Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 32 (6.8.1936)
- Date
- 1936-08-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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h- . 'i; Weltwirtschaftliche Perspektiven Wanderungsprobleme — grundsätzlich gesehen (Fortsetzung vom Hauptblatt Seite 1.) II. ' sUiif-iTcI»ofinc itrhcn . die ntcfftcii Juden in -.Bmichlond immer noch unter dem starken 'Eindruck der schiverei, 29irtsehnitskrise, die Teutsch' lnnd und die stielt ui den verfliingeneii Iabren - mit ihrem iiiiqenhulen Binneuelend durchfleiuacht. linden. T.ie wnien zu . wenig von" den Ursachen dieser ivirtichniUichen Tepressiou. Ihr Blick heil sich in den testen Iohren noch weitcrvereugt.iveil ihr I'ubesein mit feine» stolgen sie nllzn stark de» schniti gtc. - £ n d » r eh iibersehe if s i e n i ch t- - m ehr ■ n n n z die E i, t >v - ck dm n q d e r fl r o st e n Z u s n in m e n h n n fl e i m V6 e» s ch e h e ii der W c l t w i r t s ch n i t und geraten .in Gefahr zu versnlunen. ihrem Leben eine neue . Richtung p, geben-. Jur viele scheinen die Wirtschastsverhältnisse der Jahre 1941. 1942 und J944 permanent und fiir inuner. gegeben zu sein. Wie sieht nnw oder tatsächlich die wirlselM- Tiche. und soziale Situation i» der Welt, un> abhängig vom jüdischen Blickpunkt, aus? Tie Weltwirtschaftskrise . nahm von den Ueberscegebstten ihren Ausgang. Ter Otiedcrbrlich der Rohstoffpreise war eine vauptursache. Bon den Rohstoff- " gebieten aus pflanzte sich die Tepression wetlenartig öder alle Länder der Erde fort. E» ist verstündliche wenn dü'se Kriseuherde mit allen erdenklichen Büttel» zuerst zu einer Konsolidierung gebracht werden sollten. Tic Beschränkung der Einwanderung in den fahren, des Niederbruchs war eine wirksäme Blauer, die' den Erfolg von Blasznahmen zur Trdnung und Uebersicht über da» sanieriingsbedürstigc Gebiet vor unkviitroltierdaren .Gegenwirkungen_schichte und sicherte. Tag bei solcher Eiiiwaiiderimgsbcschränkniig die .Urisen- Wirkungen in Ausivanderungsländern sich noch vcrscharsten, mußte in Kmii genommen werden, wenn man zuerst einmal Kie Nrisenursachen iu den Uederscegedieten beseitigen wollte. ■ - Ter Heilnngsprozest der überseeischen Wirtschaft hat aber in de» letzten Jahren bedeutsame svvrtschritte gemacht. Gerade ui den Gebieten, nach denen sieh die 'jüdische» A>i»wa»derer au» Teuksch.^ land in der Hauptsache ivendcn wollen — da»'- sind: Südamerika. Tüdairika. Australien, üanada — ist die ^Üirtschait»krise bereits ir-eitgeheiid nberwinidkn. Eine Untersuchung auf Grund umfangreichen fonjiinktiirstatistischeii Material» zeigt' dies erakter und oft besser als manches „Ttim- - mungsbild gidischer Auswanderer von drüben', das immer nur einen Ausschnitt erfasseiEkann. NI- Tie Wirtschaft dieser Lander wurde seither in starkem Blaste vom A n st e n h a n d e l bcitiinmt. Ten Höhepunkt' ihrer Wirtschaftskvnjnnktur erleb-, tcn sie im Jahre 1928. Berechnet man den Wilder des, Ausfuhrvolumens dieser sünf Gebiete für die Zeit von t 926 bis 1944 und seht den Iahresdurchschnitt aus dem gonjnnktnrznklnS von neben Jahren gleich 100 (»ii» drei .nochkonjunktiirjahren 1927, 1928. .1929 und vier Tepressionsjahren 1940. 