Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 10 (10.3.1938)
- Date
- 1938-03-10
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 8 C-V^Zeitung Gedicht Von Herbert Rosenfeld Ponta Grossa (Brasilien) Nur dies und nichts mehr: Einfachsein... Schlichtsein... Sein wie die Rosen und das endlose Himmelsrund, wie der Baum und der Strom .... Können denn nicht sein alle Menschen wie diese — Was ist der Grund? Sein wie die Rosen: mit roten Lippen, die niemals keinem verraten das kleinste Wort, dass sie duften ... Aber die Bienen, die nippen, und die Menschen, sie auch, sie wissen um ihren Hort. Sein wie der Raum, der blau scheint von ferne, und nah' ist ein Nichts... Und doch, wer ihn sieht ringsum... Bäume, Vögel und Blumensterne ... sucht ihn und sucht ihn und weiss nicht warum. Sein wie der Strom, der vom Zauber umträumte, der die Mühle bewegt und das Heim mit Leben umblüht, bis gelassen murmelnd der Sachtbeschäumte lächelnd durch lachende Fluren weiterzieht. Oder sein wie der Baum, der dem sonnenbeglühten Landmann schenkt Schatten und Ruh' und Holz gibt und Kraft, den Vögeln gibt Nester, dem Käfer reicht Blüten — und doch nichts weiss von dem Glück, das er spendet und schafft. Glücklichsein — Traum, den Schatten umkosen — glücklich ist der, der versteht einfach zu sein wie die Luft, wie der Baum, wie der Strom, wie die Rosen, einfach, aber nicht weiss um sein Einfachsein. .^oooooooooooooooooooooooooooo^ monomanischer Besessenheit nachgegangen und hat Staunenswertes geleistet. Völlig unantastbar, mit ungeheurer Energie Mitarbeiter und Verwaltungsstellen mitreissend, mit einem vergleichsweise niedrigen Gehalt ausgestattet, hat er eine Fülle von Dingen geschaffen, die ihm die New-Yorker danken. Es begann mit der Erschliessung Long Islands, bis dahin die Domäne privaten Grundbesitzes, für die New-Yorker Bevölkerung. Seine schönste Schöpfung ist Jones Beach. Aus einem vernachlässigten Grund wurde ein modernes Bad mit 7.\vei Meilen Sandstrand, Parkplätzen für 15 000 Wagen, herrlichem Schwimmbassin, Spielplätzen, Freilichtoper und Restaurants. Vier Millionen Menschen haben dort im letzten Sommer Erholung gefunden. Breite Autostrassen wurden zur Verbindung mit der Stadt gebaut. „Wissen Sie, dass Sie uns den letzten Fuchsjagdgrund auf Long Island nehmen?" fragte ein Grundbesitzer. „Wir können einen Tunnel unter der Strasse für den Fuchs bauen", erwiderte Moses. Hinter dem Bau der Triborough- Bridge mit ihren 16 Brückenbogen stand alstreibende Kraft Moses, der ein Ausfallstor für den Verkehr nach Long Island wünschte. Zahlreiche Autostrassen, die stundenweit in die Umgebung führen, sind von ihm selbst gebaut worden. In der Stadt selbst unübersehbar die Schöpfungen von Robert Moses. 