Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 16 (16.4.1936)
- Date
- 1936-04-16
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Kunst-Nachrichten Ter Kurator des öcvmanic Museum an der E'„si ä r d-ll n i v e r l i t y in Eambridge (Manachnietts. USAl. Tr. Eharles L. .ItufnuVt bereite ncrfdiicbcntlid) Fragen altbcutidjcr Malerei bfoaiiöelt hat. ncröricutliditc soeben eine illustrierte Gesamtübersicht der Bestände an altdeutscher Malerei in amerikanischem Be uh. Das illustrierte Buch trägt den. Titel ,.S (.'atalo^ue of German Paintings of the Middle■ Ages in American Col- ■ lections“.- : , - ■ Pari? wird seht der zweite' Teil Des. Nach-. lassesubou.Fran Neue Drohnis durch Die Herren B a ii d v i n. .AD e-r.' - linjbbic- (yrpcrtni MM. Nt a u nh e i mundP a p e versteigert. - Diese Priyarsam.mlimg cntlnrltorientalische und europäische Fayencen und.Porzellans wie überhaupt gewähltes Knm'tgeiverbe. " .. . Jur Nahmen einer Ausstellung „A l t - P ra g e r T o t e n 3*c r e in v n i e l l" im Stadtmnse nin der tschechischen Hauptstadt werden interessante jüdische Begräbniskrüge gezeigt, über die der Direktor des Staatlichen vstslvwakischen Museums in. Kosice (Kaschan), Dr. Josef Polak, als seltene Dokumente der Iudengeschichtc und der slowakischen Bolkskunst in der Zeitschrift „Tie Internationale Knnstwclt" (Ar. 2, 1936, Prag) berichtet. In den Raumen der Wiener I ü d i s chen Kult u r st e l l e wurde aus Anlaß des 66. Ge», lnirtstages von Hermann S t r u ck eine Ausstellung von Werken des Künstlers eröffnet. Im Salon Steimatzky in I e r u s a l e m findet eine Ausstellung des Malmerkes von R n bi n statt; es handelt sich um Landschaften und Blumen stücke. Der Münchener Antiquar Emil. Hirsch feierte seinen 70. Geburtstag. * Dr. Fritz Nathan, der Inhaber der Lud- Wigs-Gülerie in München, hat seinen Wohnsitz nach St. Gallen verlegt. Das Münchener Geschäft wird von. der langjährigen Mitarbeiterin. Fraulein Thäter, als Proküristin weitergeführt. Wolfgang B u rch a r d, früher in Berlin, eröffnete eine Kunsthandlung in London, die sich speziell mit China befaßt. In der von der. Gesellschaft für Ost - ' asiatische K u n st herausgegebenen „Ostastatischen Zeitschrift" (Lchristleitung Generaldirektor Kümmel und Dr. William C'ohni findet sich im letzten Heft ein Aufsatz von Martin Ku^nitzky über Künstlersiegel, der als Vorarbeit zu einer systematischen Zusammenstellung von Künstlersiegeln der 'Meister japanischer Schwertstichblätter und japanischen Schwertschmucks anzusehen ist. . Das Abbildungsmaterial und überhaupt das Material entstammt der Sammlung Kuznitzky und der Sammlung der Berliner Staatlichen Museen, denen Konsul Gustav Jacoby als der erste Sammler dieser Materie seinerzeit seine reichhaltige Kollektion japanischer Schwertzierrate vermacht hat. Teile der Privatsammlung B a e r w a l d , Nämlich die kostbarsten chinesischen Porzellane, befanden sich als Leihgabe in der Ostasiatischen Abteilung der Berliner