Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 19 (7.5.1936)
- Date
- 1936-05-07
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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Nr. 19 5. Beiblatt V 7. Mai 1936 Der Brand schwelt weiter Entgegen den Erwartungen, mit denen man anfänglich die Entwicklung in Palästina begleiten zu können hoffte, ist eine Beruhigung, dort noch immer nicht eingekehrt. Die letzte Woche war ■charakterisiert-durch .cing grosse .Reihe arabischer Terrorakte und durch den mit Heftigkeit durch? gefiihrten arabischen Generalstreik. -Als politisches Ziel dieser Kanipfmassnahmon wurde von dem revolutionären Arabischen Nationalkomilee gegenüber dem High Commissiorier Sir Arthur \V au c-h o p e erneut die völlige Unterbindung der jüdischen Einwanderung bezeichnet. Nachdem schon am Dienstag der vorigen Woche ein starkes Aufflackern der Zusammenflüsse feststellbar war, brachte auch der Mittwoch wieder zunehmende Verschärfung. Es kam zu weiteren Brandstiftungen und Gewalttaten im Zusammenhänge mit einer gewaltsamen Durchsetzung der Generalslreikparole. Die Unruhen griffen auch auf Jerusalem und Haifa über. 'Auch in den Kolonien kam es vielfach zu Brandstiftungen und Bombenanschlägen. Wahrend es am D onnerstag in Jerusalem zu keinen ernstlichen Zwischenfällen gekommen ist, weil "die polizeiliche Bewachung der Altsladt ausserordentlich scharf gewesen ist und z. B. in der Davidstrasse alle 10 Meter ein britischer Polizist stationiert war. gab es in arideren Teilen des Landes wiederum erheblich beunruhigende Ereignisse. V 1 In Gliedern steckten Araber das grosse Lagerhaus der jüdischen Zitrusexportgesellschaft, der Palesline Fruit Company, in Brand. Es war das 2 rm nvs «3 Das Symbol des Roten Hunnen fehl (4) grösste Feuer, das seit dem Weltkriege überhaupt in Palästina vorgekommen ist. Der Schaden wird auf etwa 10 000 Pfund beziffert. Trotzdem das Lagerhaus in der.-Nähe der Eisenbahn? . Station von Gliedern liegt, brannte es nieder, bevor die Feuerwehr ankam. Verhaftungen sind .im Zusammenhang mit diesem Brand noch nicht vorgenoiunien worden. Während der .Verhandlung gegen die Juden, die der Teilnahme an den Unruhen des 17. April angeklagt sind, wurde in das Stadtgericht in Jaffa eine Bombe geworfen. Grösserer Schaden wurde dadurch nicht ungerichtet, aber durch die Explosion gingen viele Fensterscheiben der -umliegenden Häuser in Scherben.. Eine weitere Bombe wurde im jüdischen Viertel von Jaffa zur Explor sion gebracht. In Haifa wurden vier Boniben geworfen. Drei Araber wurden deswegen in Haft genommen. . Leider war auch an. diesem Tage wieder ein jüdisches Leben zu beklagen. Ein arabisches Auto rammte anscheinend absichtlich einen Lastwagen, dessen Fahrer der 'JGjährige ungarische Jude Elieser Wikenstein war. Der Wagen fing Feuer, .und Wikenstein kam in den Flammen um. Die Araber ergriffen die Flucht. Den Ereignissen des F r e i t a g, des moslemischen Ruhetages der Woche! wurde wiederum mit Spannung entgegengesehen. Zum zweiten Mal im Verlaufe der unruhigen Wochen in Palästina tauchte die Frage auf, ob die Araber diesen Ruhetag zu grösseren Aktionen und Demonstrationen benutzen würden. Der Freitag verlief jedoch, ohne dass sich, das Bild, das Palästina während der letzten Tage geböten hat,“ irgendwie erheblich