Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1936-07-30 · 31 (30.7.1936) · page 19

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
31 (30.7.1936)
Date
1936-07-30
Page
– (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2277379-2278137-2278168--11070-2291252
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Staatsbürger jüdischen und christlichen Glaubens gäbe". Wie haben sich demgegenüber die Kreise, die von der „Jüdischen Rundschau" apostrophiert - werden, tatsächlich zu dem Fall Löon Blum gestellt? In der C.-V.-Zeitung vom 22. Mai - „Es wäre eine sehr interessante theoretisch« Erörterung, ob Blum mit Rücksicht aus seine Zugehörigkeit $um Judentum oder aus Rückwirkungen oder in Erinnerung an außenfranzösische: Erfahrungen das ihm angetragene politrsche Führeramt ablehnen soll. Der Fran- / zose Blum'wird diese Fragestellung nicht beiireifen; denn indeni er sie-zuließe, würde er. elbst. das. Erbe der: großen französischen. Revolution, Vas für jeden französischen Politiker unabdingbar ist. iii Frage stellen. 'Er wird, ob er nun die Ptinisterpräsidentschaftübernimmt oder nicht, als) Franzose, als der er. 'sich fühlts immer nur französische Politik machen, und die Franzosen werden sie immer nur als französische Politik empfinden. Enmnzipatiosis- und Assimilationserörterungen entstehen nur dort, wo Zweifel und Unsicherrheit über sie vorhanden sind. In Frankreich bestehen sie nicht. Tenn wenn irgendwo, so kann hier ein Sprichwort variiert werden: Lei im Recht und du bist im Besitz." - Gerade diese Auffassung aber ist es. die in der „Jüdischest iHimdschnu" von: UI. Juli "ihre volle . Bestätigung findet. Tonn dort heißt es jetzt: „Bom jüdischen Standpunlt ist vor allem eines zu-betonen: wir wünsche», daß ein Jude, der im öffentlichen Leben austritt. stets' in aller Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit und mit Stolz sein Judentum bekennt . . . Man kann wohl mit. Sicherheit sagen, daß bei allen Völkern. auch bei den liberalsten, kein Jude, aus.dvm Grunde zu ' einer Stellung berufen wird. weil er Jude ist, sondern stets trotzdem er Jude in. Wenn aber dann seine Mitbürger' seine Tienste sordepn, kann er sie verweigern? . . . Tie Judenfrage ist . . . nicht so einfach und primitiv, daß Enthaltsamkeit. von Würden und Aemtern zu ihrer Lv- - sung genügen ivürde. . Tenn das I,ochste Recht eines ManneS ist eS. sein Bestes und den Einsatz ' seiner ganzen Persönlichkeitchinzugeben. wenn es gilt, Ernst zu machen mit der Sache, die er vertritt." Ernst machen mit der Sache, die man vertritt. Und das, wenn es verlangt wird, auch in einem politischen Ranm, der nicht' der jüdische ist, wenn Man sich nur mit ihm, und wenn er sich mit eiiiem . selbst in gemeinsamer: Verantwortung fühlt, das ist eine Forderung, mit der nur uns einig wissen. Cb sie stärker in der Konsequenz der Richtung liegt die „die jüdische Begabungen . . . in 'erster Linie dem eigenen Volke" zu erhalten trachtet, oder der Anschauung, die davon ausging, daß es „keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Staatsbürgern ' jüdischen oder christlichen Glaubens gebe." mag freilich dahingestellt bleiben.