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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-23 · 17 (23.4.1936) · page 10

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
17 (23.4.1936)
Date
1936-04-23
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Mutter und Kind, Gemälde von Julie Wolfthorn f'nt. Herbert Sonnen fehl iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiifiniiiitiiifiiiiiiiiiMiiiiiiiimiiiiimiiiiimitiiimiiiiiiiiiiifiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiimniiiiiiiiiiHiiiiiiiiitiiiiii fthbcrtuV Die großen rnssiscklen Erzähler haben diese Enthüllung eines einsamen menschlichen Herzens angeregt, das nach dem Tode der Uran diese ans der eigenen Trägheit nnd Gleichgültigkeit erivachsene Einsamkeit se> deutlich erkennt nnd so schwer empfindet, daß nur der Freitod ihm Online und Ruhe geben ^kann. Das ist ganz unseiitimental mit ausgezeichneter pfychologisckier Analyse geschildert und nnirde entsprechend nn- Pathetisch und klar von Erna Leonhard gesproßten. Diese unpathetische Einfachheit ist überhaupt die starke der Sprecherin, die sich mit einer heute seltenen, dienenden Liebe in Art und Eigenart jeder der fünf Dichterinnen einfühlte nnd einwühlte. Die Gedichte Gertrud EhvdzieSiiers hätten vielleicht weniger nach dem vvkalisckten Ton nuanciert, sondern härter aus Bild und RhuthiiuiS heraus gesproßte'» iverde» Müssen. Zivisclzen den Dichtungen 'vielten Helene F ü r st (Geige) und Helene L a ß> in a n s k i - S ch a n l (Klavier) in erfrischender Wiedergal^e Stücke aus dem 18. Jahrhundert von Vater und Sohn Bach. Telemann und Hane. Es gab reichten und verdienten Beifall für diesen erfreulich hochwertigen Abend. —11s. Die Sitztante - In Amerika kennt man sic längst. Sie ist gewöhnlich weißhaarig. hat ein stilles, liebes Gesicht und bewohnt ein ganz kleines Zimmer in einem bürgerlichen Apartmcnthans. Tagsüber - hat sic irgendeinen Beruf — treibt, was sie will. Aber am Abend da sitzt sie. ' ( Es gibt -10 junge Ehepaare in ihrem Apart- »nenthaus. Und die Meisten haben ein Kind. ' Was macht man. wenn man am Abend ausgehen will, und niemanden hat. der bei dem Kinde Man bittet die Sitztante. „Kvmmen Tie doch", sagt man, ..Mittwoch abend, da wollen lvir inS Kino gehen.' lind dann kommt sie und sitzt. Ttunden »m Ttunden und ohne, das; man nun um Bahn in Tvrge zu sein braucht. Die jungen Leute lvissen. daß man sich aiif sie verlassen kann. llnd weit sic eine gelernte, vertrauenswürdige Sitzerin ist. die sich und dem Kinde zu helfen weiß, bekommt sie 65 EentS die Ttunde. Kein allzu großer Betrag, aber — es summiert sich. Reihum ersitzt sie sich ihr Geld, lind ernährt sich damit.' Die jungen Mütter schätzen sie, und die Ehemänner haben Zutrauen zu ihr. "Man kann io spät — oder so früh— nach Hanse kommen, wie man will: die Sitztante ist da und wacht. Wie gefällt Ihnen, liebe Leserin, diese alte Dame? llnd hätten Tie nichs Lust. es auch einmal hier mit ihr zu versüßen? Weiß nicht jede einzige Fran viele, viele, die froh wären, solcherart beschäftigt zu sein, und die man allein schon glücklich machen konnte mit dem Gedanken. daß sie gebraucht werden, daß man ihrer bedarf? Helsen wir uns gegenseitig ein bißchen — notieren lvir zu den vielen Adressen, die lvir schon haben, auch noch die irgendeiner Sitztante, und geben lvir sie weiter. wo