Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 10 (10.3.1938)
- Date
- 1938-03-10
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 10 * 10. März 1938 C-V.-Zeltung Seite 7 New-Yorker Tagebuch IV Von Friedrich S. Brodnitz in beiden Ländern aus 6 Arrobas, die aber in Bolivien 69 kg und in'Peru 75 ks ausmachen. Diese aiten Masse sind aber, wie schon im ersten Artikel sesagt, in Südamerika zumindest im offiziellen Verkehr durch das metrische System ersetzt worden- Es erscheint aber trotzdem nicht ausgeschlossen, dass sie dem Einwanderer noch hin und wieder besesnen. * Besonders vielseitig und daher auch besonders verwirrend sind in den Ländern, in denen das metrische System nicht zu Hause ist oder sich noch nicht voll durchgesetzt hat, die Bezeichnungen für die Körper -und Hohlmas s e. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass z. B. in den angelsächsischen Ländern die gleiche Benennung bei verschiedenen Waren andere Gewichte bzw. Masse bezeichnet, und weil ausserdem die Gewichte zwischen den englischen Ländern und USA in einzelnen Fällen etwas voneinander abweichen. Das gilt z. B. für die Begriffe Barrel, Bushel und Quarter. Sie sind aber für den täglichen Gebrauch nicht so sehr wichtig und interessieren mehr den Fachmann. Zur Orientierung sei erwähnt, dass Barrel in erster Linie ein Mineralöl- und Biermass, Bushel und Quarter vor allem Getreidemasse sind. Etwas mehr in das tägliche Leben reicht die Bezeichnung Gallon. Gallon ist ein Flüssigkeitsmass und enthält in Grossbritannien und den Dominions 4 Quarts (1 Quart gleich 1,135 Liter) oder 8 Pints (1 Pint gleich 0,567 Liter), entspricht also insgesamt 4,:54 Liter. In USA ist dagegen ein Gallon nur 3,7S Liter. In Südamerika gilt auch bei den Körper- und Hohlmassen das metrische System, so dass wir mit den gewohnten Bezeichnungen auskommen werden. Es bestehen selbstverständlich auch hier noch alte einheimische Masse, und zwar in so grosser Menge, dass es unmöglich ist sie hier im einzelnen aufzuführen, zumal sie im täglichen Leben kaum von grosser Bedeutung sein dürften. * Zum Schluss noch ein Wort über die Flächenmasse. Auch sie sind in den angelsächsischen Ländern andere als beim metrischen System, schliessen sich aber auch bei ihnen dicht an die in dem letzten Artikel behandelten Längenmasse ein. Wir geben nur einige Begriffe, da ihre Wichtigkeit für den einzelnen im allgemeinen weit hinfer den bisher behandelten Einheiten zurücksteht: Acre (4046,7 qm); Hide of land gleich 100 acres (40,467 ha); Mile of land gleich 640 acres (2,589 qkm); Square foot (929,01 qcm); Square inch (6,45 qcm); Square yard (0,836 qm). Auch in einigen Staaten Südamerikas bestehen neben den metrischen noch alte eigene Flächenmasse. Ihre Bedeutung ist aber gleichfalls nicht mehr sehr gross. Damit ist unser Ueberblick über die nichtmetrischen Mass- und Gewichtssysteme beendet. Wir versuchten einige der häufigsten Bezeichnungen zu erklären, ohne dass wir dabei absolut vollständig sein konnten. Wir glauben aber, dass schon die Kenntnis der erwähnten Benennungen dem Neueinwanderer manche Erleichterung bringen wird. Die in Palästina noch üblichen Bezeichnungen haben wir ausser Betracht gelassen, da die wichtigsten von ihnen aus dem "Gebrauch in Zeitungen und Briefen schon genügend bekannt sind. Hw. Der