Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 4 (27.1.1938)
- Date
- 1938-01-27
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 16 C.-V.-Zeiiung Nr. "4*27: Januar 1938 Gottesdienste in Berlin Abkürzungen « ÄLTER RITUS: Granewald G, Heiderentergasse H, Eaiserstr. K, Köpenick Kp., Mönchener Str. M, Pestalozzis!*. Pe., Rykestr. R, Thieiseh-Ufer Tu. NEUER RITUS: Fasaaenstr. Fa.t Friedenstempel Fr., Levetzowstr. Le., Lindenstr. LI., Lützowstr. Lü., Oranienburger Str, 0, Oranienbarg Or., Prinzregentenstr. Pr., Schmargendorf Sm. REFORM: «Tohannisstr. Jh., Joachimsthaler Str. J. FÄLKENBERG Synagosen: Eaiserstr. Ka., Kaiserdamm Kd., Prenzlauer Promenade Tz., Schönhauser Allee Sö., Triftstrasse T. Freitag, 28. Januar v Sonnabend, 29. Jan. Sonntag (St.), 30. Jan. Ansprache Ansprache Synagoge Beginn bzw. Predigt Besinn bzw.Picdigt Fa. IS Swarsensky 1(J Fr. 16,45 Sussbaum 9 G 16.45 Wolff H 16.45 9 (Vertreter) J 18.30 Eosenthai Jh. 10.30 (SO Gottschalk K 16.45 9 Freier Ka. 19.30 Silberstein 10 Kd. . 19,15 Süssmann 10.30 Kp. 16,45 10 Le. 19 Maybaum 10 Li. 16,45 10 Salomonsk'i Lü. 18 ' Wiener 10 ■ M 16,15 9 Brooh O IS Jospe 10 Or. 16.45 10 Pe. 16.45 9 (Vertreter) Pr. 19.15 B rasch 10 Tz. 19,30 Loe-wenthal R . 16,45 9 Levy Sm. 19 Salier 10 Sö. 19.15 Ziraet 10 T 19.30 Winter Tu. 16,45 ,9 Jacobovits . WEITERE VEREINSSYNAGOGEN: Albreclitstrasse 10 (Hermsdorf), 28.: 1S.30 (Lehrvortras: Klein); 259.: 10. — Frankfurter Alice 56, 28.: 16,45: 29.: 9 Oiosenthal); (sonntags S, wochentags 7.30 und 19,30). — Lessingstr. 19, 28.: 16,45: 29.: 9. — Liesenstr. 3, 28.: 16.45; 29.: 9 (Klappholz): (sonntags S. wochentags 7 uad 16,45). — Lothringerstr. 22. 28.: 18 (Meyer); 29.: 10 (Meyer). — Marfcirraf-Albrecht-Str. 11/12, 28. : 16.45: 29.: 7.15 und 9.15 CAinoiski). 16 CLehrvortrac Neuhaus). — Mussehlstr. 22. 28.: 16.45; 29.: 10 (Wreszvnski). — Schulstr. 7. 28.: 16.45 (Adler): 29. : 9,30. — Süerstr. 21, 28.: 16.45: 29.: 9 (Winter), 16,50 (Lehrvortrag Winter). — Wilhelmiuenhofstr. 1 (OberschöneweideX 28.: 19.15. Das Jugendpflegcamt Weissonsee veranstaltet am 29. Januar um 20 übr unter Leitung von Rabbiner Heinz M e y e r eine Sabbatauscänjrsfeier für Jugendliche im Heim Berliner Allee 234, I. In einer Vortragsreihe ..Die Geschichte der jüdischen Religion" des Synagogen Verbandes G ruppe Prinz regenten str a s s e sprechen jeweils um 20,30 Uhr in der Synagoge Prinzregentenstrasse Dr. May Wiener über ..Die Bibel11 am 29. Januar, Dr. Arthur Galliner über ..Die mündliche Lehre11 (2. Februar) und Dr. Manfred S w a rsensk y über ..Die religiöse Haltung des heutigen Juden'1 (26. Februar), Jüdisches Wohlfahrts- und Jugendamt Berlin. Die Räume der Bezirksstelle Norden des Jüdischen Wohlfahrts- und Jugendamts, bisher Schönhauser Allee 23/25, werden am 1. Februar nach Eberswaider Strasse 26, Ecke SchönSiauser Allee, verlegt. Die Sprechstunde fällt an diesem Tage aus. Die „Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums"' gibt anlässlichdes Beginns ihres 53. Arbeitsjahres einen kurzen Abriss ihrer Tätigkeit, die sich gegenwärtig u. a. hauptsächlich auf die Sicherstellung derituellen Verpflegung, die Verteilung von jüdischen Schriften und die Sorge für die gesetzestreuen Menschen der Kleingemeinden erstreckt. Palästinakundgebung in Frankfurt a. M. Am 17. Januar fand in Frankfurt a. M. eine Palästinakundgebung der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der Jewish Agency und des Keren Hajessgd slatt Nach begrüssenden Worten von Sanitälsrat Dr. Ettlinger stellte Rabbiner Dr. Leo B a e c k das Schicksal Palästinas und das Schicksal der Juden in einen weltgeschichtlichen Zusammenhang. Im Aufbau des Landes sei der Mensch die stärkste Realität. Palästina wäre daher gewonnen, wenn alle Juden auch innerlich wahre Juden würden. Dr. Michael Traub wies