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Central-Verein-Zeitung · 1938-01-20 · 3 (20.1.1938) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
3 (20.1.1938)
Date
1938-01-20
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Das Blatt der jüdischen Trau Nr. 3* 20. Januar 1938 2. Beiblatt * C-V.-Zeitung Seite 5 Ich sah in Amerika . ST. LOUIS, Anfang Januar 1938. Ach, meine lieben Freundinnen in Deutschland, wenn Ihr auswandern wollt, lasst Euch nicht gar soviel beraten, denn: wie man es macht, ist es falsch. — Ich 'habe mich so sehr herumgeschlagen mit dem Problem: mit oder ohne Mob ei — und schliesslich haben wir alles 'verkauft- —■ Als wir in New-York waren, erschien mir dieser Entscbluss richtig. Kleine elegante Wohnungen und meine riesigen Möbel? . . . Hm — gut, dass sie weg sind. Aber als wir an unseren Bestimmungsort kamen. Saint Louis (Mittelwesten) . . . Samt Louis! — Aeh, hier gibt es grosse Wohnungen zu mieten, schöne, weitflächige Räume, einzelne Häuser sogar, Bungalows und Flais, für erschwingliche Mieten, mit einem Luxus ausgestattet, den man bei uns nicht kennt, was Badezimmer und Küche betrifft, — ja, sehr wohlabgewogene, harmonische, grosse Räume ... und wo sind nun meine Möbel? In Europa sind sie, bei den Händlern, bei Privatleuten, wer weiss wo . . . nur hier sind sie nicht, wo ich sie haben möchte. Nutzanwendung: wer bereits im voraus weiss, an welchen Ort er kommen wird, erkundige sich bei den Ortsansässigen und bei keinem anderen. Und jetzt möchte ich mit denen unter Euch, die schön, anziehend und cbarmant sind, die Kleiderfrage besprechen — also mit allen — gut, hört zu: (ach . . . jetzt habt Ihr Euch gerade auf ein Abendkleid verspitzt . . .) also in New-York braucht Ihr das, in den Provinzstädten aber braucht Ihr das grosse Abendkleid nicht. — Tu!: mir leid. — Ueberhaupt, reizende und mutige Freundin: verausgabe Dich nicht Achtung, rotes Warnsignal: stop! Die Amerikanerin ist so restlos, so völlig andersangezogen als Du, dass Du jedenfalls — was immer Du Dir ausgeklügelt hast — in Deiner europäischen Kleidung ... nun eben europäisch wirkst, d. h. aus dem Rahmen fallend. — Leider. — Es liegt an einem „je ne sais quoi". Ich habe die Hüte im Verdacht, sehr kecke Gebilde, die irgendwo auf dem Kopf sitzen, nur nicht dort, wo wir sie zu sehen gewohnt sind. Es sind auch die klimatischen Bedingungen zu berücksichtigen, man ist immer entweder zu dick oder zu dünn angezogen, überhaupt macht es ausserordentliche Schwierigkeiten, sich zu akklimatisieren, in jedem Sinne. Seid einen Augenblick ernsthaft und denkt nicht mehr an Euer „make upM — sondern: und jetzt spreche ich zu den Fieissigen und Mühsamen unter Euch — hört auf mich und lernt die Landessprache. Lernt die Landessprache, und wenn ihr glaubt, ihr sprecht „perfekt" — so fangt sofort wieder von vorne an. Ihr seid nicht perfekt — oh, Verzeihung. Aber, Ihr seid nicht perfekt. Wer in das Land kommt, fühlt sich taubstumm. Hach, und telephoniert erst einmal . . . Und wirklich: die gesellschaftlichen Beziehungen sind in Amerika von der grössten Wichtigkeit. Und dazu gehört doch, dass man eine Unterhaltung führen kann — kann man das? — Ich nicht. Ich stehe unglücklich umher und stottere. Ich mache schlechte Figur. Die Sprache muss man können, die Sprache!! — Und wer von Euch ehrbar ist und tüchtig und sparsam, will wirtschaften und einkaufen. Was heisst zum Beispiel . '. . na, Gewürzkörner, Wurzelzeug, Margarine . . . oder: Persil, Fleckwasser . . . oder: Baldrian. (Bei dem Stichwort Baldrian fällt mir die Hausapotheke ein; sie soll so reichhaltig ausgestaltet sein wie möglich.) Nämlich: zunächst erkennt