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Central-Verein-Zeitung · 1938-01-27 · 4 (27.1.1938) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
4 (27.1.1938)
Date
1938-01-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 C.-V.-Zeitung Nr.'4* 27. Januar 1938 Auslands-Nachrichten Frankreich Frau Therese Blum, die Gattin Leon Blums, ist-am 21. Januar an den Folgen einer Operation in Paris verstorben. Jugoslawien Oberrabbiner Alkalay wurde nach Ablauf seiner Amtsperiode, nicht mehr als Senator bestätigt, so dass die Juden Jugoslawiens zur Zeit ohne jede Vertretung in den beiden Hangern des Parlaments sind. Einer Deputation, die deswegen beim Innenminister vorsprach, wurde erklärt, dass das Ausscheiden Alkalays nicht aus judenfeindlichen Gründen erfolgt sei. sondern weil die Regierung neue Senatoren nur noch aus den Reihen der herrschenden Regierungspartei ernenne. Trotzdem hat diese Tatsache im Zusammenhang mit dem Aufsatz, den der Innenminister Korosch et t veröffentlicht hat. und über den wir bereits berichtet haben, die jüdische Bevölkerung lebhaft beunruhigt. Es kommt hinzu, dass der Innenminister inzwischen angeordnet hat. den Status aller ausländischen Juden zu überprüfen, ihre Einkommen und Wirtsehaflsverhältnisse festzustellen. Die judenfeindlichen Bestrebungen gehen zu einem wesentlichen Teil von Malerarbeiten / David Friedmann Berlin W 15, Paderborner Str. 9. 97 25 05. den Moslems aus. Ihre Presse brachte wegen der 1-linrichtung arabischer Terroristen in Palästina judenfeindliche Aufsätze, ihre Geistlichkeit veranstaltete Trauergottesdienste, in denen u. a. das Mitglied des syrisch-arabischen Büros in Genf, Scheik Emir Ärslan. sprach. Unterrichtete Kreise weisen jedoch darauf hin. dass im allgemeinen das Zusammenleben der jüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung durch diese Einzelvorkommnisse nicht gestört sei. Oesterreich In Oesterreich ist ein neues Fremdengesetz in Vorbereitung, das eine aligemeine Meldepflicht für alle Ausländer vorsieht, die sich länger als drei Monate im Lande aufhalten. Die Vorgänge in Rumänien werden zu einer beschleunigten Inkraftsetzung beitragen. — Die österreichische Postverwaitung hat den Gebrauch von Marken der Härandbewegung. die den Antisemitismus bekämpft, im österreichischen Postverkehr verboten. — Innerhalb der jüdischen Jugend des Landes ist die Diskussion über die angekündigte Schaffung eines österreichisch-jüdischen Jungvolkes noch lebhaft im Gange. Die orthodoxe Jugend sandte an den Bundesführer des ..Oesterreichischen Jungvolks'*, Graf T hurü-Valsassina, ein Schreiben, in dem sie ihre Zustimmung zu der geplanten Regelung ausspricht, weil sie sich davon eine Festigung des toratreueu Judentums erhofft. Die Zahl der Sterbefalle der Gemeinde Wien betrug im vergangenen Jahr 2824 und erreichte damit die höchste Ziffer seit Kriegsende. Die Zahl der Geburten war 720 gegenüber 757 im Vorjahre, 615 Austritten aus dem Judentum im Jahre 1936 stehen 620 im Jahre 1937 gegenüber. Bundeskanzler Dr. v. S c h u s c h n i g g überwies der jüdischen Kultusgemeinde Wien eine Spende von 10 000 Schillingen für das Winterhilfswcrk. Die Aktion hat am 15. Dezember eingesetzt und dauert bis zum 15. März. Neben vier das ganze Jahr über geöffneten Küchen wurden vier weitere für die Dauer des Winterhilfswerkes geschaffen. Täglich werden etwa 1800 Personen gespeist. Daneben bestehen eine Tee- und Wärmestube und verschiedene