Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 21 (22.5.1936)
- Date
- 1936-05-22
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 21 Beiblatt 22. Mai 1936 Berufswahl der Erwachsenen .... In der Iet-tcn ‘'fumnu'r der „E.-B.-Zeitung". haben rvir uns um der Bernssbe.raknngsßelle der Jüdischen Gemeinde zu -Berlin beschäftigt.' ju enger.räü'.inl.icher und fachlicher Berbindiing mit iiirarbeitet die 11 m f et, i di t Ji mg s b echä t um J. auch Are getrennt uircÄjäiiiier - i,iid Trh'Mi.v. Spz. ähnlich ' nach außen hin bii? "'-.Mvt'cit: der beiden - S leiten scheinen mag,, iv verschjeden' iirüßen ans - Grund des völlig anderen Menschenmalerials die anzmoendenden Dietlinden sein. Handelt es nch bei der Berufsberatung vorwiegend tim jugendliche, so hat es die. llmschichtimgsßelle iin .allgemeinen mit Erivachsenen. ansgereiiten chienichen. zu tun, bei denen die individnellen jahigkeiien und ihre ge'amte ivir'.ichastliche und soziale 'Situation eine iveit gröbere Aolle spielen. als bei den der jorniiuig nvr!> zugänglichen jungens mach Blädels. Tarans ergeben sich auch die besonderen Probleme der Ilmschielitnngsberanmg und ihre Schwierigieilen. Tie limsetiichumgsbcratuiig muß von der Tatsache ansgeben, das; der fragende bereits eine Berufsausbildung gemoßen hat. die ihn aber durch die veränderten Brrhältiiiße weder innerhalb Tentichlands noch bei' einer Ausivanderung mehr zu crnäbren vor-, mag. Sie bat deshalb an:' Blaß.iahmen zu sehen, die eilten mögliel,ß baldigen Er'olg erivarten lassen, wäbrend der Berufsberatung die Älögliäikei.t zur Planung uno Bern'sgeüalinng innerhalb längerer Zcitränine gegeben i't. Tie Uni'chichtungsberalnng für Blänner bat '.einen monatlichen Turehschnitk von etwa ivä Besucherii anizmveisen, bei den jraneit dürften es B>n bis 2t»>) iein. Tas Alter der Besucher schivantt sehr und liegt innerhalb der weiten Spanne von eiiva bis zu mehr als öo Jahren.. Ter weitaus größte Teil, der jntereßenten ßeht jedoch Ende der zwänziger Jahre. Tie B.äncher der Umschielp tlingsberatiing kommen in der ülegel ziemlich mizii sindeit, bei denen auch andere Spezialbernfe -ivie Wäscherin. Plätterin. Putzmacherin jämd vieles andere, beachtet iverden müssen. Auch die Sämliing für dcii Haushalt iß kur ,Tränen iveient. Iieli-äeichter als .bei den Männern. bei ldenen i» noch -surrte rem Maße als bei den Ingendliehen die bereits.''UN. vorigen Artikel geschilderte Pro- - bleii'.atik des Hanshaltsbernss zu . bernekßchtigen ist. Einige Berinche und aber trotzdem gemacht ivordeit, und zivar bat man die Betreffenden durch .