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Central-Verein-Zeitung · 1935-02-28 · 9 (28.2.1935) · page 10

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
9 (28.2.1935)
Date
1935-02-28
Page
– (sequence 10)
Language
German
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n Die Post in Jerusalem Wenn man -vom postpeschiGütlichen Standpunkt aus die Verkeil rsverhältnisse in .Terusalcin betrachtet, so wird man sich über die Fülle der Verschiedenheiten des Postbetriebes der vielen türkischen und fremden Postanstalten in der Vorkriegszeit und die merkwürdigen Verhältnisse im Weltkrieg sehr wundem und ohne Erfolg nach Vergleichen suchen. Die Türken halten in der palästinensischen Hauptstadt seit 1868 ein Postamt, im Judenviertel eines seit 1807, in Mea Schearim nur von 1915 bis 1917. Ausserdem lag während der Kaisorreise 1898 vier Tage lang ein Feldpostamt westlich der Stadt. Es gab ferner ein deutsche« Postamt seit .1000, ein französisches seit 1852, ein italienisches seit 1908, ein österreichisches seit 1852 und ein russisches seit 1856. All« diese Postanstalten wetteiferten in der Kundenwerbung. Hei Avisbruch des Weltkrieges wurden alle diese fremden Postämter, teils durch gütliche Vereinbarung, teils durch Gewaltanwendung^ geschlossen, so dass seit dem 1.Oktober 1914 eigcntl ich nur noch die türkische Post arbeitete. Aber der Mangel an guten Verbindungen und guter Organisation machte sich bald bemerkbar. Vor allem litten die dortigen Truppen unter dem Fehlen einer Feldpost, die dann auch von der deutschen Militärmission 1916 eingerichtet wurde. Wenn sie auch türkische Marken benutzte und mit Einnahmen nicht rechnete, war sie doch eine nützliche Einrichtung für die postalisch fast abgeschnittene Bevölkerung. Seit der Eroberung Jerusalems durch Marschall Allenbv am denkwürdigen 9. Dezember 1917 besteht nur noch die zunächst als Feldpost, dann als Zivil post arbeitende englische Verkehrsanstalt, die bei Erteilung des Mandats als selbständige Einrichtung bestehen blieb. Heute sehen wir in Jerusalem das „General Post Office“, dem die gesamte Post Palästinas untersteht. Ausserdem befinden sich Postämter in der inneren Stadt, an der Zitadelle, in Mea Schearim, ferner eine Postagentur in der Griechischen Kolonie und in Beth Hakerein. Ostropa 1935 Neben den kleineren örtlichen und den nationalen Bricfmarkenausstellungen spielen in der Philatelie die grossen internationalen Veranstaltungen deshalb eine bedeutende Polle, weil sieb hier die Sammler der verschiedensten Länder der Erde messen, ihre besten Objekte zur Schau stellen und zur Juri die grössten Kenner der Welt Ire rufen werden. Derartige Ausstellungen finden nicht oft statt. Die Internationale Postwertzeichen - Ausstellung Berlin 1930 (IPOSTA) hat gezeigt, welche jahrelangen Vorbereitungen hier notwendig sind. Erst 1933 fand sie in der Wiener Ausstellung eine Nachfolgerin, und für dieses Jahr ist Königsberg i. Pr. ausersehen. das in seinen Mauern die Internationale Osteuropäische Postwertzeichen-Ausstellung (OSTROPA) vom 23. Juni bis 3. Juli beherbergen wird. Die OSTROPA steht unter Leitung bekannter ostpreussischcr Philatelisten, hat die Genehmigung durch den Bund deutscher Philatelisten- Verbände und durch die Federation Internationale de Philatelie erhalten, so dass hierdurch schon eine weitgehende Beteiligung gesichert ist. Da die Deutsche Reichspost die OSTROPA auch durch Gewährung eines besonderen Viererblocks unterstützen wird, ist also ihr Gelingen keinem Zweifel unterworfen. Werbestellen wurden in