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Central-Verein-Zeitung · 1936-01-03 · 1 (3.1.1936) · page 10

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
1 (3.1.1936)
Date
1936-01-03
Page
– (sequence 10)
Language
German
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aiiszuivriugen. Tie Uncrläßlichleit der richtigen Körperhaltung verlangt auch die. il>r entsprechende ''Irboitsljüljp. Ter normale Tisch ist im allgemeinen zu hoch, der Stuhl zu niedrig, so daß schnelle Ermüdungserscheinungen nicht ansbleiben. bin ausschiebbarcs Brett in halber Höhe des Tisches oder ein drehbarer Kücheiistuhl. .der jeden nach Belieben groß oder klein werden lässt, bieten für ein cheguemes Sitzen (Gewähr, fehlen diese Hilfsmittel, so lassen sie sich durch ein Pilsen, das den Siuhl erhöht, einen Schemel unter den Füßen, vollgültig ersehen/ Wiö viele Hausfrauen aber haben wirklich bereits t e begnemste und angenehmste Art des Sitzens wahrend der Arbeit ausprobiert? Wie viele wissen, daß mau nicht nur Gemüse Putzen, sondern auch A b >v a s ch e n und Bügeln „sitzend" erledigen kann/ Es müsste einmal untersucht "rden. ob statt einer bloßen Gedankenlosigkeit ' viel niehr die Psvchologische Verhaftung an Erstellung schuld daran ist. daß hausfrauliche ur bei einem großen-Kraftaufwand ihre' g und den eigentlichen Stempel der iwürde erhält. Arbeitserlcichterung 'rechende KörperhaltiHig und richtige inird außerdem durch das passende nid den logischen Arbeitsvcrlans be- ' Arbeitsverlauf begrünt mit dem. e Pädagogin mit dem Wort „Vorchnet, und wozu alles gehört, was Gedankenlosigkeit an .straft unrecht- ' sgaben kann. Selbst die sogenannte ssrau wird innerhalb der Beispiele, ser Richtung anfgestellt sverden, deichen Berg an. unnützen Arbeiten sic zusammenschauselt, und mit wie gerinln sie zu vermeiden wären. Sei es. daß .ür Absallarbeit ein Zeitungspäpier auf e oder den Tisch legt, um es mit einem ein- Griff nach beendeter Tätigkeit fortzuwerfen, daß sie beim Ausleeren des Ofens durch feuchtes Tuch unnötige Staubbildung verhütet er das Abwaschgeschirr sofort in einer Schüssel ait Wasser aufweichen läßt. Die Zahl der zu der-- C.-V.-Leser trinken nur den Kaffee, Tee, Kakao der Camafo Kaffee GroOrösterei Bremen 4 Vertreter werden noch eingestelll meidenden Arbeit erreicht an Höhe eine nicht faßbare Summe, die sich noch steigert, wenn die Zweckmäßigkeit des Materials, das richtige Licht, die sachgemäße Aufstellung der Möbel, die zweckentsprechende Einordnung des Geschirrs und des Handwerkszeugs eingerechnet wird. Es mag uns heute genügen, daß es für jede einzelne Perle an der' Kette aufeinanderfolgender Handhabungen und Beschäftigungen immer einen Punkt der bestmöglichen Verwertung bei geringstem Aufwand an Zeit und .straft gibt, und daß es sich lohnte, etwas mehr über diese festgefügten Regeln zu erfahren. Deshalb aber soll die Folge solcher Belehrung, nicht sein, daß die Hausfrau sich nach eingehendem Studium dieser Grammatik ermüdet an den Kopf faßt und wieder zu ihrer gefühlsmäßigen Arbeitsweise zurückkehrt. Erst in der Ueberwindüng dieser Technik, in der selbstverständlichen Beherrschung leicht verständlicher Regeln kann sie dazu übergehen, die frei gewordene Kraft an rechter Stelle einzusetzen. Dazu gehört vor allen