ßvchkiirie lind den Bestich einer Tienersibiile vvrztischiilen versucht, In besonders geeigneten Hallen kamt auch eine a ch f ch u l n n g v o n M a n f l e n t e n ani Spezialgebieten, ivie zum Beispiel Stenographie. .Bnchhaltnng oder Schreibmaschine. in Trage kommen. Das können aoer nur Ausnahmen sein, denn aii sich ist das Angebot in diesen Bernsen sehr groß und. die Nachfrage iveit weniger stark, Im ganzen läßt sich.sestttellcii, daß die Zahl der Umschichtungsivilligen bei den Männern zivar größer, die Möglichkeiten bei den Tranen aber besser sind, Im Talle der Bedürftigkeit köniien die durch die Um* silmlilung entstehenden ttosten zum Teil oder ganz ans. von der Gemeinde zur Beriügung gestellten Biiltetn darlehensweise gewäbrt werden. Tie vvrstebendeil Tarlegnitgen zeigen, daß eine Planni'tg bei der Umschichtung mindestens so-notwendig ist ivie bei der Berufsberatung. Teshalb toure es gut. ivenn llmschichtiingsivillige — auch loenn eigene sestninrissene Plane vvrliegen — die Beratnngsskelle in Anspruch nehmen würden. da sie einen Ileberbliek über die bcstebenden Möglichleilen und Aussichten soiöie entsprechende Ersabrnngen. bat,, und damit Tehlöispvsitionen, die unter Umständen große Lpfer an Urast, Zeit und Geld erfordern, zu verhindern vermag. », W-l. erneuter Genehmigungen ist jedoch nach den uenen Anivelsungeit zu versabren. Abschnitt 111 des Erlasses enllialt Beslimmn»- gen über, die Genehmigung zur Beraußerung von chlertpapieren im -Ausland und der Berwendnng ihres Erlöses oznr Beitrellnng der .gölten eines Ttlidienausentlialtrs -im-, r'lusland. - Abschnitt. IV befaßt nch mit den cheiiebmignngen iur. einen Anslaüdsanseutbalt zur Atisbildung oder iprailllichen - Tortbltdung von Angestellten inlandiieNer ch.'lilsililir-. und T.ranßtsirmen. T»r Palä'Nua in. 'eine'Touderregeliiug des Lrapsiers von' Tlndien und A»sblldnngsgeldern .iiber das Tonderlonto l -getroffen. Das Teilzahlungsgeschäft Ueber fünf Jahre nicht handelsüblich Tas (r i n i g u >i g s a in t j ü r. e t \ - l’ o nu' H' s ft reiligkeiten d e r j n d u st r i en u d H n, d e I s k a in m e r » A r. n s b e r g und Hagen hat fielt in einem gnlaätllirl>en Tpriiel» mit der Trage besaßt, ob der tperlans von A>as herde» gegen >ll> Blonatsraten von je A'Tl handelsüblich ist. jn diesem Tprueli heißt es laut Tagespresse n. a.. daß ein solches Angebot vom Ltandpiiiikt des b'iiizelhundels aus iveltbeiverbs mäßig dnrchms zu mißbilligen leb da der Zf in zelhandel. -wenn er gesund bleiben wolle, solelie . .ttleditverkäuse nicht tätigen könne. Teilzaliliiugen lit>er fünf jahre seien iin lrinzelhandel nielil ubliel,. Tas Tachgeschäst erhalte selbst nur ein besel,ra»ktes Zahllingsziel und bedürfe zur. Tortsiihrnng seines «ieschästs flüssiger Büttel. Tie Möglichteit. alle livtivendigell t<sebrailchsgegenstände nael, siinf jahren NatenZahlung als lfigenlnm zu erwerben.' fei für den nnbeuiittelten lränser kein Bvrteil, da er durch die Liiinine der Baien zalilungen erdrmli find zu leichtsinnigen Anseltassiiiigen 'verleite! tverde. Tein Großkapital les handelte sieh uni eine a»S justallatenren. lfiseiiivare.nhändlern und einem bfäsiverk gebildete Absatzgeineinsel,asl > ans frosten der schiver um sein Tasein ringenden tf in zet Handels eine Tonderstelliing einznrämne», indem man ihm gestatte, ungewöhnlich langfristige .ltreditgeschäste abznschließen, um dadurch seinen Uinjatz Häket Betgtoaü 'ZN' steigern.sei ln'deitllieti.:j'lllerdingsl ' töiilie