Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 8 (24.2.1938)
- Date
- 1938-02-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seife 2 C-Y.-Zeifung Nr. 8 »24. Februar 1938 U^h^r^cAvandermisr kons filiere. Es sei nicht, gureeht zu sagen, dass jemand, der z. B. nach Amerika oder Australien gebt, ein schlechtes' jüdisches Gewissen haben müsse, da er keinen jüdischen- Weg gebe. Wenn man. dieser MeixHiitg wäre, dann Mürde ti%n 08 Prozent der Juden die Legi- MB MäseliDBEfsÄ Efis'i SM| Slil:S»fzil8-!l:Hsliro§8ii j 8 ER UN SW — Sam.-Nr. 66 23 75 6_ tfrüifcat ihres Daseins absprechen. Denn die Wirklichkeit zeigt, dass 98 Prozent der Juden in der Diaspora leben. Wenn ein Mensch in seinem Denken, in. seiner Weltanschauung, seinem Ethos und seiner geschieh fliehen Verbundenheit jüdisch denkt und fühlt, lebt er überall ein legitimes ^Judentum. ]>r. S'warsensky ging dann auf die Notwendigkeit und den Segen ein, der darin liegt, dass die Juden, wie Baeck einmal gesagt hoi, eine Minderheit sind „um Gottes willen"*. An der jüdischen Geschichte zeigte er, dass. gerade infolge der Zerstreuung ininTer nur ein Teil des Judentums zusammengebrochen sei. während der gerettete Rest den Schwerpunkt der jüdischen Geschichte verlagern konnte. Wenn wir so die Lehre aus der jüdischen Geschichte ziehen, dann können wir unser jetziges Schicksal trägen. Dazu brauchen wir einen weifen Horizont des Denkens, den Blick Foto, RoHeiflex, Conrox, Geleger.hesfsköüfö Woäf? o. Leonhard* (gegr. 1906} Serif n-Wilmersdorf, Berliner Sfr. 129, Telef. 86 29 44 für das Grosse, und Ganze. Gerade im Jüdischen Centrai-Verein und bei dessen leitenden Menschen habe er diesen weiten Horizont gefunden. Der Centrai- Verein widme seine Arbeit, ohne alte Abgrenzungen zu ziehen, allen), was echt und wirklich jüdisch ist. Aber auch in unserer Situation, so schloss- Dr. Swarsensky, gelte das alte jüdische Wort „Der Tag ist kurz, die Arbeit gross. Dir liegt es nicht ob, das Werk zu vollenden, aber du darfst dich der Arbeit niemals entziehen". Als dritte Rednerin sprach Dr. Eva Beiehmann-Jungmann über . „Palastina und die Welt" Sie ging davon aus, dass die Welt in ihrer bunten," glänzenden fülle, aber auch mit der ganzen Endgüitigkeit von Abschied und Trennung, die sie bedeuten könne, für die Juden in Deutschland lebendig geworden sei. Üm so unscheinbarer nehme sich grossen- und zahlenmässig daneben das kleine Palästina aus, das auf der Landkarte nur einen schmalen Strich darstelle. Dass man trotzdem die Gleichordnung der 400 000 Juden, in Palästina mit den 15 Millionen in der Welt nicht als unlogisch und gewaltsam empfinde, liege daran, dass die Juden in der Welt ein Abstraktum, die Juden in Palästina aber eine sehr lebendige Wirklichkeit bedeuten. lieber diese Wirklichkeit gab die Rednerin auf Grund eigener Reiseeradrücke einen Ueberbiick, der sich naturgemäss auf ein paar der wesentlichsten Lebensgebiete, beschränken der Sorge andererseits, die ein Blick auf Palästina errege. Sie gab der Freude darüber Ausdruck, dass Palästina heute zwischen den jüdischen Richtungen keinen Meinungsstreit mehr hervorrufe, und dass auch der Kritiker von einer positiven Grundhaltung ausgehe, so dass schliesslich die gemeinsame Verantwortung zu einer neuen jüdischen Bindung über Länder und. Meere hinweg werden könne. Die sogenannten Nicht-Zionisten unter den Palästina-Freunden beanspruchen