irian die Läden einfach nicht, man rennt in einen drugstore, das ist keine Apotheke, man kann nicht danach fragen, weil man die Antwort nicht versteht . . oh! — Und wenn man da Kopfschmerzen hat... Allmählich sieht man aber, verehrte Hausfrauen, dass das Wirtschaften hier halb so schwer sein wird als zu Hause. Ja. Hier steht der Abfalleimer wirklich zur Hand, der Aufwaschtisch neben der Anrichte,. und — er ist hoch, und immer, immer gibt es heisses Wasser, sämtliche Möbel sind leicht, und was etwa schwer sein könnte, geht auf Rollen — das Einkaufen: man bekommt in den Lebensmittelgeschäften einfach alles, vom Kaffee bis zum Kalbsbraten, alles in ein und demselben Geschäft — ungeheure Zeitersparnis natürlich. Man bekommt möblierte Wohnungen mit kitchinette, das heisst Kochgelegenheit, in denen man bis zum Staubtuch und Schaumschläger alles vorfindet, was man braucht. Das ist alles ganz gut soweit, jedoch Ihr sollt mir noch ernsthaft bleiben, sehr sogar; Zunächst ist das Wirtschaften, ist jeder Weg, ist jeder Besuch, jedes Gespräch, jede Begegnung, jeder Einkauf, jede Ausfahrt eine ungeheure Anstrengung. Es ist alles, aber auch alles, von der Türklinke bis zur Vefkehrsordnung anders, ganz anders als in Europa. Man ist einem Wirbel von Eindrücken ausgeliefert, und das Pendel der seelischen Stimmungslage schwingt sehr weit aus — von tiefstem Unbehagen bis zur Faszination —, jedoch selten findet man zunächst das Gleichgewicht Und wenn man noch dazu in St. Louis ist, das ist der Mittelwesten - . . und im Mittelwesten sind die Leute gastfreundlich. Im Mittelwesten sind sie über jeden Begriff hilfsbereit. Der Amerikaner hier fasst es als seine Pflicht auf, den Neuankömmling zu begrüssen. „New-comer" — voilä. Man hat ihn einzureihen. Ist er gut untergebracht? Hat das Kind genügend Kleidchen? Hat er Beziehungen? Welche? Sind es die richtigen? Man wird telephonieren . . . Was hat er vor? Wie soll man ihn placieren? Welche Drähte sind zu ziehen? — Er soll sich vor Erkältung hüten. Hat er noch Geld? Ist St. Louis der richtige Ort? Man wird das besprechen. Falls nicht, wird man an seine Freunde in New-York schreiben, oder in Hollywood, oder wohin immer ... A new-comer! sagt der Amerikaner im Mittelwesten, er breitet seine Arme aus: o, come on! Und in den meisten Fällen gelingt es, den „new - comer" unterzubringen. Hört, sagt es den gestrengen Eheherrn: falls nicht zwingende berufliche Gründe vorliegen, so verzichtet darauf, in New York zu bleiben. Amerika ist gross, es ist ein ganzer Weltteil, es ist ein blühendes Land, es hat Platz . . . überall — nur bleibt nicht in New- York. Sagt das schön weiter. Der Amerikaner im Westen ist pünktlich, zuverlässig, freimütig, höflich und heiter. — Amerika! — Gegen Abend ist der Himmel so düster, wann jemals habe ich ihn so verhangen gesehen, ein Streifen Kanariengelb ist am Horizont, sehr grell . . . was ist los? — Ach! — wir haben eine andere Atmosphäre hier, andere Witterung, einen anderen Himmel, wir sind auf einem fremden Kontinent, hast Du das vergessen? Gar nichts ist los. — Wir sind in Amerika. — In Amerika gehe ich jeden Freitag in den Tempel, schöne, erhebende, kurze Feierstunde — ja. Das ist ungefähr so: die Liturgie ist kurz, aber voller Andacht, voll wirklicher Innigkeit. Der Rabbiner aber, von dem wir gewohnt sind, die Predigt zu hören, predigt zu unserer Ueberraschung gar nicht. Er stellt ein Thema zur Diskussion — er spricht über ein Buch, einen Artikel, eine Tagesfrage — und da der hiesige Rabbiner Gordon ein Mann von Temperament ist, der die Dinge klug bis zu Ende durchdenkt, der sehr ernsthaft, sehr eindringlich zu sprechen weiss, so