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Central-Verein-Zeitung · 1935-03-21 · 12 (21.3.1935) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
12 (21.3.1935)
Date
1935-03-21
Page
– (sequence 14)
Language
German
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WM iiy ‘»■•'s*.* fr ci In einer neueren Entscheidung beschäftigt sich der Neichsfiuauzhof (Neichssteuerblatt 1935 S. 135) mit der Frage. limiut die A n f n ci ti nt e eine 3 2: c i 11) a l) c v 3 in ein fv n m i l i e n unternehmen schenkuugssteuerpflichtig ist. In dein entschiedenen Fall war der Sohn des einen. Gefeil|d)nficrsS einer offenen Handelsgesellschaft „mit Allen Rechten und Pflichten" als neuer Teilhaber mit der Maßgabe in die ftirma ausgenommen worden, das; er und die beiden bisherigen Teilhaber 5» gleichen Teilen am (veiutnu und Verlust der Firma beteiligt sein sollten. Er brachte kein Geld, sondern nur seine Arbeitskraft ein. Am Betriebsbermögen wurde er nieist beteiligt. Mit Nüeksicht nnf die besondere .ftöljc der Gewinne, die dem Sohn anteilsivetse zngeslossen sind, lsält der Reichssinanzhvs eine Schenkungsstenerpflicht für gegeben. Diese ist. wie er anssührt. davon abhängig, das; objektiv eine Bereichertutg vorliegt, und daß uufterdem subjektiv beim Zinveudenden der Bereicherungwille — das ist das Bewußtsein. das; der Empfänger auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird — besteht. Bei der Aufnahme eines Teil- Habers in ein Unternehmen soll der Wert. bzw. die Bewertung der Persönlichkeit des netten Teilhabers für das Unternehmen entscheidend sein. Den Eimvand des Stenerpslichtigen, daß sein Eintritt in die Gesellschaft im Hinblick ans die Erhaltung des Unternehmens in der Familie und die Erhaltung des Familiennamens in dem Unterttehmen einen außerordentlich hohen Wert gehabt habe..erachtet der Reichsfinanzhof für unerheblich. da nach § 8 Abs. 8 des Erschastssieuer^ aesetzes Gegenleistungen, die nicht in Geld veranschlagt werden können, bei der Feststellung, ob kitte Bereicherung vorliegt, nicht zu berücksichtigen sind. Es ist also ausschlaggebend, daß der steuer-> lich maßgebliche Wert der Mitarbeit des Sohnes gegenüber dem von ihm bezogenen Gewinn uuverltällnismäßig gering ist. Die itjin infolgedessen .zufließende Bereicherung unterliegt somit der Schenkungssteuer. Bei der Berechnung des Wertes. den die Teilhaberschaft mit Gewinnbeteiligtutg darstellt, wird natürlich die Arbeitskraft auch bewertet. In welchem Umfange das zu geschehen hat. richtet sich allein nach den jeweiligen tatsächlichen Berhältitisjen. So kattit . beispielsweise die Arbeitskraft einer besonders qualifizierten Persönlichkeit mit Rücksicht auf die Wirtfchaftlicheu Gewittue, die sie für das Unteruehtuetl herbeiführt. weitgehend die ihr mit der Gewinnbeteiligung znfließende Bereicherung attfwiegen. Rudolf Grüupncr, Berlin. WWW Ms MWO Bon der H a n p t v e r e i n i g u n g der d e ti t s ch e n G e t r e i d e iv i r t s ch a s t. in der sämtliche an der Getreidewirtschaft beteiligten Gruppen bis zu den Bäckereien zusammengeschlossen sind, tvurdett. wie die Zeitungen berichleit. zttr Deckung der Berwalttmgskosten und der durch die besonderen Ausgaben der Hauptvereinigung entstandenen sonstigen Aufwendungen uttnmehr Beiträge bekanntgegeben, die ,bei jedem. Umsatz von Getreide oder Getreideerzeugnissen fällig