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Central-Verein-Zeitung · 1938-01-27 · 4 (27.1.1938) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
4 (27.1.1938)
Date
1938-01-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 C.-V.-2eifung Nr.4* 27. Januar 1938 mindest stark eingeschränkt, wenn nicht gar in den Hintergrund gedrängt. Diese Entwicklung ist noch keineswegs abgeschlossen, sondern tagtäglich im Vollzug. Der Vorstms der Vorder" asiatischen Mächte Der erste Vorstoss des neuen panislamischen Nationalismus erfolgte bereits ^unter den Nachwehen des Weltkriegs. 1919 wagte Afghanistan einen tollkühnen kriegerischen Ueberfall auf das britische Indien, der selbstverständlich von der britischen Weltmacht zurückgeschlagen wurde. Nur der Kriegsmüdigkeit der "durch vierjährige Kämpfe erschöpften britischen Armee verdankte es Afghanistan, dass die Herausforderung des Empire, das an der empfind- Krankenversicherutigen Martin Goldberjr <fc Co.. Bln.-Wilmersdorf, Babelsberger Strasse 52 Ruf: 87 1042/87 6042. liebsten Stelle angegriffen worden war, ohne schlimme Folgen für die Souveränität des Friedensstörers ablief. Wenn auch die organisierte „Nationalafghanische Unabhängigkeitsbewegung" durch die englandfeindliche russische Propaganda in der Nachkriegszeit zu jenem Vorgehen angestiftet worden war, so spürten doch die Engländer mit dem ihnen angeborenen politischen Instinkt in dem aufzuckenden muselmanischen Nationalismus einen neuen beachtlichen Machtfaktor, mit dem es besser war zu paktieren als auf Tod und Leben zu kämpfen. Im Interesse der Sicherung Indiens schlössen sie daher am 22. November 1921 einen Vertrag mit Afghanistan, indem sie seine Unabhängigkeit garantierten. Ein gleiches konnte Afghanistans westlicher islamischer Nachbar, Iran (das frühere Persien), dank der Initiative seines nationalen Führers Reza Schah für sich erreichen. In der Zeit vor dem Weltkrieg bot Persien bekanntlich den Anblick völliger staatlicher Ohnmacht. England und das zaristische Russland hatten (las Land wie ein willenloses Objekt in zwei Interessensphären unter sich aufgeteilt Da wurde, in der Nachkriegszeit, das neue Iran ebenfalls von der Welle des verjüngten mohammedanischen Nationalismus erfasst. In zähem Ringen gelang es Reza Schah, den Einfluss der fremdländischen Mächte unter geschickter Ausnützung des englisch-russischen Gegensatzes Schritt für Schritt zurückzudrängen, so dass heute Iran den beinah schon stationären Zustand der Abhängigkeit so. gut wie vollkommen überwunden hat. Uhren HERBERT KÄYZ Goldwaren Ankauf G.B.II. 48548. W.30, Barbarossastr. 14. Tel. 28 2132. Dasselbe Wunder des nationalen Wiederaufbaus vollbrachte, unter noch schwierigeren Verhältnissen Mustapha K e - mal Pascha in seinem Lande: wie ein Phönix stieg aus der Asche des hoffnungslos zertrümmerten alten Osmanischen Reiches die neue, auf das Kernland Anatolien beschränkte Türkei, von starken Händen der türkischen Nationalisten getragen, empor. In stolzem Selbstbewusstsein duldete der fanatische türkische Nachkriegsnationalismus nirgendwo eine Schmälerung der Souveränität seines ohnehin verkleinerten Reichsgebiets. Er erkannte die Friedensregelung der alliierten Mächte, die seine" staatliche Selbständigkeit beschnitt, nicht an, verteidigte mit verzweifeltem Mute sein Territorium gegen den expansiven Vorstoss Frankreichs und erreichte es in den entscheidenden Jahren einer unerhörten nationalen Selbsterziehung, dass gegenwärtig die neue Türkei als ein vollwertiges Mitglied im Konzert der grossen Mächte anerkannt ist. Ute arabische Halbinsel Der Zug zur nationalen Verselbständigung, der in Afghanistan, Iran und der neuen Türkei zu vollen Ergebnissen geführt hat, ist aber in dem Gebiete, das von der erwähnten Neuordnung des Nahen Ostens nicht erfasst worden war, zu einer besonders machtvollen Entfaltung gelangt: der arabischen Halbinsel, dem eigentlichen Kernland des arabischen Volkes. Hier hat König Ibn Saud, der heute unumstritten als die bedeutendste Führerpersönlichkeit des