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Central-Verein-Zeitung · 1936-06-04 · 23 (4.6.1936) · page 3

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
23 (4.6.1936)
Date
1936-06-04
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Südafrikanische Impressionen Kapstadt. Mai 1936. '; ■ . i. Herbst im Mai. Immer kürzer werden die Tage, je mehr wir uns Kapstadt nähern. Irischer wehen die Winde, die /„Duilio"- schneidet in schneller Fahrt gegen dem Wind die blauen schaümgekrönten Wogen. Auf der Landkarte, verfolgen wir täglich, wie weit wir sind; 'man verliert das Gefühl für die Entfernung, wenn man neun Tage kein Land sieht. So find wir. eigentlich überrascht, als uns am- 16. Morgen die Lichter von Capetown entgegenleuchten. - Es ist 6 Uhr früh. Langsam erst wird es hell,'und während die Postbeamten an Bord die Papiere der Passagiere prüfen, zerteilt eine strahlende Sonne - den herbstlichen Morgennebel. Vor uns steht steil und unnahbar der Tafelberg, er beherrscht die Bucht, Umrahmt mit Teuselsspitze, Drachenstein und Löwenkopf -und die an ihren untersten Hängen sich breit ansdehnende Stadt. Hell schimmern die Häuser, ein--- und zweistöckig die neuesten, nur in der City, dem Geschäftsviertel. bis zu sechs und acht. Stockwerken sich erhebend. Eine große Stadt, der das Bedrückende der Großstadt fehlt. dem Meer ge-, öffnet und doch durch die Berge fast kreisförmig umschlossen. denn weit ragt im Südwesten die Kaphalbinsel mit dem Kap der Guten Hoffnung ins Meer hinaus, den Atlantischen Ozean vom Indischen Ozean trennend —. nebenbei gesagt ein plastischer Beweis, daß das Kap der Guten Hoffnung nicht die südlichste Spitze Afrikas ist. wie wir in der Schiile gelernt haben —in der Entfernung verschieben sich die Maße. nicht nur die geographischen, sondern auch die ökonomischen, wie wir bald'sehen werden. II. Herzlichkeit und Freundschaft empfangen uns." Viele der Ankömmlinge, bei denen sich in den letzten Stunden an Bord die serienmäßige Entspannung in ein zaghaftes Bä'ngen vor der ungewissen Zukunft zurückgewandelt hatte,, werden von Freunden erwartet, erhalten Briefe durch die Post oder Nachrichten durch das Hilfskomitee, das schon an Bord mit Rat und Hilfe zur Seite steht, wo etwa formale Schwierigkeiten zu beseitigen sind. Glückliche Ehemänner warten am Kai auf Frauen und Kinder, die sie Nachkommen lassen konnten, weil es ihnen gelungen ist, in Brot und Stellung zu kommen. Eine junge Frau und ihr Töchterchen werden vom Komitee in Empfang genommen und nach Windhoek weiterbefördert, wo der Gatte bereits eine Existenz aufgebaut hat. Einige Familien haben sich an Bord so angefreundet, daß sie nun auch die ersten Schritte ins neue. Land gemeinsam unternehmen. Es ist wohl keiner, ob Südafrikaner oder Tourist oder Einwanderer, dem nicht freundschaftliche Begrüßung die Ankunft verschönt. HI. Südafrika ist ein Land des Imports: von Menschen und von Waren. Wenn man die Geschichte der Erschließung Kapstadts und des Witwaterrandes liest, sy findet man viele Namen von Juden, die sich um das Kapland und um Südafrika überhaupt wohlverdient gemacht haben. Da war zuerst der jüdische Astronom und Mathematiker Abraham Zacuto, der im 