Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1935-03-14 · 11 (14.3.1935) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
11 (14.3.1935)
Date
1935-03-14
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2277379-2278097-2278108--09296-2290400
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 11 2. Boibl. JLiUu^U JU * mnnm I l! II IM üUJyü^j 14. Mörz 1935 Der Alltag eines Berliner Rabbiners Mehr beim je ist heute der Seelsorger bcrufen, neben der Tätigkeit im Gotteshause bedrückten Mensehen zur Verfügung zu stehen. Auch in. unserer Glaubensgemeinschaft, die auf fast alten Gebieten eine Umstellung vollzieht, ist der Rabbiner bei vielen letzte Hoffnung. Es gibt wobl kein Gebiet des Lebens, in dem er nicht Helfer sein soll. Vor ihm breiten alle ihre Sorgen aus, Männer, Frauen. Jugendliche, hoffend auf seine Hilfe. — So war es für den Journalisten interessant, einmal das Tagewerk eines Berliner Rabbiners kennen zu lernen. Es ist 8 Uhr 15 Minuten morgens. Ter dienstbare Geist enttäuscht mit der Mitteilung. Tr. ... sei bereits im Gymnasium zur Erteilung des Religionsunterrichts. Pech also am frühen Morgen! . . . Toch nicht enttäuschen lassen, nicht den Mut verlieren! Die Sonne, die so freundlich lacht, läßt leine Mißstimmung aufkommen. Im Gymnasium wird gerade zur Pause geläutet. Die Klassentüren öffnen sich und heraus stürmen die Schüler. Die Tür der Oua.rta. in der der Gesuchte gerade unterrichtet hat, ist weit geöffnet. Ewa 25 Jungen umringen ihn. jeder hat etwas zu fragen. Man freut sich über das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Lehrer und Schülern. Schnell bringe ich meinen Wunsch vor. ihn bei seinem Tagewerk begleiten zu dürfen. In der zweiten Etage, im Lehrersprechzimmer, warten bereits Mütter und Väter, um den Rabbiner über die Fortschritte ihrer Kinder zu befragen. Mit ' den Vätern, meint Tr. . . ., geht es rasch, bei den Müttern, die gewöhnlich viel auf dem Herzen haben, dauert es schon länger. Zwei Mütter bitten zu entscheiden, welchem Jugendbund ihre Kinder beitreten könnten, während ein Vater um Rat fragt, ob fein Junge eine staatliche oder jüdische Schule besuchen soll. Alle Fragen werden erschöpfend beantwortet, niemand verläßt den Raum, ohne genauestens imformiert zu sein. Als dann Dr. •. . . einer anderen Mutter erklärt, er müsse ihrem Sohn statt der gewünschten 2 eine 4 geben, erwidert diese treuherzig: „Aber Herr Doktor, geben Sie ihm doch schon, damit er verseht wird, eine 2. Sie könnten ja mein Sohn fern!* Da aber auch dieses Argument nicht verfing, verläßt sie etwas gekränkt den Raum. In der Wohnung von Dr. . . . warten bereits 12 Personen, alte Leute, Leidtragende, Brautpaare und vor allen ■ Dingen Menschen mit wirtschaftlichen Sorgen. Auf dem Schreibtisch harrt ein großer Stapel Post der Erledigung. Es ist interessant. in den Gesichtern der Erschienenen zu lesen, auf denen sich die Trauer der Leidtragenden, die Freude der Brautpaare, die Sorge der Notleidenden ausdrückt. Mehrere haben sich eingefunden, um ins Judentum ausgenommen zu werden, darunter solche, denen ihre jüdischen Eltern vor Jahren die Entscheidung über ihre spätere Religionszugehörigkeit überließen. Eine alte Frau bittet, den Hausrat ihres aufgelösten Haushalts als Geschenk anzunehmen, da die Kleiderkammer doch nur. die besten Gegenstände aussuchen würde. Schnell