1941. 1942 und 1944). dann ergibt sich als Inderzahl für das Hochkoninnsturjahr 1928 14'>,9 Prozent und für da» schlechteste Aussnhrjahr 1942 70.9 Prozent (siehe-Tabelle, 1 und Kurvenbild)'). Tas ist also Tabelle 1 Einwanderung und Wirtschaft 'in fünf Ueberseeländern 1926 bis 1935: Argentinien, Brasilien, Südafrika, Australien, Kanada (Index basiert auf dem Jahresdurchschnitt des Konjunktur zyklus 1927—1933 — 100) banken verfolgen, szastt man auch den Rvtxnnmlaiif dieser - fünf Künder wiederum in einem Gesamtinder zusammen und errechnet ihn aus die gleiche Wecke wie den der Ausfuhr. so zeigt sich, .dast der Höhepunkt der Binnenwirtschast in den Uebcrieegebieten im Jahre 1929 mü HW) Pro-ent erreicht ivnrde und..daß der T.iewnnkl im Jahre 1942 bei 95,6 Prozent festznstcllen iuar , siehe Tabelle 1 rind . Nurvenbild). Seit Anfang 1944. wiederum im Entwicklung, von Einwanderung und. Wirtschaft fünf überseeischer- Grossgebiete in den Jahren 1926’ bis 1935 (Jahresdurchschnitt des Könjunkiurzyklus 1927 bis- ' 1933 gleich 100) NO rENu"L *lf \ '1: i ■ v ' i ' ■; :.i ■■ ■ | \ | , Hin Wanderung j -1' 'scll 'iflVrt SS 1926 163,3 122,0 95,2 ' 1927 169,9 128.7 - - 100.9 1928 148,9 .135,9 105,0 1929 147,1 119.9 106,0 1930 - 101,3 1 90,1 99,2 1931 49,9 79,4 96.6 1932 40.8 70.9 95,6 - 1933 41.9 96,7 1934 - 49.9 102,7 1935 54 3 beinahe eine Halbierung. Teit Aniang 19W. dem Ieitpnnkt des Umbruchs, in Teuljchland: beginnt.an den Ileverseegebieten da» Aussiihrvoimnei' sich iviedc.r zu.vergröstern. Blau wird nicht ichlgehen. wenn man aus Grund der austerordentlichen Tleigernngen der Bohitosipreiie. insbesondere iiir Wolle. Banmivvlle und Bletallc. da». Ausüihrvolnmen der Nohstotigebiete in, Ialire N'NN aus ziemt ick: nabe »in Turchickmitt der Jahre l'ch'7 bi» l'.'bb »lw au 100 Prozent, annimml. ‘ . ■ ■ IV ■ h'ine ahnlick,e. sogar noch ausgeprägtere Entwicklung zeigt die B i n n e n iv z r t j ch a i t der II e b e r } eegebi c t e. Genau wie, wahrend des Weltkriege» haben sie in den Ialiren der Aiilarkietendenze» europäischer Bolksivirr-ckiaiten 1'ckbO bis ihre Bc'trebiingen um die Errichtung einer Eigeniiwuslrie intensiviert. Iivar in die. Binnenwirlschast der Ueber'eelander nie -von so starken Ersckiütternngen tieiinge'uckit ivorden - wie die der - hochindustrialisierten und hockientunckelien enropäisch-nordamerlkani'chen Boltsunrlichailen: im- "Tncrunv Tfrnrrvon den- ''chckwrrkni-.ge,n - der'' allgenieinen Tevrenivu ielir nark betroffen worden. Man kann die Entwicklung des Binnenmarktes vor allem in nnennoickelteir oder halbennvickelten