14. Jahrhundert die Expedition Vasco da Gamas wissenschaftlich äusrüstete; nach ihm kamen noch manche andere gelehrte Juden, die durch ihre Berechnungen und Aufzeichnungen die Portugiesen bei der Entdeckung des Landes auf ihrer Suche nach dem Seeweg nach Indien unterstützten. Dann begannen Marannen und andere sephardische Juden gleichzeitig mit den Niederländern den Handel im Lande; esfolgte die Einwanderung aschkenasischer Juden, unter ihnen Anfang des 19. Jahrhunderts Familien ans Deutschland, besonders aus Hessen, deren Namen noch heute im südafrikanischen Handel guten Klang haben. So kamen die Mosenthals, die die Mohairindustrie im Lande geschaffen, die Veits, die am Diamantenhandel, an der Erschließung des „Randes" führend mitgeholfen haben, die Goldmanns und Adlers, die Oppenheimers und Baumanns, die Weinthals und Schönlands und viele andere. ' Sic alle verbreiteten sich über das Land und arbeiteten als Pioniere mit Klugheit und Unternehmungsgeist und förderten den Wohlstand des Landes. Manche von ihnen arbeiteten als Aerzte; so praktizierte schon 1854 Moritz. Hofsa in Richmond. Tr. Abraham Lilienfeld ip Graaff Reinet, Dr. Jakob Cohen in Victoria-West usw. Während viele der sephardischen Juden in den früheren Jahrhunderten . sich völlig mit den anderen Weißen verschmolzen, da sie den Weg zum Christentum gingen, blieben diese Familien aus Deutschland in den meisten-Fällen. dem Judentumtreu. Dann schließlich kam in den achtziger Jahren die Einwanderung aus Osteuropa. Als die Juden aus Litaunen und Rußland, aus Polen und Galizien in Massen ihre Heimatländer verlosten mußten, fand ein kleiner Nebenarm dieses breiten Auswandererstromes den Weg nach Südafrika, und diese Einwanderung setzte sich bis zum Be- Von Dr. Margarete Edelheim ginn des Weltkrieges fort. Die meisten von ihnen zeichneten sich durch besonderen Fleiß und große Genügsamkeit aus. Sie leben verstreut in allen Städten der Südafrikanischen Union. Sie sind gute Bürger ihres Landes geworden; sind gute Juden geblieben und: haben sich die stete Hilfsbereitschaft des Her- ° zens erhalten, und die beweisen sie gemeinsam mit. den hier seßhaften deutschen Juden auch den Juden'aus Deutschland, die in den : letzten drei Jahren hierher gewandert sind; . IV. Wenn man nur die beiden Großstädte Süd-Afrikas sehen kann, flicht man „Afrika", wie wir es uns vorstellen, vergeblich.' Kapstadt zieht sich mit seinen schönen Vororten lang an der Bucht hin. Herrliche Autostraßen führen durch fruchttragendes Land. Eichen. Pinien» Kiefern säumen die Straßen ein. herbstliches Rot schmücken riesige Weinfelder, an denen letzte blaue Trauben hängen. Au Eukalyptusbäumen blühen... leuchten rote Dolden. Bougainvillien umranken mit ihren lila Blütenblättern die Häuser und zwischen Rosen und Herbstastern hängen Büsche tuvenfvrmiger Mondblumen und anderer erotischer Pflanzen. Ein unzeitgemäßer Süd-Oststurm falle Einheimischen sagen, er dürfe nur im hiesigen Sdmmer wehen, also hat er sich offenbar im Kalender geirrt), schlägt hohe Brandung an den herrlichen Stand der schönen Küstenorte am Atlantik und am indischen Ozean, die von vielen Kapstädtern Sommer und Winter bewohnt werdet« und durch Autobusse