Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 4 (27.1.1938)
- Date
- 1938-01-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Beilage der G-V.-Zeitung Nr. 4 ♦ IBeibtatt 27. Januar 1938 Mltteifungfen tt« 3cm Hfffsvereln 3er JuHfen!n Deufs&lmüf* "ernw Gruppenwanderung Von Fritz Schwarzschild, Geschäftsführer der Jüdischen Landarbeit GmbH. (JLA) II.*) Wir wollten uns im wesentlichen mit den Fragen der Gruppensiedlung beschäftigen* dürfen aber eine Form der Gruppenwanderung nicht übersehen, die bestimmte Aussichten au! eine gedeihliche Entwicklung zu bieten scheint. Handwerker verschiedener Berufe, die sich zu gemeinsamer Auswanderung zusammensch Hessen wollen, planen in . Ländern mit neuer industrieller Entwicklung in Stadtnähe einen gemischt-handwerklichen Betrieb zu errichten. Diese Gruppen wollen durch grösste Rationalisierung der Betriebsweise besonders konkurrenzfähig gegenüber der Importware sein, und durch eine Mischung von Wer'kstattarbeit und Aussenarbeit die Existenzmöglichkeit' der M. M.WARBURG&CO. GEGRUNDEt 1797 HAMBURG FERDl MANDSTR. 75 BERLINER BÜRO: TIER GART EN STR. 2 b Mitglieder der Gruppe sichern. ■ Die Stadtnähe soll die Absatzmöglichkeit begünstigen, gleichzeitig aber Gelegenheit geben, durch eine angeschlossene landwirtschaftliche Hilfswirtschaft — von einem oder zwei zu der Gruppe gehörenden Gärtnern betreut — eine teilweise Selbstversorgung zu ermöglichen. Es kann sich hierbei nur um sorgfältig zusammengestellte Gruppen leistungsfähiger Handwerker handeln, die gut zueinander passen, und die einer späteren Spezialisierung fähig sind. Es muss daran gedacht werden, diesen Gruppen junge Menschen als Lehrlinge anzuschliessen für den Fall, dass die Gruppenleitung für die Lehrlings-Ausbildung und die Betreuung der jungen Menschen eine Gewähr bietet. Durch eine Gemeinschaftsküche können weiterhin von Anfang an die Verbrauchskosten der Mitglieder der Gruppe geregelt werden, doch sollte die schärfste Form der gemeinsamen Wirtschaft für diese Menschen der mittleren Generation nicht über einen Zeitraum hinaus ausgedehnt werden, der für die Ueberwindung der Anfangsschwierigkeiten unbedingt erforderlich ist. Die sich allmählich einstellende Rentabilität wird eine Lockerung in dieser Beziehung ermögr liehen. Eine gute und sorgfältige kaufmännische Leitung und Verwaltung - ist selbstverständlich erforderlich. Die Investitionskosten für solche Handwerksstätten werden sich im Rahmen der Beträge halten, die aus eigenen Mitteln der Gruppeiimitglieder oder von dritter Seite auf dem Kreditwege beschafft werden können. Ob die Schaffung kleinerer und mittlerer industrieller Betriebe durch die ausgewanderten jüdischen Fachleute — vor allem der Textii- und chemischen Industrie — möglich ist, und ob Kreditmittel für ernsthafte Projekte durch jüdische ausländische Organisationen hierfür bereitgestellt werden können, bedarf sorgfältigen, aber raschen Studiums. Voraussetzung für solche Kreditgewährung müsste allerdings sein, dass die Gründer dieser Unternehmungen sich zur Heranziehung jüdischer Mitarbeiter aus Deutschland im Rahmen der landesgesetzlichen Bestimmungen verpflichten. Es bestehen hierbei allerdings durch die Arbeitsgesetzgebung der in Frage kommenden Länder Schwierigkeiten,, wie z. B. in Brasilien, wo die Beschäftigung von zwei Drittel inländischer Arbeiter "und Angestellter gefordert wird. Es handelt sich in solchen Fällen eigentlich um eine spezielle und noch intensiv zu fördernde Form der Einzelwanderung. Lediglich das Problem der Mittelbeschaffung und die notwendige vorbereitende Planung rechtfertigen eine Erwähnung in diesem Zusammenhang. *) Vergleichs C.