sogar nicht ein Weniger, sondern ein Mehr in die gemeinsame Arbeit einzubringen, nämlich ein Mehr an Sachlichkeit, Illusionsfreiheit und darum an verantwortlicher Abschätzung sämtlicher gegebener Möglichkeiten. Wie sie schon zur Zeit der palästinensischen Hochkonjunktur auf die notwendige Ergänzung der Palästinawanderung durch die Ueberseewanderung hinge- JUSTIN OETT1NGER gfiBflSS mussfe. Sie schilderte die Landschaft, die Menschen, verwies auf die gewaltigen kolonisatorischen Leistungen und berichtete von vielen, trotz schwerer Sorgen, menschlich erfreulichen Eindrücken von der jüdischen Einwanderung aus Deutschland. Das alles fordere zu starker Bejahung des Gesamtwerkes heraus, und auch die zahlreichen ungelösten Probleme, die. einem auf Schritt und Tritt begegnen, schärften nur die Verantwortung jedes Betrachters. Von diesen Problemen wurden das wirtschaftliche und das politische eingehender beleuchtet. Die Neuformierung der arabischen Welt und die Stellung Englands zu den im Zusammenhang damit auftauchenden Fragen wurde erwähnt. Zum Schluss zog die Rednerin das ideologische Fazit aus der Fülle der Bewunderung einerseits und wiesen hätten, so hätten sie auch jetzt zur Zeit der Krise in Palästina die innere Sicherheit, sich mit unverminderter Kraft für seine grosse Idee einzusetzen. Die Rede schloss mit einem warmen Appell, den Krafteinsatz nicht durch Aufteilung auf verschiedene Aufgaben Jeweils zu vermindern, sondern ihn in dem Masse wachsen zu lassen, in dem Werke, die unsere Förderung verlangen, in unseren Gesichtskreis treten. Wenn jüdische Arbeit so angesehen und geleistet werde, so müsse sieh schliesslich jedes Zentrum, in dem Juden leben, als eine tragende Säule jüdischer Zukunft erweisen, * Das Kulturbundorchester, von Rudolf Schaarz meisterlich geführt, gab mit Tschaikowskys Serenade für Streichorchester dem besinnlichen Abend einen beglückenden Ausklang. Auslands-Nachrichten Italien Die Gründung einer neuen judenieindlichen Zeitschrift „II Giornalissimo" im Verlag des ..Popolo dltalia". welche sich vor allem mit Rasseproblemen befassen wird, sowie Meldungen, wonach in Zukunft die Veröffentlichung von Werken jüdischer Autoren, die sich antifaschistisch betätigt haben, verboten würden, gaben zu mancherlei Gerüchten über eine veränderte Stellungnahme des Faschismus, zur Judenfrage in Italien Anläse. Demgegenüber liegt eine offiziöse Aeusserung der „informazione Diplomatica" vor, in der es iL a. heiest: Die verantwortlichen' römischen Kreise meinen, dass das jüdische Problem in der Welt nur so gelöst werden kann, dass irgendwo in der Welt, aber nicht in Palästina, ein jüdischer Staat in vollstem Sinne dieses Wortes geschaffen werde. In Italien gebe es ein spezifisches Judenproblem nicht, da das Land unter seiner Bevölkerung von 44 Millionen nur etwa 50- bis 60 000 Juden zähle. Die faschistische Regierung habe nie daran gedacht, und denk'j auch für die Zukunit nicht daran, politisch?, wirtschaftliehe oder moralische Massnahmen, gegen die Juden zu beschliessen. sofern sie sich nicht antifaschistisch betätigten. Das Regime sei jedem direkten oder indirekten Druck. Glaubensabtrünnige zu schaffen oder eine künstliche Assimilierung herbeizuführen, abgeneigt. Das jüdische Problem sei ein politisches und kein rassisches. Die Regierung müsse sich lediglich vorbehalten, die Tätigkeif der neu zugewanderten Juden zu überwache}*, und