Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 13 (31.3.1938)
- Date
- 1938-03-31
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 C-V.-Zelfung Nr. 13 * 3lvMarz1938 geboren. Es war, als wenn der Herr der Schöpfimg ihnen noch einmal die weissen und die schwarzen Lose-'des Lebens in die Hand gegeben und gesagt hätte: „Nun wählet!" Sie waren Herren ihres eigenen Schicksals. Und sie nutzten ihre welthistorische Chance. Mit unerhörter Zähigkeit überwanden sie die Schwierigkeiten, die sich ihnen entgegenstellten: die Ueberfälle der Indianer, die Schikanen einer kurzsichtigen Regierung des englischen Mutterlandes, die Kleingläubigkeit der Eröffnung: Freitag, den 1. April 1938 Privaf-Ägsond ISSjenefiscil 4 Inhaber: Ernst Herscfithal Marburger Straße© Ecke Augsburger Straße Telefon: 24 87 51 3 Min. von der Tauenfzienstr. Tageszeitungen / Gedecke: RM 0.80, 1.—, 1.20 europäischen Geldgeber und die Verzagtheit bei Rückschlägen in den eigenen Reihen. Dieser unbezwingliche Pioniergeist verwandelte fast über Nacht eine Wildnis in blühende Kolonien und legte damit den Grundstein zu der mächtigsten Nation der Welt, die heute 130 Millionen Staatsbürger unter ihrem Sternenbanner vereinigt. Keine. Gemeinschaft — am wenigsten eine junge Kolonie — kann bestehen, wenn jeder tun und lassen kann, was ihm beliebt. Die Führer der Pilgerväter wussten das genau so gut wie die heutigen Staatslenker. Damm schrieben sie als erstes eine Art Verfassung, in der alle Unterzeichner Gehorsam gelobten den „gerechten und billigen Gesetzen und Verordnungen, als welche zu Nutz und Frommen der Kolonie höchst tauglich anzusehen seien". — Das war die Geburtsstunde des Amerika- Mythus, dessen Zauberkraft drei Jahrhunderte wechselvoller Geschichte überstrahlt hat: Individualism, Democracy, Opportunity "(Individualismus, Demokratie, Chancen). Thomas Jefferson hatte in der berühmten „Bill of Rights", dem zweiten Teil der amerikanischen Verfassung, nur in juristische Ä Max Möller i Uhren, Jawelen. Gold-u.S 60 Jahren Silberwaren MünzsfrcBe13 Form gegossen, was die Amerikaner seit Generationen als ihre unveräusserlichen Rechte angesehen hatten. Von George Washington über Andrew Jackson, Abraham Lincoln bis zu Franklin Rooseveit haben sich alle führenden Staatsmanner und grossen Amerikaner einmütig diesen Idealen verschrieben. Und die Verkörperung der Ideale im Leben der besten Söhne der Nation hat den Mythus in die beste Form der politischen Tradition übergeleitet. Individualism (Individualismus): Er musste seinen Platz haben im Herzen der Männer, die unter Einsatz ihres Lebens dieses Land aufbauten. Wem es in einer Siedlungsgemeinschaft nicht passte, " der schnürte sein Bündel und zog weiter. Der riesige Erdteil war ja so überreich an Möglichkeiten. Und später, als die Industrien des Nordens und Ostens längst gegründet Foto, Roüeiflex, Contax, GeSegenheitskäufe Wolff u. Leonhardt (gegr. 1906) Berlin-Wilmersdorf, Berliner Str. 129, Telef. 86 29 44 waren, gab es für die Arbeiter und kleinen kaufmännischen Existenzen in Krisenzeiten stets die Möglichkeit, sich auf die Bahn zu setzen und im Westen auf eigenem Grund und Boden die Familie zu ernähren. Nie hat ein Staat seine Naturreichtümer grosszügiger unter seine Bürger verteilt, als Amerika in den beiden vergangenen Jahrhunderten. Land war praktisch für jedermann frei. Im Jahre 1862-erliess der Kongress ein „Freies Heimstättengesetz" (Free Homestead Act), das besonders nach dem .amerikanischen Bürgerkriege (1865) die Erschliessung des Landes in einem ungeahnten Tempo ermöglichte. Milliardenbeträge in Dollars wurden von öffentlichen Fonds für den Bau der Eisenbahnen und gemeinnütziger Anlagen ausgeworfen. Neunzehn Millionen amerikanische Morgen (acres) waren im Jahre 1880 durch die Erleichterung des Heimstättengesetzes unter Kultur genommen. Das Grenzland im goldenen Westen übte auf die Massen . des "Ostens genau die gleiche magische Anziehungskraft aus, 'wie Amerika auf die Millionenheere der schlechtbezahlten Arbeiter Europas, die dann später die Plätze in den östlichen Industriestaaten