der ganzen Welt eingerichtet, die Ausstellungsbestimmungen richten sich nach den hierfür geltenden internationalen Regeln. Vor allem aber hat die Veranstaltung gegenüber IPOSTA und W1PA den Vorteil, dass sie in der Deutschen Ostmesse einen Raum gefunden hat, der alle auszuslellenden Objekte übersichtlich beherbergen kann, während sie sich in Berlin auf fünf Räume, in Wien sogar auf drei getrennte Gebäude verteilten. Die Klassen- und Gruppeneinteilung weist eine gute Uebersicht auf, so dass jeder Aussteller über die Zugehörigkeit seiner Sammlung selbst und schnell entscheiden kann. Vor allem weist aber das Preisgericht eine grosse Zahl von Namen auf, die seit Jahrzehnten Weltruf gemessen, u. a. auch bekannte jüdische Philatelisten. Englische Jubiläumsausgaben Der bereits in der englischen Fachpresse veröffentlichte Entwurf für die Juibläumsmarken zum fünfundzwanzigjäbrigen Regierungsjubiläum König Georg V. am 7. Mai, der in grossem Querrechteck gehalten ist, zeigt im Mittelfeld das Schloss Windsor, das etwa 30 Kilometer westlich von London liegt und nach dem sich das englische Herrscherhaus seit Kriegsbeginn nennt. Rechts oben befindet sich der Kopf König Georgs, von Rauken umgeben, darüber die Zahlen 1910—1935; links unten sieht man die Wertangabe. Im Mutterland selbst werden so die Werte zu Yi Penny indigo und rot, 1 Penny ultramarin und schieferblau, VA Penny braun und blau und ~Yt Penny schieferblau und purpur herauskommen, in Bogen zu OOStürk, in Kupferdruck hergestellt. Die Ausgabe bleibt vom 6. Mai bis 31. Dezember 1935 kursgültig, aber nur zwei Monate am Schalter. Damit aber nicht genug, werden sich auch sämtliche Dominien und 44 Kolonien beteiligen, die alle vier Wertzeichen in Höhe von 1, 2, 3 Pence und 1 Shilling ungefähr und stets in den oben angegebenen Farben und Druckbogen herausbringen. Der Gesamtwert dieser Marken wird sich dann etwa auf 50 RM stellen, immerhin eine beträchtliche Ausgabe. Die Beschaffung einzelner dieser an sich kleinen Serien ist aber Philatelistisches W örterbuch Anschrift rinro adress adressc, f. alt jpr old ancien. vieux Amt Office bureau, m. Brief arca letter lettre, I. Briefmarke *3» postage stamp timbre poste, m. Drucksache Dien nai printed matter imprime, m. Einschreibbrief rrnnjo registered letter lettre enregistrde lettre chargcc Einschreibgebühr awn registration fee droits d’enregistrehcrausgegeben xr to issue, to edit emettre (en circulation) new nouveau oben, auf br above en haut Post post poste Postamt post office bureau de poste, m. Postfach nxi nnn post Office box , boite postale, k. (P. O. B.) (B. P.) Postverwaltung 1X*I postal admini* stration administration des postes, f. Postkarte nnbi postal card carte postale, f. sammeln PjDX to collect collectionner senden nbw to send envoyer Umschlag, Kuvert cover, envelop enveloppe, f, Zeit F time temps, m. insofern anzuraten, als es sich um drucktechnisch sehr schöne Marken handelt, die noch dazu in verhältnismässig k',einen Auflagen erscheinen, so dass eine Wertsteigerung bald zu erwarten ist. N euerscheinungen Belgien verausgabte eine Frei*» marke za 70 Centimes, grauschwarz mit dem Kopf des Königs Leopold Hl., ferner die Nachportomarken zu 35 Centimes grün und 1,40 Franc grau, sowie die Eisenbahn-Dienstmarken zu 35 Centimes grün und 70 Centimes grausebwarz. G r o s s b r i t a n u i e n brachte die Freimarke zu 2 Pence, oranne, in dem neuen Lichtdruck von Harrison & Sons heraus, auf Papier mit Wz. Krone und, GvR Blockschrift mehrfach, gez. 15 : 14. S a n Mari n o. Zum 12. Jahrestage