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Central-Verein-Zeitung · 1935-05-09 · 19 (9.5.1935) · page 16

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
19 (9.5.1935)
Date
1935-05-09
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Kr. S9 rr\n ni—i Ö'—i V_J 'O m n 13 1 \.:Jn u es 7/i / / I -- : ( —. Un i o n lim j ü W&J r~~) 9. Mal 1935 TT o© J] © 7! & ]3 7J £?)■! i;•?! /D.7^ *4*4^ v>'ki ii c^1 >4=** ü ln, ü 1-n i^iiraii pTnr^/rn^ IlUatt kann an ein Kunstinsiitut nicht ohne »veitercs die strengen ivirtschastlichen Matzstäbe wie an irgendeinen anderen Betrieb entlegen. Be» sonders dann nicht, wem: cs sich tun ein gemeinnütziges Unternehmen handelt, dessen Ansgabe es nitht ist. Geld zu verdienen. sondern breiten ureifcn wirkliche ,Uitn|l gu vermitteln. Wenn wir trotzdem heute einmal einen Blick hinter die Kulissen des Berliner Kulturbundes tun und dabei auch ein wenig in Ecken herumstvbcrn, die dem Besucher sonst nicht ohne weiteres sichtbar sind, in geschieht dies nicht, tmt eine streng wirtschaftliche Betrachtung oder gar Kritik int üblichen Sinne anznstellen, nielmehr tun unseren Lesern zu eigen, das; dieser oft kritisierte, aber Gott sei Dank niet öfter gelobte Kulturbund auch nicht über leinen eigenen Schatten springen kann, sondern wie ledes andere Unteritchmen bei seiner Arbeit ans sehr reale Dinge, wie zum Beispiel die wirtschaftlichen und finanziellen fragen, Rücksicht nehmen mutz, -dabei sei bereitsan dieser stelle darauf hingenüesen. das; der Kulturbund in feiner Znlannncnsaisttttg von Oper, Schauspiel, Konzerten und Borträgen ein Institut darstellt, wie eS in dieser Form buun eia zweites Mal bestehen dürste. Detnentsprechend ist and) sein Wirtschaftebezirk außerordentlich verztoeigt. Das; der Knltttrbnnd neben seiner künstle-- vifcijen Bedeutung arich einen wirtschaftlichen Faktor im deutschen Judentum darstellt, geht ans» einer Zister hervor: sein Bl v n a t s n m s a tz beträgt rund 00 000 AM. Was sind nun die Ein» nahmegnellen des -'lulturLmni>eo: Dazu gehören leibstverstäudlich in erster Linie die Ncilglieds-- beiträge, hiitgn kommen die Erträge ati? den Sonderveraustallungen und einige kleinere Ein-- aahtneit, tote znut Beispiel ans det: sehr niedrig gehaltenen Garderobegebiihren oder aus den: Verlaus des Programmheftes. Bereits hier sei bemerkt, das; sotvvhl die Zeit s ch r i s t wie da-:- P r o g r a m nt h e s t von einem wirtschaftlich selbständigen Verlag heransgebracht werden, der lediglich die Verpflichtung übernommen Hai, die l'eiden Blätter dent .vuiltnrbnnd gratis zur Vernigimg zu stellen. Biit der N'irtsctiastliclien lUld tansntänntsthen Arbeit für die beiden Bläiter hat der Kulturbund als solcher direkt also nichis Eirie besondere Bedeutung bat der Knltnrbnnd alb Arbeitgeber, die noch dadurch crtiöht ivird, das; er ans Grund seines umfassenden Arbeitsgebietes und seiner besonderen organisatorischen Situation bei geringeren Einnahmemöglichkciten als andere Kuttstinstilnte erheblich grötzcre Personalbedürsnisse har. Art festem Personal beschäftigt der Knttnrbtiitd über 200 .v.övse. Bon ihnen enisallen euvalO auf das Orchester, 22 auf den Chor. 20 ans das Ochanspiel. 