Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1936-05-07 · 19 (7.5.1936) · page 18

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
19 (7.5.1936)
Date
1936-05-07
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
78% known words query
IRI
…/2277379-2278137-2278156--10868-2291032
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

C-V.-Zeitung Nr. 19 i, Mai 1936 Transf erversuche mit USA für Aus- und Rückwanderer ,"ln hfl „Frankfurter Zeitung" (Ausgabe vom SS. April) wird unter dieser Ueberschrift eine größere Zuschrift , verösfentlickst. die sich mit den fragen des Transfers für Auswanderer nach den bereinigten .Staaten von Nordamerika »md den Berfuclien befcliäftigt. die gemacht werden, um dei-- artige Transfermöglichkeiten -- insbesondere auch durch Haus- und Gefclxiftstaufch mit Rückwanderungsiviltigen — zu fet-affen. Aus diesen Ausführungen. die wir im folgenden auszugsweise dem Inhalt nach wiedergeben, spricht nicht nur eine offener recht genaue Kenntnis der Lachlage, sondern sie zeigen auch deutlich die Schwierigkeiten aut. die solchen Bersuel»en entgegenstehen — Schwierigkeiten, die die größte Gewissenhaftigkeit in jedem einzelnen Fall verlangen, um spätere Enttäuschungen, die leicht mit schweren materiellen Einbußen verbunden sein können, für alle Beteiligten auszuschließen. Der Verfasser betont, daß — da ein direkter Kapitaltransfer seit einiger Zeit nicht mehr möglich ist — nur die Möglichkeit des mittelbaren' Transfers, vor allem der Verkauf von Answanderersperrguthaben bleibe, Eine Verkleinerung der beim Sperrmarkverkanf entstehenden Verluste werde gelegentlich erreicht durch Verwendung der Lperrmark bei einem Znsaherportgeschäst oder bei einem Sperrmarkkredit, dessen Tilgung und Verzinsung in Devisen in besonderen Fällen genehmigt iverde. Es,habe sich in den Vereinigten Staaten allerdings als schwer erwiesen, solche Transaktionen durch,zuiühreii. Zur Frage des Tausch» in Deutschland liegender Objekte gegen solche im Ausland bemerkt der Verfasser, daß in USA mehr als in jedem anderen Lande. Neigung vorhanden gewesen sei, in Verbindung mit GrundstuekSerwerb nach Deutschland, znrückzuwandern. Allerdings seien teilweise au? beiden Seiten auch falsche Hoffnungen und Vorstellungen entstanden. Die Auswanderer ans Deutschland hätten teilweise gehofft, für ihre Grundstücke annähernd gleichwertige Objekte im Ausland erhalten zu können, während rückwanderungsivillige Ausländsdeutsche vielfach glaubten, sich gegen geringen Gegenwert Aeichtümer in Deutschland verscliasfen zu können. Solchen falschen Spekulationen auf beiden Seiten müsse entgegengetreten werden, ehe man über die Durchführung eines Tausck^s mit Aussicht auf Erfolg verhandeln könne. Danach aber dürfte der Tausch von Grundstücken nnd auch der Erwerb amerikanischer Objekte gegen Markzahlung voreinzelt möglich sein, llnter-Schilderung der bei Beachtung der geseßlichen Bestimmungen für den Nückwanderer nach Deutschland im einzelnen bestehenden Möglichkeiten wird