benachrichtigt Dr. . . . mehrere bedürftige Leute, die ihn schon lange um Vermittlung von Einrichtungsgegenständen baten und die sich jetzt die Möbel ablwlcn. Eine andere Frau tritt ein. sic versichert in beredten Worten, wie sehr sie Dr. . ... schätze. Sie kommt auf Grund seiner letzten Predigt, „um ihre Situation zu schildern." Sie bittet für die Bezahlung ihres dreimonatigen Mietrückstandes besorgt zu sein. Als ihr die Unmöglichkeit ihres Verlangens vor Augen gehalten wird, zumal täglich in großer Zahl die gleichen Bitten gestellt werden. erwidert sie: „Aber Herr Doktor, bei Ihren großen Beziehungen!" Uebcrhaupt die „Beziehungen", auf die sich fast alle berufen. Jetzt tritt eine alte Frau in-5 Zimmer und bittet wegen der Aufmahme in ein Altersheim zu intervenieren. Bei der sofort vorgenommenen Erledigung stellt sich heraus, daß ihr Mann bereits aus dem Judentum ausgetreten ist. Wie viele, so sieht man hier wieder, kennen tatsächlich ihre jüdische Gemeinschaft nur dann, wenn sie in Rot sind. Wie vergeßlich werden die Menschen doch in guten Tagen. — Zwischendurch klingelt unzählige Male das Telephon. Auskünfte verschiedener Art werden gegeben und Bittsteller zu einer bestimmten Zeit bestellt. Ein Uhr ist es geworden und noch immer sind unabgefertigte. meistens unangemeldet erschienene Menschen im Vorzimmer. Da Dr. . . . zu einer Beerdigung, die um 2 Uhr stattfindet, abgeholt wird, müssen die nicht Abgefertigten zu einer anderen Zeit wtederkommen. Im Auto wird schnell die wichtigste Post durchgesehen. dann erzählt Dr.... von seiner aufretbenden Tätigkeit. Am meisten bedrücke es ihn. nicht so helfen zu können, wie er es wünsche und wie es nötig wäre. Die Rot sei besonders in dem stark proletarischen Norden und Osten, wo viele Tausende schlichter und bescheidener Glaubensgenossen gerade ans den posenschen und westpreußischen. Kleinstädten wohnen, unbeschreiblich. Vom Friedhof geht die Fahrt — zum Mittagessen oder, wenn die Zeit zu knapp ist, gleich in die Synagoge. Es ist Dienstag, der Tag, an dem nach alter jüdischer Sitte Trauungen stattzufi.nden pflegen. Für 4 Uhr ist eine Trauung angesetzt. An sie schließt sich um 4M Uhr im gleichen Gebäude der Varmizwah-Unterricht an. Etwa fünfzig 12- bis 13jährige Jungen erwarten ihren verehrten Lehrer. In einer Ecke des Klassenzimmers sitzend nehme ich am Unterricht teil. Die Unterschiede der Weltreligionen werden behandelt. Mit größtem Eifer und Interesse sprechen die Jnngeir über Islam. Buddhismus. Christentum und Judentum. Anschließend werden gewöhnlich aktuelle Fragen diskutiert. So hört man eine fesselnde Diskussion über jüdische Jugendbünde,. über .die je ein Mitglied der Herzlia, Habonim. Bund Dentsch.Jüdischer Jugend und Jugendgemeinschüft wirkungsvoll sprechen. Beachtenswert ist die ungeheure Disziplin dieser Jungen, die jeden Redner ruhig anhören. Co wird neben der geistigen und jüdischen wertvolle Erziehungsarbeit geleistet, die vorbildlich ist. Schnell ist die Zeit vergangen, es ist 6 Uhr, und die sich anschließenden Unterrichtsstunden für die Einsegnung junger Mädchen beginnen. Etwa dreißig 14- bis 17jährige Mädchen haben sich eingefunden. Referate aus dem Werk „Die Lehren des Judentums" werden gehalten. „Die sittlichen Pflichten der Gemeinschaft" ist das Thema der Stunde. Es folgt der Vortrag eines jungen Mädchens, das innerhalb eines