden. Die kubanische Regierung hat sich eine Stellungnahme zu dem nordamerikanischen Vorschlag vorbehalten und ist noch mit der Prüfung der Sache befasst. Unterrichtete Kreise in Panama lassen verlauten, dass eine positive Antwort der Regierung bevorstehe. Chile hat in einer Note Washington sein grundsätzliches Einverständnis mitgeteilt, ebenso hat Uruguay in zustimmendem Sinne geantwortet Auch Argentinien hat durch den Mund seines interimistischen Außenministers erklärt, das3 es die Anregung der Vereinigten Staaten für begrüssenswert halte und dass es in Uebereinstimmung mit der grossen Tradition seiner Staatsmänner den nordamerikanischen Wünschen zustimme. Argentinien fasse die Note der amerikanischen Regierung so auf, dass durch die Wirksamkeit des einzusetzenden Komitees den in Frage kommenden Einwanderern die Erfüllung der Formalitäten erleichtert werden solle, die von den geltenden Gesetzen und Bestimmungen vorgeschrieben seien. An eine Aenderung der bestehenden Gesetzgebung und der eingegangenen internationalen Verpflichtungen sei wohl nicht gedacht, wenn die Note zum Ausdruck bringe, dass von keinem Lande erwartet werden würde, dass es über die geltenden Bestimmungen hinaus eine grössere Anzahl von Einwanderern zulasse. Die Stellungnahme der südamerikanischen Regierungen und der Presse lassen erkennen, dass die Initiative des Weissen Hauses auf diesem Kontinent auf fruchtbaren Boden gefallen ist. ALLIGATOR^ d a* skd'g«re'I e'eTe r W a r e n - - -\" s f* ' - UNSERE VERKAüFSGESCHÄFTE. Berlin. TsaentzienstraSe 16 j Essen.Adolf-Hitler-Si?s£*28 Hamberg. Jnngfernstieg 43 ] Bochnss, KortamstraBe Gr? Köln a. Rh., Hobestraße 115 Frankfnrta.H?So8marktlS Essea Limbeckstraße 10 f Zentrale, Offenbach s. St Wuppertal-Elberfeld. Kerzo£Str&3e S8 Amsterdams Bürgermeister Dr. De Ylüght erschienen war. Ueber diese materiellen Sorgen vergtssi man die seelischen Nöte der Einwanderer nicht Dies Tendenz zur Einordnung macht sich immer stärker bemerkbar. Das von der bekannten ,.Contactkommission" veranstaltete Purimldnderieet bewies, wie mit dieses Problem für die Jugend be>- reits gelöst ist. Die religiösen Spannungen HERREN-KLEIDUNG* fertig und noch Mo«« j Qualität«-! Holland / Bericht unseres ^-Korrespondenten Amsterdam. Ä Hai üöfier i Uhren, Jawelsn, Goldu.Sil . SiÄS Berlin C SR,Jawelsn, Gold-u.Silberwaren Mün«treBe13 Ansicht wiedergegeben wird, dass der südliche Teil des Kontinents mit seinen weiten unbesiedelten Flächen das ideale Ziel der Auswanderung aus Deutschland darstelle. Einige südamerikanische Regierungen haben inzwischen ihre Stellungnahme zu dem Vorschlage der Vereinigten Staaten bereits bekanntgegeben. Der Aussenminisier Brasiliens, Osvaldo Aranha, hat in einem Interview erklärt, die brasilianische Regierung sei bereit, mit Nordamerika in der wirksamsten Weise zusammenzuarbeiten, um das angeschnittene Problem zu lösen. Präsident Getulio V a r g a s habe in diesem Sinne die Regierung in Washington bereits informiert und die Beteiligung Brasiliens an dem geplanten Komitee in Aussicht gestellt Auch Peru hat die Einladung angenommen, doch betont man in Lima aus- ApriL Das holländische Judentum, das die schweren Sorgen der Juden in der Welt mit grösster Anteilnahme verfolgt und nach Kräften zur Linderung der Not beiträgt, sieht sich in den letzten Wochen vor kaum lösbare Aufgaben gestellt. So gross der Wille zur Hilfe ist, so schwer erscheint es unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Möglichkeiten des kleinen Landes, noch eine grössere Zahl von Juden aufzunehmen. Die in der vorigen Nummer der C.