darauf hin. dass durch die politischen Verhandlungen während der Unruhen der letzten zwei Jahre die wirtschaftliche Entwicklung des Landes seitens der verantwortlichen jüdischen Stellen nicht hinreichend berücksichtigt worden sei. In Anbetracht der Schwierigkeiten, denen Juden in zahlreichen Diasporaländern begegneten, habe Palästina für die jüdische Gesamtsituation eine besondere Bedeutung. Die Veranstaltung war durch Darbietungen des Orchesters des Jüdischen Kulturbundes Rhein-Main unter Leitung von Ernst Drucker umrahmt, der die Hebriden-Ouvertüre von Mendelssohn-Bariholdy und einen Satz aus der Dybuk-Suite von Joel Engel zu Gehör brachte. Die Synagogenweihe von Oporto H. E. Oporto. Ende Januar. Am 16. Januar fand unter grosser Beteiligung die feierliche Weihezeremonie slatt. Neben den Mitgliedern der noch jungen Gemeinde Oporto waren etwa 40 Personen aus Lissabon erschienen. Unter den Ehrengästen befanden sich Professor Dr. Moises Bensabbat h A m z a 1 a k, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Lissabon. Mr. Paul Goodni a n sowie zwei weitere Delegierte vom Marranen-Komitee in London: der Preussische Landesverband jüdischer Gemeinden war gleichfalls vertreten. Nach dem Miucha-Gebet wurden die Torarollen, von welchen eine aus der Alten Synagoge in Berlin stammt und jetzt zur Einweihungvom Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde gestiftet wurde, in den Aron hakodesch geleitet, worauf der Oberkantor Diezendruck aus Lissabon einige sehr schöne hebräische Gesänge vortrug. Der Gründer und Vorsitzende der Gemeinde Oporto, der Marranenführer Kapitän Barros Basto. hielt dann eine Ansprache, in der er sein Bekenntnis zur jüdischen Religion ablegte und an die Juden Oportos einen warmen Appell zur Mitarbeit richtete. Die synagogale Feier wurde dann nach Verrichtung der traditionellen Gebete durch Spielen der portugiesischen und der englischen Nationalhymne und ■ durch Singen der Hatikwa beendet. An die Feier schloss sich ein Tee, bei welchem Mr. Paul Goodman die verschiedenen Zuschriften, die ihm als Sekretär des Londoner Marranenkomitees aus allen Teilen der Welt — aus Deutschland u. a. auch von Professor Dr. lsmar Elbögen (Berlin) — zugegangen waren, den Anwesenden zur Kenntnis brachte. Die portugiesische Presse nahm lebhaften Anteil an der Synagogeneinweihung und brachte mehrere Bilder von dem vollendet schönen Inneren der Synagoge sowie von der Feier. Der herrliche Bau, der der Zusammenarbeit von Barros Basto und Paul Goodman sein Entstehen verdankt, konnte durch eine hochherzige Spende von Sir Elly Kadoorie, zur Zeit Hong-Kong, vollendet werden. Er ist dazu bestimmt, ein Zentrum der Marranen-Bewegung zu werden. Druckfelilerberichtigung. In unserem Bericht über däs Zwiegespräch von Rabbiner Dr. Swarsenskv und Rabbiner Dr. Maybaum in Nr. 3 der C.-V.-Zeitung vom 20. Januar hiesses am Schluss: „Mit dem Hinweis auf Rabbiner Dr. Leo Baeck . . . und mit dem Hinweis, dass das Judentum ausserhalb Deutschlands in seiner schwersten Stunde weder von einem Gelehrten . . . repräsentiert wird . . .". Es muss selbstverständlich „...innerhalb Deutschlands" heissen. den Qpuüsc&eu. ^emtiads fr /&sfü^t ^mmmmmEmmm Einmal im Monat Pfundspende. Ermöglicht der Jüdischen Winterhilfe durch Spenden "von Pfunden, jedem Bedürftigen mit einer Gabe Freude zu bereiten. Sammle rinnen werden noch benötigt in der Gegend zwischen Kant- und Bismarckstrasse, Wedding und Köm Gstadt. Melduniren erbeten an das Büro der Pfundspende der Jüdischen Winterhilfe, Berlin-Grunewald, Jagowstrasse 30. Seelische Winterhilfe. Moülacr. 