1934: 127 Kinderspielplätze, heute 361. In den ärmsten Quartieren die schönsten Planschbecken, Ruheplätze, Bäder. Der Centrai-Park, die Lunge der Stadt, erneuert und verschönert, mit einem entzückenden kleinen Zoo in der Mitte. Die Ufer der Insel Manhattan völlig umgestaltet, mit grosszügigen Autostrassen, Parks, Uferwegen. Alles gebaut mit geschicktester Ausnutzung und manchmal selbst riskierter Anspannung der zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel, aber immer im Dienste des einen beherrschenden Gedankens: Licht und Luft für jedermann. Es ist beinahe wie in der alten Erzählung: wohin man sich auch wendet, überall das Werk von ,.Kannitverstan". aber er existiert wirklich und heisst Robert Moses. V. Zu Hause liegt ein Buch auf dem Tisch, das "der beste Führer durch die moderne amerikanische Theaterproduktion ist, „The Pulitzer Prize Plays". Die 16 Stücke, die seit der testamentarischen Stiftung Joseph Pulitzers den Preis für das beste Stück des Jahres bekamen, sind in diesem Bande vereinigt. Er enthält unter anderem ein Stück, das auch im jüdischen Kulturbund Berlin zur Aufführung kam, Kingsley's ..Men In White". Aber hier wollen wir von einem ande- ItestlssQr {[HfiiiiniiEnüniiiiininiiEHiiiniiiiniiiiiittüüin! in Handtüchern, Taschentüchern, Herren - Berufskleidung, Trikotagen usw. kauft ständig cecjen Kasse. Angebote unter SC. 7Ö53 an C-V.- Zeitung, Berlin W15. ren Werk sprechen, langjährigem Thealererfolg in New-York, 1929 preisgekrönt, später verfilmt: „The Green Pastures" von Marc Connelly. Es ist ein Negerstück. Geschrieben im Dialekt und der primitiven Sprachform der einfachsten Neger im Süden der Vereinigten Staaten, gibt es die Geschichten des Alten Testamentes so wieder, wie sie sich in der Vorstellung der ungebildeten schwarzen Gläubigen widerspiegeln. „Mit erschreckendem Hunger nach Höherem", so schreibt der Autor im Vorwort, „und grösster Demut haben sie den Inhalt der Bibel den Geschehnissen ihres täglichen Lebens angepasst." Alle Gestalten der Bibel sind Neger, Neger die Engel im Himmel. Gott selbst geht durch die Zeiten in Gestalt eines alten Negerpredigers im langen Rock. Zehn-Cent-Zigarren, freie Drinks und reichlicher Fischfang sind die Genüsse des seligen Lebens. All das mag auf den ersten Seiten noch leicht humoristisch wirken; aber je weiter man liest, desto mehr macht dieser Eindruck einer tiefen Ergriffenheit Platz. Selbst beim Lesen — und die Aufführung soll herrlich gewesen sein — ist es manchmal schwer, seiner Rührung Herr zu werden. Ich weiss nicht, was für ein Mensch der Autor ist. Aber es ist sicher, dass er eines der frömmsten Dichtwerke unserer Zeit geschrieben hat. Nur ein tiefer Respekt und grösste Ehrfurcht vor der Glaubenswelt dieser einfachen Menschen konnte diese Szenen formen, in denen mit sicherem Takt Alltag und Höchstes ineinandergefügt sind. Am dichterisch schönsten das Ende des allein hinter dem Jordan zurückgebliebenen Moses, dem Gott hinaufhilft auf den Hügel, von dem er das gelobte Land sehen soll, ein alter Mann den anderen stützend: „Come on, oT man." Es gibt aus unserer Zeit kaum ein gleiches Zeugnis für die unvergleichliche Kraft biblischer Geschichte wie dieser Widerspiegel in der gläubigen Seele einfacher Menschen fremder Art und fernen Landes, gesehen mit dem Auge eines Dichters. Der schlichten Grösse des Alten Testamentes ist in diesem Werk ein neuer Denkstein im Gang durch Zeiten und Länder gesetzt. Nr. 10 * 10: Marz 1938 Uastscidüsse tauk Ue&etsee Erscheint wöchentlich ohne Gewähr. Postschluss für Luftpostsendungen bei folgenden Postämtern: Berlin SW 11;. Frankfurt/Main Bahnpostamt 19 oder Flughafen; München Postamt 2 (Flughafen); Köln Flughafen. Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher. Abkürzungen: H Hamburg; LH Le Havre; Liss. Lissabon. Ziffern in Klammern Postschlusszeiten. Ab Seeweg nach Nordamerika An Berlin Hamb. Bremen Cherb. N.-York 14.3. 14.3.(19) „Queen Mary" 16.3. 22.3. 15.3. .15.3.(17) „Roosevelt" 16. 3. (H) 17. 3. (LH) 26. 3. 16.3.(30) 17.3.(6) „St. Louis" 17.3. 28.3, Luftweg: Bis auf weder es fccine Verbindung Seeweg nach Südamerika Hilfreiches holländisches Judentum Aus der Tätigkeit "des Amsterdamer Hilfskomitees Von unserem Amsterdamer H-B eiichterstatter Amsterdam, 7. März. Es gibt wohl niemand in Holland, der nicht mit Bewunderung die Tätigkeit des ..Comite es voor Joodsche Vluchtelingen" betrachtet. Dieses im. März 1933 auf Initiative der Amsterdamer Jüdischen Gemeinde in rasender Eile gegründete Hiliscomite hat sich im Laufe der JahTe zu einer ständigen Einrichtung entwickelt, das aus der grossen Hilfstätigkeit für die Juden aus Deutschland nicht mehr wegzudenken ist. Während man zu Zeiten der Gründung sein Augenmerk in erster Linie nur auf die Beschaffung von Unterkunft und Verpflegung richtete, sind inzwischen ausserdem noch völlig andere Aufgaben an das Comite herangetreten, die es zu einer Wohlfahrtseinrichtung par excellence gemacht haben: Arbeitsbeschaffung und Arbeitsgenehmigung, Ausbildung für praktische Berufe, Uebersiedlung in andere Länder, Auswanderung nach Uebersee und Palästina, das sind einige der Probleme, die heute jeden Tag mit grösserer Dringlichkeit die leitenden Männer und Frauen des Comites beschäftigen. Es sind nicht viele, die diese Arbeit verrichten, aber es sind zum grössten Teil dieselben, die sich vor nun fast fünf Jahren hierfür spontan zur Verfügung stellten. Wie bei allen sozial Tätigen gibt es auch in diesem Falle stets einige, die „ihre Unzufriedenheit über die Arbeit des Comites", äussern, alles besser wissen — und damit nicht nur sich, sondern der Allgemeinheit schaden. Es ist nämlich wahrlich nicht übertrieben, von der wirklich aufopfernden Hilfsbereitschaft dieser für das Comite arbeitenden Menschen zu sprechen. Da gibt es manchen, der seinen Beruf völlig ausgegeben hat und nur noch „Comite ist", da gibt es Menschen, die nur zu oft von Undankbaren ge- und enttäuscht wurden und immer noch ihren Glauben nicht verloren haben und so mancher „Stille im Lande" arbeitet seit Jahren in diesem grossen Betrieb, dessen einziges Ziel darin besteht: Helfen. Aus dem letzten Jahresbericht geht hervor, dass die Zahl der aus Deutschland gekommenen Juden stetig ansteigt. Die Zahl derjenigen, die sich an das Comite um Unterstützung wandten, betrug im Jahre 1935 nur 547, im Jahre 1936 waren es 1110 und im Jahre 1937 stieg die Zahl auf 1395. Im Anfang des Jahres 1937 waren 654 Personen völlig vom Comite abhängig, d. h. dem Comite lag die Sorge für Wohnung, Essen, Kleidung und Taschengeld ob. Am Ende des Jahres 1937 betrug die Zahl dieser Vollunterstützten 802. während ausserdem 2229 Personen Einzelunterstützungen erhielten. 