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Central-Verein-Zeitung · 1935-03-14 · 11 (14.3.1935) · page 16

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
11 (14.3.1935)
Date
1935-03-14
Page
– (sequence 16)
Language
German
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SffitS Eine Uebertraguna dieser Grundsätze auf eine Vvlr l>wV £w*wis,*W/*V Leben§L>crsicherung. die ein Ei nz cl Ea u f ma n n Iru fsalle deS Todes eines Teilhabers einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) besteht oft die Gefahr, daß das Betriebsvermögen der OHG infolge der notwendig werdenden Auseinandersetzung mit den Erben in erheblichem Maße geschwächt wird. Es entspricht daher nur den Grundsätzen eines vorsorglichen Kaufmanns, dem Unternehmen für diesen svall Geldmittel dadurch sicherzustellcn, daß zugunsten des Untern e h m e n s eine Lebensversicherung auf den Todesfall des Teilhabers abgeschlossen wird. Die auS dem Geschäftsvermögen zu leistenden Prämienzahlungen sind dann nach ständiger Rechtsprechung des Reichsfinanzhoses als ..Betriebsausgaben" in^ voller Höhe absctzbar. und^ctwa nicht nur als „Sonderausgaben" (früher: „«onderleisiungen"), die nur bis zu einer begrenzten Höhe vom Gesamtbeträge der Einkünfte abgezogen werden dürfen. Dementsprechend muß der für die OHG aus dem Bersichcrnngsvertragc seweilS sich ergebende Gegenwert unter den Aktiven erscheinen. Und zwar sind nach einer neuen Entscheidung des Rcichsfinanzhofcs vom 12. Dezember 1934 (Steuer und Wirtschaft 1935 Nr. 77) die Prämienzahlungen in gewissem Umsange schon in der ersten Zeit, bevor die Versicherung einen Nückkamswert erreicht hat. mit Rücksicht ans den wirtschaftlichen Wert, den schon das bloße Bestehen einer solchen Versicherung darstellt, zu aktivieren. ans den gleichen Erwägungen im Interesse seines Geschäfts zugunsten seiner Erben abschließt, wird vom Reichsfinanzhof (Urteil vom 17. Oktober 1934. Steuer und Wirtschaft 1935 Nr. 15) nicht gebilligt. Denn hier handele es sich — selbst dann, wenn die Erbschaft nur in einem gewerblichen Unternehmen besieht — um einen Vorgang, der nicht in die „geschäftliche Sphäre, sondern in die Privatsphäre des Erblassers" fällt. Daher ist _ der Mschluß der Lebensversicherung kein Gcschäftsvorsall und die Prämienzahlungen können nicht als Betriebsausgaben abgcsetzt werden, wie auch andererseits der aus der Versicherung fließende Gegenwert nicht in der Gcschäftsbilanz zu aktivieren ist, da er zmn Privatvcrmogen gehört. Die Richtigkeit dieser unterschiedlichen Behandlung von im Geschäftsinteresse abgeschlossenen Lebensversicherungen bei offenen Handelsgesellschaften und bei Einzellaufleuten leuchtet ein, wenn man sich vergegenwärtigt, daß beim Tode cincS Teilhaber? einer OHG nur ein Anteil am Geschäft den Erben zufällt. während beim Tode des EinzelkaufmanneS das ■ ganze Geschäft zunr Nachlaß gehört. Im ersten Falle ist daher die Auseinandersetzung mit den Erben ein Geschäftsvorgang. der sich zwischen ihnen und dem (bzw. mehreren) Teilhaber abspiclt, im zweiten srallc dagegen kommt eine handclsgeschäftliche Auseinandersetzung mit einem Teilhaber nicht in kaufhäu Betracht, es handelt sich hier lediglich um eine private, erbrechtliche Angelegenheit. Rudolf Gräupner, Berlin. Der WÄMg bei KWiWWn üon Miäraenanjcfielltcn Rach einem Urteil de« Arbeitsgerichts vom 7. November 1931 (RAG. 165/34; ..Juristisch- Wochenschrift", Heft 9 vom 2. März 1935. §. 