Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 12 (24.3.1938)
- Date
- 1938-03-24
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 20 C.-V.-Zeitung Nr.12 * 24. März 1938 Gottesdienst$.in Berlin ■...... * Abkürzungen ■»................' ■ ALTER RITUS: Grunewald G.? Heidereutergasse H., Kaiserstr. K., Köpenick Kp., Müncfaener Str. M., Pestalozzistr. — Pe.. Rykestr. R-, Thielsch-Ufer Tu. NEUER RITUS: Fasanenstr. Fa., Friedenstempel Fr., Levetzowstr. Le., Lindenstr. Li., Lützowstr. Lü., Oranienburger Str. 0., Oranienburg Cr.. Prinzregentenstr. Pr., Schmargendorf Sm. REFORM: Johannisstr. Jh., Joachimsthaier Str. .7. FALKENBERG - Synagogen: Kaiserstr. - Ka., Kaiserdamm Kd., Prenzlauer Promenade Pz., Scfcönhauser Allee Sö., Triftstrasse T. 26.: 9 und 18.30 (Lehrvortrag Alexander): (wochentags 7 und 1S.4Ö). — Schönhauser Allee 98 (Tiferes Isroel), 25.: 1S.30; 26.: 9. — Schulstrasse 7. 25.: 13.30 (Adler;: 26.: 9.30 (Adler"!. - Stierstras.se 21. 25.: 18.30; 26.: 9 Winter; und 1S.25. — Wühelminenhofstrasse 1, 25.: 19.15. Ire Jüdischen Religionsverein für die nördlichen Vororte spricht in der Svnagoge Hermsdorf (Albrechtstrassw I0"i am 26. März, 20.30 Uhr, Dr. Hans Friedenthal. jüdische Schule.'in Iserlohn aufgelöst und Leopold Hartmann als Lehrer nach .Herne versetzt. Seinen Posten als Kultusbeamter und Religionslehrer in Iserlohn behielt er aber bei. Voranzeigen Freitag, 25. März Sonnabend, 26. März Sonntag (St), 27. März Ansprache Ansprache nagoge Beginn bzw. Predigt Beginn bzw. Predigt Fa. 18 Rras?h 10 Fr. G 1S.30 18.30 Hl van der Zv! Wulff H 18.30 9 Freier J 18.30 Ballin — Jh. — 10.30 ■ St.1 Rose-.ithal K 18.30 9 Singennar.u Ka. 111.30 Rautcnlerg 10 Kd. in.i r, Goetz — Kp. 18.30 9.45 Le. 19 Lewkowiiz 10 Li. 18.30 Salomonski ti Lu. 18 N ussbaum 10 31 18.30 9 O 18 Graf 10 Or. 18.30 9.15 Pe. 18.30 9 Berkov» ilz Pr. 19.15 Gallin er 10 Pz. T.I.3U Zimei — Ii 18.30 9 Wey! Sin. 19 10 Band mann Sö. 19.15 Loewcnthai 10 Swarsensky T 19.30 Kein pn er — Tu. 18.30 Jakobowitz Dr. Paul Schottländer Im Alter von 68 Jahren ist am IS. März auf seinem Gute Wessig bei Breslau Dr. pbil. Paul Schottländer gestorben. Er hatte nach Abechluss des naturwissenschaftlichen Studiums in Breslau am Institut Ferdinand Cohns prpmoviert Nach dem Tode seines Vaters, des Ritterguts- und Fideikommissbesitzers Julius Schottländer, übernahm er 1911 die Verwaltung des Familietibesitzes. Daneben nahm er am wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Leben regen Anteil. Vor allem wandte er sein Interesse den Problemen der Zoologie zu und war nicht nur fördernd, sondern auch beratend an der Arbeit mehrerer Institute beteiligt. Mit gleicher Anteilnahme wirkte er im jüdischen Leben. Lange Jahre gehörte er dem Vorstand der Synagogengemeinde Breslau an. In der Israelitischen K ran k en verpfl egungs- und Beer d i giui gsgesel lschaft Breslau war er fast drei Jahrzehnte Mitglied des Vorstandes, darunter mehrere Jahre als stellvertretender Vorsitzender. Einer grossen Reihe von Organisationen, vor allem dem Hilfsverein der Juden in Deutschland und dem Jüdischen Schwesternheim in Breslau stand er tätig und fördernd zur Seite. Scfaw. Berlin: 29. März. 20 Uhr: Jugendpflegedezemat der Jüdischen Gemeinde Berlin und Refchsausschuss der jüdischen Jugendverbände. Vortragsabend .