darauf zu achter, dass der jüdische Anteil am Leben der Nation im Einklang mit den Verdiensten und der zahlenmäßiger. Grösse der jüdischen Gemeinden, stehe. Litauen Der Präsident der Republik A. Smeton» und seine Gattin wohnten in Begleitung des Kriegsministers und hoher Regierungsbeamter einer vom Verband jüdischer Frontsoldaten Litauens anlässlich des 20. Jahrestages der litauischen Unabhängigkeit veranstalteten Feier bei. Präsident Sroeiona hielt eine Ansprache an die Festteilnehmer, in der er den Leistungen der Juden Litauen? für die Freiheit und Unabhängigkeit des Staates und. für das Land überhaupt herzliche Anerkennung zollte und das Gelöbnis ewiger Freundschaft des. litauischen Volkes gegenüber den Juden abgab. Der jüdische Vizehürgermeieter der Stadl Schawel. P i e l o c h o w s k: y, der Vorsitzende des Verbandes der litauischen Einwanderer in Palästina, S. Goldberg,' der Direktor der Bank der litauischen Einwanderer in Palästina. L i cb t en s t ei n , der Kownoer Industrielle Ch. Potrok und der Memeler Haien Ingenieur M. Wiesenberg wurden durch Verleihung von Orden ausgezeichnet. Der Ministerrat hat beschlossen, auch in diesem Jahre in das ordentliche Budget eine Summe von 150 000 Lif als Subvention für das jüdische Schulwesen in Litauen aufzunehmen. Mexiko Das mexikanische Innenministerium führt eine Zählung der im Lande beschäftigten Ausländer durch. Zeitungemeldungen zufolge soll hierbei der Anteil der Juden im Hinblick 'auf ihre Beschäftigung in Handel und Landwirtschaft festgestellt werden. Da die Einzelheiten der Anordnung vorerst, nicht bekannt sind, ist eine Nachprüfung dieser Meldung im Augenblick nicht möglich. Oesterreich Der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Friedmanu, wurde vom Bundeskanzler Dr. v. Schuschnigg empfangen. Der Kanzler gab beruhigende Versicherungen ab. Gleichzeitig erklärte Dr. Friedmann, dass die Gerüchte über eine Revision der Einbürgerungen unbegründet seien. Beunruhigung erweckt in jüdischen Kreisen die Tatsache, dass an Stelle des zum Handelsminister ernannten bisherigen Präsidenten des österreichischen Gewerbebundes- Raab der .Vizebürgermeister der Stadt Wien, Dr. Kresse, getreten ist. dessen judenfeindliche Einstellung aus einer vor Weihnachten durchgeführten Aktion „Christen kauft nur bei Christen" bekannt ist. Polen Während der Budgetdebatte kam es im polnischen Sejm-sowohl bei der Beratung des Etats der einzelnen Ministerien als auch besonders während der Generaldebatte wiederholt zur Erörterung der Judenfrage. Unterriehtsminister S w e t o s i a w s k i, Senator Evert, der katholische Pfarrer D owener, die Führerin der konservativen polnischen Frauen, die Gattin des Generals P r y s t o r, wiesen auf die Verdienste der Juden Polens um das Land hin. Auf der anderen Seite betonten sie jedoch, wie drängend das jüdische Problem sei. und dass seine Lösung nur in der Auswanderung grosser Massen polnischer Juden liegen könne. Auch der Ministerpräsident und Innenminister S1 a w a j - S k 1 a dkowski griff in die Debatte ein. Er entgeg- Juden, die au! den Dekreten vom Dezember 1918 und August 1919 beruhen, werden bestätigt In einem besonderen Artikel wird bestimmt, dass öffentliche Aemter nur mit rumäni- Briefmarken Fritz Lewin BerStn W 35, tützowstrosso 91A. sehen Staatsbürgern besetzt werden können,-wobei jedoch der rumänischen Nation als Begründerin des