73») erstreckt sich der Ausschluß des Rechtswegs der Kündigungen unb Entlassungen von Aehördenangestellten auf Griind des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbcamtcntums nicht ■ aus Ansprüche an eine Pcnsionskasse, also an einen Dritten. Gewährt die Satzung der Pensionslasse Ansprüche bei unfreiwilliger und unverschuldeter Entlassung, so gilt dies regelmäßig nicht für den Fall der Entlassung aus politischen Gründen nach dem Berufsbcamteiigesctz. Auch bei Entlassungen und Kündigungen, die vor dem Inkrafttreten des Berufsbeamtengesetzes erfolgt sind und nachträglich auf einen der in den §§ 2 bis 4 angeführten Gründen gestützt werden, iß der Rechtsweg nach der Zweiten Durchführungsverordnung zunr Bcrussveamtengesctz ausgeschlosscn, soweit noch rechtliche Beziehungen aus dem Dienstverhältnis bestehen. (Urteil deS ReichsorbeitsgerichtS vom 3. November 1934, RAG 151/34; ..Juristische Wochenschrift", Heft 9 vom 2. März 1935, S. 731). §üs LeM-xMA ULfLNtWSsÄkSiMM Auf Grund des am 17. März 1931 in Kraft getretenen dcutsch-polnischen Amwertung-abkom. mens verjähren die dinglichen Ansprüche reich;, deutscher Hyporhekengläubigec . aus rückständig Zinsen, soweit diese ni der Zeit vom 1. Januar 1920 biS 31. Dezember 1930 fällig waren, am 17. März 1935. Die persönlichen Ansprüche auf diese Zinsen verjähren am 17. März 1936. Reich;, deutsche Hppothekengläubiger müssen, daher die Unterbrechung der Verjährung schnellstens detreiben. W. W5MS Ms der »I Nach einer von rund 130 Wirtschafrsverbänden. Handelskammern usw. anerkannten Begriff;, beslim'mung des RcichSausschusses für Lreferöedin. gungen gilt einfache Fleckcnentfernung nicht als ..C h e m l f ch e Reinigung" Als „Ehemische Reinigung" darf nur ein Arbeitsvorgang bezcich. net werden, bei dem die zu reinigenden Gegen, stände vollständig in Maschinen mit Lösungsmitteln behandelt werden. Wasserwäsche darf nicht als „Ehemische Reinigung" bezeichnet iverden. Darüber hinaus umfaßt die „Chemische Reim, gung" noch die Nachbehandlung der Gegcnstäitde. HANDEL C G©2a3ap Huf® Schiffen Grösstes SortimentsgoschiHt am Platzo C G®üm SSq kauften gut und! b i S11 bei lUp F1 ■ p'"'1 rp. r$. itik ‘ü iiwLiCubäüw ( EJaSlbepsttadt f Jaseb SpgIqp HALBERSTADT Das Haas dir gata Sloile. n 8 ■ ü&GavsuüürfcjwSilafiB [■ fj Damenbekleidung [ Stammhaus £E£r. 1843 [ L _____ ___ C Des führende Spezialhaus lelö-, Belt-, Tischa. FrotüensSscfis SSogffpiQd uiciftfooBs Biilh. Röhrendamm 113 B. Tel. 337534. r\ rv/’5 n n*' /• \ v : I : 73 Vx U-a Ui ü L..1 L..73 DAS FÜHRENDE KAUF- HAUS IN EILBECKI Wandabokor Chaussee 154/156 M. Berkhz Hamburg 22 Gegr.1897 Seit 18 92 M> Müü' dP ß'&r . Herder-Straße Loebensteiii u. Freudenfhs] HIIDESHEIM Das Kaufhaus f. Textilien Fük&i I2ansand Küchengeräte Porzellan — Gin» - Emaille Sploliraron Ejaglsa’BsIh® j Kains Marti Karlsruhe Bis H3KS3 BitafsßasHs cHlÖBÜgs^arg A.) 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