26 junge Leute wurden auf Kosten des Comites im Wieringer Meer und 15 in der ..Deventer Vereeniging" ausgebildet. Ausserordentliche Summen werden stets noch für die Auswanderung nach Uebersee ausgegeben. Im Jahre 1933 gingen 1064 Einwanderer aus Holland in andere europäische Länder (mit völligem oder teilweisem Reisezuschuss), im Jahre 1937 waren es nur noch 65. die in anderen Teilen Europas eine Unterkunft fanden. Dagegen stieg die Zahl der nach Uebersee wandernden von 175 auf 332 im Berichtsjahre, wovon 88 nach Argentinien, 80 nach Nordamerika, 61 nach Palästina, 34 nach Australien und der Rest nach 14 anderen Ländern gingen. In diesen Fällen sorgt das Comite meist nicht nur für Visa und Fahrgeld, in den meisten Fällen werden die Auswandernden auch noch von Kopf bis Fuss eingekleidet. Die Aufbringung der Mittel stösst natürlich auf immer grössere Schwierigkeiten, und es ist geradezu ein Wunder, dass diese Beträge von der verhältnismässig kleinen Gruppe des holländischen Judentums immer noch aufgebracht werden können. Im Augenblick arbeitet man sehr aktiv an Sammelaktionen ausserhalb Amsterdams, um auch die jüdischen Gemeinden, in denen keine Unterstützten leben, zur Hilfe heranzuziehen. Im Jahre 1937 sind i n Holland rund 325 000 Gulden für das Comite gegeben worden (1936 nur 285 000), wozu noch" 150 000 Gulden vom Joint und 56 000 Gulden von der Hicem kommen. Eine grosse Arbeit ist hier geleistet und sie wird trotz aller Mühen fortgesetzt werden. Der Jahresbericht bringt zum Ausdruck, dass bei allem guten Willen nur für das allernotwendigste . gesorgt werden kann, und in den deutlichsten Worten wird um weitere Unterstützung gebeten. Es sind dabei nicht nur die pekuniären Sorgen, die für die Fortsetzung dieser grossen philantropischen Arbeit so drückend sind. Vielleicht noch schwerwiegender ist die Auswirkung der allgemeinen Wirtschaftskrise, die Verschärfung der Arbeitsgesetze mit der geplanten Genehmigungspflicht für selbständige Tätige usw. So entgegenkommend die holländische Regierung der Tätigkeit des Comites gegenüberstand — und steht (der Jahresbericht bringt dies auch zum Ausdruck), so lässt sich die Verschlechterung des Allgemeinzustandes und in Verbindung damit eine geringere Lebensmöglichkeit für die Eingewanderten nicht wegleugnen. Um so erstaunlicher und dankenswerter — es sei nochmals betont — die geleistete Arbeit! Madagaskar Die französische Regierung ist im Begriff, durch Inangriffnahme grösserer Entwässerungsarbeiten im Südosten der Insel, längs einer ins Innere führenden Eisenbahnlinie neues Siedlungsland zu schaffen, für dessen Bearbeitung ausser Eingeborenen aus ungesunden Teilen der Insel und jungen Kolonialfranzosen auch andere Europäer Verwendung finden sollen. — Produktion und Aussermandel der Insel, die Kaffee, Reis, Mais, Futterpflanzen, Fleischkonserven und Gewürze erzeugt und Metallwaren, Oele, Autos und Textilien einführt, haben sich in den letzten Jahren wieder günstig entwickelt. Dagegen gel- Einfuhr (Januar bis Oktober) in 1000 to 19-37 1936 Zement..........22.7 20.3 Mineralöle . ........12.3 11.6 Textilien.........7.-"> 6.2 Metallwaren........6.5 6.0 Autos (Stück)........ 405 343 Ausfuhr (Januar bis Oktober) in 1000 to 1937 193fi Mais . . . -........ 