Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 4 (23.1.1936)
- Date
- 1936-01-23
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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1. ' - ,>uflcnfv—S'2<?» . 33 3. ^tiflpnb 4:1: BSG 2. 2thiili’r —f'fl'nilTir 4. 2diülct 1: 0; ,jS.ü 2. Schüler—Hagibnr .1. Schüler '4 -: 1. H. N. Nur ein Hockey-Gesellschaftsspiel Auf be-m Platz in iVc Berkaer Straße trafen sich am .19/ Januar im Gesellschaftsspiel BSG 33 I u‘nb . Xcmii-jfluii Grimcivald f. Tie BSG 33 landete mit 3: 2 rinen knappen Sieg, der jedoch erst mit viel Glück zustande kam. Als das Spiel ■ dei Halbzeit schon 2 :0 für Grunewald stand, berl'oren die Teinu-z.Heute zwei ihrer Spieler durch .-Benetzung und konnten so die diesen Borteil aus- -nutzenden BSGer nidif hindern.- ihnen durch drer - Tore den schon fast sicheren Sieg zu entreißen.. H. F. Waldlauf des Bar Kochba Tie' Waldlaufveranstälkniig, die der -Bar Kochba am 19. Januar durchtührte, litt sehr unter . der in alleii Wettbewerben außerordeutiuh schwachen Bcietzimg. In der Hauptklasse gewann der Favorit Werthen überlegen und ohne Anstrengung vor Ätalter Cohn und Hirsch. Bei den grauen siegte »Iran Witznia vor Ruth Cohn und Elsa Glaser, in. der Atte-herren-ttlasse Salomon, bei den ^uigeudlichen Joachim Mareuse und in der Klmkiirreiiz für Anfänger Lorkin vor Liebert und Bosch (Ivriai. .11. F. Süddeutschland RjF Darmstadt schlägt Bar Kochba- Frankfurt im Handball. Das Spiel Di jFf Tarmstadt — Bar Kochba Frankfurt a. M. begann sehr schnell: nur ungefähr zehn Minuten konnte Bar Kochba dem lTarmstädter Tempo standhalten. Tann stellte sich eine deutliche lleberlegenheit von NjF Tarmstadt heraus, die sich nach'Halbzeit noch vergrößerte. Der Sieger hatte das Spiel jederzeit in der Hand: der giiten Hintermannschaft und dem Torwart des Äar Kochba-ist es zu verdanken, daß die Niederlage nicht noch höher aussiel. Darmsladt war lvie innncr im Stnrin ausgezeichnet, beider wurde das Spiel in der ziveiten Halbzeit sehr hart, zwei Heute von Tarmstadt, ein Spieler vom Bar Köchba mußten heransgestellt werden,- aber auch mit neun Leuten gelang es Därmstadt. noch das letzte Tor zu schießen. Mit diesem Sieg <6:2: 3:2) steht Darmstadt ohne Niederlage an der Spitze der Tabelle des süddeutschen Bezirks und bei regulärem Fortgang auch vor Erringung der diesjährigen Handballmeisterschast. Bei dem ilott und eitrig von beiden Seiten ausgetragonem Spiel Schild Frankfurt s gegen RjF Wiesbaden ließ die schlechte Bodenbeschässen- heit eine genaue Ballbercchnung nicht zu. Schild führt schnell 2 :0, doch gelingt eS Wiesbaden. bis zur Halbzeit ein Ergebnis von 3: 2 herausznholi'n. Dank der besseren lseschlossenheit der Frankfurter Mannschaft errang diese den Endsieg Weitere Ergebnisse: Schild Frankfurt am Main — RjF Wiesbaden Jugend 6 :5; Schild Frankfurt a. M. Frauen II—JJD Hanau Frmien Hockeyergebnisae: Freundschaftsspiele: Bar Kochba Frankfurt a. Di. —Irus Würzburg ll : 8; Bar Kochba Frankfurt a: M. Damen—JtiiS Würzburg Damen 0:4. L. B. Fechtturnier in Frankfurt a. M. Drei Stunden währte der Mannschaftskampf um den Ludwig.Hahn-Wanderpreis des TSV Schild: 48 harte Gefechte wurden zwischen den Mannschaften des RjF Wiesbaden, TSV Schild und der Franksurt-Lfienbacher