-V.-Zeitung Nr. 2 vom 13. Januar.. Wenn wir die Fragen landwirtschaftlicher Siedlung besprechen, so können wir nicht achtlos an der Tatsache vorübergehen, dass seit einer Reihe von Jahren die grossen landwirtschaftlichen Produktionsländer von schweren Krisen heimgesucht werden; kurze Konjunkturzeiten mit guten Preisen werden immer wieder von Perioden grossen Preisdrucks und erheblicher Absatzschwierigkeiten abgelöst. In den Vereinigten Staaten von Nord- Amerika sind für Siedlungszwecke noch genügend Landflächen vorhanden. Aber' die ausserordentlich scharfe wirtschaftliche und so- . ziale Krise, die im besonderen Masse die Landwirte betroffen hat, führte -zu Regierungsmassnahmen — wie z. B. Prämien für Nichlanbau und ähnlichem —-, das» von ernsthaften Sachverständigen zumindest .in absehbarer Zeit die wirtschaftlichen Aussichten von Siedlungsbestrebungen, etwa mit Teilen des grossen Arbeitslosenheeres, ausserordentlich skeptisch beurteilt werden. Die Raubbaumethoden einer weitgehend mechanisierten Landwirtschaft haben die Ertragsfähigkeit ganzer Länderstrecken so sehr herabgemindert, dass eine Bearbeitung nicht mehr lohnt. Die stadtnahe Landwirtschaft ist durch den hohen Bodenpreis und die sehr schwankenden Preisverhältnisse der nahen Absatzmärkte mit ganz erheblichen Risiken belastet, so dass im allgemeinen für jüdische Menschen aus Deutschland landwirtschaftliche Ansiedlung in U.S.A. nur nach besonders sorgfältiger Prüfung der örtlichen Bedingungen und der Bodenqualität in Frage kommen kann. Auf jeden Fall rous© aber hier — wie in anderen Ländern mit ähnlichen Währungsverhälfnissen —- mit einem Investitionsbedarf gerechnet werden, der selten zur Verfügung steht.. In Canada sind die Produktionsverhältnisse. — im Weizenbau vor allem — denen in TJ.S.A. ähnlich. Der Investitionsbedarf für die kleinbäuerliche Si edierstelle ist in absatzgünstiger' Lage recht hoch, die Entwicklungsbedingungen für einen gemischt-wirtschaftlichen K&inbetrieb in Stadtnähe jedoch im allgemeinen günstig. Hier sind zweifellos kolonisatorische Möglichkeiten vorhanden, die zur Zeit aber infolge der bestehenden Einwanderungsschwierigkeiten noch nicht nutzbar gemacht werden können. Auf dem südamerikanischen Kontinent sind es vor aMem die Südstaaten Brasiliens, die im Zusammenhang mit jüdischen Kolonisationsplänen . oft genannt werden. Die befriedigenden klimatischen Verhältnisse und die günstig zu beurteilenden Absatzmöglichkeiten bilden die Voraussetzung für die im Auftrag der Reichsvertretung der Juden in Deutschland > bearbeiteten Siedlungspläne, die trotz der ungeklärten Einwanderungsfragen von der Jüdischen Ländarbeit G.m.b.H. (JLA) weiter verfolgt werden. In Argentinien besitzt die Jewish Colonization Association (ICA) grosse Landflächen, di© erst zum Teil für die jüdische Kolonisation verwertet wurden. Die Bodenreserve und Kapitalkraft der JCA bietet noch auf Jahre hinaus die Möglichkeit, viele hunderte, für