Zyklus „Die geistigen und politischen Strömungen innerhalb des modernen Judentums" über „Martin Buber und dev Chassidismus" spricht. — Es ist bereits 148 Uhr abends geworden und noch immer ist das Tagewerk des Rabbiners nicht beendet. Wieder eine Viertelstunde in der Wohimng de8 Rabbiners, dann begleite ich ihn zu einem Vor, trag in einen Synagogenverein, der auf 8 Uhr 15 Min. angesetzt ist. Ungeduldig warten hier dicht gedrängt die Menschen, die gar nicht ahnen, wie erschöpft der Redner ans Pult tritt, um ein einstündiges Referat zu halten. Kurz vor Mitternacht verabschiede ich mich. Dieser Dienstag war ein durchschnittlicher Arbeitstag. Zufälligerweise waren keine Sitzungen angesetzt, Zeit wäre für sie auch gar nicht vorhanden gewesen. Zu Haus überdenkt der Berichterstatter die Eindrücke dieses Tages und erkennt, wie das Tagesprogramm des Rabbiners auf die Minute -eingeteilt ist. Mir kamen die Worte aus den „Sprüchen der Väter" in den Sinn, mit denen Dr. . . . seinen Dortrag geschlossen hatte. „Dir liegt es nicht ob, das Werk zu vollenden, aber du darfst dich ihm nicht entziehen." Julius Walter. Joseph Kauffmann Das Ehrenmitglied der Ortsgruppe Weißeusee, Joseph Kauffmann, der dem E.V. seit seiner Gründung angehörte, ist im Alter von 77 Jahren am 6. März verstorben. Die Ortsgruppe Weißensee, die Kauffmann bis vor wenigen Jahren MM führte, wußte von dem unermüdlichen Eifer dieses treuen Mitarbeiters, der in seiner rührigen Einsatzbereitschaft und Vitalität trotz seiner hohen Jahre immer wieder in unfern Kreis kam und ihn anregte. Wenige aber wußten. daß der vornehme und bescheidene Mann neben seiner kaufmännischen Tätigkeit jahrzehntelang jüdischwissenschaftlich tätig war, daß er, ein überdurchschnittlicher Kenner jüdischen. Schrifttums, in seinen Mußestunden sich an die Ucbersetzung der Bibel wagte und kurz vor seinem Tode eine Uebertragung der Propheten vollendet hatte. An seiner Bahre dankten Dr. Glaserfeld, der Vorsitzende des Landesverbandes Groß-Berlin, dem Verstorbenen, dcr in sich dos Idealbild des deutschen und jüdischen, aufrechten und abgeklärten Menschen vollendet hatte: der Vertreter ' der Zionslogc (Hannover), der Sprecher der jüdischen Gemeinde Plauen und die Rabbiner Dr. van der Z y l und Dr. S e l i g m a n n berichteten vom stillen Wirken des Verstorbenen, der von der karitativen Fürsorge für russische Pogromopfer über die jahrzehntelange Mitarbeit im E.-V. zur Logengrlindung. Schaffung des jüdischen Neligions- Vereins Plauen, Bau einer Synagoge, Anregung und Durchsetzung des sächsischen Mischen Gemeiudegesetzes seinen deutschen und jüdischen Weg gegangen ist. Ein solcher Typ, in dem sich deutsche und jüdische Bindung und Bildung harmonisch verwählen, soll der Vergangenheit angehören? Uns ist er Vorbild für die Zukunft. Dr. Hans Reichmann. „Stunde des Gedenkens“ beim RJF Ter Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten veranstaltete am vergangenen Sonntag in der Singakademie in Berlin eine Gefallenengedenkfeier, deren Reinerlös jüdischen Kriegsopfern zugute kommen sollte. Der Bundesvorntzende, Hauptmann a. D. Dr. Lev L ö w e n st e i u , hob in seiner Begrüßungsansprache hervor, die Arbeit der Kriegsopferabteiluug des R. j. F. gelte allen jüdischen Kriegsopfern ohne Unterschied ihrer innerjüdischen Parteizugehörigkeit. Auch Oberlandesgerichts a. D. Tr. R o