in dem Aussaß betont, daß. ebenso wie beim - Aus- . Wanderer a»ch beim Nückwanderer die besondere Lage des Falles und.die allgemeinen Berlialtnifie geprüft und die Genehmigung den jeweiligen Bedürfnisse» .'augepaßt werde. Das Zustandekommen von Grundstilcksgeschästen werde außerdem durch die Unübersichtlichkeit der Häusermärkte auf beiden Seiten erschwert. Jede Partei möchte zunächst ein, Grundstück, das an Ort und Stelle schwer realisierbar sei. auf dem Wege des Tausches verhältnismäßig besser loswerden. Dies treffe vor allem für die amerikaiüsche Seite zu. die im allgemeinen die stärkere sei. iveil die Zahl der Auswanderer wesentlich größer sein dürfte, als die der wirklich ernsthaft entschlossenen Mückwanderer. Außer dew direkten Grniidstückstansch sei es möglich, daß deutsche Auswanderer ausländische Grundstücke. zumal wenn sie - unbelastet/ feien, gegen. Reichsmark erwerben, aber in der. Regel nüx in Verbindung mit der Rückwanderung eines Ausländsdeutschen, dem die Verwendung der für das Grundstück gezahlte» Neichsmark innerhalb von Deutschland gestattet werde. Es dürfte sich für den Auswanderer, so heißt es in dem Artikel weiter, kaum lohnen, auf diele Meise ein Haus zu kaufen, um es in den Vereinigten Staaten bald nach der Einwanderung wieder abznstoßen. denn der Neberpreis. der zunächst gezahlt werden müsse, lind der Verlust der beim sofortigen Verkauf wahrscheinlich sei. würde ungefähr an den Verlust beim Sperrmarkverkauf heraiikvnunen. Der Erwerb von.Geschäften mit den .dazugehörigen- Häusern solle verschiedentlich mit Erfolg dnrchgeführt wordensein und hätte dann den Answanderern eine sofortige Arbeits- und Verdienstmöglichkeit geschaffen. Dagegen sei. der Eriverb von Geschäften in gemieteten Räumen problematischer, da inan hier' praktisch eigentlich nur für die Einrichtung und das «oodwill" einer Firma zahle, ohne Möglichkeit, den wirklichen Wert genau nachzuprüfen. Auch die Rückwanderer würden sich-davor hüten, Aufgaben zu übernehmen, denen sie nicht gewachsen seien. Sie hätten meist nicht die Absicht, in Deiitfchland z>l arbeiten, sondern wollten sich dort.zur Ruhe sehen. Es bestehe sicherlich ein starke« Bedürfnis aber ein ebenso starkes Mißtrauen gegenüber allen Vermittlern, die sich in letzter Zeit in großer Zahl dieser neuen Geschäftsmöglichkeit angenommen hätten. Bekannte Grundstückslind Bankfirmen hätten sich bisher an diesem Gewerbe.nicht beteiligt. Wahrscheinlich hätten sie sich klar gemacht, daß die Vermittlung dieser Geschäfte, die so verschiedeil sei von dem normalen Krundstücksgefchäft. nicht nur mühsam, sondern vor allem verantwortlmgsvoll sei. i Steuerfragen Steuertermin« im Mai 5. Mai: Abführung der einbehaltenen Lohn- und ' Bürgersteucr für Arbeitnehmer (ganzer Monat April bzw. 2. Aprilhälfte). 11. Mai: Umsatzsteuer (Voranmeldung und Vorauszahlung der Monatszahler). Vermögenssteuer: Erste Vierteljahrörate 1030. Bürgersteuer gemäß Steuerbescheid. 15. Mai: Grundvermögenssteller. Hanszinsstener. Gelverbestener. Lohnsummenstener. 