landwirtschaftliche Arbeit geeignete jüdische Familien aus Deutschland zur Ansiedlung zu bringen. Welche Verwendung sie für ihre grossen Mittel hat. bleibt abzuwarten. In anderen südamerikanischen Ländern (Paraguay, Ecuador, Columbien) werden die Aussichten für Siedlungen — selbst in Fachkreisen — ganz unterschiedlich beurteilt. Gute, ertragsfähige Böden sind, zum Teil in grösserer Höhenlage, vorhanden, und der Investitionsbedarf ist wesentlich geringer, als irgendwo anders auf dem amerikanischen Kontinent. Der ungewöhnlich niedrige Lebensstandard der eingeborenen Bevölkerung und das fast völlige Fehlen irgendwelcher Verkehrsmöglichkeiten in den in Frage kommenden Gebieten scheinen das-Absatzproblem unlösbar zu machen. In Chile ist der vorhandene Kulturboden bereits recht dicht besiedelt. In Afrika kommenxfür Gruppensiedlung nur die südlichen Dominien und Kronkolonien des Britischen- Empire in Frage. Nach Meinung der Sachverständigen bildet aber hier das Farbigenproblem ein nicht überwindbares Hindernis, auf das schon an anderer Stelle eingegangen wurde. In Australien und Neuseeland werden die Aussichten für landwirtschaftliche Ansiedlung günstig beurteilt. Die Periode wirtschaftlicher Prosperität, die in diesem fünften Erdteil schon längere Zeit andauert, und das Interesse, das man an der Vergrösserung der weissen Bevölkerung hat, scheinen auch für. Gruppensiedlungen gute Aussichten zu bieten. Die zurzeit sehr komplizierte Form der Beschaffung der Einwand erungserlaubnis stellt sich einer grösseren Planung vorläufig noch hindernd in den Weg. In den Ländern desVorderenOrients, die in der Nähe oder angrenzend an Palästina liegen (Syrien, Libanon, Cypern) muss sorgfältig untersucht werden, inwieweit dort die politische und wirtschaftliche Möglichkeit zur Schaffung jüdischer Gruppensiedlungen vorhanden ist (Fortsetzung folgt.) Brasilien und seine Einwanderer Ende November erregte eine Meldung in jüdischen Kreißen Beunruhigung und Aulsehen, die etwa lautete, dass im Zusammenhang mit den innerpolitischen Veränderungen in Brasilien 2000 illegal Eingewanderte bis zum 1. Dezember 1937 ausgewiesen werden würden; es handele sich dabei hauptsächlich um jüdische Emigranten aus Deutschland. Wir hatten sofort unsere Skepsis gegenüber dieser Darstellung geäussert und waren auch wenige Wochen später in der Lage mitzuteilen, man habe in den zuständigen jüdischen Wanderungsorganisationen nach einer Prüfung des Sachverhalte festgestellt, dass allenfalls mit etwa 500 noch nicht legalisierten Einwanderern zu rechnen sei. Neuerdings wird nun berichtet, dass sämtliche Ausländer, die widerrechtlich im Lande leben, innerhalb von 60 Tagen Brasilien verlassen sollen, andernfalls würden sie ausgewiesen werden; es wird dabei von Regierungskreisen ausdrücklich betont, dats es. sich nicht um Sondern! assnah men gegen Juden handelt. Aus der erstgemeldeten Fristsetzung per 1. Dezember ist also eine Fristsetzung etwa um Mitte März geworden, von den inhaltlichen Veränderungen der Notiz ganz abgesehen. Und nun hat vor wenigen Tagen ein brasilianischer Minister mit aller Entschiedenheit das Gerücht dementiert, dass irgendwelche besondere Behinderung der Einwanderung von Juden aus Deutschland beabsichtigt sei. Er fügte einige Bemerkungen über die grundsätzliche Stellungnahme