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Central-Verein-Zeitung · 1938-02-24 · 8 (24.2.1938) · page 3

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
8 (24.2.1938)
Date
1938-02-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 8 * I. Beiblatt C.YZeitung 24. Februar 1938 * Seite 3 Zählung der Herzen Wisst ihr noch, wie wir als Kinder im Kreise standen., — das Spiel'sollte beginnen, und das grösste von uns musterte uns mit scharf ausgestrecktem Zeigefinger, indem es die Silben eiues Reimes an uns abzählte? Wir lauschten erwartungsvoll, neugierig, dem wandernden Finger vorauseilend, und rügten uns schliesslich seinem gültig entscheidenden Spruch: die Gruppen waren gebildet, die Spielregeln festgelegt. Seitdem wir so spielerisch Lebensgesetze von Vorrang und Einordnung vorwegnahmen, ist der Mechanismus der Zählung vielfach über uns hinweggegangen. Ais Glieder eines verzweigten ZBhlung der Hilfsbereiten "..............mm > der Jüdischen Winterhilfe »ERJÜDISCHEN GEMEINDE ZU BERLIN gesellschaftlichen Organismus waren wir häufig genug dem Rechenstift überantwortet: wir wurden gezahlt und berechnet, zusammengefaßt und in Ergebnissen geordnet. Aus Menschen wurde Statistik. Da flatterte uns in den letzten Tagen ein kleiner grüner Zettel ins Haus, der wiederum eine Zählung ankündigt. Wir waren gerade dabei, ihn, ohne näher hinzusehen, beiseite zu legen — wir sind nicht mehr neugierig wie einst, und lassen die Dinge an uns herankommen ~ da fiel uns ein Wort ins Auge: „hilfsbereit" — „Zählung hilfsbereiter Juden" steht da geschrieben. Das klingt merkwürdig genug — Zahl und Hilfe. Zahl und Bereitschaft, Zahl und innere seelische Vorgänge, verschwiegene Dinge, die das Auge der Öffentlichkeit scheuen — wie passt das zusammen? Lasst euch sagen, dass es gut zusammen passt! Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland bat es in einer gewaltigen Kraftanstrengung zusammengefügt, weil außergewöhnliche Not außergewöhnliche Massnahmen erfordern. Um den hilfsbedürftigen Juden in den besonders betroffenen Mittel- und Kleingemeinden über das in den normalen Winterhilfssammlungen Aufgebrachte hinaus wirksame Unterstützung zuteil werden zu lassen, wird zu einer einmaligen Sonderleistung am 'Sonntag, dem 27. Februar, aufgerufen. Alle die, ' die den WinterbiH'ssammler in den vergangenen Monaten nicht wie einen unwillkommenen Gast empfangen und verdrossen ..abgefertigt" haben; alle die. die nicht ängstlich ausgerechnet haben, wie lange noch der Winterhilfsabzug vom Arbeitslohn in Wirksamkeit bleiben würde; alle die, denen das Opfer schwer fiel und denen doch sein Sinn im Bewusstsein blieb, und denen dieser Sinn das Schwere leichter tragen half; alle die, die sich in Druck und Enge die Fähigkeit erhalten haben, hinter den Geldstücken, die sie gaben, Menschengesichter zu sehen, über die ihre Gabe einen Schimmer von Freude, einen Auf blick der Zuversicht breiten würde — alle die wird am kommenden Sonntag die Reichsvertretung