^Jüdischer Humor'*. Mitwirkende: Max Koninski (Rezitation), Alexrinder Morl'li (Gesang). Erna Fenchel (Begleitung). Kulturbundsaa!, Kommandantenstr. 5S/59. 30. März. 20V< Uhr: Synagogenverein Moabit und Hansabpzirk. Lessingstr." 19. Geineindeabencf. Einleitende Worte Rabbiner Dr. Cohn. Rabbiner Dr. Alexander Aitmann Die Geschichtsauffassung im Judentum-'. Rechtsanwalt Philipp Kozower „Unsere Gemeinschaft zwischen Sorge und Hoffnung". .Liturgische Gesänge Kanior Fuchs "und Kantor Apfel. Frankfurt a. M.: 28. Marz. 207: 1'hr: Gesellschaft für jüdische Volksbildung E. V. Dr. Willy Cohn (Breslau) „Die jüdische Geschichte, eine stolze Erinnerung und eine Verpflichtung für die Zukunft. Westendsynagoge. '27. MÄRZ HÄUSSÄMMLUNG Hauswirtsehaftliche Ausbildung In Lehnitz. Im April beginnt ein neuer Lehrgang. Die Ausbildung vermittelt die banswirtscbaftliche Grundlage für alle sozialen, nflcgerisrften und pädagogischen Berufe. Die praktische Ausbildung ist eingeordnet in den Betrieb des Erholungsheims. Diese A'erbindung ermöglicht es, auf die Erlernung der feinen Küche, auf Anrichten. Servieren. Organisation der Arbeit, besonderen Wert zu legen. Die Ivinderhcimabtciliing des Heims bietet Gelegenheit zur Anleitung in der Betreuung und Beschäftigung von Kindern. Das Leben in schöner, gesunder Umgebung trägt zur körperlichen Kräftigung bei. Im Sommer und Winter wird Gvmnastik und Sport getrieben. Anfragen beantwortet: Erholungsheim Lebnitz. Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes, Lebnitz fBerlin-Nordbahn'), Viktoriastrasse 19 (Telefon: Oranienburg H04o). WEITERE VEREINS - SYNAGOGEN: Alfsrechtstrasse 10 (Hernisdorf). 25.: 18.30 (Leiirvortrag Klein': -26.: 10. — Berliner Strasse 91 Hohenschönhausen'. 25. : 20. — Frankfurter Allee 58, 25.: 18.30: 26.: 9 (Rosenthal): (wochentags 7 und 19.30: sonntags S\ — Kleine Auguststrasse 10. 25.: 18.30: 26.: 9 (wor-hentags i und 7.451. — Lothringensfrasse 22. 25.: 18 (Mever): 26.: 10 Olever). — Markgral'-Albrecht- Strasse 11/12, 25.: 18.30 : 28.: 9 (Amolskü und 17.45 (Neuhaus). — Mühlenstrasse 77. 25.: 18.45 (OhrensteirO: 26. : 9. — Passauer Strast^e 17, 25.: 18.15: 26.: 9 (wochentags 7 und 18.15). — Prinzenallee 87, 25.: 18.30: Aus den Familien Frau Elise Sabatzky geb. Gronau (Köslin). Vorsitzende des Israelitischen Frauenvereins, feierte am 16. März ihren 75. Geburtstag. — M. Schmoll •Leipzig beging am 23. März seinen 70. Geburtstag. — Frau Berta Jonas (früher Limburg, jetzt Haifa: feiert am 27. März ihren 70. Geburtstag. — Frau Therese Jacob geb. Steckel (früher Koschmin. ieizt Raudten, Bez. Liegnitz' wird am 29. März 80 Jahre alt, — Max Behrendt (Pr. Eyba) vollendet am 1. April sein 75. Lebensjahr. — Dr. Alfred S t e i n b e r g und Fraa Helene geb. Wallerstein (Münster i. W.) feiern am 30. März ihre silberne Hochzeit. Am 1. April feiert Leopold II a r t m a n n sein 25jähriges Dienstjubiläum als Kantor der jüdischen