- Blau sieht:.nicht überall) wo heutige Ereignisse Probleme neu änfreißen. läßt sich ihnen mit herkömmlichen Unterscheidungen näher kommen. Der Antisemitismus im East-End Abermals Aussprache im englischen Unterhaus Der verstärkte Terror der englischen Faschisten insbesondere im Londoner East- End,.der wie gemeldet, die englische Judenhcit zu A b w e h r m a ß n a h m e n veranlaßt, hat. war dieser Tage wiederum Gegenstand einer parlamentarischen Aussprache im englischen Unterhaus. . Auf eine Anfrage des Abgeordneten James Hall, welche Maßnahmenn-- der Innenminister erwäge, um Mitglieder der British Union os Fascists von GLi n s chüchter u n g s v e t suche n gegenüber Personen abznhalten. die in jüdischen Läden kaufen wollten, erwiderte Sir John Simon, daß der Polizeikommissar für die Hauptstadt, ihn' dahin informiert habe, die Polizei schenke dieser Angelegenheit besondere Ausmarksamleit. Ans die weitere Frage, ob der Innenminister-darauf vorbereitet sei. zu verhindern, das;' die Judcnschaft genötigt sei. Selbstschntzmaßnahmen zu treffen, und ob diele gefühllose Verfolgung unterbunden werde, gab Sir John Simon zur Antwort, wenn der Abgeordnete l>esoi>dere Informationen besitze, so wäre er sehr erirent. sie zu erhalten, und er wünsche alles Mögliche zu lim. und auch der Polizeikommissar hege den-gleichen Wunsch. Der Abgeordnete Sir Perm H a r r i s fragte sodann, ob der Innenminister nässe, daß Rund-. schreiben, die zum B oh lv t t jüdischer Kaufleute aufsordern, in weitestem -Umfange verbreitet ivi'irden, und ob er ihm eine Abschrift eines solchen Rundschreibens..übermitteln solle. Sir John Simon stimmte dein zu. Ans die Frage des Abgeordneten Dyvhan Addams, ob ein Uniformverbotin Erwägung gezogen worden sei. erfolgte keine Antwort. , ’ Ter GenerälstaatSanwalt von England. Sir Tvnald Somervell. hat angekündigt, daß er ein Verfahren gegen di« Zeitschrift „The Fascist", da» Organ der British Union of Fascist. wegen eines in der Nummer vom 4. Juli erschienenen Artikels einleiten werde, in dem gegen die Juden die Beschuldigung des Gebrauchs von Menschenblut zu rituellen Zwecken erhoben wird. Ernstes und Unernstes zur Auswanderung AuS den letzten Tagen liegen drei Meldungen vor, die sich mit dem Problem der Auswanderung von Juden aus Deutschland und Polen und ihrer Anfiedlung in neuen Gebieten befassen. - ' - - In Gens hat die 20. Tagung der. Internationalen Arbeitskonferenz dem- Generalsekretär des . Völkerbunds zur Weiter.leitung an den Völkerbundsrat und die Mitgliedsstaaten des Völkerbundes eine'Entschließung überreicht, in der an das Internationale Arbeitsamt die Aufforderung gerichtet wird, im Hinblick daraus, daß seit über drei Jahren tausende von Menschen Deutschland verlassen haben, und dadurch in den Zufluchtsländern. besonders in den Nachbarländern Deutschlands. die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschärft wurde, die Situation mit größter Aufmerksam- "feit zu verfolgen; es wird die Hoffnung ausgesprochen. daß die Völkcrbnndsversaminlung bei ihrer diesjährigen Tagung alle erforderlichen Schritte unternehmen werde, um eine endgültige zufriedenstellende Lösung der durch diese Situation entstandenen Probleme herbeiziniihren. Acht große jüdische Verbände haben dem Völkerbund eine'Petition unterbreitet, in der gefordert wird, daß die. nächste Völkerbundsversammlung sich mit der Lage der Juden in Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Äuswanderung befasse. Etwas weniger klar ist ein amtliches Communiquö, das die Its ans Warschau mitteilt, wonach', die polnische Negierung beim Völkerbund die Forderung nach Zuteilung von Kolonien in Südafrika und Südamerika mit der Begründung erheben werde,'daß die Judenfrage in Polen nur gelöst werden könne, wenn Polen Kolonien bekomme. Polen sehe sich infolge seiner Uebervölkerung unbedingt genötigt, jetzt den Anspruch auf Kolonien anzümeldem Die weiten, fast unbewohnten Territorien Südafrikas und Südamerikas