arabischen Volkes gilt, ein grosses, mächtiges und unabhängiges Reich sozusagen aus dem Nichts geschaffen. Erst verhältnismässig spät, gegen Ende des Weltkriegs, hat er die Annäherung an die britische Weltmacht vollzogen. Freundschaft und Bündnis mit England ist seither der leitende Gedanke seiner Aussenpolitik geblieben. Auf der änderen Seite kann man bemerken, dass die britische Weltmacht auf ein gutes Verhältnis zu dem König, bei voller Respektierung seiner Souveränität, ihrerseits grossen Wert legt. Der Grundsatz der uneingeschränkten Souveränität, auf den Ibn Saud seinen Staat abgestellt hat, ist für die übrigen arabischen Länder vorbildlich geworden. Sie sind ihm in der Tendenz zur nationalen Unabhängigkeit und Selbständigkeit gefolgt. Den Anfang hat das mesopotamisciie Königreich Irak gemacht. 1932, ein Jahr vor dem Tode seines ersten Königs Feissal, ist es als selbständiges Mitglied in den Völkerbund aufgenommen worden. An die Stelle der britischen Maudatsherrschaft trat ein Bündnis Verhältnis. Noch vor kurzem, im Herbst 1936, vernahm . die Weltöffentlichkeit von einem Staatsstreich im Irak: der Genend Bekr Sidky, ein Kurde der Abstammung nach, setzte einen neuen politischen Kurs gewaltsam durch, der eine Loslösung von England anstrebte. Aber bald darauf ist der diktatorisch regierende General einem politischen Mord zum Opfer gefallen. Die von ihm vertretene Richtung, die einen noch engeren Anschluss an die kemalistische Türkei verfolgte, ist Episode geblieben. Diejenigen Kreise des jungen Briefmarken - Fritz Lewin BerSinW35, Lützowstrasse 91 A. Staats, die ein Zusammengehen mit England guthiessen, verschaffen sich wiederum Geltung. Die wirtschaftlichen Schlüsselpositionen des Landes befinden sich zum grossen Teil in britischen Händen. Immerhin beweist die zurückliegende Periode zur Genüge, wie stark der Unabhängigkeitswille des jungen mesopotamischen Staates ist. Ebenso wie im Irak, ist die Freiheits¬ und Unabhängigkeitsbewegung in Syrien nach langwierigen Kämpfen zu ihrem Ziele gelangt. Frankreich hatte durch die Methoden seiner Mandatsverwaltung den Widerstand der syrischen Bevölkerung geweckt. Indem Frankreich Syrien in" einzelne Teile aufspaltete, bewirkte es das Gegenteil von dem, was es beabsichtigte: die Bevölkerung des gesamten Landes schloss sich zur einheitlichen Abwehr zusammen. Auch der Umstand, dass das französische Kapital den wirtschaftlichen Aufbau des Landes bestimmte, vermochte daran nichts zu ändern. Obwohl alte kulturelle Beziehungen zwischen Frankreich und Syrien bestanden, beging die französische Mandatspolitik — über deren Gestaltung die Meinungen im Mutterlande scharf entgegengesetzt waren — den psychologischen Fehler, •Kolonialmethoden, die bei den unzivilisierten Völkerschaften des schwarzen Afri- . kas wohl angebracht sein mochten, auch im syrischen Mandatsland anzuwenden. Als der Widerstand der hochzivilisierten Völkerschaft einsetzte, suchte man ihn durch Einsatz schwarzer Kolonialtruppen zu brechen. Nur Henry de J o u v e n e 1 erkannte während seiner Statthalterschaft die Unhaltbarkeit dieser von den Anhängern des imperialistischen Kurses propagierten Methode und schlug den Weg der Verständigung, den die antiimperialistischen Kreise empfahlen, ein. Es war ein entschiedenes Versäumnis der Pariser Zentralregierung, dass sie ihm auf diesem verheissungsvollen Wege nicht folgte, sondern ihn abberief und auf das Mittel der Gewalt zurückgriff. Aber Syrien blieb fest. Nicht weniger als acht Aufstände haben während der französischen Mandatsherrschaft stattgefunden, von denen der Drusen-Aufstand im Jahre 1925 und die grosse Erhebung von 1936 die schwerwiegendsten wraren. Sie haben ihr Ziel erreicht: noch im Jahre 1936 ist zwischen der französischen Regierung und der nationalarabischen Bewegung Syriens ein Vertrag geschlossen worden, der erstens die Ungeteiltheit des Landes und zweitens die Aufhebung des französischen Mandats über Syrien und seine Ersetzung durch ein Bündnisverhältnis nach drei Jahren vorsieht. Dieser