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Central-Verein-Zeitung · 1935-03-07 · 10 (7.3.1935) · page 19

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
10 (7.3.1935)
Date
1935-03-07
Page
– (sequence 19)
Language
German
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ersten Halbzeit zermürbt, tvaren in der zweiten Halbzeit vollkommen erschöpft. Hakoah im 9i jft ® c I f c n E i t dj c n I—Sport* gruppe 23 o d) u ui im RjF I 1:1 (0:0). Vor etwa 400 Zuschauern lieferten sich die beiden Rivalen einen harten, von beiden Seiten mit äußerster Erbitterung geführten Kampf, der oft die Grenzen des Erlaubten hart streifte. Beide Torhüter waren oft Retter in höchster Rot. Die Verteidigung war gleichwertig. Gelsenkirchens Läuferreihe hatte ein Plus durch den hervor, ragend in Aufbau und Mwehr spielenden Mittel, läuser. Im Sturm war hingegen Bochiun besser. Am 24. Februar standen sich in Hannover VTH Hannover und Schild Hildesheini l gegen, über. Die Hildesheimer hielten fid) bi* zur Pause recht tapfer, mußten dann aber der Ncberlegen. heit des Gastgebers weichen. Hannover siegte hod) mit 0:0 und steht nunmehr an der Spitze des Landesverbandes Riedersad)scn. Ter Schiedsrid)ter leitete da-s Spiel sicher. K. I. Handball Am 18. Februar standen sich im fälligen Derbandspiel der ersten Klasse die ersten Mannschäften des ILSE 05 und des RV ..Triton" Berlin gegenüber. Wenn man geglaubt hatte, das; die Ruderer besonders nach dem mit 4 :8 ge« wonnenen Spiel gegen die VSG. dem ILSE ein einigermaßen gleichwertiges Spiel liefern würde, sah man sich getäuscht. Der ILSE, dessen Sturm — in voller Besetzung — in ausgezcichneter Form war, diktierte von Anfang an daS Spielgeschehen und blieb zum Schlus; mit 14:0 Toren überlegener Sieger. In einem Gefellsdiastsspicl traf die BSG .8-1 auf die erste Mannschaft von ..Nordstern". Durd) Krankheit von Bannasch konnten die Sdiwarz- Roten nur mit 10 Rtann antretcn. lieferten jedod) trotzdem in der ersten Halbzeit, die mit einem .8 :0-Vorsprung beudet wurde, ein ausgezeichnetes Spiel, für das vor allem der gut kombinierende Sturm unter Bruno Gros;' Führung verantwort, lidi war. Erst als 'Anfang der zweiten Halbzeit auch noch der Berleidiger Levv verletzt ansscheiden mußte. gelang es den Gegnern, heran« znkomnien und gegen die nachlasjcndcn BSGer den Auogloict) zu erzwingen. So endete das Spiel regulär 8:8 unentschieden, wenngleich and) der Schiedsrichter zum Schlus; einen 4 :3-Sieg der ..Rordstern"'R,'almschaft verkündete. Ein besonderes Lob bei der BSG verdient Hollstcin im Tor. Die dritte Mannschaft der BSG spielte gegen eine kombinierte Mannschaft der TSGB Spandau und verlor 2:7. ebenfalls die stark ersah, geschwächte erste Jugend, die gegen die glctd;e Mannschaft der Spandaucr mit 2:4 den kürzeren zog. Ter deutsche MaklabikreiS lies; ans dem Sport- Platz am Schäsersce zur endgültigen Ermiltlung seiner Vertretung bei der Makkabiah eine Auswahlmannschaft gegen eine Berliner Bezirls- Mannschaft spielen. Die Leistungen