15 atis die Oper tutd 12 aus das Mitglicdsbnro. öd Prozent aller Ausgaben des Kulturbundes find personelle Ausgaben, lieber diese 200 Personen htitattS gibt der Kttltnrbttnd aber noch einer grösreren Anzahl roeiterer Menschen Berdienstmöglichkeiten, so ginn Beispiel den Inkassobeamten oder indirekt auch den Anzcigenalgiiisitenren für die beiden Zeitsehristen. Der toirt» schaftliche Aktionsradius des Bundes zieht sich aber noch weiter. Alan mtis; vor altem an die Handwerter und Lieferanten denken, die für den Knlttirbnud tätig sind, auch wenn er auf vielen Gebieten Selvsthersteller in eigenen Werkstätten ist. Er braucht — um mir einige Beispiele zu nennen — Kohle. Holz, LeiMvand, Handwerkszeug. Bühnen« ntenfilien, Stoffe. Papier, Büroartilel. elektrische Einrichtungen nsw. und schlietzlich beschäftigt er mich Truckererbetriebe. Das alles sind zum großen Teil Unternehmen, die selbst wieder Angestellten tmd Arbeitern Brot und Arbeit geben.Zu erinnern ist schließlich auch an die 40 Zahlstellen in Erotz-Berkin, die zwar leinen direkten Nutzen, zum mindesten aber einen indirekten Vorteil für ihr eigenes Geschäft au§ dieser Arbeit haben. Um ein Veispiek zu geben, sei daraus hingewiesen. das; die größte Zahlstelle in Berlin einen Mitglicderverkehr von 1800 Personen zu bewältigen hat. Neben den Pcrsonalausgabcn spielen diejenigen für Dekorationen und K o st ü m e selbstperständlich eine große Nolle. So hat z. B. die Oper „Nabucco" hierfür mehrere tausend Mark verschlungen trotz größter Sparsamkeit bei allen Ausgaben. Wie die Aufgabe gelöst wurde, zeigt deutlich der Aufsatz von Heinz Condell „Bühnendekoration — oder Gestaltung?" im April- Programmheft deS Kulturbundes. An andere Ausgaben denkt der Laie zmtächst gar nicht, aber auch sie fallen sehr ins Gewicht. Pacht, Tantiemen, Honorare, Aufsührungsmaterial (wozu bei Opern z. B. auch die oft kostspieligen Noten gehören). Feuerwehr und elektrische.? Licht (rund 1200 Mark im Monat bei Ansnahmctaris) sind nur einige Posten, die hier in Frage komruen. Tie Steuertmd Soziallasten des KnlttirbtmdeS betragen im Jahr etwa 40 000 bis 50 000 Mark. Interessieren könnte schlietzlich noch, das; der Kulturbund einer der grössten Lttstbarkeitsstener. Zahler in Berlin ist. Es ist verständlich, das; es dem Kulturbund bei diesen gewaltigen Ansgabcposten (die immer mit den begrenzten Einnahmemöglichkeiten verglichen werden müssen) noch nicht gelungen ist, irgendwelche Reserven anzusammeln. Einen gewissen Ausgleich für die großen Unkosten beim Ti>cater bedeuten die verhältnismäßig geringen Attsgaben für die Konzcrtverattstaltungen, während die Kleinknnslabende nicht nur an? finanziellen Grüttdetl wichtig sind, sondern auch deshalb, weil durch sie stets eine Reihe nicht fest angcstelltcr Künstler Beschäftigung findet. Hingewiesen sei schlietzlich auch noch ans die Schüler- Vorstellungen, bei denen der Beitrag von 50 Pfennig pro Person gerade die entstehenden Tagesspesen deckt. Deshalb können auch für diese Borstellnngeit keine besonderen Werke einsindiert, sondern es müssen die lausenden Repertoirestücke herangezogen werden. Ntm sei noch ein Wort über die andere Seite de? Knltnubundes. die Mitglieder, gesagt. Der Kulturbund hat in Berlin etwa 18 500 zahlende Mitglieder, dazu kommen noch etwa 7000 Abwechsler. Rund 20 000 Menschen scheu in durchschnittlich 18 Aufrührungen ein Stück. 