veränderte. Es gab.wiederum einige Ueberfälle, Brandstiftungen und Bombenwürfe auf Juden .und jüdisches Eigentum. Es zeigte, sich, dass def Generalstreik nach wie vor weitergeht und dass die arabischen Führer, wie bisher, Verhandlungen mit der Regierung ablehnen, ehe nicht ihre bekannten Forderungen erfüllt worden sind. Zu einem Zusanunensloss zwischen Arabern und Polizei kam es anlässlich einer Demonstration in Akko. Viele Araber wurden hierbei verwundet. Bei einer arabischen Demonstration in Haifa wurde ein ans Deutschland stammender Arzt, Dr. K. Feldberg, ernstlich verwundet. Er ist inzwischen seinen Verletzungen erlegen. Der Sonnabend ist in ganz Palästina ruhig verlaufen. Es kam nicht zu Zwischenfällen und zum erstenmal seit! geraumer Zeit, erschienen wieder einige Juden zum Gebet anülar Klauemauer in JerusäTeTnT Als siekie arabischen Viertel der Stadt passierten, wurden sie nicht belästigt. Diese vorübergehende Beruhigung fand am Sonntag leider' keine Fortsetzung. Es gab wiederum Brandstiftungen. Ueberfälle Und Angriffe auf Juden und jüdische Automobile, Erörterungen und Vorfälle im Zusammenhang mit dein arabischen Generalstreik. Immer häufiger machten sich auch Anzeichen dafür bemerkbar, dass die Araber den Verkehr im Lande zur Durchsetzung des von ihnen verkündeten Generalstreiks, auch unter Anwendung von Gewalt, lahmlegen wollen. So hat es sich als erforderlich -erwiesen, dass' die palästinensischen Eisenbahnen unter besondere Bewachung gestellt, werden. Es. wurde nämlich entdeckt, dass von Arabern verschiedentlich versucht worden ist, die Eisenbahnschienen und -schwellen zu lockern. Glücklicherweise wurden die entsprechenden Vorfälle entdeckt, bevor ein Zug die gelockerten Schienen passiert hatte, so dass Unfälle nicht vorgekommen sind. Nach wie vor wird von Arabern auf den Strassen und Chausseen zerbrochenes Glas und Nägel gestreut, um auf diese Weise insbesondere den Automobilverkebr zu unterbinden. Man schätzt, dass allein am Sonnlag über einhundert Kraftwagen Reifenseliäden dadurch erlitten haben. Unter ihnen befindet sich auch das Automobil des High Cpmmissioner von Palästina. Sir Arthur Wauchope. Auch der amerikanische Konsul Tyres "müsste im Meascliearim-Yiertel von Jerusalem sein Auto verlassen, weil die Reifen unbrauchbar geworden waren. Polizei geleitete den Konsul zu einem anderen Kraftwagen. ' Araber haben die Telepbönleilungen zwischen Jerusalem und dem nördlichen Palästina durchschnitten. Die Verbindungen konnten jedoch bald wiederhergestellt werden. Die Brandstiftungen im Lande, und insbeson? 1 de re in den jüdischen Kolonien gehen weiter. In der jüdischen Siedlung Rischbon, in der Nähe von Herzlia, steckten Araber einen Schuppen in Brand, in deiii sich Vorräte von Viehfutler befanden. Verhaftungen wurderC wegen dieser Brandstiftung noch nicht vorgenommen. An der Grenze zwischen Tel-Aviv und Jaffa ist eine jüdische Fabrik für elektrische Lampen gänzlich niedergebrannt. Die Fabrik liegt BO Meter von einer Polizeiwache entfernt. Zwei Araber wurden als der Tat verdächtig in Haft genommen.. - In Sehechunat Aaron, einer Vorstadt von Tel- Aviv, brach ein grösseres" Feuer aus. Die jüdische Polizei aus Tel-Aviv konnte bei d in Brande nicht eingreifen. weil es ihr, wie bereits gemeldet worden ist, verboten worden ist, ausserhalb