wandern besonders gut am Aoteninulan' der Lentral- Zeitpunkt des Umbruchs in Tcntichland. konsolidiert sich d:e Biiinemvirrschast der Neberseelander. Bereit» für-19-1-1 kann ein Inder von 10-' 7 Prozent . errechnet werden. Im Jahre 190E ist der Binneninarkt der Ueber>eegebicte ziemlich nahe an den Hochstand von 1929 wieder her'angekommen. Bon der Ge'amtlagk in einzelnen Landern der Welt gibt die soeben vom ^tatiftifck^n Beichsamt veröffentlichte Uebersicht über „Tie Weltwirtschaft Mitte 19.'M- > dieses Bild: . Argentinien: ..Erholung und Belebung macht lveitere',Fortschritte.' .... Brasilien: ..Lebhane Binnenkonjunktur halt Ehile: .Allgemeiner Aufsünvuug unter weiterer Belebung auch de» .Austenhandels setzt sich fort.' -Uanada: ..Aufschivnng sent sich fort." Äidairika: ..Aufschwung halt an. Hochkonjiinktur im Goldoergban.' Australien: ..Gedämpfter Fortschritt bei gelegentlicher Uiificherbeit.' 'Ben'eeland: ...Toru-chreiiende Be'iernng infolge glatter und beschleunigter Abwicklung der Ausfuhr'ai'on.' ' 29enn auch in anderen Ueber'ceüaat^n (z. B. Paraguan. Uruguay. Meriko. Euba ü. a.). dieselbe, konjünkturelle Stärkung noch nicht io eindeutig erkeiuioar iü. bleibt der Grundzng ihrer Entwicklung dock, -ponliv und aussichtsreich. . In allen Ueberfeelandern macht alio -die Erholung und Beuerung zn'ehends weitere Fortschritte. Tabei in von Bedeutung, d-rst Maßnahmen de» Tlaales . zur lleberwin'dung der Kri'e im wesentlichen auf ge-'-eßlickie Wirrlcha'k»- und Wä-Hriingsreformeir beick,rankt blieben. Tie Gesundung geht vornehmlich von der freien Initiative der privateu Wirtschaft selbü aus. ' V. u Wie!iar -ich dagegen die E i n iv a n d e r u n g in diele Neberseelander entwickelt i In den Jahren der -Hochkonjunktur 1927 bis 1929 wanderten auch die ineiflen Mensch-e-n ein. Insgesamt gingen in diewr Ieil jährlich zoo,>»9 bi» äOgchD Menschen nach Argentinien, Bra'ilien. Australien. Tüda'rika und Kanada' - nehe Tabelle 2>. Rechnet man Tabelle 2 Entwicklung der Gesamteihwanderung: nach fünf Überseeländern in den Jahren 1927—1935 (in tausend Einwanderern) " . 1 n>s» is»ai? i9sei! 1934 | - io»' 'krisc haben die Ueberseeländer die Eiiiwattderung gedrosselt. Aber auch die dann ni^l) verbliebenen -Tuvten ivurden von Auswandereru nur zum Teil ansgenutzt, früher ivär die Auswandernng bei- Krisen. wenn sie nur einzelne Länder betrafen, für dg» Auswandernngsland ein Bentil und ein Tanierungsekemcnt zugleich und snr das Ein-- wandsrungsland ein wirtschaft-belebender ssuktor. In der zetzt erlebten .