7., Mittwoch, 9. Februar, 20.15 "Uhr, in den Beröüha-Festsälen. Schönhauser Alice 28, Bunte Abende. Bin Querschnitt durch die Operette „Der Rastelbinder" von Lehar. Mitwirkende: Berta Bcr>ehiiiski (Menzel), Fugen Gothmann, Sieiia Ehrlich (Hay), Eise Lüwenbcrg (Löwcn\ lianni Rosentbal;Rosen). Irmingavd Wiilner, Curt Abramowitz (Gialdini). Ludwig Baruch, Daniel Grün, Doris und Leo Jarecki. Heinz Kahiieaiann, Alexander Modeii. Henri Rock (Heinz Rnjrlaud). H. Makcwski. }>. Ncumann: am Flügel: Hans Werner Katz und Sigbert Lewin. "Ausserdem: Montag. 7., Mittwoch. 9. Februar. 15.30 Uhr. ebenda: K i n d c r n a. c h m i.t t a g e. Eintriit; karten unentgeltlich nur für Betreute der Jüdischen Winterhilfe in der Bezirksstelle Görden, Weissenbiu-gcr Strasse 2/3. Diens-tag. S. Februar, 20.15 Uhr. in der Synagoge Lüt/.nwstrasse. Vortrag von Rabbiner Dr. W a r - s (• h a u e. r ,.50 Jahre Gcmeindolebcn nach persönlichen Erinnerungen.4" .Musikalische Umrahmung: Oberkantor Hanns J o h n - J a c o b s o h n. Die j ü d i s eh en Sä a g e r k n a b e n unter Leitung von Erwin' Jospe. der bei dieser Gelegenheit zum letztenmal in Berlin vor die Oeffentlichkcit tritt. — Eintrittskarten unentgeltlich n u r für Betreute der Jüdisf-kcn Winterhilfe in den Bczirksstellen: Liitzowstrasse 16. Sehlüterstrassc 70, Mönchener-Strasse 37, Turmstrasse 9. — Die Eintrittskarten sind n u r gültig in Verbindung mit den'' blauen Bewilligungsscheinen. AiiHülirung von „B'rcscliith" Das. bereits im Vorjahre mit so grossem Erfolg aul'ircnouimene hebräische Chorwerk „B'reschith", ein Schönfmmshvmnus für Soli, gemischter Chor, Orchester und Orgel "von Oskar Guttmaun. gelangt am Mittwoch, 2." Februar. 20.15 Uhr. in der SynagQge Prinzre^entenstrasse 09/70, zur Aufführung. Die musikalische Leitung hat auch in diesem Jahre Chemjo Winawer. Mitwirkende: Das Orchester der Kiinstlerhilfe und der W ina Wersche Chor." Solisten: Paula Salomon .(Lindberg), Hanns John- Ja cobsoh n. An der Orgel: Werner B a e r. Ansprache: Direktor Josef S c h m e i d 1 e r. — Eintrittskarten zum Preise von 0,50 bis 2.00 KM: Philo-Verlag. Pariser Str. 44: Ködern. Charlottenburg, Dahlmannstr. 8; Hirschfeld. GW 87, Jagowstr. 44: Popclauer. C 2'. Gcue Friedrichstr. 59; Boas. C 2, Gene Friedrichstr. 09; Salomon. C 2, Gcue Königstrassc 79: Cafe Schneider. W 62, Klciststr. 13: sowie bei den Pförtnern Oranienburger Str. 29 und Roseristrasse 2—1 und Kastellan Prinzrcgcntenstr. (59/70. Gesellscliaftsabend zugunsten der Jüdischen Winterhilfe Berlin und des HilfsVereins Unter dem Motto ..Wir helfen vereint" findet am Sonnabend, 12. Februar. 20.30 Uhr, in sämtlichen Räumen des ßrüdervereinshauses ein grosser Gesellschaftsabend zugunsten der Jüdischen Winterhilfe Berlin und des Ililfsvereins der Juden in Deutschland statt. Damit bekunden diese Organisationen, die beide den Gedanken der Hilfsbereitschaft verkörpern, in neuartiger und begrüssenswerter Weise die Verbundenheit der ganzen jüdischen Gemeinschaft. Jeder, der diese' künstlerische und gesellschaftlich bemerkenswerte Veranstaltung "besucht, steuert zur Linderung jüdischer Not drinnen und draussen bei. — Karten zum Preise von 6,— RM einschliesslich Steuer durch die Jüdische Winterhilfe Berlin. C2, Rosenslrasse 2—4, Telephon 41 67 11, Apparat 70. und durch den Hilfsverein der Juden in Deutschland. Berlin W 35, Ludendorffstrasse 20, Telephon 22 9SÖ6. Spendet Radio-Apparate und Lautsprecher für die alten und kranken Betreuten, der Jüdischen Wintern!!Fe. (KeineKopfhörerundDetektor-Apparate.) Anruf erbittet: Jüdische Winterhilfe, Berlin C 2, Heidcrei:tergasse 5. Abteilung Radio, Tel. 416711 (Apparat 7JQ. ALTEN BURG xx><x><x><><><x><><>^ Gute Vertreterfinden Sie durch eine Anzeige im Steüenmarkt der C.-V.-2eitung <xxxx>c<x><><x>^^ ANNABERG Ljacoivu. BeraM Ciiaskel Spezialhausf. Damenkleidung ESSEN )^chuJihjciujs LlflBECKSR STR.39/43 BeziehenSie sich bittebeiAnfragen auf die C.-V.-Zeitung ESSEN iie oate Bezugsquelle FREIBURG i. B. 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