2V. Mai: Abführung der 'einbehaltenen Lohn- und Bürgersteuer der Arbeitnehmer für die erste Maihälfte. Freie Berufe im Sinne der Gewerbesteuer Durch 8 4 des Gesehcs über dringende Finanz. Maßnahmen vom 0. April >930 (Prenß. Gesetzsammlung Nr. M vom 9. April 1930. 'S. OlsikI ilt nach dem Wirtschaftsblatt der Industrie, und Handelskammer Berlin, der Kreis der freien Berufe im Sinne der Gewcrbesteuervervrdniiiiq. zu denen bisher insbesondere Steuerberater, Bücl>errevisoren und dergleichen nicht gehörten, erheblich erweitert worden. Es gehören daiach zu den freien Berufen insbesondere: die mkerrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die Berufstätigkeit der Aerzte und Rechtsanwälte, der Ingenieure. der Architekten, der .Handelschemiker, der Heilkundigen, der Zahntechniker, de: Landmesser. der Wirtschaftsprüfer, ^der Steuerberater, der Buchsachverständigen und ähnlicher Bernie. Tie gewcrbestenerpflichtigen freien Beritte unterliegen nicht der Gewerbekapitalstener?üer der Lohnsummensteuer. sondern nur der Gewerbe ertragsstcner und können bei dieser vom Gewerbe- . ertrag als Entgelt für die pcrsönlicliett Arbeiten, und Dienste 6000 NM abziehen (statt 1äL0 RAt wie die änderen Gewerbetreibenden). Befreiungen von der Lohnsummen- Steuer Der preußische Finanzminister hat einem Antrag der Industrie- und Handelskammer zu Berlin ftattgegeben. den Begriff deS Arbeitslohnes bei der Gewerbelohnsnmmenstener der Lohnsteuer anzngleichen und steuerfreie Inbiläninsgeschenke. Heirätsbeihilsen. Gebnrtsbeihilsen, V>elhnachtsgeschenke und dergleichen auch von der Loh» summensteuer sreiznslellen In der Prsußttchen Ißesetzsainlnlnng Nr. Il vom 0. April 1930 S. 9* lverde bestimmt, daß für die Berechnung der Lohnsnulinensteiier s. 1. für die Zeit vom 1. April- 193-t ab V a) Iubilänmsgeschcnke ■ b) Heiratsbeihilfen c) Geburtsbeihilfen 2. für die Rechnungsjahre 1934 und 1935 Weihnachtsgeschenke - schreitnng der von der II e l> e r io ach n n g s - , stelle f ü v unedle M c la 1! r fr st g r ' e , t e n ,R i cli t p r e i i e Naben in ieiner Zeit die inständigen PreisnberivaeiiniigsiieUen in , mehreren Fallen- Ordniingsitraien ui belradMidier Hohe verhangen inniien. Eine iveilere e-rnebliche Slraie-n'l vonder Preisüberivachiiiigssielle im -braiiiisckpi'eigische» Nliniilerinni des Innern gegen eine Iirina , festgesetzt worden, die gegen die- Nichtpreile '»r Zinn verstoßen hat.' ■■■■» ■■.■■■/• .■■■■ Die I » t f v n a t i o n a l e L > ga i» r B r - r ä Ni p f » II g II II l a n t e r e n 'lg e I I b e >v e r >' S batte. >vie das. 20irt'chaitsblatr der Indnnriennd Handelskaininer Berlin bernliiel. in Berlin unter Leitniig ibres Vor>itzeiid,en Tr, Innkerotnri«. Berlin, die diesjährige Sitzung il,res Ereknlio- KomiteeS. 3. für das Rechmnigsjahr 19-15 die Sonderzahlnngen (Zehrgelder) zum Tage der »ationaleu Arbeit dann außer Betracht bleiben.-wenn sie nicht zunr (ohnstenerpslichtigen -Arbeitslohn gehöre». Wenn ahweick»end von dieser /Vorschrift die Lvhnsnmmenstelier gezahlt worden iit oder die Stenergrnndl'eträgc durch Veranlagung festgesetzt ivorden sind.