immer sic gebraucht wird. Die Nachfrage dürfte, nult mir^scheinen, heute Nicht eben gering sein.. V. C. Frauendichtungen Er n a L e v n h a r d s,F e l d) istnicht nur eine klar durchgcistigende Rezitatorin. sondern gleichzeitig eine Tnchcrin und Finderin in geistigen Bezirkcu: sie bringt gern'unbekannte oder bisher wenig bekannte Talente zu Wort. Dies -Hcrausslelien neuer Begabungen war auch die 'Hauptaufgabe ihres Abends ,.F r a n e n d i ch t u n g e n" (in der ..Privaten llnterrichtsgemeinschaft Grünewald"). Nach den mit klangvoller Iubrunst vorgetragenen, bereits zum klassischen Bestand jüdischer Poesie gehörenden Gedichten und dem sclbstbekcimerisehen Prvsasiiick ..Der Bersöhn'ungstag" von Eli e L a S k e r T ch ü l c r maclsie sic die Hörer mit vier in Berlin lebenden-.jüdischen Dichterinnen bekannt, von denen die E.-V.-Zeitung kürzlich inder Anthologie ..Iüdiscize Lhrik in diewr Zeit" bereits Nelty Tack,S, Helene Rothbart und Gertrud EhodzieSner vorgestellt hatte. ..Grete T t r i e m - B v a S stand mit einigen -inlslusdruck und Form zu herkömmlickxm Gedichten ein wenig abseits von den drei tieferen und stärkeren, eigene Wege suchende!; Dichterinnen. unter denen als eigenwilligste Gertrud E h o d - z i e S n e r hervortrat. Bon -H e I e n e R o t h ° barth hörte man die Novelle vom „Flötist Buchausstellung in Elberfeld In den letzten Märztageü veranstaltete der I ü d i s ch e Fr aal e n b » n d . Ortsgruppe E l b e r f c bd , eine Bnßiausstcllung. die zur Nachahmung für andere -Städte dringend empfohlen werden kann. Man ivar erstaunt über die Fülle altertümlicher, künstlerisch wertvoller Gegenstände für den jüdischen Zeremonialgebrauch, die aus Privatbesitz.der Ausstellung zur Bersügung gestellt waren. Ebenso sehr lockten zur Ansicht die Sonderdrucke der Tonrinv-Gesellsßl<rft, die alten Gebetbüßier und Bibeln, die von ununterbrochener jüdisch-kulturellen und religiösen Lebens beredtes Zeugnis ablegten. Auf anderen Tischen waren die zum Verkauf bestimmten Bücher und Gebräuchsgegenstände ausgebreitet. Hier fanden sich neben Kinderbüchern und .hehräisßien Spielen Werke religiösen und belletristischen Inhalts in reickser Ausrvalit. Die Bilder aus dem Kalender des., jüdischen Frauenbundes bildeten als Wandsries einen wirkungsvvll'cn Rahmen. ___ He<le Israel. Daß Erholungsheim des Jüdischen Frauenbundes in Lehnitz bei Berlin ist kein Sanatorium und nicht etwa.eine Heimstätte alten Stils für einen bestimmten Persvnenlreis mit vorgeschricbenen Rabe- und Ansgebreiten. -vier soll vielmehr silbischen Alenschen des Alittel'tanbeS Gelegenheit geboten werden, sich von den Anstrengungen der 'Arbeit und deS Alttagtz völlig yvanglvs.;n erboten. -Ter Gast, der zuin ersten Male nach Lehnitz kämmt, ist erstaunt, 'in so »nmittetbarer '.'labe Berlins (die ZaUrgeß beträgt -Ul Minuten' im Borvttverkrhrl ein solches Idvll der . Ruhe und .Abgeschlossenheit ,u> treüen. Oberhalb des Lehnitzsees, inmitten iiieileniveit sich dehnender Wälder, liegt das ziveckmäßig gebaute und mit allen nen- U'itlichen Imgieiiischen Einrichtungeii. mit WariN- Ivasier. Zentralheiuing. Bädern, versehene schöne Landhaus, denen geräumige Terrassen und Balkons . ebenso wie der große Waldpark ideale Plätze für . Liegekuren sind. x Im Kindererhol>>ngsheim lverden die Kinder von pädagogisch geschultem 'personal sorgsam betreut, unter ärßlicher lleberwachung, so daß kleine Rekonvaleszenten hier altes, finden, was ihnen nötig ist. um sich grnndliäi zn kräitigen —'AnNieldnngen: Verband Berlin des Indischen Frauenbundes. Bertin- Grnnewald .göingsallec 11 . Tel.: J 7 .17Ul. Sprechslnnden: Tienstags tü bis 16. llliv, Freitags 11 bis Frauen der Rothschilds Lady de Rothschild and her Daughters. 