33,4 15,5 Karfee........... 16,2 15,4 Gewürznelken........2.2 1.8 Faserpflanzen......». . 9.2 6.9 Tierhäute.........6.1 4.S Tapioca (Fntterpfl.).....9,4 8.0 Graphit..........8,9 6,7 Fleischwaren........ S.4 10.6 ' Kaperbsen......... 33.2 17.5 Rizinus..........1.1 2.2 Vanille..........0,23 3,9 ten die; Gesundheitsverhältnisse vor allem in den Küstengebieten, in denen unter deT eingeborenen Bevölkerung schwere Tropenkrankheiten wüten (1935: 135 000 Malariakranke), als unbefriedigend. K. H. Meldepflicht der deutschen Staatsangehörigen im Ausland Die Reichsregierung hat ein Gesetz über die Meldepflicht der deutschen Staatsangehörigen im Ausland vom 3. Februar 1938 (RGBl. I, S. 113) beschlossen. Danach ist jeder deutsche Staatsangehörige, der sich länger als drei Monate im Amtsbezirk desselben deutschen Konsulats aufhält, verpflichtet, sich bei diesem Konsulat zu melden. Er hat dem Konsulat ferner jede Aenderung seines Personenstandes sowie die Aenderung seiner Anschrift innerhalb des Konsulatsbez'irks zu melden. W7enn er den Konsulatsbezirk dauernd verlässt, hat er dies dem Konsulat zu melden. Jeder deutsche Staatsangehörige, der im Ausland einem Haushalt vorsteht, ist verpflichtet, für die Minderjährigen, die seinem Haushalt angehören, die Meldungen bei den Konsulaten zu erstatten und die sonstigen dem Haushalt angehörigen Meldepflichtigen zur Erstattung der ihnen obliegenden Meldungen anzuhalten, sowie, falls sie seiner Aufforderung nicht Folge leisten, die Meldungen selbst für sie zu erstatten. Zur Meldung des Todes eines deutschen Staatsangehörigen sind der Vorstand des Haushalts, dem er angehört hat, und die im Konsulatsbezirk wohnhaften Hinterbliebenen deutscher Staatsangehörigkeit verpflichtet. Die Aufenthaltsmeldung beim Konsulat ist unverzüglich nach Ablauf der dreimonatigen Frist zu erstatten; sie kann schon früher erfolgen. Die sonstigen Meldungen sind binnen zwei Wochen zu erstatten. Einem deutschen Staatsangehörigen kann, solange er vorsätzlich seine Meldepflicht verletzt, der Schutz des Reichs versagt werden. Wer die ihm obliegende Meldepflicht beharrlich und in einer Weise verletzt, die einen Verstoss gegen die Treupflicht gegenüber Volk und Reich darstellt, kann nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen der deutschen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt werden. Die Berufskonsuln und die durch den Reichsminister des Auswärtigen hierzu besonders ermächtigten Wahlkonsuln führen Melderegister. Die vorgesehene Meldepflicht tritt für jeden einzelnen Konsulatsbezirk in Kraft, sobald der Konsul öffentlich bekannt macht, dass das Melderegister in diesem Bezirk angelegt worden ist. Der Konsul ist befugt, die vorgesehene Dreimonatsfrist vorübergehend abzukürzen, wenn er dazu vom Reichsminister des Auswärtigen ermächtigt worden ist. Berlin Frankf. Münch. Genua Cherb. Liss. Rio B. A. 14. 3. (m Ib. 3. (9) 16. 3. 28. 3. 1. 4. 15.3.(23) 16.3.(14) 19.3. 29.3. 1.4. 17. 3. (19) 18. 3. (8) 19. 3. 22. 3. 1. 4. 5. 4. Luftweg: Zuschl. 1,50 RM für je 5 g (1,25 Brasil.) Berlin Frankfurt Köln Rio B. A. 12. 3. (3) 12. 3. (11) 12. 3. (14) Fr. Lnftp. 