Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1936-07-30 · 31 (30.7.1936) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
31 (30.7.1936)
Date
1936-07-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
69% known words query
IRI
…/2277379-2278137-2278168--11059-2291238
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Senkung der Hypothekenzinsen Die '■PritnimiuiHU'» 1936' iint» iii'ir biad) m 2.;uni biad) ‘.UitttriimigcH der Tages- »mb Gcidizeituiige,^ IN teil öantn^inirn brn «an J^eiilfrebtt- '.iVtnliotfn 'brfaiint«;iuiuirbcn.: ober’ < tr;_ .Hcnntia-? brr «rannicnbcii tailiinfo be,r 5id>rr- Zinssätze meTben crlainuini :luir«Maarn br'ahnit bir Parteien. selbst ohne. orrinmelttbr-? ober 'rntidinbrnbr-? T.iiwides > einen der V'if’flif-jiil’Milit 1 rntii'reihf’.'.bcn; bcnbri- - bcrintnicu B«'!«atg,ai «te reiht tn.e-rbrnben Zine- : ia^ niK-fvnbnv m in,alte 11. I. Tie ^iliaihiitrr aller nur ei nein ■injänbifriir-n , (r»nmtfnnff han',irnn<v ,n 1 -> ■ U'rrniüiirn-janlaqrn ' kiiigetrageneii, »ömäthrfiut inib nadt: bem (.»triflto. gehalten. ihrer «viirtVrum)fn gi erimiüi* gen: her Vtin-i-’rnfnnit nntrr11r«-jrn «aber nidtt hie i&lipptlicfen trr' MrcbitnniMltrn. bic brn ,3t n* bereit* grfenft haben. inib b:r ö.iuuubffen bof ion* ftntcn ■ unter l'taatliriirr x'Jnifiiiu itchrnbru Unter* . brr vanbev. ‘-Vineaibrn mib bäitbe. — bnt’i’rt\r,nibr-> ',a!t dir Xer orirnltc /»tu-? ioll ..brr nUgnnrinm '.Wirt* friinit»!«nie nnb bcn. brdaibrrrn ■ Hm'tänben des ein y Inen .'vallr-?* nngemfitrn iem. . iveitür lluint ftüu-Mi'rnr i brr ömmtl^fen.; bVr^rünbitSrf-j* im-b brr ^uaavjrllc brr nlio brr btttnltria:: ralierhrit brr ,'«;ir bte ti;rrr.lininiii br-? inmt brni nrnr'trn '(finhcit»ii’prfp gnmb- .'nin «aidt nidtt an-M'ritlirftlidi mäi?gpbenbc BebeMung ai. irrwirb brr Ulerfrlir*;rrrf od höher ’rin. »il-> brr ürurrlidtr, ntdtt dir bie einzelnen inrunb'tndr. ionbrrn mir grnpvenmaßig fengcitrilte iriidint-Mnrrt: llniitcntbr. bir eine non ihm abnvidhutb: 'Bewertung redit'rrtuirn nnb nidtt mir hm hornbrraritrnbrr Jaucr ünb. tollen an*. armeb:n brrii.Tn.ittntt werben, Kommt. es hoch iicrabr bar,an an. brn '/den m-d’cftimmrn. brr „im t'ie.idiäMvrrrfrhr nadt 'Beidtafienltett i?e? (»»?,■ qenitanbr-:- unter '^.'rnd'iditnttmit aller brn Preis peeniilip’rnbrn ihmtänbr br: Veräußerung zu er* zielen in* <:i;ei«'ti-?btnner-tiing->grielt hom ... l!iat 1901 >. ^unl'iaae tum Etnhettswerte haben 'ür cke etnitareten. bei benrn bte Grhäübe- '.Hbrr ment nur b r (.'>rnnbit:nf*hrrhäitniiTe;. nwitrjehrnb nnb äurit brr nnrt’dtetitlidt'rn. '.Ihr*' bäitniite brr 'l;arir:rn m berttri iidiriqrn. Tie nürttdHiftlid»e ‘.’irtlaqr br-:- Gläubigers reditrert’qt. für ihre -Sauer "ein v»tnati-:-gehen über 'brn bestimmten ^in-t-MU. nllrrbtnqcnaht über *V Prozent hinan-?., to'ern bte höhere Belastung für brn ^iliuibner ertnn»iirii i't. - '.»iidit mtnbrr.. hirl* leiritt' noat mehr, rrhri'dit ..eine hf'onbrre Pot* laqe br-:- ^dmlbnrr-? «atannr'irnr '-Brnirftiditi* qunq*. — Br'.aunn.h'n. bir ihm