Amerikas ausfüllten. Aber als die Grenze gegen Ende des vorigen Jahrhunderts erreicht und das Land im wesentlichen unter Kultur genommen war, gab es diesen Ausweg nicht mehr. Democracy (Demokratie): Die ame-- rikanische Staatsführung hatte sich vom ersten Tage an in der hohen Kunst zu üben, den ausgeprägten Individualismus der Pioniere mtt dem Staatsinteresse harmonisch zu vereinen. Für diese bedeutsame politische Aufgabe gab es kaum einen geschichtlichen Vorgang. Die Bewohner der neuen Welt wurden nicht wie die Europäer in eine bestimmte Staatsform als „Untertan" hineingeboren. Das Land selbst hatte keine staatsgeschichtliche Tradition. Von den in Europa üblichen Regierungssystemen wollte man nichts wissen. Also musste etwas Neues geschaffen werden. Den Vätern der amerikanischen Verfassung muss man nachrühmen, dass sie ihrer Aufgabe in bewunderungswürdigem Masse gerecht geworden sind. Die politischen Grundfragen, ob der Staat für die Menschen oder die Menschen für den Staat da sind, ob das Volk sich durch seine frei gewählten Vertreter selbst regieren oder aber von einer kleinen politischen Elite geführt wer- Asphaliierungen ™Vur^^r«i* Pflasterungen, Bürgersteige, — Telephon: 924765 den solle, waren Gegenstand der leidenschaftlichsten Verfassungskämpfe. Der berühmteste Vertreter der letzteren Auffassung war Alexander Hamilton. Der leidenschaftlichste Verfechter der siegreichen ersten Richtung war Thomas Jefferson. Heute beginnt man in Amerika einzusehen, dass die Auffassungen der beiden grossen Staatsmänner keine unversöhnlichen Gegensätze, sondern die beiden Pole der Demokratie bilden. Die Freiheitssphäre des einzelnen und die Machtsphäre des Staates müssen einander polar zugeordnet sein, wenn das Staatswesen zum Wohle der Gesamtheit wirken soll. „Individuelle Freiheit und individuelles Glück bedeuten nichts, wenn sie nicht in dem Sinne verstanden werden, dass des einen Mannes Brot nicht des anderen Mannes Tod sein darf", drückte es ein prominenter amerikanischer Politiker aus. Die Väter der amerikanischen Verfassung hatten nicht nur die Staatsphilosophien gründlich studiert, sie kannten vor allem die menschliche Natur. Darum ist die amerikanische Verfassung mehr als das politische Lebensgesetz einer grossen Nation. Sie Ist ein eminent menschliches Dokument. Daraus erklärt sich wahrscheinlich die Buchstabengläubigkeit der Amerikaner an ihr« Verfassung, wie sie sonst nirgends anzutreffen ist. .^Freiheiten", die man in den europäischen Demokratien sicher, nicht mit den Grundrechten in Zusammenhang bringen würde, gemessen hier verfassungsrechtlichen Schutz, der von den Gerichten energisch durchgesetzt wird. Mr. Jones und Mr. Smith finden nicht nur stets den Kadi, der sie gegen „verfassungswidrige" Regierungs- und Verwaltungsakte der hohen Obrigkeit in Schutz nimmt, sie erhalten auch mächtige Rückendeckung durch die amerikanische Oeffentlichkeit. So wurde ein wichtiger Teil der Rooseveltschen Reformgesetzgebung von einem Geflügelhändler im Wege der Klage vor dem „Supreme Court", dem höchsten amerikanischen Gericht, zu Fall gebracht. Das betreffende Bundesstaatsgesetz hatte durch bestimmte Vorschriften in den innerstaatlichen Handel — d. i. den Handel innerhalb eines der 48 Bundesstaaten der Union — eingegriffen, während es von Verfassung wegen nur den zwischenstaatlichen Handel — d. i. der Handel zwischen den einzelnen Bundesstaaten oder mit dem Ausland — hätte regeln dürfen. Der Supreme Court, der das Recht der Ueberprüfung der Verfassungsmöglichkeit jedes Gesetzes hat, erklärte das vorliegende Gesetz für verfassungswidrig und setzte es damit ausser Kraft. So uninteressiert der Durchschnittsamerikaner gewöhnlich an politischen Tagesfragen ist, so hellhörig wird er, wrenn es sich um Verfassungsfragen handelt. Dann verwandelt sich der geduldige Zeitungsleser, Radiohörer und Steuerzahler plötzlich in einen aktiven Bürger, der sich sehr vernehmlich zum Wort meldet. Selbst Rooseveit, der sich einer ungemeinen Popularität erfreut,"hat bei einigen seiner Gesetzgebungsversuche die Wogen der Volksstimmung