Brasiliens zur Rassenfrage an und erklärte, dass, wer in legaler Weise ins Land käme und im Lar-de in anständiger Weise sein Leben aufbauen wolle, willkommen sei. Man vergleiche einmal in Ruhe die verschiedenen Stadien dieser Entwicklung: und man lerne daraus, nicht voreilig trübe Schlüsse zu ziehen, wenn Vorgänge bekannt werden, die auf den ersten Anblick negativ zu sein scheinen, ohne dass eine Nachprüfung erfolgt. Unabhängig davon wird man mit dankbarer Befriedigung die offizielle Stellungnahme der brasilianischen Regierang zur Kenntnis nehmen. * Mit der dm.ch die Erfahrung mit den brasilianischen Meldungen begreiflichen Zurückhaltung geben wir von einem Telegramm aus Guayaquil Kenntnis, wonach ein Quotengesetz vom IS. Januar die Ausweisung aller Juden aus Ecuador, innerhalb von 30 Tagen verlangt. Eine Ausnahme sei nur für erwünschte Industrielle und Landwirte vorgesehen. Es würden etwa 500 Personen betroffen. Ergänzende Meldungen besagen, dass sich die Massnahme vor allem gegen solche Personen richte, die mit falscher Berufsangabe ins Land gekommen seien. Wie wir erfahren, sind von den massgebenden jüdischen Auswanderungsorganisationen Bemühungen eingeleitet, die Vorgänge zu klären. Berufsausbildung in Südamerika III. Columbien*) Handwerkliche Ausbildung. In erster Linie muss hier die Schule in Bogota erwähnt werden, die der Technischen Hochschule angegliedert ist und damit dem Erziehungsministerium untersteht. Der Leiter dieser Schule hat ausdrücklich erklärt,*dass Kinder von Ausländern zu den gleichen Bedingungen wie die der Inländer angenommen werden. Wie in den meisten südamerikanischen Ländern erfolgt auch hier die Ausbildung kostenlos. Lediglich eine Einschreibegebühr von drei Pesos wird erhoben. Das neun Monate umfassende Schuljahr beginnt im Februar, die Ausbildung dauert vier Jahre. Im ersten Jahr hat der Schüler Gelegenheit, eine allgemeine berufliche Schulung zu erhalten, an die sich dann in den folgenden Jahren die Spezialausbildung anschliesst, die für Mechaniker. Elektrotechniker. Giesser, Schlosser, Zimmerleute und Bleiarbeiter gegeben wird. Die Ausbildung schliesst mit der~ Erteilung eines Diplomes ab. Das Mindestalter der Schüler beträgt vierzehn Jahre; sehr viel ältere Schüler können die Ausbildung unter Umständen abkürzen. Der Lehrplan lässt der theoretischen Ausbildung einen grossen Raum. In Calf befindet sich eine ähnliche, 1933 gegründete städtische Schule. Sie soll vorwiegend die Kinder Minderbemittelter aufnehmen. " Mit Rücksicht auf die soziale Herkunft ihrer Schüler wird daher auch allgemeiner Unterricht erteilt. 'Die Schüler, die im Internat und auth extern aufgenommen werden, müssen vierzehn Jahre alt sein. Man verlangt eine Geburtsurkunde, ein Gesundheitsattest, ein Führungszeugnis und das Volksschulzeugnis. Ausserdem wird die Aufnahme von einer Prüfung abhängig gemacht. Schmiede. Mechaniker, Elektrotechniker, Tischler, Giesser und die Handwerker des Baugewerbes werden an dieser Schule ausgebildet. Der umfangreiche theoretische Unterricht umfässt u. a. Portugiesisch, Englisch, Naturkunde, Geqgraphie, Mathematik, Buchführung, Zeichneu, Physik, Chemie, Malerialkunde, Bürgerkunde, Arbeitsrecht, Biologie. Musik, Kunstgeschichte usw. Die Ausbitdung dauert vier Jahre. An ihrem Ende erhält der Schüler ein Diplom als Werkmeister des Handwerkes, in dem erseine Spezialausbildung erhielt. Das Schuljahr beginnt im Oktober, aber die Anmeldungen werden nur bis zum 30. Juni angenommen. L a n d w i r t s ch a f 11 i ch e A u s b i 1 d u n g. Unter den Schulen verdient die Kaffee-Farmer- Schule in Esperanza (nahe bei Bogota) beson- *) Dieser Aufsatz schliesst sich an unsere Berichte in Nr. 52 und Nr. 2 der C.