das Ange'boi' nicht a.s siileiilvld.rig angesehen iverden. , r . rTusrä Av , i, i .g ii chg s a»i t für ' e t t . - b e lv erb - >l r e i i , e i-l e n bei de r .1 n d u »!! r i e iiir d -'.v,i :> d e l s k a m m e -r ' Stettin bai am.Bepanlui'nng der Beurl-rgruppe -Pommern der B-irlirliailsgriippe bänzelliundel zu der T't'age Slellnug genommen, inivieivelt- Teil zallluiigsverlanie. bei denen keine ' Anzahlung zu leistei, in. zniaing >,nd. Tas b'inigiiiigsami ifr, wie die Tagespreiiecherietilel. i11 seinei11 chlitaehten in Aulehnnng an älrnljif'e Tnlseheidnngen der Eilti» g n n g s a in t e r i ii 'B e r l i ,, und Müiicheu ,zn dem tfrgebnis 'getommen. daß derartige Berlanie gegen..die guien Tille,,' verstoßen und demnun, geinafi rs l des T>e>etzes gegen den 'unlauteren, "köetlbeiverb nnierbunde» uvrden konnte». TuS bnitaelneu lei n. a. ivie folgt begründet: TaS chinigiiiigsuinl ,n Ttellin ilelit ebenso ivie die lfinignngsäinler jiir BZeltbeioerbsslreitigkeiteu zu Berlin und Blümlieii ->iiis deur Standpunkt., daß die Aiipreisiing „olme Auzahlung" siir die Brrchaiulierseliasl einen Anreiz .zum Seluildenmacheii bedenleti Tie Bestrebungen gellen heute-aber mit 'Ileelil ans eine weitere Anioendnng des Barkaufs. 'e,ngesirl,ls dieser bereel,Iiglen Aiissassnng Müsse e-S als. beioiiders ivirtieliaslsjrliä.dliet, bezeichnet werden. lvenii ätredilvertaufe ..olme Anzahlung"' nngibolen iverden.' Tie t'lnkiindignng ..ohne Anzalilnng'' verleitet' gerade nürtftiinft 1 id) slchivachgeslellle 'Volksgenossen lenlil zu unüberlegten und i-niiutzen Ztauieu: deslialb >ei die Anpreisung un- . lauter in, Sinne des >z I des v-resetzes gegen den iiillaiileren vöeilbewerb. B.-ie i,r dem Gutachten weiier .iiisgejiiliri werde, durste es vielleicht nicl>t als iiiillNiler bet rarliiel werden, .ivenn in einzelnen jallen tal iaeliliel, ltredilverlanse -...ohne Anzahliing" al'grieli'oi'en »'erden, blivas anderes a.l>er sei es, wenn die Bereinvilligkeil zum Abset,lüß dieser Berk.än'e in der tk'oerbnng ansdriieklich angeküitdigt -vorbereitet' zur.' Beratung und ' ivollen nun allein von ihr ivineu, ivas ße in Znkun'l mael-en sollen. Tas.zn bestimmen ist für den Berater auch nach einem längeren (ve'präch oft-'sehr schiver. leichter ist es jedoch Lenen zu Helsen, die mit fest iimrissenen Answanderuiigsplänen kommen. insbesondere dann, ivenn diese Pläne au' Anreaniigen von Angehörigen beruhen, die bereits längere Zeit inz.dem . Ansivaiiderungsland leben und seine Berhältninc kennen. Ul-cnit solche Milkeilniigen vorliegcn, ist die Beratungsstelle eher in der Lage, eine den Landesverhältnineu angevaßte Ausbildung zu ciupiehlcu oder zu vcrmitteli!, da im audereu Talle'die.Beurteilung der wirtschaftlichen Ber- . hällniise im tleoerfee-Ansland an' ihre Alnnahmefähigleil von hier ans ichivierig iß. Bei ihrer -Arbeit gebt die Uinschichtnngsberatiing vlm.der Tatsache ans. daß. nach Möglichkeit veriuchl iverden muß. die . bereits vorhandenen Ber i|.i ke n n r n i i i c nach irgendeiner Bichkimg hin ä n