-so.iit ans Antrag des SteiierPflichtigen eine Veranlagung vvrztinehmen oder die Veranlagung zu berichtigen. Der Antrag kann nur bis ztim 3 0. I u n i 1 9 3 6 gestellt werden. Vas Wareircingangsbiich Unter Hiniveis auf die Bestimmungen über die Führung eines Wareneingaiigsbnches richtet die „Deutsche Stenerzeitung" eine Warnung an die in Betracht kommenden Wirtschastskreise., denen nicht dringend genug empfohlen iverden könne, die gesetzlichen Vorschriften z» beachten. Die Iinanzämter hätten bereits begonnen. Steuerpflichtige, die gegen die Vorschriften über »Führung des Wlareneingangsbnches verstoßen, in, erhebliche Strafen zu nehmen. In diesem Zusammenhang werde ans einen Kommentar der Bestinunnngen 'verwiesen, der zum'Ausdruck, bringe, - daß im Rahmen eines neuen Verfahrens der Betriehsprüfnng 'sowohl, beim Klinden wie beim Lieferanten auch die Hätte anfgedeckt lvürden, in denen etiva versnclit werde, Wareneinkänfe gegen bar nicht 'einzutragen.- In einem solchen Iall sei der Tatbestand des 8 390 Abs. I der Rcichsabgalienordnnng gegeben: die Strafe iverdc bann meistens 2 Jahre Grsängnis betragen. kiotirbucd 6er Kaufmanns Der mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Treuhänders der A r b cit f ü r das i r t T rij ä f r s g e b i e t N i e d e r s a ch s e n beauftragte Treuhänder des Wirtschaftsgebietes Südivcstdelitichlaiid. Tr. Kimmich, hat diesen Posten verlassen.»in sich nneder ausschließlich seinem füdivesldcnlschen Bezirk zu ividmen. Niit der Wahrnehmung der Geschäfte ivnrde Tr. v. Ataerken heanstragt, der-(»letzt Stellvertreter des Trenl,anders der Arbeit sür das 20irt>chaftsgebiet-'' 3(tieiiiland ivnr. - Be- VrinxlicllLeitsbeselieinixuneen für Auslandsreisen Nach der neuen Iasiniig des, ^Abschnittes 1 Ziffer 2 des Rnnderlasses 1E2 »> IST lleST sind nach dem Wirtsct),islsl'Iatt der Indn'lrie- und Handelskammer Berlin als ösfentlich-reckillielie Bernisvertretnngen gemäß Ri II. Abi, I zur Ansüellnng von Dringlichkeilsliejctieiiiignngen siir Geschästsreisen zngelassen: a) Tie I n d n st r i e,- » n d H! m mi, und zwar allgemein, mcln schränknng ans'ihre ^siitglieder.- Tn und Händklskammern erteilto Ern neben die den Srtspolizeibeliövden Ziffer 3 der Richtlinien siir die Ansstettnng dee Dril>glichkeilsb»scheinig>mgen jnr Anslandsreis.nn und die den Stellen zn b bis d crteillen Erniacliligungen: I») die H a n d w e r k s k a i» m e i n: «-) die R echts a n >v a l t k a in in e r n: <l> die folgenden Stellen a>>s de», 'Bereid, de>- R e t di s f n f t ii r f n in in e r : Reichssamnieider bildenden Kiinite, 'llenlisiilinfainnier, Reuhsinn'lkkammer, Reichspreisekaminer, Reichsschrifllninskainwer. Reichstlieaterluininer. sämtlich i» Berlin. Tie den Ortspolizeibeliörden erteilteu RidNlinien finden siniigeinäß Verivendnug. d e I s -liliguiig lrilt gl, jedocl) Vie Konjunktur im krüüjaür Das I » st i t ii t f >', r K v ii j im ft ii v