Gouverneur von Alaska, Troy, regt in einem Bericht an das amerikanische Innenministerium an, eine internationale Autostrasse durch Kanada zu bauen, um die Besiedlung des an Naturschätzen reichen Gebietes durch verstärkte Zuwanderung zu erleichtern. In London fand eine Konferenz des Hilfskomitees für die Juden in Polen und Osteuropa statt, die von zahlreichen Delegierten besucht war. Unter den eingelaufenen Begrüssungen befand sich auch solche des Erzbischofs von Canterbury, des Erzbischofs von York sowie von George Lansbury. Die Israelitische Kultusgemeinde München erwägt die Schaffung einer fünfklassigen Oberschule für Knaben und Mädchen, deren Lehrplan sich an den der allgemeinen anlehnen und besonders auf die Bedürfnisse der Auswanderung Rücksicht nehmen soll. Vormittag in der Public Library NEW YORK, im Januar 1938. I. Weihnachsferien sind eine schöne Zeit. Die Schule ist geschlossen, und man hat offiziell nichts zu tun. Man sollte zwar eigentlich zu Haus bleiben und arbeiten, denn das Examen steht vor der Tür. Aber man tut es nicht. Denn erstens ist man von Natur aus faul und zweitens gibt es so viel Interessantes in dieser Stadt zu sehen und zu lernen, dass man der Versuchung nicht widerstehen kann. Ausserdem, warum soll man nicht auch einmal die Vorteile dieses erzwungenen Studentendaseins geniessen, das man auf seine alten Tage plötzlich wieder führen muss? So geht man also zum Beispiel in die New- York Public Library, eine der grössten Büchersammlungen der Welt. Ueberraschend immer wieder nicht nur die vollendete Organisation, die einem im grossen Lesesaal in wehigen Minuten jedes benötigte Buch auf den Tisch legt; nicht nur die Durchbildung des Kataloges, der in Kartothekform einen eigenen grossen Saal einnimmt und in dem man beim Herumstöbern sogar die Namen manches Autors dieser Blätter findet. Ueberraschend am meisten die grosse Zahl von Menschen, die hier am Vormittag Zeit und Ruhe zu geistiger Arbeit haben. Nichts korrigiert rascher die ganz einseitige Vorstellung von New-York als Stadt ausschliesslich rasenden Erwerbsbetriebes, als der Anblick dieser vollen Säle. Ganz zu schweigen von den riesigen Leserzahlen der 51 -Zweigbibliotheken der Public Library, die mit der Zentrale im raschesten Lieferverkehr stehen, und der anderen Bibliotheken, deren Namen allein anderthalb enggedruckte Seiten im Strassenfübrer einnehmen. Ausser zum Entleihen von Büchern nach Haus braucht niemand irgend eine Karte oder Ausweis. Man geht hinein und liest. Auch die Säle für Zeitschriften und Zeitungen, in die wir uns jetzt begeben, sind immer überfüllt. Durch die Fenster sieht man die Kreuzung der 5th Avenue und der 42. Strasse, endlose Reihen von Fahrzeugen aller Art, dirigiert von einem grossen irischen Polizisten, Schuhputzer und Zeitungshändler am Strassenrande, die in dem quirlenden Strom von Fussgängern zu fischen versuchen, und ein paar! dreieckige Stücke knallblauen Winterhimmels zwischen den sich nach oben verjüngenden Pyramiden der Wolkenkratzer. Drinnen im Saal ist es, dank der ausgezeichneten Disziplin des amerikanischen Publikums, ganz still. Wenn man nur mehr Zeit hätte! Was gibt es hier nicht alles zu lesen, wie verschwenderisch ist die Fülle bester Zeitschriften. Greifen wir einmal aus der Lektüre dieser Stunden ein paar Beispiele