in einer derartigen Heftigkeit an das „Weisse Haus" branden sehen, dass er es in solchen Fällen vorzog, das Steuer herumzureissen. Es war etwas von dem Geist der Volksversammlung der Antike — dem Urbild der modernen Demokratien — zu spüren, wie er heutzutage nur denkbar ist bei einem Volke, dem die demokratischen Ideale in Fleisch und Blut übergegangen sind. Hätte der alte Montesqieu Gelegenheit gehabt, sich, wie der Verfasser dieses Berichtes, während der fraglichen Zeit in New-York aufzuhalten, so würde er sich bestimmt darüber gefreut haben, wie hier sein „Geist der Gesetze" praktisch vorgeführt wurde. Der Mythus der Demokratie lebt bei solchen Gelegenheiten auf und tötet nicht selten aus irrationalen Gründen einen Reformvorschlag bereits im Keim ab, wenn er eine Verfassungsänderung oder -ergänzung enthält. Wie, die alte ehrwürdige Verfassung soll geändert werden? Hundertfünfzig Jahre hat sie unser politisches Schicksal sinnvoll bestimmt, und jetzt wollen wir mit Experimenten be- . ginnen! So raunt es durch den Blätterwald und tönt es aus jedem Radio. Aber so bewunderungswürdig der Niederschlag staatsmännischen Genies in der amerika" nischen Verfassung ist, so unterliegt doch auch sie als Menschenwerk dem unerbittlichen Richtstuhl der Zeit. . Opportunity (Chancen): Democracy is equality of opportunity (Demokratie heisst Gleichheit der Chancen). Das ist nicht nur die hier übliche Erklärung der Demokratie, es ist die in allen Köpfen lebendige Vorstellung. Musste nicht jeder Amerikaner daran glauben, wenn er tagtäglich sah, wie Menschen über Nacht Karriere machten? Waren die riesigen Fabriken, die reichen Minen und raffiniert durchorganisierten Handelsunternehmen nicht von Leuten aufgebaut werden, die genau so klein angefangen hatten wie er? Zweifellos, es lag ausschliesslich bei ihm, ob er es zu etwas bringen würde oder nicht. Dieser Glaube trug ihn durch die Beschwernisse seines augenblicklichen kümmerlichen Daseins hindurch und verlieh ihm die freie, aufrechte Haltung, die hier auch für den letzten Arbeiter, Schuhputzer oder •Zeitungsjungen charakteristisch ist. Als vor einiger Zeit in New-York der Streik Briefmarken-.- Frlti Lewin' Berlin W 35, Lützöwsf rosse 91 A. der Liftboys ausbrach, meinte ein gerade ins Land gekommener Einwanderer, dass das' psychologisch nur zu gut zu verstehen sei, wo die boys tagaus, tagein die übermässig elegant gekleideten Herrschaften der vornehmen Appartements hinauf- und herunterfahren müssten, während sie selbst nicht wüssten, wevon sie ihr nächstes Paar Schuhe bezahlen sollten. Das ist nur halb richtig gesehen. Auf keinen Fall war das die tiefere Ursache des Lohnstreiks. Die Liftboys träumen sämtlich davon, selbst einmal „grosse Herren" zu werden, die . sich dann von anderen Liftboys hinauffahren lassen, welchen dann ihrerseits das Vorrecht eingeräumt wird, zwischen Erd- und Dachgeschoss von sozialem Aufstieg zu träumen und gegebenenfalls wegen höherer Löhne zu streiken. Die Linien zwischen den einzelnen Gesellschaftsschichten gehen mehr ineinander über als in den meisten Ländern Europas. Es weht noch der frische Wind eines Koloniallandes im Pionierstadium. Berufswechsel ist hier die Regel, nicht wie in Europa die Ausnahme. Mrs. Eleanor Rooseveit, die Gattin des amtierenden Präsidenten, die selbst verschiedene praktische Sozialberufe ausgeübt hat bedauerte kürzlich in einem Zeitungsartikel, dass die Schulausbildung noch längst nicht vielseitig genug sei, um den jungen Leuten das rasche Hinüberwechseln von einem zum anderen Beruf zu ermöglichen. Vor kurzem machte ich die Bekanntschaft eines Amerikaners, der in ein Warenhaus als kleiner Verkäufer ging, nachdem er mehrere Jahre Gouverneur auf den Philippineninseln gewesen war und andere hohe Regierungsstellen innegehabt hatte. Ein Studienkollege von mir hatte eine aussichtsreiche Stelle als Privatsekretär beim Staatssekretär des Inneren. Eines Tages setzte er sich in den Kopf, Theater- kritiker zu werden, gab kurzentschlossen seinen Posten auf und kehrte auf die Studienbank zurück. Der frühere Präsident Herbert Hoover arbeitete wTährend seiner Studienzeit als Kellner, wurde dann Bergbauingenieur, wechselte von dort ins Handelsministerium über, um schliesslich in das „Weisse Haus" in Washington einzuziehen. Dieses Ineinanderübergreifen der verschiedenen Berufs- und Gesellsehaftsschichten ist einer der Gründe, warum die amerikanische Arbeiterschaft in einem verhältnismässig geringen Umfange organim Altmann & Qerson ÄS ^Berlin-Wetssensee, Lothringeiistr. 