zählen. Sie wird sie zählen und sie kann auf sie zählen. Aufrufe und Appelle zwar haben wir schon viele vernommen. Sie werden gehört, befolgt, sie verhallen. Aber dieser Einbruch der Zahl in die inneren Gemächer unserer Seele rüttelt uns wieder auf. Wir eilen, das. was wir getan haben, mit dem Ausdruck einer Gesinnung zu bekräftigen. ,,Wir haben nicht nur getan'", so sagen wir mit dieser Spende, .,wir haben auch Anteil genommen an dem Leid, zu dessen Linderung wir gaben. Wir geben mehr, wir sind h i 1 f s b e r e i t". Wir alle wissen nicht, wie lange wir noch geben können, wann auch wir werden'nehmen müssen. Geben wir aus Dankbarkeit, dass wir noch geben dürfen! Geben wir in der Hoffnung, das Zelt der Hilie so weit, zu spannen, dass jeder Notleidende sich in ihm geborgen fühlen darf. Weit, .weit hinter uns liegt das kindliche Spiel. Aber auch der drohende Ernst des Lebens kann von seiner Reinheit empfangen und von seiner Lieblichkeit gemildert werden, wenn wir wie damals fest in einer Reihe stehen. E. R—J. und Religion", der sich in seinem Wachstum und Ausmasse zu einem aufrüttelnden Erlebnis weitete. Der Referent nahm seinen Aussang von jenem Entwicklungsstadium des jungen Menschen, in welchem nach dem Heranreifen der jugendliche Geist die Fragen nach Schönheit (Kirnst) und Gerechtigkeit (soziales Weltbild) auf der Suche nach einem vollkommenen Ideal aufwirft Diese Sehnsucht nach Vollkommenheit, dieses ..Geniemoment'' ist religiös. Aus dem aus Erde gemachten Ocom wächst der Leneischef Chajo "(Erkennende der Richtung) in das geistig lebendige und wirksame Lebeu. Dies ist der Punkt. Vo Jugend und Religion sich ergänzen und den jeder Erzieher der Jugend als Anschlusepunkt an das religiöse Erbe wahrnehmen muss. Wenn in unserer Zeit an die Stelle des Lernenden der Tätige getreten ist. so ist doch unverändert religiöse Erkenntnis das zu erstrebende Ziel geblieben. Gerade in stetiger Neuerwerbung Wann und wo finden Sie Rest? . Schaffender Wille Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland gab einen Empfang im Brüderverein, Berlin, um ihren neuen Propagandafilm ..Schaffender Wille — Juden werden Bauern und Handwerker" einem jüdischen Publikum, das vor allem Uhren SC ATZ Geld waren Ankauf it.B. II. 48548. W.30, Barbarossastr.14. Tel. 262132. aus Mitarbeitern am jüdischen Werk in Deutschland bestand, vorzuführen. Die jüdischen Sängerknaben unter Leitung von Erwin J o s p e brachten zunächst den Psalm 24 „Machet die Tore weit'' zu {jebör. Danu sprach Rabbiner Dr. B a e c k eindringliche Worte, um die Tore der Herzen zu öffnen für das, was ihnen vorgeführt werden sollte. Er sprach von dem schaffenden Willen im Gegensatz zum leeren Projektemachen und nannte ihn den^, rechtschaffenen Willen, den Zukunfts, willen, der alle Menschen beseelen muss. die sich zu einer Idee bekennen und ihr Schicksal und die Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen. Die Juden in Deutschland haben die Gemeinschaft des