70 Prozent der Mitglieder deZ Kulturbundes gehören den unteren Schichten des Mittelstandes an. Es ist eine schon oft bedauerte Erscheinung, daß sich eine größere Anzahl vermögender Inder; noch immer nicht zur Mitgliedschaft entschließen konnte. Ilebrigen? besteht auch die Möglichkeit, Patenschaften zugunsten von minderbemittelten Mitgliedern zu übernehmen. Bon sich auZ gewährt der Kulturbund, lute bekannt, Vergünstigungen nn Kriegsbeschädigte und Mitglieder von Jugendbnndcn. ES ist nur ein kurzer Streifzng, den wir so durch die wirtschaftliche tmd finanzielle Gestaltung des Kulturbundes unternehmen konnten. Wenn er ein wenig dazu beigetragen hat, das Verständnis für feilte Arbeit über das rein Künstlerische hinaus zu erhöhen, so hat er seinen Zweck erfüllt. Auch für den Kulturbund gilt, dies sei abschließend bemerkt, die alte Wahrheit, daß fast jedes Theater« unternehmen finanziell ein Sorgenkind ist. II. W-I. Gottesdienste In den Gemeinde-Synagogen am 10. und 11. Mai Alter SltfuS: Alte Synagoge (A.S.), Heidercuicrgassc 2—4; Synagoge Kaiserjtraßc 29/M (Kais.); «ynagoge Rykc« straße 53 (Rykc); Synagoge Pcstalozzistratze 14/15 (Pesta); Synagoge Kottbusser User 48/49 (Kottb.). — AhawaS Reim; Synagoge Münchener Straße 37 (ML.); Synagoge Gruncwald (Grün.), Franzcnsbader Straße 7. Neuer RituS: Neue Synagoge (N.S.), Oranienburger Straße 30; Synagoge Lindcnstraße 48—50 (Li.): Synagoge Lütiowstraßc 16 (Lü.); Synagoge Fasanenstraße 79.80 (Fas.); Synagoge Levetzowstraße 7 8 (Lev.); Synagoge ^ricdcnotcmpcl (s^ried.), Markgras-TUbrccht-Straßc 11/12; Synagoge Prinzrcgentcnstraße 69.70 (Prinzrcg.): Synagoge Schmargendorf, Berlaer Straße 32—35 (Altersheim) (Schnrarg.). * Synagoge Köpenick (Köp.), Freiheit 6; Synagoge Oranienburg, Habclstraße 6. Freitag abend: (:& Stunden vor Nacht Lichtzündcn und Werlvcrbvt) Synagogen mit altem Nitus nnd^ Altcrsversorgnngsanstalten: 19 Uhr 30 Min., Synagoge Fasanenstraße: 18 llyr 30 Aiin. Ein Anschluß Jugendstier). Synagoge Prinzrcgcntenstr.: 19 Uhr 15 Min. — Synagogen mit neuem Ritus: 19 Uhr. Predigt: Lev.: van der Zyl. Ansprache: Fas.: Dr. Galliner; N.S.: Hamburger; Li.: 2r. Ostseld; Lü.: Tr. Wiener: Fried.: Tr. Caengcr; Prinzreg.: Tr. Swarsensly. Sonnabend dormittag: Synagogen mit altem und Altersversorgungsanstaiten: 9 Uhr; Alle Synagoge: 8 Uhr 30 Min.; Frühgotlesdienst Synagogen Oiylcstraße und Kottbusser Ufer: 6 Uhr 4.5 Min. Synagogen mit neuem Ritus: Hanptgottesdienst: 10 Uhr. Frühgottesdicnst: Synagogen Lindenstraße, Levcßvwstraßc und Prinzrcgcnlenstraße: 7 Uhr 30 2)!in. Predigt: Pcsta.: Dr. Gescheit. Schriftcrklärung: Kottb.: Dr. IalobovitS. Jugendgotteödienst: Jeden Sonnabend. 16 Uhr 30 ä!Hn.: Synagoge Münchener Straße: Tr. A. Levy. Synagoge Kottbusser User: Tr. IakvbovitS. S a b b a t - A n s g a n g : 20 Uhr 37 Aiin. Gottesdienst an den Wochentagen: Fn den Synagogen mit altem NituZ Lehrvorträgc 1/i Stunde vor Eintritt der Nacht; Synagoge Münchener Straße .’