befriedigten infolge Fehlens einiger guter Leute nicht-immer. Für die Markabiah->Maniischaft. die noch einmal am 10. März in ihrer endgültigen Aufstellung rn Frankfurt a. M. spielen wird, sind and; die Berliner Bor Kochöa.Läiiier Samuel und Marx sowie die beiden Halbstürmer Cymbalist und LDerncr (Spandau) vorgesehen. In den Vcrbandsspielcn am 24. Februar in Verli n gab.es ein interessantes,Treffen zwischen Triton und Makkabi. das Triton erst nad) hartem Kampfe mit 4 :8 für fid) entscheiden konnte. Die Mallabimannschaft. die nun dem Abstieg ans der ersten Klasse nicht mehr entgehen kann, zeigte ein eifriges und teilweise sogar überlegenes Spiel, das allein durch Cchußurwermvgen nidjt genügend auSgewertet wurde. Zur Halbzeit führte Makkabi noch mit 2:1. : In den übrigen Bcrbandsspielen feierte die BSG-Iugend einen haushohen 19:0-Sicg über Bar Kochba 8. Jugend. BSG 2. Frauen blieb nicht ganz erwartet mit 2 :0 über den Damen- Ruder-Club siegreich. Die uutercu Mäunermannschaften der BSG musiten dagegen unnötig hohe Niederlagen hinnchmen. So verlor die „Zweite" gegen Bar Kochba 311 mit 1 :o und die „Dritte" mit 1 :12 gegen ISK I. Bar Kochba II schlug Syria I überlegen mit 7 :2. Ja den Gesellschaftsspielen musito ITSE 05 I von der Abteilung Köpenick der TSGB eine hohe 2 :10-Ricderlage einstecken, die aber nidsi weiter, ernst zu nehmen ist. Denn ueheii^mehreren Ersatzeinsteunngen riskierten die IT-sC-cr nid)ts, um nicht durd) irgcndweld)e Verletzungen ihre Spiel, stärke im Bar Kochba-Spiel zu beeinträchtigen.. Die Köpenicker, die ihrem Gegner körperlid) bei weitem überlegen waren, spielen im übrigensn der ziveiten Gaullasse an der Spitze. Die 2. ITSE- . Mannschaft konnte' nur lO Mann stark antreten und mußte sich trotz glatter 7 -. 3-Halbzeitführung mit einem 8 : Z-llnentschieden gegen Köpenick III bescheiden. Die BSG-Els spielte gegen eine schwad)e 2. Mannschaft von Iosetti und landete mit 19:3 einen niä)t alltägliäicn Sieg. lleberrasdsend hod) mit 4:0 (2:0) blieben am 3. März die Bar-Kochba-HandlwUer gegen den ITSE 05 in dem um die B e r l i n e r M e r st e rsäiaft entscheidenden Spiel siegreich. Trotz des schlechten Wetters waren etwa bOO Zusd)auer erschienen. Bar Kodiba hat als bessere Partei verdient gewonnen und dürste nun die Meisterschaft sicher haben; denn die vier Punkte Vorsprung werden in den noch auSstehcnden Spielen gegen die BSG 33, Bar Kochba-Stettin^und „Makkabi" kaum verloren gehen. Der ILSE, dessen Koni, binationsspiel der weidie Schnee nicht lag, enttäuschte sehr. Die Hintermannschaft stand ihren Mann und lieferte fast ausnahmslos ein gutes Spiel. Der Angriff, der in den letzten Spielen so viel gezeigt hatte, versagte vollkommen. Mund» stock ivar mit der Abwehr des lösten Bar-Kochba- Stürmers Cymbalist so beschäftigt, daß ihm zum Offensivspiel keine Zeit blieb. Das genügte, um dem zu wcid)en JTSC-Angriff den nötigen Druck -u nehmen. Bar Kochba setzte sich aufopfernd ein und nahm konsequent die leiseste Chance wahr. Die Tore