Gemeinde Iserlohn, in der er auch lange Jahre Lehrer war. Den Weltkrieg ma.rute er ununterbrochen, zuletzt als Offizier, mit. Vor fünf Jahren wurde cie Die jüdische Ulinferhilfe Am Ende der Wintorzeit weist die Jüdische Winterhilfe norhmals darauf hin, dass die Bewältigung ihrer grossen Aufgaben nur in der bestimmten Erwartung möglich war. dass ein jeder das in den Richtlinien des Herrn Reichsbeauftragten für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1937/38 vorgesehene Pflichtopfer zur Linderung der Not bringt. Sie bittet daher nochmals eindringlichst, alle bisher noch nicht gezahlten monatlbhen Winterhilfsbenräge umgehend auf das Postscheckkonto ..Berlin 93446" der Jüdischen Winterhilfe zu übersenden. Die letzte Haussannnlung der Jüdischen Winterhilfe am 27. März steht im Zeichen der Vorbereitungen für das kommende Pessashfest. Es gilt, den Beireuten der Jüdischen Winterhilfe oin fr-dies Possachfest im altjüdischen Sinne zu bereiten. Die Verteilung JUS DeKHKQQ'KDKH D e ft jüdischen wmreKHim D £ K. JÜDISCHEN CfM£INO€ ZU B f K. L 1 ,V 0ii doppeiU fin Uhmcil von Mazzot und österlichen Lebensmitteln, deren Ausgabe durch die Wohlfabrtsbezirke erfolgt, sowie die Abhaltung von Sederabenden für Alleinstehende erfordern grosse Mittel, die von der Jüdischen Winterhilfe Berlin bereitgestellt werden müssen. Diese zu beschaffen, ist nur möglich, wenn alle es als Ehrenpflicht betrachten, der Jüdischen Winterhilfe eine Sonder spende anlässlieh der letzten Haussammlung zukommen zu lassen. Als Dank für diese Sonderspende erhält jeder Spender, der mindestens 50 Rpf. mehr als sonst gibt, eine Haggada mit Widmung der Jüdischen Winterhilfe frei ins Haus geliefert. Darum gebe jeder bei der letzten Haussammlung eine Sonderspende zu Pessach und erwerbe die Eaggada der Jüdischen Winterhilfe. Nach Beendigung der Jüdischen Winterhilfe 1937/38 wird für die Kriegsopferbetreuung ira Reichsbund jüdischer Frontsoldaten im Landesverband Südwestdeutschland am 3. April eine Eaussanimlung zugunsten aller jüdischen Kriegsopfer durchgeführt. Vorstand und Gemeindevertretung der Israelitischen Gemeinde und der Vorstand der Israelitischen Religionsgesellschaft Frankfurt a. Main, werden ihre Mitglieder auffordern, die Sammlung zu u nterstützen. J118S1I1 /."^•n^spfcsSl '^^^g^M^KX^K^^^^^X ilSBlS^^SSS % Kur fürjüdische Arbeitgeber «od Arbeitnehmer j ANGEBOTE Zum 1. Mai oder später suche ich eine tüchtige Jüd. HfgioilefElSii Angebote von Damen oder Herren, die in lebhaften Geschäften tätig waren, unter Beifügung von Bild. Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Gehaltsansprücbe erbeten R. Lenneöerg, Attendorn LW. Seriöser (bei Grossisten u. Detaillist.) gut eingeführter iüd. Vertreter für die Bezirke: Ostpreussen. TFestpreussen. >"ord-. Mittel- und Süd- «ieutscliland. Frankfurter Bezirk und Gross-Berlin gegen Provision gesucht. Ausführliche Offerte unter Angabe von Referenzen an Julius Steinberger Stahlwarenfabrik und Export Sei.« Ohligs. Für meine übernehmende Privatpension in Bad-Neuenahr suche zum 15. April d. 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