15. 3. 16. 3. 16. 3. (21) * 16. 3. (24) Dt. Luftp. 19. 3. 20. 3. Seeweg nach Südafrika Berlin Köln Southampton Kapsladt 15.3.(14) 15.3.(21) 17. 3. (..Preioria1-) 1.4. 16. 3. (14) 16. 3. (21) 18. 3. („Stiriing C") 2. 4. Kapstadt—Johannesburg (oder Pretoria) 30 Stunden Luftweg: Zuschlag 35 Pf. für je 5 g Berlin München Brindisi 12. 3. (7) 12. 3. (10) 13. 3. (13) \ Laufzeit 16. 3. (7) 16. 3. (10) 17. 3. (13) / S—9 Tage See- und Landweg nach Palästina Berlin München Haifa 11.3.06) 12.3.(9) Tia Bclsrrad—Istanbul 16.3. 13. 3. (14) 13. 3. (9) via Belgrad—Istanbul 1-9. 3- 15. 3. (16) 16. 3. (9) Schilf 17. 3. ab Brindisi 21. 3. 17. 3. (16) 18. 3. (9) Schiff 19. 3. ab Brindisi 22. 3. Luftweg: Zuschlag 10 Pf. für je 5 g; mind. 15 Pf. Berlin München Neapel Brindisi 11. 3. (7) 11. 3. (10) 12. 3. (13) 13. 3. Tiberias 12. 3. (7) 12. 3. (10) 13. 3. (7) 14. 3. Lydda- 13. 3. (7) 13. 3. (10) 14. 3. (11) 15. 3. Haifa 15. 3. (7) 15. 3. (10) 16. 3. (7) 17. 3. Lydda 16. 3. (7) 16. 3. (in) 17. 3. (13) IS. 3. Tiberias 17. 3. (7) 17. 3. (10) IS. 3. (7) 19. 3. Ljdda Spanische Tageskurse Das Jüdische Lehrhaus Berlin beabsichtigt — bei genügender Beteiligung: — ab 15. März 193S einen Tageskurs zur Erlernung des Spanischen einzurichten. Der Kursus wird 4 Monate dauern. Schulgeld monatlich 30 RM. Der Kurs umfasst 25 Wocihenstunden, d. h. 5 Stunden tätlich, und zwar: VA Stunden mündliche Uebungen in Gruppen von höchstens 10 Teilnehmern, lK> Stunden: grammatikalische und schriftliche Hebungen, ebenfalls in Gruppen von zehn Teilnehmern. 2 Stunden: auslandskundliche Vorlesungen, in denen die vci-schiedenen Bezirke des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens der Auswanderungsländer Latein-Amerikas — voraehrnlich Argentiniens — eine den Interessen des Hqrelrkreises entsprechende Beleuchtung finden werden. Diese Vorlesungen finden im ersten Monat m derrtscher Sprache statt, vom zweiten Monat ab in spanischer Sprache. Zur Aufnahme zugelassen ist jeder, der bealv sieht! gt, in ein spanisch sprechendes Land aussur wandern, und für den die Beherrschung des Spanischen eine berufliche Existenznotwendigkeit darstellt. Die Durchführung des Kursus erfolgt in Zusammenarbeit mit der Schulabteilung der Reicbsvertretuitg der Juden in Deutschland. Anmeldungen an <Jas Sekretariat des Jüdischen Lehrhauses e, V., BerKn W50, Marburger Str. 5 (24 55 87). Weitere Beiträge zur Wanderungsfrage siehe auch „Wirtschaft der Woche" (S. 21). in der Welt berichtet die C-V.-Zeitung über jüdisches Leben und jüdisches Geschehen. Abonnieren Sie! Senden Sie mir bis auf Widerruf die C-V.-Zeitung. 99 Pf ennig für April, Mai und Juni zahle ich bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger. Die beiden letzten März-Nummern erhalte ich kostenlos. Name: ......................................................................... Ort:.......................,.......................................................... Strasse: ................................................................._ Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert (oder unfrankiert) senden -an: C-V.-Zeitung, Vertrieb, Berlin W 15, Emser Strasse 42. Telef: 92 81 41/45