/■ Stunde vor dem Nachmittagsgottcsdien. In den Synagogen mit neuem Ritus 19 Uhr 30 Miu. Morgens: Alte Synagoge. Synagoge Kaiserstraßc und Rykestraßc 6 Uhr 30 lUin. Synagogen Kottbusser User. Pestalvzzistraße, Münchener Straße, Gruncwald 7 Uhr. Synagogen mit neuem Zlitus: 7 Uhr 30 Min. Israelitische Synagogengemeinde (Adass Jisroel) In den Synagogen Arlillcriestraßc 31 und Sicgmundahof 11. Freitag. 19 Uhr 30 Nlin. Sonnabend. 8 Uhr, Mincha 17 Uhr, 20 Uhr 37 Aiin. An den Wochentagen 6 Uhr 15 Min. und 20 Uhr 15 Ali». In den Vereins-Synagogen Jüdische Rcsorwgemrinde. Freitag. 18 Uhr 30. A!iii.: Joseph Lehmann-Schicke, Ivachimsthaler Straße 13. Predigt: Tr. Gottscl>atl. Sonntag. 10 Uhr 30 Älin.: Gvtteshans. Iohannisstraße 1'!. Predigt: Dr. Gottschalk. — Libccate Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162. Freitag, 19 Uhr 15 Min.: Predigt: Dr. -Eeyinanii. Sonnabend, 10 Uhr: Lit. Tr. Heymann. — Liberale Synagoge Osten, Kaiserstraße 3». Freitag, 19 Uhr 30 Min.: Predigt: Goeß. Sonnabend. 10 Uhr: Lit.: Goch. — Liberale Synagoge Nordost, Prenzlauer Promenade 176. Freilag. 19 Uhr 30 Nlin.: Predigt: Oberländer. — Liberale Synagoge Westend, Kaiserdamiii 78. Freitag, 19 Uhr: Predigt: Gras. — Liberale Synagoge Wedding- Reinickendorf, Grerzicrstraßc 13 (ÄltersheinU. Freitag. 19 Uhr 45 Min.: Predigt: Zimct. — Synagoge Gesundbrunnen. AhawaS Achim, Prinzenallce 87. Freitag. 19 Uhr 30 Min.. Sonnabend. 9 Uhr: Einsegnung. Ansprache: Rabbiner Tr. Alerander. Mincha. 19 Uhr 45 Alin.: Lehrvortrag über Sprüche der Väter: Rabbiner Dr. Alerander. Sabbatausgang: 20 Uhr 51 Min. Werktags 7 und 19 Uhr 30 Min. Sonntags 7 Uhr 30 Min. — Jüdische^ RcttglonS. gemeinde Eharlvttcnourg, Schnlstraye <. Freitag. 18 Uhr 30 Min.: Predigt: Hamburger. Anschließend regelmäßig: ..Kiddnsch der Jugend.", Sonnabend, 9 Uhr 30 Min. — Israelitische Bererntgung Lichtenberg. Synagoge Frankfurter Allee 85. Bcgmn dcr Gottesdienste wie in Synagogen nach altem Ritus. Täglicher Gottesdienst. Sonnabend: Ansprache Rabb. Dr. Arthur Rosenihal. 45 Minuten vor Sabbatausgang Mincha mit Lehrvorträgcn. Rabbiner Dr.'Arthur Rosenthal. — Synagogcnvcrcin AhawaS Scholaum und Mögen Towid. Kleine Angnststr. 10. Täglich 7 Uhr nnd abends B'rman Gottesdienst in dcr eigenen Synagoge. Nachdem täglich Lchrvorlrag Rabbiner Flicser Friedmann. Freitag, 20 Uhr 30 Min. Sonnabend. 9 Uhr. — Jüdischer Neligions- Verein Friedenau-Steglitz u. Umgegend. Gottesdienste am Freitag abend und eabbat wie in den Synagogen mit altem Ritus. Sabbat vormittag Predigt: Rabbiner Tr. Winter. Nach Mincha: Lehrvortrog. Rabbiner Tr. Winter. Donnerstag. 20 Uhr: Vorträge: Tr. Harry Levy. Tr. Lob. Proieß'or Unna. Bibliothek und Lcsthall'c: Sonntag. 10 bis 12 Uhr. Mittwoch. 18 bis 20 Uhr. Antwort an den Berliner Gemeinde- Zionismus Don bet rcligiöS-libcralen Fraktion in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin geht uns nach Rcdaktionsschlnß eine längere Stellungnahme zu der im Hanplbtatt der ..E.-V.