seien für eine polnische Einwanderung und Kolonisation am besten geeignet. Das Eommüniquä fügt hinzu, daß Länder mit großen Kapitalien.und niedrigem Zinsfuß gemeintsind England und Frankreich — das für die Durch» * führung des Planes' erforderliche Kapital unter ,/Bölkerbusidsgarantie zur Verfügung stellen sollten. . .: Den Stoff zu einer Operette oder einem humo-:. . ristischen Roman im-Stile von Schalem AlejchemS „Die jüdische Republik"' liefern jedoch Meldungen, die von einer beabsichtigten A n s i e d l u n g v o n Juden aus Deuts ch la nd i n Kuba sprechen. Der .Librettist" ist der amerikanische Abgeordnete Sirovich, ^er sogar schon die Zustimmung der KubanischenfRegierung in der Tasche haben .wollte. 200 000 Juden aus Deutschland, also die Hälfte aller noch hier wohnhaften, könnten dort gut und bequem nicht nur ihr Unter-, sondern auch ihr Auskommen finden. Das Finale der Operette ist " allerdings, wie nicht anders zu erwarten war. , . ohne happy en-d. Tenn soeben hat der kubanische Staatssekretär Luis Machado y Ortegä."der als Mitglied deS Rotary-Clubs zur Zeit eine Weltreise -unternimmt, in,Prag erklärt, die Mitteilung von der großzügigen Ansiedlung von Juden aus Deutschland in Kuba überrasche ihn, es sei ihM: von einem solchen Angebot nichts bekannt gewesen. Seiner Ansicht nach sei es eine glatte Unmöglichkeit, auf Kuba. hunderttausend Europäer halbwegs ihrem Lebensstandard entsprechend unterzubringen. Von einer Lebensmöglichkeit durch kolonisatorische Arbeit könne, man überhaupt nicht reden, da außer den Zucker- und Anänasplantagen. die von Negern und Chinesen bewirtschaftet werden, gar kein Land mehr vor- Händen äst. Selbst tausend Europäer hätten aus Kuba keine Arbeits- und daher auch keine Lebensmöglichkeit. Auf die von dem amerikanischen Ab-. geordneten Sirovich angedeutete Möglichkeit einer Anfiedlung auf industrieller Grundlage ging der Staatssekretär nichtein. Wir möchten fragen, wer solche Nachrichten verbreitet, die unsere, ernsten Sorgen verhöhnen. DasProgramm des jüdischen Weltkongresses Eröffnungssitzung am kommenden Sonnabend Die Verhandlungen des Jüdischen Weltkongresses we^en am 8. August in Genf ihren Anfang nehmen und voraussichtlich bis 16. August dauern. Am 5. und 6. August finden Sitzungen ' des Exekutivkomitees.statt, in denen die endgültige Tagesordnung festgesetzt werden wird. Nach den bisherigen Programmen wird der von Teilnehmern aus der ganzen Welt beschickte Kongreß am kommenden Sonnabend abend im Bätimach Electorale mit einer Begrüßungsansprache des Vorsitzenden Dr. Stephan S. W i s e erössnet. Für den gleichen Abend ist das Referat von Dr. Gold- , mann über die L a g^e der Juden i n d er Welt angesetzt. Die beiden folgenden Tage werden durch die Referate Lestschinskys über die Wirtschaftliche Lage der Juden in den Ländern Osteuropas, Jeffrotzkins über die Probleme des jüdischen Hilfswerkes. Dr. Tartakowers über die Probleme der jüdischen Wanderung, Dr. Wises über da? deutsch-jüdische Problem und Kubowiezkis über die Organisation der jüdischen Weltgemeinsäiaft ausgesüUt sein. Der Darstellung der Lage in Palästina wird eine besondere Sitzung gewidmet, bei der die am Kongreß teilnehmenden Mitglieder der -palästinensischen Delegation als Referenten anstreten werden. Die ö s f e n t l i ch e Generaldebatte, die nach den Referaten stattfindet, dürste drei bis vier Sitzungen in Anspruch nehmen. Sollte sie am Mittwoch beendet sein, so werden ann'Tönncrstag und eventuell noch am Freitag die Kommissionen in geschlossenen Sitzungen die Entschließungsentwürfe ausarbeitcn. die dem Plenum in der am Swmabend abend stattfindenden Sitzung zur Abstimmung vorgelegt werdest. Der W a a d L e u m i. die offiziell anerkannte Repräsentanz des palästinensischen Jischuw, hat eine zehnglicdrige Delegation, mit M. M. Usiisch» kin an der Spitze, zum Weltkongreß gewählt. Die an dem Jüdischen Weltkongreß teilnehmenden Parteien Polens Haben beschlossen. 