i v r s ch ii » g ha! vor - wenigen Tagen»einen nein n V i e r t e l ja li r e s b e rn eh t veröfsenllicht. -lieber die Wirtschaftslage im Irnhjahr lieiiit -es naeli den in den Zeitungen veröffentliditen Anspigen, daß die Saifonbelkbnng a»el> diesnial Erzengimg^ Befel,äsugnng und Ilinsatz kräftig gesteigert Iiat'e. Tie Erzengnng der I n d n >i r i e bleibe nnler Tcl>ivan. knngcn auf Hohem Stand: ans iviehligei, leilgebieten steige sie weiter.' Ter Wert der Iiidngeieprvdnktion betrage zurzeit inonatlich rund '"idii. gegenüber 4,5 i, V. und 3 Mdn. im Zr>'il,ja!ir N>33. Im 'Ziisämineiihang mit der Belebung der »'»lI- Wirtschaft und i»Ansivirkinig des ,,'Nene» Planes" beginne auch die deiitfehe A n s f n h r sicii alliiiälilich ans ihrer Eritarrimg zn lösen. Im erste»' 'lüerleljahr bc'trage die Blertneiaernng rund >7 Prozent, und die Aiissnhrmenge sei infolge nol-ioendigee Preiszngeiländnisfe noch stärker geivorden, - Tie Zahl der für die Anstiihr Täligen sei in der geiverblick-en Wirtschaft ans l.7 Nlillionen gestiegen. Gleichzeitig »eien die störenden - Sdiiderbeiveguligen i» den Einzel Ifn n d e l •> - n in s ä tz e n abgekliingen. smvolil im Tertilhandel als ancki auf den 2ebensmitlel»,ärktrn. Tie z,'ignidltät der Belriebe-Hnbe sick> vor allem nach dun gnt»-» Anstall des Weihiiachtsgeschästs nicht nnerliedlich gebessert. Weiterhin besck)äs>igt siel, der Beeid,! des Instituts ' mit der'Entwicklung in den einz-lnen Ziveige» der Industrie, der Landivirtschaft und des ' Außenhandels. kür den Einzelhandel lieber die An s w i r k n n g e n de -- E inz e l h a n d e l s - S ch n tz g e s e tz t * i » B c r i i n Unterrichtet eine ii» VKrtichaftsblatt der Indnürie- und Haiidelskaininer Berlin veeoEenllichte Znsainmeiistrllnng des Lberbiirgernieiiiers der Stadt Berlin, die ans Anregung der Einzcl- Handelsvertretung der Industrie- und Handelskammerin /Angriff genvinmen tvnrde. und die znnäeliit eine llebersieht nbec die /seit vom >. £ftober bis 31. Dezember l!>3', bringt. Danach wurden in Berlin insgesanit >24l Anträge genehmigt und 025 Anträge abgelehnt. '/rom Piolizeipräsidenten ivnrdrn in zmeiter Instanz ln An- .träge genelmiigt An den Polizeipräsidenten -'wurden 29 Ersuchen um Scliließung gerichtet, und in 14 Fällen hat der Polizeipräsident den Ersuche» mn Schließung stattgegeben. Weitere Ergebuilie sollen laufend im»Wirtschaftsbla!t ver-, öisentlicht werden. - Die/ Fachgruppe „ssiahrnngs- und Genn'imittel" der WirtsiMistsgruppe, „Eiiizelliaiide!" hat unter dem Vorsitz von Tr. Franz »aiiler. München,, in-.Bad Harzbnr^ eine Arheitslagnng abgehalten. Ein großer Teil der Bespreclmng'ii toar. >oie dein Bericht der „Fraittsiirter ,-suinng" enlnelimen iü, dem E i n; e l l, a Ww-bie - V.