s z n n.n tz e n. je enger der alte Berui mit dem neuen in Berbinduug gebracht iverden tann, - deüo größer und die. Erwlgsaussichteri-'für die spätere Tätigkeit des ilmgefchichteten. tzs daN nicht verge'sen iverden. daß selbst ein- oder, eineuihalbjährige Um'chichtnngstnri'e eine Bvllausbildung in einem Handwerk nur in deii aller- . ' icitcuften- Tüllen er'etzen - können, und daß die so Umgeschichreten' l'csir-rr'ails als ...Angeterute". nicht aber' als. „gelernte" Handwerker gelten können. Gerade zur handwerklichen Betatianng gehört nach einer ansreichcndeu Lehrzeit Hebung und nochmals Ilcbling. Teshalb können die Um.schichlniigslurse auch keine vollausgebildeteu Handwerker liefern, um w weniger iß es aber mögliäi. ivas viele Besucher erivarten. in mbeuberuilichen Abendkursen^ vou kurzer Tauer irgend etwas Brauchbares zu .. Tie Umschichrnngsberaning mit dem Ziel der Aiisivandcr-nng .arbeitet eng mit dem Bal ä.'k.i'u a a ml bzw. m:t dem H i!' s v e r e: n der' j n d e n i n T e n t ' Th l a n d zii-ammen. Tür Palästina kommt i:t erßcr srinic eine Aus. bildnng in der rkanSwirlschafl sSicd.umgs!oesen. 'Gärtnerei' und in banhandwerkliwen -ivwie einzelnen melauverarbeltenden Berufen in Trage. , Tie körperliche efiguung der Bewerber -rvird durch eine gründliclze ärztliche UnLeririchung nstgeßellt. 'Außerdem beßeben Unifchichliingsturse inr Bketalk- und Holzbearbeitniig. unter anderem kann auch der Beinai einer.'pezielien Sa,iveinerichnle vermittelt iverden. pn lrinzei'alleii. bei be'on- ' derer Beaübnng oder'Anlage.' iverden auch andere''' . liiiischichrlingsmoguchteilen in den Bereich der wrörtcrnng gezoaen. w znm Bei'mel d:e rnng zum Sportlehrer oder auch gelegenllich die 'Ausbildung ais. >taüior-.n, tserne wird auch von der Möglichkeit Gebrauch gcmaa;!. gewr"e G r* gan.zungsberm'e in: Zmammenhang mit dem alten Bern' zu ericrnen. um damit vielseitiger zu werden. So zum Bri'r-ie.. wenn e,n Berkäu'er an einem T oder wenn ein 'n Tanger 'ich in Zn'-tvervollkommnet. Auw, und B1äka.imaler> i oder ^"dre- Z'.:''avaitsÄ.!.d,iii^_ eines Schneide,s bzw. e-.ner Schti-etderin in Soe- Zialgebieten der Schneiderei aeh.-rl hierher. .Terrier können auch Ausbildungen' zum Be:ip,el in Blavage. 'JJUrf ' . Traz> . kommen. Hierbei :’t aler i’i ll m - f ch r.ch t u l7 g s m ö a . i ch k e, t e n 'nt 5 tauen i'.skurs teilnimmr. Notizbuch des Kaufmanns Innerhalb der deutschen T » n k w i r t s ch a f t iß ein II in t a u s ch a b k v m m e n abgeschlossen ivvrden. nach dem jedes vor dem.31. Juli 1031 nuf den. Markt gebrachte Gmpfangsgcrät bei einer in Berlin errichteten Sainmelstelle gegen einen Gutschein iimgetanscht werden kaim tvoin 1. Biai bis einschließlich -'tu. jnni>. der vom Einzelhändler beim, Grwerb eine-:- uenen Geräts ans den Uanfpreis in Anrcchmmg gebracht wird. Ueber Einzelheiten gibt jeder Bnndsimkhändler Ansknnst^ '.'sicht selten -kommt es vor, daß die B ü ch e r d e S ß a >i sin an ns den Anfvrdeningen. die an eine „doppelte" Buchsühriing zu stellen sind lz. B. iiiaiigels Giiirichtniig bestiminter .stvnkeni nicht entsprechen. jn derartigeipTällen ist. wie der ...ttnrzberichterstatter" in Anlehnniig an eine Entscheidnilg des. BT"ö iVI .