Nverden. Beitragspflichtig sei jeweils der Käufer. Um für die Festsetzung der Grundkontmaente die nötigen Unterlagen zu gewinnen, fordert die Hauptvercinigung der deutschen Getreidewirtschaft sämtliche Teigw a r c n h e r st e l l e r aus. bis 31. März die Gesamtmenge der in den Jahren 1927 bis 1934 verarbeiteten Getreideerzettgnisse anzugeben. Zu dieser Meldung sind auch alle Teigwaren herstellenden Bäckereibetriebe, die ein vorläufiges Hartgrieskontingent von mindestens 30 Doppelzentner erhalten haben, verpflichtet. Ab 15. Mai ist die Herstellung von Teigwaren nur solchen Betrieben gestattet, die im Besitze eines Grundkontiugentes sind. Durch eine neue R i ch t p r e i s a u o r d n u u g für unedle Al e t a [ I e sind teilweise Aenderungen in den Richtpreisen für Altmetall und eine Senkung der Handelsspannen eingetreten. Ein feltossl AuWuni Es ist keine Alltäglichkeit, wenn ein Wirtschaftsunternehmen auf ein 125 jähriges Be - st e h e n zurückblicken kann. Wir freuen uns der Firma S. E. Goldschmidt & S o I) tt, die im Großhandel mit Farbstoffen und chemischen Produkten arbeitet und zu den ältesten Firmen ihrer Brartche gehört, hierzu herzlichst gratulieren zu können. Was 125 Jahre im wirtschaftlichen Leben bedeuten, tritt erst voll in das Bewußtsein, wenn man sich vergegemvärtigt. daß die Anfänge dieses Hauses in die Zeit vor den Besreiungskrtegen ^urückreichen. Damals — im Jahre 1810 — erfolgte die Gründung des Stamm- Hauses in Breslau, wo sich noch heute der Sitz der Firma befindet. Eigene Niederlassungen sind inzwischen auch in Berlin , und Wien errichtet worden. Ter Jnteressenkreis des Unternehmens hat sich ferner über die reine Großhandelstätigfeit hinaus ausgedehnt, so daß es heute auch an eintgen industriellen Betrieben der gleichen Brauche beteiligt ist. Weit mehr als ein Jahrhundert mit seinen Stürmen und Geschehen ist au diesem Haus vorbeigezogeu. ein neuer Beweis für die starke Verwurzelung jüdischer Firmen in der deutschen Wirtschaft.- Ein Monier rer ElMinbuilrlr WickieMier kür VrMÄ Strauß Tie „Zeitschrift der Kruppschen Werlsgeiueiuschast" veröffentlicht in ihrer Nummer 9 des 26. Jahrgangs den Bericht über die Abschiedefeicr, die für Professor Tr. B. Strauß, dcu Mteilungsdirektor der Gußstahlfabrik, veranstaltet tvurde. Professor Strauß, der u. a. den Hartmetallbetrieb der Kruppschen Werke ins Leben gerufen hat. verabschiedete sich von den verschiedeneu Abteilungen des Werkes. Tie Leiter der einzelnen Betriebe richteten an ihren scheidenden Vorgesetzten kurze Ansprachen und brachten üntt für seinen Ruhestand die guten Wünsche der G» sokgschast zum Ausdruck. Tr. Schottky, der Nachfolger von Professor Strauß als Leiter der Bersuchsanstalt der Gußstahlfabril. hat an ihn ein Schreiben gerichtet, in dem er Strauß als Pionier wissenschaftlicher Arbeit und Methode in der Stahlindustrie, als den weitblickenden Erbauer der Versuchsanstalt und als den Mann der alten Tradition, der noch mit dem letzten der Krupps zusammengearbeitet habe, feiert.- Tie Gefolgschaft der Versuchsanstalt brachte'Hrosessor Strauß c;n dreifaches Glückauf dar. (ßlÄiJlKihlJOJJMD OJL J /' P'/ W£ | Texiiiien ■ J F LyjäiiKi?iäi Tuch-GrosshondEiung KoraSgsöepg i- Pr. GeWeBe H.