Dingen die Umwandlung des Betriebes ' in das H e i m, dem sie allein die Beseelung geben kann, und die Möglichkeit, das Allgemeingültige im Wandel der Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren. das Einzelne und Individuelle jedoch über alle Wrchselfälle hinaus.wandlungsfähig zu erhalten. Meta Sameou, Zeichnungen Lilli Szkoly. Jüdisches Pflege- und Adoptionswesen Kürzlich fand die zweite Vorstandsfitzung der Zentrale für jüdische Pflegestellen und Adoptionsvermittlung. Kinder, und Mutterschutz, des jüdischen Frauenbundes e. V.. unter Leitung von Clara S a m u e l (Elberfelds statt. Es wurde u. a. beschlossen, daß die Entsendestellen erneut und dringend darauf aufmerksam gemacht werde», sollen, nicht nur Heimkinder, sondern auch ihre sich in Pflegesamilien befindlichen Schützlinge gegen Krankheit zu versichern. Trotz der Umstellung, die das jüdische Schulwerk auch für Pflegekinder erfordert, sollen weiter für Kleinkinder gut empfohlene Pflegestellen in kleineren Ortschaften berücksichtigt werden. Ferner wurde ein Dauerpflegevertrag angenommen für Länder und Fälle, in denen der Abschluß eines Advptionsvertragcs nicht möglich ist. Adoption-:-- elternmcldungcn liegen fast nur aus dem Auslände vor. Die Zentrale erklärt sich im übrigen zur Mitarbeit hei der Beschaffung von FamiliendicnststeUen für Schulkinder bereit. GEDICHTE Die Toten Von MalaLaser Die Toten wandern durch-den Traum Und suchen nach dem Lebensbaum. Sie halten sich bei Händen, Die Kette will nicht enden. Ach, war’ ich doch inmitten schon Und mit dem /dunklen Strom davon! . Auch meine Toten sind dabei, ' Die halten gern den Platz mir frei. Aber einmal kommt ein Tag... VonLiseLewinneck (Königsberg/Pr.)1 Aber einmal kommt dann doch ein Tag Leuchtend hell in Himmelblau und Gold — Fortgeweht im Wind, was gestern dich bedrückte..« Mensch und Dinge sind dir heute hold! Und du bist, wie Gott es will Dieser Welt ein froher Gast — Und das Lächeln, das in aller Augen steht, Ist das gleiche, das du auf den Lippen hast! Und du fühlst, dass dieses Leben Dir der Schöpfer gab als heil’ges Gut — —- Und dass tiefstes Leid und höchste Freude Nur in deinem eig’nen Herzen ruht! . Aus Kindertagen Von Josefa Metz Auf meines Vaters Schoss im Dämmersthein. > Ich lauschte... lauschte... alles ward zum Ohr, Mein Väter öffnete ein weites Tor Und führte in Vergangenheit mich ein. Er Hess die alten Bilder neu erstehn, 80 wunderbar, wie ich noch nichts gesehn. Belebte sie, sie wurden Fleisch und Blut, Umglänzt von einer heissern Sonne' Glut,——- Umweht von fremder Blumen schwülem Dutt« In eines fernen Landes blauer Luft. Ich sah sie näher, immer näher schweben, Ich fühlte mich von ihrem Kreis umgeben, Und lebte, losgelöst von Raum und Stunden, Ihr Schicksal mit, als sei ich ihm. verbunden.