ähnliche Einrichtungen jüdischer Organisationen, die vom Winterhilfswerk subventioniert werden. Eine Tagesheimstätte für 100 schulpflichtige Kinder wurde geschaffen und eine Lebensmittel- und Bekleidungsaktion durchgeführt. Bisher haben 13 000 Steuerzahler freiwillig 20 Prozent der Ktiltussteuer für das Winterhilfswerk gestiftet und damit einen Betrag von rund 130 000 Schillingen aufgebracht. Schweiz Auf einer Tagung in Zürich beschloss die „Nationale Front" am 23. Januar eine V e r - f a s s u n g s i n i t i a t i v e zur Regelung der rechtlichen Stellung der Juden in der Schweiz einzuleiten. Aus den Pressemeldungen ist gleichzeitig zu ersehen, dass in der Führung der Organisation eine Aenderung eingetreten ist. An Stelle, von Dr. Rolf Henne wurde Dr. Robert Tobler zum Landesführer gewählt. Ungarn Der Herausgeber der Zeitschrift ..Gyözunk" und die Verfasser zweier in dem Blatt erschienenen judenfeindiiehen Aufsätze. Karl Machay und Otto Schonen jun.. wurden in Budapest wegen konfessioneller Aufreizung zu einem Monat bzw. 14 Tagen Arrest verurteilt. Major Salasi. der Führer der kürzlich von Staats wegen aufgehobenen judenfeindiiehen Partei der Nationalen Verteidigung, ist wegen Aulhetzung gegen eine gesetzlich zugelassene Gemeinschaft" zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden, während der judenfeindliche Führer Kein« n i. - N a g y fünf Monate Gefängnis erhielt. Beide hatten sich damit verteidigt, dass sie sich nur gegen die jüdische Rasse, nicht aber gegen den jüdischen Glauben gewendet hätten. Die ungarischen Grenzbehörden haben im Zuge der durch die Ereignisse in Rumänien ergriffenen Massnahmen in der Grenzstadt Nyeregyhaza mit der Ueberprüfung der Staats" bürg errechte, die in allen Grenzbezirken vorgenommen werden soll, begonnen. Bereits in der ersten Woche erfolgten 4500 Vorladungen, vor allem an Juden. Sie müssen den Nachweis führen, dass sie die Staalsbürgerrechte vor 1921 erworben haben oder dass ihre Vorfahren seit 1851 im Bereich des heutigen Ungarn ansässig waren. Neben der Ernennung Ladislaus End res zum Vizegespan des Pester Komitals, von der wir bereits berichteten, erregt bei der jüdischen Bevölkerung eine Rede Aufsehen, die der Finanzmhiister Dr. Fabinyi in Pees gehalten hat. Er führte u. a. aus, in der heutigen Zeit des Erwachens des Nationalbewußtseins müsse damit gerechnet werden, dass die christlichungarische Gesellschaft sich anschicke, auch innerhalb der Wirtschaft jene Positionen einzunehmen, die bisher anderen, d.h. den Juden, zum Grossteil vorbehalten geblieben wären. Dass dieser Vorgang den bisherigen glücklichen Besitzern dieser Stellen Schwierigkeiten bereite, liege auf der Hand. Diese Strömung bedeute jedoch keineswegs, dass alle die, welche bisher auf diesen Arbeitsgebieten seit vielen Jahrzehnten ehrlich und fachkundig gearbeitet hätten, ausgeschlossen werden würden. Es müsse vielmehr der notwendige Ausgleich der Interessen gefunden werden. Zu der wirtschaftlichen und politischen Situation des ungarischen Judentums nahm der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Budapest. HoTrat Samuel Stern, am 16. Januar in der ordentlichen Jahresversammlung der Gemeinde Stellung. Die Lage, so führte er aus. verschärfe sich zwar zusehends, sie sei jedoch keineswegs " hoffnungslos. Die Gemeindeleitung habe immer wieder Gelegenheit gehabt und genommen, an zuständiger Stelle Abhilfe gegen die moralische und materielle Diskriminierung