-V.-Zeitung veröffentlichten neuen Einreisebestimfmmgen kommen praktisch einer Schliessung der Grenze gleich. Andererseits hat die Regierung durch die sofortige Annahme von Roosevelts Vorschlag bekundet, dass sie bereit ist. au allen Fragen praktisch und intensiv mitzuarbeiten, die zu einer Lösung des Wanderungsproblems führen könnten. Holland hat schon eine Zahl von Einwanderern aufgenommen, die in keinem Verhältnis zur Grösse des Landes steht Es musste daher schon seit längerer Zeit betonen, dass sein Territorium nur noch als Durchgangsland in Frage kommen Asphaitierurigen "VSS^SiShRP Pf * aste rosigen. 35ärgiersfetjre, — Telephon: 92A765 könne. Dieser Standpunkt wurde von dem holländischen Vertreter auch in Genf verfochten, als er sich für die Annahme der Arbeitskonvention, die den Stautus der Flüchtlinge regelt, einsetzte und betonte, dass die Zustimmung "Hollands von dem Zustandekommen einer Gesamtregelung abhängig gemacht werden müsse. Es ist daher zu hoffen, dass diese aktive Politik dazu beitragen wird, die Erschwernisse der Einwanderungsbestimmungen aufzuwiegen. Unabhängig hiervon werden die jüdischen Stellen in der Erfüllung der sich mehrenden Aufgaben nicht erlahmen. Ihre Tätigkeit — und das erleichtert ihr Wrerk — findet in den Pressediskussionen, weiche jetzt die Spalten der Zeitungen füllen, allgemeine Anerkennung. Man kann annehmen, dass die Bemühungen der jüdischen Stellen um eine zeitweilige Aufenthaltsgenehmigung Verständnis finden werden. Am 31. März fand auf Anordnung des Amsterdamer Oberrabbiners ein allgemeiner Fasttag mit besonderen Gottesdiensten statt Neben den Sammlungen des Hilfskomitees findet zur Zeit eine besondere Aktion für den jüdischen Nationaifonds statt. Auf einer Versammlung, die von 1500 Personen besucht war. sprach als Hauptredner M. M Ussiscbkin. Einleitend schilderte Stadtrat Bö e km an die Notlage der jüdischen Welt und die Notwendigkeit der Stützung Palästinas. Aber auch das holländische Judentum selbst wird für seine eigenen Institutionen immer wieder mit Erfolg zu finanziellen Opfern aufgerufen. Das grosse philanthropische Werke fürten „Joodscbe Invalide" sammelt zur Zeit die Mittel für die Vollendung seines neuen Gebäudes. Von den notwendigen 250 000 Gulden ist nahezu die Hälfte bereits aufgebracht, und man weiss, dass auch der Rest in Kürze gespendet sein wird. Welche hohe Anerkennung gerade dieses Werk auch in der Oeffentlichkeit findet, zeigte ein Gesellschaftsabend im Amstel-HoteL zu dem auch ROSENTHALER platz; zwischen den eingewanderten und den eragesessenen Juden sind zwar nicht beseitigt, haben sich aber wesentlich gemildert. Die Probleme werden in einer ruhigen und sachlichen Atmosphäre diskutiert. Die Bejahung des Judentums und die Mitgliedschaft in der bestehenden Gemeinde wird als primäre Pflicht anerkannt hinter der alle anderen Fragen als weniger bedeutungsvoll zurückzutreten haben. Wenn auf diesem Weg der Eingliederung fortgefahren wird, so darf man erwarten, dass sich dieses Verstehen zum Segen der gesamten holländischen Judenheit auswirken wird. Australien Beim Konsulat in Wien gingen über ööÜÖ Anträge auf Erteilung eines Visums nach Australien ein.7 Die Regierung liess mitteilen, dass sie» bei allem Verständnis für die Lage der Petenten, keinen grösseren