der Stadlgrenzen von Tel-Aviv tätig zu werden. Obgleich im. arabischen Lager Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Fortsetzung des Streiks unverkennbar sind, wurde der Stre:k allenthalben forlgpseizl. Das arabische Streikkomitee (oder wie es sich offiziel nennt: der arabische nationale Kriegsrat) hat einen Aufruf erlassen, in dem erklärt wird, dass der Generalstreik nur der erste Schritt sei, der zur Durchsetzung der bekannten Forderungen unternorm men worden sei. Es werde erwogen, auch einen Steuerstreik zu erklären und andere Massnahmen zu ergreifen, die demnächst bekanntgegebeu werden sollen. Obgleich, wie aus diesen Berichten hervorgeht, noch keine Entspannung der Lage Festzustellen war, ordnete die Regierung die voll i ge Aufhebung des A usnahmezustan de gfür Jaffa und Tel-Aviv an. Auch am Montag war keinerlei Verände-. riiiig"' der Lage feslzuslellen. Die Vorfälle der letzten Tage setzten sich fort. So ist von Arabern Versucht worden, das Landwirtschaftliche Institut der Hebräischen Universität anzuziiiiden. Das Feuer wurde, jedoch bemerkt und konnte gelöscht werden. Ein Schaden ist nicht entstanden. Die Telephonverbindungen zwischen Jerusalem und Tel-Aviv sind von einem Araber durchschnitten worden. Der Schaden konnte jedoch bald, nachdem er bemerkt wurde, behoben werden. In einem Gehölz in einer Siedlung in der Nähe von .Tel'"" Mond würden 500 Bäume ausgerodet. Zu einem Schusswechsel zwischen einem Wächter und einer arabischen Bande kam es auf einer Orangenplantage in der Nähe von Magdiel. Die Araber hatten 50 Bäume ansgerodet und umgebrochen. Sie konnten unerkannt entkommen.- Während die Zwischenfälle leider noch nicht zum'Abschluss gekommen sind, bemüht man sich in jüdischen Kreisenschon, durch neu e n Aufbau ihre ’wi.rlschaftlieh'on Auswirkungen zu liquidieren. An erster Stelle sieht, hierbei die vom ganzen Jischuw einmütig vertretene Forderung nach dem Bau eines Hafens in Tel-Aviv. Auf einer Konferenz in Tel-Aviv wurde ferner beschlossen, mit dem Bau von 1000 Häusern im Süddistrikt von Tel-Aviv zu beginnen und zu diesem Zwecke eine Aktion zur Aufbringung eines Fonds von einer Million Dollars einzuleiten. Die Häuser sollen fiir die Juden bestimmt sein, die in den von Juden und Arabern bewohnten Vierteln von Jaffa leben, und die am meisten unter den —Unruhen in der vergangenen—Woche gelitten Der mit diesem Plan eingeleitete Umzug jüdischer Menschen ans Jaffa nach Tel-Aviv wird durch Meldungen über eine zunehmende Konzentration jüdischer Geschäftshäuser in Tel-Aviv ergänzt, Leeantemesse eröffnet Von unserem * .-Paläs t in a - K o r r e s p o n d e n t eri Die Vorarbeiten zur Levänte.niesse in 'Tel- Aviv haben sich naturgeinüss durch die Unruhen erheblich verzögert. Abgesehen davon, ua>s einige Tage, lang das Messegelände selbst als bedroht galt, wirkte die allgemeine Arbeite-' und Yerkehrsimterhrechung dn-nuin-iid. Audi jetzt leidet die ll.-rbt-iselutffiuig der Ausstellungsgegenstände noch, unter der Stillegung des Jaffaer Halens. Vielfach tet.es freilich'gelungen,-.die für die Messe bestimmten Sendungen über Haifa mii/.uleiten und sie mit der Balm nach'. Tel-Aviv zu schaffen, wo sie von der auf^Biingendes - Verlangen der jüdischen Wirtschaft ' neu eingerichteten Zollslalinn abg.