zmählirit an?' einem fiahitalah^nq hei TarUhn-?aufnahme. au-3 einer Prrhrnqrrnnd-arrbühr. Brrwaltnnq-?koslrn nnb ähnlidaii wirbertrhrrnbrn Nrbenleittnnqrn sowie Ltarizin'rn rrwadtirn. iinb bei Beurtriliinq seiner n'irtidia'tHdien■ tPrrtiältniife mit in Be* tradit m Zirhrn. wenn sie auf einer nadt brin 1. Avril iVtrofi'rnen Prrrinbarnnq brruhen. soweit tir 'adilidt. andt brr äbhr mich. ,qrrrchtfertigt waren, inib sie bei?.in-?bnnrhting auf bie. ganze iiertraa-^rit zu hrrtrilcn. II. Ani brr io qrihonnenrn tvrmiblaqr ist ber amtemefienr 5:n-?iab früniftrllrn. Al» ioldtrr wirb vom hi Heb ein Saft von 5 Prozent anqennimnrm er erhöht sich um Prozent, bodt nicht über 6 Prozentchnr nadt* ftelliqe. b. h. ganz ober -iibrrwirgrnb 50 Prozent (»irtinbitüch»wertr» iibrrtteignibr r? t'ei beim, hast brr '.'iadttetl bVh. b« tiiighnitigrii Pangitrlle bnrch heit an-?grglidtieii wirbT' — D.-.-v aber leinec-weg» ab? allgemein nnb am bie lauer' gnltige hom Wefetii^rber betrachtet.' tollen vielmehr ■ lebiglich bir erforbcrlidtc ifirniibUrqc inr eine brr. grgrinoartigeu. Wirtsdtatt-:-lagr «aigevatztr Inrdi* inlirnnq ber Zinsrnnätzigiing. beionbrr? :nr bcn Aid,trr. btlben; Pie -zeitliche türltung be» che* t'ehe-:- ln» zum 30 ,Znnä l'.'-!0 Neht bahrr raar ivalereii. -veränderter. üPirtidtatt-t-lagr ent'vred^n-. brn Partcwereinbamng - ober auch ridi'rrl'dtcr ßni'dtribting.. nicht entgegen. :? III. §in bestimmter Zcitvmikt. von .brm an tnr >»>egeitwart tinb ^ntmnt bie Zin-?ennaN'gnng -eintretrn. t'oll. ift im C^oietjr nicht fritariegt iinb bleibt ber Parteiverriiibaning vorbrlfiUen: mir bei Aiwr-biiiiiicz brr ridtterlidtm ^insbc'timmitng wirb er im ine Irl: bähin »r'tgeirtrt. ban bie ^in-:-> betra.ge eriaüt iverben. bie nir b:r ,*?r:t n-idt bem Am rage ani richterliche tr.iertrag-?hi!'e zu entrichten iinb. unabhängig bavon. ob bie ,P.ii-:-z?chIiii'g im voran-:-- ober iiadttr,rglieh. ob in kürzeren ober hingereii Zeitabschnitten zu erfolgen hat. Zu viel im voran-:- gezahlte Betrage iinb nach Perembarnng ober (frlart ber riditerltdten hnt'.ch.nbnng znrüdznerstatten ober ain bic n.idt'te Zin:-rate zu verrechnen. — Ter Antrag ber Parteien iethit ist an keine irriit gehunben. IV. Tie Aiir:nertmig-?hl'votheken unb -gruitd* schnlben tiehmen irn inrirli eine be'onbere Ttellnng ein: e» sollen ihre Ziit'en im allgemeine:' nidtt inner bie schon hieltet .ge'eldich 'eüge'et.ite särenze von 0 Pro zeit! herabge'ent werben. Aha:!t:er- Von ahweidtenb kann andt unter beu llimtinben' be? einzelnen ,>aUe? gebe Z:n.?''e!tku::g untervleiben ober eine weitergebenbe ZinsermäHigung b:-? herab ani 5 Prvzeut nerbe:geiiihrt werben., bleiben soll e» bet bem vereinbarten Zin»'ch:e. wenn er bazu bient., beit gavitalverlmt be* l'diiiibioer-:- bei ber Au'wertung au-:-zi:g'.eidien unb bie Peibehaltimg be-:- bi-:-herigeti ,Z:nber Billigkeit ent'>rid>t. gekürzt werben. i-oll er. wenn brr childiibiger burdi rate hohe, bie bängliche, norrnaie V-'. Brozeat üöerüeigenbe Auiwertimg seiner ver'oulidten - »rorberung