und Vorortbahnen bequem zu erreichen sind. Eine' kunstvoll in die Felsen eingesprengte kurvenreiche Uferstraße bietet unvergeßliche Ausblicke auf die See. Meilenweit ins Land dehnt sich das Gebirge, Autostraßen führen über Pässe. Wald und Bäche. Häuser in niederländischem Stil geben dem Reisenden aus Deutschland das Gefühl landschaftlicher Vertrautheit und europäischheimatlicher Nähe. Die jungen Einwanderer aus Deutschland kraxeln denn auch an den Wochenenden in diesen Bergen mit Rucksack und Seil umher, deshalb angcstaunt von den Afrikanern, die das Klima für solche Touren nicht geeignet finden ... Aber Kapstadt ist trotz der äußeren Ausdehnung und des regen geschäftlichen Lebens in vielem eine Kleinstadt und so muß die herrliche Natur dem europäischen Großstädter Ersatz für manche fehlende geistige Anregung bieten. Zudem ist er naturgemäß in das Sportleben, in dem Südafrika sehr erfolgreich in der Welt konkurriert, nicht eingeschaltet. Johannesburg aber ist eine völlig andere Welt. Amerikanische Hochhäuser, die in amerikanischem Tempo aus der Erde schießen. Hochbetrieb in der Stadt, die durch ihre Wohnviertel im Gartenhausstil ^cine ungeheure Flächenausdehnung haben, großstädtisches Tempo. Prosperity . . . Es ist sehr schwer, ein Bild von der Wirtschaftlichen Situation der Einwanderer, die in den letzten drei Jahren — übrigens in absolut kleiner Zahl — hierhergekommen sind, zu gewinnen; denn sie sind von den. jüdischen Organisationen statistisch nicht erfaßt. Die Zahl von etwa 2200 bis Ende 1935, die der Regierungsvertreter hier im Parlament kürzlich nannte, umfaßt die gesamte Einwanderung aus Deutschland, nicht nur die jüdische. Viele von ihnen, vor allem die ersten und die. die etwas Geld haben, sind im Wirtschaftsleben untergekommen, ohne das Komitee in Anspruch genommen zu haben. Aber es gibt gewisse Probleme, die für alle Einwanderer gelten und die vor allem hie Neueinwanderung immer schwieriger gestalten. Was nämlich oben von deir Proportionen der Landkarte gesagt wurde, gilt umgekehrt für. die wahre Größe des Landes. Wenn wir uns die Landkarte ansehen oder von den Entfernungen im Lande hören (Kapstadt—Johannesburg 36 O-Zug-Stunden. Durban—Johannesburg 19 Stunden), dann glauben wir, ein Riesenland vor uns zu haben. Aber hier ist maßgebend nicht die Zahl der Ouadratkilometer, sondern die Dichte der Bevölkerung. Und bei solcher Betrachtung schmilzt-das Land zusammen; denn die-Bevölkerung beträgtnach dem letzten Zensus — der letzte war erst in der vorigen Woche, ist alsa noch -nicht änsgewertet —- nur etwa acht Millionen. von denen knapp zwei Millionen Weiße sind. Nun sollte man meinen, daß ein Land von so geringer Bevölkerungsdichte jede Einwanderung arbeitswilliger weißer Menschen begrüßt. Einige Parteien hier im Lande sind aber keineswegs dieser Ansicht und haben erst vor wenigen Wochen die Frage der Einwanderung zum Gegenstand einer Parlamentsdebatte gemacht. Auf solche Strömungen aber muß eine Einwanderung Rücksicht nehmen und Weißen bei sechs Millionen Schwarzen und Coloureds ld. s. die Misclstinge. die vor allem im Kaplan de leben) bestimmt die Konsumkraft - der Bevölkerung für gewisse Waren,und die Geschmacksrichtung, die