s e n t h a l, der Leiter der Kriegsopserabteilung. unterstrich, daß der Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten sich aus diesem seinem Arbeitsgebiet als dcr Beauftragte des ganzen deutschen Judentums fühle. Tie tief bewegende Gedenkrede, die den Toten des Weltkrieges und den Ueberlebenden gewidmet war, hielt Rabbiner Tr. aKrl R o s e n t h a l. Tie Feierstunde, die mit Erwin I o s P e s Orgelspiel ein- und ausklang, erhielt durch musikalische und rezitatorische Darbietungen ihre künstlerische Weihe. Die Neue M a d r i g a l - B e r - einiguug trug unter der sicheren Stabführung von Tr. Ludwig M i s ch. Lieder von Brahms. Schubert und Beethoven vor. Ter Bariton Fritz Lechner vom Berliner Kulturbund fang einen Liederzyklus „Abschied" von Gerhard Goldschlag, vom Komponisten am Flügel begleitet. Im Mittelpunkt des künstlerischen Teils standen die Rezitationen von Edith Herrn st adt-Oettrugen, die es verstand, einige Stücke aus den „Kriegsbriefen gefallener deutscher Juden" und Gedichte von Karl Wolsskehl und George A. Goldschlag zu einem erschütternden Erlebnis zu gestalten. _ K. J. R. An der Beisetzung des Bischofs Bares von Berlin nahmen als Vertreter dcr Jüdischen Gemeinde ■ Kammergcrichtsrot i. R. Leo W o l s f für den Vorstand und Dr. Max Wiener für die Rabbiner teil. Ter Vorstand hatte außerdem dem Domkapitel von St. Hedwig ein Beileidstelegramm gesandt. Bei Meta Eohri'Hendel, Berlin W 15, Emser Straße 3, findet am Sonntag, 17. März, vormittags 11 Uhr, eine Atelierbesichtigung mit Erläuterungen über die Technik des Farben- Holzschnittes und der Radierung an Hand von Holzstöcken und Platten statt. Wissenschaft und Kunst im jüdischen Berlin In dein von Dr. Norbert Fischer. Bibliothekar on der Staatsbibliothek Berlin, herausgcgcbc» nen Führer durch die wisiensck)aft!rchen Anstalten. Vereinigungen. Museen und Sammlungen „Wissenschast und Kunst in Berlin" sBerlin 193i) sind auch einige wesentliche jüdische Einrichtungen erwähnt. Danach hat die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde einen Bestand von rund 59000 Bänden, 600 Handschriften, 350 Bänden Zeitungsausschnitte. Sic enthält hauptsächlich Judaica und Hebraica, auch Münzen. Medaillen imd Kupferstiche. In der Bücherei der L c h r a n st a l t (früher Hochschule) für die Wissensckiaft des Judentums sind mehr als 47 000 Bände inweinigt. Tie Lehranstalt verfügt außerdem über eine archäologische Sammlung palästinischer Geräte. Das Rabbinerseminar, das lediglich die Ausbildung von Rabbinern und Religionslehrern orthodorer Richtung zur Ausgabe hat, hat eine Bibliothek, die etiva 19 000 Bände und eine reichhaltige Sammlung von Talmudica umfaßt. Tas Gesamtarchiv der deutschen Juden lim Hause der Jüdischen Gemeinde) birgt Urkunden und Akten der jüdischen Gemeinden. Organisationen und Vereine Teutschlands, Familienpapiere, Briefe usw. und hat eine AuskunftssteUe. Im jüdischen Museum, der Kunstsammlung dcr JüdisckM Gemeinde, sind Ausgrabungen. Medaillen. Münzen. Kultusgeräte und Werke moderner Kunst, soweit sie Beziehungen zum Judentum haben, ans- Q) A\ K CE Q» U11 00 SS K5 D MIID OS A n f z ii % © 3 Ernst Fischer Kahrfltnlilfahrik W 50. Kultnbnrliur NtrnnaO fl B 4 Bav. 7851)52, Nachtrul: 0 S Lichter#. 7758 Rcpmaturon jeder Art. Ptlrge, Fuhr BlutllFCllC IRSF* Lieferant u.Mltgl.d.JUd.G«m.