80 Delegierte nach Genf zu entsenden. Bon den Mandaten erhalten die Rechten Poale Zion 9. das Zionistische Zentralkomitee (Weltvereinigung) 6, Misrachi und Tora Weawoda je 4. die Unparteiische 3/je ein Mandat für die drei größten Gemein»» Polens), der Verband der Kaufleute, der Kleinhändlerverband, die Folkisten und die Allgemeinen Zionisten (Weltverband) je 2, Poale Agudas Jisroel. Hitachdut und Judenstaatspartei je ein Mandat. Die Zuteilung von zwei Mandajxn.ist noch unbestimmt. Neben den gewählten ^Delegierten Rumäniens wird auf Einladung des Exekutivkomitees eine. Reihe führender Persönlichkeiten als BeobachteL^teilnchmen. unter ihnen der Bukarester Lberrä'bbiner Dr. I. Niemirower, der auch Vertreter des jüdischen Kultus im rumänischen Senat ist. Kongress der Agudas Jisroel Am 4. August begann in Marienbav der vorbereitende Weltkongreß der Agudas Jisroel, der auch über die Einberufung des 3. Weltkongresses nach Jerusalem Beschluß fassen wird. Präsident der Tagung ist Jalvb Rosenheim. Als Redner sind u. a. vorgesehen: Großrabbiner Friedmann (Przemysl), Rabbiner Horovitz (Jerusalem). Rabbiner B. S. Jacobson (Kopenhagen) und Rabbiner S. E h r m a n n (Frankfurt a. Dt.) lieber hundert Delegierte aus vierzehn Ländern nehmen an der Tagung teil. An den Altprüsidenten Masaryk und' den Präsidenten Benesch wurden Begrützungstelegramme gesandt. Von der „0rt"-Arbe!t Auf Initiative der litauischen „Ort" und der Zentrale der jüdischen Bolksbanken' Litauens I - ': ist in Kaunas ein zentraler jüdischer Arbeitsnachweis geschaffen worden, der seine Bemühungen hauptsächlich auf die Unterbringung von Arbeitern und qualifizierten Technikern richtet. Da« Büro steht in Verbindung mit den jüdischen tandwerks-Unternehmungen in Hauptstadt und rovinz und konnte im Lause von wenigen Wochen eine beträchtliche Anzahl von Arbeitslosen einer produktiven Beschäftigung zuführen^ Man erwartet' vom Arbeitsnachweis -eine Eingliederung .von jüdischen Arbeitern in die litauische Industrie. ■■■ .. .' & ' . ' Das litaüi s ch e Innenministerium: hat so^ eben der Bitte der lüauischen .„Ort", einer Gruppe jüdischer Jugendlicher aus Deutschland die- Einv; reise- und Mlfenchaltsgenehmigung für die Dauer von achtzehn Monaten zu erteilen, stattgegeben. Tie Gruppe wird in den Spezialkursen der. „Ort" , für- Schlosserei und Elektrotechnik, sowie iw' der- . . landwirtsckiaftlichen. Lehranstalt. der „Ort" in Kalinovo ' (bei' Kaunas) fachlich ausgebildet wer- „ den. Das Innenministerium genehmigte ferner ' die Verlängerung des Aufenthalts für diejenigen jüdischen Jugendlichen aus Deutschland, die bereits 1935 nach Litauen zur fachlichen Ausbildung in den „Ort"-Lehranstalten gekommen sind. Dieses Entgegenkommen der litauischen Regierung ermöglicht den weiteren Ausbau der Spezialkurse der „Ort", so daß demnächst mit der Aufnahme von weiteren 100 Umschichtungsanwärtern -aus Deutschland zu rechnen ist. Auf Bitten des Vereins der polnisch-jüdischen Handwerker der Freien Stadt D an z i g errichtete das Zentralkomitee der „Ort" in Polen: einen kurzfristigen Vorbereitungskursus für eine größere- Anzahl von Handwerkern, die sich einer staatlichen