— Josef; Ich gab ihm atmend das Geleit Von Knabentagen bis zur Manneszeit, Und pries mit Jacob diesen besten Sohn. Mit Esther schritt ich vor des Königs Thron, Die arme Ruth begleitet ich aufs Ferd, Dem jungen David war ich zugesellt. Mit allen teilt ich Armut, Schmach und Pein, Und zog in Glück und Glorie mit ein. — Mit heissen Wangen, glühend hingegeben, Durchlebte ich der Väter fernes Leben. Tief eingeprägt blieb mir, was ich empfangen, Es ist den Lebensweg mit mir gegangen, In schwerer Zeit stand es im finstern Raum In reinem Licht, als Zukunft und als Traum. Die jüdischen Sängerknaben Fol. Herbert Sottnenfdd, Berlin Für das Sinsouielonzert des Indischen Kultur« Interesse außerordentlich groß. Die Karten zürn bundes, das am 6. Januar°um 20 Uhr. im Bach- Preise Von l RM sind bereits ausverkauft und nur Saal. Lützowstraße 7«;, unter der Leitung von noch eine beschränkte Anzahl von Karten zum Generalmusikdirektor Joseph Rose »stock und Preise von st und ll RM vorhanden. Reservierte unter Mitwirkung von Wilhelm Guttmann. W. Karten sind an der Abendkasse II bis spätestens Frey und der Jüdischen Sängerknaben zugunsten 19 Uhr .10 Min. abznholen. da sie andernfalls der Jüdischen Winterhilfe stattfindet, ist das dem allgemeinen Verkauf überwiesen werden^ Chanukkafeiern Von Jahr zu Jahr nehmen die Feiern, die in Verliudung mit jiidisctzeii Festen begangen werden, einen größeren Umfang an /und parallel dazu geht das Bemühen., nicht nur den äußeren Rahmen zu erweitern^ Gerade dieses Svmptom konnten die Besucher der diesjährigen Ehauukkafeicrn immer nueder feststellen. In allen Orten im Reich kamen jüdische Menschen in Schulen lind Vereinen zusammen, um neben dem Gottesdienst in einer Feierstunde ernster Freude beim Lichterglanz der Menora für eine Weile den Alltag auszllschalten. Es würde unmöglich fein, an dieser.Stelle, über alle dhamlkkateieru. die in den letzten beiden Wochen slatttanden. zu berichten. Wir sprechen darum nur über einige Veranstaltungen. die — von allem Besonderen, das ihnen anhaftete. abgesehen - — in mancher Hinsicht ä>rrakteristisch n'aren sur die Art. in dem in unserer Zeit Ehänulka begangen wird. - Einen besonderen Stil hatten die Feiern/ die von. den einzelstrn S ch u l e n veranstaltet wurden. Hier muß auf, den ungeheuren Ernst hingewieseu werden, mit dem überall erfolgreich versucht wurde. den Schülern echtes jüdisches Bewußtsein zu vermitteln. : Das. was geleistet ivurde. war ein schöner Beweis dafür, daß cs in verhältnismäßig kurzer Zeit gelungen ist. das Wort ..jüdisch", das bei de» meiften in der Schule früher nicht viel mehr bedeutete als eine Vokabel aus der Religivusstmide. aus abstrakter Begriffsweit in lebenseriüllte Wirklichkeit iunzusetzen. Mau meinte immer wieder: Die Theaterstücke, die gespielt, die 'Verse, die gesprochen, die'Lieder. die gesungen ivurdcn. waren nicht cingelernt. um und! der Feier mit dem Ttzeaterkostüm als etwas ^leußerliches abgestreist zu ivcrdrrn-diese- Bvr^ sühriingeii waren im Gegenteil nichts anderes als lebendiger und echter Ausdruck des Geistes, in dem beute au den jüdisckvn Schulen die Kinder jüdisch erzogen werden. ' Fn den einzelnen Leistungen lai'en stäi gewiß Unterschiede seststelleii. Sowohl die Feier der — i d ch t n Volksschule d e r F ü d , ch e ii. .G e m c i v d c in der A ü g u st st r a ß c wie auch die deS Schii ler h ei ms Dr. Leonore Golds ch m i d t zeigten — bei aller Achtung vor der Mühe, die von Lehrern und Schülern ausgeivandt wurde:—, daß inan an die Kinder zu große oder genauer: falsche Anforderungen gestellt hatte. DaS pädagogische Grundprinzip. Kinder aus ihren eigenen Anschauungen und Vorstellungen. aus Eigenteiuperameut und Ilrfprünglichteit erfassen und . darstellei, zu lassen, wird durchbrochen, wenn