Staates besonders Rechnung getragen werden, soll. Tschechoslowakei Der Präsident der Tschechoslowakischen Republik Dr. Benesch hat den. Vizepräsidenten der Metro-Goldwyn-Corporation, Louis Mayer, mit dem Weissen-Löwen-Orden III. Klasse ausgezeichnet. Am 3. Dezember 1937 war Rabbi Irving Frederik Reichert, San Francisco, vom Präsidenten der Republik, Dr. Edvard Benesch, empfangen wordeu. Präsident Benesch sagte bei dieser Unterredung u. a.: Die Juden in unserem Lande gemessen mit allen Teilen der Bevölkerung voll Gleichberechtigung und mit allen übrigen Minderheiten-Nationen die Rechte einer nationalen Minderheit. Ein grosser Teil von ihnen, betrachtet sich . als Minderheiten-Nation, ein anderer Teil zieht es vor, lediglich a!s religiöse Gemeinschaft zu gelten. Unter den Gesetzen unseres demokratischen Staates steht jedem das eine wie das andere frei. Türkei Der Ministerpräsident Djellal Bajar sprach in Istanbul vor den Vertretern der ausländischen Presse. Er betonte u. a., dass es in der Türkei weder eine jüdische noch eine Minderheitenfrage gebe noch geben werde. Alle Bürger hätten die gleichen. Pflichten und erfreuten sich der gleichen Rechte. Asph »i*Sö»»»s***Ä&S'» ROBERT WOLFERS. W lSSSC"Uf!gci1 KurfOrstendamm. 48/49 PfJasÄerunsren, Bttrgrersfeigre,— Telephon: 9247 nete vor allem den Ausführungen des judischen Senators Trockenheim. Von jüdischer Seite sprachen ausserdem die Abgeordneten Minzberg, der einen Appell an die Regierung richtete, ein Einsehen mit der Lage des polnischen Judentums in einem Augenblick zu haben, in welchem Möglichkeiten zur Auswanderung nicht gegeben seien, sowie der Abgeordnete Rabbiner DrT R u b i n s t e i n. # Im Juni 1936 war es in der Stadt M y s 1«- nice zu schweren Ausschreitungen gegen jüdische Geschäft© gekommen. Vierzig Teilnehmer au dieser Demonstration gegen „die Not und die- Ausbeutung der Bauern" waren seinerzeit zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Der Anführer jedoch, der Vorsitzende des Kreisvorstandes der nationaldemokrätiscben Partei Ostgaiiziens. Ingenieur Adam. D o b o s V. y n s k i. war freigesprochen worden. Das Schwurgericht in Lemberg hat ihn jetzt zu zwei Jahren GGefängnis verurteilt. . Die Studentenhilfsorganisation, die gegen einen geringen Beitrag ihren Mitgliedern zahlreiche Vorteile (Kreditgewährung, verbilligte Theaterkarten usw.) bietet, und der deswegen die Mehlzahl aller Studenten angehört hat dieser Tage in Warschau beschlossen. Studenten jüdischer Abkunft nicht mehr als Mitglieder aufzunehmen, ebensowenig nicMiüdische Studenten, die mit jüdischen Studenten verkehren. Rumänien Die Regierung Cbristea veröffentlicht durch königliches Dekret den Wortlaut der neuen rumänischen Verfassung, die nach einer bereits für den 24. Februar vorgesehenen Volksabstimmung in Kraft treten soll. An dieser Abstimmung können sich alle Wähler beteiligen, die in die Wahllisten für die Kammerwahlen eingetragen sind. Die neue Verfassung siebt eine Abgeordnetenkammer und einen Senat vor. Die Abzeordnelenkavnner wird in geheimer Wähl von allen rumänischen Staatsbürgern, die das 30. Lebensjahr vollendet haben, und bestimmten, näher bezeichneten- Berufsgruppen angehören^ gewählt. Die Senatoren werden vom König und von den staatlich anerkannten Körperschaften, ernannt. Unter anderem gehören ihnen die Oberhäupter der vom Staat'anerkannten Religionsgeselischaiien an, sofern