-X 144v,A<> mitteilt. die Biichsühriing trotzdem als ordunngsmäßig anznerkeniien, wenn die Bücher allen Erfordernissen einer „einfachen" Biichsührnng l'vrtlaiifende tägliche Anfzeichnnngen der Einnahmen und Ausgaben^' Inventur zum Ansang und ans den' Schluß des Wirtschaftsjahres) entsprechen. Ein.bestimmtes' Biichführnngsshstein ist tticht vorgeschrieben. Bon der Handwerkskaniiner Weimar, wird, ivie die „Tranksnrter Zeitung" berichtet, eine Erhebnng zur r a s s i s ch e n E r f v r s ch >l n g v v n ■> 0 0 0 H and iv e r k s b et r i c bc.it des gammerbezirks dnrchgesührt. Alle Handiverksmeister erhalten einen Tragebogen, .worin Eintraguilgen über' den Tamilieiißand und über den Ansbildnngsgang. der Betriebsinhaber zu macheii sind. Tie nnSgefüllten Tragebvgen iverden vom Landesämt für 'stasfewesen und von der Handwerkskainmer ivisfenschaftlich bearbeitet iverden Devisen kür Studierende Ter Leiter der Beichsstelle für Tevii'enbewirkiehaitinig hat diirel, Bnnderlaß vom 12. Mai für die Behandlung von Tevisenantragen znm Stiidinin Und Schnlbesiich im Ausland nnter Znsammentaisnng der bisherigen Borichristen und unter Au'bebnng einer Beihe von Erlassen neue Beßimmiingen erlaßen. Tlirch sie ivird vorgesehen. daß ivegen der ernßen Tevisenlage Anträge ans Erteilung von Tevisenerwerbs» tind Berivendnngsgenehmigiingen für einen Studienaufenthalt im 'Ansland', für einen Bef,ich anständischer ösfentlieiier und privater Lohranstatten, Schulen. Ta.ehsä'ulen und 'Hochschulen nnd für eine sonstige' 'Aiisdildnng oder Weiterbitdniig im 'Ausland z. B. Aiistandsanfenthalt als Lehrling oder Boloniar grundsätzlich abznlehnen sind. Aach be'vnderen Bereinbarniigeii sind s ü d i - i cl, e T riidente n v d e r L ch ü l e r., die im Ausland nndieren oder eine Schule besuchen ivollen. ioiveit eine Zahlung laut Abschnitt V des Bniiderla'ses im Berrechnuiigsvertahren nicht ohne weiteres möglich ist, an den Zentralansschuß für Hilie nnd Ausbau bei der Beichsvertretung "Der jnden in Tcntschland. Bcrlin-Eharlvtlenburg^-'. »antstraße l-'-d, zu veriveiien. Ter Abschnitt V gibt die Länder an. bei denen im Lin'ne von A.l 'äm'.lt l des Erlaßes Genchmigmigen mir Grn„d von Berrechnnngs- oder üleiieabkommen -erreAl werden könnem—Gs-äpandelt nä, — bei in_ jedem Talle ge/onderten Bedingungen — um Bnlgarien. Taneumrk. jran. jtalien. jugoflawien. A jeder! ande. Palästina, ftninänien. Schweiz. Spanien. Tichechoiloivakei nnd Ungarn. Tie nach den b'-'-berigen 'Besliminnngen erteilten Gcnchmi- . Mngen bleiben in .