bedeutet dieser Gottesdienst eine Stunde wirklicher geistiger und seelischer Erbauung; und die Synagoge ist immer voll. Amerika — St. Louis, Missouri. In St. Louis sah ich durch Zufall eine Schule für taube Kinder, das bewunderungswürdige Werk von Dr. Max Goldstein. Wunderbar. Hygienisch, luftig, heiter, ausgestattet mit -dem schönsten Spielzeug, aufgebaut nach den besten Methoden, mit ausgezeichnetem Lehrpersonal, voller Geduld, Sanftmut und Heiterkeit. Amerika ist grosszügig, grosszügig. Ich sah einen privaten Kindergarten, „nursery school" — dasselbe Ergebnis, heitere, sanfte Atmosphäre. — Jedoch: in St. Louis sah ich keinen öffentlichen Spielplatz, keinen Sandkasten, nicht eine einzige Bank, keinen Spazierweg — der Amerikaner geht nicht spazieren —, ich sah den Mississippi spät am Abend, „downtown" — trübe, schmutzig, schwermütig, einsam — gottverlassen, zum Erbarmen. Ich sah Chinesenkinder, die kein Englisch sprechen, aufgeputzte Negerinnen, sehr grotesk, armselige Mulatten, die Deine Schuhe putzen, Italiener, die Obst verkaufen, Amerikaner, die Deutsch sprechen . . . Dialekt, nanu? — Der Vater war aus Stuttgart. — Amerika! — Der Schmelztiegel, the melting-pot. Die Strassenbahnen und Autoomnibusse sausen Dir an der Nase vorbei, Du weisst nicht, wo einsteigen, wo aussteigen, wie Du die Strasse kreuzen sollst, wie Du gehen, stehen und Dich benehmen sollst, dazu lastet ein dicker Qualm von Hitze und Russ über der Stadt, wir schreiben Januar, es sollte doch Winter sein, bist Du denn verrückt geworden... die Jahreszeiten stehen auf dem Kopf und die Zeitrechnung desgleichen, während ich dies schreibe, schlaft Ihr wohl längst, meine lieben Freundinnen in Deutschland, denn wir in St. Louis sind sieben Stunden voraus mit der Zeit oder . . - oder nach ... ich weiss nicht, ich weiss nichts mehr, ich bin ein Neuankömmling, alles, was ich in Europa war, was ich galt oder gewusst habe, gilt hier nichts. Gilt nicht! — Gilt nicht.! Fange neu an, ganz von vorn, ganz von vorn, fange Dein Leben ganz von vorne wieder an — ist das leicht? — Es gibt kein Zurück . . . zwischen Dir und der Heimat liegt der Atlantik, Tag und Nacht und Nacht und Tag musst Du über das MeeT fahren, und nichts siehst Du als Himmel und Wasser, Tag und Nacht . . . und dann springt New-York Dich an, feurig, funkelnd, schimmernd, — ein strahlendes Ungeheuer, herrliche Stadt, souveräne Stadt, zaubrisch ... Fange neu an, hier giltst Du nichts. Wagst Du den Sprung? — Take it easy, sagt man hier, — nimm es leicht ... oh! . - . Take it easy. Lessie Sachs-Wagner. Mehr Frauen für die Auswanderung! r Der Hilfsverein der Juden in Deutschland ■ stellt uns Ausführungen zur Verfügung, deriea wir folgendes entnehmen. Die bisherige jüdische Auswanderung aus Deutschland weist einen starken Ueberschuss an Männern auf. Es liegt nämlich in der Natur der Frau, dass sie stärker am Hause, an den Eitern und der Heimat hängt als der Mann mit seiner Unternehmungslust und seiner Sehnsucht nach der Ferne. Früher, während der Erschliessung grosser überseeischer Gebieie, bestand deshalb die Auswanderung ganz überwiegend aus Männern. Wenn auch inzwischen in vielen Ueberseeländern das Leben äusserlich so zivilisiert und sicher geworden ist, dass die Frau dorthin ebenso gut auswandern kann wie der Mann, so halten doch die gerade bei uns Juden traditionell starken Familienbande das junge Mädchen und die alleinstehende Frau oft von der Auswanderung zurück. Andererseits waren auch bisher die Erwerbsmöglichkeiten für die jüdische Frau in Deutschland verhältnismässig günstig. Während Zehntausende von jüdischen Männern ihre Stellungen verloren, ohne in Deutschland