für. Bar Kochba schosien vor Halbzeit Falkenberg und Cymbalist, der wunverschön tut Fallen beidhändig den Ball in die Ecke placierte, nach der Pause Sonn und noch einmal Cymbalist, gegen dessen unerhört wuchtige- Strafwurfgeschoß nichts auszurichten war. Wenn e8 Michaeüs als Schiedsrichter gelang. daS Spiel glatt über die Distanz zu bringen, stellt ihm das ein gutes Zeugnis aus. Auch in den Vorspielen gab e§ interessante Ergebnisse. Rad) einem überraschenden Sieg de8 - ISK mit3:l über Triton holte fid) ITSE 05 II durch einen recht mageren 1:0-Sieg gegen Bar Kochba II die Meisterschaft der 2. Klasse. Anschließend standen sich dann BSG 33 I und Maccabi I gegenüber. Rad) schöner Leistung blieb . die BSG. deren Sturm sehr ersolgrcid) kombinierte, glatter 7 :0.Sieger. Die IDSE-Frailenmannschaft, die am 5. März Tag in D r e so e n gegen den dortigen „Sd)ild" svielte. errang trotz grundloser Spiclflädic einen glatten 7:1- Sieg. Der Sturm war an den Torerfolgen gleichmäßig beteiligt. F. Am 17. Februar standen sich in Breslau bei Sturmwind und aufgeweichtem Boden die 1. Mannschaft des RIF und die 1. der Elektrizitätswerle gegenüber. Mit den: Wind im Nucken erzielte der RIF in der ersten Halbzeit eine 5 :2- Führung. Rad) der Pause kam EW sehr stark aus und konnte durd; zwei Strafstöße und ein weiteres Tor den Gleid)stand Herstellen. Ergebniö: 5 :5. Am 3. März standen sich in Breslau die 1. Manm'd)aft des RjF-BresIau und die l.Mannfehaft des DIK-Preußcn gegenüber. SM sehr flottem Spiel waren die Preußen anfangs etwas überlegen und konnten mit einer 3:2.Führung in die Pause gehen. Rad) der Halbzeit setzte sich die größere Schußkraft des RjF-Stnrmes' durch und konnte daS weiterhin sehr abwechslungsreiche Treffen zugunsten des RjF gestalten. Ergebnis 7:4 (2:3). Br. Bar Kochba Frankfurt a. M. I — ISA O f s e n b a ch I 6:1 (4:1). Die Frankfurter gewannen das Spiel leicht. Das Ehrentor der Gäste erzielte Engländer. Durd) diesen Sieg führt Bar Kod)ba die Tabelle an. In der Runde der 2. Hcrren-Handballmannsdiaften errang Schild - Frankfurt a. M., die Meisterschaft ohne Pimktvcrlust. An 2. Stelle folgt Bar Kod)ba, Frankfurt a. M. Die Vorrunde der Damenmannschaften ist bitz auf wenige, imbedcntende Spiele beendet. Hier führt Bar Kochba. Frankfurt a. M., ohne Punkt- Verlust vor ISA - Offenbad) und Schild-Damen A. Pli. F. Schwimmen Die dem TSV Schild Frankfurt a. M. zur Durchführung übertragenen Schwimmm e i st o r s d) a f t c n des N j F für 1935 fanden am 2. und 3. März in Frankfurt a. M a i n statt. Tie Kämpfe nahmen einen span- ncnbcit Verlauf. Der Besuch war sehr stark. Vertreter der jüdischen Körperschaften und Organisationen Frankfurts und der beteiligten Vereine. waren anwesend. Besonders interessant waren. die Spurts zn'ischcn Lolo Baer (Frankfurt a. M.), Gretl Wolf (Offenbach) und Leni Gutmann (Münd)en). Auch die Springer ernteten reid)en Beifall für ihre ausgezeichneten Leistungen. Das eingelegte Fignrenlegen einer Mädclgruppe des Schild unter Leitung von Lvlo Baer. löste Beifallsstürme aus. Ergebnisse: Damen - Kraul st as sc l y ■ 3X50 «Dieter: 1. ItnS-Münchcn 2.62 Min.; 2. Schild 2.73 Min.; 3. RjF-Stuttgart 2.82 Min. — H c r r e n - B ru st s ch w i in m c n. 200 Meter: . 