der Gründung des Fa sc io (10. August 1934) erschienen jetzt etwas verspätet vier Gedenkmarken, und zwar zu 5 Centesimi braun und s.’hwarz, 50 Centesimi olivgelb und schwarz, 75 Centesimi karniin und s-hwarz und 1,25 Lire blau und schwarz. Tschechoslowakei. Hier erseh en eine Kriiinerungsmarke an den Komponisten Anton Dvorak zu 50 Heller grün, hergestellt in Kupfertiefdruck, gez. 9'X. V a t i ka n s lad t. Anlässlich des Internationalen Juristen-Kcnigresses wurde eine Gedcnksurio' he rausgegeben, grosses Hochrechteck, Inschrift oben ..CONGRESSHS 1UHLSTICUS INTERNATIONA IMS ROMAE 1934" unten „ROSTE VA- TICANE“ nebst Wertangabe. Im Mittelfeld verschiedene Darstellunger. Es erschienen die Marken zu 5 Centesimi rotorange, 10 Centesimi violett, 25 Centesimi grün, 75 Centesimi knrmin, 80 Centesimi dunkelbraun und 1,25 Lire blau. Vermischtes Deutsche Postwertzeichen i ni Saargobiei. Vom 1. März 1935 ab gelten nach Mitteilung des Rciclisposlministcriuins im Saurgebiet wieder die Frei-, Dienstmarken, Postkarten usw. der Deutschen Reichspost. Allerdings sollen an Stolle der postläufigen I-Iindenburg-Markeu zu 3, 6, 12 und 25 Rpf. diejenigen im Lichtdruck mit der Inschrift ..Die Saar kehrt heim" an die Postschalter kommen. Ausserd'5m wird nusdrlickiieh betont, dass die Herausgabe besonderer „Riickgliederungsmarken“ oder Ueberdruckmarken nicht beabsichtigt ist. Die Vers and stelle für 8 animier m arten in München ist nach amtlicher Mitteilung von München NW 2 nach der Sonnenstrasse. 17 verlegt worden, neue Anschrift: München 28, Brieffach. In Palästina gibt es zurzeii 30 Postämter, 5 Zweigpostämter und 17 Postagenturen, zusammen 58 Postanstaiten, während es zu türkischer Zeit im ganzen nur etwa 37 Postanstalten gab. Die meisten neuen Aemler befinden sich in den jüdischen Kolonien. Paul P. Lindrubcrg. aOivc Tagebücher, die noch ungedruckt im Nachlaß Varnhagen liefen, hat sie von Anfang an bewußt in deutschen Buchstaben geschrieben; jetzt, im Jahre der He p°Hep-An griffe. kehrt sie Plötzlich zu den ihrer Kindheit vertrauten, dann aber „gern vergessenen" hebräischen Schriftzeichen zurück. Warum? OrS ist. als fühle sie, das; es Dinge gebe, die sie. die Jüdin, mit niemandem teilen könne, als mit ihrem Gott allein. — AlZ Varnhagen nach ihrem Tode, neugierig ivie er immer war, den Inhalt dieser Aufzeichnungen kcnnenlernen will, da muß er den Rabbiner Michael Sachs bitten, die Uebertragnng zu übernehmen. Erst wenn man den Weg dieser inneren Ilmlehr überschaut, dann versteht man die berühmten Worte ans ihrem Totenbett recht, die Darnhagen überliefert und die Brod kürzlich mit kaum zutreffender Auslegung bedachte: „Welche Ceschichte!" ries sie mit tiefer Bewegung ans — „eine ans Aeghpten und Palästina Geflüchtete bin ich hier, und finde Hilfe. Liebe und Pflege bei euch! . . . Mit erhabenem Entzücken denF ich an diesen meinen Ursprung und diesen ganzen Zusammenhang des Geschickes, durch welches die ältesten Erinnerungen deS Menschengeschlechts mit der neuesten Lage der Dinge, die weitesten Zeit-- und Nanmfernen verbunden sind. WaS so lange Zeit meines Lebens mir die grösste Schmach, das herbste Leid und Unglück war, als eine Jüdin geboren zu sein, um keinen Preis möcht' ich das setzt misten. Wird eS mir nicht eben so mit diesen Krankheitsleiden gehen, werd' ich einst nicht eben so mich freudig an ihnen erheben, sie um keinen Preis misten wollen? Oh, lieber Angnst, welche tröstliche Einsicht, welch bedeutendes Gleichnis! Auf diesem Wege wollen wir fortgehen!" Varnhagen wußte wohl. waS er