nrau von ihnen verlangt. Lebeii zu gestalten, das sic selber in solcher Tiefe weder erlebt noch iiachempsuudeu haben tönucu. So könnte dev Versuch Dr. Leonore Goldschmidts. Beer-Hosfmauns Versdrama „Faakvds Traum", das in strengster dramatischer Konzentration menschlich-religiöses Erbeben deutet, durch Tertianer und Sekundaner spielen zu lassen, nicht restlos gelingen. Andererseits war man überrascht über das. was an Spieldisziplin und Gemeinsäjastsarbeit von einer Schule geleistet wurde. die erst ans ein so kurzes Bestehen — kaum mehr als sieben Monate— zurückblicken Die Schülerinnen der Madchenvolksschule in der Aiigiittstraße führten eine nach einem Stück von Emil Bernhard Evhn selbst bearbeitete Szeuenwlge aut: ..Wie Akiba Rabbi ivurde." Auch hier lväre sicher die Wirkung größer gewesen, wenn niiiii ein der Kiudermentalrtät eutsprecheuderes Stuck geivählt hätte als dieses, Vers mit stimbvlischen und. philosophischen Sentenzen überladen ist. Fm Anschluß an d-ie Aufführung wurden von den Kindern im Treppenhaus der Schule. d<rs au diesem Tage mir viel Geschmack in einen bunten orientalischen Basar umgewandelt, war. selbstversertigte Gegenstände wie 'Kalenderrücken. Deckchen. Elianukkalenchter usw. verkauft. Reichbalt'ig war das Programm der Mittelschule d e r F ü d i s ch e n G e m c i n d e in her Großen Hamburger Straße. Geschmackvoll, ausgewählte und gut" einstudierte Ehöre. wechselten mit BerSrezitationen. Dazwifck^n sah Mäii^einige hebräische Szenen. die mit viel Icm-- perameut'und Sprachgefühl gespielt wurden. Dem ersten Teil der Veranstaltung folgte die Aussührung des dreiakligen Märchenspiels von Ludwig Fulda ..Schlarastenland". Es war nicht die erste Auüühruug. Schon vorher war das Stück an verschiedenen Nachmittagen vor den Schülern der Anstalt gespielt worden. Wenn Dr. Stern, der Leiter der Schule, in seiner kurzen und gel)altvollen Ansprache erwähnte, daß dabei die Kinder im Parkett nicht spät genug den Schlußvovhang ersehnt hatten, daun können wir von uns das gleiche behaupten, denn es wurde mit viel Schwung und Begeisterung gespielt. Vom Schlarassenland in das Märchenreich des^ gestiesetten Katers führte die Kinderseier. zu der die F ü d i s ch e R e f o r in g e m e i n d e °in Verbindung mit der Foseph - L e h m an n - Schule ins Brüdervereinshaus geladen hatte. Chöre, ghmnastische llebungeu- und als Hanptitummct ein kleines Theaterstück, eben das vom gestiefelten Kater, wurden geboten. ' Fm gleichen Saal des Brüdervereiushauses fand eine Woche später der Chanukka-Festabend statt, den der Bund der Kunstfreunde 19 14 zugunsten der Jüdischen W i n t e r h i l f e veranstaltete. Fm Mittelpunkt des ersten Teils, dem Lberkantvr Karl Neumann durch den Glanz seiner Stimme einen besonders festlichen Ehcrrakter gab Und , in denr^' Albert L oc ser eine setbstkomponierte. mit Beifall aufgeiiömmeue. Paraphrase jüdischer Festmclodien spielte, stand eine Ansprache Dr. Atanfred S w a r s e n s k v s. Fn wirkungsvoller Rede führte er aus, daß sich in den letzten Fahren ans Grund gemeiusancen Schicksals eine bedeutsame Wandlung vollzogen herbe. Wir seien zu einer ..helfenden Gemeiiischrst" genwrden. Beispielhafter ' Ausdruck dafür sei die mit so viel Erfolg dürchcgeiührte Winterhilie. Aber wir seien auch eine „lernende Gemeinschaft", die sich durch Fahrhuuderte und Fahrtauseude hindurch durch das Geistige erhalten habe. Schließlich bildeten wir eine .'