-- fertigt werden können. Jetzt wird auf der Messe Tag und Nacht .fieberhaft gearbeitet, um das Versäumte, iiaehzulioleu. Audi in der Stadt herrscht reger Betrieb. Insbesondere soll das vielfach recht ungenügende Pflaster der Ziifahrlstrasse'n -zur Messe, noch ■ inslandgesetzt werden, und hier arbeiten ebenfalls grosse Kolonnen. Die Zahl der bisher eing.-troffem-n Aussteller ist jedenfalls „erheblich grösser als •auf der vorigen Messe. Auch sonstige Besucher und' 'Interessenten, deren Zahl freilich noch nicht zu erfassen isj, sind in grossem Schareneingetroffen. Die Regierung hat besondere Sicherheit*? Vorkehrungen et-lrofl'ni, um einen ungestörten Verlauf der L.-vantemes».- zu gewährleisten. Eine starke Polizeiwache und -zahlreiche Detektive wurden auf dem Gelände der Messe stationiert, um von den Arabern beabsichtigte' Demonstrationen zu-.verhindern. Die Eröffnung Pünktlich zur vorgesehenen Stunde <-r,iffn.de äm BO. April, nadimiltags um B Uhr U> Min., der High <' <> in m i s. s i n n e r . General Sir Arthur W'n iic li ope, die 7. Levanlemesse. Obwohl nur geladene Gaste., .loimutbsl.-n und die relativ wenigen, die noch-au der Kasse eine- Karle zur Eröffnung bekommen hatten, an der Zeremonie im Freilichttheater des Messe- Thomas weiter, „dass diese traurigen Ereignisse die Organisatoren der J.evantemesse nicht davon abhallen weiden, im Verlauf»: der Messe wdede.F »fen bemerkenswerten Erfolg zu erreichen, der ihnen vor zwei -Jahren hrsrliiedi'ii-gewesen ist. Im Aufträge Sr. Majestät ■ Regierung wünsche ich der Levatil,-messe einen grossen und denke würdigen Erfolg. Mein sehr . herzlicher Willkomme,igmss gilt de» Ausstellern, aus welchem Lande sie auch immer kommen mögen.“ Sodann hielt der High (’onimissioner seine iimeii» Ludwig Steinmetz V Nürnberger Str. 56 (neben Woolwortfi) Einw eilmngsrede. in der er auch der'Trauer über die Opfer der letzten Wochen Ausdruck gab und die würdevoll schloss: „The Levaiit Fair is open!“ Nachdem diese Rede ins Hebräische und Arabische übe, fragen worden war-- fast alle andere,, Reden winde» nur hebräisch gehalten — ging .unter »teni lh-uh-ii ,|.-r.Sirenen und stürmischem Beifall an »lein Tiinii des Pavillons 'loz.-r.dh llaarez die blaue Messe, tabue mit dem weis'seii 'geflügelten Kamel . hoch.. Nacli nochmaligem Atepi.ele» der jlalikwah mul der K.imgshvmne v.-rlu-ss d.-r lligli .('onimissiom-r durch ein Spalier von M.-ss,-.,,du.-rii, und Tel- Aviv.-r Feuerwehr das Ausslelluiigr-geläude. Die Messe Es lelirfa ..ffllllllg der Me: vollziehe» konnte. Yoraiig.-gniig.-nt-M die En pünktlich- und würdig Febei iasclmng war <-s. nass nacn u.-m . -naos, nas Ml den letzten 'lagen zu herrschen schien, deäussere Ordnung so au-gezeiclm.-l g,.-wahrt w.-nleu konnte. Audi die freundlich,- und .friedlich«: Stimmung, m der sich alles alispn-lte, war keineswegs von vornherein selbstverständlich, denn WMMWWWWWW Wirksame Reklame einer Eisenträgerfabrik geländes feilnelmien konnten, halle *i. h doch eine nach Tausenden zählende Menge .-iiigefunden, und weiten.- 'lausende warteten vor den Toren der Messt-, um wenigstens .etwas zu .pehen.1 Diu höchste» Beamten «i«-r englischen' Verwaltung waren beinahe restlos erschienen,', kenntlich-an ■.schwärzen Cutaway Und Zylinder, während selbst die jüdische Haute Votee sich etwas temperaturgf-mäss.-r bekleidet hatte, soweit'es sichnicht um . Iiocliofl'izi.