Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 17 (23.4.1936)
- Date
- 1936-04-23
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Das Bühnenbild fi'u^ben Umgängen des Berliner Kultur- . bniid-Theaters wurde eine Ausstellung „Aus drei Jahren Arbeit für den Berliner Kulturbund". Bühnenbild- und Kostümentwürfe. Pdvtos und Alodelle von Heinz C.ondell, eröffnet. Tie Ausstellung ist vormittags von II bis 13 llhr und abends ab 19 Uhr zu be- - - sichtigen. Als das Berliner Kulturbundtheater när Herbst =103ö in. die Räume des Theaters in .der'. .Rom«'- malwäntenstraße, übersiedelte, entstand die Frage, ..wie die Theaterleituug dir Probleme.lösen werde) die die Beengtheit des Bühnenhauses. und,. das Fehlen der Drehbühne cm siestellte) Aber schön jetzt. 'tpenige Blvnateünach ' der, Eröffnung,- .lässt -- sich sagen, das; es der verständnisvollen Zusammenarbeit von Regisseur und Ausstattungschef gelungen ist. vollwertige Darstellungen von Opern, . Operetten.und Schauspielen zu bringen. An diesem Erfolg .der jüdischen Regiekunst hat der Ausstattungschef, dessen Arbeitsbereich gemeinhin weniger bekannt ist als die des Regisseurs, einen nicht unerheblichen Anteil. . Seine Aufgabe ist es. den Raum auszugestal- . ten und auszustatten, in dem sich, der- Künstler bewegt, und für ihn das Kostüm zu entwerfen, br», in diesen Raum und die dargestellte Zeit paßt. Er muß sich zunächst, in den Geist des Stückes und dann in die Art einfühlen, in der der Regisseur es zur Aufsührung bringen will. 'Gelingt es ihm,'die Ideen des, Regisseurs mit der Eigenart seiner Auffassung und künstlerischen Geftattungskraft zu vereinen, so entsteht die Einheit des Bühnenbildes; gelingt es ihm nicht, so ist die Geschlossenheit der Darstellung empfindlich gestört. Der Ausstattungschef des jüdischen Kulturbundtheaters muß in erhöhtem Maße mit geistiger und künstlerischer Beweglichkeit begabt sein: hat er doch hier nicht wie sonst nur mit einer Kunstgattung zu tun, er muß sich vielmehr beim Wechsel der verschiedenartigen Darbietungen 'auf die verschiedenen Stilarten der) Fachregisfeure einstellen, lieber dieses Anpassungsve.rmögen verfügt in reichem Maße der derzeitige Ausstattungschef des. jüdischen Kulturbundtheaters in Berlin. Heinz 6 o n b e 11, wie die geglückten Aufführungen ,m vergangenen Winter gezeigt haben. Sind die Jdeenskizzen des Ausstattungschefs , und das Regiebuch wechselseitig .einander angeglichen, so ist die grundlegende Vorarbeit des Regisseurs und des Ausstattungschefs getan, und nachdem im Kampf um Bewilligung der erforderlichen Mittel mit der kaufmännischen Theaterleitung die finanzielle Seite geregelt ist, kann die technische Ausführung beginnen.' Aus den endgültig festgelegten Skizzen und Modellen entwickelt der Ausstattungschef die „Ein, heitsdekoration", das heißt, er bringt die einzel, uen Szenenbilder gewissermaßen auf einen Generalnenner, auf eine einfache Grundform, aus der sich dann durch möglichst kleine Aenderungen und mit Hilfe wechselnder Beleuchtung die ganz verschiedenartigen Bildwirkungen der einzelnen Szenen erzielen laßt. Mit Hilfe dieser Einheitsdekoration werden nicht «nur die Aufführringskosten erheblich herabgedrückt, sie ermöglicht vor allem auch die Uebcrwindung der räumlichen Schwierigkeiten und gestattet eine verhältnismäßig schnelle Szenenfolge trotz des Fehlens der drehbaren Bühne. Rach den endgültigen Skizzen nnd Modellen fertigt der Assistent des Ausstattungsleiters maßstäblich genaue Grundrisse und Tetailzeichmmgen des Bühnenbildes, die als Werkskizzen für den Tischler die Grundlagen zu den Kulissenstücken aus Holz. Pappe und Leinwand dienen. Das gezimmerte und Bühnenbilder x Grundstellung für alle 3 'Akte? 7. Feststchender Säulenvorbau mit vorwinkelbaren Türflügeln, und 2. gemaltes Bild von Sevilla als Hintergrund. 1. Akt: Links und rechts,,-vorn Etage eingehängt. . rechts unter Etage die Attrappe des Figaro- Ladens. ... Unsichtbar über der Bühne hängen die Hintergründe für 2. und 3. Akt im Schnür- 2. Akt: Hintergrund aus der Bühnenhöhe zwischen ' Zeirhnungin von Horst Moratr „Berbier von Sevilla“ . die Säulenvorbauten hcrabgclassen. Durchs Fenster Blick auf Sevilla. Säulenvorbauten frei vom 7. Akt, 3.- Akt: Zimmer weiter verkleinert durch die hohen Türflügel m-'den SäulcnuotbatHen, d<e : gegenüber dem -7. und 2. Akt diesmal zwischen den Säulen toach ■ vorn gewinkelt : . v , Hintergrund des 2. Aktes wieder emporgezogen. Hintergrund des 3. Aktes hcrabgclassen. Ausblick auf Sevilla. bespannte Material wandert in den Saal des Theatermalers. mit dem der' Ausstallnngsci)ef tnc Bühnenski -zen bereits durchgesprochen Hai. Tie besondere Schwierigkeit. seiner Arbeit besteht vor allein darin, die -Farbtöne so zu wählen, das; sie später im Bühiienlicht. das anders ist als das Licht der Werk'talt. die erstrebte 'Wirkung haben. Zit diese Arbe.it zur Zufriedenheit des Ausstattungschefs vollendet. io,finden die ersten teckmisch.'ir Proben auf der Buhne statt, die geivohnlich iinangenelnne Ue be r r a s iltmigr»' I'.r in ge n. Bei den mm folgende» Korrekturen, bei denen Regisseur und -Kapellmeister als. erste Kritiker in, die Ersckieiiumg treten, spielt die Farbspritzpistole eine. wichtig? Rotte. ZmZ-/SZ-: 1 Parallel mit den Arbeite» für das vaninlicpe Biihnenbild .lauft die Arbeit snr die. Ansstättmig des Knnftlers: " Auel, hler roerdeii erst Entävüvse m Zeichnnng nnd Rlodell gefertigt, nach denen der Theaterschneider die Garderoben der sl>eatersrise>>r die Perückenund Frisuren fertigt. Auch hier sind stets bei den. Proben Aeiidernngen nötig. Zn -mühevoller.. - nerveiiaiispeitfcheiider Arbeit wird das Bühnenbild geieliasfeii', es ordnet sieh schließlich wieder i» die Arbeit des-Regisseurs ei», aber ivie bei chm erfolgt a»cl, beim Ansstattimgsches die Eiitlpannung erst nach der Premiere. Vorträxe im Berliner Kulturbund Zn seinein Bortragszhllns über dis rolig i ö s e D r a IN a der »nie» Zeit behandelte Julius Bah unter .starker Teilnal,nie des Publikums Zbiens ..Peer G>,nt". Bab erfaßte das religiöse Rioment des Stückes non seinem 2diliik her. von dein wundervollen Abgesang. in dein Peer Gynt. der nutzlose Träumer Und Egoist, durct; Solveigs .Virho gerettet und reimt wird. Zn, dieser verklärende» Liehe lemylet die geheimnisvolle 9U’ndjt des Göttlichen ans, die den reuigen Peer Gviit ans einem pbaiitastisclien beben begrenzen Zrriinns nnd zeitgebimdeiier Selbstgeinigsonileit in die Ewigkeit eiiigelien läßt. Bab gab in, übrigen, vline seine Ansführniigen mit lonniienliereiideii Tetails Zn belasten, in großen Z.