Ürise. von der alle Lander —: insbesondere auch die überseeischen-' Gebiete ' mehr oder, iveniger gleichmäßig und-zuerst heim- ' gesucht wurden, war die Wanderung für den einzelnen Btenschcn weniger - verlockend) svür das Jahr 1902 läßt sich feststellen. -daß in die vorge- - nannten sechs Lander nur noch '145 OuO Menschen eingewandert sind. Tas bedeutet: die Einwanderung dorthin hat sich feit 1927 auf den sechsten Teil vermindert. Berechnet man für die fünf Ileberseegebiete einen gemeinsamen. Einwanderungsinder wie bei der Ausfuhr und beim Motenumlauf, dann ergibt sich, daß in den letzten elf Jahren der Höhepunkt der Einwanderung mit 169.9 Prozent im Jahrs 1927 lag. Im Tiefpunkt des Jahres 1942 stellt sich der Einwandcrungsindex aus -10,8 Prozent und ist feit Anfang 1943 nur langsam wieder auf 54,4 Prozent im Jahre 1935 gestiegen (s. Tabelle 1 und .Nurvenbild). ÜLährend in früheren Jahren die Kurve der Einivanderung sich sowohl in aufsteigendcr wie iii sinkender Richtung immer über der Kurve der Ausfuhr iind der Binnenwirtschast gehalten hat. zeigt ne feit dem Eintritt der Krise die umgekehrte Entwicklung. Tie liegt seit 1944 weit unter den Kurven de» Austenhandels und der Biunenwirtschast der Einwanderungsländcr. Trotz zunehmender Ausfuhr, trotz wachsender Belebung und Festigung des Binnenmarktes in den Ueberseeländer», wo allmählich die besten Zeiten der Hochkonjunktur wieder erreicht werden, ist die Einwanderung in diese Länder seither nur in verhältnismäßig geringem Umfange über ihten Tiefstand im Jahre 1932 hinausgekommen. Eine IlnterNichung über, die'-Auswirkung der Einwanderung auf die Wirtschaft des betreffenden Ueberseelandes eriveist eindeiitig. daß immer erst ein bis zwei Jahre später der Zuwachs produktiver Kräfte in der Gesamtivirtschaft spürbar wird. Tas gilt sowohl für die konjunkturelle Eiitwickluiig der Ausfuhr wie für die strukturelle Ent- . , Wicklung des Binnenmarktes. (Tiefes Wechselspiel wird auch deutlich in Tabelle 1 und im Kurveubild.) - Tie Ueberseestaatcn sind, nachdem sich ihre Wirtschaft bereits weitgehend konsolidiert har. selbst an einer prvduktionsanregenden Eiiuvanderung interessiert. .'Tiebrauchen Triebkräfte, die im Zuge aufsteigender Wirtschaftsentwicklung die Länder iveiter erschließen und den. Ausbau einer modernen Volkswirtschaft beschleunigt durchführen helfen. Teshalb ivird die Einwanderung für sie, nachdem die Ursachen der Beschränkung immer mehr entsallcn. im Rahmen e.che» weitgesteckten Wirtschastsprogramms so wichtig. Ilmihre Pläne de» Aufbaus einer eigenen hochentwickelten Bvlkswirtfchaft erfolgreich verwirklichen zu können, luüssen sie den Gesetzmästigkeiteu der Wirtschaft folgen lind mit fortschreitender Ausheilung der Krise erst recht zur. Bvrkricgspolitik zurückkehren. Tie müssen nicht allein die Einwanderungsbegrenzuug beseitigen, sondern den Einwanderungsluitigen Erleichterungen ' und Zugeständnisse bieten, wie sie früher zur Besiedlung dünnbewvhuter Wirtschaflsräume üblich waren. Tas erfordert eine weitsichtige Staat?- und Wirtschaftspoliti?. die Btittel und Wege finden m,iß. persönlich-eigennützigc Widerstände, im Lande selbst auszuräumen.