~€5ft Auto-^ubdiör f I»ri Autoreifen üutossaöelior Vulknnisier-AnsiaJt. Siltatl. renommierte Kabrlkato sowie grosse Auswahl ln gebrauchten und neugunuu. kielten. tilolt *l«liervorfa!iren schnellsten» und billigst R. Herzlinger, Berlin N21. KhHMer SirAdie 8. D 2 Wcldondnmm 0520. Auto-Reparatur all« Systeme, zoitgem. Proiso. NltSChe, Grunewaldstr. 82. 01 787k Bekleldnng Modellhüte Ruth Magnus, Halens«*, Joaehlro-Frfedrleh-Str. 40 pt* (1 Minute vom Knrfürstendamm) Hoetiin«l>ter J T, 1050 firJinGfcm 'V* für JU Qcm. Berlin we: KarfürtUntttr. 133 Telefam B4 Bavaria 31 *7 1^ ruck er eie ii Drudesachen Bürobedarf Jeder AH «fareft /. Felix L Tf&nnabcrg Iksthdrudccrci Karsir. 32. AONct^HGS | Jnlonslen j jQiSQSie-Stdll Fr.E.Rüit, Bsrlinl7.50 B6, Cornelius 3051 PrBlswnrt hot hsiter Arbeit Fahrräder Faftrröücr ui QfüOtcr üurnüli! Separatoren4 w*rd«n Bofort ansgeführt. | A l l T M A I l I v m # BERLIN NO 43. Nouo KSnlgitro»»# 19 o Feilst er relDlgunff £ Glaser DÜA.' - M JKi i vH:« B 4 Bavaria 8371 N«n»nfeTtlffunff and Reparaturen T&gLTour. nach alL Stadtteil. o. Vororten. Malerarbeiten Säüitliciie Malerarbeiten Wohnungon. Trcppenflare, Fassaden, gediegen, aber allcrblUigat, mltarboitond. Hansvrlrtkredite WoldL Fuldaatr.40.TeL Neukölln FS,0858 M ö b e 1 .HANS SCHWANZ Motzstreue 28 8 5 Borb. 8823 Glasu.M«8Sln8-Rtlniflun8| Kastanien-Allee 50 Grosse Auswahl, xn&Mige Preise LSbcIbaus Scbocnfcldt » OiA Altbekannt für i Sri/ billig und gut. TfiSChQ »Ilse Art Tuchfabrik Fortuna, N31. Ackerslr. 1*8. v 2 1304. f Ocfen Herde, Waschbecken. Badewannen, Reparatursn - Ersatzteils billigst IHilim, Installation, Charlba., Hfematok» Strasse 15. U 4 Wilhelm 54*13. Hslzungsn. | Optiker | C7AÜ SIEGEL | rtitarJtr. 28-29 J r Oliva 6587 M 0 I, «isdrtrtsnr. llsf i Kranksnkuiu (I Tapeten [j WMULlWW BorSln ITC* 87 Sfctnenastra&e 15 am Stadtbabohof BenAelstrafie Telefon: 0 5 Sanas 1588 Erctklus.QaalitAt, I billige Preise 1 QuMti/i Kadio Tiadia 9L Scdec M. d. \. g. Apparate - Reparaturen - Antenne» KarfQrsfendammlSOajr Hodbm.5700 Schulsnmcber EtepoRto VZMschuhs 8pealam.Lt: Orthop. Damen-LaxuBnchnhe fertigt an za hllliKston Trclscn 8. Dopsgalskl, Karfttritendanm 51 Kingang Schlttterstr. Tspesierer Dekorateure r^SlesfcPraeor < v» Barbarossistrtsse 42 y 8 2944 Seil 1882 2 Polstersnd Oebrstlcmsarbslt. / i r:;:, f Selbstretter, Fuisbodsnbelif. /[ : r-~'' "4 r kamst. UmzOg«, alt »ird neu. Qardiaen anmachsn billigst Cie schSnsSa Couch aas ihren alten Matrstseit Sofas odei Bahebettea. Alte Sessel aaf Olabfona. Wegeer. Kvlfhlaserstr. & J*0!»term5bölptnodernlsleren. aaf arbeiten. lfirfirt,Helimirfctetr.8UtlB42 Polstarmöbal und Matro»*«n Auf- und Umarbeitungen Polstennötieifahiik l. Scheibe, Berlin, Alf-Moabit 95, 2. Hof Vertreter baiucht C 9, Ticrg. 9561. (| Tftpfer fl 1EI Kramarski rjvl Tttpfemieleter. ^srnes. PT \ Mitglied d. jüd.Handwerkerverefns /fnla te>BotlinW5TÄÄ?;yp Hugo Hopp Ofenbao v. FlIosonaoBführongen Charlottsnburg 4. Nisbuhrstr. 88. J1, Bl sma.roK 063 3. Uhrmacher Juweliere («ii^Bernsteln'feÄÄ vW/ W15.DCRseldorfor8tT.14. J 2 2180 Vtrkauf. Raatr bin, Darldntune r 70 Pf y. I ULLI JAC0E3SUS I Goloachmledsmsittarin M ’ Schmuck «. Sllbergerlt LMM PlalzbawrStr 7 J 2 4957 Oe Woliner, Berllo* KlsUlstf. 28 Ankaaf hOrbstzahlcnd - Ver kauf - Stets Gelegenheiten - Separateren - WeikiUiw für Chrea, jfatrelea.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.