23. 56 31 54. siert ist. Wie in Napoleons Armee jeder Rekrut den Marschallstab im Tornister trug, so trägt hier jeder Zeitungsjunge gewissermassen das Bankbuch von Hearst oder Rockefeller in der Tasche. Gewissermassen. Denn inzwischen hat sich im amerikanischen Wirtschaftsleben einiges geändert, das diese Milchmädchenrechnung nicht mehr aufgehen lässt. Opportunity, aber zehn Millionen Arbeitslose; reichstes Land der Welt, aber Millionen Wohlfahrtsempfänger; unvorstellbare Riesen- und Prachtbauten, aber ebenso grosse Slums und Elendsquartiere, landwirtschaftliche Ueberproduktion, aber verarmte Farmer; kurz: Armut mitten im Ueberfluss. — Amerika hat nämlich in der Zwischenzeit eine Wirtschaftsrevolution durchgemacht, gegen die die Industrierevolution Englands und Europas im 18. Jahrhundert eine harmlose Angelegenheit war. Die neuen Erfindungen auf allen Gebieten, die Elektrifizierung der Industrie, die Ermöglichung der Standardisierung durch hochmotorige Maschinen haben das Wirtschaftsbild Amerikas von Grund auf verändert. Nach der Jahrhundertwende wurde in einem bis dahin unbekannten Ausmass der Mensch durch die Maschine ersetzt. Während in den Jahren 1901 bis 1930 die Bevölkerung vou 76 Millionen auf 123 Millionen anschwoll, wuchs die Zahl der Fabrikarbeiter nur um rund dreieinhalb Millionen auf insgesamt achteinhalb Millionen. Die in diesem Zeitraum in den Dienst der Industrie angespannte maschinelle Pferdekraft dagegen stieg um das Vierfache an, und der Wert der Gesamtproduktion nahm um das Fünffache zu, so dass er sich auf insgesamt 70 Milliarden Dollars belief. Diese Strukturwandlung der Wirtschaft verkleinert die Skala der Opportunity erheblich. Die Maschine hat in beschleunigtem Tempo die Industrie„grenzen" erschlossen. Die Chancen der Gründerzeit, in der ein unternehmender Kopf spielend leicht neue Wirtschaftsräume erobern konnte, sind vorüber. Der Amerikaner hat sich heute in einen, festgefügten Wirtschaftsapparat einzugliedern und muss froh sein, wenn er langsam, ganz langsam seinen Weg nach oben nehmen kann. Für die Masse der kleinen Arbeiter und Angestellten, die seit Jahren in ihrem ewig gleichen ,,job" auf der Stelle treten, hat der Mythus der Opportunity bedenklich an Wirkung eingebüsst; von dem Heer der Arbeitslosen ganz zu schweigen. Keiner hat das klarer erkannt als der Realpolitiker Rooseveit, der in seiner Kandidatschaftsrede im Jahre 1932 offen bekannte: „Die Gleichheit der Chancen, wie wir sie gekannt haben, besteht nicht mehr." Er rückt dem Mythus der Opportunity selbst mutig zu Leibe, indem er das Volk zu einer Umwertung der Werte erziehen will. In seinen Reden und Schriften hält er dem Amerikaner den Spiegel vor, der ihm zeigt, wie sinnlos die Anbetung des goldenen Kalbes, die Jagd nach dem materiellen Erfolg ist. Mit seinen ehrlichen Bekenntnissen und der in seinem Regierungsprogramm enthaltenen Kampfansage gegen den überspannten Individualismus entzaubert Rooseveit den Amerika-Mythus in seiner traditionellen Gestalt. (Weitere Aufsätze folgen.) Chefredakteur: Dr. Alfred Hirse h b e r g (verreist); stellvertretender Chefredakteur und verantwortlich für den gesamten Inhalt: l)r. Margarete Edelheim. Verantwortlich für den Sport: Dr. Ernst G Löw'enthal: verantwortlich für die Aufnahme von Bildern: Dr. Margarete Edelheim. sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anreisen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen- Friedrich Nathan. Berlin. DA. IV. Vj '37 095 PI. 6. Verlag: Jüdischer Centrai-Verein e. V., Berlin W 15, Emser Strasse 42. Druck der Buchu. 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