1821—1931. by Lucy Cohen. j London. John Murray. 1935. 354 Seiten * Drei Frauen aus dem englisßieu Hause Rothschild stehen -im Mittelpunkt eines höchst niteressanten Buches, das Luep Cohen aus Familienpapieren mit treuem Fleiß zuiammenqestellt hat. Die ^Mutter lit Louisa. die Ehefrau von 'Authonp, dem zweiten Sohn des Nathan Mever Rothschild, der den Londoner Zweig des Hauses gegründet und zur Weltberühmtheit gebracht hat.. Tie war ls-ji als Nichte des großen -Philanthropen T i t % nie» Monte l i o r.e geboren- und durch ihre. ' Mutter: die ji'mgste Tochter de? alten Mauer Amiß^l Rothschild in Frankfurt, ihrem Ehegatten, verwandt, n Aus ihrer Ehe. die im Jahre 1^40 geschlossen wurde, gingen zwei Töchter hervor. Konstance. später Lady B a t t e r s e a , nnd' Annie, die - Ehesran des Hon. Eliot?) v r k e. Pie Mutter ' starb 1010, die beiden Töchter l026 lind lO-'N. Tv umfaßt das Buch mehr als ein Jahrhundert, von den stillen Zeiten des Biedermaier bis zur Katastrophe des Weltkrieges nn.d darüber 'hinaus, llnd gibt das Bild einer sich wandelnden und umgestaltenden Welt, in der doch eines unverändert bleibt, die innige Liebe und Zusainmcngehör.igkeit dieser drei Frauen. Sie haben alle drei eifrig Tagebuch geführt und.fleißig korrespondiert, und so stand der Bcrsasscrin ein überreiches Material zur Verfügung, aus dem sie mib-Geschick Las Wichtigste und Eharakteristischste heraushob. Wir lernen Louisa Montefiorc erst als Braut kennen durch die Briefe, die sie 1840 mit ihrem in Paris tveilenden, zärtlich um sie besorgten und sie mit Geschenken überschüttenden Bräutigam wechselt. Schon hier macht sich ihre Abneigung gegen rauschende Geselligkeit und ihre Neigung, an ihrer inneren Fortbildung zu arbeiten, bemerkbar. Als junge Frau liest sie mit Eifer leichte nnd schtvere Büß>er. Heine, Macatilay und Carlyle und sucht ihre Gedanken darüber schriftlich zu klären. Aber mehr als li-terarische ziehen religiöse Fragen sie an. Sie erfüllt nicht nur gewissenhaft die ^religiösen Pflichten, sondern macht sich auch selbständige Ge- . danken über die Lehren des Indtiitnms, die sie mit denen anderer Bekenntnisse vergleicht, und über die Nlängel des Gottesdienstes. Sie entfaltet' tätiges Interesse für arme Juden durch die Gründling von Schülknrsen für Mädck>en, für die sie aiich Predigten und kleine Geschichten ausarbeitct. Bei ihrem ernsten Wesen war es selbstverständlich, daß im Mittelpunkt des Denkens die Erziehung ihrer Töchter' steht. „Ich muh versuchen, sie den rechten Weg zn - führen und ihnen doch ihre Individualität zn lassen: es liegt ein großer Zauber in einer starken Persönlichkeit",; schreibt sie. als die Mädchen sich noch im Kindesalter'l'efindcn. Großes Gewicht legt sic dabei auf die religiöse Erziehung und da sie die Unkenntnis des Hebräischen lwi sich selbst als Mangel empfindet, läßt sie ihre Töchter gerade hierin gründlich nnterrichteu^ Sie hat das Glück, hierfür einen Lehrer zn finden, zu dem seine