zu verlangen und habe auch beruhigende Erklärungen verantwortlicher Persönlichkeiten erhalten. Die verfassungstreue Gesinnung des Reichsverwesers und der katholischen Geistlichkeit müssten in diesem Zusammenhang stets als beruhigendes Element gewertet werden. Drei Fortbiidungstagungen für jüdische Lehrer Die S c h u 1 a b t e i 1 u n g der Reichs- Vertretung der Juden in Deutschland hatte für die Weihnachtsferien ein reichhaltiges Programm an Lehrerforibildungstagungen angeregt und gemeinsam mit den zuständigen Laudesverbänden und Lehrervereinen durchgeführt. Auch die Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung halle hierfür ihre wertvolle Hilfe zur Verfügung gestellt. . Die Tagung im Landsehuliieim Herrlingen b. Ulm in der Zeit vom 28. Dezember bis 2.. Januar, die unter der Studienleitung von Studienrat i. 11. Schüffer (Breslau) stand, war vornehmlich für Lehrer aus den drei süddeutschen Landesverbänden bestimmt. Folgende Arbeitsgebiete waren Gegenstand dieser Tagung: Behandlung der jüdischen Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit (Dr. Ludwig Feuchlwanger-Miinchen). Bibel-Arbeitsgemeinschaft (Dr. Abraham Heschel-Frankfurt a. M.), Stand der pädagogischen Bewegung in der Gegenwart (Stud.-Rat u H. Rudolf Schäffer- Breslau). Palästinakunde im Unterricht der jüdischen Schule (Stud.-Ass. i. R. Haus Gärtner- Berlin). Fragen der Charaktererziehung (Stud.- Rat i. R. Rudolf Schaffer-Breslau und Stud.-Ass. i. IL Hans Gärtner-Berlin), Probleme der einklassigen Sehlde (Hauptlehrer Brückheimer- Marktbreit). Fragen der Berufsausbildung (Stud.- Ass. Hans Gärtner-Berlin) und Schulmusikpflege (Direktor Karl Adler-Stuttgart). Praktische Turnübungen und Methodik des Turnunterrichts (Sportlehrer Edwin Halle-Stuttgart). Iii Leipzig fand vom 3. bis 6. Januar eine. Fortbildungstagung der jüdischen Lehrer Mitteldeutschland? statt. Als erster Referent sprach Gemeiuderabnin?:- Dr. Ochs (Leipzig) über die Bedeutung der Mischna für die jüdische Erziehung. Die Sittenlehre der Mischna könne dem Schüler eine ungeahnte Welt jüdischer GeisteskuUur nahebringen. Ueber den biologischen Unterricht sprach Professor Dr. Richard (Leipzig), über den erdkundlichen Unterricht Studienassessor Dr. Joel (Leipzig). Beide Redner zeigten, wie die reine Wissensvermittlung in diesen Fächern auch zur Formung des Charakters des Schülers und zur Weitung seines Verständnisses für Fragen der Gegenwart beitragen kann. Eine besonders plastische Anleitung für <ien Unterricht im Deutschen und in der Geschichte gaben Direktor Dr. Elias (Frankfurt a. M.) und Studienrätin H errmanii (Leipzig). Ferner wurden Referate über Iwrit-Unterricht (Jakobsohn, Berlin), Berufsberatung und Berufsvorbereilung (Lucie Levy-Zobel. Berlin) und die Stellung des Lehrers in der kleinen Gemeinde (Steinhart, Dresden) gehalten. —-hti. Unter der Leitung von Professor Dr. Ernst Kantorowicz, Frankfurt a. Main, fand während der Weihnachlsferien in B a d N a u h e i m eine Tagung der hessischen Lehrer statt, die nicht nur in sachlicher Hinsicht Wertvolles vermittelte, sondern darüber hinaus die Teilnehmer der Tagung zu einer ■wirklichen Gemeinschaft formte. Es sprachen: Professor Dr. E.Kantorowicz (Grundfragen des gesellschaftlichen Lebens und Fragen der'Charakterbildung), Professor Dr. Gurt Bondy (Erziehungsfragen), Rabbiner Dr. Levi (Jüdische Kulturkunde), Direktor Karl Adler (Didaktik und Methodik des Singens), Turn- und Sportlehrer Albert