Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 13 (28.3.1935)
- Date
- 1935-03-28
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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fiVi ,1(011 belassen, 31a' Nteldnng beim Rcichsvorl'->nd für den werbenden ^eitschriftcnyandel. Llöln, veepflichtet sind. Diejenigen Mitglieder des Bandes reich-?, deutscher Buchhändler, die lediglich den G inzelverkauf van Geltungen und Zeitschriften betreiben, heben siel) bei der Aeichssachschast des Deutschen Geiliings' und Feitschrifteueinzelhandelch Frankfurt a. M., zu melden. die arische u Buchhändlern einen Berechtigungsschein 311m Bezug vm, Zeitungen und Zeitschriften gegen eine einmalige Gebühr van 0.25 NM ausstellt. Re BLkisZSMWer M MöMverLsM Hm Heft -1 des Organs der Fachgruppe Handeisverlreter und Handelsmakler in der Wirt» schastsgruppe Berrnittlnngsgcwcrbe „Handels- Vertreter und Handelsmaller" vom 12. Nlärz1935, findet fidj folgende Jtotiz: -Die Errichtung der Fachgruppe Handelsvertreter und Handelsmnfler hatte für die Berlags- Vertreter bisher keine Bedeutung, weil die Berlagsvertreter als 'Mitglieder der Neichsfachseiinrt Deni scher Werbesachtentc zum Bereich der Neichsknltnrfammer gehörten. Darin wird eine Blenderung eintreten. Ab 31. Mürz '1933 werden die Berlagsvertreter ansder Aeichssachschast Deutscher 29crbcsachlciiic ausgegliedert und nnterliegen dann, soweit sie Handelsvertreter, also ielhftstündigc .Rauflcnte. sind, der Anordnung des bteichslnirtschastsministers vom 29. November 1934. Oie sind also vom l. April 1935 an infolge gesetzlicher Bestimmung Mitglieder der Fachgruppe und haben der Meldepflicht bei dieser zu genügen. Einzelheiten iwcr die Erfassung der Berlagsvcrtreter in der Fachgruppe werden noch besannt gegeben. Die Handelsvertreter im Berlagsgeschäft iverden innerhalb der Fachgruppe in einer besonderen Facl)imtergrnppo zusammengesaßt werden, um ihre sachlichen Angelegenheiten nachdrücklich bearbeiten zu können." Die erwähnte Anordnung des Neichswirtichastsministcrs vom 29. November 1934 ist die in Nummer 49 der „E.°B.-Zeitiing" vom 6. Dezember 1934 zitierte Bekanntmachung für die Blirt« schastsgruppe „Bermittlergewerbe". Die Anschrist der Fachgruppe Handelsvertreter und Handelsniaklcr lautet: Berlin SW, 68, Ritterstraße 48. Nach Berichten in der Tagespreise hat der Bräsidcnt der Neichsanstalt sür Arbeitsvermittlung nnd Arbeitslvscnversichcrnng, Dr. Shrup. bei einem Bvrtrag in Dortmund mitgeteilt, das; neben den bestehenden Z n z u g S s p e r r c n sür Berlin. Hamburg, Bremen und das Saarland eine Sperrung weiterer Großstädte nicht zweckmäßig und nicht geplant sei. n ptr <p» cwr |!« n B Li* Lu sucheich zu Liebhaberpreisen erstklassig© Stemple re von klassischen Briefmarken aller Länder. Sammlungen grössten Stils gegen bar bevorzugt. WILLI BRANDES - Berlin W 50, Augsburger Str. 53, 8. Tefephon» B 4, Bavaria 3043. Wy\T j ' ( \. u Deutsche Postanstalten in Palästina Auf Grund der Kapitulationen, jener teilweiseschon aus dein 18. Jahrhundert stammenden Verträge zwischen den europäischen Grossmächten und der Türkei, besessen ersten; n. a. auch das Recht, im ganzen Nahen Osten Postanslalten zu errichten. Während aber Frankreich, Oesterreich, Russland, dann Grossbritannien, von diesem liecht frühzeitig Gebrauch machten, hielt sich Prenssen noch zurück und erst der Norddeutsche Bund gründete in Konstant!nopel 1870 ein Postamt, das