ügen eine lehrreiche nnd lebendige Analyse des tieigründigeii Werkes, deinen llrsprinigleitete er ans. der iiorioegisciieir tla'lkssage her, die jedoch vom Ticliter zn einem ankeine iiationale» Sckiranle» gebniidenim Rkenschheitsgedielite lUKgriiiiltet loviden lei. Zn der Figur Peer Gnnts erblickt der 'Portragende nichts'anderes als den negativen Faust, der otme strebendes Be- "mühen, ohne die moralische Kraft zn etivas Höherem seill beben in der surcl,lbaren beere des Zeh verspiele. Ter »»gewöliiiliclie 'Büliiieuersolg von „Peer Gynt". der größte, den ein Stück vor und »ach dein .Kriege überhaupt erzielt liabe. sei. wie Bab. bemerkte.' aus die buntsarbige Fülle der Geschehnisse zurückzusühreii. ans das kniißlerisch Klingende nitd Tönende, das durch die Rlusik Edviird Gr'iegs noch zu verstärktem Ausdruck gekviiliiien fer. Aus den, „Geiflerreicl, der Ruhe- und Friedlose»", rief Tr. Arthnr Eloe'sser die legendäre Ge fl alt d e s e >v i g e » F n d e u herauf. Wie man sicl> henke anclj zu''ihrer svinbolischeu Bedeti- I>i»g skelleii »>ag, ob inan mit Zvhairn , Zakob Schiidt, dem bekaiiiiten '-llerfasfer der „Züdisclieu Plerkivlirdigkeiteii" nimimint. daß sie der große Schatte» ist, den d<is ewige 'Bolk Zsrael wirft, oder ob iiiau in ihrer durch die christliche lleberlieferimg beslinunteii Phhsivgiioniie etivas..völlig llnjfidisches erblickt .- der lange, über Höhen »ud Tiefe» sühreiide Weg. den der Ewige Znde alif seiner Wandeiiiug dnrrh Tage und Ticliliiiig der al'endländisck>e» Völker ziirückgeleat hat. lockt immer wieder zum Berweilein Eloeffer hielt bei den einzelnen Stativiien dieses iveitaiisgreisenden Wanderlebens» rücksichtigen sollte. Mit der begabten Gina F r i e d m a n n (Petrnschka). mit Fink, B e r - iin er nnd Hugo S ch u st e r kam Eurt Götz' Groteske „Ter Hund im Hirn" zur Freude dos sehr zahlreich erschienenen Publikums zur Aufführung. Ten musikalischen Teil des Abends bestritt Kurt - H i r s ch (Herwegs, der die Ehansons geschmackvoll begleitete und in seinen svlistisck^n fliummeru durch originelle Einfälle interessierte. L. 8. Eilt Abend wesentlich anderer Prägung war' der tßezitativnsabend Otto Bernsteins, der an dieser Stelle als Berliner 'Ereignis bereits besprochen wurde. Er hat gezeigt, daß die Flucht ans den Problemen — dies allgemein zur Gestciltnng der Kultlirbnndprvgramme — weniger befriedigt als die Bertiefnng in die Probleme. Allerdings bedarf es einer so außerordentlichen künstlerischen Persönlichkeit, ivie wir sie in Bernstein, dem Regisseur der ,'.Neubcni"-Ausfnhrnng. kennengelernt haben, um ein ans so verschiedenen Elementen zusammengesetztes , Publikum, das zic solel^n Veranstaltungen teils'snck>end. teils mit Vorbehalten kommt, in die Einheit zusammenzugießen. die Bernstein nach wenigen Minuten mühelos geschaffen hatte. Bernsteins Sprechweise, die, 'ohne das Wort