Goss (Fragen der Körperschulung). Josef Jakobsohn (Hebräisch). Dr. A. Heschel (Bibellesen), Rabbiner Dr, Merzbach (Mischna und Midrasch). Dr. A. Berney (Vorbereitungsmaterial des Geschichtsunterrichts), Dr. Pomeranz (Paläslinafragen). Hilde Meyerowitz (Fragen der Jugendfürsorge, Berufsfürsorge und Auswanderungsfragen). Ein besonderer „Tag der Schulpraxis" unter der Leitung von Schulleiter Lichtenstein diente dem Erfahrungsaustausch über Fragen der täglichen praktischen Unterrichtsarbeit. Eine umfangreiche Literatur-Ausstellung trug zur Orientierung derTagungsteilnehmer bei, ein genieinsamer Besuch eines Kulturbund- Konzerts in . Frankfurt a. Main bewährte sich als sinnvolle Ausgestaltung der meist mit Fachdiskussionen ausgefüllten Freizeit. 31—1. Die Schulabteilung beabsichtigt in den Oslerferien drei Tagungen durchzuführen, bei denen nicht, wie bisher, die Gesamtheit aller Fächer, sondern nur jeweils ein Fach im Mittelpunkt stehen wird. Iii Aussicht genommen sind: eine hebräische Arbeitstagung, für die der Ort noch bekannt gegeben wird, eine englische Lehrer- Fortbildungswoche in Lehnitz und ein Fortbildungslehrgang für Turn- und Sportunterricht in Stuttgart. Wann und wo finden Sie Rat? „Erzählerpreis der C.-V.-Zeitung" Am 15. Januar war der letzte Einsendungstermin für dieses Preisausschreiben, das die C.-V.-Zeitung in ihrer Nr. 45 vom 11. November 1937 veröffentlicht hatte. 137 Manuskripte liegen in den Schubladen des Redaktionsschreibtisches, sie umfassen 190Ö Schreibniaschinenseiten. Bisher haben weder die Redaktion noch das Preisrichterkollegium die Arbeiten gesichtet oder gar geprüft, so dass wir am Schlusstag der Einsendefrist nur feststellen können, was vom Aeusseren ausgeht und keinerlei Wertung bedeutet. Zuerst muss gesagt werden, dass die Manuskripte — im Gegensatz zu zahlreichen anderen Erfahrungen — im allgemeinen den Vorschriften entsprachen und in ihrer äusseren Form ansprechend sind. Natürlich gibt e3 schon hier Nuancen. Man erkennt die Routiniers, die viele Manuskripte schreiben, denen die Begriffe Kennwort, Titel, zweizeilige Maschinenschrift. Rückporto etc. geläufig sind. Es gab aber auch immerhin etwa 30 Einsender, denen die Arbeit zurückgesandt werden mussle, weil sie in irgendeiner Form die Anonymität vermissen Lessen. Die als Höchstumfang vorgeschriebene Seitenzahl von 25 Blättern : wurde im allgemeinen eingehalten. Nur fiel es auf, dass die, welche den Umfang überschritten, die Numerierung der Seiten oft — vergessen haben. Das kürzeste Manuskript umfasst eine, das längste-32 Seiten. Der Durchschnitt beträgt rund 14 Seiten. Am 13. November war die C.-V.-Zeitung mit dem Preisausschreiben in den Händen der Empfänger. Schon anr nächsten Tag ging das erste Manuskript ein, ihm folgten sehr bald noch etwa zehn weitere. Der Leser wird nicht erstaunt sein, wenn wir ihm verraten, dass sie alle schon äusserlich einen recht herabgekömnienen Eindruck hinterliessen. und die Zeichen vielfacher Irrfahrten an sich trugen. Dann blieb es viele Wochen still. Nur ganz vereinzelt gingen Manuskripte ein, und zum Beginn dieses Jahres lagen erst etwa '25 Arbeiten vor. Die Redaktion war über dieses magere Ergebnis recht pessimistisch gestimmt, über den geringen Anreiz, den die ausgeschriebenen Preise boten, und über den sichtlich vorhandenen Mangel an Talenten. Da schwoll die Flut in den letzten fünf Tagen auf die eingangs erwähnte Zahl an. Und nun kamen auch die Manuskripte