keinen, ober ^»acht iveieut- - lieheii .'iaoitnlati?vll rriitten hat. Ta? ünb aiilie, in betten ba-? :Unnuertnn "?ge>en :;t Ahweichnng -vom normalen Tat: ber Autwen.ung Ausnahmen zugmt'ten von aorbernnaen aemadtt hat. .bte trotz ihrer bänglichen Tidf.'rung ihren -wirtschastlidten .hharakter meht verloren. b:e l-'atur einer Ber* ,nv-zen.?a:i.!age n:d«t angenommen haben, z. B. a-otbmiinien. bie auf- Ge'eilidtaober Galt-:- iiber 1 ai>n::g-:nerträgen. :'ln?einanber'etmn<ien von B«:kerben. Glte«zanen.? Gltern unb ginbern unb ähnlidtkn Pedttsverhdltuiisen beruhen.- Zn io'.d-en Fällen 'oll ber Tdiulbner nelwit ber hohen. Ver*- ziniiing ber veriönlichen Zorberung nidit noch mit einem über 5 Prozent hinausgehenben Zins ber -öttvothek beladet werben. V. Zum Tchlune sei noch barm:? hsugewieien. basz ge'etilidte Vertreter bei Gläubigers. Treu* liänber nnb sonstige Verwalter nnb Verwahrer iremben Vermö«vni. alio andt Zwangs* unb ftonfnrioeruHrlter, Vonnunber unb Pileger nidtt geizen bie iluten ohliegenben Pstichten verstotzen unb keilte Entlassung ober Sdr,rbensan-svrüche zu üe sreiwillig b<m in angemessenernickt an bte /gekünbT Prozess um Eric Charell Zn ber Tageivrene wirb ein Urteil bei Reichs* rma zum ur verurteilt, ber bem Angedenken id, ober fünjtig noch entsteht, baß er n i ch t mehr bas Einkommen wie bei 'einer alten ,ri rma hat, ionberir üdi mit niebrigeren Be* Bb. 10 > dattgegeben. gericht? vom 27. Zimi 1900 (i 297P5Z : bei' Schadens Eine deutsche .ailmgeidlidjaTt hatte Sude Februar hat. Zu den wilsgründen wird zu dem Begrtit ..Lehens* st'tgelegten Zinstätze Zlever. Funtirr»t. Aus dem Arbeitsrecht Zn ber . A vVe11-?redit?■ '1 artei* vom 20. Zlini 1900 veroi'eiitlidti der Pradbent ber Ae'.dtsandall inr Arbeitsvermittlung unb Arbeiislo'enverndte- .rnng. Tr. S'a r u v . auf - Grunb ber vraktiidien Erdährnngeii mit brn Arbeitsbüchern.eckige Viia ivetie. Er betont, es genüge nicht, bas? ber Unter* .nehnirr mir bei Vedbadigung bes Arl'eiter-s ober Angedellteii ba-> :’lrbeit-?budt in Einv'aiig nehme unb iorg'altig au’bemalne. ionbcrii er habe bei Emviangna!:me zu rrnirn ob bas '’lrbeit-?hudt. rveld.es ihm ber Arbeiten- -nub Auaesteltte .aus* chänbigte. bisher orbnuiigsmasiig gedihrt sei . Gehle ui bem vorgelegteu Arheasbudt z. B. bte Beidieinigiing -aber B e e n b i g u n g ber borher* gehenben Be'ma'Ng'.iiig. 'o 'et bas Arbeitsbuch uidu orbiiungsm,a?ig.gedihrt.. unb ber Unternehmer bur'e beu 'Arbeiter erd bannbeidtaitigen, wenn bie 'ehlenbe Eintragung ergänzt iei. Abgeleheu von bu'ieit :-nd:mnaafe:ten. bie mit bem 29ediU'l ber Arbeitsdatte ziEammenhangen. nmi? berJlnter* nehmer. wie Tr. S'.truv weiter ans'ührt. besorgt sein, bie Arbe-.tsbndier ''einer Arbeiter ünb An.z-'- itellten au' bem lau'enben zu halten. Es heißt in bieiein 'Au'-atz weiter. ..Vr-'-rb ber 'Arbeiter ober Angestellte irn Lau'e ber Beidtadignugsbauer andersartig ve'dz.rstigt als' zuvor unb ist - bie. neue ..Arbeitsvorridttungeiiie ive'entlidi andere als bte bisherige. - io ist' bire neue 'Art ber- Be'dtadigung vorn linier* rArheitsbiidie einzutragen. Ent'dtei* »ur bte A'otweubi.zkeit ber Euitragung :d ob bte Bebeutuug ber neuen Bebe-?