zu sezieren,, jedem Buchstaben seine Bedentmig läßt, vielmehr, nach mancher Erfahrung mit anderen Rezitatoren, sie ihm neu z»lweist. wird den verschiedensten Stoffen und Formen meisterhaft gerecht: Bubers Ehassidische Geschichten werden erzählt, tveisc. zurückhaltend und nicht ohne Belehrung. Bccr-Hvfmaniis Lhrik tvurde gesprochen, so subjektiv und so privat, wie byrik entstehen, so schön, ivie sie klingen soll. -Tas Schlußkapitel aus Thomas Manns' Werk „Tie - Geschichten Zaatobs". wurde in der Gestaltung Bernsteins menschlichstes Trama und historisches Gemälde zugleich. — Die ergrisfeiw-Zuhörerschaft erwies sich dankbar auch für die heiter-kluge „Zwiesprache" von Perez nndfür die durch ÜBprnft-f'in und Thomas Mann?rn^us aewvwnLUL^ Erfahrung, ivie verichiedenartig irüchwar Jüdisches in der Kunst immer wieder wird. k.8. . Das Nlarionettentheater der Jüdischen K u n ft» gemein s chast Köln brachte eine alte und junge Herzen erquickende Angelegenheit: „Esther", ein Pnrimstück, in entzückende Knittelverse gesetzt von Eillh ilittr, Sowohl der Entwurf der wirkungsvollen Rlariviietten und. Tekorationen, die Leitung zu deren Ansertigung, als auch sogar die Regie lagen in den bewährten Händen der vielseitigen Flora Z ö h l i n g d r. To b a r in beiden „tragenden" Männerrollen (Ahasveros - und Hamanf. Rloritz Bsie d.er ma n»-. Bela Sammle r. Fannh Meyers Emmh M e r k e l. und Hilde Lebrecht-L.amyr waren die sympathischen Sprecher und Führer .der Pilppew- Menschen und -tiere (der sortrvttelnde Elefant ein Bonbon für sich). Kein Wunder, daß das angeregte Publikum allen Beteiligten begeistert Beifall zollte. — yo— Zm heiteren Konzert der jüdisck^n Tonkünstler tvurde nach nahezu -'üjähriger Pause zum ersten Ptäle wieder in Frankfurt a. M. Brahms romantischer Zyklus zur Aufführung gebracht. Alfred Auerbach gebührt das Verdienst, den epischbreiten Prvsatert Tiecks in eine knappe, gedrängte und sehr gefällige Bersform umgeschassen zu hal>en. die der Verständlichkeit des gesamten Werkes zugute kommt. Albert Auerbach ^Rezitation). Anneliese Bender kAlt) und Lily S ch w a r z - Ri a h o r h o s e r (Klavier) gaben dem Werke eine ausdrucksvolle Gestaltung. Tie Vortragsivlge eines-Kammermusikabends des Leipziger Jüdisären Kulturbundes war so umsängreich' daß das Publikum den. Dar-' dietungen kaum bis zum" Schluß folgen konnte. Paula S a l o m o u (Lindberg) brachte mit ihrer tiefen, wohlklingenden Altstimme Schubert-Lieder sowie jüdische Lieder in der Bearbeitung von Großmaun. Schönberg. Boskin u. a.' -Erna K l e i,»„begleitete mit seinem Verständnis. Tanja ll r y - Z u nser (Klavier) und Myrjam Zunsc r (Violine) spielten Sonaten von Beethoven (op. 12. Rr. U) nnd Brahms (op. 100, Nr. 2) mit guter Technik. Tanja Ury-Zunser zeigte in der Fantasie e-.VIoll op. 49 von Chopin außervrdentlickses Können. Tas Publikum daykte allen Mitwirkenden mit herzlichem Beifall. H. 8.