tat, als er am Tage. da Nahel begraben wurde, eine beträchtliche Summe Geldes an jüdische Arme verteilen ließ. vr. Bertha Badt-Strauss. Smmmikl ScÄct 70 SnSre Ende Mai 1889 suchte mich ein evangelischer Theologe in der Lämel-Schule in Jerusalem ans. um sich über die Ziele und Leistungen dieser Schule zu unterrichten. Ich hatte im April 1887 die Ne* vrganistcrnng der vereinigten Waisenhans-Lämelschule in Angriff genommen, und diese Anstalt mit drei Unterrichtsllassen war im'dritten Jahre der Entwicklung. Der junge Theologe stellte sich als Immanuel Benzingcr aus Stuttgart vor. Er bereiste Palästina, um im Aufträge von Baedeckcr eine Renansgabe des Reiscbnches „Palästina und Syrien", das sein Lehrer Soecin znm Verfasser hatte, vorznberciten. Die Frucht dieser Reise war ober nicht mir ein verbessertes Neisebnch. sondern eine „Hebräische Archäologie", die in der ersten Ausgabe im Jahre ISO:.; erschienen ist. In seine Heimat znrüclgckchrt. wirkte er unbeschadet seiner wissenschaftlichen Studien als Lehrer der deutschen Literatur. Schulleiter und KreiSschnlinspcktor in Stuttgart und Tübingen. Iin Jahre 1898 wurde er Privatdozcnt an der Berliner Universität für alttestamentarischc Forschung. Bald darauf erschienen von ihm die „Kommentare zu den Büchern der Könige und der Ehronil" in Martis Ausgabe. „Wer den Dichter will verstehen, muß. in Dichters Lande gehen". Um Bibel und Palästina zu erforschen, muß man in Palästina leben. ..Besser mit dem Auge zu schauen, als nur mit der Seele empfinden". Aus dieser Ucbcrzengnng heraus entschlvst sich Benzingcr im Jahre 1902 nach Palästina i'iber.gmedelii. Die zweite Ausgabe der „Hebräischen Archäd' logie" — eine völlige Reubearbeitung deS Stoffes mit verdoppelter Bilderzahl — ist bereits in Jerusalem entstanden, ebenso sein „Bilderatlas zur. Bibellnndc". seine „Geschichte Israel" und die nachfolgenden Ausgaben des Baedeckcrfchen ReisebucheS u. n. in. Benzingers Ruf als Orientalist und als Archäologe war somit begründet. — Aber auch die Lämel-Schule blieb in ihrer Entwicklung nicht stehen. Ans der dreillastigen Schule von 1889 war ein Schntststtew entstanden. Der achtllassigen Lämel-Schiile war inzivisehen vom Hilfövcrein ein hebräisches Lehrerseminar und eine Handelsschule angeglicdert worden. Als im Otiober 1907 eine Vakanz im Lehrerseminar eintrat, ivandte ich mich an Benzingcr mit der Bitte, einen wesentlichen Teil des deutschen Sprachunterrichts und als neues ,Jach den Unterricht in der hebräischen Archäologie zu übernehmen. Er nahm das Anerbieten an. zunächst vertretungsweise, behielt aber diesen Unterricht volle fimf Jahre bei, denn er fand dankbare Schüler, die den Vorzug zu schätzen wußten, einen solch hervorragenden Lehrer zu besitzen. Er selbst fjnitc seine Lehrtätigkeit am Seminar so lieb gewonnen, daü. als ihm die Leitung der Höheren Deutschen Schn» in Jerusalem angetragen wurde, er nur einen Teil des Unterrichts an jener Schule übernahm, um seine Lehrtätigkeit am Lehrerseminar beibehalten zu tonnen. Als Vialik und Rabinitsti im Frühjahr 1909 Jerusalem besuchten, besprachen wir gemeinsam mit Benzingcr den Plan, seine „Hebräische Archäologie' ms Hebräische zu übersetzen, und ebenso seinen ..Bilderatlas" wit hebräischem Tert heranszngcben. Tatsächlich hat Deivir daS Uebersetzungsrecht später erworben. Mil Harem Veobachterblicl hatte Benzingcr stets dem Werk der Wiederbelebung der hebräisihen Sprache innrgstcnS Verständnis eulgegengevrmht. Im Sommer 1912 erhielt Benzingcr eine ehren- . volle Berufung an die Universität Toronto. Ihm