heraus, die nicht nur berichtenswerte Ereignisse des öffentlichen Lebens hier behandeln, sondern die wegen der dabei genannten Personen gerade für den Leserkreis dieses Blattes interessant sind. Wenn uns dann noch Platz bleibt — bzw. der Redakteur ihn uns lässt — sei noch ein Buch genannt, das in einem anderen Zusammenhange erwähnenswert ist. II. Vor uns liegt die Januarnummer von „Fortune", die nicht nur eine der teuersten, sondern mit eine der besten Zeitschriften ist, die wir kennen. Uebergrosses Format, unübertrefflich in Papier, Druck und Illustration, hat sie ein besonders interessantes Prinzip der Zusammenstellung. Sie enthält keinerlei Belletristik, nur zusammenfassende Tatsachenberichte aus Wirtschaft, Kunst und Politik. Die Aufsätze, die ungezeichnet erscheinen, sind das Ergebnis der Zusammenarbeit von Fachmännern und Journalisten, wobei die stilistische Einheit der Darstellung immer gewahrt bleibt. Diese Nummer enthält unter anderem eine glänzend geschriebene Betrachtung über Entstehung, wirtschaftlichen Aufbau und künstlerische Bedeutung des musikalischen Ereignisses dieses Winters, der Konzerte des neuen. Toscanini-Orchesters. Seit dem ersten Weihnachtstage dirigiert Toscanini jeden Sonnabend Abend Konzerte, die ausschliesslich für die Radioübertragung veranstaltet werden. Im grossen Sendesaal des „R. C. A.-Building" (Radio Corporation of America) im Rockefeller-Gentersitzen nur geladene Gäste. Aber über die 142 Stationen des Netzes der National Broadcasting Company, über angeschlossene Sender in anderen Ländern des Kontinents und über Kurzwellen in Uebersee hören Millionen zu. Ein Publikum, wie es noch nie ein Orchesterdirigent gehabt hat. 25 Millionen Radioapparate gibt es. so schätzt man, in den Vereinigten Staaten, und eine Umfrage, die von „Fortune" veranstaltet wurde, hat gezeigt, wie erstaunlich gross die Zahl der Hörer ist, die ernst0 Musik hören, und wie bekannt der Name Toscaninis bis in die kleinsten Orte hinein ist. Das Zustandekommen dieser Konzerte ist zwei Männern zu danken. Samuel Chotzin o f f, einflussreicher Musikkritiker, Freund Toscaninis, durch Heirat mit Jascha Heifetz verwandt, hat den Gedanken gehabt, Toscanini, der vor zwei Jahren die Leitung der New-Yorker Philharmonischen Konzerte niederlegte, als Dirigen» eines eigens für ihn geschaffenen Radioornhesters wieder nach New-York zurückzubringen. Er gewann David S a r n o f f für seinen Plan, den Mann, dessen Aufstieg zu den ungewöhnlichen Karrieren selbst in diesem Lande gehört. •Von russisch-jüdischer Abkunft, mit neun Jahren nach Amerika ausgewandert, wird er zum ersten Male weltbekannt, als er beim Untergang der „Titanic" von der Funkapparatur einer New- Yorker Station aus entscheidende Hilfe bei der Rettungsaktion leistete. Von da ab ist sein Name mit der Entwicklung und der Ausdehnung der Radioindustrie in Amerika verknüpft. Präsident der Radio Corporation of America und Chairman der National Broadcasting Company sind heute die äusseren Titel für eine ganz erstaunliche gestaltende und verwaltende Leistung. Mit den Vollmachten Sarnoffs ausgestattet, fuhr Chotzinoff zu Toscanini und erlangte seine Unterschrift unter einen Vertrag für zehn Konzerte. Als Bedingung wurde gestellt, dass das neue Orchester allen künstlerischen Ansprüchen Toscaninis — und man