-G. für Woll- und Bavmwollgewebe m. b. H. Fransti~ rt m. M. Kaiserstraße 58 Kleiderstoffe. Druck- und Bauntwollwaren en Bros — Ausröstung' KOHN-& ULLMAN'N SJUt-DONAU ' KLEIDERSTOFFE U. DRUCKWAREN rrnc iKiGiiDir«' llnoths Berlin C Klosterstrassc 64 Frankfurt a. M. Mainzer Landstrasae 59/63 — KmSpfc ScSsEsalSesi - föärSe! D. FRIEDE BOCHOLT GEGR. 1871 □!IllllillIiIIllilllIl!!!iIiIiIlIiIIliiilI!IIIlIHHIII!IIIIillIiIIIllIiIIIIII!llIi!!IllQ <2 r~\ nrs n r~^ r;^ r’73 PH r\n r-'a r~T) lOL" O L:a u Li \3 u Vs cs» 1 gegr. 1903 BERLSN C 2, Poststr. 28 H i / Druckwaren [ j j Verlanfjon Sio mein« monatlichen Angebot« Li Stern St Loewensfein Bocholt i. W. Flanelle | Popeline I i Hl j; -il 1 f n A Pd U. Jd 'P Jegründet 1837 Gegründet 1837 GROSSHANDLUNG;urz-,'VVeiss-, Wo!! waren, Wollgarne, Strümpfe. Trikotagen, Herrenartikel Kommanditsosellscha.ft UW s. d. Donou Gegründet 1353 BSeldunaren eigene? üRuns’ilcSuc-cj Heinr. Gfäser S^achf. G.m.b.H. ULM-DONAU Kunstwolh Kunstbaumwollfabrik Hadern-Sortieranstalt CARL HELFT Moc hcs.nl»oho Woborei BLEICHERODE Spoz, BottwSacho | Gebender hoeb I Mechanische Trikotwarenfabrik J v:; C SWITGÄäT " ^llinillllilllllllHllilllHlllllllllllilllllllllllllllllinilllllllHllllIllIHllIIIIIHI £ 4 Tex t KARL ROMBERG ESSEN Woilen-Handarbeitsgarne engros zu Fabriklisten-Preisen. Schachenmayr, Schmidt usw. Fürst & Bodenstem Wollen / Kurzwaren Trikota^en/Strümpfe königsberg k. Pr. 1. Offenbach a. Main oll yesiesissliaisii^ät Strick- und Handarbeitswollen. y s s i fl. ci J. MÜNCHEN Sterz-, Welss-, V/oüwareg-Grossbandians 8 r.n<7 n n rb m cs ra Wi bs3 Uvö Lisa L'4 Kleiderstoffe \ J IviiyL» L's’iiiiiiijl Swi LIX V i! 1 Cp TT Heilbronn (Neckar) Frankfurt am Main (S i? © B Sa a WÄZWMK iTnrn in i i iiii s i iiiiiTn i n! i n 11 mu n u nun nirniii u n i n i i i ä i nnTn 11 u u ü ii^ OrücSer Dannhauser § ULM | Wäscheu. Schürzenfabrik s iiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiir ¥©iel L Ssiinurmann Karlsruhe UersSvjgS- WS lBBStSaina®8lBa&itt iuiUJOO MÄWkMW Gell?. iaelEiEEiü . SSuftgert Y/ehvvaren-GroGiianillung .» Vsl lüttes M-Gladbach .eisiünisliliiielucliorclanillüni - Verlangen Sie Muster. Planen I. Vorrtl. ^□□nmnnnnnong gGardmegag rXJDUUUf'ILXlDDDOO Sj)oe.i l*ant bedruckte Volles Verlangen Sie unsere neue Anzeigen- Preisliste No. 3 UA2&VISL ' Wfltdie, StridcKfjICpfe?, Badeanzüge, Strandansügo, Jumper, Sportbeiteldung. Horttcüen Max Fronde, ChemTiitx, Hwb«rttfra6« 4/10 Sisiomozn Si@?n SchnZCZtlcnbcTß (Saucrländ) Gegr. 1810 Si?idzWS2?enfd&?llz Ccgr. 1310 I ___I_✓ niiiiiiniiiiiiiiii iniinmnüiiii! > \ät wl/ li fl %sL A Ji! 3 XZ i OrisiiRiV'^UöFi 1 Üudui tj« uiib da SLiiaUilU^S 2 Üdi i L uiäü 1II!IIIIIIl!lIIl!IIIliriIII!II! SSuSJGGrS-UrjtertarlcEicim i!l!I!IIllin!I!I!i!!li!ll!ilUiS 1 B, «fr D. Mayer Plauon i. V. CHEMNITZ-KAPPEL - Gegr. 1899 - Fetirik erffklaHiger Slrumpfwaren |r»Oir»!-s «7 7 57.^7^ Buchau a. F. (Würiibg.) Strickwarenfabrik. H. Renoflerg SCe. O Grosshandel inTextilwaren ^LL-ESberffeBcä. ’smiedenes 1 ^iiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiHiiiiiiiiiiüiisiiiiiiiiiininiinniiHiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiniiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiii^ 3acobMererA.G. Bremers kasiSsn alle Ssrtsn LEBgea David Bernftein Marienburg i. Westpr. Eisen-und Röhren-Großhandel - Gegr. 1898 - NUSTER-UiMSCHLAGE [: j |GrH!N*«d RÜpSENDUNQ \ ] -1 1 Töcht.Vortreterwerd.'- STOFF-MUST ER ALLER ART | aeuii irnmm . 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