>iUichastsgrnppe ..Gaittiatterr Beherbrrgungsgeiverbe" mitteilt, soll zur Bl Hebung der 2Eii>zernot und zur Förderung des Weinhandcls auch im Sommer >930 eine Weinw e r b e w o ch e veranstaltet werden. * Ta« Neichsivirkschastsministerium teilt nach Meldungen der Tage-Presfe mit: „Wegen Ueber. chutzgesetz gewidmet. Angeregt se, du- 'i»■ bereitnng der ilmgestaltnng des Gesetzes >-nm —^chrche—des' Einzelhatidels in . ein Eiiizcll,andelö- Beriissgefetz worden. Der Leiter der Reichs!,anplabteilnng lll des Ren-hsnährstandes. Tr, in cle, habe u. a. darauf liingeivieien. daß der geian ie Rahrnngs. und Gennßinittel-Einzelhandrl aui seine Leistung stolz sein könne, die er in der letzten Zeit, als dicke oder icne Lebcusmittel knapp gewesen feien, vollbracht habe. Der Rcichsnährfland >oi"e und erkenne hoch an, was der Lebensmittel- 'Einzelliandel in die'er Zeit fnr das dentid^> Volk getan Iiab'e. 'Bpenn der 'Ausdruck .Verteiler" hrer nnd da .grbrandiknmrde. io -ivoile inan damit >-iail, einen Tiand betradite», sondern die Flink- ' t:o-,i, ,'E ''ei een'äeli >e,->'-'io.l-,dlich. daß'-/der ■ .Lebeusinitie!.Eiiigettiandel nwiM 2-erleiler. fondern -Kannuaiin lei:-,dap,er n'erde -in verscl,iedene -Nchäktüenregelnl'igen"^aii'eli der nni'-edingie , Schutz des Einze.ihä'nde!ein'gel'.iin ->veeden, Bor allein gelte es, den Vepensmulel-Einzelliandel als letzte Sln'e-vor dein-Verbranclier vor nbe.rboliteii Preisior-derungcn non iede-r. Teile zn 'd>n'tze»,-TKreis leiker Av. der n.-ilvertretende Leiter der F«->cli gruppe ..Ralirnngs- und ineinisiinittel» liabe ge siigt, iveiin das Preisn,vean in letzter Zeit so stabil geblieben sei,, so umdeslialb, iveil der Lebens- »littel-Einzelliandel eine iLierkiirzinig feiner Handels'vannen ani sich genoniinen»,abe. Der Präsident des /Igerberates der deutschen B/irlidiail I,al nnler dem ». April l,vU> ti<,s 2:->r!idi<n!-tt>!att der Industrie- und Handelskaniwer Berlin verielilrt, iveitere 'Pediiignn,zen für die G e n e >i m i g >, n-g z n r W , r t f el, a f t s w e r - b n ng d n r cl, 3A o d e s >ü a n e n bekanntgcmachl. In il>nen iverden der Begrtts ..Vlvdenscktzin'' ii» Ii Plissee - Busch & Co. Ijj Berlin SW 19, Kommandantensfr.72 (i I» Expedition nach auswärts am ~ Sinne dieser 'Bekaniilin.ichiing imd die Grundsätze »i.itgeteilt. nnler denen die Genelimignng crteili wird. Tie 'Bekaniitmaclmng tr.il am I. 3>,ai 193«'. in Kratt, -,'lni 'Rodeidianen. die bis zmn I, August >9->o l-eendet sind, findet sie keine Aiiiveiidimg. Oie Neuordnung der Papierformate ,'n der in der letzten Rnmmer der E, B,-Zeitn-ng an»ngsn>el'e iviedei-gegel'eiien Anordnniig der Ilel>erioad,'ing--ilel1e tnr 'Papier, über die Herskelliing von Papiererzeiiginsien in Nvrmtorinaten sei nodi die'Aenßerniig der Factigrnppe ..Papier" der 'Ahrlidiaftsgrnppe ..Groß-, Ein- »nd Ans si>hrl,andrl" milgeteilt. natt, der dnrcti die Znlliiiniig der ilOeiierverwendniig der vorhandene», iiichl den neue» .Normen e»t'pred>e»den Pßpier >i>r,i!<ile und -gen'nlne große ivirtscliaftlidx' Schäden und die E-nlioerliiiig der vorhandenen Vorräte an- Brietbogen.