ßrait. Bei der Beantragung, Blich in die Wirtschaft Berlin, den lA Mai I'AG. Ein Bliek in-den . sechsten ' jahresberieht der Bank für jnternativnalen Zahlniigsansgleieh in Basel zeigt, in welch starkem Maße die. Weltwirtschaft von der Weltpvlitik abhängig iß. zeigt, wie stark die Berknüpsnng vor. allem ans keedilivie'- fclKiftndjcm und »vährnngswirtschask 1 ß-hei» v-'-ebi^te ist. Tie B.jZ. glaubt zivar BesseenngSaiisätze in der'Weltwirtschaft feststellen z» können: sie..'hält die Gesnndnngserscheinnngen für stark genug, das Mißverhältnis zu minder», das in dem llvsten- und Preisgefüge der 'verschiedenen Länder infolge, der Währnngsänderungen der.letzten jalue immer noch besteht. Es kann'-hier umtürlieh n»e in gaiiz rohen Umrissen der Beri'nen grmaU,t iverden. de» -ßern. ans diesem"jähresbericht 'heränsziisehalen. Ta ist vor allem sestzilstellen. daß ani. die Tarlegnng der Besiernligsaiisütze in der Wellwirtsel>ast am Schlüße ein sehr großes Trage;.eie!,en folgl, nachdem vorher sestgestellt wird, daß die stabilen Weeliselfnrse nicht, genügen, daß nach der Basler Anfsassnng die Steigerung dep Warenpreise ans den englischen und amerikanischen '.tzkärllrn siel, ivahrseheinliel, fortsehen.werde -. ivas als keine nngemischte Trende bezeielinet wn'd . das-, die G v l d geiviinning -weiter steige lSüdairila. rnisische Goldgeiviniiiliig. iväheend Tuldiens lßoldansfiihr ivahrscheiiilich abnehmen ivürde, und daß der ßapitalverlehr international geselie» immer noch stagniere. Tatz große Tragezeiei,en besteht darin, daß nach Ansieht der BjZ wohl die Lage von technischen Gesichlspiinklen ans zu Hossiniiigen ans. bessere Zeiten bererlitige. aber es sei'eben die Trag'e. ob diele Hofsimngen sieh cvfiVUcn u'iieden'. denn man wiße ja. daß rein luirtfrt)ntuitlic und finanzjetle Ueberlegnngen allein nielst eiilntze-dend seien, sondern daß die Wirtschaft stark von de-rpolitischen .Eiitwicklnng beein'lnßt 'werde. Tas Tragezeichen wird begründet.mit.dkm Tehken inianationaler Berständignng. mit den vielen um gelösten mirffcljaftlici>cii“ tu.iö finanziellen, jragen. dir der Loiniig ziigeiiilirl. iverden fnnntni, MWfr ja. hh’iui rl'rn eine gr>>s',ere 'AeriIändig>,ngsr^ schafk .n.nker de» tUollern vor!,anden wäre. Solange / Urnen« Ludwig 8teinmeK Nürnberger Sfr. 56 (neben Woolworfh) d,is nul,t der Tall sei. könne amh die Leistüi'gstahigteil der leehuiseheu ßiurielstiiiigk». z» denen anel, die 'Bank für ,lniei uakionakeii ^'jahln.igsnusgleiel, gel,or>. nie!,l voll ausgeiiiitzk werden. Gegeiiiiber Gerüchten über an,jebli,he Stenererl,öl,„m,en. >,at ..T a S eh w.a r z'e ß o r p s" am H. 'l'iiü 'estgeßeNt: An eine Erl,ölmng ver Stenern Iiabe'inan nieder in den vergangearn '»ionnlen gedael,!. -noch »laue man gegenivartig derartige B(aimal,inen. „Tie ißrmndung der 'Balksivirtichait und der Stenerertrag veripreelien mit'de», Tempo der Ersnll'nng.. eine -, lröensmieliligen Staatsprograimns anel, sernerl,i» Sel,rilt zu l,alten. A'.ä'i!i> e-.' einen 'per,,!>> '!,er in dirirn. Trage» gemiidrn nnd erobert Es m>i ed dan anderem ans die Igle lu'iiiT]!l»l;i' Umlagernng des Steuer, aiiilaniineii.- naß, l>evö!kernngsnnd jozialpolitijel,rn Gefiel,tspnnklen in der Steuerpolitik des ä>ieiel,es . l,i»grwiesen und weiier sestgestellt.-daß die .sozialisliiehe Gesetzgebung in der Steuerpolitik sorlsichreiten iveide. 