Schi'cwrinntzn mit besonderer Verehr,uig anfblicken. Es war Dr. Kalisch, der als Sttident ans seinem Vaterlande hatte flüchten müssen,- er gab ihnen Unterricht nicht nur im Hebräischen, in dem er gelehrter Fachmann war, sondern auch in Philosophie und wußte ihre (<>edankcn auf nnweltliche Dinge zu richten. Als er im Jahre 1885 starb, schrieb Constaucc: „Mehr als 30 Jahre habe ich Dr. K. gekannt: als Kind war ich ihm ganz ergeben, sein Lob war mir ebenso beseligend, wie sein Tadel niederdrückend... Er war ein distinguierter, gebildeter und kultivierter Gelehrter, für uns war er ein entzückender und reizender Gefährte, und ich werde nie vergessen, was ich Ihn, schulde... Wlcnn die Verführung an mich hernnträte. einen anderen Glauben anzunehmen. die Tatsaß>e seiner Existenz allein hätte mich daran gehindert." llntcr Dr. Ka lisch? Einfluß schrieben Eonstanee und Annie. eine „Geschichte und Literatur der Israeliten", diechei ihrer Vervssentlichuug im Jahre 1870 von keinem Geringeren als D i sr a e l i in .pvei liebenswürdigen Briefen an die jungen Verfasserinnen gerühmt wurde. „Sie haben in einem bewegten und malerisck>en Stil die große Geschichte unserer Ahnen geschildert Und mit Kraft und Gefühl ihre unsterblichen Annalen behandelt." Aber es war ihr Geschick, daß sie — ebenso ivie ihre Kusine Hanna, die Gattin des glänzenden Staatsmanns Lord Roseberh — Christen heirateten. Aber während Hanna Rosebery. jede Berührung mit dem christlichen Gottesdienst vermied nnd-sich praktisch nur in der jüdischen Wohlfahrtspflege betätigte, besuchten die beiden Sßpvcstern ilnbefangen die christlichen Kirchen »md nahmen auch-au den Arbeiten ihrer christlichen -• Freunde- und Verwandten teil, ohne jedoch jemals die jiidisßzen Angelegenheiten zu vernachlässigen. Eonstance. stellt sich zeitweilig die Aufgabe, das Judentum zu „spiritliali-sieren", oder' es „in eine ' wertere Sphäre zu heben", dlber ihr Leben verlies in Bahnen, .die-sie von solchen "Ausgaben ablenkten-. . - Denn ihr Gatte. E y r i l F l v rv c r, eine reich begabte und gewinnende Persönlichkeit, stürzte sich kurz ncich der Eheschließung {1877) in die Politik uiid wurde — seit 1880 — ein einflußreicher liberaler Abgeordneter, der Gladstone auch bei der Mirtcispaltuug über die Homerule-Frage treu blreb. Er wurde infolgedessen 1-886 „Einpeitscher" der liberalen.Fraktion - und trat damit in den Biittelpuukt eines auch gcsellsäiaftlich sehr deweglen Lebens. Eonstance kam in frenndschaftliche Beziehiiiigen zu den großen Führern der Partei, namentlich John Morleh. dessen ausgebreitete Bildumz und feine Menschlichkeit ihre „wahre Freundschaft" erwirbt. Auch Gladstone selbst lernt sie näher kennen, sowohl in Hawardcn, wie auf einer Seefahrt, an der auch ihre Aiutter teilnimmt. Dieseschreibt begeistert: ,Fs ist ein wunderbarer Mann — so voller Energie — intensiv interessiert an der Gegenwart erinnert er sich nicht nur jedes historischen oder politischen Ereignisses der Vergangenheit. sviidern auch jedes Buches, das er gelesen, und - beinahe jeder Anekdote, die er gehört hat." Ten Fünfundachtzigjährigen besucht Eonstance noch einmal in Hawardcn und begleitet ihn in die. Kirche, wo die unbeirrbare innige Teilnahme des Greisen an jeder Einzelheit des Gottesdienstes sie ergreift. Als- G la d st on e 1802 znm letztenmal Ministerprüsident wird, lohnt er Flowers treue Dienste durch Erhebung ins Oberhaus. Noch eine größere Ehre lzatte er ihm zngedacht. Er bot ihm den Posten eines Gencralgouvernenrs von Nensüdlvales an. Herzlich gern hätte Lord Battersea diesen ehrenvollen Posten angenvmni^n.