- - - ’ VI*' - 311 diesen Folgerungen führen alle ökonomischen Betrachtungen über den Aufbau einer Volkswirtschaft aus w e l t w i r t - f. ch a f t l i ch e r P e r s p e k t i v e. Bei solchen -Erwägungen ist nicht 'der Wunsch, jüdischen Eln'ivanderern die ^Tore-zu öf.fueu, inasiaebend. sonderu die e i g e n c it Wirt- . fchaftsgebote der ein-zelncmLändor selbst. Tie jüdischen Einwanderer ans Tentfchland. nahmen in. den letzten drei Jahren von der , Gefamteinwanderung in die nnterfuchten - fünf Ueberseeländer auch n u r c i-n e n . g e - r i n g e n . P i--o z e n t s a tz i u . A n s p r n ch trotz ihrem überaiis. starken Wandernngsbedürfnis. Insgesamt. sind'nach Argentinien. Brasitien. Anstralien. Südafrika und Kanada in den Jahren 19ZZ bis 1945 rund 426-090' Btcnschen eingewandert. Darunter - befanden sich seither nur rund 10 000 Inden aus Deutschland' (siehe Tabelle 3). T a s Tabelle 3 . Gesamteinwanderung und jüdische Einwanderung aus Deutschland in fünf überseeische ■ Länder in den Jahren 1933 bis 1935 Einwanderung in; den Jahren i 1933 -1935! insgesamt Zahl der aus 1 Den schland ein-! . gewsnder’en 1 Juden’) . | (1.11.33-1.IV.36) : Pro’, Anteil der jud. Lin- .. Dcu'.sr.hier.d Argentinien. . 86900 2 001 ■2,30 Brasilien . . . 152 160 4 500 2,66 Australischer 34 .00 ca. 100'-)' 0,29 Südafrikan. 16 100 3000 19'7 Kanada . . . . 37 400 ca. 500 i) 1.34 Zusammen ... 323 100 10 100 | 3,10 '.SchätzunR auf Grund eiijze.lqpr -Bcrirhic. sind e t iv a s m e.h r a l s 4 P r v z. Lediglich bei der Eimvanderntzg nach Siidafrika ist ihr Anteil nahezu 2<T^Proz.. dagegen nach Anstralien wiederum nur 0.29 Prvz. Die vor kurzem angezeigte - Lockerung der. Einwandernngsrestriition nach Australien, wird znkünstig sicherlich eine entsprechende Verschiebung in diesem Bertcitungsbitd mit sich bringen können. . Selbst jetzt bei dem wesentlich verkleinerten Umfang der tzyesamtwandernng fällt die verhältnismäßig geringe Zahl der Juden ans Deutschland ivvhl^ kaum ins Gewicht. -?l.nch wenn in den näciisten Jahren eine erheblich größere Anzahl Juden zin^Ans- .'Wanderung aus Deutschland kommen sollten. dürfeii sie wohl bei dcin-i'lberhaupt zu. erwartenden Auftrieb der Einwanderung in die überseeischen Gebiete, die allein für die borgenannten fünf Länder jährlich mindestens rund 400 000 Menschen umfassen kann, zahlenmäßig nicht besonders hervortretcn. Anders' stellt sich allerdings die' Frage in bezug ans die E i n g l i e d e r n n g der Juden in die überseeischen Wirtschaftsvrganismen. Vielfach wird seither das besonders ftrnktnierte -Berufs- und Wirtfchaftsgefüge der für" die Auswanderung in Betracht kommenden Juden als komplizierendes Element angesehen. Wie e« sich damit verhält, 'werden-- wir auf Grund' erakter Daten ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Struktur und Disposition d i e s e r Länder zum Gegenstand einer besonderen Betrachtung machen. Postschlüsse nach Uebersee Vorbemerkung: Diese Uebersicht erscheint wöchentlich. Sie ist ohne Gewähr. Postschluss für-l.uft ' Postsendungen'ist in Berlin beim Postamt C 2, in Frankfurt Main beim Bahnpostamt 19 oder Flughafen ■ Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher als hier vermerkt. Nordamerika •i. s.