Staatsmuseen, wo sie wissenschaftlich bearbeitet wurden. Jetzt sind die wichtigen Bestände an chincsifcliersi Keramik in den Besitz von Herrn Emil und Frau Jenny Baerwald zurückgekehrt, um, wie wir hören, die Reichshauptstadt für'immer zu verlassen. . Im.Amsterdamer Skadimtt'euin 'wurden zwei neue Tale dem Publikum zugänglich gemacln. die. Erinüer,mgen ans der Geichichle-'der. Amüerdamer Iüdisd-en Gemeinde eiithälieii. ' . Or. Irmxarrl Lcküler: „Sederabend.“ Der Bortrag von Irmgard Schüler im Berliner.Nuliurbund war vor allem inrereiiaut Durch Sine Fülle •' knnschistori scher Beispiele. •>. y. .per grvßen Auswahl von. graplüschen 'Darstellungen der Zeremonie. i.m vielen' Iabrhnnd-ertevi - Das spezl'elle,,Arbeitsgebiet der Borirageiideu. Tauerniig. kiutsthistvrische.'iGiuIndiiung . iiuv . lokale - Zu-.. schreibung.der Handschrinen volsi. I I. vis I n Jahr- .hundert.. ivies sie imturgeliiaß auet,- aut llonograplsische Dinge hin. -.und >V ivurde ct-ii 'Motiv, niie die, Pessachdaritellung zu einer. Ausgabe, die Irmgard Schiller überaus fleißig und' ergiebiggelöst hat. Tenn es ging ilir nicht nur darum, die einzelnen Abschnitte der Zeremonie, ivie das Emporheben der Sederschüssel. so daß mau die Mazzoth zu sehen bekommt, das Maueschlaneli. das Oeifnen der Tür für den 'Messias, das Leien ans der .Haggadah mit der Erzählung vom Auszug Israels aus Aegypten, im Lichtbild vvrznführen, sondern es ging ihr in beachtenswerter Weise auch dar-mn.-neue Deutungen zu geben. Besonders interessierte in diesem.. Beslrebeii die Deutung der beiden Schlußbilder der Darmslädter Haggadah. vornehmlicli jene Iungbr-nnnen.Darslellimg. die Irmgard Schüler zum' Bergleich der Lehre mit dem Lebeusguell auregte: einerseits das verfolgte Israel zur Zeit des Pharao, andrerseits die Thora als der Jungbrunnen, der ewig stießt, haben den Illustrator dieser Handschrift.'der im gesamten Duktus wohl ein Jude gewesen, zur Darstellung angeregt lind die' Börir.agende . auf Grund ihrer besonderen Forschungen zu dieser Erklärung bewogen. Dr. 0. B. Zwei Sederabende .Die Berliner Chcwrci Kadiicha veranstaltete wieder wie im vorigen Jahr einen Sederabend, zu dem sie viele eiulud, die ans mancherlei Gründen das Pessachfest bei sich.zu Haus nicht feiern können. Diese Gründe aufzuzählen führte zu weit, obwohl sie meist allzu naheliegend sind, aber, den Grund, warum alle Gäste so-gerne' gekommen sind und warum diese Einladung mehr für sie bedeutet hat, als sinnt eine Einladung zu einem Fest, kann mau in einem Satz/ziisammenfasse»: Das Fest und seine Bedentnng. der Sederabend mit seinen Symbolen rückt die erinnerungsschwere Bergangenheit so knapp .in die Nähe des heutigen Tages, daß dieser Sinn und Gültigkeit and) für die lebendige Gegenwart bekommt siind jeder Jude, aus welchem Kreise, ans welchem Lager er auch staisimeii mag, au diesem 'Abend das bewußte Kind aus dem Volke Israel m, nnigeschlossen und bewegt, zum Feiern bereit , mit aller Andacht, der sein Herz fähig