1. Caiti: 1. Bainberger (Schild) 3.35; II. Laus: Hecht (Schild) 3.39.7; III. Laus: J. Arnlwld (BSG) 3.23,1; IV. Lauf: K. Konsmann (Köln 02) 3.17.0. — Alt. h c r r c n - B r n st s ch w i m in e n . 5 0 M e t c r : 1. Mannheimer (RjF-Mainz) 0.44.8; 2. O. Gottschalk' (BcG» 0.46.8. — D a m e n» R ü ck e n s ch w i in m e n, 100 Aleter: Die beste Zeit erreichte Lolo Baer <Schild) in 1.37,2 Min. — Damcn - Kraul. schwimmen. 100 Meter: Siegerin Henny Sommer (Schild) 1.28.0 vor R. Schömberg (Stntt» gart) mit 1.30.0. — Herren-Lagen st affcl, 3X50 Meter: 1. DSG 1.50 Min. — Springm e i st e r s ch a f t: 1. Leiser (BSG) 17. 2. Jacob (Gießen) 13 Punkte. — H e r r e n - K r a u l st a s f e l, 4X50 Meter: 1. BSG 2.13,2 vor Schild. — D a m e n - B r u st s ch w i m ,n e n . 2 0 0 Meter: Die beste Zeit errang Lolo Baer (Schild) nach hartem Kampfe mit 3.25.4 vor L. Gutmann (ItuS-Münchcn) 3.26,1. — Herren- Rückenschwimmen, 106 Meter: Sieger: B. Mcysel (BSG) 1.26.8 Min., 2. K. Kaufmann (Köln 02) 1.27,1 Min. — Damen» Lagenstaffel. 3X100 Meter: 1. Schild 5.01.2; 2. Stuttgart 5.21.8; 8. München 5.53.0. — H e r r e n - K r a u l s ch w i m m e n. 10 0 Meter: Sieger: K. Kaufmann (Köln) 1.11.01. — Alth c r r c n - K r a n l s cli w i m m c n, 5 0 Meter: Sieget: Flörsheim (Berlin) 0.32 vor Mannheimer (Mainz) 0.35.2. — D a m c n - B r u st st a s f e l, 3X100 Meter: Sieger: Schild, 1. Mannschaft, mit 5.21 vor BSG mit 5.24,2. —Herren-Brnst» staffel. 3X100 Meter: 1. BSG 4.37,1; 2. Schild I 4.40.2; 3. Schild II 5.12,15. Ringen Der IBE Makkabi veranstaltete einen Internationalen Ringlampsabend in Berlin, der durch die Teilnahme bester ausländischer Ringer glänzenden Sport vermittelte. In den Vierer - Turnieren, die in drei Klaffen auSgetragcn wurden, dominierte im Federgewicht Erwin Becker (Berlin). Er zeigte sich sowoyb Rcidienberg und Leiserowitsch als auch den dänischen Meistern Michael Kurland (Hakoah-Kopenhagen) überlegen. Leider blieb dies der einzige Berliner Sieg, denn in den beiden anderen Gewrditsklaffen vermochten die Berliner, die sämtlich auf den letzten Plätzen landeten, nicht . zu Überzeugen. Im Leichtgewid)t siegte der dänische Meister und Olympra-Zweite Abraham Kurland in der Schlußrunde gegen den jungen Lichtenfeld (Bratislawa). und im Mittelgewicht konnte Rosenberg (Bratislawa) den Kopenhagener Paikin auf den zweiten Platz verweisen. Hierzu. muß allerdings bemerkt werden, daß die Ausländer gegenüber ihren Berliner Gegnern ein Gewid)tsplus von mindestens 20 Pfund hatten. F. Boxen Am 24. Februar fand bei sehr gutem Besuch in BreSlau zwisck)en dem Boxklub Bar Kochba (Breslau) und Makkabi (Berlin) ein Großkampf, abend statt. Die Organisation klappte glänzend/ die Kämpfe unter der sportlichen Leitung von Gausportwart Scholz zeigten beachtliche Leistun» gen. Sportwart Gerber vom Bar Kochba begrüßte einleitend u. a. die Vertreter des Gausportführers, der jüdischen Sportverbände, de- & D. und der Synagogengemeinde. Der' Kampf im Iuaendstiegengewicht zwischen Reumann und Weiß (beide Bar Kochba) endete mit . einem. Sieg pcS genauer schlagenden Reumann,!