- 'Arbeiter? ober Angestellten eine n’e'fr.tlui: andere :d als bir bisherige. Ah- ■ Aenbernng ber Be''dta't:gungiart Noch wichtiger iei bie Bervdichtung bei Unter* nrhmcri. bem Arbeitsamt von jeder Eintragung in bas 'Arheitsbucit iiisbest'iibere von der Eintragung über die Beendigung der Be'dzä'tigung A n * zeige zu erstatten. Tie Arbeitsämter hätten über bie Arbeitsbüdter .-Härteten?>: dihreu. Berdiuine ber Unternehmer b:e An teige, st? ieien bie Harteiblätter bes 'Arbeitsamtes nidtt ani bem hrufrnbrit zu halten. Tie 'Arbeit-?,inner .wären ai>o gez gegen iäumige Unternehmer vorzugehen. Büohnorts ober ber Bststtnung bei Arbeiters unb Angestellten an Arbritsbudt vermerken.' Tr. Svruv weist bann weiter daraus hin. baß der Zwest der Arbeitsb-adier es bebingt. ba''? bie Arbeitsämter-nad' er'olgter E:nd'ihrung bes 2lrheitsbitches' .'biG*Astig1u.igi:iigen in ' den Arbeits^ Einem leitenden Auge geweien 'ei. w sei Vertrage.'am' die- S 7 bei Ge'etzei z bei Veru'ibeanitentums wirb die Entiavung dem -Amtei die Versetzung in ein anderes Amt die Versetzung in den Ruhestand durch die oberste Reichsbehörde oder den Reichsstatthalter, in Preii'zen durch den 'lAinrstervränbenten ober die oberste Lanbesbehörbe ausge-vroeh-en. die enbgüitig unter Aus.tdzluß bes h-.editswegei ent'ldteiben. Rach einem Urteil bes Reidtigeridsts vorn 13. Mar; 190.Z «III 200 35: ..Zur.:sti-'ch-e Wodnm'christ* 1900.' T. 2.^9 - RGZ 15». 307> bezieht nch ber Aus* schl»»; bei Reehtswegesauir auf bie mit bem Aus* Iprudi ber Entiavung m'w. g-etroden-en irnt'änd* bnng. b. hair bie Trage ihrer Redttmätzigkeit. Tie Aiissdtliesiuiig be-? 9-ledztswe.zes gdt-nicht 'ür bie im Berin-:-beamtenge 1 -etz unb den dazu ergaugeneii Aus'-ährunasbestanmungen geregelten vermögensredUlichen Gvlg-en. Aste bie ...G ranf'arter Zeit u ng" be* richtet-, kargte eine Girma. bie 'vier westbeutstchs. 'A-ebereieu vertrat! gegen einen früher hei ihr be* sd-ättigieii Ret-enben bei bem Arbeitsgericht G.raukdirt a. M. -aut .>rh.u::g/?in>er ^enveni'on.rlftrafc, Tie madite geltend, bas? der Reisende ßch - v:ii eine Vertretungbeworb-e.: habe.. die die n cvt* - ari'd'e Girma stabst innegehavt batte. Ter Reifende^ hätte ststnie Treuerflich-:. der Klägerin gegenüber verletzt, und tri vertragsmäßig zur Entr'i-evtung.der Konventionsstrast verrftidnet.. Ta.? Arbeitsgeridtt hat bte Klage abgewtestn. ba bie Veu-eisiaiinahme folgendes.ergab: Tie Renchszeugmeisterei hatte bereits im Tev* tember lt•:*.:» b:e Entlassung aller niehtari'dtcn Vertreter Girmen gegenüber gefordert, denen die Lieferung von Parteitudren gestaltet weben stHlte. Ticien .Ltanbvunki hatte fie andt_ nadt öinweii auf eventuelle große Gefchüftiverluste im Oktober 1905'in aller Bettiminrheit lvibehalten. Tem Be* klagten könne nidtt zugemutet werben, eine Ver* ziigelasscneii Girma zu unterlassen, nachdem ber Klägerin bod, nidtt