- ali Berlin: fi. 8. ab Hamburg 19 l'hi a) Seeweg 1'oluinbus" 7 i New-York K.vnrdi. l '•) Brrodiiiui-nKu und sciduirrifdi.-?nrü(-n-.:na hat nach nirincu ‘•Jlnciabru £>cvr -it-altcr -H-.-.vbadi däiUens- »crlcrnjeifr besorgt. - . hierzu noch b.e Bereinigten Tiaatou von Rord- -n-mcrikn,.'b»uu h.iben s-rhrlich 700 000 bis 800 000 Mewchen :u b:e'en Lu über» eine neue Eriüenz ge'uck'.t. Te:t Aumng 1933' :ü ober die Einwanderuna :n bie'e Gebiete in einem seither nie erlebten Ausmaß zuruckgegangen Fan, um Dir gleiche Zen m:: eem Einbruch her Weliwirrfchari?.. renbcrecUaac v.i 'Wirv'chaN imh itatiitif" 16. Jodrgauc; 193-1 A: ,12. ab BremenI: 19 I hr L.-Wmandie-" 12. S. -.. Le Havre): 13.6. , : 13.8. 19 Uhr t..Bremen“ 1-1.8. „ Bremen): 2(>. ü. , b) Luftweg - . 11.?. ab Berlin: lö.?. ab Köln sFlughafen! 10 l.'hr: lü. 8. ab Cherbourg i ^cliiff): 20.?. an Xew-York (Zuschlag auf Auslandsporto 15 Pf für je 20 g; Leitvermerk: „Mit Luftpost ab Köln zum Dampfer“) Südamerika a) Seeweg 6.?. ab Berlin: 7.?. ab München 9 Uhr cSehiff 8. S. ab Neapel): 20.8. an Rio: 21. 8. an Buenos Airef 7.8. .. .. : 8.8.- .. Hamburg 8 Uhr Schiff 11. 8. „ Lissabon): 22, s. : 2n.?. -12.?. „ ,. : 13.8. .. Köln 13 Uhr '.Schiff lö. 8. .. Boulognc): 31..8 .. 4.9. „ b) Luftweg - 8.8. ab Berlin 9 Uhr: ab Frankfurt/Main 13 Uhr (Französische T.uftpost), Laufzeit Tage 12.8. ,. ., 21 Uhr; ab „ 21 .Uhr (Deutsche Luftpost', Laufzeit 3 Tage (Zuschlag auf Auslandsporto nach Brasilien I,25RMfür je,.5 g, nach Argentinien 1,50 RM füi 'u * Südafrika a) Seeweg 11. 8. ab Berlin 16 Uhr: 12. $. ab Köln 21 Uhr: 11. S. ab Southampton Schiff': 31. S. an Kapsl b) Luftweg .--7.-8.' ab Berlin 22 Uhr 1.7 Min.:, 7. 8. ab München iliahnp. Amt D 24 Uhr. Laufzeit 8—9 Tage 11. S. .. .. 22.Uhr lö Min.: 11.8. .. -Bahnp. Amt U 24 Uhr.' Laufzeit 8—9 lag-- - (Zuschlag auf Auslandsporto 35 Pf. für je 5 g) v a) Seeweg 9.8. ab München 9 Uhr (Schiff 11. 8. ab Piräus): 14. 8. an Jaffa 12.8. .. . .. 9 Uhr (Schiff 13. S. ... Brindisi); 17. S. ., Jaffa , - b) Landweg 8.8. ali München 9 Uhr >über Belgrad—Istanbul); 12.8. an Haifa 9. 8. .. „ : 9 Uhr ( .. .. .„ );. 14.8. an Haifä (Leitvermerk: „via Belgrad—Istanbul“) - c) Luftweg Laufzeit bis, Jaffa 2 Tag, ab München 18 Uhr Laufzeit bis Jaffa 2 Tag- Laufzeit bis Jaffa 2 Tage Laufzeit bis Jaffa 2 Tage Laufzeit bis Jaffa 2 Tage Palästina 8. 8 ab Berlin 16 Uhr: 7. 8. ab München Bahnp. Amt 1) 18 Uhr v 8 . Berlin 6 Uhr: 9.8 Berlin' 10 Uhr li 8. . München Bahnp; Amt 1) 18 Uhr Berlin Berlin 10 Uhr: 13. 8. . München 18 Uhr, Laufzeit bis Jaffa 2 Tage (Zuschlag auf Auslandsporto 10 Pf. für je 5 g, mindestens 15 Pf.)