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Central-Verein-Zeitung · 1935-03-14 · 11 (14.3.1935) · page 12

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
11 (14.3.1935)
Date
1935-03-14
Page
– (sequence 12)
Language
German
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4-' «V iW-) V Boxen Tor Boxclub Maccabi veranstaltete am ^1. Mürz in Berlin einen .gluölampf gegen den I. i\. Hopculmorn, dessen etnfjcl sich noch burch mehrere erslklasstge dänische Boxer aus linderen Voxveretnen verstärti liatte. Tie .üäntpse nahmen für Maccabi leinen günstigen Anfang. Im Fliegcngewickjt schlug ^h. c n f c n ’ (sin* t'enhagen) scinnn (^oimor Boll (Berlin) bereits in der ersten Minute eine alte Augenverlchung so ans, daß der Arzt den Berliner ans dein Ring nahm. Sieger: Jenson durch technischen k. o. in der ersten Runde. Im Federgewicht hatte Rosch- 5rL (Maccabi) in .holler (Kopenhagen) einen Gegner, der troh seiner tilgend sein Latrd schon sehr oft repräsentativ vertreten hat. Obwohl .Holler dem Maccabi-Mann ein hohes Gennchtsplns voraus hatte, domirtiorte dreier während der beiden ersien Runden klar. An einem verdienten Viinltsieg Mosch kcs' vermochte auch die dritte Runde nichts zu ändern, ln der voller durch seine lörperkiche Ueberlegenbeit einige Borte:!e hatte, ^uit Federgewicht war Vrannttvein (Rtaccahi) Üis aus wenige Vtomrnte tn der zweiten Bunde besser als sein büren starker Gegner Petcrsen. der dem genauer und wirkimgSvoller borenden N!ac-- eabi-Mann den Sieg nicht nehmen konnte. Dagegen bot der dänische Meister 1934/35, M.a b f c it, der zurzeit als der erfolgreichste Amateurboxer Dänemarks bezeichnet werden darf, gegen Franko (Maccabi) eine herrliche Leistung. Ter 20jährige Däne, der in seiner Schlankheit dem Unterseiten Berliner scheinbar körperlich unterlegen, sich im .Üompf aber als ungemein kräftiger und harter Boxer erwies, war in seinem eleganten nnd dabei technisch vollkommenen Stil der beste Boxer dcS Abends. Franke war dem Dänen gegenüber mach!, los. GS stellt dein .gönnen Fraukes ein gros;- artigcS Zeugnis ans. gegen einen Mann von der internationalen .Ulasse MadsenS mir knapp verloren zu Hilden. Im veillilgeivicht kam der .Berliner Neu mann zn einem sicheren Punktsieg über den Dänen -llopS. der sich durch einige Späße rasch die Shmpathien des Berliner PubliknmS erwarb. Im Weltergeivichtskalnpr zun sehen Jenson nnd S t a d t l e n d e r (Maccabi'h konnte Blaecabi den Sieger stellen. Der Berliner ließ den Dänen nicht zur Verwertung seiner größeren Reichweite kommen. Dagegen kam .Kopenhagen in der gleichen Gewichtsklasse durch Pcttcrscn, der sich Joel (Maccabi) überlegen zeigte, zu einem Pniikrsieg. Joel war sehr ungenau nnd schlug ganze Serien von nnichtigen Schlägen an seinem Gegner vorbei oder diesem uns die Deckung. Da Joel obendrein eine überflüssige Verwarnung wegen dauernden IwischenredenS seines Scknndanten während des .gamptcs hinnehmen mußte, war der Sieg Petterfen-Z nicht gefährdet. Im Halbschwergewicht vermochte der harte Schläger S ch a n z e r (Maccabi) durch dauernde Angriffe und wuchtige Drcsscr einen weiteren Punktsieg für Berlin gegen Henriksen (Kopenhagen) & buchen. Der Schlußkampf im Mittelgewicht brachte dem Maccabi durch K r o n f e l d einen Sieg über Lnndberg. Der Sieg mit 12:6 Punkten, den der Maccabi somit gegen seine erstklassigen nichtsüdnchen Gegner erstritt, bedeiUct einen gewaltigen Erfolg für den Klub und dcu gesamten jüdischen deutschen Boxsport. Ein besonderes Lob verdicat noch das hervorragend arbeitende Pnnktgericht, das ebenso wie der. Ringrichter vom Brandenburgii'chen Bor« verband nominiert worden war. 11.A.C. Fuftbalt Am io. R.'ärz standen sich der Spißenreiter der diesjährigen Berliner Fußballmeisterschaft. Hakoah ln. nnd B§G 33 s im fälligen Punltespiel gegenüber. Dbwohl BSG ohne ihren besten Stürmer Hilkowip antreten nmßte. bewies die Mannschaft, daß sie allmählich wieder in Schwung zu kommen beginnt. Im Fcldspiel vermochte Hakoah zwar eine kleine Ueberlegenheit stets geltend zu machen, doch trug darau vor allem der sonst so gute BSG-Läuser Hcidemann schuld, der gar nirf)t ins Spiel kam und den starken Hakoah-Flügel Sattler—Ringel nicht halten konnte. Hakoah kam dank der besseren Körperbcherrschnng seiner Spieler auf dem glatten Boden besser in Fahrt: bereits in der ersten Halbzeit überraschte Schollack den im übrigen guten Torstcher der BSG, dem die Sicht versperrt war, mit einem Weitschuß. Noch vor der Mauke erhöhte Ringel - nach schöner Kombination «nit Sattler auf 2 :0 für Hakoah. In der Zweiten Halbzeit kam auch LSG gefährlich aus. doch fefjtic Hilkowitz allzusehr. Hakoah hatte mehr Glück. Sein bester sturmer schwang placierte einen herrlichen Treffer in die obere Toreckc der Schwarz-Roten, so daß Hakaoh als 3:0-Sieger vom Felde gehen konnte. Der neugebackene Meister der zweiten Klasse. BSG 33 II trat gegen Spielvcreinigung Karts, Horst II an. vermochte hier aber nicht zn überzeugen Die Gegner trennten sich unentschieden 1:1. wobei vom Spiel besonders die hervorragende Leistung des BSG-Torhüters Redlich gelobt zn werden verdient. Sonst war von den Berliner Spielen nur das überraschende Unentschieden zu erwähnen, das l. TSC 05 I mit 2:2 gegen den Meister der dritten Klasse, HakoahS Alte Herren, zu erzielen vermochte, wobei mit ein Selbsttor der I. TSCer den Abteilungsmeister vor dem Verlust beider Punkte bewahrte. Weitere Resultate: BSG 53 III—ISK II 3-.o, BSG 33 Jugend V—Hagibor Jugend 4 :3. BSG Schüler—Hagibor Schüler 3:1. 8. A. C. August Blu m, Wellesweiler (Saar), Mitglied des L.-D.. erhielt vom Turnverein 1S-82 Welles- Weiler. die Goldene Ehrennadel der Deutschen T u r n e r s ch a f t für 50jährige Mitgliedschaft bei der D. T. @il©iroi isiP^iösfe M.S. 59 SMMWm“ (24000o (Schwastersehiff des lt4.S.„U3JLCANlßft) ab Neapel 8. 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