-!ßC Schachaufgabe Rr. 30 von Dr. E. Zepler (Berlin) „Dresdner Anzeiger" 1032 8. ehrende Erwähnung Matt in drei Zügen Te5—<?1+ mit Matt im nächsten Zuge; ouf K?lXf2 folgt Te5—15+ mit Damcnvcrliist oder Matt. Tie folgende lebhafte Partie wurde im Meisterturnier zu Frankfurt a. M. 1030 gespielt: Wo iss: Schwarz: J. MIckcs v. Przcplorka (Caro-Kann*Eröffnunc) Woiss: Kjtf. Db5, Lhl. Sal, 8k6. Bc3, g3. h7 (8) Schwarz: Kf2, Ba2, g6 (3) ¥ Losung der Ausgabe 01r. 20: 1. Tc4—c3 fdrohond 2. To3—ddf und 3. 8c8—bOmatt) ..... Tr5—1?3; 2. Kd8—c7 usw. .Tt5—d odor Lh3—fl: 2. Kd8—d7 n»w. .Lhl—f2, 2. Kd8Xe7 usw. «...» Lb3—15; 2. Sc8—h6f und 3. Lc3—e5 matt. 1. c2—o l 2. d2—d l 3. Sbl—r.3 4. 803X01 5. Lf—d3 6. Ld3Xo4 7. Lo4Xf5 8. c2—c3 V. 8x1—02 in. 8o2—^3 11. Ddl—o2 12. a2—,i3 13. r3—r4 14. dl— dn 15. c4Xd5 16. 0-0 17. Lol—N! 13. Ml—dl! 19. 8^3—15 20. Tdl—dH! 21. 8f5Xo7f 22. TdGXdT! c7—c6 d7-d5 (15Xcl 8EH-f6 sroXoi I,o8—f5 I>d8—a5f Doöxrr» Sb8—<17 Df 5—Kl c7 - cf oH—c5 Ob.'—o« oöXdö Do6Xd5 Dd'i—o6 Lf8—c“ TbS—08 To8Xo7 aufgegeben. Lösung der Aufgabe Nr. 29: ___ Sofortiges Ölähern des weißen <. Königs, um den 8c8 zum Mattgebcn frcizumachen. scheitert am schwarzen %\ Gegenangriff. >% /! ' X * Nichtige Lösungen gingen ein von: “ * Iustizrat 9)1. Höslein (Bamberg), Mar Wiener (Wittenberg), Friß Silberstcin k \ v tSchweinfurt a. Bl.). A. Loewenstcin . \ & . (Grevenbroich). Tr. B. Rosenbauin (Dresden), Frau Dir. Z. Sallis (Kon- :\jt stadt). Kantor D. Cohn (Koblenz), fr} Dr. mcb. Erid? Kaufmann (Elsensi Siegmund Austerlitz (Gießen), Erict Rubensvhn (Hildetzherm). Rabbiner Tr. Tänzer (Göppingen). Gottfried Gnmbcl (Stuttgart). Lothar Schontha! (Olürnberg), Tierarzt M. Koschminsk (Landsberg). Dr. med. H. Lob (Bochum). A. Baronowitz, Hans Eohn, Willy Michaelis. Sanitätsrat Dr. S. . Domke (Berlin). Sicgmund Adler? (Landsbcrg). Hans Stcinbergcr (Bay- ' JL rcuth), Michael Levy (Krefeld). Tos Schachturnier der BSG beginnt am 14. März. 20 Uhr. Nennungsschluß und Klassenernteilung: 7. März, 21 Uhr. — DaS Turnier der Jugendlichen wird in drei Klassen auSgctragcn und beginnt am 11. März, 18 Uhr. Foto Dzubas, Berlin-Lichtcr/clde Oil In der Partie Rotcnftcin (in der letzten Schachfpaltc) entjdicibct: LbOXf-’-B Auf TflXf2 folgt Jüdische Jugend spielt Schach Jugend-Schachabtcilmg der BSC 33 Der interne Fedcrgewichtskampf zwischen Hochhäuser II und Markus (beide Dar Kochba) endete mit einem sicheren Punktsieg von Hochhäuser II. während im Mittelgewicht Nelken (Bor Kochba) gegen Sopatha (Bar Kochba) durch dessen Disqualifikation wegen dauernder Fehlschläge siegte. Ter Mittclgcwichtskampf Dago Reich (Bar Kochba. Brcslan) gegen Joel (Makkabi. Berlin) zeigte die saubere Arbeit Joels, der