Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 25 (18.6.1936)
- Date
- 1936-06-18
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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HERREN-BEKLEIDVXG Gebt. Kurzwes G. m. b. H. * Berlin C 2 Siels g r 0 8 8 e s Lage r NATHAN RÜBEN KLEIDERFABRIK L 0 B B E G K E (Westfalen) Georg Friedländer Herren - Kleider - Fabrik | # JicesCau lh JteuschesUasse 37-38 FAMILIEN¬ ANZEIGEN Euer Blatt , G.-V.-Zeitung Adolph Frank LIEGNITZ Herrenu. Knaben- Kleiderfabrik Spaziafabtaitung: Knabenwaschkonfektion W. Solinger & Co. GmbH. ‘ K 1 e i d e r f a b r i k Aschaffenburg Paul Landmann Zusctineidemasctiinen-Fabrik namlmc.Mcr-I'ahrlhatlon Berlin KO. 18, Landsberflur Str. 106. E 0, 6889 GRÜN & CO. Herrenkleider - Fabrik Spez.: Gabardine-Mäntel BERLIN C 2 Neue Friedrichstr. 65 66 Gustav Haas G - M - B - H Kleiderfabrik Axhaffenburg den kann. Denn durch eine solche Erklärung könne -sich da» Werk einer Aussperrung von der Belieferung der Mitglieder deS Händlerverdandes ent^ ziehen.' Die Lohnsteuerpflicht für' Aushilfskräfte Nicht schon durch jede Aushilsstätigkeit wird, so leien wir im „Kurzberichterstater' steuerlich ein Dicnstverlililtnis begründet. sondern, es könne sich dei . der Einstellung.zur Aushilfe auch um eine Gefälligkeit oder Gelegenhcitsleistmig handeln. Daher sei auch, nicht jede Vergütung kür eine einem anderen geleistete Tätigkeit lohnstenerpflichtiger Arbeitslohn'. Vielmehr fetzte ein lohnsteuerpslichtiges Arbeitsoerhältnis eine berufsmäßige Tätigkeit voraus. Lohnsteuerfrei feien aber immer nur gelegentliche ' Aushilfsleistimgeu. Börausietzimg für chic Steuerfreiheit, sei -also insbesvndere (RFH VI. A. 909/64j,daß der um die Dienstleistuug angegangenen Person die Bcsrl^sfuiig der Stenerkarte nicht mehr zngemlltet werden könne, ohne daß dadurch die Aushilssleistung selbst gefährdet oder unmöglich geniacht würde. Aushilfskräfte seien andererseits dann lvhnstcuerpflichtig. wenn sie inuner wieder herangezvgen würden und wenn dabei ein echtes Abhängigkcitsverhältnis im ^iiine eines Dienstverhältnisses gegeben sei. DAMEN-BEKLEIDUNG juxtkl iilisfx Greiffenhagen S Damenmäntelfabrik, Erfurt Littauer-Nähmaschinen für Gewerbe und Haushalt Neu / gebraucht; Teilzahlung 1 Miete Höchste Strasse?)» Kriederislrssse U Fernruf' US KönlßStiidt 0517 Hugo Schäften LACHMÄNN & MEYER Berlin W 56, Mohrenstraße 34—35 Damenmäntel / Kostüme J. Goldschmiedt &Co. Berlin W. 8, Charlottenstr. 28 Jugendl. Frauenmäntel u. Kostüme Breslau, Karlstrasse 22 ll!!l!!!ll!!i!il!l!ll!!:il!!!!!!!l!!ll!l Gebrüder agner 1 Berlin W 8, Kronenstraße 23 1 Damenmäntelfabrik | H. Meyer & Co. e ERF URT e Damenmäntelfabrik P. Paul Schulze Inh.: Engen Bockxch M. tl.j. (i. Berlin, Niederwallstr. IO Lager und Extra - Anfertigung Bflrobedarf, Drucksachen Geschäftsbücher, Amer. Journale Ständig Gelegenheitskäufe Für den Einzelhandel' Im Wirtschafl?blatt der Intziistrie- und Handelskammer Berlin werden die Veröffentlichungen über die Auswirkungen des Einzel- Handelsschutzgesetzes in Berlin fort-, gesetzt, und zwar jetzt die Zahlen für das erste Vierteljahr 1bckanntgcgeben. Daraus ergibt sich, daß 1166 Abträge genehmigt und 506 abge- . lehnt wurden. In zweiter Instanz wurden vom Polizeipräsidenten 4l Anträge genehmigt. An den Polizeipräsidenten wurden 66 Ersuchen um Schlie- .