Schaffens gelebt, und was sie damit erreicht, gab er in eindrucksvollen Zahlen wieder, die von dem Wirken der Reichsvertretung für die Menschen, die auswandern wollen, für die Jugend, die hier zur Wanderung vorbereitet wird, und von der charitativen Fürsorge für die Hierbleibenden Zeugnis ablegten. Dann wurde der Film vorgeführt, der neben Zahlen und "Text Bilder aus Neuendorf und Niederschönhausen, das beisst von Jüdisches Farbüresc&äft Soez Röntgen- und Elektro-Medizin Bedarf für den Arxt Auswanderer-Beratung. Anu.'Verkauf Itöntgen-Ing-. üurt Marcase Berlin N. 4. Chausseestrasse 5 Telefon 42 60 68. landwirtschaftlicher und handwerklicher Berufsausbildung, brachte. Angesichts des Zweckes dieses Films zu werben, sei von jeder Kunst- Kritik Abstand genommen. Aber es muss ehrlich gesagt werden, dass wir uns einen Film gewünscht hätten, der auch die Freude am Werk und am Lernen zum Ausdruck gebracht und dadurch sicher intensiver werbend gewirkt hätte. Auch was die Zwischentitel anbetrifft, sei eine Kritik gestattet. Es gibt W^rte, die zwar technische Bedeutung gewonnen haben, aber dennoch unschön sind. Sie sollte man in solcher Darstellung fortlassen (z. B. das Wort: bezuschusst , . .). Aber wir hoffen, dass das Publikum, das ja weniger Tatsachen kennt doch von der Fülle des Gebotenen beeindruckt und zur Mitarbeit und zur finanziellen Hilfe angeregt werden wird. Die Sängerknaben sangen noch zwei Chöre, aus der Rosch Hachana-Liturgie und die Horra. Beide, bearbeitet von Erwin Jospe bzw. von Peiruschka, fanden lebhaftesten Beifall, und mit ihnen Erwin Jospe, der diesen Chor so meisterlich leitet. Bei dem anschliessenden geselligen Beisammensein hielt Dr. Otto Hirsch eine Ansprache und erfreuten Doris W i - 1 a m o w s k a und Wilhelm G u 11 m a n n durch schöne Gesangsvorträge, begleitet von Erna Klein. ~ Dr. M. E. * Die Aufführung des Films „Schaffender Wille, Juden werden Bauern und Handwerker" wird, um Lieferung aller Denialwarsn Dental -Grosshandlung Meu-Einrichtungen DEIAKÖR £ h AUSWanderRF-BeratUng Berün W, Tauentztenstr.lO der starken Nachfrage zu genügen, am 2. März pünktlich 20 Uhr 30 Minuten, im Jüdischen Brüdervereinshaus, Berlin, wiederholt. Die einleitende Ansprache an diesem Abend hält der Referent der Reichsvertretung für Berufsumschichtung. Dr. Georg Lubinski. Karten für diese Veranstaltung sind beim Zenfralausschuss für Hilfe und Aufbau. Beriiu-Charlotteuburg 2, Kantstrasse 158, auf Anfordern erhältlich. C.-Vo-Veranstaltungen Im überfüllten grossen Saal des Jugendheims in E s s e n sprach Dr. Ernst Plaut. (Essen) über „Aufgaben und Wege". Der Inhalt seines Vortrags ist in diesen Blättern schon vor einigen Wochen wiedergegeben worden. Die Versammlung wurde von dem Vorsitzenden der Ortsgruppe, Rechtsanwalt Dr. Krombach eingeleitet und beschlossen, wobei mit warmen' Worten auch unserer Sorge um den Palästina- Aufbau gedacht wurde. Ueber das gleiche Thema hatte Dr. Plaut in der Synagoge zu H a g e n in einer ebenfalls sehr gut besuchten Versammlung referiert. Leiter dieser Veranstaltung war der Ortsgruppenvorsitzende Staatsanwaltschaftsrat a. D. Grüneb e r g. Der Kreis im Jüdischen C.