sicherer Punktsieger wurde. Im Fliegengewicht war Brandt (Berlin) seinem Gegner Herbert Hayn (BreSlau) an Reichweite überlegen, während letzterer härter sd)lng. jedoch schließlich nach Punkten unterlag. Im Federgewicht standen sich in Joses Stock (Brcslan) und Tavidowiez (Berlin) zwei typische Fighter gegenüber, die sich mit einem gerechten Unentschieden trennten. Iin Leichtgeioicht Ehrlich (9)crlin) gegen Birkcnscld entschied das Gericht auf Unentschieden. Ter mit Spannung erwartete H a u p t k a rn p f dcS Abends zwischen Mar Hochhäuser (BreSlau) und Stadtlendcr - (Berlin) verlief außerordentlich interessant. Beide Kampfer zeigten sehr gute Leistungen und lieferten sich einen sd;vncn Kampf, den der Breslauer schließlich durch genauere Arbeit unter dem Jubel des Publikums für sich entschied. Der „Makkabi" Berlin hatte sich für den 27. Februar eine Reihe (znter auswärtiger Maccabi-Boxcr verpflichtet. Die Kämpfe, die mit Recht auch einige Nachwuck>sbrcr in don Ring brachten, hatten folgende Ergebnisse: Im Bantamgewicht borten Rnben (Berlin) gegen Trieblvaffer (Leipzigs unentschieden. Im' Federgewicht landete Branntwein..dem für seinen 75. Kampf eine besondere Ehrung zuteil wurde, einen knappen Punktsieg über Barterer (Köln;. Lewin (Berlin) und Spred)er (Köln) trennen sich gleichauf, da der Kölner in der letzten Runde den vorn liegenden Lewin mit einigen guten Sdffägen überraschte. Im Welteraewidjt erhielt Glaser gegen. Brand II einen Punktsieg, ebenfalls Brand I im Fliegengewicht gegen Lieser (Leipzig). Die beiden i Leichtgewichtskämpfe erbrachten Siege von Schott I (Berlin) gegen Gabler (Chemnitz) und von Reif (Köln) gegen Davidowitch (Berlin). Im abschließenden Mittelgewicht endlich erzielte Joel (Berlin) gegen Halber (Dresden) nach schwerem Kamps einen glatten Punktsieg. F. Skisport DieDerbandsskimeisterschaftender jüdischen Turn, und Sportvereine in Bayern wurden unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder der bayerischen Vereine auS Asd)affcnburg, Augsburg. Bamberg und Münckzen sowie der RIF- Sportgruppen aus Frankfurt a. M., Heilbronn, Stuttgart und Ulm am 17. Februar am Gebiet deS Lahnertopfs in den Schlierseerbergen ausgetragen. Hockey In den DerbandSspielcn in Berlin, die endlich wieder einmal durd)gesührt werden konnten, gelangen dem STSE 05 zwei schöne Siege. Die Erste gewann — nicht in bester Form — gegen Tennisklub Bar Kochba I knapp mit 3:2 durch ' Tore von Wohlauer und Lindenberg, nachdem eS bei Halbzeit noch 2:1 für den Gegner gestanden. hatte. STSC 05 H hatte sogar einen 1:3-Rück-' stand aufzuholen, ehe mit 6:8 noch ein über- . legemr Sieg gegen Tennisklub II herauskam. F. Tischtennis in Frankfurt a. M. fpiel deS bruarauSgezeichnete Rolle. 