Aussicht auf einen neuen Erwerb zu haben, konnten die Frauen im Büro und im Haushalt verhältnismässig leicht hier ihr Brot finden. Unter diesen -Umständen war es gewiss kein Wunder, dass viele jüdische Eltern, deren Söhne längst in Uebersee weilten, sieh den Trost erhalten wollten, wenigstens ihr Mädel hier zu behalten. Aber weil dieser an sich natürliche Vorgang so oder in ähnlicher Form tausendfach wiederkehrte, entstand eine Massenerscheinung, die zu ausserordentlich schweren Missständen führte. Im gleichen Masse, wie die Auswanderung der Männer in heiratsfähigem Alter die der Frauen übersteigt, müssen die Heiratsmöglichkeiten für die zurückgebliebenen Mädchen in Deutschland sinken; während auf der anderen Seite die eingewanderten jungen Männer in den überseeischen Ländern häufig nicht die Möglichkeit zur Gründung einer jüdischen Familie finden, weil es kaum irgendwelche jüdischen Mädchen in ihrem Umkreise gibt. Befinden sich unsere jungen Auswanderer in Ländern wie den USA, mit einer ansässigen zahlreichen Judenheit, so haben sie dort zwar die Möglichkeit einer jüdischen Heirat, aber an sprachlichen und kulturellen Unterschieden zwischen Eingewanderten und Ansässigen scheitert oft eine Eheschliessung. Noch weit gefährdeter ist die Lage der ledigen Auswanderer in den Ländern ohne eine zahlenmässig bedeutende Judenheit-. Diese stehen häufig vor der Wahl entweder unverheiratet zu bleiben — mit . allen Konsequenzen, welche dies in gesundheitlicher Hinsicht mit sich bringt — oder aber nichtjüdische Frauen zu heiraten, was meistens nicht nur den Verlust der Nachkommenschaft für die jüdische Gemeinschaft zur Folge hat, sondern wegen der ungeheuren kulturellen, religiösen und sonstigen Gegensätze auch zu besonders schwierigen Ehen führen kann. Was muss zur Abstellung dieser Missstände geschehen? In erster Reihe müssen sich unsere jungen Auswanderer künftig darüber klar sein, dass sie im allgemeinen daran gut tun, sich vor ihrer Uebersiedlung in ein überseeisches Land an die künftige Lebensgefährtin zu binden. Wandern zwei Menschen gemeinsam aus, so finden sie aneinander nicht nur seelisch den besten Halt, sondern in sehr vielen Fällen wird der weibliche Teil zuerst einen Broterwerb finden. Allerdings muss betont werden, dass nicht jedes Mädchen ohne weiteres zur Auswanderung geeignet ist In beruflicher Hinsicht ist eine gründliche Beherrschung der Hauswirtschaft zu fordern und die Bereitschaft, wenigstens vorübergehend eine Stellung im Haushalt anzunehmen, selbst wenn ein anderer Beruf als Ziel vorschwebt. Die grossen jüdischen Auswanderungsorganisationen des In- und Auslandes, d. h. in erster Linie der Hilfsverein, werden künftig der Frauenauswanderung besondere Aufmerksamkeit widmen und in engster Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Frauenbund um eine geeignete Auswahl auswanderungswilliger Mädchen bemüht sein, und zusammen mit den überseeischen Komitees und Frauenorganisationen wird dafür gesorgt werden, dass die Betreuung alleinstehender Mädchen und Frauen soweit ge- Ballade um den Abschied Von Hilde Marx. Zwischen Schanghai, Paris und dem Kap: Tausende Brüder verstreut. Zwischen Schanghai, Paris und dem Kap: Welten voll Einsamkeit. Meere und Schiffe und Schienen und Züge —• Fieber in tinserm Gehirn, während in lächelnder Abschiedslüge trostlose Tränen irr'n. Wir schwiegen aus Angst nicht und redeten viel und gaben uns oft die Hand und bauten mit Worten den Sinn und das Ziel in ein Land, in irgendein Land. Welches Land? Ach, es war so egal, hielt es die Tür uns nur offen. Nur .weiter! Die Bahnhofsluft schmeckte so schal und der Pfiff eines Zuges hat jedesmal Tausend