-V. Hamburg eröffnete die zweite Hälfte seines Winterprogramms mit einem Vortrag des Oberrabbiners Dr. Theodor W e i s z (Altona) über „Jugend Mittel <1v« f sc3i iand Flauen 2. Mär? . 10-13 Uhr. G ••Di?indchaiw. 1 .ugelsi ra-sse. des religiösen Erbes glaubt Dr. Weisz in Verknüpfung mit dem Prbphetenwort ..Eiu Jüngling bist du. Israel, darum liebe ich dich!", die ewige Jugend des gotteskämpferischen Israel zu erblicken. E. G. In der C.-V.-Kul'urarbeit?gemeinschaft in Gleiw i t z sprach Dr. Ludwig Lewi.nski über das Thema „Israeliten und Philister". An das Referat schloss sich eine interessante Auseinandersetzung zwischen dem Redner und Rabbiner Dr. Ochs über Methoden der Geschichtsforschung und Geschichtsdarstellung an. Gedenkstunde für Otto Warburg Eine grössere Zahl von Freunden war bei einer von der Zionistischen Vereinigung zu Ehren ihres Heimgegangenen Präsidenten, veranstalteten würdigen Feier vereint. AU Schüler und Schwiegersohn Gustav L. Cohens früh nationaljüdischen und praktisch-kolonisatorischen Ideen aufgeschlossen, hat W a r b u r g eine Gegenposition .im Zionismus eingenommen und mit Herzl und Wolfsohn wiederholt die Klinse cekreuzt. In den Jahren 1011 bis 1920. als er die Weltorganisation führte, wurden eine Fülle von Neuschöpfungen verschiedenster Art und meist entscheidenden Wertes begründet. Wenn er sich — verständnislos für kleinliches Parteiengezänk — später aus dem politischen Leben etwas zurückzog, -so erhielt er sich doch bis zur letzten Stunde seines begnadeten Lebens waches Interesse und heisse Liebe für das Volk und sein geistiges Ringen. Dass ihm — dem weltberühmten Botaniker und. mutigen Kolonial-Pionier — auch echter politischer Blick nicht fehlte, dass der Reiz dieser aristokratischen Persönlichkeit unwiderstehlich war: dies alles zeichneten die Redner erschönfend und unübertrefflich. Mit Orgelklängen hatte Werner Baer die Feier umrahmt. --mm. Aus den Familien Jo<r|>h 11 a i iene r; früher Buredorr 'Hannover, jetzt Brüssel'.? der Vater von Rabbiner Dr. Italiener in Hamburg, feierte;im 17. Februar seinen Sö. G-eburtst.i«:. — Leopold Löh 'Berlin W 30.• wurde am 20. Februar 00 Jahre alt. — H. Worth ei in e r ('Karlsruh?) bc*rin«r am 21. Februar seinen 75. Geburtstag. — Julius Türk (früher Wres'-hen. iotzt RheinhatLsen) feiert am 2$. Februar seinen 75. üebnrtsta-g. — Salomen K a t z «Fran kenne rg a. d. Edcr) wird am 2S. Februar SO -fahre alt. — Mose.« S te v n - her? und Frau Henriette geb. Rothschild (früher Limbur?. jetzt Stuttgart) feierten am 10. Februar ihre goldene Hochzeit. — Felix S a 1 o m o n und r rau Alma geb. Schlapp (Leipzig) feiern am 25. Februar ihre silberne Hochzeit. Der Landesverband Rheinland-Westfalen und mit ihm die Gesamtorganisation de= Jüdischen Centrai-Vereins hat einen schweren Verlust erlitten: Lehrer Siegmund Lilienfeld ist am 21. Januar im Alter von 51 Jahren in. WpspI unerwartet an einem Herzschlag gestorben. Solange der Heimgegangene im jüdischen Leben tätig war. solange war er auch den Idealen des C.