in. Den Abend hielt Rabbiner Doktor Link ab. Souverän und lmmvrvoll. gütig und gescheit, festlich und .mutig waren seine Worte: sie kamen vom Herzen und gingen ans Herz und verbreiteten Glanz und Freude und Schimmer/ Das richtige Befrciungsfesl. ..Gott null in Schönheit gefeiert werden", sägte Doktor Link, und in vollkominener Form wurde er ^dieser Forderung. gereicht. Ein zweiter Sederabend, veranstaltet von Dem Tamenkvmitee der K ii n st l e r h i f f e der jüdischen Geineiude, bat die große Familie der jüdisch'n Künnler zu sich. Er ivurde von dem Reformrabbjiier Doktor Koppel abgehalten, nicht orthodor wie der von Doktor Link, aber in seiner feierlichen und.festlichen Stimmung stand .er ihm in nichts nach. In seiner Ansprache ivies Doktor Koppel auf den iinendlichen Reicht um' der jüdischen Märchenwelt bin er meinte die Haggada. die das Gegengenuchh zur Haiama darsiellte. innüc besonders den mnüüN veranlach.-n '."lenschen. den Künstler zw'angeiinelniien und ihn-beglücken.' Und ' er bewies mi: seiner Rede, '.nie' mamug'allig aind persönlich die Anregnnaen an-- der Haggada U'in können, ivie;u guter ZeN! d:e Weite des jüdischeu Empfindens jeden an.fnelnne und icden erfülle, so nntersdnedticli aneli 'eine. Bez-.eti.ing.'n.' Ansichten, ' Bindnngeii im gewöhnlichen .Leben.'ein wögen. ' - In den ülverneii LenclN.".n siralilie das iveiße .' Kersinlichl und spiegelte-licli in lmnd.ert srolien . Angenpaarrn nuder. .In s'.oheu i:i:d fromineiiv Angen. - (v. II. ■ Moses Samuel Zuckermandel 1836 — 23. April'— 1936 .iWe'nn ich auch, niclit' von der .Gegenwart allgenwine Znilinnnmig. erwarte. , io" ubeigebe Ach die - slteinliate niemer Foricchnng der Znkmisi, die e>nseheideu inagp ob icli Den Weg der 'A.-.ahrheit gegangen bin. Ieh selbst bin von der .Wahrheit meiner These überzeugt, icli betrachie ne als die liöehste Freude meines Lebens, als den höchste». Lohn meiner Mühen und Kampie.' „ Dieses Schlußwort setzte der Talinndist ZM. S. Ziickermaiidel im 'Alter von 72 Iahrew unter sein Hauptiverk. „Tviesta. 'üiischna »nd 'Boraiicha". und die These, die rr Nil Iatire. zuvor in der Breslauer „'fAvnatsschrisl". zn entwickeln begonnen lialte. ist zivur in'gviiclien aus der .winensclianticlieu Disfnssivn verschwunden . und sclieint vcrsctwllen zu sein,, sie ist aber niclit .vergehen und auch niU,t Ividerlegt. ö ' Bekanntlich gib! es einen Zivieiacl'eu Talmud, einen ältere», "iii Pilästina abgeiasucn und/ redigierten. iiiid einen jüugereu, i» Babhlonieu e»tstaitdeueu uud zilt'amnieuge'lellleu, der aber siir uiis der eigentliche, der Talinnd schlechthin, geivvrden ist. Dem Tatinnd voran ging die Mischna als.reiner Gesetzeskvder. den der anssiilirlirlie Fal- Mtid erlänti'rt und ausbant. und tradiliviie-lk ivird gelehrt, die 'Misctma lei palästinischen Ursprungs und stelle das Grnndiverk.für bejde Talmnde dar. ■ Reben der 'Mischna gib! es noch eme zweile. chhnlich angelegte Gesetzessain.inlnng. die aber kein kanonisches Ansehen genießt, als