Trainingsgemeinschaft ausgetragen. - Ileberall sah-man in schönen Kämpfen eine deutliche Steigerung des Könnens. Im Endergebnis wurde der Wanderpreis vviiW TSV Schild mit der Mannschaft Liesl Koch, L. Hahn, Silberstein und Werner erkämpft, bei der sich die intensive Trainingsarbeit in .der eigenen Halle unter Leitung des bewährten Cab. Taglianobo deutlich bemerkbar machte. Hoch anzuerkeniien ist der 2. Platz des RjF Wiesbaden kW. Kronenberger. L. Krvncnberger. A. Kronen derger, A. -Kornblinnl. dem kein Pteiftcr znir Training zur Bersüguug steht. Die besten Leute. wareii List Koch mit 7 Siegeu und 1.9 erhaltenen Trestern und A. Kornblmn mit 7 Siegen nnd 20 Trestern. Unter Leitung des Reichsvbmannes Gerd B l u me n s e l d ist hier im südn'estdeutschen Gebiet der Fechtsport aus einen erfreulich hohen Stand gekommen. I,. H. Bar Kochba-Mannheims wechselvolles Geschick ’ lir ,'ieggcwoimie Fiißbailmonnichoit de-:- Bar.. K"chba. Alannbeuu mußte im fälligen P'tillNivict am 12. Januar gegen die sehr erstarkte Ets'.des Turn-- cliibs Karlsrubc 1903 eine unerwartete, dein Spietverlaut nach aber gerechte Niederlage — bie erüe feit tanger Feit .— binnehmrn. 'Mau sah aut schlüpfrigem Boden ein wechlelvokles und'.schnelles Spiel, bas durch bie. gröbere Enstchtoil'eicheii bes Kartsrnber Stnriues -entschieden wurde. Eine Feblabivebr der 'Mannheimer Berteibignng iübrtc durch den .starlsruber Plittctstürmer zum erNe» Tor. Bach -Haltneit glich Bar Kochba durch ern sebr zwcstethastes Tor au.r. Schon glaubte mau on. einenuiienlschiedeiten 2lusgang. als es zwei Alinuten vor Schluß wiederum dem Kartsrnber Mitlel- ' sturmer gelang, einen Strafstoß von der Strafraumgrenze direkt einzusendcn. und somit den' knappen, aber verdiente,,. Sieg herzustollen. Ergebnis 2:1 für Karlsruhe. K. W. 21 uf sehr schwierigem Boden standen sich am 19. Januar Hakoali-Karlsrnlie und Lar Kochba. Ntainibeim iin Fustball-Pflichtrücklpiel gegenüber. In der ersten Halite sah man ani beiden Seiten ein schnelles, flüssiges Spiel. Karlsruhe geht bis' zur Spielhälste mit 1:0 in Führiuig. Während inden ersten - 15 - Minuten --Karlsrubc - - seinem Gegner eher überlegen war. änderte sich das Spiel in der ziveiten Halste griindlegend. - Nachdem Karlsruhe dem Ansgletchstor der Mannheimcr wieder ein Gegentor entgegengesetzt hatte, glich kurz darauf Mannheim.aus. 3hm ließ Karlsruhe ganz augenfällig nach. Dreimal noch muß der Karlsruher Torhüter hinter sich greiien. ehe seinen Stürmern noch ein Gegentretzer ge-!ingt. Mit a:o Toren verläßt Bar Kochba- Btannhcim als verdienter Sieger den Platz. K. .W. Westdeutschland Bonn schon Fussballmeister? Ter 19. Januar brachte im wcftdentschen SEJi-ittelrlidiiibezirk des NIF dre mit Spannung erwartete Fußballbegegulliig der. allein noch für den Alciftertitel in Frage kommeiideii Nlannschaften ans Bonn nnd Düsseldorf, die punktgleich waren. Bonn machte sich den- Platzvorteil weidlich zliimtzeamd wckrtete mit.einer ganz großen Mannschaftsleistling auf. Ergebnis 7:1 (2 :1.) Nunmehr ist nicht mehr daran zu zweifeln, daß .Bonn -seinen lMeistertitel erfolgreich verteidigt, weil die7 restlichen Spiele in M.-Eladbarhund Dnren kaum - Schivierigkeitew bieten. - - - -. . - Dle'Äk.Fs>ladbacher Mannschaft trat in K ö l ngegen den ITB 02 Köln an.