-V. verbunden. In der langen Zeit seiner Tätigkeit als Lehrer in Emmerich wurde die örtliche Arbeit des C.-V. in erster Linie von ihm getragen. S^ine stete Hilfsbereitschaft, und sein Pflichtbewusstsein gründeten sich auf ein lief im Judentum verwurzeltes religiöses Empfinden. Bei seiner Beisetzung in Krefeld sprachen Oberrabbiner Dr. Bluhtn und J. Dannenberg Worte tiefer Trauer und ehrlich empfundenen Dankes. Der Landesverband Rheinland-Westfalen und mit. ihm der Gesamtverein gedenken des Verstorbenen als, eines Freundes., dessen Treue im Bereich unserer Arbeit schwer zu entbehren sein wird. Erich Frauken. UNSERE VERKAUFSGESCHÄFTE. Berlin, Taucntzienstraße 16 Hamburg. Jungfemstieg 43 Köln a. Eh.. Hohestraße 115 Essen. Limbeckstraße 10 Essen. Adolf-Hitler-Straß elS Bochum. Kortumstraße 67 Fraukfnrta.M..Roßniarkt]3 Zentrale. Ottenbach a. M. Wuppertal-Elberfeld. Herzogstraße SS Judisches Lehrbaus in Berlin: GcniciiwchaTtsvcranstaltungen für die jüdische Jugend in Berlin: ..Du und da* Leben" (Einführung in die Grundbegriff." der Biologie). Leitung: IlHhmit Siiberstein. Dienstags, IS—WA Uhr, Kaisordamm TS ^erzI-Schule': iCmi'iihi-un? in die KiMisthctraciiiuitg. Lriiung: Erwin Selbmann, Diensiags, -Mi—'-lA Uhr. Mnrburger Str. 5: SinL'?'-rnmoiiisr!ian. Ur-iiu»«:: Erwin J<i?p»-. MiitwochsC 20—22 l'hr. Tieini der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger .Str. 31. AHe jüdischen .JugendlidiPn sind zu diesen Veranstaltungen zugelassen, die Teilnahme ist kostenlos. Der Reichsausschuss der jüdischen Jugendverbände teilt mit: Singekurs Karl Adler in Hachschara-Kibbuzini. Anlässlich des musikpädagogiseben Seminars unter Leitung von Karl Adler, das in Berlin von der Mittel- . stelle für jüdische Erwachsenenbildung und dem Jugendpflegedezernat der Jüdischen Gemeinde zu Berlin durchgeführt wird, soll Direktor Karl Adler Musikkurse in den Hachschara-Kibbuzim, die in der Nähe von Berlin gelegen sind, veranstalten. Die erste dieser Musikveranstaltuugen fand im Landwerk Ahrensdorf statt, die einen vollen Erfolg brachte. Gottesdienste in Berlin Abkürzungen ALTEK RITUS: Grunewald G. BeioVreutergasse H. Kaiserstr - ü, Köpenick Kp.. Munebener Str. - M. Pestalozzis!r. Pe., Kvkestr K, Ttiielscb ürer Tu. NEl'KK RITUS: Fasanensir Fa.. Friedenstempei Fr.. Levetzowstr. l,c., Lin denstr. Li.. Liitzowstr Lü.. Oranienburger Str. 0. Oranienburg Or., Prinzregentenstr Pr.. Schmargendorf Sm. ' KEFOKM: .lobannisstr Jli.. Jochimsthaier >tr -f FAI.KEiNBEKG Synagogen: Kaiserstr. Ka-, Kais'-rdamisi Kd.. Prenzlauer Primenade Pz- S-'hnnhauser Allee So., Trifl- 5tn«$e T. Freitag, 25.1' e Svnagoge Bceimi IS Sonnabend, 26. Febr. Son-üag (St.). 27. Febr. Ansprache bzw. Predigt Ansprache bzw. Predigt Beginn "liner Fr," ii 17.