Meister- ' bzw. Gesellenprüfung ans Grund des ' neuen Tanziger Jndustriegesetzes unterziehen müssen. Ter Kursus wurde von 109 Prüfungskandidaten besucht. Sämtliche Absolventen haben die staatliche.Prüfung mit Erfolg bestanden. Mit Rücksicht, auf die gegenwärtige Wirtschaftliche Lage der Juden Danzigs werden vom dortigen Komitee der „Ort" und der- Zentralverwaltung der „Ort"-Union Maßnahmen zur Erweiterung der konstruktiven Hilfsarbeit zugunsten der -jüdischeu. Gemeinschaft der Freien L-tadt getroffen. Zweimal Wien Aus jüdischen Aerztekreisen wird der Wiener JTA»®erttetet: neuerlich aufmerksam gemacht, daß ungefähr 60 Aerztestellen derzeit in den Wiener Spitälern vakant sind, aber zufolge der seit April 1933 geübten Ausschaltung der jüdischen Jnngärzte vom Spitaldienst nicht besetzt werden können, da viel zu wenig nichtjüdische Jungärzte sich für diese Stellen melden. Es ist eine Situation eingetreten, die geradezu als Gefahr für die Spitalspatienten erscheint. Bundespräsident Miklas hat dem berühmten Wiener Dermatologen Professor Dr. Moritz Oppenheim mit Wirksamkeit vom 1. August den Hofratstitel verliehen. Moritz Oppenheim, ein Bruder des Präsidenten der Union österreichischer Juden, Regierungtzrat Dr. Hermann Oppenheim, leitet seit zwei Jahrzehnten Jbie Dermatologische Abteilung des Wiener Wilhelminen-Spitals. In . der außerösterreichischen Gelehrtenw^lt ist er durch seine grundlegenden wisienschaftlichen Publikatioüen sehr bekannt. " / Spanienfahrt unterbrochen v Laut einem Beschluß der deutschen Reedereien . werden die von Hamburg und Bremen nach Spa- . nien verkehrenden Dampfer bis auf weiteres die angekündigten Landungen in spanischen Häfen nicht, mehr durchführen, da in diesen eine ordnungsgemäße Abfertigung zurzeit nicht gewährleistet ist. .Die Unterwegs befindlichen Dampfer haben zum Teil ihre Bestimmungshäfen noch erreichen können, zum Teil in anderen Häsen gelöscht und den Enw« sängern die Güter auf Grund der entsprechendere Konossementsklauseln zur Verfügung gestellt. Bei den Reedereien handelt es sich in erster Linie um die Deutsche Dampfschiffahrts-Gesellschast „Hansa" und die Hamburg-Südamerikanische Dampfschiff. fahrts-Gesellschast. deren Schiffe u. a. die Häfen Bilbao, Santander. La CoruÜa, Cadiz und Sevilla bedienen. Ein rassenpolitisches Volksschauspiel Wie die „Berliner BÜrsen-Zeitung" meldet, kommt demnächst in der Dresdener Komödie ein neues rassenpolitisches Volksschanspiel „E r f ü l - lun g" von Hans Walther und Willi Neugebauer , zur, Uraufführung. H. Walther rst der stellvertretende Geschäftsführer der Staatsakademie für Nassen- und Gesundheitspflege und . hat in diesem Stück seine Erfahrungen auf rassenpoli-. . tischem und volkshygienischem Gebiet niedergelegt. Berichtigung. Zu unserer Notiz „Keine ausländischen Dentisten mehr nach England" berichtigen, wir. daß es sich nicht' um Dentisten handelt — der Beruf des Dentisten ist in England unbekannt — sondern um Zahnärzte. Anläßlich des hundertjährigen Bestehens der Gesellschaft werden auf den Dampfern der direkten Palästina -Linie ermäßigte Hin- und Rückfahrkarten ausgegeben TRIESTE - HAIFA - XRIESTE 1. Klasse RM Touristenklasse RM 137-50^ zuzüglich Hafengebühren Hinfahrt bis 2. September 1936 Rückfahrt bis 16. Dezember 1$|6 Auskünfte,, Buchungen durch --- lOO Jahre 1836-1936 ».«l,».■ v« 7 LLOYD TRIESTINO ”SKäüSä"- Frankfurt a. M., Kaiserstr. 20 Hamburg 36, Jungfernstieg 17 München, Odeonsplatz 1 Stuttgart, Schillerplatz 4 sowie alle bedeutenden Reisebüros

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.