-anid.-obschoii JTB- . drei gesperrte Spieler erietzen mußte./ war er leder.zeit klar, überlegen iind schoß einen in dieser Hohe nie erivarteten II : Kü : 0)-§ieg. Kölns 1. Schiller erfochten gegen die. glciäse M.-Gladbachcr Ätannschaft einen b : l-Eriolg. J. G. Nordwestdeutschland Graetz-Pokal entschieden Seit den Spielen zwischen Schild-Hamburg7 nnd Alan-Weiß-Hambiirg am 12. Januar, -ivnr- - den die Spielrnnden um den B«. - Graetz - Pokal zum 'Abschluß gebracht. Qbwohl' der Btan-Wriß als Pokalsieger bereits feststand. gab es auf, der ganzen Linie hartninkämpfte. aber immer faire Spiele. Das Hauptspiel war der Kampf der bei- - den 1. Herren-Mannschaften. Nach, anfänglicher ' lleberlegenheit des Blau-Weiß.- die sich im Halb- . zeitergebnis von ll : 0 ausdrückt, spielte, der Schild nach der . Pansedurch eine Umstellung - sei.ner ' Maiiiilchaft wie -ansgewechfelt lind erkämpfte sich mit 9 : ll - einen in dieser Hohe bestimmt Nicht mehr erwarteten Sieg. Erqobn i s s e -: Schild 7—Btou-Wciß I 9: 3kO : 3'/ Schild 1 kl^-Blan-Weiß Ul 3 : 2 (2 : 0>, Schild I. Jugend—Blau-Weiß I. Jugend 2:3 (2:2>, . Schild 1. Schüler—Blau-Weiß 1. Schüler 4 :2^(0:2j. Boxereignisse Reichsmeisterschaften des Rj F-Sportbundes Tie B o rmc i st er i cha sten des RjF-Sporkbuude?. deren Borkäiupie ani 2. Februar-in der Berliner Tiirnhalle Ioachimsthalcr Straße 13. und bereu -Hauptkämpse am :i. Februar" im Berliner Spichernring stattsinden. haben ein bisher glänzendes Meldeergelnis gefnuden. Tw besten Borer aus demFReich werden mit den sorgfältig vorbereiteten 'Meisterichaftsailwärteril des I-B. C. - „Berlin" für eine würdige Turchsnhrung der Veranstaltung Sorge tragen. NIaccahi-Berlin hoxt international ,A-m 10.. Februar tritt der SBC „Maeeabi"-- Berlin ,m -Spichernriiig mill. einer iiiternatio- -nalen Beranftaltnng an die Tessentlichkeit. Als Gegner der -Berliner ist. eme Ntannschast des Boxing-Club Runelange (Luremburg) verpflichtet. Fildisehe Frivatmerken ^'onn man guk clor Uüekseits clor Briefe, die aus' Palästina kommen, Versc-Ii]ussmarken verschiedenster Art. findet, oder wenn man jeden Monat die berühmte blaue Karle des Zentral-Ausschusses für Hilfe und ,Aufbau zur Hand nimmt, um die Beitragsmarke einz»kleben, oder wenn man vom V., vom lijl-V von der Zionistischen Vereinigung und vielen anderen jüdischen Organisationen die monatlichen Beitragsmarken er- WfürtftevefMMatHmter undiietehöenKiwgnot- Wohlfahrt*- marke dem Keren Kajemeth vom Jahre 1915 lein -300-bis 4Ö0 verschiedene Mar-- ken stammen. Dann dürften die polnischen Wohlfahrts-Verbände folgen, denen ca. 200 derartige Marken zugeschrieben werden können, ohne dass man bisher die Herausgeber seihst oder die Herausgabe- ' zeit genau feststellen kann. Auch die Zahl der vom Zentral- Ausschuss für Hilfe und Aufbau vertriebenen Beitragsmarken übersteigt schon löO Verschiedenheiten, denn die Serien von 7, später 8 Werts tu fen erscheinen monatlich seit dem Mai 1934. •Die ältesten, jüdischen derartigen Marken überhaupt sind nach den bisherigen Untersuch üngen vier in den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 5639, d. h. 1878/79 der allgemeinen Zeit- Ibält, dann werden sich wohl die wenigsten Benutzer dieser Quittungen usw. darüber klar geworden sein, ‘dass diese