.gläubige Gemeiusck>rst". geeint durch die gleichen großen und einigen Hoffnungen. Fm zweiten Teil des Programms, in dem E. Lowinskst lElow) geistreich und amüsant verbindende 'Worle sprach, ivurde nach einem Polkatanz der begabten jungen Evi Eovo und Gesangsvorträgen von Oberkantor N e u m a n n und Lilli Hei üe mann die Lffenbach-Operette „Ein Eh'mann vor der Tür" von Kulturbund-Mil-- gliedern gespielt. Durch organisätorischen Atanqel . — die Veranstaltung dauerte von 20 Uhr 45 Min. bis 1 Uhr in der Nacht — erklärt es sich, daß das durch die zahlreichen Vorführungen ermüdete Publikum der Aussührung nicht die Aufmerksamkeit zuwandte, die sie verdiente.. Ausgezeichnete Tänze von Ruth E o n d.e l l und NellN H i r s ch bildeten den Abschluß der Programmfolge. Heins Berggrün. Der Deuts ch - j ü d i s che K reis int C. V. H a m bürg versammelte seine Mitglieder una zahlreiche Gäste zu einer sehr hübschen und eindrucksvollen Chanukkafeicr. Alter Tradition getreu, hatte Dr. A. V e i s es übernommen, die Chanukka-Ansprache zu halten. Seinen mit herzlicher Dankbarkeit aufgenommenen. Ausführungen folgten Rezitationen von Ernst B r a g e r. Fm zweiten Teil des Abends unterhielt Ernst Brager die Anwesenden hei Tee. und Kuchen noch einige Stunden mit humorvollen ' Vorträgen. Dialektgeschichten iisw. Die amerikanische Versteigerung eiiies Phito-Leritons. derell Ergebnis einem guten Ziveck dienen soll, beschloß die wohlgelungene Feier. 8. M. Die jüdische Volksschule in Königsberg t. Pr. ist erst im Oktober diese^Fahres-begründet worden und daher_war Die diesjährige ihre erste Chamikkafeier. Man hatte bei der Fülle des. Lehrstoffes nicht viel .Zeit zum Einstudieren. das wargut. da gaben sich die Kinder vollkommen ungezwungen. — Ein Stuhl auf der kleinen Bühne mich mal ein Berg, mal aber eben auch das Rednerpult sein. Aus ihm steht vielleicht gerade Ulli, eben sechs Fahre alt geworden, und erzählt einen Abschnitt der Chanukkageschichte in seiner Art^ also etwa so: „Und da. sagte die Mutter zum Sohn: „Bück' dich vor'nr Götzen!" — Aber der Sohn sagte: „Nee. ich bück' mich .»ich! Ich hab'n liebele Gott nie beschummelt und ich will 'n lieben Gott auch weiter nie beschummeln!" — Verbeugung. Abtritt, Beifall!! — Rosige, runde, frische Kindergesichter im Schein der Chanukkalichte, die sie selbst an vielen kleinen .Leuchterchen unter Absingung von Moaus zur entzüiiden dürfen! — Zivischendurch erzähtt ein Funge mit Heller Stimme und größter Unbefangenheit, wie man sich aus einer Holzleiste, neun Holzkügelchen und einer Garnrolle als Fuß einen kleinen Chanukkaleuchter selbst basteln kann. Endlich nWr-irrrl'fii. die Seiten eines großen jüdischen Bilderbuches lebendig! So lebendig, daß die kleine Bühne nur so zittert von den vielen Füßchen, die mit dem kleinen tanzenden Rebbe mittanzen! — Als bann auch die letzte Seite dieses entzückenden Bilderbuches zugeklappt wird, singen sie alle mit ihren geliebten Lehrern Kaelter und Nußbaum, die wirklich ihre guten Freunde sind, das Schluß. Ued. Lisv Lewinneck (Königsberg i. Pr.).

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