-V.-Zeitung an. Wir weisen noch einmal auf die „Mitteilungen" der HICEM hin. dere Erwähnung. Sie nimmt nur männliche Bewerber, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, zur Ausbildung an. Die Beibringung eines ärztlichen Attestes, das bescheinigt, dass der Bewerber der schweren körperlichen Arbeit ge-, wachsen ist, wird neben dem Führungszeugnis und dem Volksschulzeugnis gelordert. Die Farmerschule selbst macht die Aufnahme dann von einer abermaligen gründlichen ärztlichen Untersuchung abhängig." Fünfzehn Monate dauert die Ausbildung', für die Gebühren uicht erhoben werden. Lediglich ein Pensionspreis von zwanzig Pesos ist neben der Hinterlegung von fünf Pesos für Schäden, die der Schüler anrichten könnte, zu zahlen. Die Schule schreibt die Ausrüstung aufs genaueste vor. Wie bei den handwerklichen Schulen ist die Ausbildung in jeder Hinsicht sehr gründlich. .Vormittags wird theoretisch, nachmittags auf dem Felde gearbeitet. Die Tnternatsordnung, der der Schüler unterworfen ist, gilt als sehr streng. Die Schüler erhalten beim Abschluss der Ausbildung ein Diplom. In Cali besteht eine landwirtschaftliche Hochschule, deren Studenten aber das Abiturientenzeugnis haben müssen. Andere landwirtschaftliche Schulen befinden sich noch in Buga, Andalucia und Roldamllo. Abschliessend sei bemerkt, dass die erwähnten Schulen nicht nur Ausländer zu gleichen Bedingungen wie Inländer annehmen, sondern, dase dfe Regierung offenbar die ausländischen Schüler sehr gern sieht. Prospekte aller in unseren Berichten erwähnten Ausbildungsstätten können von den Schuleu angefordert werden. - G. F. In Buenos Aires wurde eine „Jüdische Kulturgemeinschaft" gegründet, die in vorbildlicher Weise bemüht ist, den jüdischen Einwanderern die Einordnung in das Land zu erleichtern und sie dabei "doch jüdisch zu erfassen. Für Kinder wird Religions- und Barmizwaunterricht erteilt, Erwachsenen vermittelt das Lehrhaus jüdisches Wissen. Kulturabende berichten von der jüdischen Geschichte. Freitags ist ein Gottesdienst der Gemeinschaft. Einen breiten Raum nehmen natürlich die Kurse über ..das Einordnungsproblem der Neueinwanderer" ein, die über Geschichte, Geographie und Wirtschaft Argentiniens berichten. Das ausserordentlich reichhaltige Programm sieht u. a. auch Musikabende vor. Als „ungelernter" Arbeiter in Argentinien. In diesem Artikel in der Beilage „Die Wanderung" der C.-V.-Zeitung Nr. 2 vom 13." Januar hiess es am Anfang: „.Ich bin jetzt schon fünf Monate als Hilfsarbeiter zu 4,40 Dollars (also pro Stunde 0.55) pro Tag ... tätig." Es muss heissen 4,40 Pesos p. Tag. H^mMVom Sl'Janua* bis 1Z. Februar großer yw Wintar-Schluß-Verkauf Fraukfurtaui M«lu Luowia Weit über 1000 Kleidungsstücke für Herren und Knaben ieixt zu stark verbidtgten Preisen Hludeuburjfjdatz 12 empfiehlt allen Auswanderern diese einmalige Gelegenheit zum vorteilhaften Einkauf gegenüber dem Haiiptbaknhof II