mehr zu Kelten gewe'eu iei. Es würbe eine Uehertpannung ber Treuer dicht gegenüber ber Klägerin bedeuten, -wenn man von dem Beklagten verlangte, daß er ststn Persönliches Zutereve in einer wichen Situation vollkommen außer acht lave. . Ei könne 'inshc'ondere von ihm nicht verlangt werden, daß er. ohne seiner bisherigen Anstraggeherin zu idtabeu. hei Be* 193:» mit einem au»Iänbt'dini Theaterverlag einen Mamidrivtvertrag geschlossen, der ein Werk des zubi'chen -RegMurK Erich L v-w cnterti <Eric tiharell-' betraf, mit dem zngleidz ein Regiveurvcrträg zustande kam. Aach Zahlnng der ersten Rate der vereinbarten Pausdzalvcrgütmtg trat die-Gtlnt*. gesell'-chait von Ixadeii Verträgen zurück-und klagte auf Zuruderstattmtg der stchott geleisteten Teil* - , zahlungi weil infolge des völligen U-inschwtingcs" in Anträge auf Nachsendung BnchwerJcn über des Ausbleiben de, C.-V.. Zeitung,- Umleiiewünsche sind stets dem unterbreiten. Die Bezugseebühren lind an den . Briefträger z . Tenkart uith Geschmack bei deutschen Volkes ein Ti Im. an bem rin Aichtnrter. minnirft. innerhalb Teuf'dtlandi nicht mehr vorgcdchrt werben könne. Es sta' ausdrüdlidt vereinbart tvorbetr. baß. bann, wenn Ehareü burdi Krankheit/ Tob ober ähnltdzen Grund zur Turdt'uhruitg 'einer?Iielzis''euriärigleit - nicht imstanbe sein sollte, bie Tilmgeiellstchad zum. ' Rücktritt berechtigt nnb bc'r Verlag zur Rückz-altlung . bereits emv'augetter 'Betrage vervilidttet sta. Tie Rave-atgehorigkeit Eharel!-?- bilde einen in ferner Perstat liegenden Rüdfeittigrunb int Sinne der er* wahntcat Vereinbarung. Tai H a nt m e r g c r i dt t und das -R e i-cn r g e r i ch t haben der Hlewe statt* - geaeben. Tas Kamntergericnt sttat - darauf hinge* wtest-n. baß gu den äauvtvnnkten dei Parteivro* grammi am falnaevolt-r'diem Geriete von An'ang an die.Hmcrbnidintq aller schädigenden Ein'lüne in Sdwifttttnt nnb 'b-eei'r. Bühne. Kunst unb Z.'id)t* ''picl gehört habe-. Tie Turdtdtltrung bieker Pro* G'.lnt sti balde in Angriff ge*. Gtlmstchatfende wie '.'A'aituskrivt* rerfgs'er und Regivenre müßten itg-lieber der -. Gilmkanuner sein, die nur Arier aiidiehmc. Ein stikm. bei dem ein Zu de ali Regiveur. Produktionsleiter oberioir'ttrie :n st gewirkt bade, werde nicht als be-atstcher 'Bil/streifen anerkannt: er unterliege., selbst wenn er im Teui'dten Reichegedreht worben --- sti. ali auildndt'dter Ztlm der Zuteilung nadt dem Zttmkomtngentiernng-?g-."'etz. Tai R eidti ge'r tritt ist diestm Ausdihrnngen hcigetreten. eben'o der Aufta''st-:ng. 'daß infolge der poiiti-'dvn. Entwicklung seit dem Ab'dzlnß bei. Vertrages Eharelli -stibtstche , Äöd«atttntmg zu einem V e r t r a g s h i n d e r u it g i g runb geworben iei. Ter Vertragswortlant ..nidtt imi'tnnbe" be* .beute keine Etnschtränkiing ans geit'tilzei oder körver* liches-Unvermögen, iottbcrn itmfafie alle l'Aögltch* rung. Auf die hei Vertragsabschluß vorhandene Kenntnis der Klägerin von der Aichtartereigen* fchrst Eharells komme es nicht entscheibend an. blimals seien die