Marken nicht nur ein ausserordentlich interessantes pbilatelistjsches Sammelgebiet darstellen, sondern, auch durch ihre Fülle, Vielseitigkeit und Eigenart ein durchaus beachtenswertes jüdisches Kulturgut darstellen. Es ist bisher schon mehrfach der Versuch gemacht worden, diese vielen . -Wobltätigkeits-, Erinnerung^-, Beitragsusw. Marken zu sanupeln, in ein vernünftiges System zu bringen und zu katalogisieren. Aber da es hier im Gegensatz zu den Postverwaltungeu, die jede neue Marke dem Berner Büro des Weltpostvereins melden müssen, keine jüdische' Zentrale gibt, so sind die jüdischen Sammler -bisher über das „Wann“ uud „Wo“, ja sogar auch über das „Wie“ meistin Unkenntnisge-. blieben.; Diejenige Organisation, die nach den bisherigen Erkenntnissen die meisten derartigen Werbe- und Erinnerungs-Marken Herausgegeben hat, diirfle der Keren Kajemeth f.ejisrael sein, von dessen Hauptbüro und einzelnen Landes-Slolleu schätzungsweise al- Walzen-Druck Die ungeheure ' Menge der jährlich in den grossen Staaten benötigten Briefmarken zwingt .die Postvrrwalliingon, nach immer neuen - Methoden zu forschen, uni den Druck so schnell als möulicü?.n geslallmi bei gleicuzeiti» ebenso grosser Sicherheit gegen Fälschung oder Verfälschung und um die Belieferung der einzelnen über das ganze 'Hoheitsgebiet zerslreulen Postämter, Pestagenturen, Posthilfsstcllen u. a. sicherzustelleu. Eine der ersten Maschinen, die stall des bisherigen „Flachdrucks“, d. h. unter Verwendung flacher . Druckplatten, zur Verwendung von Druckwalzen überging, war die Gaudenhergersche Rotationspresse, die ■ erstmalig in der deutschen Reichsdruckerei im. Jahre 1911 Verwendung fand. .Sie hatte zunächst nur die Breite von fünf, später von zehn, seit etwa kurz nach dem Krieg zig Mathen,' d. zwei Schalterhogen. Solche Maschinen, nach dom in Darmstadt befindlichen Werk Göbel-Maschinen genannt, sind zur Zeit in der Reichsdruckerei in drei Exemplaren in Betrieb, drei weitere benutzt Japan, zwei Italien, und je eine. Oesterreich. Russland, Polen, Belgien, Argentinien, Südafrika und Dänemark. 1 Sie sind alle für Buchdruck ein- , reehnung, erschienene, und zwar aus Anlass einer von orthodoxen Vereine^ veranstalteten Ausstellung. Sie ahmen die bekannten dreieckigen Briefmarken vom Kap der guten Hoffnung nach und zeigen den Kopf Moses Moulefiores. Auch Sport-Organisationen, grosse Vereine und Verbände, ja sogar Privat-Firmen, soweit sie besondere Koscherwaren herstellten, haben vielfach derartige Propagandausw. Marken in den Verkehr gebracht, ohne daäs man .sich leider bis heute viel mit diesen Erzeugnissen jüdischer Graphik usw. genauer beschäftigt hat. Die Gesamtzahl der so zu befrachtenden jüdischen Werbe-, Wohlfahrts-, Erinuerunge- . und /Beitrags-Marken dürfte nach jetzigen Schätzungen-die'Zahl Tausend weit übersteigen, aber das Fehlen einer systematischen Behandlung dieser Materie stellt die sachgo,nässe. Katalogisierung noch vor unendliche Schwierigkeiten. . P P. L. gerichtet, die beiden italienischen für Rastertiefdruck, die dänische für Kupfertiefdruck. Dieser ähnlich ist die englische Grover.