siemehr als 200 000 Mitglieder zählen. Demnach würde auch der Oberrabbiner von Bukarest. Niem.irower, wie bisher einen Sitz im Senat haben. In einem besonderen Abschnitt über Pflichten und Rechte . der Rumänen beisst' es, dass alle rumänischen Staatsbürger ohne Unterschied der völkischen Abstammung und des Glaubensbekenntnisses vor dem Gesetz gleich seien. Die Bürgerrechte der Meldepflicht für wehrpflichtige Juden Der Aufruf des Berliner Polizeipräsidenten, demzufolge Wehrpflichtige der Jahrgänge 1893 bis 1900 in der Zeit vom 22. bis 28. Februar 1938 ihrer Gestellungspflicht auf dem für ihre Wohnung zuständigen Polizeirevier nachkommet:, müssen, betrifft, wie wir auf Anfrage beim Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten erfahren, auch reichsangebörige Juden, lind zwar auch solche, die bereits im letzten Jahre eine Aufforderung zur Gestellung erhalten haben. Alles Nähere ist aus den öffentlichen, Anschlägen zu ersehen. Volkszählung am 17, Mai Unterm 21.. Januar hat; der Reichs- und preussischeWirtscbaftsminister die- Verordnung zur Durchführung des Gesetzes betr. die Volks-. Berufs- und Betriebszählung erlassen und als Tag der Zählung den 17. Mai bestimmt. Die Unterlagen zur Volks- und Berufszählung werden mit Hilfe der sogenannten Haushaltungslist* gewonnen. In ihr sind sämtliche zur Famiii* oder Haushaltung gehörigen Personen einzeln aufzuführen, und zwar mit Angaben über Geschlecht. Alter, Familienstand, Religions- Halerar&eifen / David Friedman Berlin W15, Paderborner Str. 9. 97 25 65. Zugehörigkeit. Staatsangehörigkeit Muttersprache. Volkszugehörigkeit und Beruf. Mit drr Volkszählung ist erstmaligj3ine Abstammungserhebung verbunden, durch die zuverlässige Unterlagen über die Zahl der Juden und der jüdischen Mischlinge gewonnen werden können. Examens -Vorbereitung für auswandernde Aerzte Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland, der Hiifeverein der Juden in Deutschland und die Jüdische Gemeinde Berlin beabsichtigen bei genügender Beteiligung für solche Aerzte, die Aussicht haben, nach den Vereinigten Staaten einwandern zu können, Kurse zur Vorbereitung auf die von allen Aerzten verlangten medizinischen Prüfungen zu veranstalten. Zweck der Kurse ist. die nötige» Vorbereitungszeit für die Ablesung der medizinischen Prüfungen in USA möglichst abzukürzen. Die Teilnehmergebühr beträgt monatlich 50 RM. das beisst 300 RM für den ganzen Kurs. Die Kurse sollen am 1. April. 1938 beginnen. Um.einen Ueberbiick über die "Teilnehmerzahl zu gewinnen, sind umgehende Meldungen erbeten ah die Wirtschaftshilfe der Jüdischen Gemeinde, Aht. Aerzte, Berlin N 4, Oranienburger Strasse. 29. Chefredakteur: Dt. Alfred Hirschberg, gtellvM-- »rötender Chefredakteur: Dr. Margarete Edesheim. Verantwortlich für den Sport: Dr.. 'Emst G. Löwenthal: verantwortlich für die Aufiinhuie von Bildor«: Dr. Margarete E d e 1 h c i tn; -säunlieb, in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Entsendungen ist FrciuiHschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für dec Inli.ilt d>>r Anzeigen: Friedrieb Nathan. Berlin. DA. IV. Vi. 37 095. PI. 6. Verlag: Jüdischer Central - Ven-in z. V'.. Berlin W 15, Emser Str. 42. Druck der Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH., Berlin SW19. Ausrüstung für Palästina und Übersee Cduiftlidie Anfragen an die Ubersee-Abteilung / Telefonische Verabredungen unter 52 0011