Beiiverk zur erslereugilt uud aus''solcher- Aussanuiig heraus mich ihren Naiiien hat: Tosesta. ..Hinzugeietztes", Daß auch dieses Werk znin .Kern einer spätere» taliniidisclien Weiterbildmig gedient habe, tvird nidit überliefert. Ziich'rniandel stellte iiiiii die BehanpUNig ans und siichte zu begründen-: daß die Toleita-älter sei als die Büschna -und das Grnndiverk der prläiii- . iienüscheii Halacl>a dargettellt habe, während Die - Blischna allein das der bnimloniidjen sei: imr mii - die 'Niiiclina herum wäre der bahhlvniiiche Talmiid entstanden, der jernsaleniische hingegen um eine Ur-Toseita. Sie heute erlialtene Tvsesta sei freilich mit der als Grnndsichrist des 'jer>isale»iisclien voralis.znsetzendeii niicht inehr ganzidentisch, indem sie manchen Satz an die -Mischna abgegedeii Inibe, der anfangs auch in il>r erlialten geivesen sei. Ziickermaiidel ivirkte jal,rzel>!itelang als A>>ak". . biner in vericchiedenen preußischen Gemeiiideii .und. lebte zuletzt in Breslau. Er hat sich saß .ims- ' fchließliich mit der Ersorichiing der Tvsesta besaßt sind auch die erste krutiicche '.'liisgabe dieses Ferle?' besorgt.- Ein koniervätiver Thevloge, PerteidilUe er die Freil>eit der Winenßchast ans dem Gebiete der Talmiidkritik. deren.Wurzeln er bis zu densrnh.cn Dezisoren ver'olgt ivisien »vollte. Für feine Enldecknng, die zu den größten auf dem Gebiet der Wwen'clia't des Iudentnm? überhaupt geliörk. icbe-.iN aucl, Iie.me noch nicht die Zeit der Aii'erkeki. . innig 'gekonnueit zu feilt:- um so mehr diene der - Ialicesi.'.g zim, Anlaß-, des Namens iln-.es llrlieve:-^ zu. -aedeakeu. P.,m>uni>I I>>» t.orinn. einmal: k^ine wielitixs k^r§än2UN8 In 'lii\ Ider E B-Zeilmig icli-reibt Dr. Phil-. Il'e- A r.a.iii.e z y k cBreslani liiiler. dem Stichlvvrt ..E i ii e ' u> t dH i g e -E. r g.a n.-z. i> -n-g"< wiit BeUig än'' das. in -'lr. >n beiuidlicoe si.e'eral über .den''kforlrag ..-Do r ,-p h i l vwo p»,i i rti e - Si ti ii d,es ' b i b >. i i cti-e ii S m o!> a e d a n - k e >i..s"ö..Den-... i cv -> imgil am Bert i u,er-. 'tiiit.N-rbüüd geli.ille» lw.beu,-.d->,ß d!-.eVdnrin,--->!'-ie.de-rqt'ge.che.>i!'-ii Ge- - Danken ',, zimr . ern.e.n '»laleN. -.vmi . Ach a r d H c' n i g s i'o.a lld .e.iiii'o.icke.l-t 'woc de:> sin VF nnd zn'ar.: >.>! '-eiu.gr..-Borleimigb die. e.r '.efl' |VM:.i;in : regetinäsiiger Wiederllehr-.als -Prii'ölDöze.nt an Der. - Uiiive-rülal -Breslau .gclialleu. Da!'/ wmie. in- Honigsmalds Sclirül ..o rkei!iitni--lheorel>ic!ies zur Schöpiungsgeichichte der Genen-.-"Demgegenüber sielte ich zmiädiil einmal ien. daß meine Inter- .prelation des Schöpiniigsbericlils bcceil-- in.meiner etwa gleiclizeitig mit der Honigsivaidiclien lierausgekommeiieii 'Arbeit ..Die Züet'nrl des Envas aus dem N'i'clits^ .nizutresie.il-1fr: von dem Intialt der Hcmigsnmldsclieii 'Borlesmigeii lml'e ict, damals »iclils genmsit. niclit eiiimal vmi ilircr <*.i>Neiiz. Ii» iibrigeii iil zu konilaliereu. daß die Uebereinschminuiig nienier Betraclilimgen