grösseren Umfangs. Arbeiten, denen man anmerkte, dass sorgfältig an ihnen gefeilt worden war. Erzählungen, die ihre Verfasser säuberlich geheftet halten. Und nun noch ein paar Worte über die Kennworte. Dasind zuerst die Pessimisten. Sie senden ihren „letzten Versuch", ihre ,,Ulusion" und ihre „Fata Morgana". sie sind auf ..a-moll" gestimmt oder begnügen sich mit einem ..Hoffentlich"*, vertrauen sich ihrem ..Kismet" an, liefern ihr ..Gesellenstück"', lassen „die Kugel rollen" und balancieren ihr Glück wie „Raslelli"' seine Wunderbälle. Eine zweite Gruppe kokettiert mit ihrem Alter. ..Vom 90jährigen" bis zum ,,16jährigen" reicht die Skala, die einen schreiben „Von Kindern für Kinder'" und die andern finden zum Kennwort „Willensmensch*' den folgenden Titel „Geigenspiel und Kinderstrümpfe. Ein Tag aus dem Leben zweier älteren Leutchen dieser Zeit". Biblische und hebräische Kennworte zählten wir lömal, Vornamen etwa 20mal, wobei die weiblichen bevorzugt werden. Mehr als einmal Rakel und Ruth, dann aber Yvonne, Mouche, Anuschka und Aida. Aus dem Lateinischen kommen 10 Kennworte, darunter „Lupus in fabula*', „Claudius", „Historicus", „Famulus". Sechs Städtenamen stehen neben den nüchternen „(L L. 400" und „R 5", nachdenklicher stimmt schon das 15 Jahre zurückliegende Datum „16. 5. 23 E. L. M.". Entstand damals der Gedanke zu der Arbeit oder liegt das Manuskript seit diesem Tag und harrt seiner Veröffentlichung? Das „Namenlose" steht neben der „wahren Begebenheit''', die einen „wollen leben", die andern fühlen sich „brüderlich" verbünden, „Aus der Zeit für die Zeit" schreiben drei Einsender. Ob der Autor mit dem Kennwort „Der Umweg" diesmal zum Ziel gelangen wird und wir dem Verfasser der „Tonnennot" sein Schicksal werden erleichtern können? Der eine vergleicht sich mit „Jakob Llttksrltcin Köln Aachen Bonn Koblenz Kreuz nach Obersteiii Trier Mittel Deutschland Plauen Montag bis Freitag. 10—13 Uhr* AKrippinaliaus, Breitcstr. 92—06, III, Zimmer 76—78. 8. und 22. Februar. lGVa bis 18 Ulir. Gemeindehaus, Proraenadenstr. 21. 2. und 16. Februar. 16!£> bis 17i« Uhr, im Büro von Rechtsanwalt Dr. Hertmanns, Meckenheimer Strasse 64. 1. und ]•">. Februar 1(U.) bis IS Uhr. .Gemeindehaus, Florinsmarkt 11. 9. Februar, II Vi—13 Uhr. G«- meindchaus. A.dolf-Hiüer-1'1 11. 23. Februar. 113«—i? üiir. Gemeindezinuuer der Synagoge. 2. und 16. Februar, IT'» bis 13 Uhr. im Büro von Rrrht?- anwalt Dr. Voremberg, Adolf- Hitler-Str. 9. 2. Februar. 10—13 Uhr, Gemeindehaus Eiiffelsirasse. 8. Februar, 16—19 Uhr. Gemeindehaus. 2 Februar. 11—14 Uhr. Georgstraase 14. II. 2. und 4. Februar. 10—12 Uhr, E 7. 28 (Gemeindehaus) " C.-V.-Veranstaltungen Im ..Kreis des Jüdischen C.-V." in Hamburg spricht Dienstag. 1. Februar. 20 Uhr 30 Min., im Jugendheim. Johnsallee 54, Oberrabbiner Dr. Tb. Weis z (Hamburg-Altona), über „Jüdische Jugend und Religion". * Am 18. Januar sprach in der C.-V.-Kulturarbeitsgemeinschaft Beuthen (0.