für Massenartikel notwendig. ist. Damit weiß der europäische Kaufmann wenig Bescheid. Zudem ist Südafrika als ein englisches Land in Geschmack nnd Sitten sehr' konservativ und nicht unbedingt erfreut., wenn der Mitteleuropäer glaubt, 'reformieren' zu müssen, was sich bisher für dieses Land als erfolg- und ^ertragreich gezeigt hat — in diesem Sinne wollen die Städte hier weder europäisch noch amerikanisch — sondern eben afrikanisch sein. Afrika hat als Importland bei seiner Ausdehnung einen ungeheuren Apparat zur Verteilung Waren nötig. Deshalb ist das Land von einem Netz von „Stores" überzogen, die die Waren an die Eingeborenen heranbringen. Diese Läden sind häufig in kleinsten Nestern, meilenweit von der Bahn entfernt. Da gibt es fast nur Schwarze, die Farmen der Weißen liegen oft stundenlang ab. In solchen Einöden haben die meisten der Kaufleute, die vor Jahrzehnten hier cingewandert und heute reiche Leute und im Handel führend sind, hier angefangen. Ein solches Leben bedeutet aber für die Menschen der heutigen Generation, die' aus höchstkultiviertcm. vielleicht verweichlichtem Milieu und aus der Gewohnheit engster geistiger Gemeinschaft mit sozial Gleichgestellten kommen, eine seelische Belastung, die die wenigsten anshalten können. Den dazu erforderlichen Abenteurergeist wird vielleicht erst wieder die Generation aufbringen, die schon von ganz jung au im Hinblick aus die Auswanderung erzogen ist. nicht mehr in der vermeintlichen Gewißheit, ihr Leben und das ihrer Kinder in. dem Lande beschlossen zu sehen, indem.ihre Eltern und Großeltern geboren waren, gelebt haben und gestorben sind» Diese menschlichen Schwierigkeiten setzen manchen sonst vielleicht vorhandenen beruflichen Anfangsmöglichkeitcn für Kaufleute eine gewisse Grenze. Für Handwerker und Arbeiter gibt es strenge Vorschriften der Gewerkschaften, denen die Zngewanderten häufig nicht genügen und die — ohne schon in Einzelheiten tut A&sih Sie die C.-V.-Zeitung, dann g«- ben Sie den Bestellzettel Ihre Fr eich de weiter. I Senden Sie mir bis auf Widerruf die C.-V.-Zeitung 33 Pfennig zuzügtich einer' einmaligen postalischen Verspätungsgebühr von 20 Pfennigen zahle ich für den Monat Jjjnr bei Vdrlage der Postquittung an den Briefträger. Die letzte -Mainummer geht ’ mir kostenlos zu. Ort: —-- '--— —-— ■ Strasse: - - -- ” — - -- Datum:—. Ausschneiden und mH 3 Pfg.' frankiert senden an« C-V.-Zeiiuna, Vertrieb, Berlin W15, EmserStrasse42. J 2, Oliva 8141 einzngehen — wiederum mahnen, die handwerkliche Ausbildung ganzgründlich und nicht zu spezialisiert vvrzunehmen. Für die Intellektuellen gellen im''wesentlichen die gleichen Bestimmungen uüe in England, viele Berufe setzen die südafrikanische Staatsbürgereigenschast voraus und ' schließlich die Sprache. Wir meinen in Deutschland so oft. englisch sei leicht - - °dns ist richtig, wenn man es lerne» will, »in sich eben verständigen zu können - aber um es so zusprecheu. daß man im Berufsleben konkurrenzfähig ist. dazu gehört viel mehr, als «vir uns in unserer Schulweisheit träumen lassen. Darum wiederum die Mahnung: Wer ausivauderu U'ill. muß rechtzeitig die Sprache des Landes lerueu. das er als Ziel wählt, sonst versäumt