weiss, wie hoch sie sind — genügen müsse. Was nun folgte', ist in der Geschichte des Orchesters einzigartig. In wenigen Monaten wurde, unter der entscheidenden Mitwirkung Chotzinoffs, ein grosses Orchester zusammengestellt, das erste Orchester der Welt, das ausschliesslich für Radio spielt und dafür den Ehrgeiz hat, neben den berühmtesten Orchestern der Welt zu bestehen. Was sonst die Arbeit vieler Jahre erfordert, Auswahl der Spieler und Zusammenschluß zu einem einheitlichen Klangkörper, wurde in kürzestem Zeitraum versucht, und das Ergebnis ist verblüffend. Die Streicher des Orchesters insbesondere, unter denen sich übrigens auch eine Anzahl jüdischer Künstler befindet, suchen an Schönheit des Klanges und Vollendung der Technik ihresgleichen. Was Toscanini jetzt in wenigen Wochen zustande gebracht bat, ist grossartig. Kaum je hat man Orchester am Radio so klingen hören, selbst die komplizierten Tonmassen moderner Werke klingen deutlich bis in die kleinsten Unterstimmen hinein. Diese Konzerte smd im Zusammenwirken von künstlerischer Grösse, Materialeinsatz. Planung und* moderner Sendelechnik ein Wunder unserer Zeit. Und das Schönste daran ist, dass es einem gratis ins Haus geliefert wird. III. Aus dem Zeitschriftensaal wandern wir hinüber zu den Zeitungen. Hier überwiegen die eiligen Leser, die auf ein paar Minuten von der Strasse hereingekommen sind. In Mantel und Hut sitzen sie~da, dichtgedrängt, und lesen Zeitunsen aus der ganzen Welt. Wir geraten an die^" wissenschaftliche Beilage der „New York Times", deren pfundschwere Sonntagsausgaben kaum zu erschöpfen sind. Ein langer Artikel berichtet über die vielleicht grösste praktische medizinische Tat des abgelaufenen Jahres in Amerika, den Feldzug gegen die Lungenentzündung. Die Darstellung beginnt mit der Schilderung der Sackgasse, in die die Medizin in der Behandlung dieser Krankheit zu Anfang des Jahrhunderts geraten war, und fährt fort: ..Der Mann, der dies Bild völlig änderte, war Dr. Fritz Neufeld." Seine grundlegenden Forschungen seit 1902 über die bakteriologische Vielgestaltigkeit der Lungenentzündungserreger und die Entdeckung besonderer Methoden zur diagnostischen Trennung der verschiedenen Bakterienarten, die das gleiche Krankheitsbild hervorrufen können, wircTeingehend geschildert. Auf seinen Untersuchungen hat die amerikanische Wissenschaft Methoden schneller Diagnose und wirksamer Serumbehandlung aufgebaut, die nun im grössten Massstabe praktisch angewendet werden. Mehr als 100 000 Menschenleben fielen bisher in den Vereinigten Staaten der Lungenentzündung jährlich zum Opfer. Der Herabdrückung.dieser erschreckenden Ziffer gilt der Kampf, der jetzt mit Einsatz grosser Mittel geführt wird. In zahlreichen Staaten sind Laboratorien einsterichtet worden, in denen gratis die „Testierung", die Feststellung der besonderen Bakterienart des einzelnen Falles, nach der von Neufeld angegebenen Methode vorgenommen wird. Besonders grosszügig ist New-York vorgegangen, das bereits fünf solcher Laboratorien eingerichtet hat und weitere Stationen hinzufügen will. Die zur Behandlung erforderlichen Heilsera werden gratis abgegeben, so dass die Behandlung jedes Falles sichergestellt ist, der aus irgendwelchen Gründen nicht ins Krankenhaus kommen kann, wo die gleichen Einrichtungen vorhanden sind. Es besteht