Eimvanderungsstrom ins Land lassen könne. Die Zulassung jüdischer Einwanderer, erklärte. Premierminister Josef Lyon, kann nur als ein Teil des gesamten Eimwanderungsplanes betrachtet werden, zu dessen Grundsätzen unverändert die Bevorzugung von Imigranten britischer Herkunft zähle. England Im Unterhaus teilt der Innenminister Sir Samuel H oa r e auf eine Anfrage schriftlich mit, dass is der Woche vom 13. bis zum 20. März 442 Personen mit österreichischen Pässen in England gelandet seien, von denen 61 die Einreise verweigert wurde. Der Minister empfing in diesen Tasen in Gegenwart des parlamentarischen Unterstaaissekretars des Home Office. Geoifrey L1 o y d, eine Abordnung des Board of Deputies of British Jews, der Major J. L. Nathan, Otto Schiff. Dr. Israel Feldmann. Dr. H. S. Schildkraut, Ä. G. Brodman und I. Landau angehörten. Die Delegation schilderte icßßar^^9^p4bmdm. yCjufgeielcfmjztyon. Jj2o}6rSch. Fortsetzung. Zeichnungen von Horst Morste. „Von der Seite kenne ich den Lederstrumpf gar nicht", entschuldigte sich Frau G., „es ist schon ehs paar Jahre her, seit mein Bruder Indianer spielte." „So lesen Sie doch jetzt einmal das Buch, das Sie Ihren Kicdern vorenthalten wollen/' Mit diesen Worten reichte ihr usser Arzt eic mit hebräischen Lettern erfülltes Manuskript, den Anfang seiner Uebersetzung des „Pfadfinders", und Frau G., die Vorzugsschülerin aller hebräischen Kurse, und seit gestern die Lehrerin unseres Arztes, übersetzte fliessend zurück: „Es ist keinem Auge fremd, in wreich enger Verbindung das Erhabene mit dem Uoermesslichen steht Die tiefsten, die umfassendstes und vielleicht die reinsten Gedanken erfüllen die Phantasie des Dichters, wenn er in die Weiten eines unbegrenzten Raumes schaut Selten erblickt man zum erstenmal die endlose Fläche des Meeres mit Gleichgültigkeit, und selbst in der Dunkelheit der Nacht findet die Seele eine Beziehung zu der Grösse, die unzertrennlich von Bildern zu sein scheint die die Sinne nicht in Rahmen zu fassen vermögen. Mit solchen Gefühlen der Bewunderung und Ehrfurcht, den Sprösslingen des Erhabenen, blickten die verschiedenen Personen, mit denen die Handlung dieser Erzählung beginnt, auf die vor ihren Augen liegende Szene. Die Gesellschaft bestand aus zwei Männern und zwei Weibern, die, um eine freiere Aussicht auf ihre Umgebung zu gewinnen, einen Haufen Bäume m ersteigen versuchten, die der Sturm umgestürzt hatte. Man nennt solche Stellen in jenen Gegenden Windgassen, und da nur an solchen das Tageslicht in die dunklen, dunstigen Wäldergründe zu dringen vermag, so bilden sie eine Art von Oasen io der feierlichen Dunkelheit der jungfräulichen Wälder Amerika«..* Wissen Sie, Herr Doktor, hebräisch ist das ja ganz etwas anderes. Nein, wirklich, es ist schön., richtig schön/* „Also sind Sie bekehrt*?" ».Wissen Sie, ich bin nur neugierig, wie Sis das Wort Skalp übersetzen -werden?" „Ganz einfach r gar nicht Es muss auch beim Uebersetzen nicht jedem originalen Kop? der Skalp heruntergerissen werden.