-Ile Ehrengäste handelte. Der 11 igh Grniiiiiissioner erschien nn grauen Gehrock und Zylinder, abgesehen von einer Pol'izoieskorte, mir von seinem Stabe und der üblichen Elirenga rde von acht Lan/.'-tireitern. die diesmal je zur Hälfte von jüdischer lind englischer Polizei gestellt wurden, be- Mil den Klängen der englischen ■Königshymne und der llatikwah, die von der scholtisehen Militärkapelle in ihren roten Galaröck.-n gespielt wurde und die der lligli Commi.-fuoncr stehend an hörte, begann die Feier. Die Reihe, der- Festredner eröffne!.: der Bürgers m eis ter von Tel-Aviv. M-ir I) i z e n g o f r. _ Zwischen den folgenden Festreden gab es musikalische Darbietungen der Militärkapelle... Begrüssungsansprache des englischen Kolonienministers. Die Regrüssiirigsänsprarho des Kolonial-, minister» Thonia.?, d.-r als Ehrenvorsitzender d--r Messe von London aus durch Radio Glück und . Erfolg wünschte, wurde durch Lautsprecher übertragen. Io der kurzen Botschaft, die er an die Versammlung richtete, drückte er „sein wirk- - liebes Vergnügen’’ aus, auf diese Weise^an ErijflTiTiW^—Le imiteuo-a-u:—teiInehmen zu können. Er gal, einen Itebeiblick über die Fnt- Pavillon einer palästinensischen Zigarettenfabrik gerade am heutigen Morgen halle die Veröffentlichung des Wortlautes der Thomas-Rede int Unterhaus, g.-g'-rt deren unrichtige Darstellung d.-r Schuldfrage bei den letzten Unrulu-n der AVaad L»-umi beim High Uomiiiiesioii.-r eebarf -n Protest eingelegt, hat, vi.-l böses Blot gemacht. Günstig wirkte es auch, dass, wie man an der Menge d.-r Erschienenen ..und ,l<-m S.piacliengemis.-h festst.-II.-ii konnte, doch sehr'viele Gäste ans d.-m Ausland gekommen - sind. Und wenn auch in manchem Pavillon 'noch War.-n fehlen, die im Haten von JaFfa tesllieg.-ti, so ist doch durch angestrengte Arbeit \i<-l ria.hgeholt worden.' B.-it gestern'haben .-iin'gö Unternehmer hundert arbeitswillige Araber und beherzt« .lud.-n engagiert und wenigstens citu-n Teil der in d.-n Zollspeichern von Jaffa eingesperrten Waren"" ablransporlieren las.-.-n. Die ausländischen Aussteller l).-r polnische lind rur in ä n i s r h e •Pa-yillonauf' der L.-vai-t.sind am. Sonntag Nachmittag zwi '.Stunden lang'geöffnet worden. Die übrigen an-ländisch.-,, Pavillons, konnten bisher' noch nicht d.-m Publikum zugänglich gemacht' werden, w.-il die für die -Ausstellung bestimmten Waren im'Hafen von Jaffa lagern und infolge des Streiks der arabischen Hafenarbeiter nicht weiterbefördert werden können. Man hofft jedoch, in kürzester Frist die War.-n nach Tel- Aviv bringen zu können, so dass -sämtliche ausländischen Pavillons linde der Woche geöffnet werden können. s Das griechische WirU-chül.-i gab in letzter Stunde vor Eröffnung d.-r I. "bekannt. cfclun-.’ d--r M.-'--- und betonte, dass er „natürlicherweise über die Er.-igni-se i),t letzten zwei Wochen, die liefe S,-hatte,, auf diese Veranstaltung werfen, iinglücklicb" sei. „Aber ich bin Überzeugt davon“, so sagte Kolomeoministe? "djMecta-nTatid' oniTTeTP“ an der Messe nicht beteiligen werde. Als Gr hierfür, wird die in Palästina herrschende Sicherheit angegeben. Wie erinnerlich, I, sich da? «ri.-i-hi-che Aussi-nmini-ter ium seinem G.-n.-ialkoiisul in .I.-rn-ab-in in Y‘-t düng gesetzt, um sich ein Urteil über die 1. kn Lande zu bilden.