-Zl-ördruckei,' ns>o. sonne der erhebliclirni Beilande nnnernrbetteter Papiere verllinder! iverden. Es werde darüber tniians in de>> iiäcl>slen Jahren »ocli -möglich fein. Briefbogen »isiv,und ioniliges Sd,riilgi» in den bisher ver^ niiiiiMni Foriiniten und Geionliien ans den Roi," papieri'orralen zn erg>in;en, Tie 'Wnijiiiinnilgen nl'er die Heri'iellnng von Sd,i>ll,e,ileii. Zeid,enl'I.oden und Sdmlbüdierii seien so abgeiaßt. daß. >incl> sie. Rncksidsi ans die. vorliandenen Bestände neliinen. Es bestelle also (einerlei t^Sriuvt» zn der 2httnrditnng. daß diele Nenanvrdiiiing 2>orhan denes nnbranclibar madsen (onn'te, und niemand, hatie Veranla'ssiiiig zn iibereilten Nläßnahmen. Vie Juden im sächsischen Wirtschaftsleben Tie Ergel'iiiise der Bevotternngs- und Berufs - zalilnng vom ln. In», l','3,:. mudni ui r. .47 der E,-B,-Zeitung vom /*/m-rmber l’.'35 ver ofu'iitiid)l. nmvif es |ul) um Dir Berufsgliederung "nd ioziale Struktur der Inden nn ganzen Reich liandett. Tal',',, ivaren die Sdieinnta der dent-fchei: 'lnn,l,--i'iati>li( zugrunde .gelegt, Tas ^adi'iscl,,' Stali'li>d>e Lan'-r-'-amt in-Tresdcn l>nt iiiziviictsrn eine Sonderanszalilnng i„r die im Lunde Sachse» - »niäsiigen Innen iind, der bernslidien nnd >iacl> der ii'zialen Tdiiclitung hin vorgeiionimen und die </rgel',,,,'r in der;>e11iti)viit .,S>nl,ns>i,e Wirt '-hält", dem Ai,-.ttteiliunz.sblatt der' B-irtschaitslammrr Sacl>fe» nnd der Iiwnilriennd Handetsläm'mer 7 re--den. l>elan»tgi gel'e». 7anad> ivareii von llin..Eriverbsperiouen 0,3 iini 3>eirl> 1.7) in der .Lanönnrlidintt tätig.' 23.«', t2->. I, in der Indn'lrie und im >.->a>idiverk. 00,1 i'tt.3-, in »via»! »nD 'ferkeln-' n»D fI2.5, in, tirft'itl f (»jcit »in» nnd in l,an!id,en Tiensten, Tie naclsstel,enden Bcrn'e iverdcu iii Sachsen be ia>rzngt/Oleisende. Vertreter. 'Agrnten (l I3ii,.Ver kan'er 1,3», 'Buchhalter. Korrespondenten. Stenolispiilen I i'vnilige kaiiimannildse oder Büro angeitellte kl 322,. Aerzte-. (2 l -' - Rechtsanwälte nnd Notare (,». Be ziel,l mandu- Zahl der jiidi irhen Iliedstsaniivitte und Aerzte.ans die Gesamt 'zal,l der Angeliärigen die'er beiden Berufe, s» siiidet ins, bei dcn ,'lerzten eine Anteil.-ziiier von -ll.tt v, ». (tut Reiche 10.3 v. H,I und be> .den Aerzte» eine solche von 3» o.-H - ( l0.9 v, H.s. , Betrarlitet man die soziale Struktur, eil io den An'b»! De.-, jiiDiid,cii Bevotteriingsanteils Iiacl, N'v Stellung im Bern', >o iindet man im Lande ovlnen iintl-r!'"> inDtid,.'» <> rioerhsperwnen 40 dett"Iänd!ge, 'im Reirl) eleenialls 40). IO mit- ' Iiel'ende Ianiilieiiongeliorjge . (9.0i, 37 (31,5) Beamte »nd ,A„gesieltte. tt> (n,7) Arbeiter und A»- gesiellte und eine (1.2!) Hansangeftelltc. , ' E. G. L. Die Firma Koch Eo„ Sziezialhaiis für '-erreub, lleidnng Inl,nl'er --Bernhard Wilens. in -llsinln ig»-n 2-eOrl!<-u-, Von der saarlniidischc,, Zigarettenindustrie. >e ..->,3, ne .Abendzeitiing" in Lndwigshaten be r,im i»l!!iui, eines Antsatzes. baß dieb>->ar Iandiid)e ,-jigareliriiindnstrie jildensrei sei. Es gebe im Saarland l,rittekeine Zigarettenfabrik mehr, be: der ein Jude etivas initzurrüen halte, acfdiioetac beim beteiligt fcj. C7$B

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.