ßuttg gerichtet, von denen der Polizeipräsident in 22 Fällen seine Genehmigung gegeben hat.;vv lteftet die A u? na h m e s o n n t a g e v o r Weihnachten 1!'66 (die zwischen dem S.-un^ 2-1. Dezember liegenden Sonntage) wird auf Grund eines Erlasses vom 49.'Mai 1966 des Reichs- und preußischen Arbeitsinmifters im Wirtschastsblatt der Industrie- und Handelskammer Berlin mitgeteilt, daß für das Jahr 1966 die Freigabe von zwei Ausnahmesonntagen. nämlich des 16. und 20. Dezember, in Frage komme. Die Wirtschaft in fremden Ländern WÄSCHE / STRÜMPFE TRIKOTAGEN / GARNE Steinhardt & Co. TRIKOTAGEN FABRIK Chemnitz, Nur für Grossabnehmer c Gebrüder Kah StcufHßUa&cik Chemnitz "1 Uz J L. &J. Schloß a.g. Heilbronn (Neckar) Frankfurt am Main Gr«ftHan dlu n g Schachenmayr’sche Wollgarne Anzcigmtchluu Seit 50 Jahren Dienstag Eine Gesamtschau über Südamerika Wie alljährlich, so bietet auch in diesem Jahr der Gescl)äftsbericht der Deutschen Ilebcrseeischen Bank einen ausgezeichneten Gesamtüberblick über die Wirtschaftseiitivicklnng in den widrigsten südamerikanischen Staaten. 'Wir geben deshalb heute in unserer Reihe, die über die Situation wichtiger Eimvandernngsländer nntcrrichteii soll. Auszüge ans diesem. Geschäftsbericht, die wir seiner Nmfangvctcfjcii Besprechung in der Tagespreise entnehmen, lieber Argentinien ivird zunächst gesagt, daß der Eesamtnnßenhandel dieses Landes 1965 mengen- »nd wertmäßig eine Steigerung erfuhr, die im wesentlichen auf Mais, Leinsaat. Fleisch und Baumwolle entfällt. Bei der Ausfuhr nach Deutschland standen Wolle. Lelfrüchte. Häute, Baumwolle »nd Mais im Vordergrund. Ter Kreis der Einfuhrgüter nach Argentinien umfaßt hauptsächlich Eisenwaren und chemische -Erzeugnisse, ivährend die Tertileinfiihr. die den größten Anteil an Argentiniens Einfuhrgütern hat, nicht gesteigert werden konnte. Im argentinischen Außenhandel des ersten Viertelsahres 1966 macht sich die letztjährige Mißernte in Weizen »nd Leinsaat empfindlich bemerkbar. Tie Außenhandelsbilanz für das erste Vierteljahr zeigt einen Aktivsaldo von 120 Millionen Papierpesos, d.h. 61 Millionen weniger als im Vorfahr. Die Nicherlasstmg Buenos Aires der Bank berichtet noch telegraphisch, daß der Handel im allgemeinen etwas zurückhaltend ist. Infolge der höheren Prodnktionspreise hat sich auch die Lage der Landwirtselbst gebessert. , , U rng iia h hat, auch 1966 eine befriedigende Weiterentwicklung zu verzeichne». Tie Ausfuhr der Landescrzcugnisse hat bei lohnenden Preisen erneut zugeuvium'eu. Dagegen hat die Einfuhr, die weiter scharf überwacht wird, wertmäßig nur wenig zugenommen. Brasilien verzeichnete 1965 einen anhaltenden Aufschwung. Allerdings machte sich im Gefolge der Milrcis-Eiitwertiing allmählich steigende Teuerung bemerkbar. Bei nieugeuiuäßiger Steigerung der Gesnmtausfuhr ging ihr Golderlös zurück. Ter Handel mit Deutschland intensivierte sich beträchtlich bei einem Rckordsaldo von 58,3 Millionen Reichsmark zugunsten' Brasiliens. Tie Steigerung der brasilianischen Ausfuhr resultierte wesentlich aus einer Erhöhung der Baunuvollausfuhr nach Deutschland. Deutschlands Ausfuhr nach Brasilien vergrößerte sich in chemischen Erzeugnisse^ Eisenwaren. Blechen und Draht. Im neuen Jahr 1966 1865 AMARSO STRUMPFE vnd.