-S.) Rechtsanwalt Schlesinger aus Gleiwitz über König David. Der Vortrag, zu dem Rabbiner Dr. Ochs einige ergänzende Worte sprach, fand Beifall. * Die Führung durch die Ausstellung „100 Jahre jüdische Kunst" im Jüdischen Museum zu Berlin, die der Landesverband Gross-Berlin des Jüdischen Centrai-Vereins am 19. Januar veranstaltete, war von vielen Mitgliedern besucht. Die lebendigen und aufschlussreichen Erklärungen der Museumsassistentin. Dr. Irmgard Schüler, wurden von den Teilnehmern mit Interesse und Dankbarkeit aufgenommen. Wassermann" und der andere tröstet uns mit dem Vers „Novellen sollen nicht beissen noch bellen''! Nun beginnt also das Preisrichterkollegium seine Arbeit. Am 31. März sollen die Preise verteilt werden — wenn die Arbeit bis dahin geschafft werden kann. In der Zwischenzeit werden nicht die hier skizzierten Aeusserlichkeiten, sondern der Inhalt der Einsendungen gewissenhaft geprüft worden sein. Wir hoffen Talente zu entdecken und bewährte Schriftsteller auszuzeichnen. Aus den Familien Markus Hirsch, der;iltcste Einwohner Herne?, wurde am 17. Januar Jahre alt. — Frau Bertha S c Ii m er c I geb. Mathias (Königsberg i. Pi\) feierte am w25. Januar ihren 90. Geburtstag. — Jacob Koppel (Berlin-Halcrisee) vollendet am 29. Januar sein ''). Lebensjahr. — Max W o 1 f f (Dobrzyea, Kr. Krotoszyn) begeht am 29. Januar seinen 7ö. Gehnrtstajr. — Johanna L ö w c n t h a I geb. Rollmann (Witten, früher Boclmni-Langendrcer) wird am 2. Februar 70 Jahre alt. — Sally Munderstein (Berlin-Neukölln, früher Posen) feiert am 2. Februar seinen 70. Geburtstag. — Betty Joseph preb. Marx (Reichelsheim.) vollendet am 4. Februar ihr 70. Lebensjahr. — Gcrsnn L e w i n und Frau Rosa geb. Friedlaender (Berlin) feiern am 29. Januar ihre goldene Hochzeit. — Karl Kol! m a n n und Frau Fanny Kob. Zander (Wuppertal-Elberfeld) begehen am 2. Februar (ia.s Fest ihrer silbernen Hochzeit. — Lisette K :\ t z (Miin/.onberg) ist am 16. Januar im 91. Lebensjahr gestorben. * In der Synagoge zu Detmold wurde Max Alexander als Bezirkslehrer feierlich in sein Amt eingeführt. Nach begrüssenden Worten des Landesverbandsvorsitzenden der Lippischen Synagogensenieinden. Moritz Herzberg, und des Vorsitzenden der Synagogeagemeinde Detmold hielt Max Alexander seine Antrittspredigt über die besonderen Aufgaben des jüdischen Lehrers und Seelsorgers in den Kleingemeinden. X. Die Leitung der am 1. Januar 1938 .ae.sründctcn Privaten Jüdischen Volksschule in X b t c r o d e (Bez. Kassel) hat Lehrer Sally Stern übernommen. Voranzeigen Herl in: 29. Januar. 20.15 Uhr: Künsilerhüfe der Jüdischen Gemeinte. Konzert Adolf Schwersenz (Tenor). Firstt-aai ' der Jofeph-Lehmann-Schnlc, Joaehimsthaler Str. 13. 29. Januar. 1K.30 Uhr. Hauskonzert bei Meyer, Kurfürstendämm 210, I. Alice Hannes-Cassirer" (Gesang). Dr. Liebeuthal (Klavier). Schleyer (Flöte), Lewin (Klavier). 31. Januar. 20 Uhr: Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums. Dr. Moses Goldmann „Die Juden in Abessinten". Lehranstalt. Artilleriestr.' 14. Ras Landsehulheim Florenz (Höhere Schule und Internat mit Berufsschulen) gibt einen ausführlichen Prospekt heraus, der u. a. zeigt, dass die Schüler des Instituts sowohl auf das italienische Abitur, als auch auf die englische Reifeprüfung vorbereitet werden. Dem Landsehulheim ist ein Lehrganir zur Ausbildung medizinisch-technischer Assistentinnen, eine Schule für Kunsthandwerk sowie ein Seminar für Kindergärtnerinnen angegliedert. Die Gebühren für Wohnung, Verpflegung und den gesamten planmässigen wissenschaftlichen und technischen Unterrieht betragen für Schüler aus Deutschland den Liregegenwert von 110 bis HO RM. Einzelheiten sind bei der Leitung des Landschulheims, Florenz (Italien), Pian dei Giullari, Villa. Pazzi, zu erfahren. g/v m HS *« M fn Ällen führenden Wäschegeschäften tar m m M mimUUeV*' ff UHeite Damenwäschefabrik Rosa Klauber / München Ii I «f#»<?#« l#

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