-Maschine, die von Waterlow & Co., London, von 1924 bis jetzt für die Herstellung der englischen Freimarken verwendet wird.' soweit letztere nicht schon von Ilarrisoii Sßtis in Rastertleid ruck geliefert werrfen. Ausserdem wird eine derartige -Maschine in. der irischen Staaisdruckerei in Dublin' und in Warschau verwendet. Neben diesen, meist für Buchdruck eingerichteten Maschinen gibt es hoch die sogenannten Stickney- Maschinen, benannt nach einem amerikanischen Ingenieur, der etwa 1907 eine Kupfertiefdruck-Rotationsmaschine konstruierte, die zunächst 1912 in Kanada, dann 1919 für die seit 1920 erscheinenden, Freimarken in Schweden,, seit 1922 in den Vereinigten Staaten von Amerika und ■ - seit-1921. in dex. Tschpchofilowakei heringen Ausgaben interessante Studien zu machen. Paul P. Lindenberg. Verschiedenes Ein Messe-Postamt in Tel-Aviv. Aus Anlass der kommenden Levante-Messe wird die palästinensische Postverwaltung auf dem Messegelände demnächst ein besonders grösseres Postamt errichten, zumal das vor zwei Jahren für ' die Levante-Messe 1934 zur Verfügung gestellte kleine .Hilfspostamt für den damaligen Betrieb keineswegs' ausreichte. ■ Der Bau des grossen neuen Hauptpostamts in Tel-Aviv selbst wird in kurzer Zeit fertiggestellt seist und dann sofort dei- 'Öffentlichkeit übergeben, womit ebenfalls einem dringenden Bedürfnis Rechnung getragen wird. Abarten neuerer deutscher Marken. Die neueren deutschen GelegenheitsmarketT zeigen eine verhStnismäseig/grössere Anzahl von „xAbarten, Druckunregelmässigkeiten usw., die natürlich alle heute gesucht sind und über die in der Fachpresse verstreut eine ganze Reihe . von Nachrichten vorliegen. Komponisten-Serie: Der Fehldruck „1585“ statt „1685“ der 25 Rpf. 'ist scheu zu gewisser Berühmtheit gelangt. Weniger bekannt' ist die 12 Rpf. mit Punkt vor der vorderen oder hinter der hinteren Wertziffer, wahrscheinlich durch Abnutzung entstanden. Eisenbahn-Gedenkmarken: Die 12 Rpf. kommt auch mit den von der 8 Rpf. Hindenbürg her bekanntem gebroFbenen ,.D“ des Landesnamens vor, ausserdem wurden Farbuntersehiede festgestellt, und zwar rotbraun, dunkelrotbraun und dunkelviolett-rötbraun. Der 25 Rpf.- Wert zeijjt den Fehler „Eisenbahr“, wahrscheinlich auch infolge Ab-, Nutzung, wie eine Meldung sagt, auf jedem zehnten Bogen. Reichsparte i tag 1935: Die 6 Rpf.- Marke existiert auch mit waagerechter Riffelung, ausserdem die 12 Rpf. mit verkehrtem Wasserzeichen, d. h. Spitzen des Hakenkreuzes.nach links statt nach rechts, infolge verkehrter Einlage der Druckbogen. Weiter wurden Stücke bekannt, die aüf dem rechten Flügel und dem linken Bein des Adlers keine Schattierung zeigen. Gedenkmarken vom 9. November: Die 3 Rpf. zeigt zuweilen bei der Jahreszahl „1923“ eine Unterbrechung im oberen Teil der „3“. Die ganze Luftpost-Serie existiert in der ersten Auflage, vom Januar 1934, mit waagerechter Riffelung und glattem oberen Bogenrand, in der zweiten Auflage, von Mitte 1935. mit senkrechter Riffelung und oben, durchgezähntem oberen Bogenrand. Kommende' We!fauss<olIungen. Für 1937 ist in Frankreich eine grosse internationale Postwertzeichen-Ausstellung in Aussicht genommen, die unter dem Ehrenschutz des französischen Post- und Telegraphenministers steht und von den massgebendsten dortigen Philatelisten vorbereitet wird. Ausstellungsort ist selbstverständlich Paris,1 das schon mehrmals derartige grose Veranstaltungen gesehen hat. An der Anerkennung .dieser Ausstellung durch die Federation internationale de Philatelie kann kaum gezweifelt werden. Dieser wird aber die für 1940 in London geplante internationale Ausstellung kaum nachstehen, denn sie soll zur Erinnerung an die erste Marke der Welt, der 1 Penny schwarz von Grossbritannien, ins Leben gerufen werden, und es ist zu erwarten, dass sich hier vor allem die grossen englischen . und .amerikanischen' Philatelisten in einem bisher nicht-gekannten Masse beteiligen werden. Die Bedeutung der pbilatelistl« sehen Literatur kann eigentlich den Sammlern aller Kategorien gar nicht oft genug klar gemacht werden., Das Lesen mindestens einer guten Zeitschrift, die regelmässigen . -Informationen über neuerschienene Marken, Bücher, Broschüren, die Nachrichten über Prüfungen und die Fälschungsbekämpfung, von der ja jeder einzelne Sammler unmittelbare Vorteile geniesst, sind Dinge, mit denen jeder Liebhaber der Postwertzeichenkunde äüfs engste vertraut sein muss Dass er damit auch anderen Sammlern hilft, sei nebenbei auch erwähnt, denn diese, vermitteln ihm die Erkenntnisse ihrer jahrelangen Spezialforschung. Literatur Der Katalog der deutschen WerliestempeJ, von Studienrat Kloppe, unter Mitwirkung massgebender Spezialsammler, dürfte bei der herrschenden starken Vorliebe für dieses Sondergebiet eine ■laugempfuiKlene -Lücke scliliesseh, wenngleich sich die Bearbeiter des Umstandes. ■ bewusst waren, dass eine erstmalige Zusam.menlassimg dieses sehr komplizierte Gebiet nicht vollkommen umfassen kann. Trotzdem zeigen Beschreibung der einzelnen Stempel. Systemaiik und der, grosse Umfang, dass hier ein Wertvolles Werk geschaffen .wurde. - Die an bestimmte,. Orten benutzten Stempel sind nach Orlsnariien, innerhalb derselben zeitlich,, geordnet. so dass ein Auffinden sehr leicht ist. Den Schluss bilde» die rein postalischen und politischen Werheslempel, die gleichzeitig. in mehreren Postämtern im ganzen Reich Verwendung fanden. Das Werk kann .also ‘jedem Sammler nur empfohlen werden. : ' . ' ■ ' Die nächste Briefmarken-Ecke erscheint in ca. 4 Wochen. Briefmarken Rarbätv-ii preiswert Rosenth^l nutzt wird-. Jede^-dieser genannten Maschinen bat ihre besonderen Eigenheiten, ihre Erzeugnisse lassen sich, unabhängig von dem sie herstellenden Staat, stets auf Grund von Zähnung, Rändern und Randdrucken erkennen, so dass auch der weniger erfahrene und weniger bemittelte Sammler leicht in der Lage ist, hier mit ge- Anzeigenschlnss Dienstags \ In- und Ausland: Briefaiarksn-Tüusofizlrke! > jüdischer Sammler griindt-n bc.-tbsiclnigt. — Rckanifte I’nilat. mb hochwertigen Dubleueiihet-tand Meilen;sivl, .-.nr Verfügung. — Ks wird auch besonders günstige, K-Tufgelegenheit gei'oteri werden. Ernsth. luteress. werden gebeten: Adrc; .sei, ncl-st Rcfer, um er L. 2742 au die C.-V.-Zeituhg, Berlin W 15, einzureichen, worauf -1 - nähere Mi tteilungen ei folgen^ B riefmarken und Sammlungen Ankauf -- Verkauf. Preisliste Ihr Sammler gratis. Philipp Kosack & Co., Berlin C. 3 / Burgstr. 13. Ankauf — Verkauf 10 — 14 Uhr uud ab 6 Uhr LUDWIG MEYER Berlin W50, Eislebener Str. 6 / -B4 5250 Ankauf — Verkauf Erledigung von Feldlisten.’ I , I«, Eewln, Berlin W 35, I.ützowsir. Qi \. Ankauf Oskar wetss Verkauf Berlin W 9, Potsdamer Str, 12 / B 1 2901