*' Qe^hhrpßt^nßcB ^dwJßS^poi^M£. Es war wieder einer unserer langen Abende, die uns übrigens je länger je lieber und desto kürzer wurden, und wir sprachen wie immer von Büchern, von den seltsamen Toten, die sie einst geschrieben hatten, und von diesem und jenem, was sie uns bedeuten könnten oder sollten, wir sprachen mit heiterem Emst und in der gehobenen Nüchternheit, die einer leidlichen Unterhaltung würdig ist als plötzlich in einer Sekunde des Schweigens eine fremde, schroffe Stimme zwei Fragen tat, knapp und scharf hintereinander, und wir erschrocken aufhorchten. „Was hat er gesagt?" fragte der Rechtsanwalt darauf und unsere verblüfften Ohren vermerkten, dass die plötzliche fremde Stimme also eine männliche war. „Wer?" flüsterte der Arzt. Wir begannen, uns zu fassen, wir sahen uns in unserem kleinen Kreise um und fielen von neuem in einen Zustand des Erstaunens und Entsetzens, denn wir sahen keinen, dem die Stimme gehört haben könnte. „Einen Augenblick, ich habe genau verstanden, was er gesagt hat", sagte leise Frau G. und schioss die Augen, um die beiden schroffen Fragen der fremden Stimme zu rekonstruieren: „Leser, wie gefall ich dir? Leser, w-ie gefällst du mir? -~ Ja, so faiess es.'* „Es spukt!" bemühte sich der Arzt zu lachen. „Soviel ich mich erinnere", erklärte ganz ruhig der Rabbiner, „sind diese beiden Fragen ein Gedicht, ein altes Zitat, aber ich weiss nicht mehr von wem.** „Ich halte es durchaus nicht für unangebracht und für unehrenhaft, wenn.es bei Gesprächen wie den unsrigen Zitate spukt*'* Der Rechtsanwalt machte eine schüchterne Pause, atmete sich dreimal tief Mut ein und fuhr fort: „Wir wollen auch gar nicht nachforschen und das Phänomen totreden, ob es überhaupt Zitate spuken kann und darf. Wrir wollen lieber einmal zuhören, ob der Spuk unter uns, den wir nicht sehen, aber alle so gut hören können, uns nicht noch mehr sagen kann und will, denn wenn man's recht bedenkt, so -war der Anfang mit der ebenso knappen wie eleganten Verbeugung und de? nicht minder knappen wie eleganten Ohrfeige für uns Leser doch recht verheißungsvoll. Horchen wir also still zu."' Wir sassen eine Weile in völligem Schweigen, aber keine fremde Stimme versuchte, «ich bemerkbar zu machen. Der erste, der das nicht aushalten konnte, war Frau G., die vorschlug: „Vielleicht sollte man die Lampe auslöschen?" „Ich glaube nicht", antwortete der Rechtsanwalt aun mit heiterer Ueberlegenheit ,.es ist nicht anzunehmen, dass ein Spuk, der sich mit so hellem, klarem Verstände an den Leser wendet, ein Okkultist sein kann. Zudem sieht man ihn auch im Lichte nicht, kann ihn aber nur schweigend hören." Und kaum hatte der Rechtsanwalt seinen Safe beendet, als der Spuk zu sprechen anfing: „Sie haben mich verstanden, vielleicht "weil das Zitat nicht von mir war. Sie verstehen was ja immer am besten, wenn wir nichts Eigenes produzieren. Ich wende mich an Sie als Leser, obwohl Sie vielleicht niemals'meine Leser waren, aber Sie sind ja Juden, ein altes Lesevolk, dazu durch die Gunst Ihrer Verhältnisse eingehende Leser auch der neueren Literatur, besonders von Büchern, die keine Tantieme mehr kosten. Und. Sie sprechen so nobel und moralisch von des Büchern und den Verfassern, dass ich, halten Sie mich nun für einen Verfasser oder für mein Buch, nicht umhin kann, Ihnen ebenso moralisch tob Publikum zu sprechen. Ich will Ihnen eine Geschichte von mir erzählen, ein bisschen altmodisch, wie ich zu erzählen pflegte, denn ich' bin lange toi: . Ein feingekleideter Herr, goldbekettei wzii zufrieden, wandelte längs erneg der Kanal'© von Amsterdam. Er war in der Stadt „Geschäfte** halber. Gleich sollen Sie sehen, was für welcher. — Es wandelte ihm eine Dame mit ihrem Kinde vorauf. Ich weiss nicht, durch welchen Zufall: das Kind fiel ins Wasser. Die Mutter stiess eines

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