Abmachung folgte kurz darauf ein entsprechender Vertrag zwischen Frankreich und dem autonomen Libanonstaat, dem wenig bekannten Staatsgebilde in Syriens Nachbarschaft. Aegypten Dasselbe Zugeständnis, das die Franzosen in Syrien gemacht haben, ist den Engländern in Aegypten dank ihrer grösseren politischen Elastizität erheblich leichter gefallen. Das ist um so .bedeutungsvoller, als die Machtstellung des britischen Weltreichs in Aegypten unerschüt- . terlich zu sein schien und schon wegen der Nähe des Suezkanals eine Preisgabe des Landes, das Napoleon das wichtigste der Welt genannt hatte, britischerseits undenkbar sein mochte. Noch während des Weltkrieges wurden die Nilstrombewohner zu Kriegsdiensten an der britischen Front gezwungen. Aber schon bald nach Beendigung des Krieges brach sich die nationalarabische Freiheits- und Unabhängigkeitsbewegung Aegyptens, die in der sogenannten Wald-Partei organisiert war, machtvoll Bahn. Da die Engländer nur schrittweise zurückwichen, hat sich ebenfalls erst nach jahrelangen heftigen Kämpfen die Souveränität des Nilstromlandes durchsetzen können: immerhin ist es sehr wichtig, dass der englisch-ägyptische Freundschafts- und Bündnisvertrag, der das neue Verhältnis im Jahre 1936 festgelegt hat, den engen Anschluss Aegyptens an das britische Weltreich in sich schliesst. In den zwischen Syrien und Aegypten liegenden Ländern bemerken wir dieselben Entwicklungsmomente: in Palästina geht das bisherige Mandatssystem seinem Ende entgegen, während in Palästinas Nachbarland, Transjordanien, der sehr ehrgeizige Emir Abdullah allmählich, aber beharrlich danach strebt, die britische Mandatsherrschaft abzustreifen. Irak, Syrien, Aegypten: in ihnen hat sich die entscheidende Wandlung vollzogen; Palästina und Transjordanien sind dagegen in einer Wandlung begriffen, deren Ergebnis noch ungewiss ist. Ausstrahlungen nach Nordafrika Die Entwicklung, die in Aegypten und Vorderasien vom abhängigen Vasallenstaat zum nahezu selbständigen Nationalstaat geführt hat, und die im Reiche ibn Sauds eine neue Grossmacht erstehen Hess, diese Entwicklung hat selbstverständlich auch der übrigen panarabischen Bewegung einen starken Antrieb gegeben. Namentlich das französische Kolonialreich in Nordafrika — Marokko, Algier und Tunis — ist von dieser Bewegung erfasst worden. Die mohammedanische Bevölkerung dieses sehr wertvollen Kolonial- -• besitzes ist eine Rassenmischung aus der Urbevölkerung der Berber und der arabischen Eroberer- und Herrenschicht, die einst das Land der nordafrikanischen Küste dem Islam unterworfen hat. Religiöse Erregbarkeit," Neigung zur Orthodoxie sowie ein tiefes Misstrauen gegen die europäische Zivilisation sind für die geistige Struktur dieser Bevölkerung bezeichnend. Die politische Gärung ist unter diesen Menschen zunächst durch wirtschaftliche Ursachen ausgelöst worden. Die Weltwirtschaftskrise' in der Nachkriegszeit brachte den Stein ins Rollen. Bevor sie eintrat, hatten die Kolonien ihre wichtigsten Erzeugnisse — Weizen, Wein, Oel und Gemüse — zum Export gebracht. Als dann die Weltwirtschaftskrise den Absatz stocken liess, als sich auch im französischen Mutterlande Autarkiebestrebungen bemerkbar machten, da setzte sich die Jüdisches Facbgreschärt Spez.' Röntgen- und Elektro-Medizin Bedarf für den Arzt Auswanderer-Beratung, Anu. Verkauf Röntgren-Ing-. Kurt Jlarcuse Berlin N. 4. Chausseestras.se 5. Telefon 42 60 68. wirtschaftliche Depression in eine politische Gärung um. Die einheimische Opposition, von klugen, europäisch gebildeten Männern geleitet, schrieb die Erringung der vollen staatsbürgerlichen Gleichberechtigung auf ihr Panier. Wie in den anderen arabischen Ländern hat sie ihr Ziel ebenfalls erst nach heftigen Auseinandersetzungen, wenn auch noch nicht 'vollständig, erreicht. Im Herbst 1936 hat die französische Volksfrontregierung den umstrittenen Entschluss gefasst, zunächst 20 000 Mohammedanern unter den gebildeten Ständen Algiers das französische Staatsbürgerrecht zu gewähren und ihnen gleiche Rechte wie den