er tut neuen Lande kostbare Zeit. Aber allen diesen Schwierigkeiten stehen die Tatsachen gegenüber, daß in Südafrika eine Wirkschastsblüte herrscht, wie nirgends anders. Ter Import Ijat fiel) im letzten Jahr verdoppelt —. und daß von den Zngewanderten fast alle Arbeitsmöglich' keilen gefunden haben —wenn auch meist i.vch in sehr bescheidenen Stellungen. Welche Wege sie gegangen sind', soll das nächste Mal zu berichten versucht «verdenn. Auslands - Nachrichten Amerika Als Nachfolger de? verstorbenen Richters Otto A. A'osalskh ist der New-Borker Stadtrichter Ionah I. Go Idstein zinn Mitglied de? Allgemeinen Gerichts (Oourt of General Session») ernannt worden. Goldstein, der i»r 50. Lebensjahr steht, und als hervorragender Jurist gilt, ist im jiidischen öffentlichen Leben Und in der sozialen Fürsorge der Stadt Aew-Avrk tätig. Sein Spezia!- gebiet ist die Fürsorge für jilgendliche Verbrecher.. Die in Washington (Distrikt..Eolumbiai versammelten .Bereinigten Stmagogen-Berbäiide Amerikas beschlossen, für sich und ihre Mitglied- -schäften soigende Erklärung abzugeben: Wir sind . überzeugte und unbedingte Gegner des strjeges als eines Mittels zur Beilegung naliviialcr Streitigkeiten: wir sind der Ansicht., daß der Krieg keine Fragen löst, sondern vielmehr sowohl dem Sieger wie dem Besiegten wirtseliaftlichen Jusammenbrnch mid unbeschreibliche und verlängerte Leiden bri.'gt. Ferner wurde beschlossen: W>r bitten unsere Negierimg. ihre Verwertung des Krieges wie beim stellogg-Brrand-Pakt — zu wiederholen nnd zu diesem Zwecke jeder weiteren Zustimmung zur Verstärkung der Rüstungen und der Heere ein Ende zu neielien. Die auf dieser Tagung der Bereinigten Synagogen-Berbünde Amerikas versammelten Delegierten werden persönlich mit ihren stviigreß-Ahgeordneten in Verbindung treten und ihnen dies Gedanken sowohl für ihre Person wie für die Gesamtheit übermitteln. , Die Acgieriing von Fhpern hat den Entwurf eines Einwaiideriingsgeleßcs vernsseiitlicht. das die Bestimmungen über Einwanderung nnd Anienlhaltsrecht znsamineniaßt. Das lAesetz sieht vor. daß kein Ausländer unbedingt den Anspruch ans' Znlassimg nach Eypern bat. die voneiner besonderen schriftlichen Bewilligung der Einwändernngsbehörden abhängig gemacht wird. Oesterreich Zu der pou dem Bölkerbnudsoberkommisiar für Ausivandererfürsorge. Sir^Aeill Malcolm, anläßlich seines Aufenthaltes in Prag abgegebenen Erklärung, daß bereits Bölkerbnndsstoaten ihre Teilnahme an der zwiscl-enstaatlichen AegiernngS' konferenz für die Negelimg der Aechtsverhältnisic der ans. Deutschland Ausgewanderten angemeldet haben uc.d nur Oesterreich die Beteiligung ablassen, dä die dort zu behandelnden Fragen namentlich auch wegen der verl,ält,nsmäßig qpringen.3a1>l solcher in Lesterreiet, sich anchaltenden Flüchtlinge - nicht wesentlich österreichische Interessen berüsiren. Gleictizeitig wurde aber betont» da-ß die Bundesregierung'dw a»i ösierreichiscli.'M Gebiet besiiidlictie» Fliiclitliiige per verseliiedenen .stategörie» stets entgegenkommend und nad). ont Griind'ahe,, der Menichlichkeil vel,a,,gelt und fiel) In-niiilit halu'. ,iiu Mchmen öes -1>,ögl-icl>en il,rcr itstwierigt'» Vage -Krctjniiitq Z>> tragen. Aichtsbestnweniger werde die öfterrt'uiiiGhc llcgiernng die Arbeiten der stonserenz >»it besonderem ^Ziitereise verfolgen ntid ersnet>e daher, »her deren Berlant nnd über--die Ergebnisse der Beratungen unter' richtet zu aoerden. ^stie der-I!A.