mit deueu Höiiigswalds keinesivegs so. groß lü. ivie' Dr. nht 1. ’ Ille Abramezuk aus Gl'und von dem 'lieserat auuehiueii . zu Miisseii glaubt. Zivar stelle ich dem von.mir sehr gesichätztrii"Höiiig---wald an sicl, saclilich sehr nahe nilid bin ihm wgar aucl, iii lu’vioii- ' liclier Freundsichait eng. verbmideu: aber sur den pvrliegcnde.n Fall beschrankt sicl,- meii, ZNerlmItnis zu ihm daraus, daß mir beide die Iünlo'cnüiiiche -- Bedeuliiiig der biblischen. - Sci,ops„,,g--erz.ililmig . .zum Problem machen und diele-- 'GvchUin im Geiste kriliselier Pl>iloivpl>ie zu Inten >mcheii. I» allem --Besonderen eriolgt imii die Lviuiig-des Problems bei mir. weitaus .weniger tin A.nichliiß an Honigswiildsclie als vielmelir an E o I, e ii > cl> e Anregungen. Wie ich Hern,an,, Evlieus l.Logik des Ilriprmigs" in den lehlen Ialire» nl'eilniupt iorlziibilden ilrel'Ie. >o lml'e icl, .e--- ailcl, .'in-ziell mr Hinblick ans den ScIiopsiliigsged>NiIe>i-gelan, Kurt El,-r„l„>rx. Aus clen Familien Fra:, Zerl.ine B > n », gelo .'."li>rl, Miuntbitiij', begein mn iT. '.’Unil itiu n im ' ('h'Imii i -Km. j'viiui vK'Unne ,Z e i d l' e r a 'Beiiin ZV :!«>> wiid „in -I--. '.'N'iii!'ii .Zaine all. . - -Iibu- -It; 0 I <• i Zi.'ltinl »eint I!', VU’iil in nni T.i. I'"h’1'ii 11 -lim Fi m, '.Hliimili- (' n 1' c i c v < V.i-ln , t"u Hei d,-N - . 'Jini iiliniCi'ii f>er din Ii>,en - wemeniae . oniieiidet »in A>. -.'ii'iil iin '.'ii. Lel>cn.-,>iln. ,Zcun Diierese F c k u n d lKve'ciin u-nd am 2». VUmi, 7» .',,>>>>e all. - Dalti, 1 t e i n t v i Ulm i. va-- .lttuu- -.n.iiMlicti bev Cil-'iinii'ln- Ulm bc--!'• 'i>. in im '.'llli r ihmi .'iiilnni. iu-imvben. -- 'Ma> '» i it> 7 r > zen -lrn-1 a., '7 ilpr. bri iilm w .Zalae uu Mn Nai>e unb. iiln e . 2"i .Zaine als nitrr 'J’-m ft ehe v bc> bm.iim-ii <'>c me u i ne lalniwar. Nt am l. '.>tpr>t >»> bl. Lcl>cn-.-lalne gc- 'dm '21. 'April n-ievt der iviibi-vr '.'N-Uibriiiterc,- bewiec. iLein» :M a r c n s . -Neilin.. 2 ,!, i' ne b c > a-. seinen «>ebnrl.--t.a>!.-- Beieil.s seit ii i nein 1» ','e!>e n - - ja ln Hai ei ,nnüäiN- >n seiner üeiimilNabi r'nlienlalia. snrden E. 2>. aewirkl. .Zn ben ,Zal>reii N'22 bis!!'2>i war er Mniiiienber bei. ö rl->a> iroi'e r7Nen des. Lande..,,eil-,inbe-> 2'm Im be(-' .21-, bnii er »mH heute noch in Irene ängehvrt. In N e w 1')) o r f Narb por kurzem im Atter von -I-t .Zlittreii 'Ehcirle--- I i a'-a e i o n . l-ekuiinl als 'Miisikicliritlileller und Kr-iliker. Diriaenl und Lrgaiiisator..von melir als l'mn Kmizeclen in „llen Stadtleilen 'A'ew-.chork^. Frnln'o in>n- Iinncinu Operniiitpreiari.o und war n. a. auch fünsllcrisich beim Riiiidsunf tätig. Er schrieb ein Buch M»m'y and Such“. Meyerbeer und Offenbach und -Phantasien über drei jüdische Volkslieder von Inlins. Wolfsohn. Besonderen Beifall fanden die Opcrnarien nnd Die Klaviervorträge. Else Berkowitz. eine ausgesprochene Koloratursängerin, verfügt über schönes.Stimmaterial. s P. F. Im Jüdischen Kult n r bnnd Dresden berhatf der -bekannte Hnmorist Josef Plant einem großen und dankbaren Publikum zu einigen Stunden heiterster Entspaiinuiig. Sein reichhaltiges, sich immer in den Grenzen wirklich guten Geschmackes bervegenDes -Programm fesselte die Zuhörer jeder Bildnngsstuse: man hörte noch nach Tagen Zitate ans seinen lustigsten Sachen. Zivischendnrll) bot die -Tanzkapelle von Erich Schwarzwald Unterhaltungsmusik. Im Nahmen der Jüdischen W in t e r h i l s e wurde in Dresden ansässigen Künsilcrn Gelegenheit gegeben, ihr Können zu zeigen. Begleitet von Walter Goldinnnn, der sich den verschiedenen Werken gut änznpasscn. wußte, spielte die 17,jährige Nota Sats-ch drei i»nsangreid)e Biolimverke von Bach. Bienriemps und Wieniaivski, ivvliei sie durch ihren gesniiden großen Ton nnd natürlichen, wenn auch noch - nicht ansgereisten Bortrag, einnahin. Ellen Bergmann sang ernste Lieder von Schubert mit innerer Anteilnahme nnd brachte Hugo Wolfs schöne Gesänge zur Geltung. Alice P-o h l y envies sich mit geschicktem Pnlmieren. Seiltricks. Farbeiwerivandliingeii. scheinbarer Zahlen-Tclcpathie als eine liebenswürdige „linigiirije 'Artistin". v ■ ' - E.-B. Ter Ausschuß für Kimstpilege in Plauen ließ seine letzten Beranstalliingen' in diesem Winter schnell anfeinander folgen, worunter -leider Besuch und Änsnaliniefreudigkeit liiten. Während cs dem ZiNiberlünnler Iani B a l l a n' fcijncll gelang, den Kleinen und Großen mir seiner verblüsseiideii Kunst frohe Snmdeii zu -bereiten, war es für die BortragslüiiNlenn Ilse Intra tor nnd die Sv° pranistiü Erika Sam ton schwieriger. Kontakt mit dem Publikum zu bekoinmeii. Tie Lyrik von -^Heine bis Wertet setzt eine besondere 'Anssassnng;- bereitsdiast voraus.. Ille Intratvr wurde Hür ihre Darbietungen herzlidiü gedankt. Erika Samson brachte in ansprechender Wsiise italieniictie -Volkslieder, einige Proben von Ntahler. Schnmaun »nd.'Mozart Und große Arien zu Gehör. Vkar ll nt erma.ye r fang Arien Balladen und Lieder. Beide Künstler wurden vo» Edith R u s sak begleitet. W.G. Joseph Schmidt singt, wie die .Koiizertdirektion L. Taube milteilt. nunmehr endgültig am 23. nnd 27. April in der Berliner Philharmonie. Die Eintrittskarten vom 29. Januar gelten nur am 23. April, die vom 6. bziv. M..Februar, nur amh. April, Einzelne Karten sind noch, in den bekannten .Vörverkanfsstellcn erhältlich. Die Tanzgruppe von Ilse Vordemberge zeigt am 23. April, 2"'.- llür, im Berliner . Brüder» vereinshans Solo- und Gruppentänze. Tie Gruppe tvird nach ihrenv Aunreten in' Berlin in allen großen -Städien Deiitschiands inid im 'Ausland gastieren. - '- Literarische Notizen ■ 'Außer den deutschsprachigen .Publikationen — vor allem den Eiinührnngen und Answahl- 'bänden des Schocken-Berlages nnd Der großen Biographievo:: Dr. A. Heichel-- und zum Aiai'monides-.Zubilänm iolgenoe Werke -erschienen': Samnel ibn Tibböns UeberöNung des Bivre Neivlichim in.