französischen Staatsbürgern einzuräumen. Trotz dieses bedeutenden Erfolges stehen die nordafrikanisch-islamischen Nationalisten weiterhin in Front. Das Zentrum ihrer politischen Autonomiebestrebung, die in jeder Hinsicht unter dem Einfluss der panarabischen Propaganda steht, hat sich in allerletzter Zeit nach Marokko verlagert. So berichtete der „Matin" über die Hintergründe der neuesten dortigen Unruhen, „es habe sich aus beschlagnahmten Dokumenten der verhafteten marokkanischen Führer ergeben, dass die nationalistische Bewegung nicht nur marokkanisch sei. Sie gehöre der panarabischen Bewegung an, die die Wiederaufrichtung des muselmanischen Reiches zum Ziel habe." (Ein zweiter Aufsxitz jol^t.) Kleiner Urief nns Holland' Von unserem H-Berichterstatter AMSTERDAM, den 24. Januar. Ganz Holland steht im Zeichen des bevorstehenden „grossen Ereignisses". Die Spannung in allen Schichten der Bevölkerung steigt von Tag zu Tag und man spürt förmlich das Mitleben aller Kreise. Die Juden Hollands haben gerade in den letzten Tagen durch, eine Stiftung des königlichen Hauses für den Joodschen-Invalide erfahren, wie sehr dieses grösste jüdisch-philantropische Institut au allerhöchster Stelle Anerkennung findet. Königin Wilhelmine, Prinzessin Juilana und Prinz Bernhard haben sich mit einem grösseren Betrage' an dieser ausserordentlichen Hilfsaktion, die bereits rund 100 000 Gulden ergeben hat, beteiligt. Das jüdische Gemeindeleben wird in der letzten Zeit mehr und mehr aktiviert. Die neue Synagoge in der Lekstraat ist ausserordentlich gut besucht und die letzten Kerkeraadssitzungen, in denen über den Gemeindeetat verhandelt wurde, wurden allgemein mit Interesse verfolgt. Interessant sind einige Neuerungen im Rahmen des Gottesdienstes, die auf Veranlassung des Amsterdamer Oberrabbiners versuchsweise eingeführt sind: Am Freitagabend soll in den Gemeindesynagogen in Zukunft eine kurze Ansprache gehalten werden, die den Synagogenbesuchern „Trost und Erhebung sein soll und die Treue zum Gottesdienst fördern soll". Diese Ansprachen, die bisher in Amsterdam nicht üblich waren, bezwecken eine Erweiterung des Gottesdienstes, die sich — wie das NIW. schreibt —*. „sicher sehr bald Bürgerrecht erwerben wird". Dem gleichen Zwecke dient der Beschluss, den stark in Vergessenheit geratenen Gemeinde gesang mehr zu pflegen. Durch die überragende Stellung der Amsterdamer Synagogenchöre war dieser völlig in den Hintergrund getreten und es ist daher keineswegs'leicht, den gemeinsamen Gesang (unter Führung des Chors) wieder einzuführen. Man will dieses aber jetzt doch im. Rahmen des Sabbatgottesdienstes versuchen und es ist anzunehmen, dass auch diese Neuerung bald eine Selbstverständlichkeit sein wird. Für die Not des ausländischen Judentums ist nach wie vor überall sehr grosses Interesse. Die Vorgänge in Rumänien werden sehr stark beachtet und in einem sehr warm gehaltenen Aufruf von Professor D. Cohen wird die allgemeine Aufmerksamkeit auf die Not der Juden in Rumänien und der Welt überhaupt gelenkt. Es geht dabei immer wieder um die Beschaffung der notwendigen Geldmittel zur Unterstützung der Bedürftigen, deren Zahl dauernd steigt. Nach wie vor werden aber trotz der verschlechterten allgemeinen wirtschaftlichen Lage erhebliche Beträge gestiftet. Erfolgreich ist auch die Arbeit des „Keren Hajessod", für den bis zum 1. Dezember 1937 nmd 25 Prozent mehr als im Vorjahre aufgebracht sind. In Kürze wird Kurt B1 u - m e n f e 1 d eine Aktion für den Keren Hajessod durchführen» Chefredakteur: Dr. Alfred Hirscbberg, stellvertretender Chefredakteur: Dr. Margarete Edelheim. Verantwortlich für den Sport: Dr Ernst G. Löwentbal; verantwortlich für die Aufnahme von Bildern: Dr. Margarete Edel heim, sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Friedrich Nathan. Berlin. DA. IV. Vj. 37 095. PI. 6 Verlag: Jüdischer Central Verein e. V., Berlin W 15. Emser Str. 42. Druck der Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH.. Berlin SW19.

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