- Er kannte die große Anhänglichkeit seiner Frau an ihre Mutter, nnd so lag die Entscheidung tatsächlich in deren Hand. Lady de Rothschild, jetzt 72 Jahre alt, konnte den Gedanken, d«ztz ihre Tochter nach Sydney ging, nicht ertragen nnd sprach sich gegen die Annahme aus: Lord Battersea brachte seiner Frau. und seiner Schwiegermutter das große Opfer, auf die Berufung zu verzichten. Aber das Politische Leben hatte infolge dieser Selbstansschaltung seinen Reiz für ihn verloren, und Eonstance kam bis zu? .letzt nicht über die schmerzliche Frage hinweg, ob sie ihm nicht ein allzu großes Opfer zugemutet Sie hat ihren Gatten noch um 24 Jahre über» lebt itnd ihr Leben ist bis .zum Schluß ein voir Tätigkeit und Interessen erfülltes gewesen: Sie war in der Frauenbewegung tätig und nahm mich an dem Internationalen Fraucnkongrcß in Berlin 1004 teil, -an dem sie jedoch . mancherlei zu kritisieren hatte. Ihr besonderes Interesse gehörte der Fürsorge für die weiblichen Strasgesäugciicn. wo ihre reife Menschlichkeit ein fruchtbares Betätigtlngsfeld fand. Sie erfreute sich der Zuneigung und Freundschaft zahlreicher hervorragender Persönlichkeiten ohne Unterschied des Glaubens und der Partei. Ter Führer der konservativen Partei, Arthur Balsour, den sie den „entzückendsten Meiischen" nennt, stand ihr besonders nahe. Schon länge vor der Dcklarativn, die seinen Ilkamen trägt, sprach er sich mit Vorliebe über jüdische Themata mitihr. aus. Eine Tagebuchnotiz aus dem September 1805 verzeichnet eine Unterhaltung über die jüdischen Reformbestrebnngen' E lande M o n t c f t o v c §, den Balsour kennenzulcrnen wünscht. „Mir sprachen viel über die Juden, Fremden-- einwandcrung, Shnagogen. Chor und Kirche. Abends tvurdc gebetet. Ein Kapitel Jesaja, schön -und-- ehrfurchtsvoll ' vorgelescu. Es tat meinem Herzen und meiner Seele wohl. Dann Gebete ans der Englischen Liturgie." Im November 19:',1 starb Lady Battersea, achtlmdachtzig Jahre alt. Ihre Beisetzung erfolgte nach den Vorschriften des Glaubens ihrer Väter ans dem jüdischen Friedhof. Aber die christliche Gemeinde des Städtchens, in dem sie, verehrt und geliebt, ihre» Lebensabend verbracht hatte, ließ es sich nicht nehmen, iii ihrer Kirche einen Gottesdienst zu ihrem Gedächtnis zu veranstalten. Erich Eyck. Wohnungs-Reinigungsinstitut E. Calm W 50, NOrnberflor Str. 5, parUrrn Fernsprocheri B 4 Bavaria 0252 zweckmSBig und ideal ist das ärztlich empfohlene ■Inden-Korsett „Eflf l“ D. R. S. U. Ci-trigMi lifi Srrikung, Hängeleib, nach OperaUonan ond nach Entbindungen, bei Magen-» Leber-» Bruchleiden. l)i» aingearbeiteta' Binde beaeitiot atarkes Leib. Seit Jahren erfolgreich getragen. Viele Anerkennungen. Dn«o Vnaolnl Berlin SW 61. Belle-AlllcaeenUSO nnnlOl, ruti 7, koohptr. rel. ar.SPPS Manawüsche. Oberhemden, Damentt Bettwäsche, SchlafanzüKe, Stoffannahme _ Gertrad Kalöschln. Charlottenburg, Wielandstr. 6. - C 1. 3551 — Anzeigenscbloss DlenstjUlL= CASPARI Breslau DAMEN-MODEN WSscheatelierM.Fiedler, W30, MUnchener- Str.24, Tel. B64355. Anfertig. eow.Verkauf »ein. 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