selbst sowie seinen Kollegen und c-chülern wurde der Abschied sehr schwer. «ein segensreiches Wir» feu an der ihm liebgewordenen Anstalt bleibt unvergessen; ebenso wie sein Interesse für die ehemaligen Schüler, die sich nicht nur alL Lehrer und Schriftsteller, sondern auch an Regierungsstellen und Universitäten bewähren, nicht erloschen ist. Als Vcnstnger als Deutscher Toronto verlassen musste, fand er in den Dozenten des Jüdisch-Theologischen Seminars in R'ew-Pork einen Freundeskreis, mit den ihn noch heute die innigsten Beziehungen verbinden. Rach dem .Nriege nahm Benzingcr in Deutschland zuerst eine Prosessnr in Tübingen an. folgte dann 1922 einer Berufung an die Universität Riga. Er und seine Frau verfehlen aber nicht, Jahr für Jahr nach Berlin zu kommen, um mit langjährigen Freunden anS seiner Palästina Zeit alte, liebe Erinnerungen auSzutauschen. Benzingcr ist nicht nur ein Gekehrter von Wcltrus und hervorragender Lehrer, sondern vor allem ein gütiger Mensch, aufrecht und aufrichtig. Durch einen Unfall hat seine große Gestalt im letzten Jahr etwas von ihrer Elastizität eingebnsst, sonst ist er aber körperlich und geistig von seltener Frische 'Möge ihm. der am 21. Februar das 70. Lebensjahr vollendete, diese noch viele, viele Jahre hindurch znm Segen der Wissenschaft und zur Freude seiner zahlreichen Freunde und Schüler erhalten bleiben. Direktor Ephraim Cohn-lteiss. Stämiftmciittt Micscs <0 Fahre alt Er entstammt, am 27. Februar 1865 in Breslau geboren .einer bekannten jüdischen Familie. Anfang der nenn.siger Jahre ist er im internationalen Schachlcbcn bekannt geworden. Seit jener Zeit bis noch vor wenigen Jahren beteiligte er sich an vielen großen Schachtnrnicron und konnte sich bei den meisten Turnieren zu den Preisträgern zählen. Sein größter Erfolg war der I. Preis im Wiener Turnier 1907. Seine brilliante Spiclwcise brachte ihm häufig den in den Turnieren meistens ausgesetzten Spezialprcis für die schönste Turnier- Partie ein. Attests war schachschriftstellcrisch rege tätig als Leiter von Schachspalten in Zeitungen, als Tnrnicrbcrichterstailer und als Herausgeber von Schachwcrlen. Tas seit Jahrzehnten allgemein bekannte Tufresnesche Lehrbuch des Schachspiels wird von ihm herausgegeben. P. R. 1 Spoztalsbmrrilung st'j r. y s 3 h ri n p |_ j mit autonomen Staaten. •'•00 t-.--.’v'-~—i verselitoO. jir.-iclOv. J!arteen im Kat.-Wort von IW i5N.- 0<r den Spottpreis n 7iT Uinoliervorrnremlc von ‘um SU«*, «ieniaiilmrct \ erm. -A Xaumarkt.Cpf. PosUa&h 21 L'.-U t.‘ U'J * 0 b ... i* i f '.Uariiiiten von Internat, viUrt als [ sichere KapNalsanIage. fo)trnlofc Bct ratunft. ein-- nnti Verlauf. Briefjuori'cti.vüu'Pt bet nüü,.v gnpc-'t.nj Frankfurt a. W., a Ui. liitiX lUiiäÜÜW, Rofimarkt 7. 7. 27611 Q r rra Ita ff n? 3 £ 1 (Pj!?, Af | § dluwIjÜJuÜäl Lu* sucheich zu Liebhaberpreisen erstkSGGsige Exemplars von klassischen Briefmarken aller Länder. Sammlungen, grössten Stils gegen bar bevorzugt. WILLI BRANDES ' Berlin W50, Augsburger Sfr. 53,1. Toiophont B 4, Bavaria 3043.?Ctttßu? ©töcrtnnr vSOBeratunass Nectklmäf,.Perstetflemnktrn.7Nortenktatt»D.Vannenba'.im. rV'.v’-: Gitcn I, Iultusstr.v. Gegr. 1000. Gecichtl. beerb. Brief. stLe-Ä marken-Sachoerstündiger fllt d«n Landgrrtchtedrz. Essen — ich f-i olno bosooders schöne | Orieftnsrlten-Seinnilung!.! WALTEK hasche i V Berlin W. 15 MeinokcptrASf.A tt ,1. 1, Bism. 477 Die nächste Brielntarken-fcke erscheint in ca. 4 Wochen Briefmarken- Zeitung mit lnteross. Preisauasobrelben Rad. 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