auch lange das einzige deutsche blieb. Erst durch die berühmte Palästinareise Kaiser Wilhelms. II. wurde die Errichtung einer Postauslalt in Jaffa veranlasst, das am 1. Oktober 1898 cemo Pforten off-. nele. Es beschäftigte sich vorerst mir mit dem Briefverkehr, nahm aber später auch den Geld- und Pake teifeost auf. Das gesteigerte wirtschaftliche Interesse Deutschlands am Nahen Osten liess dann am 1. März 1900 noch PosUuislultcji in Beirut. Smyrna und Jerusalem entstehen, derenArbeitsge biete sich immer mehr ausbreiteten, zumal letzteres auch durch den Touristenverkehr stark in Anspruch genommen wurde. Um der dortigen einheimischen und deutschen Bevölkerung weitere'". Vorteile zu bieten und um auch gegen die, anderen Poslverkehrs- Einriohlungen weltbewerbsfähig zu sein, die ja auch ihrerseits eifrig Kundenwerbung betrieben, stellten die deutschen Beamten an verschiedenen Stellen zwischen Jaffa und Jerusalem Briefkästen auf, und zwar atu Ausgang von Jaffa, in den Templer-Kolonien Wilhclnta und Snronn, in Lydda und am Jaffator m Jerusalem. Briefe, die in diese Kästen getan wurden, erhielten sogenannte Postnblage-Stcmpel, die heute holten Sammlerwert besitzen. Bei Ausbruch des Weltkrieges .trat die Türkei mit. allen in Betracht kommenden Mächten wegen Schliessung dieser Postanstalten in Verhandlungen. Die deutschen Vcrko.hrsanstalten wurden auf Grund freundschaftlicher Vereinbarung am 30. September 1914 geschlossen, die d«mische. Beamtenschaft zurückberufen, die einheimische, die man für Botendienste usw. eingestellt batte, entlassen. In Jaffa wurden zwei, in Jerusalem vier verschiedene Poststempel benutzt, die von Spezialisten streng unterschieden und bewertet werden. Neuerscheinungen Belgien. Mit dem Kopf des Königs Leopold III. erschien eine neue Freimarke zu 70 Centimes dunkeloliv, Heliogravüre, gez. 14. Als Eisenbahn - Dienstmarken überdruckt wurden die neuen Kopfmarken zu 35 C. dunkelgrün und 70 C. dunkeloliv, ausserdem sind zwei neue Portomarken zu 35 C. mnllgriin und 1,40 Fr. giün verausgabt worden. Dänemark. Eine neue Gebührenmarke zu 5 Oere grün, in Kupferdruck licrgcstellt, wurde in Verkehr gebracht. Die Zeichnung ist die gleiche wie bisher. Deutsches Reich. Die im „Amtsblatt des Reichspostministeriums“ angekündigten Heldengedenkmarken zu 6 Rpf. grün und 12 Rpf. braunrot sind au die Postschalter gekommen. Sie sind auf Papier mit Wz. Hakenkreuze gedruckt und kommen sowohl mit waagerechter als auch senkrechter Gummiriflelung vor. Erstcre ist gewöhnlich, letztere recht selten, Bogen zu 100 Stück, Heliogravüre der Reichsdruckerei, Auflage anscheinend sehr gering. Frankrci ch verausgabte eine neue Freimarke zu 2 Francs smaragdgrün, auf der eine bretonische Landschaft gezeigt wird. Die Herstellung erfolgt in Kupferdruck. Grossbrihmnirii. Von den neuen Freimarken in Heliogravüre scheinen bereits Markenheftchen erschienen zu sein, da die % Penny mit kopfstehendem Wasserzeichen vorliegt, das nur aus Drucken für solche Heftchen vorkommt. Schweiz. Hier erschienen neue Aushilfs-Luflpostmarken. die durch die internationale Herabsetzung der Luftpostgebühren notwendig wurden, und zwar zu 10 auf 15 Rappen rot und oliv und 10 auf 15 Rappen grün und hellgrün. Neuestes in aller Kürze Die Gcdeukblätter der Deutschen N o t h i I f c , die aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Nolliilfe am 29. November 1933 erschienen, sind nach amtlicher