politischen Tinge für den ' ' ' " ' Ginne gewesen. Es iei tot: steht. Reue Grundsätze Trenevdtcht werben von bem Gericht nidtt aut* s geneilt. nicht vorauszw'ehen gewesen, baß die Beseitigung des zübifchen Einilnsses im Geiiteilehen schon in nächster Zeit und mit elementarer Wucht 1 auch auf rein künstlertsdiem Gebiete verwirklidtt werben Es ist hervorzuheben, baß es üch hier um eine Sonderent'cheibung auf bem Gebiete bes Gilmredtts' - 'handelt unb baß b«-ti Reichsgericht keine allge* meinen Grttttb-'ätze über beit Rücktritt vom Vertrage . Aädt - 0, bes Ge'etzcs zur Trbtttntgber Rationalen Arbeit ist .ba' 'Abdruck einer dir brn Betrieb geltenden Tarifordnung in jeder Betriebiabteilnng. ait geeigneter unb den 'Angehörigen bei Betriebes -leidst ''zugänglicher. Steile aufzubänaeit. -Tamit soll den Gefolg'dtaft'intitgliebern bte Mogltdtke-it gegeben werben, 'ich seberzeit über bie m ber Tarisorbnuiig iestgelegteii Rcdtte nnb Pdiditen zu niilerridtten. Zn einem Erlaß an bie Treuhänb.er ber 'Arbeit -weist nunmehr ber ..Reidts-arbeits* M in ist-er mack einer Meldung der ..-Grank* iürter Zeitung* barani hin baß iidt bie Aotivenbigkeit ergeben habe, zum' ntiubesteu. den Ber* tränensmanitern. ihren Tiellvertretern. dem Be* triela-HMltrr ber. Tentidieit Arbeitsfront unb betn Betriebszellenobmann bie Tarisorbnung unmittelbar zugänglich zu macken. Tiefe miißten. um ihre Ausgabe au vollen Umstaige erdtllen zu können, im Besttz. ber dir den betreffenden Betrieb geltenden Taraorbnung.'ein. Ter Retdisarbeitsmittister ''dstägt daher vor. kündig in bie Tart'orbuuug eine entivredtenbe Be- Lebe anwälte als Eheverfehlung? Zn Pr. 30 ber E -V.-Zeitung vom 23. Zuli 193,'. würbe von einem Urteil bes Retdtsgertchts vom 11 stunt 1930.,IV 9130t unter ber lieber* triwid -..Reichsgericht hält Bestellung jüdischer T dtetbuitgsanwälte für Ehever'ehlung* bertdttet. Ttest Ueberfchrift könnte den Eindruck erwecken, baß bas ReicksgeriFt bie Bestellung jüdi'dzer An* walte in Ehesdteibungsrrozei'en cillgemein als ehe*' - widrig ange-'ehen habe. Ter mitgeietlte Sack* verhalt ergibt aber, baß bas Reichsgericht lediglirii auf Grund ber besonder en Ilm* it a ndedes G a 11 e 4 die neuerliche Berhanb* luiig zur -Prüfung darüber amzcorbnet bat-, ob die Hanblnn«zswei''e der Ehefrau ,B " ari'iiicr 'licdtt-aaiwältc mit ihrer zerrüttenb gewirkt habe. Zn be... .. Galle war der Ehetnann Mitglied der Rsg.AP unb Angehörige!: -bes 'ASHH. Znst'lgebeiien war dem Ehemann ''elbit die Zuziehung nichtaracher Recitt-sanwälteauf Grund der Anbrbniutg der Partei und des ATH U verboten. Tarüber. ob bei I:«t,tv-arte:n111a 11eberit die , Bestellung jüdischer Tcheibungsanwälte in gleicher Weist zu beurteilen, ist. hat nri? bas Reichsgericht nicht geäußert, ba es hterzu keine Peranlasd'mg hatte.?ersoualkragkn kei Konzessionierung neuer jüdischer Gaststätten T'irch Verordnung vom 16 'März 1906 (Preuß. Gest S.-L.