-s Hebräiiclie nur dem Kominenlar von Irbndä ibn ScUmnel 'Dr. I e hii d a. Kauf man!" im pala'lineu'ißUen Sivlu'l- Bcrlag «die Arbeit ivird - vier Bande iimtanen. der. erste Band liegt, vor,.: ierizer: -„Auszüge ans Rambain's religivnsphilvsvp'hischeiw Werk: -..Was lehrt der dAore ''iewiichim ^", der erste ° jihöifdie -Ber.Nlch. 'Maunoi-ides zu pvpularineren von. A. D. 'Lg us . 'die Arbeit erschien in^Forl- ' teßungen in *';nrr anu'rikaui'cwjiddi'clien Tagcszeilun'q und dann als Buch, das bereits vergriisen ■i’ti: ..Ter Nanwan,. Sein Leben und Scya'ten". von Ehaiiin Krüger. Montreal: „Der Rainbam. Sein Leben, 'ein Scha"en. n.nd. fein Wirken"! von D r A. w! n s b n.r g'. Borivarks-Berlag. 'New>An-'.k:' ,Dcr - Nawbani". eine. Monographie von 'Her i che l 'MGamed. . Kvivno: „Mäimvnidc-si Aabbi' Aloß-tie ben Maimvns Leben rmd Schaüen", von Tr. Bloidte ül u bin. Bneiivs Lines: ,'iuiinbam im Lictu der heutigen Zeit". Gro'äieu-Bibiiottiek. ÄMtricha-iu ..Rainbam". historischer -ßoiuaii vo^i Laut Laphir. Reio-Pork: die eine jiddi'che Geßunlausgabe des Maimonides. tusliec tun' <wtie. nbec-seßt von. S. Z. S sitz er.'. er''ä>e:nl :n der ^.Wort"- Bibliothek. Bi -.l'nßok. s * § ch l o m o y e c : d c r :u^ 'u einer »ntsvrni'chen Lungcny-Alnarre. 39 I-'Yre alt. gestorben. Er stammteans Pödvlicn. kam mit lö Jahren nach '.'lmerika. hausierte in .Kaiman mit jüdischen Büchern, wurde Lelircc .Luw Scholeiu-Atechein-Schnlen in ll. S.'?[.': nub- '"itU; arbeitet: jiddischer Tageszeitungen, hher trhjj/ „Kinder innerer Zeit" und „Segen der Erde" ' von Knut Hamsun ins.Jiddische nnd schriet' bei. . Lehrern nnd Schülern belichte -Ingendgeuhiclw iw Fran G. Kalk', in Mailand liberträgi ihm' Reihe jiddischer Tichtnngen und Bvllsliedcr ins . Italienische. Die B i a l ij ß o k e r S ch a! e in - A l e c!> e' n, Bibl-iotliek hatte nact> ilirem le-htcii Ber,cl,t >n:>7. iusgciamt!>:!-'> Leier nnd Bücher. In bim ri-tini nenn Pionatcli-des vorigen Jahres ' zirkiiiierten 107 »Ki4 Bücher. Tr. A. E i ß e n hat im N'ewo.horker 'Derlag A. B..-N. Ai. eine jiddiictze Lyril-.-Ansgabc Thomas 'Moores pnbliziert. - ' ..I)s-ii>.'n>i-i,ti "woko]" f-tiilo und Lauti. das tieue öll-erk des in 'ILarschan lebendeu Hitlel Zei t I i-n. iitschart und von lie'ster Beranlivortniiggetragen. ...Zede' Generation lzal iliren 'Götze,idienü. T:e ..'Götzen, die Israel jetzt von ieine.ni eclilcii Gott al>- . - -ziehen iiiidi es -nicht nachseiner Lctire, Ethiknnö Ausgabe -leben laßci!. sind die Parteien.mit ihren verstsiiedeiien Prograiiimeu. die nur ein ehel haben: aut der »ngliicklicheu Dcliindinährc Israel herum^lireileu..und sich iiNi das luhclieu Biacht. uni . das verwirrte'jiidisdie Volk zu icl>lagen." Zeillni iveudet sich gegen allen Pärlcigeitl und an alle Parteien: „Hört au', verblendet zu sei», mc-itt eure Tokirinen nut all n:vcn aiisgeliitleüeii Gegeniänen weg, reicht euch die. Hände, lunm.m endlich den Sinn von I'r.n-ls Eriilenz und bec.ur euch von euren Ketten, den -Parteien!" Bon dn'eisi - G'ruudübel der Bartciliclitcil ausgcl>eiid nuterzietik Zeitlut das geßnute politische nnd knltuceile ' t<Zegcnivarlsdaiei» der vvlnnchen Juden t-ec sitMeMsislsinenKritik. Seine Tendenzkminnt am schliihleilen'-in einer Anekdote heraus: imd, dem -VII. ZioniNenkougeeß twtte in Warschau eiile.be-- .