Mitteilung endgültig vergriffen. Sie können bis Ende Juni .1935 noch zur Freimachung verwendet werden. Der Meldeschluss fiir die flstropa, die vom 23. Juni bis 3. Juli in Königsberg stattfindende Internationale Osteuropäische Postwertzeichen - Ausstellung, ist wegen der umfassenden Vorbereitungen der 8aum>1 erschuft bis zum 15. April verlängert worden. Die zweite Werbeschrift erscheint dem- B o p o s t a 1 9 3 5. Der Verband Berlin im Bund deutscher Pnilatelistcn-Verbände veranstaltet in den Räumen des Zoologischen Gartens am 30. August und 1. September eine grosse Ausstellung, bei der u. a. auch drei Postämter mit verschiedenen Stempeln geplant sind. Die Ausstellungsfläch«» wird e!w;t 800 laufende. Meter betragen. Eintrittspreis 0,25 RM. Noten auf Briefmarken sind das Neueste in der Tschechoslowakei. Gab es schon eine Gedenkmarke für Smctana, die seitlich Noten trug, ebenso wie diejenigen fiir Anton Dvorak, so sclmf man jetzt kleine Bogen von 5X5 Marken, die auf dem oberen und unteren Bogenrand Text und Melodie der tschechischen Nationalhymne zeigen. Die Frau als Markenz e i c h n c r i n erweist sich wieder bei den neuen Saarmarken, deren Entwurf von der Berliner Künstlerin Eminv Giintzer stammen. Auch die österreichischen Nachportomarken sind von einer Frau entworfen, die Ausgabe 1923 des Irak zeigt die Initialen von Miss Clmesman und Mrs. Garbett, ein grosser Teil der Scadta-Ausgahen wurde von der Berliner Künstlerin Dorothea Suffrian geschaffen. PPL. r Lc.-'l» U’^a El lUuOi'J Raritäten von miervtot. 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Die nächste Briefmarken-Ecte erscheint in ca. 4 Wochen Metern um © ^1<3M Hyitinmi ... — vorm, tersu S*2eScne Kcycr — t?S3cn52rGS"C! Z3-&7 I Telefon: H9 Schmargendorf 7751 bat in seinem Kct.rir.nc die folgenden AciidoriuiRrn vorgenommen: 1. Krbeblichc norn^actzujig1 der Preise, au* Wunsch: Pauschalabnnicbiin;:ni. 2. Streng KSinS.selie ärztlich«* Vorsorpunsr der Kranhen. 3. Modcfuisiernn^ der Klcctro-Hydrotbrrapic. KöntnonTiutermicbnnjuu, SDlntbcrmio, Kurzwellen, GrundumsntzbcPtimmnngen. •1. Y-rrichtiiniz eine? J’eissionshmjscs für "besonders Pflegennd 'Erhol:ivjg:>i'ediirftigo za billigen Jest.cn Monntssützcn. i'iiverändert. lUmbl. der Krandsntz. dass jeder Kranke, sich von dem Arzt seiner AVnlsl bi-haiideln lassen bann, feruer die als vorzüglich anerkannte Verpflegung. HilliiillllHlillliülinni’iniHililüüüHiilliililüIliiiliiiliillllllliHiUüünilHHlllllllllilllünilinillllfö Knntrtr. | ituii les/cs | Faiailioaiii l5.Zii.i.,i r^-y Vniiiiiieitheim In "citfb’gtein Vinen’taasbaU sind rinie:« Kmnt'.-Zim., auch f. Klicpaare. mit volL Vc.rp!lg., evtl. Piiil, preisw. aliÄtige.b. Rraim. Kerlin-Iinincwald. Vdallotstr. Id, Tel. J 7 Jlnchmeistcr IbOS I Pension TlseS il O* k; ß KurHirst-cmchnim 70 I.u.H.Et. 0 1 1 I Leer-Konif.-Zimmer | 1 auch möbliert m. best. Verpflegung || Eröft. 1. April. J6 Bleibtrcu 3612 | C ) I C J; tj OUvacrpiaSr. - Säiio [j Komfortzim. Iceru. tnöhl-.a. für Ehepaare, anerkannt beste Vcrpticgmur. «Tedo Pi;it. Schwalbo, Mommsonstf.55. CI Stoinal. 0971. te Xollncnsion. Einzelu. VoppcInfnrl-zimnicr. leer nmt niOldierU . IS74. Fr. Marnsrcto Woißstoin, 8"! U & »4 U tt iü.4 tu UiJsiiM/toÜ Fiir Erholungsbedürftige nnd Rokon valeszcnten. Innere u. Nervenkranke. Zeiliremässo Preise. Sanltiitsrat 5)r. Wilhelm Croner.* MÄS2ZS - OcserpsssiGS Kiri ab3.ä(l. 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