- — Zm - 'Z ii-d-i-sickc-e^n Kult u r b und Freibürg i. Br. leitete Tr. Erich KWtz^inckt^Zingabend, im Stile 'der alten Musiziergemeinsehaften. ohne ausgesprochen konzertmätzigen Charakter. .Atan hörte mehrstimmige Sätze alter Meister des 10. bis 18. Jahrhunderts über Bibelsprüche und Psalmen und italienische Kammerduette von Salomone Roisi. Tie von Dr. Katz zuverlässig geleitete Wiedergabe durch die verhältnismäßig kleine Freiburger Singgruppc vermittelte einen nachhaltigen Eindruck-äind N'ar eine wertnvlle Er- - gänzung der allgemein veraiisialteten Konzerte. ' . , '81r. In Karlsruhe i. B. errangen sieh Paiila S a l o m v n - L'i n d b e r g nnd Herinann S eh e y durch die Wiedergäbe der Rtiihler-Zvklen „Lieder des fahrenden Gesellen" und „Kindertvtenlieder" besonderen Erfolg. Ter Abend zeigte erleseneit (Äeschmack.in der Programmgestaltung,-.das noch Hugo Wolt, Rlendelssohn und Brahms brachte. ' Kapellmeister -Curt S t e r n rvar ein guter Be- ' gleiter. . , -Sig. Mär ll nterm a y e r . Berlin, gab' in Elch kvege einen Lieder- und Arienal»end.." llnterinaher verfügt über treffliche Stiinmittel und.zeigt eine hohe Geiangskiiltiir. John AR a n d e l b 'r o d. Hannover, begleitete mit größter - Anpasinng.- Wunderbar spielte er, die 'c-Vlcll -Fantasie von Mozart. E. v. Literatur über Musik Zn der ..Musik" schreibt Waller Abendroth in seinem^ Aufsatz „Opernideale der Rassen uird „Sehr merkivürdig berührt uns heute, daß der' erste Znde. der als Lpernkomponist in Europa von sich reden machte, Halevh.- von Wagner außerordentlich geschätzt wurde, der ihn für den Vollender der sranzösischen Oper erklärte und sein Hauptwerk „Tie Jüdin", auch als Drama mit den höchsten Lobsprüchen bedachte. Offensichtlich hat das musikalischeZudentum sich, wie überhaupt, so auch im Bereiche der Oper, ninerhalb der' romanischen Kulturkreite. bei weitem nicht so weseiizersetzenL) auswirken können, wie in Teutschlaiiv". Zn einem bei W. Spemann. Stuttgart, erschienenen Buch „Fürst und Fürstin Bismarck", Erinnerungen ans den Zaliren lfur.— -^mcht-MoberPch7 Keiidell interessaiite Mitteiluugest^ über Bismarcks Verhältnis zu Musik und Musikern. ' Den Aenßerungen (die im „Stadtblatt der Franksurter Zeitung" vom 15. April nachgedruckt waren) entnehmen mir die folgende Stelle, die zeigt, wie der Altreichskanzler über Felir Mendelssohns Musik dachte. „Vtendelssohn horte er immer gern, ivenn auch nicht so gern wie Beet- Hoven und Schulart. Rach dem Präludium in E-moll (op. 30 Rr. 1) sagte er einmal: ,Tem Manne geht e? aber wirklich stsileckil."' Beim Hören des Eapririev in, K (op. 32 Rr. 2). erklärte er: .Stelleinveise klingt das'wie eine vergnügte Rhein» 'snhrt: an anderen Stellen aber glaube ich einen nn )d.lalde vorsichtig trabeiidcn Fuchs zn sehen'." Dr. Kurt Pinthus - Tr. Mutt Pilitl>iis ivird am 29. April 5» Zal>re all. '^tzir. - beglückwünschen ' »nseren Piitarbeiler herzlich zn diesem Tage,- der il>iii und seinen Freunden zn Aiigenblicken besiiiiilicl>er 0(lief;djnu nnd planvoller ZnknnstSsicht Anl.iß seiii wird. Kurt PiiiNins hat sich nack, I!*•;:{ mit Ernst und Eiiidriiiglickikeit den Fragen, die il>m bis dahin Zeichnung ton Um st Moral: ferner lagen, zugewandt und. auf eine außer» gewöhnlich tiefe fachliche allgemeine Vorbildung gestützt, in der jüdischen Publizistik sich bald einen wichtigen und angxsehenen Platz erarbeitet.