-Zeitung" vcrolsenttichtcn Resolution zu. der wir folgende sachliche Feststellungen entnehmen. .Wir werden die Arbeit, die in dieser Zeit wahrlich schwer genug ist. nicht unter derartigen Auseinandersetzungen leiden lassen. Wir werden weiterhin unabhängig von Partcidogmcn die Ausgabe zu erfüllen suchen, die die jüdische Gegentvart in der Berliner Geincinde erfordert. Wllr stellen fest: Das 2 chulwescn der Berliner Indischen Genteinde ist seit dem Jahre 1933 unter liberaler Führung erweitert worden, durch Erhöhung dcr Schülerzahl um 2400 Kinder, durch Eröffnung von 59 neuen -Klassen, durch Einstellung von 135 neuen Lehrkräften. Wir stellen fest: Das Wohlfahrtsamt der Iüdischert Genteinde hat unter liberaler Führung in den Jahren 1033 nrtd 1934 Monat für Nlvnat im Durchschnitt 19 000 Menschen betreut. Wir stellen fest: Die Wirt s ch a s t s Hilfe dcr Jüdischen Gemeinde ist unter liberaler Führung entstattden und hat seit Bestehen durch Kredithergabe über 2000 tvirtschastliche Eristenzen erhalten oder geschaffen, hat 4000 jungen Älenschen die berufliche Umstellung ermöglicht und erst jetzt ivieder znm Schulentlassnngstermiu etwa ]000 Kinder in Bernsen nntergebracht. Wir stellen fest: Dcr beruflichen Fortbildung. der sportlichen nnd geistigen Ertüchtigung der Jugend, gleichviel ob sie hier ihre Tätigkeit sucht oder nach Palästina oder anderen Ländern atrswanderl. hat die Gemeinde ihre vollste Unterstützung zuteil werden lasten. Wir stellen fest: Die A l t e r s h c i m e und das Krankenhaus der Jüdischen Gemerrtdc sind unter liberaler Führung erweitert worden und trotz dcr erforderlich gewordenen Ein' sparnngen sind alle Eirrrichtungen der Gemeinde erhallen, viele ansgebaut worden. Wir stellen fest: Ter Vorsitzende der Iüdischctt Geincinde hat erst vor kurzem in Wort und Schrift zur Palästinasrage Stellung genommen und das Verhältnis dcr Juden in Deutschland zu Palästina eindeutig im bejahenden Simte behandelt. All das ist in der Geme.inde in Eintracht nnd Frieden in ständiger Zusammenarbeit mi! den zionistischen Vorstarrdsrnitgliedern und Repräsentanten geleistet worden. Inncrjüdische. parteipolitische Anscinaitdersctzttngen wurden bewußt vermieden. Es gab feit 1933 in Vorstand und Repräsentantenvcrsammlnng der Gemeinde keine sachliche Frage, die durch Melirlieitsbesehlüsse nnler parteipolitischen Gesichlsptmktcn entschieden worden wären. Das hat Anerkennung auch dadtirch gefunden, daß die Amlsdaner der Gemeindekörperschaften durch einstimmigen Vorstandsbeschlutz und mit einer llstehrheit von 38 zu 3 Stimmen in der Re- Präsentantenversammlung erst vor wenigen Blonatcn für die Jahre 1935 und 1936 verlängert wurde . . 14. Mai, 20 Uhr 13 Min.: „Wir tanzen im Mai." Ruth Anselm. Else Jeanette Dublon, Nelly Hirrh. Erita ^tolzbeeg. Ralph Rap. Am Fliiqel: Kurt pcrwegb. Rudi Lehmann. Werner Liebenthal. Schubert^-aal, Bülowslraße 104. iU \ v V)L AV ai üi i P. A [J f 7, Ü «r o ßuCo-P.epas'süwr illo Systeme, rcitpenj. Preise. Nitccha, Oruns^aic-W. S2. «1 7875. t,'.i!ne.tuhlfal>rik W 30. Kohubachcr Strafe G . B 4 Bav. 7S31/52, Nachtrut: G3 Lichtorf.7753 ßepaiatnren jeiler Art, Pücgo. Fährst uhls.oilo 27ZZT Lioforanl u. fÄitDl.d.Jöd.Com.-vTnS Auto-SliisbeSadr /Ti n ITC*' T-tn* T-rv o» Vu.i1:anlsicr-Atstalt. S-Imtl. renommierte Fabriknto so-scio crosso Auaveabl in cebrauchten nnd nenfmram. Reifen. 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