-61, hatte der Reichsunb preußische Minister des Znnern für f a -? L a n b Pretiße n bestimmt, baß arunbiättliä) bi-? zum 1. April 1930 Genehmigungen dir neu zu erricip Sdtankwirtsdta'teit iiiccht erteilt c Bertretung' ehe* bem geschilderten Anfechtungsfrist bei Zu ber Tagespreise i't bereits ein Urteil des IV. Ztrtlfenats des Reichsgerichts vom 20. April gekündigter -sttirbeven-gr Stellung estellten. der üdi in un* teiuneu -c'iu- Unternehmer. die ntcin bte vorgeidtriebeuen ober ttnrtcintge Etntragnttgen machen, verwirken Geldstrafe bis zu st5.0-' RA«- ober vvtft. Aucii können bte Vorsitzenden der Arbeitsämter die Eiuhaltung der Vervflidnuitgen durch Zwangsgelb, bas tut Verwa it -.t ■ g-? z:vangsver’a:trett beigetrieben wirb, erzwtitgen. gebot, in best'en Betrieb eittzutreten. gema«ckt. Ter Angestellte teilte bei den Verhanbluttgen fdirmlirit mit. er feite voraus, baß es üdi .hier tim eine ..ausbaufähige vebeitssteUung* handle. Zm AntwortteIe«zramitt des Unternehmens war von enter .ansüchlsreichsten burcii keine inneren vemmnive beidtränkten Entwicklung* bte Rebe, io b«tß der Angestellte seine Äufaffting bestätigt glaubte. Er 1900-11\* 17'36V mitgeteilt nach Erlaß des Blutfchutzgesetzes vom 15. Sev* 'tember 1935 für die Anstchiung von Mischehen die disher. entwickelten Grundsätze weiterhin maß* gebend ünd und eine neue Anstchtungsirist feit Erlaß des Blutschützgefetzes nicht läust. Zn der —f u t; dif n Z n st t j~, bem nnnhuhcii 'fflatt bot— bentidien Redttspflege ,Ar. 30 vom 24. Zuli 1936. S. 1129 M nimmt Amtsgcrichrsrat Ma tzf e-l-i e r ' zu ber Ent'Ahetbung bes Reidtsgertdtks znstimmend Stellung. Aucit er wendet üdt gegen bic Aus'ührniigen ' von Sckästr (..Zur. Wodteii''Är.' 1930. S. 6-'>>. brc angenommen hatte, baß durch tvi» Blntschntzg«'sttz eine neue Amechtungssrist in Lauf gesetzt setZ i Gastiinb Satankwirtid,aden: deren Betrieb üch ani Znben Zn solchen- Gallen ter bet Auflage er* ' teilt werben, baß die Besciträiilung ani Zuben durch, beutlich lesbare Schrnt kenntlich gemacht wird. Aunmehr wird in einem .Rimderiaß des Reichsiührers SS-iinb Eheis der Tentschen Polizei irn Reichsmiinsteriiim des Znnerii vom 11. Zuli 1930 .Reichsmiiiisterialblatt dir die innere Verwaltung S, 1000 G den die Genehmigung erteilenden Behörden emviohlen. in dein Galle.'indem eine jüdische Gaststätte «ins Grund der obi.zen Bestimmungen mit Beschränkting auf Znb,fche Estiste neu konze'üoniert werden toll, als besondere Auflage vorzuschreiben. daß in dem Betriebe kein deutfchblütiges Personal beschädigt werben' darf. Bei bereits am Grnnb der obigen Bervom 10. März 1930 erteilten Erltubenisprechenbe Aiiilagen alsbalb nach- Fingerabdrücke und Rasse Zn einer Schrift von Tr. E. Karl ..Volk und Rätst* .Z. G. Lehmann-Verlag Münchens wird . ' tmrrgfrma.a:«tßst>ie-ntrIvdtiMßTatgerba 11 en nidtt widttige Rolle dir brn polizeilichen. «den. sondern bciß ihnen auch einzelneu Muster ber^Ginczerabbrücke dir in 'edie Snstematik gebracht worben ünb. kommen bei den verschiebem'ten Raffen ver'ciüeben häufig vor Tie en Gingerabbrücken stark

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.