-15 H> Warschauer 17.45 0 Xobel II 17.45 0 Freie i- J 18.S0 Rosen thal Jh. 1U.30.S t.'Gotts'lijlk K 17.45 o SitT-'ernv-inü Ka. 19.30 7Ä',w\ 10 K<1. 10.15 Gnctz Kp. 17.45 0.45 Le. in 10 Maybaum Li. 17.45 Hamburger 10 Lii. 18 10 M 17.45 Xus.sba.uni 0 Alt mann O 18 v;mi der Zyl 10 Or. 17.45 0.45 Pe. 17.45 0 Berkowiiz Pr. 19.15 Wiener 10 Pz. 10.»} Locwcnthal TS 3 7.45 o Zimet Sm. 10 Wint.T 10 Sö. 10.15 Oberländer 10 T 3 0 3U Siiberstein Tu. 17.45 o Jaknbovii> AVEITE 1?E VERE f NSSY X A G OGEN Alhrc<-ht- Strasse 10 '.Hs-.rnisdorf25.: 18.30 «Lelirvortra- Kiein : 26.: 10 (Kloin*). — Berliner Strasse 91 'Ilohensc-bönhausens 25.: 20. — Düppclstrassc 41. 25.: 17.45: 26.: 0. Juwelier Lip©wefzici Oyy- Ank.G. .vir. 11,48 541 */ Friedrichs — Frankfurter Alice 56. 25.: 17.45; 26.: 9 'Itosentha! : (sonntags 8. worhentaers 7.30 und 10.30). — Kleine Auguststrassc 10. 25.: 17.30: 26.: 8.30. — Lcssingstrasse 19, 25.: 17.45; 26.: 7 und 9. — Lofnringcrstras.se 22. 25.: 18: 26.: 10 '.sonntags S, wrwhcntass 7.30 und 10.30j. — Passauer Strasse 17, 25.: 17.30: 26.: 0 iwochentags 7.15 und 17.30). — Schönhauser Allee 4 (Ahawa Zionl. Schönhauser Allee 31 (Lew .Tehndoh*), Schönhauser Allee 98 'Tieferes IsrocH. 25.: 17.45; 26.: 9. — Sehulstrasse 7. 25.; 17.45 fAdlei-v 2(1.: 0.30 rAdler). _ \Viihclrainenhofstrassc 1 (Oberschöneweide). 25.: 19.15. V/arnung Das .Jüdische WohUahrts- und .Jugendamt, oeriin feilt, mit: Unter der Bezeichnung ..Jüdisches Flüchriincrsivcrk" wird zur Zeit eine unerlaubte Saroflilun-g <lurchgeführt. Ein Mann, der sich Abel nennt. s)»ri«-ht in Frivathäusern vor und versucht, unter dieser Bezeiclxunng zu sammeln. Einer Aufforderung. a.m nächsten Tage wieder vorzusprechen, leistete er nicht Folge. Wir bitten, im gegebenen Falle eine Spende abzulehnen und die Zentrale des Wohlfahrtsamts, Berlin C 2, Rosenstra.«se 2—4, zu benachrichtigen. Die Rechtsberatungsstellen der Bezirke des Jüdischen Wohlfahrt«- und Jugendamtes Berlin erteilen Auskunft und Rat an hilfsbedürftige und minderbemittelt« Mitglieder der Jüdischem Gemeinde bei Nachweis der wirtschaftlichen Lage in allen juristischen Fragen. Die Sprechstunden finden in den Bezirken wie folgt statt: Bezirk Mitte, Ausuststrasse 17, Montag und Donnerstag 0.30 bis 10.30 Uhr: Bezirk Süden, Thielseh-Ufer" 10—16. Montag und Donnerstag 11 bis 12 Uhr: Bezirk Norden, Eberswaldor Sirasse 26, Montag 10 bis 12.30 Uhr und Donnerstag 0.30 bis 11.30 Uhr: Bezirk Südwest Miinchener Strasse 37. Dienstag 14 bis 16 Uhr. Mittwoch 10 bis 11 Uhr und Donnerstag 15 bis 17 Uhr: Bezirk Westen. Lützowstra.sse 16. Dienstag 11 bis 12 Uhr: Bezirk Charlottenburg, Bleibtreustrasse 2. Montag und Mittwoch 14 bis" 15.30 Uhr: Bezirk Osten, Blumenstrasse 97, Donnerstag 15 bis 16 Uhr. EIZMANN: feto« Das Werk erscheint am 1. April 1 938 -=z 324 Seiten «• p«> Bei Bestellungen bis 15. März * Ganzleinen RM ermässigt sich, der Preis auf RM ^««Kr Jüdischer Buchverlag Erwin Löwe, Berlin W50

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