-svudece Kontereuz getagt, es ivareu viele Reden gehalten uud Becatuageu. gepflogen worden und als mau ßch end.'ill) .»uide und. ivie me-iün-oh Konßzeu. ohne poülii'e- :>>'et'ii!lale verab'chi! 0! Hane Brote''or Mai'dct'tamn» üch -mit - einci:' Leu'zer an Ze,:.!irt gewendet: „Und .was wird m>r den linglückliclieii Inden Dicie Fraipbrcimt auch ,-seitli,i nni dein Herzen, uusier .rneiß aus der Uinere» Rot keine» Z'lusmcg als den religiöse».- Inzwischen bleibt,die äußere Lage der polnischen--Iiiden. weiter diisler. D>>-' „<äl,ello" in Lemberg, die Isvliernng der inn-inltru SIndenten iiiiierljalb der Iliiiverüml .. l>eilel,t umt, ivie vvr, aus den wvlljl,u,scl,en S-Iadle» wird ein iiinner bedenkticl,eres - Z'lmvaißseii der jiii-h'iiü'tnhlidH'ii 'Agitation berichtet, ans Lodz und midi mwec--- wol>er VIttoii1111 e m,f jufuirlje Geicljaile. 'Aiit Grund der 'Ailsichreituiigeii in den letzten 'Utvnuteu ist es. zu einer Aiisei-uäiiderseßinig .zwisilien zielle.n kalijotiilß-klerikaleii Knüseu und einer grüßen judit'lßen Tageszeitung geloiiiinen. deren lliu'rmii'kluiikeit tmiiptviimiiidi nt. Audi nur »erucli-ilcii die Erzene, erklärt' niau aas lni,hinlnhev Deite. '.ordert aber unuerluilll deinw>ii..e!iu' limlutiU i'vllkommen,' .Ziwieruug der .ZNdeu. Au' den eiügeil Don iolctier 'Aeußeriiiigen. erklärt mau aut der .jiidischeii -Seite, bleibtuns nuc c-:ue Anlivört: Scl)weigei>. 'In 'Aäilita wurde di-r du. Tode-tag!>on D>i<i111,nh11 S > r a > di u ,, gc'c-n-ci. .Ne ioar der -Sohn des '-iii,bin -dsmnel D!rn'd,nn. i'iin? seinerzeit berutunteu |nOtiii i-n!An!, u. r, ol'wblil kein Rabbiner, als l>ei,ucdere rabkäi'Ndje Autorität gal.t und e-s -'ii-ti crlaut'eu. kounte.. einen .Ru' als Raltlniier nach--'Ierliti nh(u;r 1)11cn. 2Jinhf)tut war -gieiiii'al! - al - IK, Ie!>cler. l^etonders a!>ec als Budillaiec und Sammler liekannl. Seine Biblivtliek inn'a-ßle me!,' Detieiili-'iteii in" oNßarkeitcu au Bucli! ru u.od allen -nan-dtihrnte.n. ul'er 7i»m . Baude, darnnier atleui luuu ,Zudai>-i m Oeixtidjer . £ prallte. S rra'dulu war Di r ecue. der seine - Bil'Iwthek - der L.»t!„aer - Gemeinde m-rumdil ljnt,. ii ui Beispiel ' wirkte, und auch' andere Inner Dainiirler. wlgi^u ihm, in •iibaii.rfj 3 v. Benjamin Bui die BiPlioitn k seines ' '."aters" Sdanne! Ivßek . Bi».' oes. Bl.r'at'ers von .,'lcial, Ri-riiüni.ih" und .dinesicll! .Zißracl". tc-.r Gemeinde. Eliaiiin Leib Markan toigte mit Banden, D. B. Rotncr mit 2nnN n. u. in. '.Ui., 'triii’dimi. Imt somit, den >"cniid gelegt 'nc lne' heni!>ur,W--Si!amchiunBchliotfjef in Wilna, eine der großart-igilen judiictien -An'cherßiiiunluiigen der Vhe11 Im 'B'-a-r'd:.mer I. B. S. n.Bel 'ine große '!2" mis.neU-udcm Pidiiit',he-Ii Kau'Ni-,ö >!,!d eiivai'terztg Juden, k'-trnnter, 'Menkes und .Zai'kcl^