kein Zweifel, dass hier eines der schönsten Ergebnisse der Zusammenarbeit wissenschaftlicher Laboratoriumsforschung und praktischer Heilkunde segensreichen Fortschritt bringen wird. IV. Zurück zum Zeitschriftensaal, wo unterdessen die Dezembernummer von „Harpers Magazin" freigeworden ist. Sie enthält einen Artikel über eine der interessantesten Persönlichkeiten der New-Yorker Verwaltung, Robert Moses. Wenige Menschen haben durch ihre Arbeit der äusseren Erscheinung dieser Stadt so sehr ihren Stempel aufgedrückt wie Robert Moses. Aus einer wohlhabenden Familie spanisch-jüdischer Herkunft stammend, durch Universität und Auslandsschulung vorgebildet, hat Moses seit fast zwei Jahrzehnten einem einzigen Gedanken zur Durchsetzung und Gestaltwerdung verholfen: dem Recht jedes Bürgers, auch des Nichtbesitzenden, auf Luft und Sonne, auf Gras unter den Füssen und auf Himmel über dem Kopfe. Als Chef des New York State Council of Parks und seit 1934 als Kommissar der Stadt New-York für Parks ist er diesem einen Gedanken mit fast MaUYOlS9 neuestes Werk: Die Geschichte Englands............ 8.80 Maiirois' beliebte ältere Werke: Eduard der VII. und seine Zeit ... 6.80 im Kreis der Famiiie............... 4.80 Wandlungen der Liebe............. 5.80 Engländer........................... 4.80 Instinkt für das Glück.............. 3.60 R. Katz sehrieb Besinnliches und Unterhaltendes; Einsames Leben..................... 4.00 Drei Gesichter Luzifers............. 4.70 Ernte.................................. 5.10 Heitere Tage m. braunen Menschen 4.70 Bummel durch die Welt............ 4.70 Funkelnder ferner Osten .......... 5.10 Zickzack durch Südamerika....... 5.00 m Woiff schreibt über gelöste u. ungelöste Probleme: Vom lachenden Denken...... ..... 5.00 Der Wettlauf mit der Schildkröte. 5.00 Neue Schocken-Bücherei LeO Baeck Das Evangelium als Urkunde d. jüd. Glaubensgeschichte 1.25 Martin Buber Worte an die Jugend 1.25 Kurt Wilhelm Von jüdischer Gemeinde und Gemeinschaft......... 1.25 Zu beziehen durch: Berlin «V 15, Pariser Strasse 44 Ferns'pr. 92 13 75 Schiffskarten durch Reisebüro Bamberger H Ä M B U R G 36, Poststraffe 3 In der G-V.-Zeitung inserieren, soweit es sich um deutsche Staatsangehörige handelt, nur Juden Dr. Edgar Schlesinger fr. Rechtsanwalt in Berlin Re chtsberatune; Wirtschaftsberatung- * "Vermög-ensvcrwaltung: Smsferdam-Z., Hurilloslr.4. Iel.28 779 Existenz in Frankreich Allein. Atisnutzungsrecht in Frkr. •patentiert. Artikels. Voilexistenz, Massenabsatz, vielseitig, abzugeben. Genehm. Devisenstelle vorhanden. Erforderlich ca. M. 180O0.-. Bankgeschäft Gebr. Wolfes, Hannover, Prinzenstr. 18. Practica (Ins Handelsregister eingetragen) Inkasso, Handelsauskünfte Transfer, Auswanderungen, Vermögensverwaltungen und alle Beratungen auf wirtschaftlichem, juristischem und finanziellem Gebiet Tel. 2 95 93 Merwedeplein 25 Amsterdam Z. E. i 0. MEYER, Kom.-Ges. Karton- und Wellpappenfabrik KREFELD C.-V.-Zeitung das Blatt der grossen Auflage Auswanderer erlernen die Konfekt- und Puddingpulver- Herstellung bei SCHAAL & CO. BRESLAU, Neue Schweidnitzer Str. 11 Behördlich genehmigt. —1 zur Vorbereitung der Auswanderung | gesucht. Ausfuhr!- Offerten unter j O. JL. 2595 Annoncen Ollendorff, I Breslau 1. j AUSWANDERN? 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