'Sowohl ün Herren-Einzel. das Scheret (Hagibor) gewann, als auch im Herren- Doppel, das Schcrok—Fachler in Front sah, konnten die Berliner die Vorherrschaft der Franksurtcr brechen. In der Mannschasts-Meistersdiaft gab es sogar einen Berliner Doppelsieg. Hagibor siegte vor dem zweiten Berliner Vertreter, Bar- Kochba. f. Am 28. Februar hielt der Jüdische Turn, und Sportverein München bei riesigem Andrang des Publikums sein Winterfest ab. Tie dargeboteneu Freiübungen, rhhthmisaien Hebungen und Geräteübungen der verschiedenen Herren- und Damen- abteilungcn zeigten die Mitglieder des Vereins in ihren Leistungen auf einer beadstlichen Höhe. Man hatte den Eindruck, daß die Leiter der einzelnen Abteilungen (Josef Baß. Gustav Götzl. Paul Sdpvarzschild. Rosa Jordan und Loni Gutmann) ihre Gruppen sehr gut in der Hand haben, lieber die Llufführung des Einakters von Stefan Zweig „Ter verwandelte Komödiant" berichten wir an anderer Sülle des Blattes. es. Am 10. März, nachmittags, finden im Frankfurter Stadion Fußball- und Handball spiele der Repräsentativumimsdiaften des Deutschen Mallabilreiscs, die Dcutsdsiand auf der Makkabiah vertreten werden, gegen Auswahlmaunsd)aften der Südwestdeutscheu Arbeit»- gemeiusck)aft statt. Mau darf spannende'Kämpfe erwarten, da sowohl bei den Dlakkabiah-Mannschasten wie aud) den der Südwestdcutsd)en Arbeitsgemeinsdrast (Makkabi und RJF) Spieler von Klasse stehen, die für guten Sport bürgen. Der Jüdssche Bor-Club Berlin crössnete am 1.?Aärz in he: Sportschule Zentrum, Berlin >"0 43, Georgcnlirchstroße 22, eine neue Trainingsstätte, um feinen zahlreichen neuen Mitgliedern aus dem Norden und lösten die Möglichkeit zu geben, ihren NebnngSraum bequem?,)l erreichen. Diese Sportsd)ule steht dem Klub MitrwnchS von 16 bis 22 Uhr zur Verfügung. Trainer ist Alfred Michelsohn. Neben dem Boren wird auch der Ririgkampf gepflegt werden. Die bisherige Trainingshalle des Klubs (Sportakademie Sand. >°5V, Curhavcner Straße 17a) wird beibehalten und ist Dienstags und Donnerstags von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Der „Sportleitfaden" von Sportlehrer Edwin Halle (Wiesbaden), herausgegeben vom Sportdezernat des RjF (Berlin 1934), enthält eine reid)e Fülle von Anleitungen und Nc-bmigen für die körperlid;e Schulung. Er soll besonders allen jüdischen Sportvereinen, die keinen eigenen geprüften Sportlehrer haben, die notwendigen Ausbildungsunterlagen geben. Im einzelnen enthält der Leitfaden grundsätzliche und tatsädilicbe Anweisungen für die Uebnngsleiter persönlicl), Angaben für die Körpersd)ulung allgemein, für Freiübungen und für Hebungen am Gerät. Reben der Körpersd)ulung werden die leichtathletischen Leistungsübungen (Laufen. Springen, Wersen) in allen Einzelheiten behandelt. Die Schrift stellt ein wertvolles Hilfsmittel für den jüdischen Sport, für alle Turn- und Sportlehrer und alle Sportausübenden dar. E. G.'L. DaS große Reichssportabzeichen erhielt Ende Januar d. I. der Oberprimaner Rudi Tännchen (Braunschweig). Sohn deS Vorstandsmitgliedes der dortigen Ortsgruppe des C.-V. , Der jüdische Boxer Schepsel Rotholz hat bei den Boxkämpfen rm Warschauer ZirkuS .' den .Meister der deutschen Mannschaft, Weinhold. 9:7 besiegt. -' ' - - - » . .. . ....

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