^err.cht,« AMARUMW^AG. Frühjahr und derbsf SOBERNHEIM AMORETT Ol« hochelastische Unterwüsche aus Bamberg - Hall CQöditzec Stcuwpffa&cik A. Q. 1 Ottrin». J ist die Industrie weiter befriedigend beschäftigt. Tie Bautätigkeit blieb rege. Im ersten Quartal habe sich ein Ausfuhrüberschuß von 1,6 Millionen Goldpfund ergeben. Allerdings liegen die Ausfuhrmcngen ganz beträchtlich über den vorjährigen, da die Preise weiter stark nachgegcben haben. xet Negierung ist es gelungen, den Etntfekilvetrng nn» statt 500 000 auf rund IsiVOOO Kontos zu beschränken. Die Niederlassung Rio de Janeiro der Bank meldet noch, daß innenpolitisch alles ruhig und die Wirtschaftslage unverändert gut se,. Chiles W i r t s ch a f t erfuhr 1935 eben- -falls eine weitere Festigung. Ter Außenhandel ist durch eine bedeutende Einfuhrerhöhung gekennzeichnet <68 Prozent Steigerung', was sich in einer Abschwächung der Währung aus dem Crporl- Wechselmarkt äußerte. Ter amtliche Kurs blieb aber unverändert. Bei gesticgeneu Gesamtvolumen des Außenhandels mit Tentschland nahm Chile wesentlich chemische Erzeugnisse. Eisenwaren. Stab- und Formeisen auf, Deutschland bezog Kupfer. Wolle.-Salpeter und Hülseiifrüchte. Im neuen Jahr hat die chilenische Ans- und Einfuhr weiter zngenvmmen. Im Einfuhrhandel ist letzthin eine, gewisse Zurückhaltung zu beobachten, da anscheinend reichliche Läger in ausländischen Waren vor- Händen sind. Die einheimische Industrie ist weiterhin gut beschäftigt. Allmählich wirkt sich der Tiefstand der chilenischen Währung in der Preisgestaltung an den einheimischen Märkten stärker aus. insbesondere bei Lebensmitteln. Diese Ent- Wicklung sowie der neuerdings in Erscheinung tretende Devisenmangel haben.die Regierung vor einigen Tagen veranlaßt, ein noch schärfere Ueberwachung des Außenhandels anzuordneu. In Peru ist die allgemeine Geschäftslage weiter befriedigend, jedoch macht sich eine gewijse Zurückhaltung im Hinblick auf die kommenden Wahlen bemerkbar. Ter Außenhandel zeigt im ersten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahr eine Steigerung^»«« über 20 Prozent. Auch mit Mittelamerika konnte das Gesamtvolumen des Außenhandels 1965 gesteigert werden, wenn auch die absoluten Beträge noch gering blieben. JB.ot allem ist 1965 dadurch gekenn,zeichnet. dasi durch Steigerung der deutschen Ausfuhr in diese Länder der Passivsaldo Deutschlands fast halbiert wurde. Allerdings ist bei der derzeitigen Stufe der Wirtschastsinteüsität in diesen Ländern nur für wenige Prohukte Nachfrage vorhanden, im wesentlichen nur für chemische Er- Augnisse und Eisenwaren. Auch ihre Ausfuhrgüter sind zunächst zahlenmäßig beschränkt: Kaffee und Kakao. .Nur Mexiko gewinnt als Erz- und Erdöllieferant Deutschlands wachsende Bedeutung. klick in die Wirtschaft . ’ ^er ' Qualitätsstrumpf GEBR. SUSSMANN A.-G. C NE« N I T*Z Vergessen Sie nicht, wenn Sie einkaufen, sich auf das Inserat in der - „C.-V.-Zeitung" zu be‘ jUesen Sie <die eefrttHÖflip, sie mteuUUiet md JMettäU Berlin, den 16. Juni. Sind die Kurse am Aktienmarkt überhöht? Das ist die Frage, die in der vorigen Woche, die Gemüter der interessierten Kreise lebhaft bewegt l)tü, eine Frage, die auch heute noch aktuell »st. Cs mußte naturgemäß den Aktienmarkt beeinflnsien. wenn das Institut für Konjunktursorichung in einer längeren Betradstnng zu demü-chluß kam. daß die »urie einzelner Papiere sicher schon überhölit seien. Für die bisherige Aufwärtsbeweglttig am Aktienmarkt iverden vom Konjunktnrinstitut. im ivesentlichcn als Gründe angeführt sowohl die starke Getdflnssigkeit und die damit natürlich in Zusammenhang stellende Verflüssigung der Wirtschalt überhaupt, die Emissionssperre für