-Bertretrr auch ans streifendes Präsidlilins der Wiener stiiltnsgeineinde erhrhrt. iverden den in Leiterreitl, lebende» indische» Au-» inandererii ans Te>>>iehhiiw 'seitens der osterreitliilchen Negierung kei-ncrlei' Schiuierigkeileu bereitet. P.olen 'it'aeli einer ^Heldiing der 7ageszeilnng ..Hajnt" soll das Geseß nl'er die stnntiirgentieriing rituell geschachteten, ^clilachtniehs. das am I. Zainiar lbcl in strait treten iollle. nur iiiibeitimnrte .Zeit znrut-s -gestellt werden, lind zioar de-ltalli. ineil non den ch r i i't l t d) e n F 1 eis et, e r i, beinrchtet »nrd. daß iiiiolge des parilellen ^eliacl,tnerlio>s eine 'Preissteigerung u»d damit eiii st ti >i i ii in x ii cf g a n g des Fleisches >'on inelsi rituell geietilaelsteten r iere» eintrete» iverde. tvim» "foirlje Folge des neuen Gelepes.ijt ieinerzeit!,l>o».non d>'ii jiidiitsien :i,ed»ern i» den Teliallen in ^efm mid ^enal > oraii-^gesigt morden. Eine B e sl a t i g >> » g der siieldung von anderer Seite mar bi->l,er nicht zu erlangen. Tschechoslowakei. Zn der Mil itarparade am Geburtstag des tschechiit-tien . Staatspräsidenten am W, .Mai Mao der Präsident des Oberste» Aates der Jüdischen l^enieiiide», Joses'P op pp r , geladen. gelehnt habe, wurde vom österreichischen B.inidedie Verteilung der "Menschen zum blindesten kanzleramt dem Wiener ITA-Bertreter auf eine so vlanvoll Ammellmen. daß nicht Anhäufun- Anfrage wlgeude Alitte.lung gemacht: - - - - - - - - - r 1 :-^—^er .Geueruliekrelur' des^Bvlkecbundesi hat die- Umleitewiinsche Wünsche auf befristete Unterbrechung der Liefe* rung, Beschwerden überdas Ausbleiben der C.-V.-Zeitung sind stets dem zuständigen Postamt (Zcilungsstclle) zu unterbreitet. Die Bezugsgebühren sind an den Briefträger zu zahlen. gen in einzelnen, ohnehin schon übersetzen Berufen entstehen, während in anderen Zweigen fühlbarer Mangel an guten und daher auch willkommenen Arbeitskräften herrscht. ' Zu diesen politischen Schwierigkeiten treten rein wirtschaftliche und rein menschliche.. Die Zahl von . knapp zwei Millionen .. - , H.vipt.-ichriftleitei Bundesregierung eingeladen, sich an einer Ae- 's > r ' gierungskonferenz zu beteiligen, die am 2. Juni j>rde^ 1 dieses Jahres auf Gruiid eines Beschlusses des Völkerbundsrates vom 2t. Januar 1936 in Genf zusammentreten soll. Das Außenamt hat dieie Einladung Anfang Mai dieses Jahres dahin beantworlc.t. daß die Bundesregierung zwar nicht beabsichtige, sich bei dieser stonferenz vertreten zu Vera n tworl lieb B«l<3er und Sport . jarntlieb in Berlin. i ur Kucksendunc unverlangter KinsendunKen ist Freiinn sch lat» beizufusen. Leiter der Anaei/en Abteilung und veraDtwortlieh für d»n InhaU' der Anzei?en Friedrich N a t h a u . Ber.in . DA l Vj 40 OK). P! 5. . Verlas-: (Jentralverein deuorber Staatsbürger jüdischen Glaubens s. V . Berlin W 15. Einser Strasse 42. - Druck der Buch- und Ti-fdruek Gesellschaft Berlin SW 19

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