ins Herz getroffen. Und einmal war immer der Abschied vorbei. Die Züge, die Schiffe fuhren. Und wir trabten wieder ins Einerlei. Aber Brand frass die Zeiger der Uhren. Und jede Stunde schrie's einem zu: Was denkst du so viel an die andern? Kann sein: Schon morgen, schon heute wirst du selber wandern und wandern und wandern... Wir deckten den Blick mit der zitternden Hand Und schluckten Verzweiflung hinunter. Nur ein Land — ganz egal — nur irgendein Land — und plötzlich, eh' man's noch richtig verstand, war man selber mitten darunter. Da türmten sich Koffer zum höhnischen Berg, man rannte treppauf und treppab und war nichts mehr als ein hilfloser Zwerg, für den'® kein Zuhause mehr gab. Die Kisten standen am vorletzten Tag wie verlor'n in der Wohnung herum. Durch die Leere tönte nur Herzensschlag und die Wände blieben so stumm. Dann war wieder ein Abschied, und dieses Mal fahr man selber ins Dunkel hinaus. Verlassenheit, Einsamkeit, Fremde nur und nirgends ein schützendes Haus. Doch seltsam: Nach erster durchweinter Nachi< da wurd' es in einem gross: ein Mut, der im Sturmhauch der Zukunft erwacht — und er riss aus den Tränen sich los, und er wuchs, und er wuchs, und er ahnte die Bahn, und zögernd folgte der Schritt. Und der neue, der glückliche Mut flog voran, und bereit war alles und aufgetan — und der Mut riss das Leben mit. oooo<xx><>c<><^ währleistet ist. dass der Auswandererberater jüdischen Eltern gegenüber die Verantwortung dafür übernehmen kann, ihre Tochter allein den Weg in die Ferne antreten zu lassen. „Bitte recht freundlieh €€ Mit der Sammelbüchse der Jüdischen Winterhilfe Brüdervereinshaus. Eine halbe Stunde vor Beginn einer Veranstaltung. Vier Sammlerinnen der Jüdischen Winterhilfe sind zur Stelle. Junge Mädchen, Schüler inen der Haushaltungsschule der Gemeinde. ,,Wie wir dazu gekommen sind, uns als Sammlerinnen zu melden? Ach, wissen Sie, da wird man irgendwann mal von jemandem mitgenommen und guckt zu, und dann bekommt man selber Lust. Ich glaube beinahe, dass sich hierfür mehr Menschen zur Verfügung stellen, als eingesetzt werden können. Sie wissen, dass die Rosenstrasse das macht, nicht wahr? Na, da muss man sich also melden und fragen, ob man zu dem und dem Abend gehen darf. Um die heutige Veranstaltung zum Beispiel haben sich, neun Mädels gerissen. Und wir haben Wetten abgeschlossen darauf, wen siegen wird.. Vor dem Berichterstatter stehen also . vier Sieger. Vier strahlende junge Sieger, die fürs erste allerdings noch nicht in die Bahn treten können. Denn gesammelt werden darf erst in der grossen Pause. Also begnügen sie sich damit, sich zunächst einmal ihr Publikum zu betrachten. Ob es diesmal wieder ein so gebefreudiges ist, wie beim letzten Teeabend? „Sieht ganz gut aus", meint der Matador der Schonende Kayswisciierei am lietzensee Emma Fandröe. ChariOttenburg Wundtstrasse 58/60 93 54 09. Gesichtsu. Nackenmassage" Packungen Brauen- und Wimpsm-Behantflung Maniküre in und außer dem Hause Marlon ingeborg MetldelSOhn Dipl Kosmetikerin \^ Berlin - Wilmersdorf Londhausstr. 25 Tel.: 86 51 53 J Formschöne Büste erhält auch die stärkste Dame durch ra. f. jede Büste bes. geschn.Maßbüstenh. v. 5.— an, Corselets, Hüftg.am Lageru nach Maß. Tel. 348215. Anna Kirschmann.Clibg., Berliner Str. 128 ModeiShüte %uth Wogaus HaJensB8, Joachim-Friedricb-Straße49 Telefon: 9712 50 fe?tJ2ih>n38n eui u. preiswert. WfstieKttoip^fn*<?!?£ Schrankten. 0.26. halbtrock. 0.15. eanz trock. 0.18 Babyu. Kinderbekleidung Geschw. Leiser. «,öarlot«enb«r;2r,, Wilmersdorfer StrasS8 38. 34 fif> 95. C.-V.-Zeitung da« 8latt der grossen Auflage iülüi! 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