neue Aktien und Pfandbriefe, die günstigen Industrie» alsichlüsse. und die optimistischen Berichte vieler Geiettschasten für die weitere Entwicklung.. die »äiife. die sich aus der Anlage von Sperrguthaben sowie', für-, die Abrundung bei nclien Gruppcnl'ildungen iind Veränverungeii in den Besitzverliättnisien von Konzernen ergeben. Das Steigen der Aktienkurse bei gleichzeitiger anhaltender Verstn'signng des Geldmarktes gehört nach Auslassung des Institutes für Konjunktürforschung mit zu den Erscheinungen, durch die sich der cjegcnwärtige Aufschwung von allen früheren Ansschwungsphascn niiterscheidet. Fast regelmäßig habe man srüher im Konjunkturänlschwung ungelähr ein Jahr, nachdem die Aktienkurse zu steigen begonnen hatten, eine Verknappung am Geldmarkt bevbachten können. Ter Widerspruch zwischen der gegenwärtigen Situation und den früheren Erlat,rungen zeige, wie sehr die Grundlagen des gcgenivärtigen Allsschiviings von den Bedingungen früherer Aufschwuugsphasen abwichen. Nach der schoil crlvähnten Aufzählung der eigentlichen Gründe für die bisherigen Kurssteigerungen und dem Hinweis daraus, daß die objektiven Faktoren der Situation, nämlich die Dividendcnerhöhling dci Induslricunternehmuiigen und die Zinssätze am ■ Geldmarkt, durch die eine Erhöhung der Aktienknrie sich rechtfertigte, nunmehr in dem gegenwärtigen Kürsniveäu ihren Ausdruck finden, gelangt da? Institut eben doch zu der Meinungsünßcruiig. daß gemessen an den gesckiilderten N!aßstäbcn die Kurse einzelner Papiere sickier schon überhöht seien, worauf selbstverständlich die Börse in der Berid)tslvoche entsprechend reagierte. Die Realisationsneigung hielt sicki aber in mäßigen Grenzen, wozu die weiteren günstigen Geschästsberidste einer Reihe von Gesellschaften sehr wesentlich beigetragen haben mögen. Im Zusammenhang mit den Vorgängen am Aktienmarkt muß ndch eine Stellungnahme der ..Nationalzeitung' in Essen registriert werden, die in der zweiten Hälfte der letzten Woche vor allem an den Börsen Westdeutschlands, aber auch in Berlin Beachtung gestulden hat. Das Essener Blatt erklärte, die Kurstreibereien an den Aktienmärkte» hätten in der letzten Zeit iviedcr ein Ausmaß angenommen, das über den Nahmen der industriell-sachlidien Berechtigung zweifellos erheblich hinausgehe. Weiter hieß es dort, der Kauf von Aktien berge heute ein großes Risiko in.sich, denn man dürfe nicht vergessen. daß in jedem Fall der begründete und berechtigte Maßstab für eine gerechte, kursmäßige Beivertung die Rendite, d.h. der Ertrag, sei. Hier> wird also ans einen Punkt hingewieien, der in Bank- und Börsenkreisen bzw. Gesprächen schon seit einiger Zeit als Kernpunkt erörtert wird: das Verhältnis oder vielleickst besser gesagt das Mißverhältnis von Dividende und Höhe der Aktienkurse beziehungsweise Kurssteigerüngen. Am Tage lutd) der Veröffentlichung der Stellungnahme der ..Nationalzeitung' in Essen, schrieb der „Völkische .^Beobachter' u. a.. die Berliner Börse vom Donnerstag (voriger Wockie) habe' mehr oder weniger n'nter dem Einfluß der zunehmenden öffentlichen Kritik gestanden.' die die Hausiewclle der letzten Wochen hervorgerufen habe. Alle diese Auslassungen beweisen jedenfalls die Aktualität der Frage, über die hier an Hand der inzwischen erfolgten Stimmungsäußerungen berichtet wurde. P....n. Tie Firma S. Czerninski. M e d e n a u. Ostpr i feiert am 1. Juli ihr 25jähriges Geschäftsjubiläum. 0961 140474643