'Tie .nonininkrail breiter 'Bollsl'et>iet,Ie» iveede in Anlnntt. ivenn vordiingtnlie Ausgaben ivie die 'Beieilslelln-ng von Ar>!>> N'.-platzen i rN!v - enrllt iii'i\ mit .allen -VtinfU'it za liiln'ii unnai. Tic Vi'liun, ä,eier jeage der er. lilchken .tlaiisl'raft breileiter 'dollsichieliten sei-neben dadunniinit'l’t-nPei, ''.’ltimr i' itxi!rviiIji-infiit, mehr beiichäilige »nd öe-wege ai - die .ßasia»dra-k>(nse einer gewiiien 'A»sta,,dspr-eße mber angebliche Stenererlio!,iingeii in Teiit'chiand: P—n. Die Wirtschaft in fremden Ländern ja der vvrwöchigen ölnmmer der E. B .Iritang brachten wir im Aabme» »iiseier Uebei'ntzl a>>er die Wirtschaststage' in wiclitigea EiiiioanduaiwS'- lündcrn einen. Bericht.über .N o l » nvd , e n. Oi.nlc entnkl„nen wir der Acitschriil „Ter Tealnhe Aalt:-' wirk" ans;»g»wkise eine Tarßellung über „Wandliingcn der chilenischen Wirtschasl" van v. v. Hillekamps. Ter Berfasier geht in seinen Betrachtungen von der systematischen Ilmsletlnilg der chilenischen Wirtschaft vom Aohstosserport (vor allem Salpeter, ans die Binnenmarktpslege ans. im '-Verfolg des Erportrmkgangs für Chilesalpeter, der durch seinen Anssnl,r.zoll in srüheren jahren einen erheblichen Teil der Staatseinnahmen gedeät Hatto, jm Schutze eines totalen Tralissermoratorinms. einer strengen Teviseiiztvangs>oirtsel,ast _,,„ö hoher Einfnhrzvtle entivickelte sich raiet, eine nationale Industrie. Bvrhandene.Ansätze lLeder-. Schuh., Tertilinduft-r-ier Zemontwaren) feien, ans* gebaut, neue Industrien auf faß allen Gebieten ins Leben gerufen worden, meiß kleinere Betriebe, da nnr Schuhe. Textilien, Zement, Glas. Papier nnd Streichhölzer in Großbetriebe».. 'abriziert werden. TikAh Stenerbesreiinigen sei'der-Ban markt angeregt worden. Tie Steigerung des Goldpreis,'- I,al'e der . Glüdwäseherei 'geivaltigkn Anki'ieli gegel'eu. - 7 iv eaiäj e,,,poi'si'l>!es!ende National Indnitrie ioioie die Galdiväi'cherri hätten nal,ezn .'.alle . e!,ileai,.,!,e,i .ärl'eitslvien absorbiert. Tie Geinadniig de - St»,i!'.'ha,i.'!>alls und seine Be« firim:-1 au- .r-rc *U'it«in<ii*jftil von der Salpeter* nnd .ßiipser-Erportiteiier. chäbe jedoch. Stenererl,v!,iingen und säe. Einführung einer zn>ei° prozentigen IIm'atntener notwendig gemacht. Problematisch slimmleii auch bei der gegemvärtigen d,i!enifjen Uoiijiinkliir iZniial,me der Industrietatigteil iei iß.':, Prozent, der Tertilindußrie allein >>> Prozent 'Berzininng delandivirtchastlieh arbeitenden Kapitals I'.MI nnd I-03.1 rnnv JI Prozent, die Enge de-r> Binneiiinarktes. für den die jiiduilrie. in eener. Linie arbeite, und die lni'dnurkscha'llielien Besil.werlialtniße. Tie In-. diißrielöline und Gelililker seien ger'ing nnd bei einer Einw»!i„erschaß non EI', 'plillione» sei lräiliger nimiiiinenten zu rechne». Teshalb er^ iväge die .liegieriing auch die' Einsiihrnng eine-s MiiiiinaNolines. doch werde es such erß zu erweisen lial'en, ob ße loirllnh ßark genug sei. eine solche Lolinvolikik' duräiznfnliren. 'tlbollke man aber zur Silliernng der Buiiicnkoninnllnr die